DE1448552B2 - Optische messvorrichtung zur messung der veraenderungen des optischen weges zwischen einem bezugskanal und einem mess kanal - Google Patents
Optische messvorrichtung zur messung der veraenderungen des optischen weges zwischen einem bezugskanal und einem mess kanalInfo
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Description
der Analysator derart ausgebildet, daß dieser die Polarisationsvektoren
um +45° und —45' verdreht.
Die Erfindung ist im folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer bekannten optischen Meßvorrichtung der eingangs genannten
Art;
F i g. 2 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen optischen Meßvorrichtung.
Die in F i g. 1 dargestellte optische Meßvorrichtimg weist zwei optische Verstärker mit selektiver
Fluoreszenz ax und a>, auf. die die gleiche Anregungsquelle haben. Diese beiden optischen Verstärker sind
nebeneinander und parallel zueinander angeordnet.
Der optische Verstärker mit selektiver Fluoreszenz O1
weist zwei halbtransparente Spiegel /H1 und Wi1' auf
und der optische Verstärker mit crlektiver Fluoreszenz
α., die beiden Spiegel Wi2 und Wi2'. Die beiden fest
angeordneten Spiegel Wi1 und Ht1' bilden einen optischen
Bezugskanal. Mittels eines Spiegels Af und eines halbversilberten Blättchens L werden die Wellensysteme
der beiden optischen Verstärker mit selektiver Fluoreszenz vor dem Auftreffen auf die photoelektrische
Zelle C parallel gemacht.
Jede Veränderung ΛI des Abstandes der Spiegel Wi2
und W2' erzeugt eine Veränderung bf der Frequenz
des optischen Verstärkers mit selektiver Fluoreszenz, und demzufolge tritt am Ausgang der PhotozelL C
eine Frequenzschwebungi/ auf.
Es ist bekannt, daß ein optischer Verstärker mit selektiver Fluoreszenz aus einem Verstärkungsmedium
des Lichtes besteht, welches einem Resonanzraum zugeordnet ist, der zwei Spiegel aufweist, zwischen denen
das selektiv fluoreszierende Material angeordnet ist. Das Verstärkungsmedium kann ein Gas sein, welches
durch eine elektrische Entladung angeregt ist. Es wird das Licht verstärkt, dessen Frequenz einmal von der
selektiv fluoreszierenden Substanz abhängt und von der Art der Entladung. Das Frequenzband J / hat
die Größenordnung von / = 3 ■ 10" Hz. Solange die Verstärkung beim Durchgang des Lichtes im Verstärkungsmedium
die DiffraktionsVerluste oder die Retlexionsverluste an den beiden Spiegeln kompensiert,
kann die Vorrichtung als optischer Verstärker mit selektiver Fluoreszenz arbeiten, und zwar im Frequenzband
f ± bf. Die genaue Schwingungsfrequenz wird durch die Form und durch die Abmessungen des optischen
Raumes bestimmt, der seine Eigenresonanzzustände aufprägt.
Im Falle eines Hohlraumes, wie er in F i g. 1 gezeigt
ist, entsprechen diese Eigenresonanzen derartigen Frequenzen, daß der Abstand / zwischen den beiden
Spiegeln/η,, in,' einer fast ganzen Anzahl von Halbwellenlängen
entspricht:
Daraus folgt, daß für den gleichen Hohlraum die Frequenzen der aufeinanderfolgenden Eigenresonanzen
voneinander durch den Wert
2/
getrennt sind, wobei c die Lichtgeschwindigkeit ist, woraus sich für / =-. 50 cm, df = 300 MHz ergibt.
Die Größe des Resotianzbandes des Hohlraumes liegt in der Größenordnung von Megahertz, wenn die
beiden Spiegel ein großes Reflexionsvermögen haben. Diese große Schärfe oder Feinheit der Linien ermöglicht
eine Messung der Veränderungen der Frequenz der emittierten optischen Welle mit einer großen Genauigkeit.
Diese Frequenzänderungen sind mit den Änderungen des optischen Weges, der die beiden
Spiegel trennt, durch die Beziehung
miteinander verbunden.
Eine Veränderung öl von 1 Angström in einem optischen
Verstärker mit selektiver Fluoreszenz mit einer Länge von 50 cm erzeugt eine Frequenzänderung von
bf = 60.,Hz.
Eine Veränderung 61 des optischen Weges Wi2 in,'
des zweiten optischen Verstärkers mit selektiver Fluoreszenz drückt sich in einer Veränderung!)/ der
Frequenz des elektrischen Signals der Photozelle C aus.
Eine derartige Vorrichtung weist dennoch bestimmte Nachteile auf:
a) Die thermischen und mechanischen Schwankungen beeinflussen den optischen Bezugskanal
AH1 Wi1' und den optischen Meßkanal Hi2 wi.,' in
unterschiedlicher Weise, da diese Kanäle physikalisch verschieden sind;
b) die relative parallele Lage der Wellenflächen der beiden optischen Verstärker mit selektiver Fluoreszenz
muß mit einer großen Genauigkeit eingestellt werden, da die Photozelle C mischt (in der
Größenordnung von 5 · 10~5 Rad).
Die erfindungsgemäße optische Meßvorrichtung, die in F i g. 2 dargestellt ist, schaltet größtenteils den
ersten Nachteil aus und den zweiten Nachteil vollständig.
Die in F i g. 2 dargestellte Vorrichtung weist einen einzigen optischen Verstärker mit selektiver Fluoreszenz
α auf, der zwischen einem einzigen festen halbtransparenten Spiegel JV auf der einen Seite und zwischen
zwei Spiegeln M1' und M2 auf der anderen
Seite angeordnet ist.
Zwischen dem optischen Verstärker mit selektiver Fluoreszenz α und den Spiegeln M1' und M2' ist eine
Strahlenteileinrichtung D angeordnet, welche zwei WeI-i«r...
voneinander trennt, die unterschiedliche um 90° zueinander versetzt orientierte Polarisationen £," und E1
aufweisen. Die Strahlenteileinrichtung D richtet einen Wellenzug auf den Bezugsspiegel Af1' und den
anderen auf den verschiebbaren Spiegel M2. Zwischen
der Photozc'le C und dem Spiegel N ist. ein Analysator
4 angeordnet, der zu den beiden Polarisationsrichtungen E1 und E1 unter einem Winkel von 45°
orientiert ist.
Die Betriebsweise dieser Vorrichtung ist die folgende: Die Strahlenteileinrichtung D trennt die Wellen
der gekreuzten Potorisationseinrichtungenj E1 und E1
und führt einen Wellenzug zum Bezugsspiegel AZ1',
der fest steht, und den anderen Wellenzug zum Meßspiegel Af2', mit welchem man die Verschiebungen
eines mit ihm verbundenen Gegenstandes messen kann.
Es werden auf diese Weise in der optischen Meßvorrichtung zwei stationäre Wellensysteme ausgebildet,
die im Bereich N-D überlagert sind und die zwischen D und drn Spiegeln M1' und Af2' getrennt sind. Diese
Systeme stehender Wellen sind, was die Frequenz betrifft, voneinander unabhängig, da sich diese Systeme
auf polarisierte Wellen beziehen, deren Polarisationsrichtungen senkrecht zueinander stehen. Es besteht
keinerlei Kopplung zwischen den beiden Wellen des Systems.
Die Frequenz des ersten Systems hängt vom optischen Weg N-M1' ab und die des zweiten Systems
vom optischen Weg N-M2'. Am Ausgang des Systems bei N haben die beiden Wege parallele Wellenflächen,
da der Spiegel N im wesentlichen eine Wellenoberfläche für die beiden Systeme bildet.
Diese Wellen sind im wesentlichen senkrecht zueinander polarisiert und körnen in der Zelle C ein Schvvebungssignal
erzeugen, wenn deren Polarisationen parallel gemacht sind, und es ist ein Analysator A
vorgesehen, der die beiden Polarisationsvektoren unter 45° orientiert.
Der Strahlenteiler D kann irgendeine an sich bekannte optische Einrichtung sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
tV
Claims (6)
1. Optische Meßvorrichtung zur Messung der Verstärker sind der gleichen Anregungslichtquelle aus-Veränderungen
des optischen Weges zwischen 5 gesetzt.
einem Bezugskanal und einem Meßkanal unter Der optische Bezugskanal und der Meßkanal sind
Verwendung von optischen Verstärkern mit selek- hier physikalisch voneinander getrennt und thermische
tiver Fluoreszenz, wobei im optischen Bezugskanal und mechanische Schwankungen beeinflussen diese
zwischen zwei fest angeordneten Spiegeln ein erstes Kanäle unterschiedlich, so daß sich schädliche Meßstationäres
Wellensystem und im optischen Meß- io abweichungen ergeben können. Weiterhin weist diese
kanal zwischen einem festen Spiegel und einem bekannte Meßvorrichiung den Nachteil auf, daß vor
anderen Spiegel ein zweites stationäres Wellen- dem Auftreffen auf die Meßvorrichtung, die die Fres"stem
ausgebildet wird und wobei mit einer Meß- quenz der Schwebungen mißt, die relative parallele
einrichtung die Frequenz der Schwebungen zwi- Lage der Lichtwellenfläche der beiden optischen Versehen
den beiden einander überlagerten Wellen- 15 stärker mit großer Genauigkeit eingestellt werden muß.
systemen gemessen wird, dadurch gekenn- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine
ze i eh η e t, daß ein einziger optischer Verstärker Meßvorrichtung der genannten Art zu schaffen, bei
mit selektiver Fluoreszenz (a) zwischen einem der die beiden optischen Kanäle nicht durch thermische
festen halbtransparenten Spiegel (N) und einer und mechanische Schwankungen unterschiedlich be-Strahlenteileinrichtung
(D) angeordnet ist, welche 20 einflußt werden, sowie besondere Einrichtungen zur
zwei Wellen, die unterschiedliche um 90= zuein- genauen Einstellung der Parallelität der Wellenflächen
ander versetzt orientierte Polarisationen (E1, E1) der beiden Wellensysteme vor deren Überlagerung
aufweisen, voneinander trennt und den einen nicht erforderlich sind.
Wellenzug auf den Bezugsspicgel (M1') und den Erfindungsgemäi/ wird dies dadurch erreicht, daß
anderen Wellenzug auf den Meßspiegel (M2) 25 ein einziger optischer Verstärker mit selektiver Fluores-
richtet, und daß zwischen dem festen Spiegel (N) zenz zwischen einem festen halbtransparenten Spiegel
und der Frequeiizmeßeinrichtung (C) ein Analy- und einer Strahlenteileinrichtung angeordnet ist, welche
sator (A) anf-ordnet ist, der die beiden Polari- zwei Wellen, die unterschiedliche um 90c zueinander
sationsvektoren (e[. £J) parallel macht. versetzt orientierte Polarisationen aufweisen, vonein-
2. Optische Meß.orrichtung nach Anspruch 1, 30 ander trennt und den einen Wellenzug auf den Bezugsdadurch
gekennzeichnet, daß der Meßspiegel (M2) spiegel und den anderen Wellenzug auf den Meßein
verschiebbarer Spiegel ist, dessen Verschiebung spiegel richtet, und daß zwischen dem festen Spiegel
die Änderung des optischen Weges erzeugt. und der Frequenzmeßeinrichtung ein Analysator an-
3. Optische Meßvorrichtung nach Anspruch 1, geordnet ist, der die beiden Polarisationsvektoren
dadurch gekennzeichnet, daß zur Veränderung des 35 parallel macht.
optischen Weges zwischen der Strahlenteilerein- Dadurch werden nicht nur die eingangs genannten
richtung (D) und dem Meßspiegel (M2') ein Licht- Mängel der bekannten Vorrichtung vermieden, sondern
brechungsblättchen eingesetzt ist. dessen Br°chungs- es ist auch eine sehr genaue Messung möglich, wobei
index von dem der Umgebung verschieden ist. die kleinste feststellbare Abweichung des optischen
4. Optische Meßvorrichtung nach Anspruch 3, 40 Weges in der Größenordnung von 10~I2cm liegt. Die
dadurch gekennzeichnet, daß der Meßspiegel (M2) erfindungsgemäße Vorrichtung ist ferner nicht nur zur
ein fester Spiegel ist. Verschiebungsmessung von bewegten Gegenständen
5. Optische Meßvorrichtung nach einem der An- geeignet, sondern ermöglicht auch die Messung des
sprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Brechungsindex einer !substanz, die zwischen der
Meßeinrichtung zur Messung der Frequenz der 45 Strahlenteileinrichtung und dem Meßspiegel ange-Schwebungen
eine photoelektrische Zelle (C) ist. ordnet ist.
6. Optische Meßvorrichtung nach einem der An- Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Meßsprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der sp'egel beweglich, und die Verschiebung dieses Meß-Analysator
(A) derart ausgebildet ist, daß dieser spiegeis dient zur Veränderung des optischen Weges,
die beiden Polarisationsvektoren (E1, Ej um *■) In einfacher Weise kann der Meßspiegel beispielsweise
+ 45" und —45° dreht. mit einem sich bewegenden Gegenstand verbunden
werden, und auf diese Weise können sehr genau die von dem Gegenstand zurückgelegten Wege gemessen
werden.
55 Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist in dem optischen Bezugskanal zur Ver-
Die Erfindung betrifft eine optische Meßvorrichtung änderung des optischen Weges ein Lichtbrechungszur Messung der Veränderungen des optischen Weges blättchen eingesetzt^ dessen Brechungsindex sich von
zwischen einem Bezugskanal und einem Meßkanal dem der Umgebung unterscheidet. Dadurch kann die
unter Verwendung von optischen Verstärkern mit 60 Vorrichtung auch zur Messung des Brechungsindex
selektiver Fluoreszenz, wobei im optischen Bezugs- einer Substanz, die beispielsweise zwischen der Strahkanal zwischen zwei fest angeordneten Spiegeln ein lenteileinrichtung und dem Meßspiegel angeordnet ist,
erstes stationäres Wellensystem und im optischen Meß- verwendet werden. In diesem Fall ist in vorteilhafter
kanal zwischen einem festen Spiegel und einem anderen Weise der Meßspiegel ein fester Spiegel,
Spiegel ein zweites stationäres Wellensystem ausgebil- 65 Bei einer bevorzugten AusfUhrungsform ist die Bindet wird und wobei mit einer Meßeinrichtung die Fre- richtung zur Messung der Frequenz der Schwebungen
quenz der Schwebungen zwischen den beiden einander eine Photozelle,
überlagerten Wellensystemen gemessen wird. Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR934362A FR1366053A (fr) | 1963-05-10 | 1963-05-10 | Nouveau dispositif de mesure d'un chemin optique |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1448552A1 DE1448552A1 (de) | 1969-10-30 |
| DE1448552B2 true DE1448552B2 (de) | 1972-01-27 |
Family
ID=8803533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19641448552 Pending DE1448552B2 (de) | 1963-05-10 | 1964-05-06 | Optische messvorrichtung zur messung der veraenderungen des optischen weges zwischen einem bezugskanal und einem mess kanal |
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| GB (1) | GB1054976A (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ATE68608T1 (de) * | 1985-11-13 | 1991-11-15 | Siemens Ag | Optischer ueberlagerungsempfang. |
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- GB GB1054976D patent/GB1054976A/en active Active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR1366053A (fr) | 1964-07-10 |
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