DE237944C - - Google Patents

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DE237944C
DE237944C DENDAT237944D DE237944DA DE237944C DE 237944 C DE237944 C DE 237944C DE NDAT237944 D DENDAT237944 D DE NDAT237944D DE 237944D A DE237944D A DE 237944DA DE 237944 C DE237944 C DE 237944C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/12Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with electromagnetic waves

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Description

«fflF-
KLASSE 21g·. GRUPPE 20..
mittels elektrischer Wellen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1910 ab.
Das im folgenden beschriebene Verfahren zur systematischen Erforschung des Erdinnern größerer Gebiete mittels elektrischer Wellen ist dadurch gekennzeichnet, daß die zu erforschenden Teile zwischen zwei senkrecht zur Erdoberfläche errichteten, die elektrischen Wellen aussendenden bzw. empfangenden Antennen gelegen sind. Es findet seine Anwendung:
i. in ebenen Gebieten (Tiefländern, Hochplateaus),
' 2. im Gebirge,
3. auf Inseln und Halbinseln.
i. Ebenes Gebiet.
An passend gewählten Punkten der Erdoberfläche werden Bohrlöcher von 200 m Tiefe gebohrt, welche zur Aufnahme von Antennendrähten bestimmt sind. Diese Drähte sind etwa 200 m lang. In der Mitte derselben befindet sich die Funkenstrecke bzw. der Detektor. Werden elektrische Wellen, die vom Sender S (Fig. 1) ausgehen, vom Empfänger Zi1 angezeigt, von dem gleichweit entfernten
25. Empfänger Zi2 aber nicht angezeigt, so ist hieraus zu schließen, daß im Strahlengang von. S nach E2 sich elektrisch leitende Massen (Erze, Kohlen, Wasser) befinden, welche teils durch Reflexion,, teils durch Absorption den Durchgang der Wellen verhindern. Durch Variieren der aüsgesandten Wellenlänge kann man in geeigneten Fällen einen Schluß auf
. die Ausdehnung der eingelagerten'Metallmassen ziehen.
Ein wesentlicher Vorteil unserer Methode besteht darin, daß sie ermöglicht, mit Bohrlöchern bestimmter Tiefe sehr viel tiefer gelegene Punkte des Erdinnern zu erreichen. Bei einer Distanz SE-- 300 km werden — zufolge der Erdkrümmung — Punkte von 1000 m Tiefe von den Wellen passiert.
Das zu untersuchende Gebiet wird etwa in quadratische Bezirke von 50 km Seitenlänge eingeteilt, an deren Eckpunkten Bohrlöcher , von 200 m Tiefe anzubringen sind. So würde man z. B. zur systematischen Erforschung der ganzen ungarischen Tiefebene nicht mehr als 80 solcher Bohrlöcher brauchen. Dabei würden auf einer Fläche von 2500 km über 200 Punkte variabler Tiefe durchforscht. Hierbei ist angenommen, daß die maximale Reichweite bloß 200 km beträgt. Bei Vergrößerung der Reichweite auf 400 km würde die Dichte der Punkte bedeutend steigen.
2. Gebirge.
Hier bedarf man keiner Bohrlöcher. Die Antennen werden am Abhang des zu untersuchenden Gebirges (möglichst an stellen Wänden zur Vermeidung von Reflexion) aufgestellt. In dem Querschnitt Fig. 2 und dem Grundriß Fig. 3 stellt G irgendein Gebirge, S und E wieder Sender und Empfänger dar.
3. Inseln und Halbinseln.
Die Antennendrähte werden an der Küste oder in deren Nähe (vom Schiff aus) in das Wasser versenkt. Im übrigen wird wie bei ,
(2. Aufläse, ausgegeben am 4. Oktober igis.J
2. verfahren. G in Fig. 3 kann z. B. auch eine Insel darstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    . Verfahren zur systematischen Erforschung des Erdinnern größerer Gebiete mittels J. elektrischer Wellen, dadurch gekennzeichnet·, · daß die zu erforschenden Teile der Erde (z. B. Flachland, Gebirge, Inseln) zwischen zwei senkrecht zur Erdoberfläche errichteten, die elektrischen Wellen aussendenden bzw. empfangenden Antennen gelegen sind.
    Hierzu j Blatt Zeichnungen!
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