DE2120593A1 - Bremsvorrichtung - Google Patents

Bremsvorrichtung

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DE2120593A1 DE19712120593 DE2120593A DE2120593A1 DE 2120593 A1 DE2120593 A1 DE 2120593A1 DE 19712120593 DE19712120593 DE 19712120593 DE 2120593 A DE2120593 A DE 2120593A DE 2120593 A1 DE2120593 A1 DE 2120593A1
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    • B60T17/08Brake cylinders other than ultimate actuators
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Description

Bremsvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung, insbesondere eine hydraulische Handbremse für Eisenbahnwagen, xsit einer in entgegengesetzten Richtungen bedienbaren Betätigungsvorrichtung sum Anlegen und Lösen der Bremse, einem axial verschiebbaren Bremskrafterzeuger, welcher über eine Stange mit den Bremselementen verbunden ist, und einer vorzugsweise hydraulisch mit der Betätigungsvorrichtung lösbaren Sperrvorrichtung, welche Mechanisch an der Außenfläche der Stange angreift und die Bremselemente in der Breinstellung hält.
Handbremsen für Eisenbahnwagen sind im allgemeinen so ausgebildet, daß sie unmittelbar die normalerweise vorgesehenen Bremsbacken zvr Anlag© bringen. Zweck der Handbremse ist es, Wagenssüg© auf ©iner Bahnstation oder gelegentlich auoii auf dem Schienenstrang festzusetzen und en einem Fortrollen au hindern<> Die Handbremse muß für sich allein in der Lage >3®ia, eine ausreichsn&e Bremswirkung
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hervorzurufen, da man sich in bestimmten Situationen nicht auf das normale Bremssystem des Zuges verlassen kann. Fortgelaufene Wagen oder Wagsnzüge haben schon oft EU gefährlichen Unfällen geführt, woraus sich ergibt, daß die erforderlichen Sicherheitsansprüche bisher nicht erfüllt
Es sind in der letzten Zeit mehr und mehr hydraulisch ™ betätigte Handbremsen eingesetzt worden, um die bisher rein mechanischen Handbremsen mit Zahnrad und Kettenübertragungen au ©raetsen* Hydraulische Handbremsen haben bezüglich d@r Installation und der Hanahabting ©ntscheidende Vorteile, vor allem den Vorteil, daß säen leichter eine ausreichende Bremskraft erzeugen kann, B@i ά&η bisher bekannten Bremsvorrichtungen der letzt- -genannten Art waren ä^ö.osh die Sperrvorrichiungen unbefriedigend, welche die Aufgabe haben, nach dem Abbremsen des Schienenfahrzeuges die mit den Bremselementen ver- ' bun&ene Betätigungsstange in ihrer Lage zu halten» So hat MBMi b®i bekannten mechanischen Konstruktionen eine Schraubspindel mit der Betätigungsstange verbunden, die bsi Betätigung der Stange in Bremsenanlegerichtung durch ihr© Axialbewegung eine Sperrmutter verdreiat, die bei ihrer Rückbewegung Spindel und Mutter an einem konischen Sitz des Gehäuses verspannt, so daß die Spindel an einer
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Drshusg gehindert wircL De.s lläiispcr^en geschieht bei dieser Anoi-dnuxig iiydraiilisoS} sit Hilfe eines Kolben?, der die konische Fläche der Spermiutter in solcher Richtung beaufschlagt„ daß sieh diese aus dem Sitz löst. Bekannt sind auch ander© Sperrvorrichtungen» bei denen die/BreiBsbetätigimgsstange durch einen esczentrisch gelagerten äätb geführt ist, der sich qusr zur Stange erstreckt und eine öffnung aui:Veists die nur geringfügig größer ale die Stange ist« Mit Hilfe ®±n&i" Feder wird der- Arm in soldier Lcige gehalten,, daß die Kanten der- Ö:?A/:iimg die Olsor^D.äche iler Stange an swei äsxial
flerlisgenden und diametral gegenüberliegendem ßesvriscblagene Wexn die S.ts-iAig© nach dem Anlegen dar Bremsen - was durch den Arm nicht 'bshindert' wird ©ins RUckla\ifb3V76guz)g ausführt, verkleoaaen die beiden Kanten der öffnung in dem Arm die Stange. Auch hier kann das Entspcr-ren hydraulisch vorgencimaen werden. Bei einer solchen Ausbildung ergibt sieh der entscheidende Nachteil» daß die Oberfläche der Stange oder die Kanten der öffnung im Arm verschlissen würden, so daß der Arm nicht mehr sicher die Stange hält und die Bremse sich lösen kann.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung j, die Verglichea isit d&n bisher bekannten
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Spsrrvorrichtimg@n> 'einfacher - und verläßlicher ist und "bei der die Sperrimg unmittelbar an der Stange so vor«·- genoainen wird, daß sich ein© verstärkte Sperrkraft ergibt und zwar ohne Risiko einer'.-unbeabsichtigten Bremsenlösüng«, Auch soll bei der erfindungsgesiäßen Sperrvorrichtung die Stange nicht mehr so stark verschlissen wurden, so daß sich eine sehr große Lebensdauer ergibt. Auch soll die Sperrvorrichtung so ausgebildet werden, daß kein© so großen Fertigungsgenauigkeiten eingehalten werden müssen, damit sich die in hohem Maße verläßliche Spsrr-" vorrichtung mit einfachen Arbeitsverfahren herstellen läßt.
Zur Lösung der vorgeaanntsn Aufgabe ist die erfindungs- : gsmäße-Bremsvorrichtung dadurch gekennzeichnet a daß di© Sperrvorrichtung eine die Stange konzentrisch usgebende, am ■ Umfang .in .einem konzentrischen Sitz abgestützte Ringscheibe ist, die aus einer Mehrzahl von in Umfangsrichtung voneinander getrennten-, miteinander federnd verbundenen Teilen fcesteht j welche vom Sitz aus radial die Außenfläche der Stange in einer Querebene beaufschlagen, die in Bremsenanlegerichtung der Stange etwas vor der den Sitz enthaltenen Ebene liegt und daß neben den federnd verbundenen Scheibenteilen ©ine auf der Stange verschiebbare- Hülse angeordnet ist, dia mit d@r Betätigungsvorrishtijng gegisn die Seitenfläche/einer VergrSSerung der Scheibenmittel&ffnuQg vorgeschoben werden kann«
BAD 20 9 846/0407 . -
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sieb aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Seichnungen, in denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschau·= licht ist«,
In den Zeichnungen zeigen:
Figo 1 Axialschniite durch die Hauptbestandteile
der erfindungsgemäßen Handbremse für Eisenbahnwagen mit schematises angedeuteten hydraulischen Leitungen,
Pig«, 2 eine perspektivische Ansicht der Bremsensperrvorrichtung und
Pig«, 3 axiale Schnittansichten der Sperrvorrichtung in awei verschiedenen Betätigungszu ständen«.
Der obere Teil der Figo 1 zeigt die Betätigungsvorrichtung 1, welche Über Leitungen 13 und 14 mit dem Bremskrafterzeuger 15 verbunden ist« Bei der Betätigungsvorrichtung 1 kann es sich um eine mit Handrad 2 versehene Pumpe handeln, zu der ein Zylinder 3 mit einem auf einer Spindel 5 geführten Kolben 4 gehört ο Mit Hilfe des Gewindes 6 der mit dem Handrad 2 verbundenen Spindel 5 läßt sich der Solben 4 im Zylinder hin und her bewegen»
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Zur Pumpe gehören zwei Zylinderräuoe 7 und 9« Der Zylinderraum 7 wird begrenzt.durch den Kolben 4» die Stirnwand 8 des Zylinders, in der die Spindel 5 drehbar, aber axial unverso.hieblieh gelagert ist, und dem Zylinder 3ο Der anders Sylinderraum 9 liegt as gegenüberliegenden Ende des Kolbens 4 und wird begrenzt von einer zylindrischen Wand 10, die IeIl des Pumpengehäusedeckels ist, und einem Hilfskolben 11, der mit dem Kolben 4 einteilig' ausgebildet und abdichtend in der zylindrischen Wand ) 10 geführt 1st ο Sin im Deckel des Pumpengehäuses axial geführter Stift 12 verhindert eine Drehung der Kolben 4 und 11 und gibt auch jederzeit eine Anzeige über die jeweilige lage der Kolbeno
Der Bremskrafterzenger 15 ist über die sohematisch angedeuteten Leitungen 13 und 14 ait den Zylinderräusaen 7 bzw?. 9 verbunden» Zum Bremskraft erzeuger 15 gehören ein in dem Gehäuse 16 ausgebildeter Servozylinder 17* in dem sich ein Arbeitskolben 18 axial verschieben kann« Die Betätigung des Arbeitskolbens 18 erfolgt durch den hydraulischen Druck von der Betätigungsvorrichtung l,der an der linken Seite des Kolbens 18 angreift. An der gegenüberliegenden Seite des Kolbens 18 greift eine Rückstellfeder 19 an, die stets bestrebt ist, den Kolben 18 in des? in Pig. 1 dargestellten Lage zu halten» Dar Arbeitskolben 18 wird von einer Kolbenstange 20 getragen5
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weiche über eine Führung 21 aus dem Zylinder 17 herausragt und jenseits der Führung 21 einenZylinderraum durchsetzt und eine mit Ringkolben versehene Hülse 23 trägt» Diese Hülse 23 kann gegenüber der Kolbenstange verschoben werden„ 2er Yerschiebungsweg ist begrenzt mit eines Anschlag 24» wenn dss1 Zylinderraum 22 über die Leitung 14 unter hydraulischen Druck gesetzt wirdo
Keben der Hülse 23 befindet sich die Sperrvorrichtung der Bremse ο Der die Sperrvorrichtung 25 durchsetzende Seil der Kolbenstange 20 hat einen kreisförmigen oder einen polygonalen Querschnitt« An desa aus der Sperrvorrichtung herausragenden Ende 26 der Kolbenstange ist die letztere mit dem nicht dargeetellten Bremssystem dee Eisenbahnwagens verbundont und swar- derart verbunden, daß die Räder des Eisenbahnwagens dadurch festgesetzt werden, daß sich die Stange 20 nach rechts bewegt« Zur Sperrvorrichtung 25 gehört eine Scheibe 279 die sieb quer aur Stange 20 erstreckt und mit ihrem Umfang in einen Sperrscheibensitz 28 eingreift, der konzentrisch zur Stange 20 dem Scheibendurchmesser entsprechend in dem Gehäuse 16 oder einem anderen festen Bauteil des Bremskrafterzeugers ausgebildet ist« Eine axiale Ver~ Schiebung der Sperrscheibe wird mit einem angeschraubten Deckel 29 verhindert, Inserhalb des Deckels 29 befindet sich eine Druckfeder 30. die ££■ ds-r Außenseite 3Ί rV.iv Sjp-i.-rcselieir.e argraift-, Die Inneaeai^e '}2 der Fp-sr."?·=
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scheibe 27 wird in Bremsbetätigungsrichtung der Stange 20 mittels der äußeren Stirnfläche der Hülse 23 beaufschlagt. Im Mittelteil der Sperrscheibe 27 befindet sich eine öffnung, deren Wand 33 in Axialrichtung gekrümmt ist,so daß ein konvexes Profil entsteht,das so genau bearbeitet ist,daß es der Außenfläche 34 der Stange 20 entspricht.
Wie sich die Sperrscheibe 27 ausbilden läßt, zeigt die Fig.2. Eine beispielsweise durch Gesenkschmieden gefertigte Kreisscheibe aus Kohlenstoffstahl ist sowohl auf ihrer Außenseite 31, wo die Flächenteile 35 eine Führung für die Druckfeder 30 bilden, als auch auf der Innenseite 32 mit einer Anzahl von Ausnehmungen versehen, so daß die Materialstärke der Scheibe in weiten Teilen sehr gering ist, während die dazwischenliegenden Materialteile starre radiale Stege 36 bilden, die die Stange 20 sternartig umgeben. Die radialen Längen der Stege^iwischen der Wand 33 und den entsprechend der Sitzfläche 28 um den geometrischen Mittelpunkt 37a halbkreisförmig abgerundeten Bereichen 37 sind einander gleich. Die Umfangsteile 38 zwischen den Stegen enden in Umfangsrichtung etwas nach innen versetzt, so daß sie, wie die Zeichnung zeigt, den Sitz 28 nicht beaufschlagen.
Das Scheibenmaterial ist in Umfangsrichtung mit radialen Schnitten 39 jeweils zwischen den Stegen 36 unterteilt.Diese Schnitte 39 führen durch die verdickten Teile 35 hindurch und erstrecken sich Ms in die Umfangsteile 38. Die Einschnitte können mit einem Seitenfräser eingebracht werden, nachdem die
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Scheibe im übrigen fertiggestellt ist. Um diese Einschnitte bequemer einbringen zu können, ist er- zweckmäßig, vor dem Fräsvorgang in den Umfangsteilen 38 Bohrungen 4o zvorzusehen· Nachdem die Scheibe unterteilt worden ist, besteht sie aus einer Anzahl von sektorförmigen Federteilen 41, von denen jeder aus einem starren Steg besteht, der mit den benachbarten Stegen über die noch verbleibende Wand des dünnen Materials außerhalb der Bohrungen 40 verbunden ist, wie es deutlich der untere Teil der linken Darstellung der Fig. 3 zeigt. Der in Fig. 3 erkennbare nicht geschlitzte Stegteil 42 des Bauteils 38 hat einen Torsionsmittelpunkt 42a, welcher von dem Schnittpunkt benachbarter Verschwenkungsachsen 36a definiert wird, wobei diese Achsen 36a durch die geometrischen Mittelpunkte 37a der halbkreisförmig abgerundeten Bereiche 37 gehen und sich senkrecht zu dem zugehörigen radialen Steg 36 erstrecken. Die einzelnen Scheibenteile haben somit die Möglichkeit, unabhängig voneinander in Längsrichtung gegenüber der Stange 20 und die erwähnte wahre Verschwenkungsachse 36a zu verschwenken. Da das Material im Stegteil 42 in hohem Maße bezüglich des auf der Verschwenkungsachse 36a liegenden Torsionsmittelpunktes 42a nachgeben kann, ist keine größere Kraft erforderlich, um diese Verschwenkungsbewegung zu ermöglichen. So läßt sich die Scheibe unter elastischer Verformung der Stegteile 42 leicht tellerförmig verformen.
Wie vor allem der linke Teil der Fig.3 zeigt, beaufschlagt die Sperrvorrichtung mit den Scheibenteilen 41
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die Oberfläche 34 der Stange 20 auf einer Quere"bsns 45 s die in Bremsbetätigungsrichtung 44 der Stange etwas vor einer Ebene 45 liegt, in der die äußeren Abrundungen 37 den Sitz 28 beaufschlagen« Diese Relationen werden dadurch erzielt, daß die die Mittelöffnung umgebende Wand bei der Bearbeitimg auf der Drehbank mindestens im engsten Teil mit einem Formwerkzeug so bearbeitet wird, daß ein bogenförmiger Längsschnitt entsteht, dessen Bogen- ^ mittelpunkt vor der Mitte der Randabrundungen 37 liegt« Wenn der Mittelpunkt des Bogens auf den Punkt 46 verlegt wird, kommt der Tangentialpunkt 47 zwischen den Oberflächen 33 und 34 auf einer tellerförmigen Kurve zu liegen, entsprechen! der die Scheibe sich auf der Oberfläche 34 abwälzt. Andererseits stützt sich der Außenraad 37 der Soheibe im Sitz 28 ohne Veränderung des Widerlagerpunktes ab, so daß sich letztlich ergibt, daß der Tangent ialpunkt 47 eine konstante, nach vorn gerichtete Neigung gegenüber dea Beaufschlagungspunkt des Sitzes behält und dies auch dann, wenn im freien Zustand der Scheibe die die Mittelöffnung umgebende Wand 33 nicht exakt den gleichen Durchmesser wie die Stange 20 hat« Die Scheibe kann daher mit einem Bohrungsdiarchmesser ausgebildet werden, der unter den Abmessungen der Stange liegt «t Dies ist auch von Vorteil im Hinblick auf einen gewissen im Betrieb unvermeidlichen Verschleiß und auch im Hinblick auf die !Tatsache, daß die Stange, wenn man
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sie durch die Bohrung der Scheibe bei der Montage hindurchschiebt, die Wandungsteile 33 der Mittelöffnung federnd auseinander drückt , so daß die Sperrvorrichtung gegenüber der Stange eine Vorspannung erhält ο Me vorerwähnte Neigung kann etwa 3 bis 5°, do h„ kleiner als der Reibungswinkel im Funkt 47 sein.
Zur Erläuterung der Arbeitsweise soll zunächst angenommen werden, daß sich die Bremsvorrichtung in dem unbetatigten Zustand gemäß Fig. 1 befindet und daß jetzt anschließend das Handrad 2 in solcher Richtung gedieht wird, daß sich der Pumpenkolben 4 im Zylinder 3 vorbewegt ο Auf diese Weise wird über die Druckleitung 13 ein Strömungsmitteldruck zum Bremskrafterzeuger 15 übertragen, so daß dessen Arbeitskolben 18 sich entgegen der Kraft der Rückstellfeder 19 nach rechts bewegte In dieser Richtung kann sich die Stange 20 frei gegenüber der Sperrvorrichtung 25 bewegen, da die äußere glatte Oberfläche 34 der Stange leicht durch die Öffnung der Scheibe 27 gleitet, ohne von den federnden Teilen 41 zurückgehalten zu werden., Sollte der Reibungseingriff zwischen der Oberfläche der Stange und der Wand der Scheibenöffnung zu Beginn zu groß sein, führt dies nur dazu,daß die beaufschlagten Scheibenteile von der Stange mitgenommen und ic Richtung des Pfeiles 48 nach vorn versehwenkt werden, so daß die Scheibenöffnung etwas größer wird, worauf dann die Stange un=> behindert weiter vorgeschoben werden kanne Die beweg-
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lichen feil© der Wagenbremse P die betätigt werden soll* werden man tob der Stange 20 in Bremsriehtung verstellt„ bis äle an den Fahrzeugrädern angreifenden Bremselemente mit ausreichendem Kraft angedrückt werden, wobei diese an ü$n BremseleiBenten angreifende Kraft von dem Brück in der Betätigungsvorrichtung 1 abhängt ο
Würde man nun die Betätigungsvorrichtung in diesem Zustand belassen, bliebe die Bremswirkung,die der Bremskrafterzeuger 15 bewirkte, nicht bestehen, da der am Kolben 18 angreifende Strömungsmitteldruck stetig kleiner werden kann aufgrund von Undichtigkeiten, Temperaturänderungen und dergl» Nun kommt jedoch die Sperrvorrichtung 25 zum Einsatz, um die Stange 20 in der vorgeschobenen lage zu halten und die Bremswirkung aufrechtzuerhalten» Sobald die Stange dazu tendiert, sich wieder zurückzubewegen, werden die von der Druckfeder 30 dnd der Federwirkung der Scheibe selbst an der Oberfläche in Reibungseingriff gehaltenen Uofangeteile von der Bewegung der Stange mitgenommen, wobei der langentla^punkt 47 bestrebt ist, sich zur Ebene 45 hin zu bewegen und gleichzeitig die starren Stege 56 gegenüber der Stange 20 eine steilere Stellung einnehmen,, Die Kraft zwischen dem Sitz 28, den Stegen 56 und der Oberfläche 54 der Stange vergrößern sich sehr schnell, so daß schon nach einer sehr kurzen Rücklaufbewegung die Stange von der Sperrvorrichtung
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TQa allQZL Seiten fest verspannt wird« Dieser Vorgang ist scheraatisch im rechten Teil der Fig« 3 dargestellt, Der Pfeil 49 gibt die Rücklaufkraft wieder, die aus dem Bremsstangensystem kommt 0 Der Pfeil 50 bezeichnet den Stützdruck im Tangentialpunkt 47 und in den Wider» lagerpunkten des Sitzes 28« Dieser leisstorwähnta Druck steigt in Folge der sehr schwachen. Neigung auf einen sehr hohen Wert an und verhindert hierdurch eine Rückbewegung der Stange0 Durch diesen Selbstsperreffekt kann die Sperrstellung und damit auch eine bestimmte Bremseneinstellung an jeder einzelnen Stelle des Ärbeitshubes der Stange 20 erreicht werden«
Sine Freigabe der Stange 20 ist nur möglich durch eine Sperrscheibenbewegung im Sinne der Pfeile 48« Dies geschieht bei dem dargestellten Beispiel hydraulisch durch Betätigung des Handrades 2 entgegengesetzt zur BremsenfestStellrichtung. Durch die entgegengesetzte Bewegung des Handrades 2 kehrt das Druckmittel von dem Zylinder 17 zum Zylinderraum 7 des Pumpengehäuses 3 zurück, dessen Volumen nunmehr ansteigt, während wegen der Bewegung des Hilfskolbens 11 nach rechts gleichzeitig das Volumen in dem kleinen Hilfszylinderraum 9 geringer wirdo Der Druckanstieg im Hilfszylinder 9 wird über die leitung 14 zum Zylinderraum 27 neben der Sperrvorrichtung 25 übertragen* Durch entsprechende Auswahl der Zylinderquerschnitte vjird sichergestellt, daß schon bei einermäßigenDrehung des Handrades ein so großer hydrau-
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Druck erzeugt wird, daß sich die Hülse 2? gegen die Seite 32 der federnden Teile 41 der Sperrvorrichtung legt und diese von der Oberfläche 34 der Stange abhebt ο Die Stange frflTtn sichnun, unter anderem durch den Einfluß der Rückstellfeder 19 wieder nach links (bezüglich der Figo 1) bewegen, so daß die beweglichen Seile der Bremse und die zugehörigen Bremsbacken in Freigabestellung kommen ,
Obwohl die Erfindung vorstehend nur in Verbindung mit Fahrzeughandbremsen beschrieben wurde, kann sie offensichtlich auch ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen, auch für andere Zwecke verwendet werdenα Solche Anwendungen sind beispielsweise Servoeinrichtung gen von Steuersystemen oder Arbeitsmaschinen, Hubzylinder oder andere Kraftübertragungsanlagen, bei denen die Vor- und Zurückbewegung von Maschinenteilen mechanisch gegen eine Bewegung in bestimmter Richtung an einem beliebigen Punkt entlang des Bewegungspfades der Haschine gesperrt werden soll und wo eine solche Sperrung während einer unbegrenzten Zeit bestehen bleiben soll und tfobei. dann wieder eine Entsperrung vorgenommen werden soll, daß man die Sperrvorrichtung in entgegengesetzter Richtung bewegte
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Claims (2)

- Λ5 Patentansprüche
1. Bremsvorrichtung» insbesondere hydraulische Handbremse für Eisenbahnwagen, mit einer in entgegengesetzten Richtungen bedienbaren Betätigungsvorrichtung zum Anlegen und Lösen der Bremse, einem axial verschiebbaren Bremskraft erzeuger, welcher über eine Stange mit den Bremselementen verbunden ist, und einer vorzugsweise hydraulisch mit der Betätigungsvorrichtung lösbaren Sperrvorrichtung, irelche mechanisch an der Außenfläche der Stange angreift und die Bremselemente in der Bremsstellung Mit, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (25) eine die Stange (20) konzentrisch umgebende, em Umfang (37) in einem kor.» zentrischen Sitz (28) abgestutzte Ringscheibe (27) ist, die aus einer Mehrzahl von in Umfangsrichtung voneinander getrennten, miteinander federnd verbundenen Teilen (41) besteht, welche vom Sitz (28) aus radial die Außenfläche (34) der Stange (20) in einer Querebene (43) beaufschlagen, die in Bremsenanlegerichtung der Stange (20) etwas vor der den Sitz (28) enthaltenden Ebene (45} liegt, und daß neben den federnd verbundenen SoheibentelXen (41) sine auf der Stenge (20) verschiebbare Hülse (23) arigooräüaet i^t„ die mit der
\ . Ü3 Si
'*'■) £C£®:i di® Seitenfläche (32) / einer Ver-gräBsrung άοτ- Scfeci^smmittslaffsiutj^ (33) vorgeschoben vsrden Issrmt JiO <] 9> H (? / 0Ή 0
2. Bremsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnd verbundenen Scheibenteile
(41) starre, sternförmig zur Stange (20) ausgerichtete, mit ihren einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisenden Außenenden (37) im Sitz (28) abgestützte Stege (36) sind, daß diese Scheibenteile (41) um eine Achse (36a' verschwenkbar sind, die durch die geometrische Mitte (37a) des halbkreisförmigen Außenendes (37) in der Ebene der Scheibe (27) senkrecht zum Steg (36) verläuft, daß die zwischen'den Stegen (36) angeordneten Umfangsteile (38) der Scheibe (27) den Sitz (28) nicht berühren und federnd ausgebildet sind, und daß die Scheibenteile (41) am Umfang der Scheibe (27) über einen zwischenliegenden Stegteil (42) verbunden sind, in dessen Querschnittsfläche
(42) auf der Verschwenkungsachse (36a) ein Torsionsmittel-
XW-- punkt liegt.
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Leerseite-
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8422338B2 (en) 2006-08-23 2013-04-16 Koninklijke Philips Electronics N.V. System for variably refracting ultrasound and/or light
DE102015010975A1 (de) 2015-08-26 2017-03-02 Waggonbau Graaff Gmbh Handbremse für einen Güterwagen

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DE102015010975A1 (de) 2015-08-26 2017-03-02 Waggonbau Graaff Gmbh Handbremse für einen Güterwagen
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