DE1237797B - Vorrichtung zur geophysikalischen Bohrlochuntersuchung - Google Patents
Vorrichtung zur geophysikalischen BohrlochuntersuchungInfo
- Publication number
- DE1237797B DE1237797B DESCH31477A DESC031477A DE1237797B DE 1237797 B DE1237797 B DE 1237797B DE SCH31477 A DESCH31477 A DE SCH31477A DE SC031477 A DESC031477 A DE SC031477A DE 1237797 B DE1237797 B DE 1237797B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- housing
- speed
- acoustic
- sec
- grooves
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
- G01V1/00—Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
- G01V1/40—Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting specially adapted for well-logging
- G01V1/52—Structural details
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
- G01V1/00—Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
- G01V1/40—Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting specially adapted for well-logging
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
- G01V1/00—Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
- G01V1/40—Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting specially adapted for well-logging
- G01V1/44—Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting specially adapted for well-logging using generators and receivers in the same well
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
- G01V1/00—Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
- G01V1/40—Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting specially adapted for well-logging
- G01V1/52—Structural details
- G01V1/523—Damping devices
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Geology (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Geophysics (AREA)
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
Description
AUSLEGESCHRIFT DeutscheKl.: 42 c-42
Nummer: 1237797
Aktenzeichen: Sch 31477IX b/42 c
1 237 797 Anmeldetag: 15.Mail962
Auslegetag: 30. März 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur geophysikalischen Bohrlochuntersuchung, die einen
langgestreckten, rohrförmigen Träger aufweist, an welchem wenigstens zwei akustische Schwingungsübertragungssysteme
(Empfänger und/oder Sender) in einem bestimmten Abstand zueinander angeordnet sind.
Bei der Untersuchung wird ein solcher Träger durch ein mit Flüssigkeit gefülltes Bohrloch abgesenkt.
Normalerweise weist der Träger zwei oder mehr Übertragungssysteme auf, die mit bestimmter
Entfernung voneinander angeordnet und befestigt sind. Bei einem typischen akustischen Träger mit
drei Übertragungssystemen dient eines der Übertragungssysteme als ein Sender für akustische Wellen,
und die restlichen Übertragungssysteme dienen als Empfänger für diese Wellen. Die Empfänger sind mit
einem vorherbestimmten Abstand zueinander angeordnet und liegen an einer Seite des Senders längs der
längsseitigen Achse des Trägers vor. Bei dem Betrieb wird der Sender in dem Träger periodisch elektrisch
betätigt, so daß derselbe Impulse akustischer Energie (oder Druckwellen) aussendet, die von dem
Sender aus nach außen mit einer Geschwindigkeit fortgeleitet werden, die von den Medien bestimmt
wird, durch die die Energie hindurchtritt. Die Ankunft der akustischen Energie an den hintereinander
angeordneten Empfängern wird festgestellt, um einen Zeitgeberkreis in dem Träger auszulösen, der dazu
dient, die Zeit festzustellen, die ein gegebener Impuls der Energie benötigt, um die vorherbestimmte Entfernung
zwischen den zwei Empfängern zurückzulegen. Aus der durch den Zeitgeberkreis erhaltenen
Zeitmessung kann eine komplexe Geschwindigkeit der Medien bestimmt werden, durch die ein akustischer
Impuls hindurchgetreten ist. Diese komplexen Geschwindigkeitsanzeigen können ihrerseits
in Relation zu spezifischen Erdformationen oder anderen Medien gebracht werden. Anzeigen bezüglich
der in offenen Bohrlöchern erhaltenen Laufzeit oder Geschwindigkeit können ebenfalls in Relation zu
der porösen Eigenschaft der Erdformationen gebracht werden. Gegebenenfalls kann diese zeitliche
Funktion mit lediglich einem Sender und einem einzigen Empfänger erstellt werden.
Die hier erwähnte akustische Energie kann in allgemein bekannter Weise durch piezoelektrische oder
magnetostriktive Übertragungssysteme erzeugt oder aufgefangen werden.
In einem typischen offenen Bohrloch wird der akustische Träger allgemein im Abstand von der
Wandung des Bohrloches angeordnet, so daß die ausVorrichtung zur geophysikalischen
Bohrlochuntersuchung
Bohrlochuntersuchung
Anmelder:
Schlumberger Well Surveying Corporation,
Houston, Tex. (V. St. A.)
Houston, Tex. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Marsch, Patentanwalt,
Düsseldorf, Lindemannstr. 31
Düsseldorf, Lindemannstr. 31
Als Erfinder benannt:
Nick August Schuster,
Houston, Tex. (V. St. A.)
Nick August Schuster,
Houston, Tex. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 16. Mai 1961 (110 468)
gestrahlte akustische Wellenenergie oder Druckimpulse zunächst in allen Richtungen durch die Flüssigkeit
(gewöhnlich Schlamm) in dem Bohrloch übertragen werden, und nachdem dieselben durch die
Flüssigkeit über die Entfernung des Trägers zu der Wandung des Bohrloches gelaufen sind, wird ein
Teil der sich bewegenden Wellenenergie auf die benachbarten Erdformationen übertragen. Die charakteristische
Geschwindigkeit der Wellenbewegung oder der Wellenenergie durch die Flüssigkeit in dem Bohrloch
liegt gewöhnlich in der Größenordnung von 1520 m/Sek., wobei die charakteristische Geschwindigkeit
der Wellenbewegung durch die Erdformationen zwischen 1520 und 7600 m/Sek. betragen kann.
Somit bewegt sich der Teil der in die Erdformationen übertragenen akustischen Wellenenergie im allgemeinen
mit größerer Geschwindigkeit als der entsprechende Teil der in der Bohrlochflüssigkeit sich bewegenden
Wellenenergie. Auf Grund dieser Tatsache erreicht der Teil der sich durch die Erdformationen
bewegenden Wellenenergie einen Empfänger eher als der Teil der akustischen Wellenenergie, der sich
durch die Bohrlochflüssigkeit bewegt. Es ist dieses Merkmal der höheren Geschwindigkeit in den Erdformationen,
das die Messung der Geschwindigkeit der akustischen Energie in den ein Bohrloch umgebenden Erdformationen ermöglicht.
Da nun aber die Geschwindigkeit akustischer Energie in Stahl, z. B. in einem Stahlmantel, in der
Größenordnung von 5080 m/Sek. liegt, also mitten im Bereich, in welchem die charakteristische Ge-
709 547/107
schwindigkeit der akustischen Wellenbewegung durch die zu untersuchenden Erdförmationen schwankt,
sieht man sofort, daß die Untersuchung von Erdformationen unter Verwendung von Stahlmänteln zu
dem Nachteil führt, daß die über den Stahlmantel kommende akustische Impulswelle beim Empfänger
gleichzeitig mit der über die Erdformationen gelaufenen ankommt und nicht eindeutig unterschieden werden
kann.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten ist bereits vorgeschlagen worden, zwischen Sender und Empfänger
ein akustisches Filter in Gestalt von Metallstangen vorzusehen, zwischen welchen Gewichte in
bestimmten Abständen zueinander angeordnet sind, wodurch die Übertragung der akustischen Energie
vom Sender direkt zum Empfänger gedämpft wird. Obgleich diese Anordnung sehr teuer in der Herstellung
ist, beseitigt sie doch nicht die vorstehend aufgeführten Schwierigkeiten, da das über das akustische
Filter gedämpfte Signal immer noch zeitlich zusammen mit dem über die Erdformation gelaufenen
Signal ankommen kann und damit nicht klar unterschieden wird.
Ferner ist vorgeschlagen worden, Sender und Empfänger durch eine Stahlkette (aus Festigkeitsgriinden)
zu verbinden, um die herum ein elastisches Material gegossen ist, in das Sender und Empfänger
eingebettet sind. Bei einer solchen Ausbildung kommen wieder beide fraglichen Signale, das eine zwar
gedämpft, beim Empfänger an. Außerdem hat diese Einrichtung nicht die Festigkeit, wie sie in einem
Bohrloch erwünscht und erforderlich ist.
Erfindungsgemäß werden diese Schwierigkeiten dadurch behoben, daß der rohrförmige Träger aus
einem kräftigen, starren Material besteht und zur Verlängerung des effektiven akustischen Übertragungsweges
zwischen den Übertragungssystemen und damit gleichzeitig zur Schwächung der akustischen
Energie entsprechend angeordnete Löcher, Schlitze, sonstige Ausnehmungen oder Einschnitte enthält
Die erfindungsgemäße Verbindung der beiden Übertragungssysteme weist die für den Betrieb im
Bohrloch erforderliche Festigkeit auf. Sie läßt sich ferner verhältnismäßig preiswert herstellen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
Fig-I eine Ansicht der erfindungsgemäßen akustischen Untersuchungsvorrichtung,
Fig. 2 einen längsseitigen Querschnitt längs der Linie2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht eines Teiles der in der Fig. 1 gezeigten Vorrichtung und einen
Schnitt durch die Vorrichtung benachbart zu einem Übertragungssystem,
Fig. 4 und 5 Ansichten im Querschnitt längs der Linie 4-4 der Linie 5-5 der F i g. 3,
Fig. 6 eine Ansicht der äußeren Zylinderoberfläche eines Teiles der in der Fig. 1 gezeigten Vorrichtung,
und zwar aufgewickelt in der Zeichnungsebene,
Fig. 7 und 8 Ansichten äußerer Zylmderoberflächen, die in der Zeichnungsebene entwickelt sind
und weitere Ausführungsformen erläutern, die die Umrißform der Vorrichtung annehmen kann,
Fig. 9 eine Ansicht einer äußeren Oberfläche eines Vorrichtungsteils mit einer weiteren Umrißform,
Fig. 10 eine Ansicht im Querschnitt längs der Linie 22-22 der Fig. %
Fig. 11 eine Ansicht einer äußeren Oberfläche eines Vorrichtungsteils mit einer weiteren Umrißform,
F i g. 12 eine Ansicht im Querschnitt eines weiteren Befestigungssystems für die Übertragungssysteme
der in der F i g. 1 gezeigten Vorrichtung.
Unter dem hier angewandten Ausdruck »akustische
Unter dem hier angewandten Ausdruck »akustische
ίο Energie« ist im wesentlichen die Druckwellenenergie zu verstehen, jedoch soll nicht eine akustische Energie,
wie Scherwellenenergie usw., ausgeschlossen sein. Unter dem Ausdruck »charakteristische Geschwindigkeit«
ist der Geschwindigkeitswert zu verstehen, der normalerweise dann erhalten wird, wenn ein Impuls
der akustischen Energie durch einen massiven, nicht unterbrochenen Gegenstand in gerader Linie
zwischen zwei feststehenden Punkten in einer gegebenen Zeit verläuft. Der Ausdruck »feststellbare«
so akustische Energie bedeutet akustische Energie mit einem Charakteristikum, das in der Lage ist, ein
Übertragungssystem zu erregen, so daß ein feststellbarer Kreis auf das elektrische Signal anspricht, das
auf Grund des Charakteristikums der akustischen
as Energie erzeugt worden ist. Unter dem Ausdruck »scheinbare Geschwindigkeit« ist ein scheinbarer Geschwindigkeitswert
zu verstehen, der dann normalerweise erhalten wird, wenn ein Impuls der feststellbaren
akustischen Energie durch eine erfindungsgemäße Anordnung zwischen zwei festliegenden Punkten
längsseits zu der Anordnung innerhalb eines Zeitintervalls verläuft, der unterschiedlich zu dem normalerweise
zu erwartenden Zeitintervall der Anordnung in ihrer massiven Umrißform ist. Unter dem
Ausdruck »akustischer Weg« ist ein massives, praktisch kontinuierliches Material zu verstehen, das ein
Medium ergibt, durch das die akustische Wellenenergie übertragen werden kann.
Die folgende Beschreibung erläutert drei Ausführungsformen der Erfindung, die in der akustischen Untersuchungsvorrichtung mit einstückigem, röhrenförmigem Träger angewandt werden.
Die folgende Beschreibung erläutert drei Ausführungsformen der Erfindung, die in der akustischen Untersuchungsvorrichtung mit einstückigem, röhrenförmigem Träger angewandt werden.
Bei der ersten und bevorzugten Ausführungsform wird ein einstückiger Träger vorgesehen, der ein
kleines Geschwindigkeitscharakteristikum, d. h. 1520 bis 1825 m/Sek. aufweist, das durch Ausnehmungen
in dem Träger erreicht wird, die so vorgesehen sind, daß ein relativ langer akustischer Weg und eine relativ
kleine Federkonstante relativ zu der Masse des Trägers erreicht wird.
Bei der zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform weist ein einstückiger Träger ein mittleres Geschwindigkeitscharakteristikum
auf, d. h. 3030 bis 3350 m/Sek. werden durch Ausnehmungen in dem Träger erreicht, die so angeordnet sind, daß sich ein
relativ langer effektiver akustischer Übertragungsweg und Interferenz der akustischen Energie in dem akustischen
Übertragungsweg zwecks Schwächung der akustischen Energie ergibt. Auf Grund der Anordnung
und des Charakters der Ausnehmungen wird lediglich eine mittlere Federkonstante relativ zu der
Masse des Bauteils erreicht.
Bei der dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform weist ein einstückiger röhrenförmiger Träger
ein mittelgroßes Geschwindigkeitscharakteristikum auf, d. h. 3800 m/Sek., das durch Ausnehmungen in
dem Träger erreicht wird, die so angeordnet sind, daß eine relativ große Federkonstante und erhebliche
Interferenz in dem akustischen Weg zwecks Schwächung der akustischen Energie erreicht wird.
Die genaue theoretische Wirkung der Frequenz des Energieimpulses auf die Geschwindigkeit ist nicht
genau bestimmt worden. Es wurden jedoch die folgenden Wirkungen beobachtet: Ein überwiegender
Frequenzwert für einen EnergieimpuIs eines gegeben nen Senders kann als die Resonanzfrequenz des Senders
nachgewiesen und leicht durch Messen der zeitWinde aufgewickelt ist und elektrisch an entsprechende
Anzeige- und Aufzeichnungsvorriehtungen an der Erdoberfläche angeschlossen ist.
Wie weiter oben angegeben, findet bei der ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform ein akustischer
Untersuchungsträger mit einem Gehäuse Anwendung, das einen relativ langen akustischen Weg und geringe
Federkonstante bezüglich der Masse des Trägers besitzt. Die F i g. 1 bis 8 beziehen sich auf diese erfinlichen
Periode einer Phase bestimmt werden. Es ist i0 dungsgemäße Ausführungsform,
zu beachten, daß ein Energieimpuls eines Senders In der F i g. 1 ist ein länglicher, jedoch starr geim allgemeinen aus einer Vielzahl an Frequenzen bauter akustischer Untersuchungsträger 20 gezeigt, über und unter der vorwiegenden Frequenz besteht. der in der oben beschriebenen üblichen Weise durch Die Intensität der Frequenzkomponenten stellt all·- ein Bohrloch (nicht gezeigt) mittels eines armierten gemein bei der vorwiegenden Frequenz ein Maximum 15 elektrischen Kabels 21 und einer Winde (nicht gedar und nimmt für die Frequenz über und unter der zeigt) geführt wird, die auf der Erdoberfläche ange-
zu beachten, daß ein Energieimpuls eines Senders In der F i g. 1 ist ein länglicher, jedoch starr geim allgemeinen aus einer Vielzahl an Frequenzen bauter akustischer Untersuchungsträger 20 gezeigt, über und unter der vorwiegenden Frequenz besteht. der in der oben beschriebenen üblichen Weise durch Die Intensität der Frequenzkomponenten stellt all·- ein Bohrloch (nicht gezeigt) mittels eines armierten gemein bei der vorwiegenden Frequenz ein Maximum 15 elektrischen Kabels 21 und einer Winde (nicht gedar und nimmt für die Frequenz über und unter der zeigt) geführt wird, die auf der Erdoberfläche ange-
vorwiegenden Frequenz ab.
Die Fähigkeit eines röhrenförmigen Trägers, Schall zu leiten^ wird von den folgenden Faktoren abhängen:
(1) akustische Weglänge,
(2) Schwächungsneigung oder Inhibierungscharakteristik,
(3) Federkonstante und Massenlänge pro Einheit.
ordnet ist. Der Träger 20 weist ein oberes röhrenförmiges Gehäuse 22 und ein unteres röhrenförmiges
Gehäuse 23 auf, die beide vorzugsweise aus Stahl be-20 stehen. Eine einzelne Abstützvorrichtung 24 zum
Zentrahsieren der Anordnung ist an dem Schwerpunkt des Trägers 20 in dem Fäll angeordnet, wenn
derselbe in dem Bohrloch zentriert angeordnet werden soll. Wahlweise können gegebenenfalls zwei oder
Wenn man die Durchlässigkeitsbereiehe eines Fil- 25 mehr derartige zentralisierende Abstützungen längsters
und weitere frequenzempfindliche Erscheinungen seits des Trägers angewandt werden. Gegebenenfalls
außer Betracht läßt, kann man allgemein sagen, daß kann eine Abtastvorrichtung 25 zum Messen des
die maximale Geschwindigkeit durch die Weglänge Bohrlochdurchmessers zusammen mit dem Träger 20
bestimmt wird. Für eine gegebene Wegbreite können z. B. an dessen unterem Ende angeordnet sein, wie
Schallfrequenzen, deren Wellenlänge weniger als ein 30 es in der Zeichnung gezeigt ist.
Viertel der Wegbreite beträgt, mit relativ geringem Innerhalb des oberen Gehäuses 22 sind elektro-Widerstand hindurchtreten. Bei Abnahme der Fre- nische Bauelemente und Schaltkreise vorgesehen, die quenz nimmt die Viertelwellenlänge zu, und der periodisch den Sender T betätigen und die Meßfunk-Widerstand gegenüber dem Durchtritt wird erhöht, tiori auf Grund der von den Empfängern R1 und R2 wodurch eine Verringerung der Signalintensität er- 35 empfangenen Signale durchführen. Die elektro-
Viertel der Wegbreite beträgt, mit relativ geringem Innerhalb des oberen Gehäuses 22 sind elektro-Widerstand hindurchtreten. Bei Abnahme der Fre- nische Bauelemente und Schaltkreise vorgesehen, die quenz nimmt die Viertelwellenlänge zu, und der periodisch den Sender T betätigen und die Meßfunk-Widerstand gegenüber dem Durchtritt wird erhöht, tiori auf Grund der von den Empfängern R1 und R2 wodurch eine Verringerung der Signalintensität er- 35 empfangenen Signale durchführen. Die elektro-
zielt wird. Dies wird ebenfalls durch eine Abnahme der Übertragungsgeschwindigkeit begleitet. Während
die Frequenz weiterhin abnimmt, nimmt der Widerstand gegenüber dem Durchtritt zu, und die Ausbreitungsgeschwindigkeit
nimmt ab, bis der Grenzwert auf der Grundlage der Federkonstante und Masse pro Längeneinheit erreicht ist. Hierdurch .ergibt sich, daß
die scheinbare, feststellbare Geschwindigkeit in etwa zwischen die Werte fällt, die durch die Bestimmung
der Federkonstantemasse und durch eine Bestimmung der Länge des akustischen Weges in Abhängigkeit
von der Frequenzverteilung des akustischen Impulses erhalten worden sind. Wie zu erwarten, bewegt
sich bei einem röhrenförmigen Träger aus Stahl, der
nischen Schaltkreise stehen über das Kabel 21 mit herkömmlichen Anzeige- und Aufzeichnungsinstrumenten
(nicht gezeigt) auf der Erdoberfläche in Verbindung.
Das untere röhrenförmige Gehäuse 23 (F i g. 1) weist drei in ähnlicher Weise ausgeführte Abschnitte
des Übertragungssystems auf, die das Bezugszeichen 3fr tragen und jeweils mit dem kleinen Buchstaben a,
b und c versehen sind. Diese Abschnitte 30 können voneinander durch gleich ausgebildete akustische
Schwächungsabsehnitte getrennt sein, die das Bezugszeichen 31 tragen und untereinander durch die
Büchstaben a und b gekennzeichnet sind. Im allgemeinen ist jeder dieser Abschnitte 30 derart ausge-
so konstruiert und angeordnet ist, daß derselbe eine 50 bildet, daß eine Bewegung der akustischen Energie
gegebene scheinbare Geschwindigkeit aufweist, die zwischen einem Übertragungssystem im Inneren des
mittels des weiter oben abgeleiteten Verhältnisses röhrenförmigen Gehäuses und den Flüssigkeiten oder
berechnet worden ist, ein Energieimpuls mit z.B. Schlämmen in dem Bohrloch ermöglicht und erleicheiner
überwiegenden Frequenz von 30 Kilohertz tert wird, wobei diese Flüssigkeiten oder Schlämme
durch das Gehäuse mit einer tatsächlichen scheinba- 55 natürlich außerhalb des röhrenförmigen Gehäuses
ren Geschwindigkeit, die größer als eine berechnete scheinbare Geschwindigkeit ist, die sich aus der
Federkonstante und Gewicht pro Längeneinheit ableitet.
Unter Bezugnahme auf die speziellen Erläuterungen der vorliegenden Erfindung ist zu beachten, daß
bei der erfmdungsgemäßen Anordnung ein länglicher und im allgemeinen zylinderförmiger Träger in Anwendung
kommt, der in ein eine Bohrflüssigkeit ent-
vorliegen. Weiterhin ist im allgemeinen jeder akustische Schwächungsabschnitt 31 derart ausgebildet,
daß die scheinbare Zeit verlängert wird, die die akustische Energie benötigt, um über die Abschnitte 30
übertragen zu werden.
Wie schematisch in der Fig.2 gezeigt, können magnetostriktive Übertragungssysteme 35 und 35a in
jeder geeigneten Weise an einer röhrenförmigen Abstützung 34 mit niedriger Schallgeschwindigkeit be
haltendes Bohrloch abgesenkt wird. Der Träger ist so 65 festigt sein. So kann die Stange 34 z. B. aus einem
angepaßt, daß er durch das Bohrloch mittels eines Kunststoff, wie Tetrafluoräthylen, bestehen, das eine
armierten elektrischen Kabels geführt wird, das auf Schallgeschwindigkeit von 1340 m/Sek. besitzt. Die
einer auf der Erdbodenoberfläche angeordneten elektrischen Zuleitungen für die akustischen Uber-
tragungssysteme 35 und 35 α können durch nicht gezeigte Öffnungen in dem Rohr 34 zu dem röhrenförmigen
Gehäuse 22 geführt sein. Die Übertragungssysteme 35 und 35 a weisen herkömmliche Bauart auf
und brauchen nicht weiter im einzelnen beschrieben ,zu werden. Das Rohr 34 kann in jeder geeigneten und
zweckmäßigen Weise mit dem unteren Gehäuse 23 verbunden sein.
Ein Übertragungsabschnitt 30 weist, wie aus den F i g. 2 bis 4 zu ersehen ist, eine Vielzahl an Öffnungen
36 in dem Gehäuse 23 auf, die, wie dargestellt, im gleichen Abstand um den Umfang des Gehäuses
herum verlaufen. Die Breite einer Öffnung 36 zwischen ihren parallelen und sich längsseitig erstreckenden
Seitenoberflächen36a, 36& (Fig. 3, 4) ist im allgemeinen gleich der Breite des stehengebliebenen
Materials 37 zwischen benachbarten Öffnungen 36. Die Länge einer Öffnung 36 wird durch obere und
untere innere Endoberflächen 36c, 36 d (Fig. 2 und 3) begrenzt, die in Richtung zueinander von der
äußeren Oberfläche des Gehäuses 23 zu dessen innerer Oberfläche hin nach innen geneigt sind. Die
Länge der Öffnungen 36 sollte im allgemeinen gleich oder größer als die Abmessung in Längsrichtung
eines Übertragungssystems 35 im Inneren des Gehäuses sein. Da ein typisches magnetostriktives Übertragungssystem
eine nicht unerhebliche Längsabmessung (5 bis 7,5 cm bei einem typischen Instrument)
aufweist, sind die Öffnungen 36 so dargestellt, daß dieselben in Längsrichtung zu dem Gehäuse sich in
länglicher Form erstrecken. Die Abschnitte 37 des Gehäuses zwischen den Öffnungen 36 genügen jeder
vorkommenden Belastung. Vorzugsweise sind acht bis zwölf derartige Öffnungen 36 um den Umfang
des Gehäuses herum für ein magnetostriktives Übertragungssystem vorgesehen, das hauptsächlich radiale
Druckwellen aussendet. Es wurde gefunden, daß dieser Öffnungsbereich zu einem Wirkungsgrad der
Übertragung der Schallwellen radial aus oder in das Gehäuse führt, der bei 98 bis praktisch 100%
liegt.
Jeder akustische Schwächungsabschnitt 31 ist derart ausgebildet, daß sich um den Umfang herum und
über die Länge des Gehäuses 23 Öffnungen ergeben, die eine allgemeine Labyrinthform aufweisen. Somit
findet eine akustische Wellenübertragung in Längsrichtung zu dem Gehäuse auf die Weise statt, daß
sich die Schallwellen durch das Labyrinth hindurchbewegen, das sich zwischen aufeinanderfolgenden
Stellen erstreckt, die längs einer Mantellinie des unteren Gehäuses 23 verlaufen, und der Weg durch das
Labyrinth hindurch ist größer als der geradlinige Weg. Wie sich insbesondere aus den Fig. 2, 3, 5
und 6 ergibt, zeigt ein akustischer Schwächungsschnitt 31 ein charakteristisches Muster. Das hier
gezeigte bevorzugte Muster besteht aus einer ersten Gruppe 40 und einer zweiten Gruppe 50 von Schlitzen
in dem Gehäuse 23, die sich über die Länge des Gehäuses abwechseln. Diese Schlitzgruppen 50 und
40 sind voneinander durch ringförmige, feste Abschnitte 45 des Gehäuses getrennt. Eine typische erste
Schlitzgruppe 40 besteht aus drei Schlitzen 41, 42 und 43 (Fig. 5 und 6), die eine längliche Form aufweisen
und in einer Ebene senkrecht zur Gehäuseachse verlaufen. Die Schlitze 41, 42 und 43 weisen
gleiche Abstände zueinander auf und haben zwischen sich kurze Abschnitte 41a, 42 a und 43 a des Gehäuses.
Der Zentriwinkel zu jedem Schlitz 41, 42 und 43
beträgt etwa 90°, während der Zentriwinkel jedes festen Abschnittes dazwischen etwa 30° beträgt.
Zu einer zweiten Gruppe 50 von Schlitzen gehören die drei Schlitze 51, 52 und 53 (F i g. 6), die ebenfalls
in einer Ebene senkrecht zur Gehäuseachse verlaufen. Die Schlitze 51, 52 und 53 weisen gleiche Abstände
zueinander auf und haben zwischen sich kurze Abschnitte 51a, 52 a und 53 a des Gehäuses.
Damit der lineare Weg in Längsrichtung zu dem Gehäuse unterbrochen wird, sind benachbarte Gruppen
40 und 50 von Schlitzen in einem Winkel um die Achse versetzt zueinander angeordnet, so daß die
festen Gehäuseabschnitte 41a, 42 a, 43 a oder 51a, 52a, 53a jeweils zwischen die Mittelteile der längliehen
offenen Abschnitte der Schlitze der benachbarten Schlitzgruppe zu liegen kommen. Somit liegt
kein geradliniger Materialweg in Längsrichtung zu dem Gehäuse vor, vielmehr ist der akustische Weg in
Längsrichtung zu dem Gehäuse labyrinthartig und wesentlich länger, als es ein entsprechender geradliniger
Weg sein würde.
Der Abstand zwischen den Ebenen, auf denen Schlitzgruppen 40 und 50 angeordnet sind, sowie die
Breite der ringförmigen, massiven Abschnitte 45 sollten ziemlich einheitlich sein und eine Abmessung aufweisen,
die eine Viertelwellenlänge oder kleiner als die überwiegende Frequenz des Energieimpulses ist.
Dadurch wird ein Impuls in den Frequenzen, wo er am stärksten ist, am meisten geschwächt. Die höheren
Frequenzen des Energieimpulses weisen geringe Anfangsintensität auf und führen nicht zu irgendeinem
feststellbaren akustischen Eingangssignal in den Empfängern. Die tieferen Frequenzen besitzen ebenfalls
geringe Anfangsintensität und werden durch die Federkonstante des Gehäuses verzögert. Die Breite
und Länge der einzelnen Schlitze in den Gruppen 40 und 50 können natürlich verändert werden. Es
versteht sich jedoch, daß die Federkonstante und das Gewicht pro Längeneinheit von der Größe der
Schlitze abhängen, so daß die Schlitzgröße in Beziehung zu der scheinbaren Schallgeschwindigkeit des
Gehäuses steht. Obgleich sich natürlich die akustische Energie auch auf einem geradlinigen Weg
längs des Gehäuses bewegt, dadurch, daß sie von einem Segment zu dem nächsten Segment überspringt,
wird sie doch so stark durch die Übertragung zwischen den unterbrochenen Flächen geschwächt, daß
sie vom Empfänger nicht mehr gemessen wird.
Die folgenden praktischen Ausführungsbeispiele beziehen sich auf die oben angegebene räumliche
Umrißform.
Beispiel 1 (Fig. 1 bis 6)
Es wurde ein Proberohr aus Metall mit dem in den F i g. 1 bis 6 gezeigten Muster hergestellt, und die
Schlitze wurden in das röhrenförmige Gehäuse mittels einer Schneidvorrichtung mit einem Durchmesser
von 15,2 cm und einer Breite von 6,35 mm gefräst, wobei sich die Mittelachse der Schneidvorrichtung
von der Mittelachse des röhrenförmigen Gehäuses in einem Abstand von 10,2 cm befand. Zwischen
den Ebenen der Schlitzgruppen lag ein Abstand von 2,54 cm. Die Schlitzöffnungen entsprachen
17,5 % des Proberohres.
Das Material für das röhrenförmige Gehäuse bestand aus Stahl, der wärmebehandelt auf eine Streckgrenze
von minimal 8750 kg/cm2 gebracht worden
war. Der Außendurchmesser des Rohres betrug 92,1 mm, der Innendurchmesser 66,7 mm.
Die effektive Länge des Prüfgehäuses betrug 23,5 cm. Das Prüfgehäuse war den folgenden mechanischen
Prüfungen unterworfen worden, ohne daß dabei Beschädigungen auftraten:
Zugbelastung 45,400 kg axiale Belastung
Druckbelastung 41,700 kg axiale Belastung
Biegebelastung 825 m · kg Biegemoment
Die Längenveränderung belief sich auf 0,0865 mm pro 1820 kg Belastung während der Zugbelastung.
Das Gewicht des Gehäuses wurde auf 0,669 kg/cm der Länge berechnet. Die Federkonstante betrug
4,94 •IO6 kg/cm/cm.
Aus den obigen Parametern ergab sich die berechnete scheinbare Schallgeschwindigkeit zu 1540 m/Sek.
Unter Anwendung eines 80-Kilohertz-Impulses der akustischen belief sich die tatsächlich gemessene
scheinbare Schallgeschwindigkeit für das Prüfgehäuse auf etwa 1580 m/Sek.
Beispiel 2 (Fig. 1 bis 6)
In der oben beschriebenen Weise wurde ein weiteres Prüfgehäuse hergestellt, bei dem jedoch der Abstand
zwischen den Ebenen der Schlitzgruppen auf 22,4 mm verkürzt wurde. In diesem Fall wurden die
Schlitzöffnungen so ausgeführt, daß dieselben 20% des Probegehäuses ausmachten. Die effektive Länge
des Gehäuses belief sich auf 27,4 cm.
Dieses Prüfgehäuse wurde einer Zugbelastung von 1820 kg unterworfen und veränderte seine Länge um
0,150 mm. Das Gewicht des Gehäuses wurde zu 0,620 kg/cm berechnet. Die Federkonstante betrug
3,23 - IO6 kg/cm/cm. Das Prüfgehäuse wurde ohne Beschädigung den folgenden mechanischen Prüfungen
unterworfen:
Zugbelastung 41,700 kg axiale Belastung
Druckbelastung 41,700 kg axiale Belastung
Biegebelastung 688 m · kg Biegemoment
Aus den obigen Daten ergab sich die berechnete scheinbare Geschwindigkeit zu 1910 m/Sek.
Unter Anwenden eines 30-Kilohertz-ImpuIses der akustischen Energie belief sich die tatsächlich gemessene
scheinbare Geschwindigkeit auf 1540 m/Sek.
Wie in den F i g. 7 und 8 gezeigt, kann ein akustischer Schwächungsabschnitt andere Muster aufweisen,
ohne daß man hierbei den Rahmen der Erfindung verläßt So weist in der F i g. 7 z. B. das
Muster (aus Gründen der Einfachheit in die Zeichnungsebene abgewickelt) eine Mehrzahl an länglichen,
gleichgeformten, dreieckigen Schlitzen 61 auf, die in einer ersten Gruppe 60 so angeordnet sind,
daß die Basisoberflächen 61a dieser dreieckigen Schlitze 61 in einer gemeinsamen Ebene liegen, die
senkrecht zu der Mittelachse des Gehäuses verläuft. Die Scheitelpunkte 61 b der dreieckigen Schlitze 60
liegen den Basisoberflächen 61a gegenüber. Die endständigen Ecken der dreieckigen Schlitze 61, die an
den Basisoberfiächenöla anliegen, sind längs des Umfanges des Gehäuses über kurze feste Abschnitte
verbunden.
Benachbart zu der ersten Gruppe 60 der Schlitze 61 liegt eine Mehrzahl länglicher, dreieckig geformter
Schlitze 71 in dem Gehäuse, die in einer zweiten
Gruppe 70 angeordnet ist und im Verhältnis zu der ersten Gruppe 60 auf dem Kopf steht. Die Schlitze
71 der zweiten Gruppe 70 besitzen ebenfalls Basisoberflächen 71a, die in einer Ebene senkrecht zu der
Mittelachse des Gehäuses angeordnet sind, wobei die Scheitelpunkte 71 b der Schlitze an einer Seite der
Basisoberflächen 71a und in Richtung auf ein gegenüberliegendes Ende des Gehäuses Hegen. Die endständigen
Ecken der dreieckförmigen Schlitze 71, die ίο an der Basis 71a anliegen, sind längs des Umfanges
des Gehäuses über kurze Abschnitte 72 verbunden.
Jede der obigen Gruppen 60 und 70 ist ähnlich und weist drei einzelne Schlitze pro Gruppe auf. Die
Schlitze einer Gruppe 60 sind abwechselnd derart angeordnet, daß die verbindenden festen Gehäuseteile
73 zwischen benachbarten geneigten Schlitzoberflächen benachbarter umgekehrter Schlitze in
einem Winkel relativ zu den senkrechten Ebenen für die Schlitze liegen, jedoch versetzt sind, so daß sich
keine kontinuierlichen Schraubengänge ergeben.
Das Paar der Schlitzgruppen 60 und 70 wiederholt sich in dem Muster über die Länge des Gehäuses.
Zwischen jedem Paar der zueinander auf dem Kopf stehenden dreieckförmigen Schlitzgruppen 60 und 70
ist ein fester Ringabschnitt 74 des Gehäuses angeordnet. Die Schlitze der Gruppen 60 und 70, die an
jeder Seite des ringförmigen Abschnitts 74 angeordnet sind, sind in entsprechender Weise zueinander
ausgerichtet, so daß die kurzen Abschnitte 62 und 72 zwischen den Ecken benachbartter Schlitze zueinander
ausgerichtet sind. Man sieht, daß bei dem in der F i g. 7 erläuterten Muster kein direkter, geradliniger
metallischer Weg längs des Gehäuses verläuft, sondern dieser Weg vielmehr labyrinthartig ist.
In der F i g. 8 ist ein Muster gezeigt, das ähnlich dem Muster nach der F i g. 7 ist, wobei hier Gruppen 60 und 70 dreieckförrniger Schlitze zueinander auf dem Kopf stehend angeordnet sind und um den Umfang des Gehäuses wechselseitig anliegen, wobei schräge Verbindungsteile 73' aus festem Material gebildet werden. Jedoch sind, wie dargestellt, in diesem Muster die Gruppen 60 und 70 der Schlitze in entsprechender Weise relativ zueinander längsseitig über das Gehäuse ausgefluchtet. Auf diese Weise wird der Weg in Längsrichtung zu dem Gehäuse verlängert.
Die zweite erfindungsgemäße Ausführungsform bedingt einen relativ langen akustischen Weg und eine mittlere Federkonstante. An Stelle von Schlitzen oder dreieckigen Öffnungen nach der ersten Ausfuhrungsform finden hier ovale, rautenförmige, kreisförmige odre anders geformte Öffnungen unterschiedlicher Größen, Umrißformen und Abstände oder Konfigurationen derartiger Öffnungen Anwendung.
Die dritte erfindungsgemäße Ausführungsform ist insbesondere in den F i g. 9 und 10 erläutert.
In der F i g. 8 ist ein Muster gezeigt, das ähnlich dem Muster nach der F i g. 7 ist, wobei hier Gruppen 60 und 70 dreieckförrniger Schlitze zueinander auf dem Kopf stehend angeordnet sind und um den Umfang des Gehäuses wechselseitig anliegen, wobei schräge Verbindungsteile 73' aus festem Material gebildet werden. Jedoch sind, wie dargestellt, in diesem Muster die Gruppen 60 und 70 der Schlitze in entsprechender Weise relativ zueinander längsseitig über das Gehäuse ausgefluchtet. Auf diese Weise wird der Weg in Längsrichtung zu dem Gehäuse verlängert.
Die zweite erfindungsgemäße Ausführungsform bedingt einen relativ langen akustischen Weg und eine mittlere Federkonstante. An Stelle von Schlitzen oder dreieckigen Öffnungen nach der ersten Ausfuhrungsform finden hier ovale, rautenförmige, kreisförmige odre anders geformte Öffnungen unterschiedlicher Größen, Umrißformen und Abstände oder Konfigurationen derartiger Öffnungen Anwendung.
Die dritte erfindungsgemäße Ausführungsform ist insbesondere in den F i g. 9 und 10 erläutert.
In der Fig. 9 handelt es sich um ein röhrenförmiges Gehäuse 140, das innere und äußere schraubenlinienförmige
U-förmige Nuten 141 und 142 aufweist. Jede dieser Nuten ist schraubenlinienförmig in gleieher
Weise ausgeführt und besitzt die gleiche Ganghöhe. Diese Nuten sind jedoch relativ zueinander bei
Betrachten eines waagerechten Querschnittes, wie in der Fig. 10 gezeigt, um 180° zueinander verschoben.
Die Tiefe der Nuten 141 und 142 ist dergestalt, daß sich das tiefste Teil jeder Nut über einen Mittelpunkt
zwischen den inneren und äußeren Wänden des Gehäuses 140 erstreckt. In dieser Weise wird ein linearer
Weg längsseits zu dem Gehäuse unterbrochen. Der
709 547/107
Claims (1)
1. Vorrichtung zur geophysikalischen Bohrlochuntersuchung, die einen langgestreckten,
rohrförmigen Träger aufweist, an welchem wenigstens zwei akustische Schwingungsübertragungssysteme
(Empfänger und/oder Sender) in einem bestimmten Abstand zueinander angeordnet sind
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1237797XA | 1961-05-16 | 1961-05-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237797B true DE1237797B (de) | 1967-03-30 |
Family
ID=22410834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH31477A Pending DE1237797B (de) | 1961-05-16 | 1962-05-15 | Vorrichtung zur geophysikalischen Bohrlochuntersuchung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1237797B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047459B (de) | 1952-08-29 | 1958-12-24 | Socony Mobil Oil Co Inc | Bohrlochuntersuchungssystem mit mindestens zwei akustischen Schwingungsuebertragern |
| FR1224841A (fr) * | 1957-12-26 | 1960-06-27 | Bataafsche Petroleum | Accouplement pour transducteurs dans un dispositif de sondage de puits |
-
1962
- 1962-05-15 DE DESCH31477A patent/DE1237797B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047459B (de) | 1952-08-29 | 1958-12-24 | Socony Mobil Oil Co Inc | Bohrlochuntersuchungssystem mit mindestens zwei akustischen Schwingungsuebertragern |
| FR1224841A (fr) * | 1957-12-26 | 1960-06-27 | Bataafsche Petroleum | Accouplement pour transducteurs dans un dispositif de sondage de puits |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69112992T2 (de) | Akustischer Wandler für ein Bohrloch. | |
| DE2854589C2 (de) | ||
| DE977835C (de) | Hohlladung zur Erzeugung schnittartiger Wirkungen | |
| DE3411446A1 (de) | Verfahren und sensor zum ermitteln einer trennflaeche einer fluessigkeit in einem behaelter | |
| DE68915522T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung akustischer Untersuchungen in einem Bohrloch. | |
| DE3515798A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur einleitung akustischer wellen in eine erdformation | |
| DE3215040C2 (de) | Resonanzstab | |
| DE3511917A1 (de) | Akustische durchmesser-vermessungsvorrichtung | |
| EP1826588A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Vorauserkundung beim Tunnelbau | |
| EP2546829B1 (de) | Vorrichtung zur Senkung des Schallpegels von Unterwasserschallquellen | |
| DE3914413C2 (de) | Verfahren und elektroakustischer Wandler zum Aussenden von niederfrequenten Schallwellen in einer Flüssigkeit | |
| DE1623569A1 (de) | Akustisches Bohrloch-Untersuchungsgeraet | |
| DE3038991A1 (de) | Elektromagnetisch-akustischer wandler | |
| DE2905014A1 (de) | Vorrichtung zur qualitaetskontrolle eines rohrfoermigen teiles mittels ultraschall | |
| DE3701039C2 (de) | ||
| EP3109399B1 (de) | Messvorrichtung und verfahren zur vermessung eines loches im boden | |
| EP3369864A1 (de) | Verfahren zum erkennen von hindernissen beim betrieb einer vibrationsramme | |
| DE3819818C2 (de) | ||
| DE69219757T2 (de) | Schwingungserregung in einem bohrloch durch fallenlassen einer masse | |
| DE1237797B (de) | Vorrichtung zur geophysikalischen Bohrlochuntersuchung | |
| DE102020129196A1 (de) | Ultraschallwandler, Verfahren zum Betreiben eines Ultraschallwandlers, Ultraschalldurchflussmessgerät und Verfahren zum Betreiben eines Ultraschalldurchflussmessgeräts | |
| DE10227677A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur drahtlosen Überwachung des Zustands eines Maschinenteils | |
| DE2632507A1 (de) | Sensorvorrichtung zum abfuehlen kleiner teilchen | |
| DE69714229T2 (de) | Mechanisches filter | |
| EP1016759A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Verbesserung eines Baugrundes unter Ermittlung des Verdichtungsgrades |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |