DE1128044B - Elektrokolbenhubmagnet - Google Patents

Elektrokolbenhubmagnet

Info

Publication number
DE1128044B
DE1128044B DEB45540A DEB0045540A DE1128044B DE 1128044 B DE1128044 B DE 1128044B DE B45540 A DEB45540 A DE B45540A DE B0045540 A DEB0045540 A DE B0045540A DE 1128044 B DE1128044 B DE 1128044B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
piston
movable
anchor
counterpart
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB45540A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Binder
Rudolf Hauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Binder Magnete GmbH
Original Assignee
Binder Magnete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Binder Magnete GmbH filed Critical Binder Magnete GmbH
Priority to DEB45540A priority Critical patent/DE1128044B/de
Publication of DE1128044B publication Critical patent/DE1128044B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/13Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures characterised by pulling-force characteristics

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Elektrokolbenhubmagnet Die Erfindung betrifft einen Elektrokolbenhubmagnet mit gegenüber der Last veränderlichem Abstand zwischen Anfangs- und Endstellung seiner mit dem Anker verbundenen Betätigungsstange. Der Elektrokolbenhubmagnet gemäß der Erfindung ist insbesondere zum Betätigen von Bremseinrichtungen geeignet.
  • Es sind Elektrokolbenhubmagnete bekannt, bei denen zu den verschiedensten Zwecken wenigstens einer der beiden den axialen Arbeitsluftspalt begrenzenden Teilanker sowohl gegenüber den festen Teilen des Magnets als auch gegenüber der Betätigungsstange axial bewegbar ist. So ist es bekannt, das Ankergegenstück sowohl gegenüber der fest mit dem Anker verbundenen Betätigungsstange als auch gegenüber den festen Teilen des Magnets derart axial verschieblich zu lagern, daß der Stoß des Ankers bei Annähern an seine Endstellung elastisch, beispielsweise durch Federn, aufgefangen wird. Bei einem anderen Elektrokolbenhubmagnet ist der Anker sowohl gegenüber den festen Teilen des Magnets als auch gegenüber seiner Betätigungsstange in axialer Richtung beweglich, so daß er stets bis in seine theoretische Hubendstellung gelangt. Die Hubkraft wird vom Anker auf die Betätigungsstange über eine Druckfeder übertragen. Diese Anordnung dient dazu, die bei verschiedenen zu betätigenden Vorrichtungen auftretenden Ruhekräfte bzw. Ruhereibung zu überwinden, ohne daß ein besonders kräftig ausgebildeter Magnet mit hoher Anfangskraft benötigt wird. Der Anker kann dabei zunächst einen großen Teil seines Hubweges zurücklegen, bis die zunehmende, in der Feder gespeicherte Hubkraft die Ruhereibung überwindet und die Feder sich entspannen kann. Diese bekannte Anordnung kann auch so ausgebildet sein, daß der Anker nach Zurücklegen eines Teils seines Hubweges gegen das Ende der Betätigungsstange anschlägt und diese dann auf dem weiteren Hub mitnimmt.
  • Die bekannten Hubmagnete weisen eine ganz bestimmte Länge des Hubweges für den Anker auf, welche durch eine ganz bestimmte Ankeranfangsstellung und eine ganz bestimmte Ankerendstellung definiert ist. In den Fällen, in denen der Anker eine Einrichtung zu betätigen hat, welche dem Anker nicht bei jedem Hub gestattet, seine Endstellung einzunehmen, wie dies beispielsweise bei Bremsen in Abhängigkeit von dem Abnutzungsgrad der Bremsbeläge der Fall ist, besteht der Nachteil, daß der Magnet nicht seine volle Anzugskraft in der durch die Einrichtung bestimmten Stellung des Ankers entwickeln kann, da diese nur dann ihren vollen Wert erreicht, wenn der Anker seine theoretische Endstellung erreicht hat. Bei diesen bekannten Einrichtungen verbleibt, wenn der Anker seinen Weg vorzeitig beendet, zwischen den den Arbeitsluftspalt begrenzenden Flächen ein relativ großer und von Hub zu Hub sich ändernder Abstand, welcher für den Magnetfluß einen Widerstand darstellt. Damit variiert die vom Hubmagnet auf die Einrichtung ausgeübte Kraft jeweils mit der Stellung des Ankers am Ende seines Hubes.
  • Es ist zwar bei Bremsluftmagneten bekannt, den Hubweg entsprechend dem Verschleiß der bewegten Teile nachzustellen. Damit werden die oben geschilderten Nachteile aber nicht oder nur sehr unvollkommen behoben.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Hubmagnet zu schaffen, der auch in den Fällen, wo sein tatsächlicher Hubweg kürzer als der theoretisch mögliche ist, in jeder Endstellung die volle Anzugskraft auf die zu betätigende Einrichtung ausübt, wobei die tatsächlich ausgeübte Anzugskraft dem Wert gleich ist, der der theoretischen Endstellung des Ankers entspricht.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine Einrichtung zur Beeinflussung der Bewegung eines sowohl gegenüber festen Teilen des Magnets als auch gegenüber der Betätigungsstange axial beweglichen, magnetisierbaren Bauteils, beispielsweise eines axial verschiebbaren Teils des Ankergegenstücks, vorgesehen ist, die die axiale Bewegung dieses Bauteils gegenüber den festen Teilen des Magnets oder der Betätigungsstange beschränkt oder unterbindet, daß ferner auf diesen Bauteil Rückstellkräfte durch z. B. Magnetkräfte oder Federn wirken, die bei Ankerhubbeginn den Bauteil in seiner Anfangsstellung halten und so eingestellt sind, daß sie stets kleiner als die jeweils wirksame Hubkraft des Magnets und größer als die der anfänglichen Bewegung des Ankers entgegenwirkenden Kräfte sind, und daß eine Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, welche die die axiale Bewegung des Bauteils beschränkende bzw. unterbindende Einrichtung zur Wirkung bringt, sobald der axiale Arbeitsluftspalt bis auf einen vorbestimmten kleinen Wert abgenommen hat.
  • Nun ist bereits die Verwendung einer Verriegelungseinrichtung bei Elektrokolbenhubmagneten bekannt. Bei einem solchen Hubmagnet, bei dem der Anker fest mit der Betätigungsstange und das Ankergegenstück fest mit den übrigen festen Teilen des Magnets verbunden ist, ist z. B. eine Verriegelung mit Kugeln als Sperrkörper vorgesehen, die in entsprechende Nuten der Betätigungsstange von einem Gleitkörper hineingeschoben und dort festgehalten werden, sobald der Anker seine theoretische Endstellung erreicht, um den Anker in dieser Stellung auch bei Abschalten der Magnetspule festzuhalten. Das Lösen dieser Verriegelung erfolgt mit Hilfe einer Hilfsspule, die auf einen den Gleitkörper verschiebenden und damit die Kugeln freigebenden Hilfsmagnet einwirken kann. Auch bei dieser bekannten Anordnung kann die volle Hubkraft des Magnets ebenso wie die Verriegelungseinrichtung ausschließlich nur dann zur Wirkung gelangen, wenn der Anker auch tatsächlich die theoretische Endstellung erreicht.
  • Mit der neuen Anordnung gemäß der Erfindung wird im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen eine Arbeitsweise des Hubmagnets erreicht, bei der zunächst der Anker auf seinem Wege bis, in eine durch die zu betätigende Einrichtung bestimmte Stellung vorlaufen kann, worauf sich das bewegliche Ankergegenstück entgegen der Hubrichtung des Ankers und ohne weitere Erhöhung der vom Anker ausgeübten Kraft dem Anker, beispielsweise bis zum Eisenschluß, nähern kann und in dieser Stellung dann derart mit den festen Teilen des Magnetsystems verklemmt wird, daß in diesem Augenblick die volle im Magnetsystem entwickelte Anzugskraft vom Anker über die Betätigungsstange auf die zu betätigende Einrichtung übertragen wird. Diese Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Magnets wird an jeder Stelle des Ankerhubes ermöglicht, so daß der Anker zwischen seinen theoretischen Endstellungen jede beliebige Stellung einnehmen kann, ohne daß dadurch die von ihm ausgeübte Kraft verändert würde. Die gleichen Ziele lassen sich auch erreichen, wenn die relative Beweglichkeit und die Verklemmungsmittel lediglich zwischen dem Anker und der Betätigungsstange vorgesehen sind, derart, daß beispielsweise zunächst der mit der Betätigungsstange über elastische Mittel verbundene Anker bis zu seiner durch die zu betätigende Einrichtung bestimmten Endstellung vorläuft, die Betätigungsstange dann festgehalten wird und der Anker relativ zu der Betätigungsstange entgegen den elastischen Mitteln bis zum Eisenschluß in Richtung auf das feste Ankergegenstück vorläuft und bei Erreichen seiner theoretischen Endstellung wieder selbsttätig durch die Verklemmungsmittel mit der Betätigungsstange starr verbunden wird.
  • Der bewegliche Teil des Ankergegenstücks kann je nach den Erfordernissen verschieden ausgebildet sein. Wenn es sich beispielsweise um einen reinen Schubmagnet handelt, bei dem der Anker in das Ankergegenstück eintaucht, ohne in diesem zum Anschlag zu kommen, kann der bewegliche Teil von einem hülsenförmigen Abschnitt des Ankergegenstücks gebildet werden, der in einem festen Teil des Ankergegenstücks geführt wird. In diesem Fall wandert der Anker zunächst in den hülsenförmigen Teil des Ankergegenstücks hinein, bis die seiner Bewegung entgegenwirkenden Kräfte einen vorbestimmten Wert erreicht haben, worauf sich das hülsenförmige bewegliche Gegenstück weiter über den feststehenden Anker bis zu einer bestimmten Stellung schiebt, in der es automatisch verklemmt wird. Mit dieser Anordnung wird gewährleistet, daß die Endstellung des Ankers stets mit einem bestimmten Punkt der Kennlinie des Schubmagnets zusammenfällt.
  • Vorzugsweise ist der bewegliche Teil des Ankergegenstücks jedoch kolbenartig ausgebildet und kann in einem hülsenförmigen festen Teil des Ankergegenstücks gleiten. Dabei sind elastisch nachgebende Mittel vorgesehen, welche den Anker und den beweglichen Kolben des Ankergegenstücks in einer Ruhestellung zu halten trachten, in welcher der von deren Stirnflächen begrenzte Luftspalt am größten ist. Beispielsweise können Anker und beweglicher Kolben mittels einer Druckfeder gegeneinander abgestützt sein.
  • Die Reihenfolge der Bewegung von Anker und beweglichem Teil des Ankergegenstücks kann sowohl durch die Ausbildung und Lenkung des Magnetflusses und/oder durch die Auswahl der Kräfte gewährleistet werden, welche der anfänglichen Bewegung des beweglichen Teils des Ankergegenstücks einen Widerstand entgegensetzen.
  • Im ersteren Fall kann beispielsweise dafür Sorge getragen werden, daß die anfängliche Bewegung des Ankers durch zwischen dem Anker und dem festen Teil des Ankergegenstücks wirksame Magnetkräfte erfolgt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn es sich um einen Schub-Zug-Magnet handelt, bei dem der Anker in einen hülsenförnügen festen Teil des Ankergegenstücks eintaucht und an der Stirnfläche des beweglichen Teils des Ankergegenstücks zum Anschlag kommt. Da bei diesen Magneten der hülsenförmige Teil in der Ruhestellung über die Stirnfläche des beweglichen Teils des Ankergegenstücks hinausragt und den axialen Luftspalt wenigstens zum Teil überbrückt, treten bei Beginn der Ankerbewegung die Kraftlinien praktisch vollständig von der Kante des ringförnügen Teils in den Anker über, so daß zunächst eine Kraftwirkung zwischen Anker und beweglichem Teil des Ankergegenstücks keine Rolle spielt.
  • Wenn es sich dagegen um einen reinen Zugmagnet handelt, ist eine solche Verteilung des magnetischen Kraftflusses zur Erreichung einer bestimmten Reihenfolge der Bewegung von Anker und beweglichem Teil des Ankergegenstücks nicht möglich. In diesem Fall könnte man die Reibungskräfte, die zwischen beweglichem Teil und festem Teil des Ankergegenstücks auftreten, dazu benutzen, um der Bewegung des beweglichen Teils einen Widerstand entgegenzusetzen. Eine solche Maßnahme ist jedoch nicht mit der genügenden Genauigkeit und Zuverlässigkeit durchzuführen. Vorzugsweise wird daher der bewegliche Teil des Ankergegenstücks mittels Federn od. dgl. gegenüber einem festen Teil des Magnets abgestützt. Die Charakteristik dieser Federn ist so zu wählen, daß die Federkraft an jedem Punkt des Federweges bei voll aufgebautem Magnetfeld größer ist als der obenerwähnte vorbestimmte Wert der der Ankerbewegung entgegenstehenden Widerstandskräfte und kleiner ist als die zwischen Anker und beweglichem Teil wirksamen Magnetkräfte. Durch diese Anordnung ist die Reihenfolge der anfänglichen Bewegung von Anker und beweglichem Kolben sichergestellt. Es ist ohne weiteres verständlich, daß die letztere Maßnahme mit der bezüglich des Zug-Schub-Magnets beschriebenen Maßnahme kombiniert werden kann.
  • Vorzugsweise weist der bewegliche Kolben des Ankergegenstücks Fühlmittel auf, die über seine Stirnfläche hinaus in den axialen Luftspalt hineinragen und die Verklemmungsmittel auslösen bzw. berühren, sobald der bewegliche Teil seine vorbestimmte Stellung gegenüber dem Anker erreicht hat. Das Zusammenwirken zwischen den Fühhnitteln und den Verklemmungsmitteln kann auf verschiedene Weise, beispielsweise elektrisch, erfolgen. Vorteilhafterweise wirken die Fühlmittel jedoch mechanisch auf die Verklemmungsmittel ein. In diesem Fall können die Verklemmungsmittel eine oder mehrere Ringspannfedern umfassen, die mittels eines in axialer Richtung im Kolben beweglichen Ringteils gegen eine feste axial liegende Fläche der Kolbenführungshülse verspannbar sind. Als Fühlmittel sind Fühlstifte vorgesehen, die in dem Kolben axial verschiebbar gelagert sind und mit einem Ende in den axialen Arbeitsluftspalt ragen, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Verschiebung der Fühlstifte auf den beweglichen Ringteil zu übertragen. Die Fühlstifte ragen weit genug über die Stirnfläche des beweglichen Teils hinaus und wirken nicht unmittelbar, sondern über ein elastisches Zwischenglied auf den beweglichen Ringteil ein, um ein weiches Arbeiten des Magnets zu erzielen bzw. um gegebenenfalls zu ermöglichen, daß der Anker nach Erreichen seiner Arbeitsstellung und nach Verklemmung des beweglichen Teils des Ankergegenstücks noch einen bestimmten Ankerweg zurücklegen kann.
  • Die Kolbenhubmagnete gemäß der Erfindung können durch Gleichstrom, Wechselstrom oder Drehstrom betätigt werden. Für den Fall, daß die Magnete durch Wechselstrom gespeist werden, kann es zweckmäßig sein, zwischen dem Anker und der von dem Anker betätigten Einrichtung ein elastisches Kupplungsglied einzuschalten, das dem Anker gestattet, auch dann, wenn die betätigte Einrichtung ihre Endstellung erreicht hat, sich bis zum Eisenschluß mit dem beweglichen Teil des Ankergegenstücks fortzubewegen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine zur Hälfte geschnittene Seitenansicht eines Elektrokolbenhubmagnets nach der Erfindung; Fig. 2 zeigt in der gleichen Ansicht eine abgewandelte Ausführungsform eines Elektrokolbenhubmagnets; Fig. 3 a ist ein Schaubild der Kennlinien eines erfindungsgemäßen Magnets, während Fig. 3 b bis 3 e die Bewegungsreihenfolge der beweglichen Teile des Magnets gemäß der Erfindung zeigen.
  • Der Elektrokolbenhubmagnet gemäß der Erfindung weist eine Magnetspule (nicht dargestellt) auf, die in einem Magnetgehäuse 1 eingebettet ist. Das Magnetgehäuse besteht aus zwei miteinander unbewegbar verbundenen Gehäusehälften 2 und 3. In einer hülsenförmigen Verlängerung 4 des Gehäuseteils 2 ist der kolbenförmige Anker 5 verschiebbar gelagert. Mit dem Anker 5 ist eine Betätigungsstange 6 fest` verbunden, die durch das Ankergegenstück nach links hindurchragt und mit ihrem Ende 7 mit einer nicht dargestellten Einrichtung, die von dem Magnet gesteuert bzw. betätigt werden soll, zusammenwirkt. Alternativ kann die Betätigungsstange 6 auch als Zugstange arbeiten. Hierbei braucht sie nicht durch das Ankergegenstück hindurchzuragen.
  • Gemäß der Erfindung weist der Gehäuseteil 3 des Magnetgehäuses, der zugleich das Ankergegenstück darstellt, ebenfalls eine hülsenförmige Führung 8 auf, die im wesentlichen mit der hülsenförmigen Führung 4 des Ankers fluchtet. In der Führung 8 ist ein beweglicher, kolbenförmig ausgebildeter magnetisierbarer Teil 9 gelagert. Der Kolbenteil 9 kann in axialer Richtung in der Führung 8 bewegt werden. Nach links ist seine Bewegung durch eine Kappe 10, die aus unmagnetischem Werkstoff bestehen kann und fest mit dem Gehäuseteil 3 durch Schrauben 11 verbunden ist, begrenzt. Weiterhin ist eine Feder 12 vorgesehen, welche die Betätigungsstange 6 des Ankers umgibt und sich mit einem Ende in einer konzentrischen Ausnehmung des Ankers und mit ihrem anderen Ende in einer ähnlichen Ausnehmung in dem beweglichen Kolben 9 abstützt. Diese Feder 12 ist bestrebt, Kolben und Anker auseinanderzubewegen und in ihrer Ruhestellung zu halten, in der der axiale Luftspalt zwischen den Stirnflächen 13 und 14 des Kolbens bzw. des Ankers am größten ist. Die Federkraft der Feder 12 kann beispielsweise durch Einlegen von Ringen 15 verschiedener Höhe in die Ausnehmung des beweglichen Kolbens 9 nach Wunsch verändert werden.
  • In dem beweglichen Kolben sind beispielsweise drei im Kreis gleichmäßig verteilt angeordnete hülsenartige Teile 25 in axialer Richtung beweglich gelagert, die sich mit einem schaftähnlichen Ende 18 auf einer in axialer Richtung beweglich gelagerten Ringscheibe 19 des Kolbens abstützen. Im Innern jedes Teils 25 ist ein kolbenartiger Fühlstift 16 axial verschiebbar gelagert, dessen verjüngtes Ende durch eine Bohrung in der Stirnwand des Teils 25 und durch die Stirnwand 13 des Kolbens um ein kleines Stück in den axialen Arbeitsluftspalt 13i14 hineinragt. Der Fühlstift 16 ist in seiner äußersten Lage in dem Teil 25 durch eine starke Druckfeder 26 vorgespannt gehalten. Die Ringscheibe 19 ist auf einem zylinderförmigen Teil 20 geführt, welcher mittels Schrauben 21 mit dem Kolben fest verbunden ist. Der zylinderförmige Teil 20 besitzt an seinem äußeren Ende einen flanschartigen Rand 22, dessen eine axiale Stirnfläche einer Stirnfläche des beweglichen ringförmigen Teils 19 gegenübersteht. In dem Raum zwischen der ringförmigen Scheibe 19 und diesem Flansch 22 sind Verklemmungsmittel gelagert. Diese Verklemmungsmittel bestehen in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer oder mehreren Ringspannfedern 23, die sich mit ihrer inneren Umfangskante an einer zylinderförmigen Fläche des zylindrischen Teils 20 und mit ihrer äußeren Umfangskante an der inneren zylindrischen Führungsfläche der Führungshülse 8 des festen Ankergegenstücks 3 bzw. dessen Verlängerung abstützen.
  • Die Verklemmungseinrichtung arbeitet in folgender Weise: Wenn auf das vordere Ende 17 der Fühlstifte 16 ein Druck ausgeübt wird, so bewegen sich diese in den Teil 25 hinein. Ihre Verschiebung wird über die Federn 26 auf den Teil 25 übertragen, der sich relativ zu dem beweglichen Kolben 8 bewegt und dabei mit seinem schaftartigen Ende 18 die bewegliche Ringscheibe 19 verschiebt. Hierbei werden die Ringspannfedern 23 zwischen der axialen Stirnfläche der Ringscheibe 19 und der axialen Fläche des fllanschförmigen Teils 22 verspannt, wodurch sich die radiale Breite der Ringspannfedern verändert. Infolge dieser Veränderung verkeilen sich die Umfangskanten der Ringspannfedern mit den sie führenden zylindrischen Flächen und stellen damit eine wirksame Klemmverbindung des beweglichen Kolbens mit den diesen Kolben führenden festen Teilen her. Wenn das Ende 17 der Fühlstifte entlastet wird, wird die Ringscheibe 19 bzw. der hülsenförmige Teil 25 durch die elastischen Deformationskräfte in den Ringspannfedern 23 bzw. durch die Federn 24 in ihre Ausgangslagen zurückbewegt.
  • Bei dem dargestellten Elektrokolbenhubmagnet nach der Erfindung handelt es sich um einen reinen Zugmagnet, d. h., ein übergang des Magnetflusses von Anker zu Ankergegenstück findet praktisch ausschließlich in axialer Richtung statt, und der Anker kommt an dem Ankergegenstück zum Anschlag. Um bei dem dargestellten Magnet zu gewährleisten, daß bei Einschalten des Magnets sich zunächst nur der Anker bewegt, um eine vorbestimmte, veränderliche Ausgangsstellung einzunehmen, sind Mittel vorgesehen, um der anfänglichen Bewegung des beweglichen Kolbens 9 einen entsprechenden Widerstand entgegenzusetzen. Dieser Widerstand wird durch Federn 30 gebildet, die sich mit einem Ende auf der Kappe 10 des Ankergegenstücks abstützen und mit ihrem anderen Ende auf Stifte 31 einwirken, die mit dem Teil 20 des beweglichen Kolbens fest verbunden sind. Die Federn 30 sind bestrebt, den Kolben in seiner zurückgezogenen Ruhestellung festzuhalten. Die Kraft dieser Federn reicht aus, um den beweglichen Kolben bei Einschalten des Magnets zurückzuhalten. Wenn sich dann jedoch der Anker so weit vorwärts bewegt hat, daß das Ende 7 der mit ihm verbundenen Betätigungsstange 6 an einen Anschlag trifft, welcher der Weiterbewegung des Ankers einen erhöhten Widerstand von bestimmter Größe entgegensetzt, und wenn das Magnetfeld seine volle Stärke erreicht hat, bewegt sich der bewegliche Kolben 9 infolge der zwischen ihm und dem Anker wirkenden Kräfte auf den Anker zu, bis die Fühlstifte an der Ankerstirnfläche zum Anschlag kommen. Bei der Weiterbewegung des Kolbens findet zwischen Kolben und Fühlstiften eine Relativbewegung statt, durch welche die Ringspannfedern 23 verspannt werden und der bewegliche Kolben mit den festen Teilen des Ankergegenstücks verklemmt wird.
  • Der Verlauf der Kennlinie eines solchen Magnets nach Fig. 1 ist in Fig. 3 a dargestellt, während in den Fig. 3 b bis 3 e die einzelnen Bewegungsphasen während des Einschaltens des Magnets stark schematisiert dargestellt sind.
  • In Fig. 3 a ist mit M die Hubkraft-Weg-Charakteristik des Magnets gemäß Fig. 1 teilweise ausgezogen, teilweise gestrichelt dargestellt, wie sie bei festgehaltenem Ankergegenstück etwa verlaufen würde. Die Kurve B stellt eine Kraft dar, die von dem Magnet aufgebracht werden muß, um die zu betätigende Einrichtung in eine bestimmte Ausgangslage, beispielsweise die Bremsbacken einer Bremsvorrichtung in Anlage zu bringen. Weiterhin ist mit F die Kraft-Weg-Charakteristik der Federn 30 dargestellt, welche die richtige Bewegungsreihenfolge von Anker und beweglichem Teil des Ankergegenstücks sicherstellen. Man erkennt, daß die Kurve F stets unterhalb der Hubkraft-Weg-Charakteristik M und oberhalb der Kurve B liegt. Dabei sind die Verhältnisse in der Ausgangsstellung Ad des Ankers für ein bereits vollständig aufgebautes Magnetfeld dargestellt.
  • Man erkennt aus Fig. 3 a, daß sich bei der Ankerbewegung die Hubkraft zunächst längs der Kurve M ändert, und zwar so lange, bis der Anker im Punkt Ei (Fig. 3 c) bzw. E2 (Fig. 3 e) anschlägt. Während der Ankerbewegung verharrt der bewegliche Kolben des Ankergegenstücks in seiner Ausgangsstellung A, da die Federkraft F in jedem Punkt größer ist als die Kräfte B, welche der Ankerbewegung entgegenstehen. Wenn der Anker jedoch gegen die Last (z. B. Bremsvorrichtung) schlägt, steigen die Kräfte B sprungartig an und überwiegen die Federkraft F. Erst in diesem Augenblick beginnt die Bewegung des beweglichen Kolbens des Ankergegenstücks. Während dieser Bewegung ändert sich die vom Anker auf die Vorrichtung (Bremsbacken) übertragene Kraft nur unwesentlich, und zwar entsprechend der Zunahme der Federkraft Pf. Erst wenn der Kolben nahezu die Stellung Ei (Fig. 3 d) bzw. E, (Fig. 3 e) erreicht hat und mit dem festen Teil des Ankergegenstücks verklemmt ist, springt der Wert der von dem Anker übertragenen Kraft auf einen Wert P", welcher dem dem Abstand Anker-Kolben zugehörigen Hubkraftwert auf der gestrichelt dargestellten Hubkraft-Weg-Charakteristik M entspricht. Dieser Wert P, ist, wie die Fig.3 zeigt, unabhängig von der Stelle auf dem Ankerweg, an der der Anker zum Anschlagen kommt.
  • Fig. 3 b zeigt den Anker 35 und den beweglichen Kolben 36 in ihren Ausgangsstellungen Aa bzw. A, Mit 37 ist ein Anschlag, beispielsweise die Bremsfläche eines Rades, bezeichnet, an dem das Ende der Betätigungsstange 38 des Ankers bzw. die von dieser betätigte Bremsbacke 39 zum Anliegen kommt. In dem dargestellten Fall findet die Bewegung des Ankers an dem Anschlag 37 ein Ende. Gegebenenfalls kann dieser Anschlag aber auch eine Stelle im Arbeitsablauf der von dem Anker betätigten Einrichtung sein, an der der Widerstand, den diese Einrichtung dem Anker entgegensetzt, nur einen vorbestimmten Wert erreicht, so daß die Ankerbewegung, wie oben erwähnt, an dieser Stelle nur eine Unterbrechung findet.
  • Fig. 3 c stellt den Augenblick dar, in dem die Bremsbacke auf das Rad trifft. Während der Bewegung aus der Ausgangsstellung Ad (Fig. 3 a und 3 b) in die in Fig. 3 c gezeigte Stellung Ei nimmt die Magnetkraft zwischen Anker und Kolben nur langsam zu und erreicht in dem Punkt Ei etwa den Wert P1.
  • Fig. 3 d zeigt die Endstellung des beweglichen Kolbens, der von den Magnetkräften aus seiner Ausgangsstellung As in die Stellung Ei gezogen wird. Während dieser Bewegung ändert sich die von dem Anker auf die von ihm betätigte Vorrichtung übertragene Kraft nicht wesentlich. Erst in dem Augenblick, in dem der bewegliche Kolben die Stellung Ei erreicht hat und mit dem Ankergegenstück verklemmt ist, wächst die vom Anker auf die Einrichtung übertragene Kraft praktisch sprungartig auf den vollen Wert P" an.
  • Fig. 3 e stellt die Endstellung der beiden beweglichen Teile für eine andere Lage des Anschlages 37 dar, d. h. im dargestellten Beispiel für den Fall, daß die Bremsbacken erneuert worden sind.
  • Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel des Elektrokolbenhubmagnets nach der Erfindung sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet. In diesem Fall handelt es sich um einen Zug-Schub-Magnet, bei dem der hülsenförmige Führungsteil 8 des Ankergegenstücks über die Stirnfläche des beweglichen Kolbens 9 -hinaus verlängert ist und bereits in der Ruhestellung den axialen Arbeitsluftspalt überbrückt. Wie von solchen Magneten bekannt, findet die anfängliche Bewegung des Ankers durch die, zwischen der Ringkante des hülsenförm'ii#6n''heils 8; und dem Anker 5 wirksamen Magnetkräfte statt. In diesem Fall sind zusätzliche Mittal zur Erhöhung des Bewegungswiderstandes für den beweglichen Kolben 9 nicht erforderlich. Falls es jedoch erwünscht ist, können auch bei diesem Ausführungsbeispiel federnde Mittel entsprechend den Federn 30 in Fig. 1 vorgesehen sein, insbesondere dann, wenn die Größe des axialen Luftspaltes in der Ruhestallung der Teile bereits relativ gering ist.
  • In diesem Fall kann die Außenseite der Führungshülse 8 im Bereich ihrer Vorderkante in bekannter Weise mit einem Steuerkonus versehen sein, mit dessen Hilfe sich der Verlauf der Hubkraft-Weg-Charakteristik zwischen der Ausgangsstellung Aa (Fig. 3) und den Stellen E, an denen der Anker anschlägt, steuern läßt.
  • Die Fühlstifte in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wirken ebenfalls nicht direkt auf die Verklemmungsmittel ein, sondern es sind Federn 40 vorgesehen, welche zwischen tellerförmigen Ansätzen 41 der Fühlstifte 42 und entsprechenden Ansätzen 43 von Betätigungsstiften 44 angeordnet sind, so daß die übertragung der Kraft von den Fühlstiften auf die Verklemmungsmittel weich erfolgt. Außerdem kann bei dieser Anordnung der Anker 5 nach erfolgter Verklemmung des Kolbens 9 in der Hülse 8 bis zum Eisenschluß durchziehen, was im Falle einer wechselstromgespeisten Magnetspule wichtig ist. In diesem Fall ist auch zwischen Betätigungsstange 6 des Ankers und dem Anker 5 ein elastisches Verbindungsglied vorgesehen, um die Weiterbewegung des Ankers bis zum Eisenschluß zu gestatten.
  • Statt der dargestellten Verklemmungsmittel können andere Mittel, wie mechanische Rasten oder andere bewegungshemmende Glieder, vorgesehen sein, die statt durch Fühlstifte auf mechanischem Wege, beispielsweise elektrisch, betätigt werden können. Die Fühlstifte können statt in dem beweglichen Kolben 9 auch in dem Anker 5 vorgesehen sein und über eine entsprechende Einrichtung die bewegungshemmenden Mittel, die beispielsweise auch in den festen Teilen des Ankergegenstücks untergebracht sein können, betätigen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrokolbenhubmagnet mit gegenüber der Last veränderlichem Abstand zwischen Anfangs-und Endstellung seiner mit dem Anker verbundenen Betätigungsstange, insbesondere zum Betätigen von Bremseinrichtungen, bei dem wenigstens einer der beiden den axialen Arbeitsluftspalt begrenzenden Teilanker sowohl gegenüber den festen Teilen des Magnets als auch gegenüber der Betätigungsstange axial bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (23) zur Beeinflussung der Bewegung eines sowohl gegenüber festen Teilen (2, 8, 10) des Magnets (1) als auch gegenüber der Betätigungsstange (6) axial beweglichen magnetisierbaren Bauteils (9), beispielsweise eines axial verschiebbaren Teils des Ankergegenstücks (8), vorgesehen ist, die die axiale Bewegung dieses Bauteils (9) gegenüber den festen Teilen des Magnets oder der Betätigungsstange.- beschränkt oder unterbindet, daß ferner- auf diesen Bauteil (9) Rückstellkräfte (Pf; Fig. 3) durch z. B. Magnetkräfte oder Federn (30) wirken, die .bei Ankerhubbeginn den Bauteil (9) in seiner AnfarigsstAlung halten und so eingestellt sind, daß sie stets kleiner als die jeweils wirksame Hubkraft (Pm; Fig. 3) des Magnets und größer als die der anfänglichen Bewegung des Ankers (5) entgegenwirkenden Kräfte (PU; Fig. 3) sind, und daß eine Betätigungseinrichtung (17 bzw. 42) vorgesehen ist, welche die die axiale Bewegung des Bauteils (9) beschränkende bzw. unterbindende Einrichtung (23) zur Wirkung bringt, sobald der axiale Arbeitsluftspalt bis auf einen vorbestimmten kleinen Wert abgenommen hat.
  2. 2. Elektrokolbenhubmagnet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Teil (9) des Ankergegenstücks kolbenartig ausgebildet ist und in einem hülsenförmigen Teil (8) des Ankergegenstücks (3) gleiten kann und elastisch nachgebende Mittel, z. B. eine Druckfeder (12), vorgesehen sind, die den Anker (5) und den beweglichen Kolben (9) des Ankergegenstücks in einer Ruhestellung zu halten trachten, in welcher der von deren zueinander gekehrten Stirnflächen (13, 14) begrenzte Arbeitsluftspalt am größten ist.
  3. 3. Elektrokolbenhubmagnet nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kolben (9) des Ankergegenstücks mit der Stirnfläche des Ankers zusammenwirkende Fühlmittel (16, 42) aufweist, die über seine Stirnfläche (13) hinaus in den Arbeitsluftspalt hineinragen und die Einrichtung (19 bis 23) zum Beschränken bzw. Unterbinden der Bewegung des Kolbens (9) auslösen bzw. betätigen.
  4. 4. Elektrokolbenhubmagnet nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (19 bis 23) aus einer oder mehreren Ringspannfedern (23) besteht, die mittels eines in axialer Richtung im Kolben (9) beweglichen Ringteils (19) gegen eine Fläche des beweglichen Teils (20) einerseits und gegen die Innenfläche der feststehenden Hülse (8) andererseits verspannbar sind, und die Fühlmittel im Kolben axial verschiebbar gelagerte Fühlstifte (16 bzw. 42) umfassen, deren eines Ende (17) in den Arbeitsluftspalt (13, 14) hineinragt und die über elastisch nachgiebige Mittel (26 bzw. 40) den beweglichen Ringteil (19) verschieben. 5. Elektrokolbenhubmagnet nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fühlstift (16) mit seinem kolbenartig verdickten Ende in einem hohlzylindrischen Teil (25) axial verschiebbar gelagert ist, der seinerseits in dem beweglichen Kolben (9) verschiebbar gelagert ist und mit einem schaftähnlichen Ende (18) auf den beweglichen Ringteil (19) einwirkt, und in dem hohlzylindrischen Teil Federmittel (26) vorgesehen sind, die je den Fühlstift in Richtung auf seine Endstellung vorspannen. 6. Elektrokolbenhubmagnet, insbesondere für Wechselstrom, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (5) bzw. eine mit ihm fest verbundene Betätigungsstange (6) auf ein elastisch nachgebendes Zwischenglied, welches die Ankerkraft auf die von dem Anker betätigte Einrichtung (37) überträgt,. derart einwirkt, daß sich der Anker gegebenenfalls bis zum Eisenschluß mit dem bereits verklemmten beweglichen Teil des Ankergegenstücks weiterbewegen -kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 281264; französische Zusatz-Patentschrift Nr. 17 676 (Zusatz zur französischen Patentschrift Nr. 453 551); britische Patentschrift Ni. 638 005; USA.-Patentschriften Nr: 986 216, 2149 4.18, 2 405 396, 2 692 354; Prospekt DCS 4 -1953 der Firma »Cannon Electrie Company«,- S.
  5. 5, Abb. des »Locking Type Solenoid«, Nr. 16 366.
DEB45540A 1957-08-01 1957-08-01 Elektrokolbenhubmagnet Pending DE1128044B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB45540A DE1128044B (de) 1957-08-01 1957-08-01 Elektrokolbenhubmagnet

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB45540A DE1128044B (de) 1957-08-01 1957-08-01 Elektrokolbenhubmagnet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1128044B true DE1128044B (de) 1962-04-19

Family

ID=6967651

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB45540A Pending DE1128044B (de) 1957-08-01 1957-08-01 Elektrokolbenhubmagnet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1128044B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2531765A1 (fr) * 1982-08-11 1984-02-17 Hemscheidt Maschf Hermann Dispositif pour la commande d'un distributeur electro-hydraulique
DE102010041423A1 (de) * 2010-09-27 2012-03-29 Robert Bosch Gmbh Verfahren zum Einstellen der Größe eines Arbeitsluftspalts eines Magnetkreis-bauteils, Verfahren zum Bestimmen der Größe des Arbeitsluftspalts sowie entsprechende Einrichtung

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE281264C (de) *
US986216A (en) * 1910-04-08 1911-03-07 Heinrich Poth Lifting-magnet.
FR17676E (fr) * 1912-12-24 1913-10-27 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements aux électro-aimants
US2149418A (en) * 1938-01-22 1939-03-07 Otis Elevator Co Electromagnetic device
US2405396A (en) * 1944-11-29 1946-08-06 Gen Electric Electromagnet
GB638005A (en) * 1947-01-29 1950-05-31 Magnavox Co Solenoids
US2692354A (en) * 1952-10-09 1954-10-19 Soreng Products Corp Solenoid with electromagnetic plunger cushioning means

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE281264C (de) *
US986216A (en) * 1910-04-08 1911-03-07 Heinrich Poth Lifting-magnet.
FR17676E (fr) * 1912-12-24 1913-10-27 Thomson Houston Comp Francaise Perfectionnements aux électro-aimants
US2149418A (en) * 1938-01-22 1939-03-07 Otis Elevator Co Electromagnetic device
US2405396A (en) * 1944-11-29 1946-08-06 Gen Electric Electromagnet
GB638005A (en) * 1947-01-29 1950-05-31 Magnavox Co Solenoids
US2692354A (en) * 1952-10-09 1954-10-19 Soreng Products Corp Solenoid with electromagnetic plunger cushioning means

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2531765A1 (fr) * 1982-08-11 1984-02-17 Hemscheidt Maschf Hermann Dispositif pour la commande d'un distributeur electro-hydraulique
DE102010041423A1 (de) * 2010-09-27 2012-03-29 Robert Bosch Gmbh Verfahren zum Einstellen der Größe eines Arbeitsluftspalts eines Magnetkreis-bauteils, Verfahren zum Bestimmen der Größe des Arbeitsluftspalts sowie entsprechende Einrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2823203B1 (de) Verriegelungseinheit, insbesondere für eine parksperre eines automatikgetriebes
EP2486575B1 (de) Aktuator für eine verbrennungskraftmaschine
DE2633669B2 (de) Vorrichtung zur automatischen Entriegelung des Deckels eines Behälters für Sicherheitsausrüstung, insbesondere für ein Notbeatmungsgerät an Bord eines Flugzeuges
DE1904880B2 (de) Elektromagnetische Betätigungsvorrichtung
DE2625909C2 (de) Fluidischer Linearverstärker
EP3566240B1 (de) Bistabiler hubmagnet
DE1179068B (de) Durch Magnetkraft betaetigtes Ventil
DE3403297C2 (de)
DE3428306C2 (de)
DE2359999C3 (de) Elektromagnet zur Betätigung eines Stellglieds
DE2458516A1 (de) Elektromagnetische betaetigungseinrichtung
DE1963266U (de) Druckmittel beaufschlagte betaetigungsvorrichtung, insbesondere fuer zahnradgetriebe.
EP1941525B1 (de) Verklinkungseinrichtung für einen federspeicherantrieb
DE1128044B (de) Elektrokolbenhubmagnet
EP1909375A2 (de) Linearantriebsvorrichtung
EP0936438B1 (de) Positionserfassungsvorrichtung
WO1997018568A1 (de) Hubmagnetanordnung
DE60218569T2 (de) Elektromagnetischer Betätiger
EP3576681B1 (de) Elektromagnetisches verriegelungselement für eine gelenk-orthese oder gelenk-prothese
DE2143001B2 (de) Bistabile Axialführung für Stößel und dergl. in Sprungwerken
DE102016202304A1 (de) Wegeventil mit elektromagnetisch betätigter Rastung
DE3408267C2 (de)
AT217115B (de) Schnappschalter
DE19701311B4 (de) Strombegrenzender Leistungsschalter
EP0152815A2 (de) Selbsttätige Nachstellvorrichtung für Bremszylinder von Fahrzeugbremsen