DE1908528A1 - Ein-Richtungs-Messgeraetepruefer fuer ein Rohrleitungssystem - Google Patents

Ein-Richtungs-Messgeraetepruefer fuer ein Rohrleitungssystem

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DE1908528A1
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sealing elements
inlet
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Application number
DE19691908528
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English (en)
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Pfrehm Raymond H
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ExxonMobil Technology and Engineering Co
Original Assignee
Exxon Research and Engineering Co
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F25/00Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume
    • G01F25/10Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume of flowmeters
    • G01F25/11Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume of flowmeters using a seal ball or piston in a test loop

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)

Description

  • Ein-Richtungs-Meßgeräteprüfer für ein Rohrleitungssystem Die Erfindung betrifft einen Ein-Richtungs-Meßgeräteprüfer für ein Rohrleitungssystem, der vorzugsweise mit mehreren Dichtelementen arbeitet. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen Ein-Richtungs-Meßgeräteprüfer ohne Ventile, der in einem Rohrleitungssystem für gasförmige oder flüssige Fluida angeordnet ist.
  • Die Erfindung führt zu einer Verbesserung von Ein-Richtungs-Meßgeräteprüfern der Rücklauftype, bei denen ein Meßgerät in der Rohrleitung liegt und bei denen räumlich voneinander getrennte, in einem geeichten Abschnitt des Meßgeräteprüfers angeordnete Erfassungsglieder von Dichtelementen betätigt werden, die sich mit dem Fluid durch diesen Abschnitt bewegen. Die Erfindung sieht vor allem mindestens einen Einlaß zum Anschluß des Systems und einen Auslaß vor, der davon getrennt, in Strömungsrichtung nach dem Einlaß zum Austritt des Fluids aus dem System vorgesehen ist, wobei sowohl Einlaß als auch Auslaß mit dem System über foraminifere Mittel verbunden sind, die den Eintritt des Fluids in das System erlauben.
  • Eine Drehvorrichtung, vorzugsweise ein Drehkreuz, befindet sich innerhalb des Systems und läßt sich in 90-Grad-Schritten drehen. Die Drehvorrichtung dient dazu, ein zurückgekehrtes, kugeliges Dichtelement hinter den Auslaß zu bringen und wird von außerhalb des Systems betätigt.
  • Es sind mindestens drei Dichtelemente im-System vorhanden, wovon ein Dichtelement zum Überprüfen des Meßgerätes von dem durch den Einlaß zugeführten Fluid hinter das davon getrennte Erfassungsglied transportiert wird. Mindestens eines der Dichtelemente dient als Abdichtung zwischen Ein- und Auslaß.
  • Die Dichtelemente sind vorzugsweise kugelig. Es können auch Dichtelemente aus kompressiblem oder deformierbarem Material verwendet werden, das an der Innenseite der Rohrleitung dicht anliegt. Die Drehvorrichtung ist so ausgeführt, daß sie das zurückgekehrte Dichtelement in die Abdichtstellung und von da in eine Stellung bringt, von der aus es unter der Wirkung dos durch den Einlaß eingetretenen Fluids vorwärts bewegt wlrdO Die Drehvorrichtung, vorzugsweise ein Drehkreuz, ist so ver klinkt, daß sie sich in 90-Grad-Schritten in Flußrichtung bewegen läßt. Da bei dieser Anordnung der Einlaßdruk größer ist als der Auslaßdruck, wird auf diese Weise werhladert, daß sich die kugeligen Dicht elemente in dem Ein-Richtungs-Rücklauf- System rückwärts bewegen. Das Drehkreuz ist wseckmäßig in einem Gehause eingeschlosson, so daß etwaige Lockströme zwischen den kugeligen Dichtelerenten in den Auslaß gelangen.
  • Die Drehvorrichtung rlt den Dichtelementen läßt sich azßeEhaRb des Systemes mittels einer Welle von Hand oder auf andere Weiae botlgen.
  • Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnung Bezug genommen. Es zeigt: Fig. 1 eine Ansicht des bevorzugten Systems mit einem am Einlaß angeordneten Meßgerät und mit an den Meßgerätprufzähler angeschlossenen Erfassungsechaltern, wobei der Prufzähler seinerseits mit dem Impuisgenerator verbunden ist, Fig. 2 eine Ansicht der Drehvorrichtung und der kugeligen Dichtelemente in der Außer-Betrieb-Stellung, Fig. 3 eine Ansicht der Anordnung nach Fig. 2, wobei eines der drei Dichtelemente in das System injiziert ist und Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht, Jedoch mit vier anstelle von drei kugeligen Dichtelementen.
  • In dein in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist 10 ein Ein-Richtungs-Meßgeräteprüfsystem mit Einlaß 11 und Auslaß 12 vorgesehen mit voneinander getrennten ersten und zweiten Schaltern oder Erfassungsgliedern 13 und 14, die auf noch zu beschreibende Weise an einen Meßgeräteprüfzähler und ein Meßgerät angeschlossen sind. Im System befinden sich mindestens drei kugelige Dichtelemente 15, 16 und 17, die in der Stellung zum Abdichten und zum Schleudern in den'geeichten Abschnitt 18 des Systems 10 dargestellt sind, der zwischen erster und zweitem Erfassungsglied 13 bzw. 14 liegt.
  • Fig. 2 zeigt die kugeligen Dichtelemente 15, 16 und 17 in ihrer Lage zwischen Einlaß 11 und Auslaß 12. Auslaß 12 und Einlaß 11 sind an das System 10 über geschlitzte oder foraminifere Vorrichtungen 20 und 21 angeschlossen. Die foraminiferen Vorrichtungen 20 und 21 ermöglichen den Durchtritt des Fluids vom Einlaß in das System und von diesem zum Auslaß.
  • Ein drehbar gelagertes Drehkreuz 23 ist an einer Welle 24 befestigt, die aus dem System 10 hinausführt. Diese Drehvorrichtung dreht sich in Pfeilrichtung und ist so verklinkt, daß sie sich in 90-Grad-Schritten im Uhrzeigersinn drehen kann. Wenn sich, wie in Fig. 2, drei kugelige Dichtelemente am Einlaß 11 befinden, wird die Abdichtung zwischen Einlaß 11 und Auslaß 12 durch das Dichtelement 15 hergestellt.
  • In Fig. 3 ist das Drehkreuz 23 um 90 Grad gedreht, wodurch das kugelige Dichtelement 15 (gestrichelt dargestcllt) direkt hinter die Mittelachse des Einlasses 11 gebracht ist und nun vom Fluiddruck in das System injiziert wird. Die Abdlohtung zwischen Einlaß 11 und Auslaß 12 wird nun von dem kugeligen Dichtelement 16 hergestellt. Das kugelige Dichtelement 15 ist in Fig. 3 links gestrichelt nach seinem Durchgang durch den geeichten Abschnitt 18 dargestellt und nähert sich dem Drehkreuz 23,.um die bisherige Stellung des kugeligen Dichtelementes 17 in flug. 2 einzunehmen. Man erkennt, daß zu jeder Zeit durch eines der kugeligen Dichtelemente eine Abdichtung zwischen Einlaß 11 und Auslaß 12 bewirkt wird.
  • Ein Gehäuse 25 schließt das verklinkte Drehkreuz 23 dicht ein.
  • In Fig. 4 ist ein System 10A mit vier kugeligen Dichtelementen anstelle von drei vorgesehen mit dem Unterschied, daß der Einlaß 11A von Auslaß 12 weiter entfernt ist und daß, wie gezeigt, die Abdichtung zwischen Einlaß und Auslaß durch zwei Dichtelemente hergestellt ist. Zur Überprüfung auf Undichtigkeinen und deren Erfassung ist hinter den Dichtkugeln eine Sperr- und Ablaßanordnung mit einem Ablaßhahn 9 vorgesehen.
  • Fur diese Sperr- und Ablaßanordnung sind vier Kugeln rforderlich.
  • Gemäß Fig. 1 ist am Einlaß 11 fur das in das System 10 ein~ tretende Fluid ein Meßgerät 26 vorhanden, das ein Verdrängungsmesser oder auch ein anderes Meßgerät wie etwa ein Geschwindidkeits - oder Durchflußmesser u. dgl. sein kann. Der erste Erfassungsschalter 13 steht über eine elektrische Leitung 27 mit einem Meßgeräteprüfzähl.r 28 in Verbindung, der seinerseits über eine elektrische Leitung 29 mit einem Impulsgenerator 30 verbunden ist, der an das Meßgerät 26 angeschlossen ist. Ein Meßgerätzähler 31 ist mit dem Impulsgenerator 30 verbunden0 Der elektrische Meßgeräteprüfzähler 28 wird von der Stromversorgung 32 mit elektrischer Energie versorgt. Zum zweiten Erfassungsschalter 14 führt eine elektrische Leitung 27.
  • Während des Betriebs des Gerätes bleiben, wie die Zeichnung zeigt, die verschiedenen kugeligen Dichtelemente 15, 16, 17 und 19 innerhalb des Systems, so daß kein Ventil erforderlich ist. Eines der größten Probleme bei Ein-Richtungs-Meßgeräteprüfern ergab sich durch das normalerweise zum Aufnehmen und Abschleudern der Kugeln verwendete Ventil. Dieses Ventil muß auch dann sicher abdichten, wenn sich das kugelige Dichtelment im Durchgang durch die Prüfschleife des Systems befindet.
  • Ein solches Ventil ist nicht nur eine Quelle von Undichtigkeiten und damit von Pehlern, sondern ist auch ziemlich kostspielig. Der Wegfall dieses Wechselventiles ist deshalb von großer Bedeutung. Es wird somit durch die Erfindung eine sichere Abdichtung, eine Beseitigung der Quelle von Undichtigkeiten und Fehlern sowie ein Gewinn an Wirtschaftlichkeit erzielt. Beim Ein-Richtungs-Prüfsystem gemäß der Erfindung entfällt das Ventil und es wird mit mehreren kugeligen Dichtelementen'dieselbe Funktion wie bei einem Ein-Richtungs-PrUfsystem mit Ventil erreicht. Die Erfindung vermeidet sowie das Ventil und schafft ein genaues sowie lecksicheres Prüfsystem.
  • Wie die einzelnen Figuren zeigen, wird jeweils eines der kugeligen Dichtelemente durch den geeichten Abschnitt 18 und hinter das erste Erfassungsglied oder den Schalter 13 befördort, die Eichvorrichtung betätigt und beim Vorbeigang am zweiten Erfassungsglied oder Schalter 14 der Eichdurchlauf beendet. Infolge der durch die Kugeln gegebenen Abdichtung sind kostspielige und zu Undichtigkeiten neigende Ventile überflüssig. Dies ist von großer Bedeutung und erlaubt eine weite Anwendung.
  • Das Ein-Richtungs-Rücklauf-Prüfsystem ähnelt demjenigen, das in einer Broschüre des American Petroleum Institut wAPI Standard 2531w, erste Ausgabe, Dezember 1963, unter dem Titel wMechanical Displacement Meter Provers1 beschrieben ist. Auf Seite 19 dieser Broschüre findet sich die Beschreibung einos jener typischen Ein-Richtungs-Rücklauf-Prüfsysteme, die durch die vorliegende Erfindung wesentlich verbessert werden.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    Ein-Richtungs-Meßgeräteprüfsystem der Rücklauftype mit in einer Rohrleitung angeordnetem Meßgerät und in einem geeichten Abschnitt des Prüfsystemes liegenden, räumlich voneinander getrennten Erfassungegliedern, die nacheinander von kugeligen Dichtelementen betätigt werden, die sich mit einem Fluidstrom durch diesen geeichten Abschnitt bewegen, gekennzeichnet durch einen Einlaß und einen davon räumlich getrennten, in Strömungsrichtung nach dem Einlaß befindlichen Auslaß, die über foraminifere Mittel den Fluiddurchfluß durch das System ermöglichen, durch eine innerhalb des Systems angeordnete und in 90-Grad-Sohritten drehbare Drehvorrichtung, die ein surückgekehrtes Dichtelement hinter den Auslaß bringt und durch mindestens drei innerhalb des Systems befindliche Dichtelemente, wovon eines zur Überprüfung des Meßgerätes von dem durch den Einlaß eintretenden Fluida an den räumlich voneinander getrennten Erfassungsgliedern vorbeibewegt wird, während mindestens eines der übrigen Dichtelemente eine Abdichtung zwischen Ein und Auslaß bewirkt, wobei ein zurückgekehrtes Dichtelement von der Drehvorrichtung an die Abdichtungsstelle und von da an eine Stelle gebracht wird, von der aus es unter der Wirkung des Fluides vorwärts bewegt wird.
  2. 2. Prüfsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehvorrichtung ein verklinktes Drehkreuz ist.
  3. 3. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehvorrichtung in einem Gehäuse eingeschlossen ist.
  4. 4. Prufvorrichtuq nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Einlaß und drei Dichtelemente.
  5. 5. Prüfsystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei räumlich voneinander getrennte Einlässe und vier Dichtelemente.
  6. 6. Prüfsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehvorrichtung mittels einer von außen in das System führenden Welle betätigbar ist.
  7. 7. Prüfsystem nach Anspruch 1, dadurch geknnzeichnetç daß die Dichtelemente kugelig sind.
  8. 8. Prüfsystem nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch vier kugelige Dichtelemente und Mittel zum Erfassen von Undichtigkeiten.
    Leerseite
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