DE237196C - - Google Patents
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- DE237196C DE237196C DENDAT237196D DE237196DA DE237196C DE 237196 C DE237196 C DE 237196C DE NDAT237196 D DENDAT237196 D DE NDAT237196D DE 237196D A DE237196D A DE 237196DA DE 237196 C DE237196 C DE 237196C
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- garbage
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- collection vehicle
- combustion chamber
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23G—CREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
- F23G5/00—Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
- F23G5/40—Portable or mobile incinerators
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F3/00—Vehicles particularly adapted for collecting refuse
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65F—GATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
- B65F3/00—Vehicles particularly adapted for collecting refuse
- B65F3/02—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
- B65F3/0206—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto while the receptacles remain in place or are still attached to their supporting means
- B65F3/0209—Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto while the receptacles remain in place or are still attached to their supporting means using suction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 237196 KLASSE 81 d. GRUPPE
GUSTAV MAYER-DINKEL in MANNHEIM.
Verfahren zur Müllabfuhr. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1910 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Müllabfuhr.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Müll mittels Saugluft in den Abfuhrwagen
hineingeschafft und im Abfuhr wagen selbst verbrannt wird, wobei eine am Wagen
untergebrachte Gebläseanlage dazu dient, das Ansaugen des Mülls aus den Müllbehältern zu
besorgen, die erforderliche Verbrennungsluft
id für den Feuerraum zu schaffen und den Abzug der Rauchgase zu unterstützen.
Mit der Erfindung werden gegenüber den heutigen Verfahren bei der Müllabfuhr zwei
Vorteile von ganz hervorragender praktischer Bedeutung erreicht. Diese Vorteile bestehen
einmal in der absolut staubfreien Beförderung des Mülls aus den einzelnen Sammelkästen in
den Abfuhrwagen, so daß die vom hygienischen Standpunkt unerläßliche Forderung der
absolut staubfreien Müllabfuhr in denkbar bester und vollkommenster Weise erfüllt ist.
Der zweite mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß es möglich ist, das
Müll bereits während des Transportes im Abfuhrwagen selbst zu verbrennen, wobei das
gleiche Gebläse wie für das Ansaugen des Mülls aus den Müllbehältern dazu benutzt
wird, die erforderliche Verbrennungsluft für den Feuerraum zu schaffen und den Abzug
der Rauchgase zu unterstützen.
Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung, die zur Ausübung des Verfahrens dienen kann, in
einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht.
Der Wagen W, der zweckmäßig einen Motorantrieb erhält, besitzt den zur Aufnahme des
Mülls bestimmten Raum D. An geeigneter Stelle, etwa an seinem Dach, ist der Wagen W
mit einem Trichter A ausgerüstet, an dem der Schlauch G befestigt ist, dessen freies
Ende im Arbeitsfalle an den Sammelkasten K angeschlossen wird. Der Sammelkasten K ist
mit einem festen Deckel L versehen, unter dem sich ein auf Rollen gelagerter und mit
Siebboden ausgerüsteter Einsatz befindet, der dazu bestimmt ist, große Stücke zurückzuhalten.
Die in diesem Einsatz beim Füllen des Kastens K zurückgebliebenen großen Stücke werden in dem vom Räume D abgeteilten
Räume F des Wagens W untergebracht, in den sie auf beliebige Weise nach
Aufklappen des Deckels F1 eingeschüttet werden und aus dem sie durch öffnen der Bodenklappe
F2 entnommen werden können. Das durch den Siebeinsatz in den unteren Raum
des Kastens K beförderte Feinmüll wird dann mittels der Gebläseanlage B durch den
Schlauch G in den mit einem trichterförmigen Boden versehenen Behälter D geschafft. In
der Bodenöffnung des Raumes D liegt eine Transportschnecke s, die ihren Antrieb auf
beliebige Weise, etwa vom hinteren Rad aus, erhält. Mittels der Transportschnecke s werden
die einzelnen Schichten des Mülls dem Feuerraum H zugeführt, in dem das elektrisehe
Verbrennungselement M untergebracht ist. Unter diesem befindet sich der Aschenfall P.
Der elektrische Ofen M erhält seinen Strom von der Akkumulatorenanlage C. Das Schließen
bzw. öffnen des Stromes erfolgt mittels des
zweckmäßig in der Nähe des Wagenführersitzes untergebrachten Kontaktes N.
Die Einrichtung kann hierbei so getroffen sein, daß von der Akkumulatorenbatterie C
außer der Gebläseanlage der Wagen und gleichzeitig die Transportschnecke angetrieben sowie
der Strom für das Verbrennungselement M geliefert wird, während beim Stillstand des
Wagens lediglich der Antrieb der Gebläseanlage zur Beförderung des Mülls aus den
Sammelkästen in den Wagen in Betracht kommt. Der Verbrennungsraum kann mit
einem Rauchabzug O versehen sein, mit dem zweckmäßig eine Rauchverzehrungsanlage an
sich bekannter Art in Verbindung steht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Müllabfuhr, dadurch gekennzeichnet, daß das in einzelnen Behältern gesammelte, nötigenfalls gesiebte Hausmüll ο. dgl. mittels Saugluft in den Sammelkasten des Abfuhrwagens übergeführt wird, worauf dann im Abfuhrwagen selbst die Verbrennung des Mülls stattfindet, wobei eine am Wagen untergebrachte Gebläseanlage dazu dient, das Ansaugen des Mülls aus den Müllbehältern zu besorgen, die erforderliche Verbrennungsluft für den Feuerraum zu schaffen und den Abzug der Rauchgase zu unterstützen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237196C true DE237196C (de) |
Family
ID=496825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237196D Active DE237196C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237196C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059345B (de) * | 1956-09-12 | 1959-06-11 | Bischoff Werke K G Vorm Pfings | Muellwagen |
| DE1102646B (de) * | 1957-04-08 | 1961-03-16 | Fritz Schulte | Stationaer angeordnetes Muellgefaess |
| EP0220936A3 (de) * | 1985-10-22 | 1988-11-30 | Raymond Neils Johnson | Vorrichtung zur Behandlung von Materialien |
-
0
- DE DENDAT237196D patent/DE237196C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1059345B (de) * | 1956-09-12 | 1959-06-11 | Bischoff Werke K G Vorm Pfings | Muellwagen |
| DE1102646B (de) * | 1957-04-08 | 1961-03-16 | Fritz Schulte | Stationaer angeordnetes Muellgefaess |
| EP0220936A3 (de) * | 1985-10-22 | 1988-11-30 | Raymond Neils Johnson | Vorrichtung zur Behandlung von Materialien |
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