DE1797068C - Visiereinrichtung - Google Patents

Visiereinrichtung

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DE1797068C
DE1797068C DE1797068C DE 1797068 C DE1797068 C DE 1797068C DE 1797068 C DE1797068 C DE 1797068C
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Germany
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sighting device
light
flat
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English (en)
Inventor
Josef 7082 Oberkochen Szenger Franz Werner Walter Dr Ing 7923 Konigsbronn Hurrle
Original Assignee
Fa CarlZeiss, 7920 Heidenheim

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Description

ι 2
Die Erfindung betrifft eine Visiereinrichtung, die bare Lichtquelle, für den Beobachter nicht sichtbar,
mit einem Zielfernrohr oder auch einem Sehrohr so angeordnet ist, daß das ebene Flächenstück das
kombiniert ist, mit mindestens einer in der Bildebene von ihr ausgehende Licht nur in die Richtung zum
angeordneten zum Aufleuchten zu bringenden Marke. Beobachter reflektiert. Das ebene Flächenstück ist
Durch diese Anordnung ist gewährleistet, daß Marke 5 zweckmäßig mit einem Reflexionsbelag versehen,
und Ziel vom Beobachter gleichzeitig scharf gesehen Bei dieser Visiereinrichtung wird also das On der
werden. seitlich außerhalb des Gesichtsfeldes angeordneten
Soll eine solche Visiereinrichtung auch unter un- Lichtquelle kommende Licht vom ebenen Flächengünstigen Lichtverhältnissen, beispielsweise bei tiefer stück des Drahtes zum Beobachter reflektiert, wobei Dämmerung Verwendung finden, so ist es notwendig, io kein Licht zum r etrachteten Objekt hingeleitet wird, die in der Bildebene angeordnete Marke in irgend- Dabei kann durch Regulieren der Helligkeit der einer Weise leuchtend zu machen. Lichtquelle die Helligkeit der Marke jederzeit dem
Bekannt sind Visiervorrichtungen, bei denen Zielbild angepaßt werden.
dünne, mit einer Leuchtmasse beschichtete Drähte Das ebene Flächenstück muß nicht über die ge-
im Strahlengang angeordnet sind. Diese bekannten 15 samte Drahtlänge gehen. Es ist beispielsweise mög-
Vorrichtungen haN;n den Nachteil, daß die Drähte lieh, nur in der Mitte des Bildfeldes ein ebenes
pur wenig leuchten, wobei dieses Leuchten dem Flächenstück vorzusehen. In diesem Fall reflektieren
Beobachterauge nicht gleichmäßig erscheint und zu- die Drahtstücke ober- und unterhalb des ebenen
dem auf Grund einer Kontrastminderung manchmal Flächenstücks kein Licht und erscheinen deshalb
störend sein kann. ao nichtleuchtend.
Es ist auch bekannt, in den Strahlengang einer Es ist möglich und in manchen Fällen vorteilhaft, den
Visiereinrichtung einen dünnen Glasfaden hinein- Draht mit mehreren voneinander getrennten ebenen
ragen zu lassen, der gegen das Auge des Beobachters Flächenstücken zu versehen. Diese reflektierenden
abgebogen ist und in der Bildebene endigt Der Beob- Teilflächen kennen vorteilhaft mit Hilfe mehrerer,
achter sieht dann ein rundes Scheibchen, das eine 35 verschiedenfarbiges Licht erzeugender und in der HeI-
im wesentlichen punktförmige Zielmarke bildet. Läßt ligkeit regulierbarer Lichtquellen beleuchtet werden,
man von einer auWrhalb der Visiereinrichtung an- Mittels zweier beispielsweise senkrecht zueinander
geordneten Lichtquelle Licht auf das dort befind- stehender und sich berührender Drähte läßt sich ein
liehe Ende des Glasfadens fallen, so »ritt dieses am Fadenkreuz erzeugen. Will man in diesem Fall eine
anderen Ende aus und die Zielmarke "euchtet. 30 eventuell störende Parallaxe vermeiden, so können zwei
Diese Visiereinrichtung hat den Nachteil, daß nur Drahtstücke an einem links und rechts abgeplatteten eine punktförmige Zielmarke zu sehen ist. Weiterhin Draht z. B. elektronisch angeschweißt werden,
ist nicht in jedem Fall gewährleistet, daß die Ziel- Die erfindungsgemäße Ausbildung der Visiereinmarke an der richtigen Stelle erscheint, da der dünne richtung bringt gegenüber bekannten Einrichtungen Glasfaden frei in das Innere der Visiereinrichtung 35 wesentliche technische Vorteile r.,u sich. So hat die ragt und sich demzufolge, bei Kippungen aus seiner neue Visiereinrichtung gegenüber der vorgeschlage-Sollposition verschieben kann. nen Strichplatte vor allem den Vorteil eines bedeu-
Zur Schaffung einer gegen Kippungen unempfind- tend geringeren Gewichtes und des Wegfalles des liehen fadenförmigen Zielmarke ist vorgeschlagen Reflexionsverlustes des vom Ziel kommenden Lichworden, in der Bildebene einer Visiereinrichtung eine 40 tes. Dieser Reflexionsverlust an der Strichplatte be-Strichplatte anzuordnen, welche einen vertikalen, mit trägt 4 bis 6 0O und läßt sich praktisch nicht vermeieiner reflektierenden Schicht versehenen Strich ent- den, da die Strichplattenfläche aus Herstellungsgrünhält. Bei diesem Vorschlag wird Licht seitlich in die den nicht mit einem reflexmindernden Belag ver-Strichplatte eingespiegelt und an der Reflexions- sehen werden kann. An der Strichplatte haften immer schicht des Striches in Richtung zum Beobachter 45 irgendwelche Schmutzteilchen an, die das Bild verreflektiert. Der Beobachter sieht also einen leuchten- schlechtem. Dieser Effekt tritt bei der erfindungsden Strich. Das zur Beleuchtung des Striches die- gemäßen Visier«.,nrichtung nicht auf. Überzieht man nende Licht gelangt nur in das Auge des Beobachters bei dieser den Draht mit einer dünnen Schicht aus und wird nicht zum betrachteten Objekt geleitet. einem speziellen Kunststoff, so läßt sich das Anhaften
Eine solche Visiereinrichtung hat jedoch den 50 von Schmutzteilchen am Draht sehr weitgehend reNachteil, daß das durch das Strichplattenmedium ge· duzieren.
leitete Licht, welches den vertikalen Strich beleuch- Die Erfindung wird in folgenden an Hand der ein
tet, eine gewisse Aufhellung des Strichplattenmediums Ausführungsbeispiel darstellenden Fig. 1 und 2
im Bereich der Lichtzuleitung ergibt, so daß Kon- näher erläutert. Dabei zeigt
trastverminderungen in diesem Gebiet die Folge sind. 55 Fig. 1 den die Erfindung betreffende). leü der
Dem Anmeldungsgegenstand Hegt die Aufgabe zu- Visiereinrichtung in einem Horizontalschnitt, gründe, eine Visiereinrichtung mit mindestens einer Fi g. 2 ein anderes Ausfuhrungsbeispiel der Visierin der Bildebene angeordneten zum Aufleuchten zu einrichtung in Ansicht.
bringenden Marke zu schaffen, die sowohl bei faden- In Fig. 1 ist mit 1 ein dünner runder Draht beförmigen als auch bei punktförmigen Abkommen an- βο zeichnet, der mit einem durch Pressen und/oder wendbar ist, deren Beleuchtung die Beobachtung des Schleifen hergestellten ebenen FlächenstUck 2 ausge-Zieles nicht störend beeinflußt und deren Position rüstet ist. Seitlich außerhalb des Gesichtsfeldes ist die von Neigungen und Kippungen der Visiereinrichtung in ihrer Helligkeit regulierbare Lichtquelle 3 angeunabhängig ist. ordnet, welche über die Linse 4 das ebene Flächen-
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die «5 stück 2 beleuchtet. Dieses FlächenstUck ist so geneigt, Marke durch einen, an mindestens einer Stelle zu daß seine Normale den Winkel zwischen der Beet« m ebenen FlächenstUck abgeplatteten Draht ge- obachtungsrichtung und der Richtung des von der wird und daß eine in der Helligkeit regulier- Lichtquelle 3 kommenden Lichtes halbiert. Infolge·
dessen wird das von der Lichtquelle 3 ausgehende Licht vom Flächenstück 2 zum Beobachter hin reflektiert. Das Flächenstück 2 und die Linse 4 sind so ausgebildet, daß das zum Beobachter hin reflektierte Licht eine Apertur hat, die dem optischen System der Visiereinrichtung angepaßt ist.
Es ist. zweckmäßig, das Innere des Gehäuses der Visiereinrichtung oder zumindest den Bereich gegenüber der Lichtquelle 3 schwarz zu mattieren um irgendwelche Aufhellungen durch reflektiertes Lieht zu vermeiden.
In der Darstellung der Fig. 2 ist der Draht 1 mit mehreren voneinander getrennten ebenen Flächenstücken 5, 6, 7 ausgestattet. Zur Beleuchtung dieser Flächenstücke dienen die in ihrer Helligkeit regulierbaren Lichtquellen 8, 9, 10 und die zugeordneten Linsen 11, 12, 13. Mit 14, IS, 16 sind Farbfilter bezeichnet, die dafür sorgen, daß die einzelnen Flächenstücke mit verschiedenfarbigen Licht beleuchtet werden.
Der Draht 1 kann beispielsweise einen Durchmesser von 50 μ oder weniger haben und muß nicht unbedingt rund sein.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: as
    !.Visiereinrichtung, die mit einem Zielfernrohr oder auch einem Sehrohr kombiniert ist, mit mindestens einer in der Bildebene angeordneten zum Aufleuchten zu bringenden Marke, dadurch gekennzeichnet, daß die Marke durch einen, an mindestens einer Stelle zu einem ebenen Flächenstück (2) abgeplatteten Draht (1) gebildet wird und daß eine in ihrer Helligkeit regulierbare Lichtquelle (3) für den Beobachter nicht sichtbar so angeordnet ist, daß das ebene Flächenstück (2) das von ihr ausgehende Licht nur in die Richtung zum Beobachter reflektiert.
  2. 2. Visiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ebene Flächenstück (2) mit einem Reflexionsbelag versehen ist.
  3. 3. Visiereinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Normale des ebenen Flächenstückes (2) den Winkel zwischen der Beobachtungsrichtung und der Richtung des von der Lichtquelle (3) kommenden Lichtes halbiert.
  4. 4. Visiereinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (1) mehrere ebene Flächenstücke (5, 6, 7) trägt, zu deren Beleuchtung in ihrer Helligkeit regulierbare Lichtquellen (8, 9,10) vorgesehen sind.
  5. 5. Visiereinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen (8, 9, 10) verschiedenfarbiges Licht erzeugen..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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