DE1964787C - Projektionsgerät zur Aufprojektion auf eine Reflexwand - Google Patents
Projektionsgerät zur Aufprojektion auf eine ReflexwandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Projektionsgerät zur Aufprojektion auf eine Reflexwand, bei welchem die
optische Achse des Beobachters und die des hinter dem Beobachter angeordneten Projektionssystems
unter Verwendung eines dessen Abbildungsstrahlen umlenkenden Spiegels nur geringfügig auseinanderliegen.
Es ist eine Reflexwand zur Aufprojektion bekannt, welche nahezu alles Licht zurück in Richtung auf den
Projektor strahlt und ein Bild hoher Leuchtkraft bei niedrigem Projektorlichtstrom ergibt. Eine solche Reflexwand
ist aus einer Vielzahl von Glasperlen mit kleinem Durchmesser aufgebaut. Die Glasperlen sind
in eine lichtreflektierende Materialschicht dicht nebeneinander, ohne sich jedoch wechselseitig zu überlagern,
so eingebettet, daß die auf die Reflexwand auftreffenden Lichtstrahlen von der hinteren Oberfläche
der Glasperlen in Richtung auf die einfallenden Lichtstrahlen reflektiert werden. Wird daher ein Bild durch
einen Projektor auf die Reflexwand projiziert, dann wird das reflektierte Licht in Richtung auf den Projektor
und dessen unmittelbare Umgebung zurückgestrahlt, so daß ein Betrachter, wenn er sich in unmittelbarer
Nähe des Projektors aufhält, das Bild mit einer hohen Leuchtdichte sehen kann. Befindet sich
der Betrachter jedoch außerhalb dieses beschränkten Bildwinkels, dann kann er das Bild auf der Bildwand
nicht sehen.
Um die durch die Reflexwand gegebene hohe Leuchtdichte ausnutzen zu können, ist es also erforderlich,
daß sich der Betrachter in unmittelbarer Nähe des Strahlengangs des Projektors befindet. Für Bildaufnahmen,
welche von der Hintergrundaufprojektion Gebrauch machen, ist es bekannt, den Projektor
in einer Objektiv-Fassung des Revolverkopfes der Aufnahmekamera anzubringen, so daß die optischen Achsen
des Kameraobjektivs und des Projektors dicht beieinanderliegen und nur in einem kleinen Winkel
zueinander verlaufen. Für das gleiche Ziel ist es bekannt, einen halbdurchlässigen Spiegel zu verwenden,
so daß die Objektive der Aufnahmekamera und des Projektors optisch zur Deckung gebracht werden und
ihre optischen Achsen zusammenfallen.
Es ist auch bekannt, eine Reflexbildwand bei der Bildtrennung projezierter, stereoskopischer Halbbilder
anzuwenden. Dabei wird ebenfalls em halbdurchlässiger Spiegel angewendet, durch welchen der Betrachter
zur Beobachtung des projizierten Bildes hindurchsieht.
Ein derartiger halbdurchlässiger Spiegel wirkt jedoch bei der Beoabachtung des projizierten
Bildes störend. . .
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Projektionsgerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welchem
die Abbildungsstrahlen des Projektionssystems möglichst eng an die optische Achse des Beobachters herangeführt
sind, ohne daß der zur Umlenkung der Abbildungsstrahlen verwendete Spiegel störend wirkt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß der Spiegel halbringförmig ist und daß zur
Anpassung des Beleuchtungsstrahlengangs ein halbringförmiger Hohlspiegel oder eine halbringförmige
Kondensorlinse vorgesehen ist, deren Oberfläche erhalten wird durch Drehung eines Bogens aus der Zeichenebene
heraus und um eine Achse, die in der Zeichenebene liegt und einen Endpunkt des Bogens bc-
Der halbringförmige Spiegel erlaubt es, daß die Reflexionsoberfläche des Spiegels nah an die Au^n
eines Beobachters herangebracht ist, wobei durch Jen Hohlspiegel bzw. die Kondensorlinse eine optimJe
Ausnutzung der Lichtquelle in Anpassung an die Gestalt des Spiegels erreicht wird.
Der Spiegel kann an der Rückseite eines Stuhl·, -,o
befestigt werden, daß er den Kopf des Beobachten oberhalb und seitlich teilweise umgibt. Sobald sich ώ r
Beobachter auf den Stuhl setzt, hat er die Stellung.zugenommen,
aus welcher er das aufprojizierte Bild ^n
besten einsehen kann. Zur Stereoskopen Aufprojektion können an dem Stuhl auch zwei erfindung ü:-
mäße Projektionsgeräte angeordnet werden, wobei u ·■_·
Spiegel der beiden Projektionsgeräte jeweils eiiu.-.i
Auge des Beobachters zugeordnet sind. Auf die·.·.; Weise kann der Beobachter ein dreidimensional ;s
Bild erkennen.
Die Erfindung wird an Hand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Beobachter auf einem Stuhl, an dem ein halbringförmiger Spiegel für die Aufprojektion angebracht
ist,
Fig. 2 einen halbringförmigen Hohlspiegel zur
Anpassung des Beleuchtungsstrahlengangs,
F i g. 3 eine halbringförmige Kondensorlinse zur Anpassung des Beleuchtungsstrahlengangs und
F i g. 4 und 5 je ein Projektionssystem in einem erfindungsgemäßen
Projektionsgerät.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist der Spiegel 31 zur Umlenkung der Abbildungsstrahlen bei der Aufprojektion
eines Bildes auf eine Reflexwand halbringförmig und so angeordnet, daß die Augen eines auf dem
Stuhl siteenden Beoachters nahezu die gleiche Höhe einnehmen wie der Spiegel 31, welcher eine halbringförmige,
zylindrische Oberfläche besitzt. Das auf die Reflexwand aufprojizierte Bild kann nur von dem auf
dem Stuhl sitzenden Beobachter eingesehen werden.
Das Projektionssystem zur Anpassung an den halbringförmigen Spiegel ist in den F i g. 2 und 3 dargestellt.
Für das Projektionssystem gemäß F i g. 2 ist ein Hohlspiegel 81 mit kugeliger, konkaver Oberfläche
vorgesehen, durch welchen die Lichtstrahlen der Lichtquelle 82 zu einer scheinbaren Lichtquelle
82 a von halbringförmiger Gestalt umgelenkt werden.
Wie aus Fig.3 ersichtlich, kann für den gleichen
Zweck eine halbringförmige, zylindrische Kondensorlinse 91 vorgesehen werden, welche die wirkliche
Lichtquelle 92 in ein halbringförmiges Bild 92a fokussiert. Durch die Erzeugung eines halbringförmigen
Bildes 82 a bzw. 92 a der Lichtquelle 82 bzw. 92 wird diese am wirksamsten ausgenutzt, so daß das projizierte
Bild eine gleichförmige Helligkeit über seine gesamte Fläche hin erhält. Der Hohlspiegel 81 und die
Kondensorlinse 91 entstehen durch Drehung eines geeigneten Bogens um eine Achse, die in der Ebene des
Bogens verläuft und durch einen seiner Endpunkte hindurchgeht. . .
Aus den Fig.3 und 4 ist das Projektionssystem
einmal unter Verwendung eines Hohlspiegels 81 (Fig.4), zum anderen unter Verwendung einer Kondensorlinse
91 (Fig.5) ersichtlich. Von der Lichtquelle 82 bzw. 92 wird eine scheinbare Lichtquelle
82 a bzw. 92 a erzeugt, die von dem Projektionsobjektiv 4 auf den halbringfönnigen Spiegel 31 abgebildet
ίο wird und von diesem auf die nicht gezeigte Reflexwand
umgelenkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Projektionsgerät zur Aufprojektion auf eine Reflexwand, bei welchem die optische Achse des Beobachters und die des hinter dem Beobachter angeordneten Projektionssystems unter Verwendung eines dessen Abbildungsstrahlen umlenkenden Spiegels nur geringfügig auseinanderliegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (31) halbringförmig ist und daß zur Anpassung des Beleuchtungsstrahlengangs ein halbringförmiger Hohlspiegel (81) oder eine halbringförmige Kondensorlinse (91) vorgesehen ist, deren Oberfläche erhalten wird durch Drehung eines Bogens aus der Zeichenebene heraus und um eine Achse, die in der Zeichenebene liegt und einen Endpunkt des Bogens berührt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP11470668 | 1968-12-30 | ||
| JP1968114706U JPS4724425Y1 (de) | 1968-12-30 | 1968-12-30 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1964787A1 DE1964787A1 (de) | 1970-07-16 |
| DE1964787B2 DE1964787B2 (de) | 1972-10-12 |
| DE1964787C true DE1964787C (de) | 1973-05-10 |
Family
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