DE1908103B2 - Schraubenmutter fuer ein kugelschraubgetriebe - Google Patents
Schraubenmutter fuer ein kugelschraubgetriebeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16H25/18—Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions
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- F16H25/22—Screw mechanisms with balls, rollers, or similar members between the co-operating parts; Elements essential to the use of such members
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schraubenmutt2r
für ein Kugelschraubgetriebe mit einer äußeren Hülse und darin angeordneten, axial gesicherten
Lagerringen mit ringförmiger, Wälzbahnen für zwischen den Lagerringen und der Schraubenspindel
liegenden Kugeln, die in einem Käfig gehalten sind.
Zur Umwandlung von rotierender in translatorische Bewegung mit hohem Übersetzungsverhältnis und
umgekehrt werden vorzugsweise Schraubgetriebe, die aus einer Spindel mit Gewinde und einer mit dem
entsprechenden Gewinde ausgestatteten Schraubenmutter bestehen, eingesetzt. Um die hohen, durch
Gleiten bedingten Verluste zu vermindern, werden zwischen den Gewindeflanken der Spindel und der
Schraubenmutter Wälzkörper angeordnet.
Eine bekannte Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe weist eine äußere Hülse und darin
angeordnete axial gesicherte Lagerringe mit ringförmigen Wälzbahnen für zwischen den Lagerringen und der
Schraubenspindel liegenden Kugeln, die in einem Käfig gehalten sind, auf. Die Lagerringe dieser bekannten
Ausführung sind dabei ebenso wie die äußere Hülse, oder auch als Gehäuse bezeichnet, aus Massivmaterial
gefertigt. Ein Federn der Laufbahnen und damit ein Ausgleich etwa vorhandener Fertigungstoleranzen ist
bei dieser Ausführung nicht möglich.
Bei einer anderen bekannten Ausführung einer Kugelschraubenmutter rind mehrere axial aneinander
gereihte scheibenförmige Lagerringhälften vorgesehen, die durch mehrere am Umfang verteilte Schraubenbolien
zusammengehalten werden. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß sie in radialer Richtung sehr hoch
baut. Darüber hinaus ist ein Federn der Laufbahnen ebenso wie beim oben erwähnten bekannten Gegen-
»tand nicht möglich.
Die bekannten Kugelschraubgetriebe haben jedoch <len Nachteil, daß nur eine begrenzte Anzahl Wälzkörrer
eingebracht weiden kann, und daß eine hohe räzision bei der Fertigung verlangt werden muß, damit
Mmtliche Wälzkörper zum Tragen kommen. Ist dies nicht der Fall, so können nur geringe Kräfte übertragen
2
werden Übersteigt nämlich die Belastung ein gewisses Maß so kommt es durch die am höchsten belasteten
Wälzkörper zu einer plastischen Verformung am Gewinde der Schraubenspindel und der Schraubenmutter
und damit zur Zerstörung des Schraubgetriebe*.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetr.ebe ,u
schaffen, die einfach im Aufbau und b.lhg in der
Herstellung ist, und bei der sämtliche Kugeln die Last übertragen, ohne daß ein allzu großer Aufwand bei der
Fertigung betrieben werden muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelost,
daß die in der aus Blech bestehenden, beidseitig abeebördelten Hülse angeordneten Lagemnge aus im
Querschnitt annähernd U-förmigen, d. h. aus einer radial verlaufenden Basisseite sowie einem äußeren, parallel
und einem inneren, schräg zur Spindelachse verlaufenden
Schenke! bestehenden, paarweise mn der Basisseite aneinanderliegenden Bfecbringen bestehenden und der
den Kugeln als Laufbahn dienende, schräg zur Spindelachse verlaufende Schenkel der Blechnngc
•edernd ausgebildet ist.
Die Erfindung soll nun in der nachtolgenden
Beschreibung, die Bezug auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel nimmt, naher erläutert
-.verden. .
Das abgebildete Kugelschraubgetnebe besieht im wesentlichen aus einer Schraubenmutter 1, der Schraubenspindel
2 und den sich dazwischen abwälzenden, in einem Käfig 3 gehaltenen Kugeln 4. Die Schraubenmutter
1 ist als beidseitig abgebördelte Bleehhülse 5 ausgebildet, in der im Querschnitt annähernd U-förmige.
d h aus einer radial verlaufenden Basisseite 6 sowie einem äußeren, parallel und einem inneren, schräg zur
Spindelachse verlaufenden Schenkel 7 und 8 bestehende. Blechringe 9 eingeschoben sind. Die Blechringe 9
liegen jeweils paarweise mit den Basisseiten 6 aneinander, so daß je zwei Blechringe 9 mit den im
Ausführungsbeispiel einen Winke! von etwa 30 mit der
Spindelachse einschließenden Schenkeln 8 eine in sich
geschlossene Laufbahn für die Kugeln 4 bilden. Dazwischen den Blechringen 9 verbliebenen freien Räume
dienen zweckmäßigerweise als Schmiermittelreservoir. Die Schenkel 8 federn, wodurch ein gleichmäßiges
Trager, aller Kugeln 4 erreicht wird. Die Zahl der Kugeln 4 je Laufbahn der Schraubenmutter t hängt ab
von der Anzahl der Gewindegänge der Schraubenspindel 2. Im vorliegenden Fall einer dreigängigen
Schraubenspindel sind also drei Kugeln je Laufbahn vorgesehen.
An jedem Ende der Schraubenmutter 1 ist eine Deckscheibe 10 angeordnet, die den Eintritt von
Fremdkörpern und den Austritt von Schmiermaterial verhindert. Die Deckscheiben 10 und die Blechringe
sind durch die Abbördelungen 11 der Blechhülse 5 axial
gehalten.
Der gegenseitige Abstand der Laufbahnen der Schraubenmutter 1 kann auch kleiner als im gezeichneten
Ausführungsbeispiel sein. Dabei sind dann die Kugeln 4 einer Laufbahn aufgrund der Gewindesteigung
der Schraubenspindel 2 gegenüber den Kugeln der benachbarten Laufbahn in Umfangsrichtung um
einen bestimmten Betrag versetzt. Die Möglichkeit, den Abstand der Laufbahnen voneinander sehr klein zu
halten, erlaubt es, auf einer bestimmten Länge eine große Anzahl Laufbahnen in der Schraubenmutter
anzuordnen, so daß sehr große Kräfte übertragen werden können.
Die Vorteile der Erfindung bestehen, außer den bereits genannten, vor allem darin, daß bei geringstem
Fertigungsaufwand ein Kugelschraibgetriebe geschaffen wurde, das eine gleichmäßige Verteilung der zu
übertragenden Betriebskraft auf alle Kugeln gewährleistet. Dadurch ist es trotz der aufgrund der erfindungsgemäßen
Ausbildung erzielten Gewichtseinspi. rung möglich,
große Betriebskräfte zu übertragen, ohne daß es zu einer unzulässigen bleibenden Verformung an den
Laufbahnen kommt. Durch die Verwendung eines Käfigs, der die Kugeln radial nach innen hält, können die
Kugeln auch bei herausgeschraubter Schraubenspindel nicht herausfallen, was insbesondere den Zusammenbau
des Kugelschraubgetriebes erleichtert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine geringe Unrundheit der
dünnwandigen Hülse der Schraubenmutter aufgrund deren Elastizität beim Einbau in eine runde Gehäusebohrung
beseitigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe fnit einer äußeren Hülse und darin angeordneten,
txial gesicherten Lagerringen mit ringförmigen
Wälzbahnen für zwischen den Lagerringen und der Schraubenspindel liegenden Kugeln, die in einem
Käfig gehalten sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die in der aus Blech bestehenden, beidseits •bgebördelten Hülse angeordneten Lagerringe aus
Im Querschnitt annähernd U-förmigen, d. h. aus
einer radial verlaufenden Basisseite (6) sowie einem lußeren, parallel und einem inneren, schräg zur
Spindelachse verlaufenden Schenkel (7) und (8) bestehenden, paarweise mit der Basisseite aneinanderliegenden
Blechringen (9) bestehen und der den Kugeln (4) als Laufbahn dienende, schräg zur
Spindelachse verlaufende Schenkel (8) der Blechringe (9) federnd ausgebildet ist.
2. Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Enden der Schraubenmutter (1) Deck- oder Dichtscheiben (10) eingelegt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908103 DE1908103C3 (de) | 1969-02-19 | Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908103 DE1908103C3 (de) | 1969-02-19 | Schraubenmutter für ein Kugelschraubgetriebe |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908103A1 DE1908103A1 (de) | 1970-09-10 |
| DE1908103B2 true DE1908103B2 (de) | 1976-10-21 |
| DE1908103C3 DE1908103C3 (de) | 1977-06-02 |
Family
ID=
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4334477A1 (de) * | 1993-10-11 | 1995-04-13 | Miller Annette | Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine hin- und hergehende Hubbewegung bzw. umgekehrt |
| DE19953287A1 (de) * | 1999-11-05 | 2001-05-10 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Kugelgewindetrieb |
| DE10064908A1 (de) * | 2000-12-23 | 2002-07-04 | Ina Schaeffler Kg | Gewindetrieb zur Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine Translationsbewegung |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4334477A1 (de) * | 1993-10-11 | 1995-04-13 | Miller Annette | Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine hin- und hergehende Hubbewegung bzw. umgekehrt |
| DE19953287A1 (de) * | 1999-11-05 | 2001-05-10 | Schaeffler Waelzlager Ohg | Kugelgewindetrieb |
| DE10064908A1 (de) * | 2000-12-23 | 2002-07-04 | Ina Schaeffler Kg | Gewindetrieb zur Umwandlung einer Rotationsbewegung in eine Translationsbewegung |
| WO2002052172A1 (de) | 2000-12-23 | 2002-07-04 | Ina-Schaeffler Kg | Gewindetrieb zur umwandlung einer rotationsbewegung in eine translationsbewegung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1908103A1 (de) | 1970-09-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |