DE19907548C2 - Optoelektronische Vorrichtung - Google Patents
Optoelektronische VorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine optoelektronische Vorrichtung gemäß dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Derartige Vorrichtungen können insbesondere als Lichtschranken oder als Re
flexionslichtschranken ausgebildet sein. Die Vorrichtungen weisen jeweils ei
nen Sendelichtstrahlen emittierenden Sender und ein Empfangslichtstrahlen
empfangendes Empfangselement auf. Vor Inbetriebnahme wird die Vorrich
tung so justiert, dass die Sendelichtstrahlen auf das Empfangselement ausge
richtet sind. Bei bekannten derartigen Vorrichtungen wird zur Ausrichtung des
Senders und des Empfangselements eine Visiereinrichtung oder ein Laser
pointer verwendet, welche auf die entsprechende Vorrichtung aufsetzbar sind.
Der Nachteil dieser Anordnungen besteht darin, dass an der optoelektronischen
Vorrichtung zusätzliche Ausrichthilfen angebracht werden müssen und die
Ausrichtgüte sich nur auf eine äußere Gerätekante der optoelektronischen Vor
richtung bezieht. Die Ausrichthilfen verlaufen daher nicht in der Strahlachse
der vom Sender emittierten Sendelichtstrahlen und sind dementsprechend un
genau. Nachteilig ist ferner, dass zur Ausrichtung der optoelektronischen Vor
richtung externe Geräte notwendig sind, was zum einen kostenaufwendig ist
und zum anderen einen erheblichen Handhabungsaufwand bedeutet.
Die US 3,432,671 betrifft einen optischen Sensor mit einem Sender und einem
Empfänger, der vier kreuzförmig angeordnete Dioden aufweist. Die Differenz-
Signale von jeweils zwei gegenüber liegenden Dioden werden jeweils über
einen Vorverstärker einer Detektoreinheit zugeführt. Durch diese Auswertung
kann die räumliche Verkippung eines Spiegels, auf welchen die vom Sender
emittierten Sendelichtstrahlen geführt sind, erfasst werden.
In der DE 296 08 979 U1 ist ein optoelektrischer Orientierungsmesser be
schrieben, welcher einen Sender in Form einer Punktlichtquelle und einen
Empfänger mit einer geraden Zahl von Detektoren aufweist. Die Detektoren
sind vorzugsweise kreuzförmig in einer Ebene angeordnet. Durch Vergleich der
auf die Detektoren auftreffenden Lichtmengen wird die Orientierung eines
Objektes im Raum bestimmt.
Die DE 44 42 400 A1 betrifft einen Sensor zur Bestimmung der Lage eines
Objektes im Raum. Der Sensor umfasst einen Leitstrahl emittierenden Sender,
ein den Leitstrahl brechendes, symmetrisches Element und Detektoren, die in
Bezug auf die Strahlausbreitungsrichtung hinter dem brechenden Element an
geordnet sind. Zur Lagebestimmung des Objektes werden die auf die Detekto
ren auftreffenden Lichtmengen ausgewertet.
Aus der DE 28 24 582 B2 ist eine Lichtschranke mit einem Sendelichtstrahlen
emittierenden Sender und einem Empfänger bekannt. Zur Justierung der Licht
schranke ist als Ausrichthilfe ein mit einer Bezugsmarke versehener Planspie
gel und ein Strahlteilerspiegel vorgesehen. Der Planspiegel ist am Ort des
durch ein Frontobjektiv erzeugten reellen Bildes der Eintrittsöffnung des Emp
fängers angeordnet, so dass vom Auge einer Bedienperson das Bild der Be
zugsmarke über das Frontobjektiv betrachtet werden kann. In diesem Fall ist
eine als Fernrohrsystem ausgebildete Ausrichthilfe zur Justage einer Licht
schranke vorgesehen.
Die DE 693 09 226 T2 betrifft einen Lichtvorhang mit mehreren Paaren von
Sendelichtstrahlen emittierenden Sendern und Empfängern, welche zum Emp
fang der vom jeweiligen Sender emittierten Sendelichtstrahlen dienen. Zur
Kontrolle, ob der Strahlengang der Sendelichtstrahlen zwischen dem Sender
und dem Empfänger blockiert ist, sind LED-Indikator-Leuchtmittel vorgese
hen. Bei freiem Strahlengang leuchten diese Leuchtmittel dauernd. Bei blo
ckiertem Strahlengang blinken die Leuchtmittel.
Die DE 93 05 600 U1 betrifft eine elektronische Ausrichthilfe zur Ausrichtung
einer Fläche in einer horizontalen Ebene. Die Ausrichthilfe umfasst ein Rohr
mit vier horizontal im Quadrat angeordneten Fotodioden und eine frei schwin
gende, darüber angeordnete Leuchtdiode. Je nach Neigung des Rohres werden
die Fotodioden unterschiedlich von der Leuchtdiode angeleuchtet. Dies wird
zur Anzeige der Orientierung des Rohres mittels Leuchtdioden in einem An
zeigemodul angezeigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde, eine optoelektronische
Vorrichtung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass mit geringem
Kostenaufwand eine einfache und genaue Justage ermöglicht wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Anspruchs 1 vorgesehen.
Vorteilhafte Ausführungsformen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfin
dung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Bei der erfindungsgemäßen optoelektronischen Vorrichtung ist das Empfangs
element in mehrere Segmente aufgeteilt, wobei ein zentrales kreisförmiges
Segment vorgesehen ist, welches von äußeren Segmenten ringförmig um
schlossen ist. Zur Justage der optoelektronischen Vorrichtung wird jeweils die
Lichtmenge der auf ein Segment auftreffenden Empfangslichtstrahlen ermittelt.
Die relative Verteilung der Lichtmengen auf den Segmenten wird mittels einer
an der Außenseite der optoelektronischen Vorrichtung angeordneten Anzeige
einheit dargestellt.
Dadurch kann an der Anzeigeeinheit unmittelbar abgelesen werden, ob die
Empfangslichtstrahlen zentral auf das Empfangselement auftreffen oder nicht.
Der Justagevorgang ist dann abgeschlossen, wenn die Empfangslichtstrahlen
zentral auf das Empfangselement auftreffen, was von der Anzeigeeinheit ent
sprechend angezeigt wird.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht somit
darin, dass dessen Justage allein anhand der Anzeigeeinheit kontrolliert werden
kann. Weitere externe Geräte sind zur Ausrichtung nicht notwendig.
Weiter ist vorteilhaft, dass mit der Anzeigeeinheit unmittelbar die Lichtvertei
lung am Empfangselement angezeigt wird, so dass die Justage sehr genau er
folgen kann. Schließlich ist vorteilhaft, dass die Anzeigeeinheit platzsparend
und kostengünstig an der Außenseite der Vorrichtung anbringbar ist.
Die Erfindung wird im nachstehenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 Schematische Darstellung einer als Reflexionslichtschranke ausge
bildeten optoelektronischen Vorrichtung mit dejustiertem Reflektor.
Fig. 2 Ein erstes Ausführungsbeispiel des Empfangselements der optoe
lektronischen Vorrichtung gemäß Fig. 1,
- a) Draufsicht auf das Empfangselement,
- b) Längsschnitt durch das Empfangselement.
Fig. 3 Blockschaltbild der optoelektronischen Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 4 Empfangselement gemäß Fig. 2 mit darauf abgebildetem Emp
fangslichtfleck.
Fig. 5 Ein erstes Ausführungsbeispiel einer Anzeigeeinheit an der optoelek
tronischen Vorrichtung.
Fig. 6 Ein zweites Ausführungsbeispiel des Empfangselements der opto
elektronischen Vorrichtung mit darauf abgebildetem Empfangslicht
fleck.
Fig. 7 Ein zweites Ausführungsbeispiel einer Anzeigeeinheit an der opto
elektronischen Vorrichtung.
Fig. 1 zeigt eine als Reflexionslichtschranke ausgebildete optoelektronische
Vorrichtung 1. Die Reflexionslichtschranke weist einen Sender 2 auf, welcher
Sendelichtstrahlen 3 emittiert. Zudem ist ein Empfangslichtstrahlen 4 empfan
gendes Empfangselement 5 vorgesehen. Die Reflexionslichtschranke ist in ei
nem Gehäuse 24 integriert, in dessen Frontwand eine Sende- und Empfangsop
tik integriert ist, welche von einer Linse 25 gebildet ist.
Die Sendelichtstrahlen 2 werden über einen halbdurchlässigen Spiegel 11 und
die Sende- und Empfangsoptik in den Überwachungsbereich geführt, welcher
von einem Reflektor 16 begrenzt ist.
Bei freiem Strahlengang werden die Sendelichtstrahlen 3 am Reflektor 16 re
flektiert und gelangen als Empfangslichtstrahlen 4 zurück zur Reflexionslicht
schranke. Die Empfangslichtstrahlen 4 durchsetzen die Linse 25 und werden
am halbdurchlässigen Spiegel 11 zum Empfangselement 5 reflektiert. Befindet
sich ein Gegenstand im Strahlengang zwischen Reflexionslichtschranke und
Reflektor 16, so werden die Sendelichtstrahlen 3 vom Gegenstand zur Refle
xionslichtschranke zurückreflektiert.
Bei korrekt justierter Reflexionslichtschranke ist diese exakt dem Reflektor 16
gegenüberliegend angeordnet, so daß die Sendelichtstrahlen 2 vollständig auf
den Reflektor 16 treffen und von dort auf das Zentrum des Empfangselements
5 zurückreflektiert werden.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung ist jedoch der Reflektor 16 deju
stiert, so daß ein Teil der Sendelichtstrahlen 3 nicht mehr auf den Reflektor 16
trifft. Demzufolge wird der am Reflektor 16 reflektierte Teil der Sendelicht
strahlen 3 nicht mehr auf des Zentrum des Empfangselements 5 abgebildet.
Zur Auswertung der am Ausgang des Empfangselements 5 anstehenden Emp
fangssignale ist diese an eine Auswerteeinheit 12 angeschlossen. An die Aus
werteeinheit 12 sind zudem der Sender 2 und eine Anzeigeeinheit 17 ange
schlossen, wobei die Anzeigeeinheit 17 an der Außenseite der Rückwand des
Gehäuses 24 angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt das Empfangselement 5, dessen lichtempfindliche Fläche in meh
rere Segmente 6-9 aufgeteilt ist. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungs
form weist das Empfangselement 5 ein zentrales kreisförmiges Segment 9 auf
sowie drei äußere Segmente 6, 7, 8, welche sich zu einem das zentrale Segment
9 umschließenden Ring ergänzen. Durch eine Verkippung der optischen Achse
des Empfangselements 5 gegenüber dem Sender 2 bei einer Lichtschranke,
oder der Verkippung oder der Verschiebung einer Reflexionslichtschranke ge
genüber dem zugeordneten Reflektor 16 bei einer Reflexionslichtschranke wird
der Lichtfleck 4a der Empfangslichtstrahlen 4 nicht zentral sondern seitlich
verschoben auf dem Empfangselement 5 abgebildet. Dadurch gelangt das Emp
fangslicht nicht nur auf das zentrale Segment 9 sondern auch auf die ringförmig
angeordneten äußeren Segmente 6-8 des Empfangselements 5, die ein ent
sprechendes Empfangssignal abgeben, aus deren Pegel die Richtung der Fleck
ablage ermittelt werden kann.
Fig. 3 zeigt das Blockschaltbild der Reflexionslichtschranke gemäß Fig. 1
mit dem Sender 2, dem Reflektor 16 und dem Empfangselement 5. Die Emp
fangssignale der Segmente 6-9 werden einzeln in die Auswerteeinheit 12 über
einen nicht dargestellten Analog-Digital-Wandler eingelesen. An einen Aus
gang der Auswerteeinheit 12 ist ein Schaltausgang 13 angeschlossen. Auf einen
Eingang der Auswerteeinheit 12 ist ein Parametriereingang 14 geführt. Die
Auswerteeinheit 12 kann beispielsweise als Microcontroller ausgebildet sein.
Zur Erfassung der Gegenstände im Überwachungsbereich wird aus der Summe
der Empfangssignale ein Schaltsignal abgeleitet und am Schaltausgang 13 aus
gegeben. Über den Parametriereingang 14 werden Parameter übergeben und in
einem Parameterspeicher 15 abgelegt.
Die Reflexionslichtschranke ist zwischen einem Betriebsmodus "Überwachen"
und einem Betriebsmodus "Ausrichten" umschaltbar. Die Umschaltung erfolgt
vorzugsweise über den Parametriereingang 14.
Im Betriebsmodus "Überwachen" erfolgt die Erfassung von Objekten im
Überwachungsbereich. Hierzu wird die Summe der Pegel der Empfangssignale
an den Ausgängen sämtlicher Segmente 6-9 des Empfangselements 5 gebildet
und mit einem Schwellwert S bewertet. Die Anzeigeeinheit 17 ist in diesem
Betriebsmodus deaktiviert.
Im Betriebsmodus "Ausrichten" erfolgt die Justage der Reflexionslichtschran
ke. In diesem Betriebsmodus ist die Anzeigeeinheit 17 aktiviert und zeigt die
Lage des Lichtflecks 4a der Empfangslichtstrahlen 4 auf dem Empfangselement
5 an.
Im Betriebsmodus "Ausrichten" werden, wie in Fig. 4 dargestellt, aus dem
Verhältnis der Empfangssignalpegel der äußeren Empfangssegmente 6-8 zum
zentralen Empfangssegment 9 die auf das Zentrum des Empfangselements 5
bezogenen Koordinaten des Lichtflecks 4a der Empfangslichtstrahlen 4 auf
dem Empfangselement 5 ermittelt. Voraussetzung für eine Justage ist, daß
zumindest ein Teil der Empfangslichtstrahlen 4 auf das Empfangselement 5
auftrifft und dort registriert wird. Zweckmäßigerweise wird hierzu die Emp
findlichkeit der Vorrichtung durch Erhöhung der Meßzeit erhöht. Zudem ist es
besonders vorteilhaft, eine digitale Signalfilterung vorzunehmen und die Emp
fangsverstärkung zu erhöhen, um auch Streulicht der Empfangslichtstrahlen 4
auswerten zu können.
Fig. 5 zeigt eine Anzeigeeinheit 17, die als LCD-Anzeige ausgeführt ist, auf
deren Anzeigefläche 18 ein Zeiger 19 erscheint, der die Richtung der Fleckab
lage des Lichtflecks 4a der Empfangslichtstrahlen 4 auf dem Empfangselement
5 anzeigt. Die Geometrie der LCD-Anzeige entspricht im wesentlichen der
Geometrie des Empfangselements 5.
Während der Justage der Vorrichtung 1 gibt der Zeiger 19 Informationen über
die Richtung und die Betragsänderung der Fleckablage indem der Zeiger 19
kürzer erscheint 19', wenn der Lichtfleck 4a zum Zentrum des zentralen Emp
fangssegments 9 hin wandert, bzw. länger erscheint 19", wenn er sich vom
Zentrum des zentralen Empfangssegments 9 weg bewegt. Je besser die Aus
richtung der Vorrichtung 1 ist, umso mehr treffen die Empfangslichtstrahlen 4
auf das zentrale Segment 9 des Empfangselements 5. Im Idealfall trifft dann
kein Empfangslicht 4 mehr auf die äußeren Segmente 6-8. Der Ausrichtvor
gang wird daher als erfolgreich definiert, wenn das Verhältnis der Signalpegel
der äußeren Empfangssegmente 6-8, 10 zum zentralen Empfangssegment 9
einen definierten Schwellwert s3 unterschreitet, was dadurch angezeigt werden
kann, daß die Zeigerspitze ganz verschwindet.
Eine grobe Dejustage, die dadurch gekennzeichnet ist, daß zu wenig Licht auf
das Empfangselement 5 fällt, kann durch Blinken des Zeigerdrehpunktes ange
zeigt werden.
Fig. 6 zeigt eine zweites Ausführungsbeispiel des Empfangselements 5 mit
vier äußeren Segmenten 6'-8' und 10, die besonders für eine analoge Auswer
tung geeignet sind. Diese äußeren Segmente 6'-8', 10 ergänzen sich wiederum
zu einem Ring, welcher das zentrale kreisförmige Segment 9 umschließt.
Die dem Empfangselement 5 gemäß Fig. 6 zugeordnete Anzeigeeinheit 17 ist
in Fig. 7 dargestellt. Die Anzeigeeinheit 17 weist vier Anzeige-Leuchtdioden
20-23 auf, wobei jeder Anzeige-Leuchtdiode 20-23 ein äußeres Segment 6'-
8', 10 des Empfangselements 5 zugeordnet ist. Dabei entspricht die Anordnung
der Anzeige-Leuchtdioden 20-23 an der Außenseite der Reflexionslicht
schranke der Anordnung der jeweils zugeordneten äußeren Segmente 6'-8', 10
am Empfangselement 5.
Die entsprechende Anzeige-Leuchtdiode 20-23 leuchtet, wenn das Emp
fangssignal des dieser zugeordneten Segments 6'-8', 10 einen Schwellwert s1
überschreitet.
Dies bewirkt, daß bei waagerechter oder senkrechter Fleckablage des Licht
flecks 4a der Empfangslichtstrahlen 4 auf dem Empfangselements 5 nur eine
Anzeige-Leuchtdiode 20, 21, 22 oder 23, bei schräger Fleckablage zwei der
Anzeige-Leuchtdioden 20-23 leuchten.
Besonders vorteilhaft ist es, den Schwellwert s1 als Bruchteil des Empfangs
signalpegels des zentralen Empfangssegmentes 9 zu definieren, was mit Hilfe
eines Spannungsteilers einfach möglich ist. Dadurch werden die Empfangspe
gelschwankungen, die durch unterschiedlichen Abstand zum Reflektor 16 oder
Dejustage bedingt sind, eliminiert.
Nach erfolgter Justage trifft im Idealfall das gesamte Empfangslicht auf das
zentrale Segment 9 des Empfangselements 5. Je nach Lichtstreuung kann je
doch noch ein kleiner Teil des Empfangslichts auf die äußeren Segmente 6'-
8', 10 des Empfangselements 5 treffen. In jedem Fall ist der Anteil des auf die
äußeren Segmente 6'-8', 10 auftreffenden Empfangslichts so gering, daß die
Empfangssignale an den Ausgängen der äußeren Segmente 6'-8', 10 jeweils
unterhalb des Schwellwerts S1 liegen. Bei erfolgreicher Justage leuchtet dem
zufolge keine der Anzeige-Leuchtdioden 20-23.
In einer alternativen Ausführungsform kann mit Hilfe eines weiteren Schwell
werts s1', der unterhalb der Schwelle s1 liegt eine ausreichende Ausrichtgüte
definiert und durch Leuchten aller Anzeige-Leuchtdioden 20-23 visualisiert
werden. Mit einem Schwellwert s1", der oberhalb des Schwellwertes s1 liegt,
wird eine grobe Dejustage erkannt und durch Blinken der entsprechenden An
zeige-Leuchtdioden 20-23 gegenüber einer geringen Dejustage kenntlich ge
macht.
Im Betriebsmodus "Überwachen" kann die Ausrichtgüte dadurch kontrolliert
werden, daß das Verhältnis der Summe der Empfangssignalpegel der äußeren
Segmente 6'-8', 10 zum Pegel des zentralen Empfangssegmentes 9 mit einem
Schwellwert S4 verglichen wird und bei Überschreitung eine Warnsignalabga
be erfolgt.
Die zyklische Kontrolle mit Hilfe des Schwellwertes S4 kann auch zur Erken
nung von Störungen genutzt werden. Bedingt durch die Lage des Reflektors 16
kann Fremdlicht von Beleuchtungsanlagen oder von anderen Sensoren nur
seitlich am Reflektor 16 oder Lichtschrankensender vorbei auf den Empfänger
fallen und wird deshalb mit einem seitlichen Versatz auf dem Empfangsele
ment 5 abgebildet, d. h. Fremdlicht fällt vorwiegend auf die äußeren Segmente
6-8 und kann dadurch vom eigenen Nutzlicht unterschieden werden. Da mo
duliertes Fremdlicht nicht mit dem modulierten Sendelichtstrahl 3 synchroni
siert auftritt, kann eine Fremdlichtstörung auch vom Signal des dejustierten
Empfangslichtes 4 unterschieden und als Störlicht erkannt werden.
Wird der Schwellwert S4 nur sporadisch überschritten, liegt Störlicht vor und
es können Maßnahmen zur Störsignalunterdrückung durch Sendefrequenzände
rung, Änderung der digitalen Filterung, und/oder Ausgabe einer Störmeldung,
und/oder Beeinflussung des Schaltausganges 13 erfolgen.
Claims (13)
1. Optoelektronische Vorrichtung zum Erfassen von Objekten in einem
Überwachungsbereich mit einem Sendelichtstrahlen emittierenden Sen
der und einem Empfangslichtstrahlen empfangenden Empfangselement,
wobei zur Erfassung des Objekts die auf das Empfangselement auftref
fende Lichtmenge der Empfangslichtstrahlen in einer Auswerteeinheit
bewertet wird, wobei das Empfangselement (5) in mehrere Segmente (6-
10) aufgeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Empfangselement (5)
ein zentrales kreisförmiges Segment (9) und mehrere äußere Segmente (6
-8, 10) aufweist, wobei die äußeren Segmente (6-8, 10) sich zu einem
das zentrale Segment (9) umschließenden Ring ergänzen, und dass zur
Justage der optoelektronischen Vorrichtung (1) jeweils die Lichtmenge
der auf ein Segment (6-10) auftreffenden Empfangslichtstrahlen (4) er
mittelt wird und die relative Verteilung der Lichtmengen auf den Seg
menten (6-10) mittels einer an einer Außenseite der optoelektronischen
Vorrichtung (1) angeordneten Anzeigeeinheit (17) dargestellt wird.
2. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass drei oder vier äußere Segmente (6-8, 10) vorgesehen sind, wel
che jeweils identische Flächen aufweisen.
3. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (17) als LCD Anzeige
ausgebildet ist, auf deren Anzeigefläche (18) mittels eines Zeigers (19)
die Lage des Schwerpunkts des Lichtflecks (4a) der Empfangslichtstrah
len (4) auf dem Empfangselement (5) angezeigt wird.
4. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, dass die Geometrie der LCD Anzeige der Geometrie des Empfangse
lements (5) entspricht.
5. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, dass in der Auswerteeinheit (12) das Verhältnis der auf die
Segmente (6-10) auftreffenden Lichtmengen bestimmt wird, und dass in
Abhängigkeit dieses Verhältnisses über die Auswerteeinheit (12) die La
ge des Zeigers (19) auf der LCD Anzeige positioniert wird.
6. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (17) Anzeige-
Leuchtdioden (20-23) aufweist, deren Anzahl und Anordnung den äuße
ren Segmenten (6-8, 10) des Empfangselements (5) entspricht, wobei
jeweils eine Anzeige-Leuchtdiode (20-23) über die Auswerteeinheit
(12) einem äußeren Segment (6-8, 10) zugeordnet ist.
7. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, dass eine Anzeige-Leuchtdiode (20-23) leuchtet, falls der Pegel des
Empfangssignals am Ausgang des zugeordneten Segments (6-8, 10) ei
nen Schwellwert S1 überschreitet.
8. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn
zeichnet, dass bei auf das zentrale Segment (9) des Empfangselements (5)
auftreffenden Empfangslichtstrahlen (4) keine der Anzeige-Leuchtdioden
(20-23) leuchtet oder alle Anzeige-Leuchtdioden (20-23) leuchten.
9. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch
gekennzeichnet, dass diese zwischen einem Betriebsmodus "Ausrichten"
und einem Betriebsmodus "Überwachen" umschaltbar ist, wobei die An
zeigeeinheit (17) nur im Betriebsmodus "Ausrichten" aktiviert ist.
10. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, dass im Betriebsmodus "Überwachen" zur Erfassung der Objekte die
Summe der Pegel der an den Ausgängen der Segmente (6-10) des Empfangselements
(5) anstehenden Empfangssignale gebildet wird und diese
Summe mit einem Schwellwert 5 verglichen wird.
11. Optoelektronische Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ge
kennzeichnet, dass im Betriebsmodus "Überwachen" in der Auswerte
einheit (12) das Verhältnis der Summe der Pegel der Empfangssignale
der äußeren Segmente (6-8, 10) zu dem Pegel des Empfangssignal des
zentralen Segments (9) gebildet wird, und dass eine Warnsignalabgabe
erfolgt, falls dieses Verhältnis einen Schwellwert S4 überschreitet.
12. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, da
durch gekennzeichnet, dass diese von einer Reflexionslichtschranke ge
bildet ist.
13. Optoelektronische Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, da
durch gekennzeichnet, dass diese von einer Lichtschranke gebildet ist.
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