DE1892471U - Vorrichtung zum stabilisieren einer achse in axialer richtung. - Google Patents
Vorrichtung zum stabilisieren einer achse in axialer richtung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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- F16C32/0406—Magnetic bearings
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Description
PA 195 740*16.
Erhardtstraße 11
Telefon 225768 Z »/A·
U 12 414/471 Sm ΕΞ-16 279.
N.T. Philips♦ .
"Vorrichtung Zvaa. Stabilisieren einer Achse in
axialer Sichtung".
Die Heuerung bezieht sich auf eine Torrichtung zum Stabilisieren
in axialer Richtung einer in dieser Richtung mechanisch nicht abgestützten Achse und bezweckt, eine magnetisch arbeitende
Vorrichtung dieser Art zu schaffen, die die Achse unabhängig: von ihrer Arbeitslage in waagerechter, lotrechter oder schräger
Richtung stabilisiert.
Die Torrichtung nach der Neuerung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Enden der Achse den Anker eines fest angeordneten stabilisierenden Elektromagneten tragen, dessen JJrreger strom mit
dem Abstand zwischen dem betreffenden Anker und dem ELektromagnet;
zunimmt und umgekehrt.
Dieser Verlauf des Erregerstromes kann nach der !"euerung dadurch
erzielt werden, daß ein zusätzliches zweites elektromagnetisches Bestem gegenüber jedem der beiden Anker fest angeordnet; ist und
daß die Inderungen der Selbstinduktion der Spulen dieser beiden Systeme bei axialen Verstellungen der Achse zum steuern der Erregerströme
des stabilisierenden Elektromagneten angewandt werden.
Dabei können die erwähnten Anker aus auf den Achsenenden angeordneten
ferromagnetischen Scheiben bestehen, wobei jedes der
steuernden elektromagnetischen Systeme von einem der stabilisierenden Elektromagneten umgeben isrb.
Soll die Achse auch in radialer1 Richtung auf nieht mechanische
Weise stabilisiert werden, so kann dies mit Hilfe eines oder mehrerer magnetischen iager mit einer Anzahl nebeneinander auf einer
K 60/064
/2
Aehse angeordneter in entgegengesetzten Riöhtungen magnetisierter
Scheiben oder Hinge stattfinden, die durch einen Luftspalt von einer gleichgroßen Anzahl diesen gegenüber liegender Scheiben
oder Ringe getrennt sind, die derart magnetisiert sind, da®
sie die ihnen gegenüber liegenden Scheiben oder Hinge abstoßen, ■wobei das Verhältnis zwischen der asialen Stärke jeder Seheibe
oder jedes Hinges; und der mittleren Breite des: üuft spalt es zwischen
0,6 und 6 liegt.
Die Heuerung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Mg. 1 zeigt teilweise im Schnitt, teilweise in einer Ansicht
die beiden Enden einer amal zu stabilisierenden Achse und die
dazu verwendeten stabilisierenden Elektromagnet©.
fig. 2 zeigt schematisch eine gewünschte Sfteuerungsweissa· den? Erreg
er ströme der beiden Elektromagneten.
Auf jedem der Enden einer Achse 1, von der nur deren Enden dargestellt
sind, ist eine Scheibe 2 aus f err (magnetischem Material.,
z.B. lerroxcube, angeordnet;· In einem gewissen Abstand* von der
austeren Stirnfläche jeder dieser Scheiben ist ein gleichfalls
scheibenförmiger Elektromagnet 3 angeordnet, der durch eine
Wicklung 4 erregt; werden kann. In diesem lalle wird die betreffende
Seheibe 2, die als Anker für den Magnet; dient,, in der
Sichtung dieses Magneten angezogen.
Um die Achse 1, die sich ohne weiteres: im labilen Zustand befinden
würde, in dieser Sichtung zu stabilisieren, ist der Magnetkörper 2 mit einer zentralen zylindrischen Bohrung 5 versehen, in
der unter Zwischenfügung einer nicht magnetischen Fütterung 6 ein Servo— oder Steuerungselektromagnet T untergebracht ist. Die hieraus
resultierende Steuerwirkung auf den Erregerstrom durch die Wicklung 4 beruht nun auf den Änderungen,, die die Selbstinduktion
der Wicklung 8 des Servomagneten bei axialen Verstellungen des
Ankers 2 erfährt.
Die Schaltungsanordnung, die hierbei vorteilhaft angewandt werden
kann, ist in Fig. 2 dargestellt,
jSin Oszillator 9 speist über einen Transformator 10 eine aus; vier
Selbstinduktivitäten bestehende BrÄckenachaltung 11, wobei die
Wicklungen 8 der beiden Servomagneten, die gesondert mit 12 L·
und 12 E angegeben sind, zwei ihrer Zweige bilden. Steht die Achse 1 gerade in der; Mltt.e zwischen beiden Magneten 2, so sind
12 It und 12 E von der gleichen Größenordnung, so daß die Brücke
im Gleichgewicht ist und die Ausgangsrspannung T der Brücke gleich
null. Steht die Achse nicht genau in der Mitte, so nimmt V einen Wert an, der von der Größe der Abweichung aus: der Mitte abhängig
ist, und dessen Phase von der1 Sichtung dieser Abweichung bestimmt
wird.,
Ήach Terstärkung in 1-3 wird die Spannung T in einem phasenempfindlichen
Detektor 14 mit der Ausgangsspannung des Oszillators 9 verglichen.
Ton diesem Detektor her wird dann entweder der mit 15 Ji
angegebenen Wicklung 4 des linken Magneten 2 oder dem mit 15 E angegebenen
rechten Magnet Erregerstrom zugeführt.
Zur radialen Stabilisierung der Achse sind in Fig· 1 zwei bekannte
mechanische Lager.· schematisch dargestellt. Wenn auch in radialem
Sinne eine nicht mechanische Fixierung den? Achse erwünscht ist, so
können vorteilhaft magnetische Eager bestimmter Ausbildung angewandt
werden.
lchutzansprüche
%
Claims (4)
1. Torrichtung zum Stabilisieren einer Achse in-axialer
Richtung, die in dieser Sichtung mechanisch nicht abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden der Achse den Anker
eines fest angeordneten stabilisierenden Elektromagneten tragen, dessen Srregerstrom mit dem Abstand zwischen dem betreffenden Anker
und dem Elektromagneten zunimmt und umgekehrt;.
2. Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber jedem der beiden Anker ein zusätzliches zweites
elektromagnetisches System fest angeordnet ist, und daß; die bei axialen Terstellungen der Achse erfolgenden .änderungen der Selbstinduktion
der Spulen dieser beiden Systeme zur Steuerung der Erregerströme der stabilisierenden Elektromagneten dienen.
3. Torrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anker- aus auf den Achsenenden angeordneten ferromagnetiachen
Systemen bestehen, die von je einem der stabilisierenden Elektromagnet
e umgeben sind.
4. Torrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur radialen Stabilisierung ein oder mehrere magnetische lager
mit einer Anzahl nebeneinander auf der Achse angeordneter, in gegenseitigen Richtungen magnetisierter Seheiben oder Ringe vorgesehen
sind, die durch einen luftspalt von einer gleichgroßen Anzahl ihnen gegenüber liegender Scheiben oder Ringe getrennt sind,
die derart magnetisiert sind, daß sie die ihnen gegenüber/ liegenden Scheiben oder Ringe abstoßen,- wobei das Terhältnis zwischen der
axialen Stärke jeder der Scheiben oder Ringe und der mittleren Breite des luftspaltes zwischen G,6 und 6 liegt.
l« Diese Unterloge (Söschreiöung und Sehuiianspf.) ist «lie zulerzf «ingereichte; sse weicht von der Wort«
riQ dm ursprünglich eingereichten Untetlagen ob. Oi* reefcfliefc« 8edeu1wrig «tor Abweichung ist ntehr geprüft,
urspröngHch «neweiciiian Unierlogen be«nd«n sich in dsn Amtsckren. Sie können jettersar ohne Nachweis
iinm rs*iiÜ3iis*( In}«a3s*s geb&hrasirei eingesehen werden. Auf Antrag werden hiervon aw* Forokspten odsr fitm·
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL250454 | 1960-04-12 |
Publications (1)
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ID=19752280
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|---|---|---|---|
| DE1961N0012414 Expired DE1892471U (de) | 1960-04-12 | 1961-04-10 | Vorrichtung zum stabilisieren einer achse in axialer richtung. |
Country Status (3)
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|---|---|
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-
1961
- 1961-04-07 GB GB1258061A patent/GB946702A/en not_active Expired
- 1961-04-10 DE DE1961N0012414 patent/DE1892471U/de not_active Expired
- 1961-04-10 CH CH417261A patent/CH404300A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB946702A (en) | 1964-01-15 |
| CH404300A (de) | 1965-12-15 |
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