DE1908103B2 - Schraubenmutter fuer ein kugelschraubgetriebe - Google Patents

Schraubenmutter fuer ein kugelschraubgetriebe

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DE1908103B2 DE19691908103 DE1908103A DE1908103B2 DE 1908103 B2 DE1908103 B2 DE 1908103B2 DE 19691908103 DE19691908103 DE 19691908103 DE 1908103 A DE1908103 A DE 1908103A DE 1908103 B2 DE1908103 B2 DE 1908103B2
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schraubenmutt2r für ein Kugelschraubgetriebe mit einer äußeren Hülse und darin angeordneten, axial gesicherten Lagerringen mit ringförmiger, Wälzbahnen für zwischen den Lagerringen und der Schraubenspindel liegenden Kugeln, die in einem Käfig gehalten sind.
Zur Umwandlung von rotierender in translatorische Bewegung mit hohem Übersetzungsverhältnis und umgekehrt werden vorzugsweise Schraubgetriebe, die aus einer Spindel mit Gewinde und einer mit dem entsprechenden Gewinde ausgestatteten Schraubenmutter bestehen, eingesetzt. Um die hohen, durch Gleiten bedingten Verluste zu vermindern, werden zwischen den Gewindeflanken der Spindel und der Schraubenmutter Wälzkörper angeordnet.
Eine bekannte Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe weist eine äußere Hülse und darin angeordnete axial gesicherte Lagerringe mit ringförmigen Wälzbahnen für zwischen den Lagerringen und der Schraubenspindel liegenden Kugeln, die in einem Käfig gehalten sind, auf. Die Lagerringe dieser bekannten Ausführung sind dabei ebenso wie die äußere Hülse, oder auch als Gehäuse bezeichnet, aus Massivmaterial gefertigt. Ein Federn der Laufbahnen und damit ein Ausgleich etwa vorhandener Fertigungstoleranzen ist bei dieser Ausführung nicht möglich.
Bei einer anderen bekannten Ausführung einer Kugelschraubenmutter rind mehrere axial aneinander gereihte scheibenförmige Lagerringhälften vorgesehen, die durch mehrere am Umfang verteilte Schraubenbolien zusammengehalten werden. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß sie in radialer Richtung sehr hoch baut. Darüber hinaus ist ein Federn der Laufbahnen ebenso wie beim oben erwähnten bekannten Gegen- »tand nicht möglich.
Die bekannten Kugelschraubgetriebe haben jedoch <len Nachteil, daß nur eine begrenzte Anzahl Wälzkörrer eingebracht weiden kann, und daß eine hohe räzision bei der Fertigung verlangt werden muß, damit Mmtliche Wälzkörper zum Tragen kommen. Ist dies nicht der Fall, so können nur geringe Kräfte übertragen 2
werden Übersteigt nämlich die Belastung ein gewisses Maß so kommt es durch die am höchsten belasteten Wälzkörper zu einer plastischen Verformung am Gewinde der Schraubenspindel und der Schraubenmutter und damit zur Zerstörung des Schraubgetriebe*.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetr.ebe ,u schaffen, die einfach im Aufbau und b.lhg in der Herstellung ist, und bei der sämtliche Kugeln die Last übertragen, ohne daß ein allzu großer Aufwand bei der Fertigung betrieben werden muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelost, daß die in der aus Blech bestehenden, beidseitig abeebördelten Hülse angeordneten Lagemnge aus im Querschnitt annähernd U-förmigen, d. h. aus einer radial verlaufenden Basisseite sowie einem äußeren, parallel und einem inneren, schräg zur Spindelachse verlaufenden Schenke! bestehenden, paarweise mn der Basisseite aneinanderliegenden Bfecbringen bestehenden und der den Kugeln als Laufbahn dienende, schräg zur Spindelachse verlaufende Schenkel der Blechnngc •edernd ausgebildet ist.
Die Erfindung soll nun in der nachtolgenden Beschreibung, die Bezug auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel nimmt, naher erläutert -.verden. .
Das abgebildete Kugelschraubgetnebe besieht im wesentlichen aus einer Schraubenmutter 1, der Schraubenspindel 2 und den sich dazwischen abwälzenden, in einem Käfig 3 gehaltenen Kugeln 4. Die Schraubenmutter 1 ist als beidseitig abgebördelte Bleehhülse 5 ausgebildet, in der im Querschnitt annähernd U-förmige. d h aus einer radial verlaufenden Basisseite 6 sowie einem äußeren, parallel und einem inneren, schräg zur Spindelachse verlaufenden Schenkel 7 und 8 bestehende. Blechringe 9 eingeschoben sind. Die Blechringe 9 liegen jeweils paarweise mit den Basisseiten 6 aneinander, so daß je zwei Blechringe 9 mit den im Ausführungsbeispiel einen Winke! von etwa 30 mit der Spindelachse einschließenden Schenkeln 8 eine in sich geschlossene Laufbahn für die Kugeln 4 bilden. Dazwischen den Blechringen 9 verbliebenen freien Räume dienen zweckmäßigerweise als Schmiermittelreservoir. Die Schenkel 8 federn, wodurch ein gleichmäßiges Trager, aller Kugeln 4 erreicht wird. Die Zahl der Kugeln 4 je Laufbahn der Schraubenmutter t hängt ab von der Anzahl der Gewindegänge der Schraubenspindel 2. Im vorliegenden Fall einer dreigängigen Schraubenspindel sind also drei Kugeln je Laufbahn vorgesehen.
An jedem Ende der Schraubenmutter 1 ist eine Deckscheibe 10 angeordnet, die den Eintritt von Fremdkörpern und den Austritt von Schmiermaterial verhindert. Die Deckscheiben 10 und die Blechringe sind durch die Abbördelungen 11 der Blechhülse 5 axial gehalten.
Der gegenseitige Abstand der Laufbahnen der Schraubenmutter 1 kann auch kleiner als im gezeichneten Ausführungsbeispiel sein. Dabei sind dann die Kugeln 4 einer Laufbahn aufgrund der Gewindesteigung der Schraubenspindel 2 gegenüber den Kugeln der benachbarten Laufbahn in Umfangsrichtung um einen bestimmten Betrag versetzt. Die Möglichkeit, den Abstand der Laufbahnen voneinander sehr klein zu halten, erlaubt es, auf einer bestimmten Länge eine große Anzahl Laufbahnen in der Schraubenmutter anzuordnen, so daß sehr große Kräfte übertragen werden können.
Die Vorteile der Erfindung bestehen, außer den bereits genannten, vor allem darin, daß bei geringstem Fertigungsaufwand ein Kugelschraibgetriebe geschaffen wurde, das eine gleichmäßige Verteilung der zu übertragenden Betriebskraft auf alle Kugeln gewährleistet. Dadurch ist es trotz der aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung erzielten Gewichtseinspi. rung möglich, große Betriebskräfte zu übertragen, ohne daß es zu einer unzulässigen bleibenden Verformung an den Laufbahnen kommt. Durch die Verwendung eines Käfigs, der die Kugeln radial nach innen hält, können die Kugeln auch bei herausgeschraubter Schraubenspindel nicht herausfallen, was insbesondere den Zusammenbau des Kugelschraubgetriebes erleichtert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine geringe Unrundheit der dünnwandigen Hülse der Schraubenmutter aufgrund deren Elastizität beim Einbau in eine runde Gehäusebohrung beseitigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche: 1908
1. Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe fnit einer äußeren Hülse und darin angeordneten, txial gesicherten Lagerringen mit ringförmigen Wälzbahnen für zwischen den Lagerringen und der Schraubenspindel liegenden Kugeln, die in einem Käfig gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in der aus Blech bestehenden, beidseits •bgebördelten Hülse angeordneten Lagerringe aus Im Querschnitt annähernd U-förmigen, d. h. aus einer radial verlaufenden Basisseite (6) sowie einem lußeren, parallel und einem inneren, schräg zur Spindelachse verlaufenden Schenkel (7) und (8) bestehenden, paarweise mit der Basisseite aneinanderliegenden Blechringen (9) bestehen und der den Kugeln (4) als Laufbahn dienende, schräg zur Spindelachse verlaufende Schenkel (8) der Blechringe (9) federnd ausgebildet ist.
2. Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Schraubenmutter (1) Deck- oder Dichtscheiben (10) eingelegt sind.
DE19691908103 1969-02-19 Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe Expired DE1908103C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE19691908103 DE1908103C3 (de) 1969-02-19 Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe

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DE19691908103 DE1908103C3 (de) 1969-02-19 Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1908103A1 DE1908103A1 (de) 1970-09-10
DE1908103B2 true DE1908103B2 (de) 1976-10-21
DE1908103C3 DE1908103C3 (de) 1977-06-02

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4334477A1 (de) * 1993-10-11 1995-04-13 Miller Annette Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine hin- und hergehende Hubbewegung bzw. umgekehrt
DE19953287A1 (de) * 1999-11-05 2001-05-10 Schaeffler Waelzlager Ohg Kugelgewindetrieb
DE10064908A1 (de) * 2000-12-23 2002-07-04 Ina Schaeffler Kg Gewindetrieb zur Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine Translationsbewegung

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4334477A1 (de) * 1993-10-11 1995-04-13 Miller Annette Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine hin- und hergehende Hubbewegung bzw. umgekehrt
DE19953287A1 (de) * 1999-11-05 2001-05-10 Schaeffler Waelzlager Ohg Kugelgewindetrieb
DE10064908A1 (de) * 2000-12-23 2002-07-04 Ina Schaeffler Kg Gewindetrieb zur Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine Translationsbewegung
WO2002052172A1 (de) 2000-12-23 2002-07-04 Ina-Schaeffler Kg Gewindetrieb zur umwandlung einer rotationsbewegung in eine translationsbewegung

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Publication number Publication date
DE1908103A1 (de) 1970-09-10

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