DE1794841U - Anordnung zum nachweis von beimengungen, insbesondere von alkohol in der ausatemluft. - Google Patents

Anordnung zum nachweis von beimengungen, insbesondere von alkohol in der ausatemluft.

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DE1794841U DE1954D0008099 DED0008099U DE1794841U DE 1794841 U DE1794841 U DE 1794841U DE 1954D0008099 DE1954D0008099 DE 1954D0008099 DE D0008099 U DED0008099 U DE D0008099U DE 1794841 U DE1794841 U DE 1794841U
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Description

  • Anordnung zum Nachweis von Beimengungen, insbesondere von Alkohol in der Ausatemluft Die Neuerung bezieht sich auf eine Anordnung zum Nachweis von Beimengungen, insbesondere von Alkohol in der Ausatemluft.
  • Die Neuerung besteht aus einem an einem Prüfrohr angeschlossenen Atembeutel eines bestimmten Volumens, wobei in den Luftweg eine den Durchflußwiderstand bestimmende Düse eingeschaltet ist. Der Atembeutel kann dabei aus Gummi oder Kunststoff, vorzugsweise aus durchsichtigem Kuststoff bestehen. Der Atembeutel kann vorteilhaft aus nicht elastischem Material bestehen. Er wird vor der Untersuchung entleert. Die zu untersuchende Person drückt dann mit Lungenkraft die ausgeatmete Luft durch die Prüfvorrichtung, wie beispielsweise das Prüfröhrchen, in den Atembeutel, bis dieser gefüllt ist. Dadurch wird die Luftmenge, die durch das Prüfröhrchen geleitet wird, bestimmt. Durch die eingeschaltete Düse wird auch die Luftgeschwindigkeit nach oben begrenzt, da mit der menschlichen Lunge praktisch nur ein bestimmter Ausatemdruck erreicht werden kann. Durch die Einschaltung der Düse wird weiterhin erreicht, daß der Widerstand so hoch gehalten ist, daß die zu untersuchende Person gezwungen wird, den Atembeutel mit der Lungenkraft aufzublasen. Derart wird vermieden, daß die zu untersuchende Person den Atembeutel mit der Kraft der Backenmuskulatur aufblasen kann, wodurch das Ergebnis gefälscht werden könnte, da dann durch das Prüfröhrchen statt der zu untersuchenden Lungenluft praktisch nur in der Mundhöhle befindliche Pendelluft gedrückt würde. Durch den verhältnismäßig hohen Widerstand wird also das für die Untersuchung einzuhaltende Verhältnis zwischen Pendelluft und Alveolarluft gewährleistet. Der Widerstand der Vorrichtung beträgt dabei etwa 20 bis 70 mm WS bei einer Prüfluftgeschwindigkeit von 1 imine Dabei kann eine bestimmte Toleranz berücksichtigt werden, die nicht größer als etwa +/-10 mm WS ist.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung der Neuerung kann die Düse durch Verwendung eines Prüfröhrchens eines Widerstandes von 20 bis 70 mm WS bei 1 Liter Strömungsgeschwindigkeit ersetzt werden, so daß schon durch die Höhe des Widerstandes des Prüfröhrchens sichergestellt ist, daß die zu untersuchende Person die Prüfluft mit der Lungenkraft durch das Prüfröhrchen drücken muß. Dabei kann die in den Luftweg eingeschaltete Düse entfallen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Neuerung schematisch dargestellt.
  • Auf das Prüfröhrchen 1, das beispielsweise zum Nachweis von Alkohol in der Ausatemluft dient, ist einmal das Mundstück 2 aufgesetzt, das die zu untersuchende Person in den Mund nimmt.
  • Die andere Seite des Prüfröhrchens 1 wird in das Halterungsstück 3 gesetzt, an das der Atembeutel 4 befestigt ist. Dieser besteht aus Kunststoff. Das Halterungætück kann ebenfalls aus Kunststoff, beispielsweise im Spritzverfahren hergestellt sein.
  • Das Prüfröhrchen hat derartige Abmessungen und eine derartige Füllung erhalten, daß sein Widerstand etwa 20 bis 70 mm WS bei einer Prüfluftgeschwindigkeit von 1 l/min. beträgt, vorzugsweise 40 mm Wo ! 10 mm WS. Bei der Verwendung eines derartigen Prüfröhrchens wird sichergestellt, daß die zu untersuchende Person die Prüfluft nur mit Lungenkraft durch das Prüfröhrchen drücken kann.
  • Die Vorrichtung wird in der Weise benutzt, daß die zu untersuchende Person das Prüfröhrchen bei entleertem Atembeutel 4 in den Mund nimmt und Luft solange durch das Prüfröhrchen 1 drückt, bis der Atembeutel 4 gefüllt ist.

Claims (2)

  1. Schutzansprüche 1.) Anordnung zum Nachweis von Beimengungen, insbesondere von Alkohol in der Ausatemluft, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung aus einem an einem Prüfrohr angeschlossenen Atembeutel eines bestimmten Volumens besteht, wobei in den Luftweg eine den Durchflußwiderstand bestimmende Düse eingeschaltet ist.
  2. 2.) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse durch Verwendung eines Prüfröhrchens eines Widerstandes von 20 bis 70 mm WS bei einer Prüfluftgeschwindigkeit von 1 1/min. ersetzt wird.
DE1954D0008099 1954-04-09 1954-04-09 Anordnung zum nachweis von beimengungen, insbesondere von alkohol in der ausatemluft. Expired DE1794841U (de)

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