DE15196C - Signal-Boje - Google Patents

Signal-Boje

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Publication number
DE15196C
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DE
Germany
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buoy
tube
boat
air
chamber
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT15196D
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English (en)
Original Assignee
F. BARR in New-York, V. St. A
Publication of DE15196C publication Critical patent/DE15196C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B22/18Buoys having means to control attitude or position, e.g. reaction surfaces or tether
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B22/00Buoys
    • B63B22/16Buoys specially adapted for marking a navigational route
    • B63B22/166Buoys specially adapted for marking a navigational route comprising a light
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B2201/00Signalling devices
    • B63B2201/02Audible
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B2201/00Signalling devices
    • B63B2201/04Illuminating
    • B63B2201/08Electric light
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
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    • B63B2209/14Energy supply or activating means energy generated by movement of the water

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
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  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74: Signalwesen.
FRANK BARR in NEW-YORK (V. S. A.).
Signal-Boje.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1881 ab.
Die nachfolgend dargelegte Erfindung bezieht sich auf jene Klasse von Signal-Bojen, bei welchen die Signale durch das Ausströmen von Luft hervorgerufen werden, wobei letztere durch die in den Wellen stattfindende verticale Auf- und Abwärtsbewegung der Boje in einer Röhre oder einem Cylinder comprimirt wird, der sich vom Boden der Boje abwärts in die ruhigen Wellenschichten erstreckt.
Diese Einrichtung besteht 1. in der Combination einer Boje genannter Art mit einem durch comprimirte Luft betriebenen Motor, 2. in der Combination einer solchen Boje und ihres Motors mit einem durch letzteren betriebenen Apparate zur Erzeugung von elektrischem Licht, 3. in der Combination einer einzelnen Boje mit einem Tag- und Nacht-, sowie mit einem Nebelsignale und einem automatisch functionirenden Luftcompressions-Motor, endlich 4. in den neuen Details und ihrer Zusammensetzung zu einer verbesserten Signal-Boje.
Von der Thatsache, dafs in einer gewissen Tiefe unterhalb der Oberfläche der Meere das Wasser stets in ruhigem Zustande sich befindet, mag die Oberfläche auch noch so sehr durch Wellenschläge beunruhigt sein, ist schon vor langer Zeit bei der Construction automatisch functionirender Bojen in der folgenden Weise mit Erfolg Gebrauch gemacht worden:
Die Boje wird mit einer nach abwärts gerichteten Röhre von solcher Länge versehen (gegen 9 bis 12 m Länge beispielsweise), dafs ihr unteres Ende unterhalb der vom Wellenschlag erregten Wassermassen des Meeres ausmündet. Dadurch wird in dem Rohre selbst der Wasserspiegel auf constanter Höhe erhalten.
Wenn die Boje infolge des Wellenschlages auf- und niederschwankt, so wird die vom Rohre eingeschlossene Wassersäule kolbenartig wirken, indem beim Auf- und Niedergange der Röhre der Wasserspiegel diesen Bewegungen nicht folgt, vielmehr auf constanter Höhe verbleibt. Versieht man deshalb den oberen Theil der Röhre mit einem passenden Luftventil (oder einer Klappe), so wird jedesmal, wenn die Boje von einer Welle gehoben wird, Luft durch das Ventil angesaugt werden. Sinkt die Boje indessen wieder, so schliefst sich das Ventil; die angesaugte Luft wird comprimirt und kann durch eine passende Oeffnung nach einer Signalpfeife oder einem anderen Signalapparate hin entweichen und diese ertönen lassen, wobei die Luft in die äufsere Atmosphäre ausströmt.
Auf diese Weise erhält man eine Boje, die akustische Signale automatisch abgiebt. Die vorliegende Boje ist nun so eingerichtet, dafs sie aufser diesen Signalen auch optische oder Lichtsignale giebt.
Auf beiliegender Zeichnung bedeutet A das äufsere Gehäuse oder die Kammer der Boje, welche auf einem Boote B mit flachem Deck b placirt ist. C ist die cylindrische Röhre, die sich vom Boden der Boje oder der Kammer A nach unten hin durch den Boden, des Bootes erstreckt und von solcher Länge ist, dafs ihr unteres Ende in das nicht vom Wellenschlag beunruhigte Wasser eintaucht.
Eine Röhre D führt vom oberen geschlossenen Ende der Röhre C durch die Bojenkammer
hindurch, mündet oberhalb der Decke derselben ins Freie/ und ist mit einem selbstthätig sich öffnenden und schliefsenden Ventile (oder einer Klappe) d versehen, durch das Luft in die Röhre C eintreten kann, sobald das Boot mit der darauf befindlichen Kammer sich hebt.
Wenn das Boot, vom Wellenschlage getra-gen, abwärtsgleitet, so öffnet sich bei gleichzeitigem Schliefsen von d durch die nun erfolgende Compression der Luft in der Röhre D ein Ventil (oder eine Klappe) d1 und die Luft tritt durch dasselbe in die hermetisch verschlossene Kammer der Boje aus. Es bildet somit diese Kammer ein Reservoir für die comprimirte Luft, die dazu benutzt wird, eine Maschine E oder einen anderen Motor von passender Construction in Bewegung zu setzen, welcher die Benutzung comprimirter Luft zu seinem Betriebe gestattet.
In der Zeichnung ist eine Maschine mit oscillirendem Cylinder dargestellt, die, wie es in der Regel bei dieser Art von Maschinen der Fall ist, durch den einen hohlen Lagerzapfen des Cylinders die Luft eintreten und durch den anderen in eine Abblaseröhre e1 entweichen läfst, welche oben über die Decke der Bojenkammer hervorragt, hier nach abwärts gekrümmt und mit einer Schutzkappe an ihrem Ende versehen ist, um bei stürmischer See das Eindringen von Wasser zu verhüten.
Diese Maschine (oder ein sonstiger Motor), mit einer aufserhalb der Bojenkammer zu handhabenden Steuerung versehen, mittelst welcher man die Geschwindigkeit passend reguliren kann, betreibt eine dynamo-elektrische Maschine F, welche bei Schliefsung des dadurch erzeugten elektrischen Stromes in der Lampe oder Laterne G elektrisches Licht erzeugt.
Falls man die Anwendung einer Oellampe oder Laterne, eines Fresnel'schen Lichtes z. B., wünschen sollte, so kann der Motor dazu benutzt werden, das OeI von dem Boden der Boje oder dem Deck des Bootes, das Vorrath für einige Monate aufnehmen kann, nach oben in die Lampe zu pumpen, welche mit einem Asbestdocht oder einem anderen unverbrennbaren Dochte versehen werden und ein Ueberlaufrohr haben kann, wodurch das überflüssige OeI wieder in das Oelreservoir zurückgeführt wird.
Der Motor kann aber auch bei Anwendung von Gaslicht oder irgend einem anderen Lichte passende Verwendung finden.
Die Dimensionen des Bootes sind derartig, dafs es als Tagessignal vermöge seiner Gröfse dienen kann; wie es als Nachtsignal dient, ist beschrieben worden. Durch Anbringung einer Pfeife oder eines anderen Apparates, durch den man einen Ton hervorbringen kann, macht man die Boje auch als Nebelsignal geeignet. Dies kann in der folgenden, sehr einfachen Weise und unabhängig von den Lichtsignal-Apparaten bewirkt werden:
Die nach abwärts gehende cylindrische Röhre C wird durch eine verticale Scheidewand c, Fig. 2 und 4, in zwei Abtheilungen e und f getheilt; der weitere Theil e bildet den Behälter für die comprimirte Luft, welche von der darin stehenden, auf constanter Höhe verbleibenden Wassersäule in der beschriebenen Weise durch das Auf- und Abwärtsschwanken des Bootes mit der Röhre gebildet wird.
Die engere Abtheilung f der Röhre mündet in die . Röhre H ein, welche durch die ganze Bojenkammer hindurch sich erstreckt und mit einem Ventile und einer zur Hervorbringung eines Tones geeigneten Einrichtung / versehen ist, welche über der Decke der Bojenkammer angeordnet wird. Es ist vorzuziehen, jenen Theil der Röhre H, der durch den oberen Theil oder die Kammer A sich erstreckt, zu erweitern, wie aus Fig. 2 zu ersehen, um ein Reservoir zu bilden, das zur Aufnahme einer gröfseren Quantität von comprimirter Luft fähig ist, welche die betreffende Einrichtung zur Hervorbringung eines akustischen Signals betreiben soll.
Wenn das Boot mit der Boje von einer Welle emporgehoben wird, dann tritt ein Luftstrom durch die Röhre H in die Abtheilung / ein und zwar durch das Rückschlagventil, das sofort geschlossen wird, wenn das Boot wieder fällt; die hierbei in / comprimirte Luft nimmt dann ihren Weg durch das Ventil der Signalpfeife und läfst diese ertönen.
Das Boot der Boje hat die in Fig. 3 dargestellte Construction und ist mit einem Tripel-Kiel versehen, d. h. einem Kiele, der aus einem mittleren Stück, dem eigentlichen Kiel K besteht, welcher sich von dem oberen Theile des Boot-Stevens nach abwärts bis an die Röhre C hinzieht, und aus zwei mit jenem Kiele parallel liegenden Seitenstücken L L, welche von der Mitte der Röhre C bis an das hintere Ende des Bootes reichen.
Durch diese Anordnung eines mittleren und zweier Seitenkiele an dem Boote erreicht man eine grofse Stetigkeit und Ruhe in der Bewegung desselben, so dafs es in jedem Fahrwasser eine verticale Lage behält.
Durch eine Kette oder ein Stahlseil M von passender Länge befindet sich diese Boje mit einer kleineren Boje iVin Verbindung, die durch eine Kette O vor Anker gelegt wird.
Diese Anordnung gewährt der Boje A B eine freiere Verticalbewegung, als wenn sie das Gewicht der schweren Ankerkette selbst zu tragen hätte. Dies Gewicht wird besser von der kleineren Boje N getragen und aufserdem noch hierdurch der Uebelstand vermieden, dafs das Rohr C an die Ankerkette anschlagen könnte.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einer Courtenay'schen Boje, die dargestellte Anordnung, um durch die in derselben comprimirte Luft eine dynamo-elektrische Maschine zur Erzeugung eines elektrischen Lichtes zu betreiben.
    Die dargestellte Einrichtung, neben diesem elektrischen Licht an derselben Boje durch eine Theilung des Luftrohrs und durch eine zweite Luftkammer auch akustische Signale hervorzurufen.
    Die eigenthümlictie Einrichtung der Boje zu diesen Zwecken, bestehend·■' aus der Verbindung eines Bootes B, das einen mittleren Kiel K und zwei Seitenkiele L L besitzt, mit dem nach unten offenen, unter dem Boden des Bootes hervorragenden Rohre C und dem zweiten Rohre H, das über dem Dache der Luftkammer A in eine Pfeife / einmündet und eine derartige Ventilanordnung besitzt, dafs durch die Bewegung des Bootes Luft gesaugt und comprimirt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT15196D Signal-Boje Active DE15196C (de)

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