Anordnung zur Erzeugung von Lichtblitzen, vorzugsweise in periodischer
Folge. Arrangement for generating flashes of light, preferably periodically
Episode.
Gegenstand des Schutzbegenrens ist eine Anordnung zur Erzeugung von
Lichtblitzen, vorzugsweise in periodischer Folge, wie sie far die stroboskopische
Beobachtung Verwendung finden. Die Anordnung stellt eine besonders zweckmässige
Kombination von an sich bekannten Mitteln zur Erzeugung von Lichtblitzen dar, bei
der eine als Lichtblitzquelle dienende, gesteuerte Entladungsröhre gleichzeitig
oder wahlweise zur Steuerung einer zweiten als Lichtblitzquelle dienenden, vorzugsweise
lichtstärkeren Entladungsr@hre benutzt wird. Die Anordnung soll an Hand der Abbildungen
erläutert werden. Nach dem in Abb. 1 wiedergegebenen Schaltschema einer bekannten
Anordnung zur Erzeugung periodischer Lichtblitze wird die als Lichtblitzquelle dienende
Entladungsröhre 1 aus dem Kondensator 2 gespeist, der über den Widerstand 3 aus
der nicht nähßr gezeichneten Stromquelle 4 aufgeladen wird. Die Entladungsröhre
1 besitzt eine kalte Kathode k, eine Anode a und eine als Gitte@ gezeichnete Innensteuerelektrode
g, der @ber die Klemme@ 5 Spannungsimpulee zur Ziindung der Entladung aufgegeben
werden. Diese werden einem hier nicht gezeichneten Ste@erkreis entnommen. Derartige
Entladungsrohren mit Innensteuerelektrode haben den Vorzug, dass sie mit sehr kleiner
Steuerencrie betrieben werden können, aber den Nachteil, dass ihre Lichtstärke verh@
ltnismassig klein
bleibt, sodass in vielen Fällen die Verwendung einer lichtstärke-
ren Lampe erwünscht ist. Als solche kann Aiiie Edel-
gaschochdruck-@ntladungsröhre dienen, deren E2tladungsrohr zu einer Spirale gebogen
ist und die durch eine Aussenelektrode gezündet wird. Hierzu muss diese einen Spannungsstoss
von einigen tausend Volt Spannung erhalten, der zumeist einem Zündtransformator
entnom-
men wird, dessen Primärwicklung im Entladunskreis einer besonderen
il ? hka+.---lode lie,
gittergesteuerten Gasentladungsröhre mit Gidhathode liegt.
Beansprucht wird eine Anordnung, bei der diese Zdndenergie
dem
Entladungskreis einer Blitzlicht-Entladungsröhre nit Innensteuer-
elektrode entnommen wird, wie sie beispielsweise oben beschrieben
wurde. Abb. 2 gibt das Schaltschema einer solchen Anordnung : Der unters Kreis entspricht
dem der Abb. 1, nur ist in die Anodenleitung der Röhre 1 ein Schalter 6 eingeschaltet.
Der obere Kreis zeigt die Entladungsröhre 11, die aus dem Kondensator 12 gespeist
wird. Dieser wird über den Widerstand 13 aus der nicht gezeichneten Stromquelle
14 aufgeladen. Die Spannung für die Aussensteuerelektrode z wird dem Zündtransformator
8 entnommen, dessen Primärwicklung dem Schalter 6 parallelgeschaltet ist. Bei offenem
Schalter 6 wird beim Zünden der Röhre 1 in 8 ein Hochspannungsstoss erzeugt, der
die Rohre 11 zdndet, beide Röhren blitzen dann nahezu gleichzeitig auf. Durch Parallelschalten
eines Widerstandes 7 passender Grösse zur Primärspule ds Zündtransformators wird
erreicht, dass der grösste Teil der in dem Kondensator 2 gespeicherten Energie über
lie Röhre 1 fließt, sodas ihre Lichtstärke möglichst wenig verkleinert wird und
sie im Bedarfsfall gleichzeitig mit der Röhre 11 als Lichtblitzquelle dienen kann.
Soll der untere Kreis für sich benutzt werden, wird der
Schalter 6 geschlossen, wobei die Röhre 1 die volle Licht-
stärke gibt.
Die Anordnung kann sowohl so getroffen sein,dasabeide
Kreise in einem Gerät vereinigt, als auch so, dass sie in ge-
trennten Gehäusen untergebracht sind. Die letztgenannte Anord
nung erlaubt es, ein vorhandenes Gerät. nach der in Abb. 1
wiedergegebenenGrundschaltungnachträglichsoumzustellen, dass
es zur Steuerung einer helleren Lichtblitzquelle dienen kann.
The subject of protection is an arrangement for generating flashes of light, preferably in a periodic sequence, such as those used for stroboscopic observation. The arrangement represents a particularly useful combination of known means for generating flashes of light, in which a controlled discharge tube serving as a flashing light source is used simultaneously or optionally to control a second, preferably more powerful discharge tube serving as a flashing light source. The arrangement should be explained on the basis of the figures. According to the circuit diagram shown in Fig. 1 of a known arrangement for generating periodic flashes of light, the discharge tube 1 serving as the light flash source is fed from the capacitor 2, which is charged via the resistor 3 from the current source 4, not shown. The discharge tube 1 has a cold cathode k, an anode a and an internal control electrode g, shown as Gitte @, to which voltage pulses are applied via the terminal @ 5 to ignite the discharge. These are taken from a steering circle not shown here. Such discharge tubes with an internal control electrode have the advantage that they can be operated with a very small amount of control, but the disadvantage that their light intensity is relatively small remains, so that in many cases the use of a light intensity
ren lamp is desired. As such, Aiiie noble
High pressure gas discharge tubes are used, the discharge tube of which is bent into a spiral and which is ignited by an external electrode. For this purpose, this must receive a voltage surge of a few thousand volts, which is usually taken from an ignition transformer. men whose primary winding in the discharge circuit is a special one
il? hka + .--- lode lie,
grid-controlled gas discharge tube with gidhathode.
What is claimed is an arrangement in which this ignition energy corresponds to the
Discharge circuit of a flashlight discharge tube with internal control
electrode is removed, as described for example above
became. Fig. 2 gives the circuit diagram of such an arrangement: The circle below corresponds to that of Fig. 1, except that a switch 6 is switched on in the anode line of the tube 1. The upper circle shows the discharge tube 11, which is fed from the capacitor 12. This is charged via the resistor 13 from the current source 14 (not shown). The voltage for the external control electrode z is taken from the ignition transformer 8, the primary winding of which is connected in parallel to the switch 6. When the switch 6 is open, when the tube 1 in 8 is ignited, a high-voltage surge is generated which ignites the tubes 11, and both tubes then flash almost simultaneously. By connecting a resistor 7 of a suitable size to the primary coil of the ignition transformer in parallel, it is achieved that most of the energy stored in the capacitor 2 flows through the tube 1, so that its light intensity is reduced as little as possible and, if necessary, it serves as a light flash source at the same time as the tube 11 can. If the lower circle is to be used for itself, the
Switch 6 closed, with the tube 1 having the full light
gives strength.
The arrangement can be made in such a way that both
Circles combined in one device, as well as in such a way that they
housed in separate housings. The latter arrangement
tion allows an existing device. according to the one shown in Fig. 1
to rearrange the basic switching so that
it can be used to control a brighter light flash source.