DE102010026622B4 - Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes, insbesondere in einer Lackierkabine - Google Patents

Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes, insbesondere in einer Lackierkabine Download PDF

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Abstract

Vorrichtung zum Abdecken eines Rostes (30), insbesondere eines Gitterrostes in einer Lackierkabine, umfassend ein im Wesentlichen plattenförmiges Auflageelement (12; 62; 512) mit wenigstens einer Aussparung (14; 514) zur Auflage auf einen Rost (30) und wenigstens einen Hohlköper (20; 220; 320; 420; 520; 620; 720), der an der wenigstens einen Aussparung (14; 514) angeordnet und mit dem plattenförmigen Auflageelement (12; 512) verbundenen ist, einen Lufteinlass (22; 522; 622; 722) und wenigstens einen Luftauslass (24; 224; 324; 424; 524; 624a, 624b; 724) für einen Luftstrom von der Oberseite zur Unterseite des plattenförmigen Auflageelements (12; 512) aufweist und in eine Öffnung eines Rostes einführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (20; 220; 320; 420; 520; 620; 720) einen becherartigen Sammelbehälterabschnitt (26; 226; 326; 426; 526; 626; 726) zur Aufnahme von in dem Luftstrom enthaltenen Schmutzpartikeln aufweist und dass der Luftauslass (24; 224; 324; 424; 524; 624a, 624b; 724) zwischen Lufteinlass...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abdecken eines Rostes nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere eine Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes in einer Lackierkabine. Eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Abdecken eines Rostes ist beispielsweise aus der DE 93 11 190 U1 bekannt.
  • Farben oder Lacke, um beispielsweise Fahrzeuge, Maschinenbauteile oder andere Gegenstände zu lackieren, werden in der Regel in sogenannten Lackierkabinen manuell oder automatisch aufgesprüht. Hierbei entsteht ein Farb- oder Lacknebel, der sich auch an nicht zu lackierenden Teilen der Lackierkabine, wie beispielsweise Wände oder Fußböden, ablagert. Der Lacknebel selbst stellt, da er eingeatmet werden kann, zudem ein gesundheitliches Risiko für einen Arbeiter in der Lackierkabine dar.
  • Vergleichbare Probleme treten auch auf, wenn andere Stoffe, wie beispielsweise Wachse oder Konservierungsstoffe, im Sprühverfahren verarbeitet werden. Im Folgenden sind Farben oder Lacke stellvertretend für allgemein im Sprühverfahren verarbeitbare Stoffe, wie etwa auch Wachse oder Konservierungsmittel, zu verstehen.
  • Zur Vermeidung von Ablagerungen und vor allem aus Arbeitsschutzgründen wird der Farb- oder Lacknebel deshalb aus der Lackierkabine bzw. einem entsprechenden Arbeitsbereich abgesaugt.
  • Eine Spritzwand mit Absaugung ist beispielsweise aus der DE 20 2004 008 804 U1 bekannt. In der DE 20 2005 013 403 U1 wird eine Filtereinrichtung für Sprühkabinen beschrieben, bei der Filterelemente reinigbar bzw. auswechselbar sind. Filtermodule für den Einsatz in einer Filtervorrichtung für Sprühkabinen sind aus der DE 10 2008 021 225 A1 und der WO 03/084 638 A2 bekannt.
  • In der Regel strömt von der Kabinendecke konditionierte Außenluft durch die Lackierkabine zum Fußboden und nimmt hierbei die in der Luft enthaltenen Farb- oder Lackpartikel mit. Die mit Farb- oder Lackpartikeln angereicherte Luft tritt durch den Boden der Lackierkabine in eine nachgeschaltete Reinigungsanlage bzw. Abscheider, um die in der Luft enthaltenen Lack- oder Farbpartikel aus der Luft zu trennen. Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den Bodenbereich der Lackierkabine als luftdurchlässige begehbare Gitterrostkonstruktion auszuführen.
  • Wenn auch durch die oben genannte Maßnahme das Problem der Ablagerungen an den Wänden und nicht zu lackierenden Teilen der Lackierkabine deutlich reduziert werden kann, besteht aber weiterhin das Problem, dass sich die in der Luft enthaltenen Farb- oder Lackpartikel an den im Bodenbereich angeordneten Gitterrosten während der Durchströmung ablagern. Dies führt zu einer unerwünschten Verschmutzung der Gitterroste mit der Folge, dass sich die Luftströmung in der Lackierkabine, insbesondere im Arbeitsbereich ändert. Die Luftströmung in der Lackierkabine wird ungleichmäßig, da die Luftabsaugung über weiter vom Arbeitsplatz entfernt liegende, noch weniger verschmutzte Gitterroste erfolgt. Insgesamt nimmt gerade im Arbeitsbereich die Saugleistung ab, so dass weniger verschmutze Luft pro Zeiteinheit abgesaugt wird und der Arbeiter im Arbeitsbereich einer höheren Lack- und Farbnebelkonzentration ausgesetzt ist. Folglich müssen die Gitterroste in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Diese Reinigungsverfahren sind aber nicht nur sehr zeit- und kraftaufwändig, da die kompletten Gitterroste manuell entnommen und zu einer Entlackungsanlage gebracht werden müssen, sondern auch sehr energie- und kostenintensiv, da technisch aufwändige Reinigungsverfahren durchgeführt werden müssen, um die Gitterroste von den angelagerten Farb- oder Lackpartikeln zu befreien.
  • Daher wurde in der DE 93 11 190 U1 vorgeschlagen, eine Schutzabdeckung an einem Gitterrost zu befestigen. Die Schutzabdeckung für Gitterroste besteht aus einer gitterartigen Abdeckfläche mit Aussparungen, die jeweils von sehr dünnen Seitenwänden umgeben sind. Die Seitenwände können in Öffnungen eines Gitterrostes eingeführt werden, so dass die Abdeckfläche der Schutzabdeckung auf den Gitterroststegen zu liegen kommt. Die Schutzabdeckung ist gegenüber einem Verrutschen oder Ablösen gesichert, indem die über die Gitterroste überstehende Abschnitte der Seitenwände miteinander verbunden, beispielsweise verklebt oder verschweißt, sind. Die Stege des Gitterrostes sind somit auch rundum vor der Ablagerung von Farb- oder Lacknebel geschützt.
  • Zwar kann mit Hilfe der in DE 93 11 190 U1 vorgeschlagenen Schutzabdeckung die Reinigung der Gitterroste vermieden werden. Da die Lackierkabinen vor allem bei manuellem Aufsprühen von Farben oder Lacken begehbar sein müssen, hat die bekannte Vorrichtung den Nachteil, dass sie, wenn sie begehbar gestaltet wird, in einem zeitaufwändigen Verfahren gegen Verrutschen oder Ablösen gesichert werden muss.
  • Bei den bekannten Lackierkabinen besteht weiter das Problem, dass die der Lackierkabine nachfolgenden Reinigungs- bzw. Abscheideanlagen zur Reinigung der mit Farb-, oder Lackpartikeln angereicherten Luft regelmäßig gereinigt werden müssen. Die Reinigungsprozesse sind in der Regel mit unerwünschten Produktionsstillständen verbunden.
  • Es ist wünschenswert, die Anzahl der notwendigen Reinigungsprozesse pro Zeiteinheit zu reduzieren, d. h. die Standzeit der Reinigungs- bzw. Abscheideanlagen zu erhöhen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kostengünstige und einfach anwendbare Vorrichtung bereit zu stellen, die zu einer Reduzierung von Produktionsstillständen aufgrund von oben genannten Reinigungsprozessen führt und die insbesondere für den Einsatz in begehbaren Lackierkabinen geeignet ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Vorrichtung zum Abdecken eines Rostes, insbesondere eines Gitterrostes in einer Lackierkabine, umfassend ein im Wesentlichen plattenförmiges Auflageelement mit wenigstens einer Aussparung zur Auflage auf einen Rost und wenigstens einen Hohlköper, der an der wenigstens einen Aussparung angeordnet und mit dem plattenförmigen Auflageelement verbundenen ist, einen Lufteinlass und wenigstens einen Luftauslass für einen Luftstrom von der Oberseite zur Unterseite des plattenförmigen Auflageelements aufweist und in eine Öffnung eines Rostes einführbar ist, wobei der Hohlkörper einen becherartigen Sammelbehälterabschnitt zur Aufnahme von in dem Luftstrom enthaltenen Schmutzpartikeln aufweist und wobei der Luftauslass zwischen Lufteinlass und Sammelbehälterabschnitt angeordnet ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, dass Roste vor der Anlagerung von Schmutzpartikeln, insbesondere Lack- oder Farbpartikeln, geschützt werden. Aufwändige Reinigungsprozesse der Roste können somit vermieden werden. Darüber hinaus ermöglicht der becherartige Sammelbehälterabschnitt im Hohlkörper das Zurückhalten von Schmutzpartikeln, insbesondere Lack- oder Farbpartikeln, so dass ein erster Anteil an Schmutzpartikeln bereits in der erfindungsgemäßen Vorrichtung zurückgehalten wird und nicht in eine nachgeordnete Reinigungs- oder Abscheideanlage gelangt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung wirkt somit als Vorabscheider, so dass die Standzeit einer nachgeordneten Reinigungs- oder Abscheideanlage im Vergleich zu herkömmlichen Lackierkabinen deutlich verlängert werden kann, was bedeutet, dass deren Reinigungsintervalle größer und die Produktionsstillstände somit seltener sind. Schließlich kann ein verunreinigtes plattenförmiges Abdeckelement mit Hohlkörpern einfach entfernt, entsorgt und gegen ein sauberes plattenförmiges Abdeckelement mit Hohlkörpern ersetzt werden. Die Stillstände aufgrund der Reinigung eines verunreinigten Bodenabschnitts einer Lackierkabine können somit deutlich verkürzt werden.
  • Wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung auch mit Bezug auf die Abdeckung von Rosten wie beispielsweise Gitterrosten in Lackierkabinen beschrieben wird, so eignet sie sich auch für die Abdeckung von beliebigen, insbesondere flächigen, luftdurchlässigen Elementen, die vor der Anlagerung von Schmutzpartikeln geschützt werden sollen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der Luftauslass zwischen Lufteinlass und Sammelbehälterabschnitt angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass auf einfache Weise eine gute Reinigung der mit Farb- und Lackpartikel verunreinigten Luft erfolgt, indem die Partikel aufgrund der Schwerkraft in den Sammelbehälterabschnitt gelangen und dort gehalten werden können. Klebrige Lackpartikel lagern sich an den Wänden des Hohlkörpers, insbesondere Sammelbehälterabschnitts, ab.
  • Es ist besonders vorteilhaft, dass ein Hohlkörper wenigstes zwei übereinander angeordnete Luftauslässe aufweist oder der Luftauslass als, insbesondere als sich in Richtung Sammelbehälterabschnitt nach unten verjüngender, Längsschlitz ausgebildet ist. Hierdurch wird über einen vergleichsweise langen Zeitraum eine besonders gute Luftströmung durch den Hohlkörper erreicht, denn gerade bei Luftauslässen mit kleinen Durchmessern besteht die Gefahr, dass sie von insbesondere klebrigen Lackpartikeln schnell verschlossen werden.
  • Eine besonders gute Reinigungswirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wird vorteilhafterweise dadurch erreicht, dass die Luftauslässe benachbarter Hohlkörper versetzt zueinander ausgerichtet, insbesondere um 90° versetzt angeordnet sind. Zum einen beeinflussen sich die Luftströme aus den einzelnen Hohlkörpern nicht gegenseitig und zum anderen können in der aus dem Luftauslass ausströmenden Luft enthaltene Farb- oder Lackpartikel auch noch an der Außenwand des benachbarten Hohlkörpers abgelagert werden.
  • Um eine ausreichend gute Luftströmung in der Lackierkabine zu gewährleisten und gleichzeitig eine guten Rückhaltwirkung von Farb- oder Lackpartikel in der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu erzielen, ist das plattenförmige Auflageelement vorzugsweise zumindest abschnittsweise gitterartig mit einer Vielzahl von Aussparungen ausgebildet, an denen jeweils ein Hohlkörper angeordnet und mit dem plattenförmigen Auflageelement verbundenen ist.
  • Es ist bevorzugt, dass das plattenförmige Auflageelement wenigstens einen Auflageabschnitt zur Auflage auf Gitterstäben eines Rostes aufweist, welcher im Querschnitt ein gekrümmtes Profil, beispielsweise ein Bogenprofil, aufweist. Somit kann der Auflageabschnitt, der auf den Gitterstäben eines Rostes liegt, einen Gitterroststab abschnittsweise umfassen, so dass das plattenförmige Auflageelement gut gegen Verrutschen beim Begehen der Vorrichtung zum Abdecken eines Rostes gesichert ist. Es sind auch Profile mit einem 90° Knick denkbar. Diese sind jedoch nicht ganz so stabil wie die gekrümmten Profile.
  • Weiterhin ist bevorzugt, dass der wenigstens eine Hohlkörper und das plattenförmige Auflageelement einstückig ausgebildet sind. So können zum Beispiel die Hohlkörper aus einer Kunststofffolie tiefgezogen sein, was eine sehr kostengünstige Herstellung der Vorrichtung zum Abdecken des Rostes bedeutet.
  • Bei einer bevorzugten, alternativen Ausführungsform können die Hohlkörper und das Auflageelement aus Papier oder Karton sein. So sind bei einer bevorzugten Ausführungsform zwei gefaltete Elemente, insbesondere aus Karton, jeweils mit einer Vielzahl von im Wesentlichen parallel verlaufenden Faltlinien vorgesehen, die zur Ausbildung des plattenförmigen Auflageelements und des Hohlkörpers ineinandergesetzt sind, wobei die Faltlinien der beiden gefalteten Elemente unter einem Winkel, insbesondere einem 90°-Winkel, zueinander angeordnet sind.
  • Es ist vorteilhaft, dass sich der Hohlkörper von dem plattenförmigen Auflageelement zum Sammelbehälterabschnitt verjüngt. Dies hat den Vorteil, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung stapelbar ist und somit wenig Lagerraum beansprucht.
  • Um zu vermeiden, dass im Sammelbehälterabschnitt enthaltene Schmutzpartikel wieder durch den Luftstrom mitgerissen werden und durch den Luftauslass in die nachfolgende Reinigungs- oder Abscheideanlage gelangen, weist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Hohlkörper einen trichterförmigen Abschnitt auf, der in den Sammelbehälterabschnitt mündet,
  • Bei einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist ein Rohrabschnitt vorgesehen, der durch den Lufteinlass in den Hohlkörper hineinragt. Auf diese Weise kann der Weg der mit Lack- oder Farbpartikeln angereicherten Luft in dem Hohlkörper verlängert werden, so dass eine bessere Reinigungs- oder Filterwirkung erzielt werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der Rohrabschnitt einstückig mit dem plattenförmigen Auflageelement oder Hohlkörper verbunden sein. Alternativ kann ein plattenförmiges Haltelement vorgesehen sein, an dem eine Vielzahl von Rohrabschnitten befestigt ist. Hierbei sind die Rohrabschnitte so angeordnet sein, dass das plattenförmige Halteelement auf das plattenförmige Auflageelement gelegt werden kann und die Rohrabschnitte in die Lufteinlässe der Hohlkörper passen.
  • Roste werden an ihren Seitenabschnitten in der Regel auf Auflageflächen gelegt, um eine Befestigung der Roste sicherzustellen. Im Bereich der Auflagefläche ist meistens keine Luftdurchströmung von der Lackierkabine durch die Roste beispielsweise zu den Reinigungs- bzw. Abscheidevorrichtungen möglich. Um auch im Bereich der Auflageflächen des Rostes einen Schutz des Rostes vor Ablagerungen und Ablösen von angelagerten Farb- oder Lackpartikeln zu erhalten, ist es von Vorteil, dass in dem plattenförmigen Auflageelement wenigstens eine, beispielsweise im Wesentlichen becherförmige Vertiefung vorgesehen ist, die in eine Öffnung eines Rostes einfügbar ist. Dadurch wird zum einen der Rost vor Ablagerungen von Lack- und Staubpartikeln geschützt und gleichzeitig können sich Lack- und Farbpartikel in dem Behälter sammeln.
  • Weiterhin ist von Vorteil, dass Fixierungsmittel vorgesehen sind, um das plattenförmige Auflageelement am Rost zu fixieren. Gerade bei Lacken mit klebriger Konsistenz besteht die Gefahr, dass beim Begehen der Vorrichtung zum Abdecken der Roste diese an Schuhsohlen hängen bleibt und von den Rosten abgezogen wird, wenn sich bereits eine Lackschicht an der Vorrichtung zum Abdecken der Roste abgelagert hat. Das Fixierungsmittel kann beispielsweise eine elastische, bogenförmige Klammer oder eine Leiste sein, die auf einen mit dem Auflageelement bedeckten Gitterstab eines Rostes gesetzt oder um diesen herum geführt wird. Alternativ kann an einer Seitenwand des Auflageelements oder des Hohlkörpers ein Rastelement ausgebildet sein, das beispielsweise an der Unterseite eines Gitterstabs einrastet.
  • Es ist weiterhin von Vorteil, dass Mittel zur Veränderung des Abscheidevermögens vorgesehen sind. So kann beispielsweise die Oberfläche des Auflageelements wenigstens abschnittsweise mit einer Antihaftbeschichtung versehen sein und/oder im Inneren des Hohlkörpers können Strukturelemente angeordnet sein.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen werden anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes gemäß einer ersten Ausführungsform;
  • 2 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes gemäß einer ersten Ausführungsform;
  • 3 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes gemäß einer zweiten Ausführungsform;
  • 4 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes gemäß einer dritten Ausführungsform;
  • 5 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes gemäß einer vierten Ausführungsform;
  • 6 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes gemäß einer fünften Ausführungsform;
  • 7 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes gemäß einer sechsten Ausführungsform;
  • 8 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes im Bereich einer Auflagefläche eines Gitterrostes;
  • 9 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes gemäß einer siebten Ausführungsform;
  • 10 einen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes gemäß einer achten Ausführungsform; und
  • 11 einen Querschnitt durch eine Fixierungsklammer.
  • 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Abdecken eines Rostes gemäß einer ersten Ausführungsform in perspektivischer Ansicht. Die Abdeckvorrichtung 10 umfasst ein plattenförmiges Auflageelement 12, das eine Gitterstruktur mit Längs- 16 und Querverbindungen 18 aufweist, die eine Vielzahl von Aussparungen 14 ausbilden. Die Längs- und Querverbindungen 16, 18 dienen als Auflageabschnitt für einen nicht dargestellten Gitterrost und sind nutartig zur Aufnahme von Gitterroststäben ausgebildet.
  • An jeder Aussparung 14 ist ein Hohlkörper 20 mit einem Lufteinlass 22, mit wenigstens einem Luftauslass 24 und mit einem Sammelbehälterabschnitt 26 angeordnet und an dem Auflageelement 12 befestigt. Der Hohlkörper 20 ragt einseitig nach unten von dem Auflageelement 12 weg. Der Lufteinlass 22 des Hohlkörpers befindet sich an dessen Oberseite und fluchtet mit der Aussparung 14 des plattenförmigen Auflageelements 12, so dass ein Luftstrom von der Oberseite des Auflageelements 12 zur Unterseite des Auflageelements ermöglicht wird. Hierbei weist der Lufteinlass 22 im Wesentlichen die gleiche Form und Größe wie die Aussparung 12 auf.
  • Der Hohlkörper 20 und das Auflageelement 12 sind einstückig miteinander verbunden und können beispielsweise mittels eines Tiefziehprozesses aus einer Kunststofffolie ausgeformt worden sein.
  • Im unteren Abschnitt des Hohlkörpers 20 befindet sich der Sammelbehälterabschnitt 26 zur Aufnahme von Schmutzpartikel, wie etwa Farb- oder Lackpartikel oder andere im Sprühverfahren verarbeitete Stoffe. Der Luftauslass 24 befindet sich zwischen dem Lufteinlass 22 und dem Sammelbehälterabschnitt 26. Die Luftauslässe 22 benachbarter Hohlkörper 20 sind jeweils um 90° versetzt angeordnet. Vorzugsweise sind in einem Hohlkörper 20 zwei Luftauslässe vorgesehen, die auf gegenüberliegenden Seiten des Hohlkörpers 20 angeordnet sind.
  • 2 zeigt einen Querschnitt durch die in 1 dargestellte Ausführungsform. Hierbei ist die Abdeckvorrichtung 10 auf einem Gitterrost 30 angeordnet. Jeder Hohlkörper 20 ist becherartig ausgebildet und verjüngt sich vom plattenförmigen Auflageelement 12 zum Sammelbehälterabschnitt 26 des Hohlkörpers 20. Hierbei passt jeder Hohlkörper 20 durch die Öffnungen des Gitterrostes 30, so dass das plattenförmige Auflageelement 12 auf dem Gitterrost 30 zu liegen kommt und den Gitterrost 30 im Wesentlichen vollständig bedeckt. Die als Auflageabschnitte ausgebildeten Längsverbindungen 16 und Querverbindungen weisen im Querschnitt das Profil eines Bogens auf, um einen Gitterroststab 32 wenigstens abschnittsweise zu umfassen. Wenn auch nicht dargestellt, so können die Auflageabschnitte im Bereich der Krümmung verstärkt ausgebildet sein.
  • Befindet sich die Abdeckvorrichtung 10 im Einsatz, beispielsweise in einer Lackierkabine, strömt die in den Figuren als Pfeil dargestellte Luft von oben durch die Lufteinlässe 22 in die Hohlkörper 20 hinein und durch die seitlichen Luftauslässe 24 wieder aus den Hohlkörpern 26 heraus. Da die Luftauslässe 24 zwischen Lufteinlass 22 und Sammelbehälter 26 angeordnet sind, gelangt die Luft aus dem Hohlkörper 20 heraus, während sich Lack- und Farbpartikel aufgrund der Schwerkraft unten im Sammelbehälter 26 ablagern.
  • 3 zeigt eine Vorrichtung 110 zum Abdecken eines Gitterrostes gemäß einer zweiten Ausführungsform. Die in 3 dargestellte zweite Ausführungsform entspricht im Wesentlichen der ersten Ausführungsform, so dass gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet werden. Bei der in 3 dargestellten Ausführungsform ist im Bereich des Luftauslasses 24 ein im Querschnitt halbkreisförmiger, nach unten offener Kanal 134 vorgesehen, der die zwei gegenüberliegenden Luftauslässe 24 des Hohlkörpers 20 miteinander verbindet. Der Radius des Kanals 134 entspricht im Wesentlichen dem Radius des Luftauslasses 24.
  • Im Vergleich zu der in 2 dargestellten Ausführungsform wird der von der Luft zurückgelegte Weg umgelenkt, um zum Luftauslass 24 zu gelangen, so dass die Verweilzeit der mit Farb- und Lackpartikeln kontaminierten Luft in dem Hohlkörper 20 verlängert wird und ein größerer Anteil an Farb- oder Lackpartikeln im Hohlkörper 20 zurückgehalten werden kann.
  • 4 zeigt eine weitere Ausführungsform 210 der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der der Hohlkörper 220 im mittleren Abschnitt 240 trichterförmig zuläuft und der untere Abschnitt des Hohlkörpers 220 als Sammelbehälter 226 ausgebildet ist. Luftauslässe 224 befinden sich im Deckelbereich des Sammelbehälters 226. Hierbei sind die Luftauslässe 224 versetzt zueinander angeordnet, das heißt ein Luftauslass ist im oberen Deckelbereich des Sammelbehälters 226 und ein Luftauslass ist im seitlichen Deckelbereich des Sammelbehälters 226 angeordnet. Bei dieser Ausführungsform kann die Luftgeschwindigkeit im Hohlkörper 220 erhöht werden, so dass die Lack- und Farbpartikel in den Sammelbehälter 226 hin beschleunigt werden. Der verengte Eintrittsquerschnitt zum Sammelbehälter 226 erschwert darüber hinaus das Austreten der Lack- und Farbpartikel aus dem Sammelbehälter, so dass mit Hilfe dieser Ausführungsform eine gute Filterung einer vor allem mit feinen, staubförmigen Partikeln kontaminierten Luft erfolgt.
  • In den 5 und 6 sind jeweils eine dritte und vierte Ausführungsform 310 bzw. 410 eines Hohlkörpers 320 bzw. 420 dargestellt, die jeweils zwei Sammelbehälterabschnitte 326 bzw. 426 aufweisen. Bei diesen beiden Ausführungsformen ist es möglich, dass der Luftauslass 324 bzw. 424 entweder im Bodenabschnitt des Hohlkörpers 320 (5) oder in einer Seitenwand des Hohlkörpers 420 angeordnet (6) ist.
  • 7 zeigt eine weitere, fünfte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 510, bei der jeweils ein Rohrabschnitt 550 durch den Lufteinlass 522 in den Hohlkörper 520 hineinragt. Die Rohreinsätze 550 sind hierbei an einem plattenförmigen Halteelement 542 befestigt. Die Anordnung der Rohreinsätze 550 auf dem Haltelement 542 passt mit der Anordnung der Hohlkörper 520 auf dem Anlageelement 512 überein, so dass jeder Rohreinsatz 550 in einen Hohlkörper 520 einführbar ist und das Haltelement 542 auf dem Anlageelement 512 im Wesentlichen aufliegt. Der Rohreinsatz 550 ist konzentrisch zu den Seitenwänden der Aussparung 514 angeordnet und liegt im Wesentlichen dichtend an der Aussparung an.
  • Die mit Farb- oder Lackpartikeln verunreinigte Luft gelangt durch eine Eingangsöffnung 528 des Rohreinsatzes 550 in den Rohreinsatz 550. An einer der Eingangsöffnung 528 gegenüberliegenden Ausgangsöffnung 529 wird der Luftstrom in den Hohlkörper geführt. Der Luftauslass 524 des Hohlkörpers 520 befindet sich oberhalb der Ausgangsöffnung 529 der Rohreinsatzes 550, so dass die Luft außen am dem Rohreinsatz 550 entlang zum Luftauslass 524 entlangströmt.
  • Diese fünfte Ausführungsform hat den Vorteil, dass der von der Luft im Hohlkörper zurückgelegte Weg verlängert wird und durch die im Wesentlichen 180°-Umlenkung der Luftströmung eine Art Schwerkraftabscheidung stattfindet. Darüber hinaus bietet der Rohreinsatz zusätzliche Ablagerungsfläche für Farb- oder Lackpartikel, wodurch sich diese Ausführungsform auch gut für die Reinigung von Luft mit klebrigen Farb- oder Lackpartikeln eignet.
  • Weiterhin hat diese Ausführungsform den Vorteil, dass die in dem Halteelemente 542 befestigten Rohreinsätze 550 getrennt von den Höhlkörpern 520 in dem plattenförmigen Anlageelement 512 entsorgt werden können.
  • Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform können die Rohreinsätze auch einstückig mit dem plattenförmigen Halteelement oder dem Hohlkörper verbunden sein.
  • Das plattenförmige Halteelement und die Rohreinsätze können beispielsweise aus Kunststoff und mittels eines Tiefziehprozesses hergestellt worden sein. Anstelle von Kunststoff ist aber auch die Verwendung von Pappe oder Karton möglich.
  • 8 stellt einen Querschnitt durch einen Ausschnitt einer Vorrichtung zum Abdecken eines Gitterrostes 30 dar. Gitterroste 30 werden in der Regel auf Auflageflächen 64 befestigt. Würde man ein plattenförmiges Auflageelement mit Hohlkörpern in diesem Bereich auf einen Gitterrost legen, würde die Vorrichtung zur Abdeckung eines Gitterrostes vom Gitterrost abstehen und die Vorrichtung zur Abdeckung eines Gitterrostes wäre nicht mehr betretbar, ohne sie zu beschädigen. Im Bereich der Auflage 64 der Gitterroste 30 findet darüber hinaus keine Luftströmung durch die Gitterroste 30 statt. Um einen Schutz des Gitterrostes 30 vor Ablagerung von Farb- oder Lackpartikeln zu erhalten und gleichzeitig ein Ablösen von abgelagerten Farb- oder Lackpartikeln zu vermeiden, ist in dem plattenförmigen Auflageelements 62 in dem Abschnitt, der auf einer Auflagefläche 64 des Gitterrostes 30 zu liegen kommt, eine Vertiefung 60 vorgesehen, die im Querschnitt im Wesentlichen die Form eines Bechers aufweist. Die Vertiefung 60 ist so ausgelegt, dass sie in Öffnungen eines Gitterrostes 30 einfügbar ist. Die Tiefe T der Vertiefung 60 ist geringer als die Höhe H eines Gitterstabes 32 gewählt, damit die Vertiefung 60 nicht auf der Auflagefläche 64 eines Gitterrostes 30 aufliegt.
  • Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen 10, 110, 210, 310, 410 und 510 werden auf einen Gitterrost 30 gelegt, so dass die Hohlkörper 20, 220, 320, 420 und 520 und die Vertiefung 60 falls vorhanden, in die Öffnungen eines Gitterrostes 30 passen.
  • Idealerweise sind im Abschnitt des plattenförmigen Auflageelements, das auf dem Gitterrost über einer Auflagefläche für ein Gitterrost zu liegen kommt, Vertiefungen und im übrigen Bereich Hohlkörper angeordnet.
  • Zum Verbinden einzelner Auflageelemente sind wie in 11 dargestellt Fixierungsklammern 70 vorgesehen. Die im Wesentlichen bogenförmigen, elastischen Fixierungsklammern 70 werden an den Gitterstäben fixiert, auf denen sich Stoßkanten verschiedener Auflageelemente befinden. Diese Fixierungsklammern 70 können jedoch auch an jeder beliebigen Stelle des Auflageelements an dem Gitterrost angebracht werden, um beispielsweise ein Abheben des Auflageelements zu vermeiden, wenn das Auflageelement mit klebrigem Lack überzogen ist und ein Mitarbeiter über das mit einem Auflageelement versehene Gitter läuft.
  • Anstelle der einzelnen Klammern können auch Leisten als Fixierungselement verwendet werden, die wie die Klammern über den Auflageelementen an den Gitterstäben eines Gitterrostes angebracht werden. Alternativ können Einrastvorrichtungen an der Vorrichtung zur Abdeckung eines Gitterrostes vorgesehen sein, die mit den Gitterroststäben Wechselwirken.
  • Die Luft, die durch die Abdeckvorrichtungen 10, 110, 210, 310, 410 und 510 strömt, wird gereinigt, indem sich die Farb- und Lackpartikel in den Sammelbehältern 26, 226, 326, 426 und 526 sammeln. Sind die Sammelbehälter 26, 226, 326, 426 und 526 der Abdeckvorrichtungen 10, 110, 210, 310, 410 und 510 mit Farb- oder Lackpartikel gefüllt, können die Abdeckvorrichtungen 10, 110, 210, 310, 410 und 510 einfach von den Gitterrosten 30 abgenommen, entsorgt und gegen neue ausgetauscht werden. Je nach Ausführungsform kann der Luftweg in den Hohlkörpern 20, 220, 320, 420 und 520 unterschiedlich gewählt werden, so dass entweder leichte, staubartige oder schwere, klebrige Partikel besser abgeschieden werden können.
  • Um zum Abscheiden eines großen Anteils an Farb- und Lackpartikeln einen möglichst langen Luftweg in dem Hohlkörper 20, 220, 320, 420 zu erhalten, ist es sinnvoll, die Luftauslässe 24, 224, 324, 424 im unteren Abschnitt eines Hohlkörpers 20, 220, 320, 420 anzuordnen. Befinden sich die Luftauslässe 24, 224, 324, 424 jedoch zu nahe am Sammelbehälterabschnitt 26, 226, 326, 426, kann die Gefahr bestehen, dass die im Hohlkörper 20, 220, 320, 420 gesammelten Farb- und Lackpartikel den Luftauslass 24, 224, 324, 424 verschließen. Folglich muss die Vorrichtung zur Abdeckung eines Gitterrostes 10, 110, 210, 310, 410 ausgetauscht werden.
  • Um einen möglichst großen Bereich des Hohlkörpers als Sammelbehälterabschnitt nutzen zu können, d. h. lange Standzeiten der Vorrichtung zur Abdeckung eines Gitterrostes und gleichzeitig ein gute Abscheidung von Farb- und Lackpartikeln zu erhalten, sind, wie in der Ausführungsform der 9 zu erkennen, zwei Luftauslässe 624a, 624b übereinander angeordnet und alternativ, wie in 10 dargestellt, der Luftauslass 724 als im Wesentlichen trapezförmiger Längsschlitz, der sich in Richtung Sammelbehälterabschnitt 726 verjüngt, ausgebildet. Die Hohlkörper 620 bzw. 720 zeigen in den Abschnitten 620a bis 620e und 720a bis 720e den zeitlichen Verlauf des Sammelns von Farb- und Lackpartikeln in einem Hohlkörper 620, 720.
  • Wie Hohlkörper 620a, 620b und 720a, 720b zeigen, strömt zunächst die Luft ungehindert von dem Lufteinlass 622, 722 durch den Hohlkörper 620 720 zu den Luftauslässen 624a, 624b und 724. Die Lack- und Farbpartikel sammeln sich im Sammelbehälterabschnitt 626 bzw. 726 (siehe Hohlkörper 620c und 720c). Hat sich bereits eine bestimmte Menge an Farb- oder Lackpartikeln in dem Hohlkörper 620, 720 gesammelt, wird der untere Auslass 624a bzw. der untere Abschnitt des Luftauslasses 724 verschlossen. Allerdings erfolgt immer noch ein Luftaustritt aus dem oberen Auslass 624a bzw. dem oberen Abschnitt des Auslasses 724 (siehe Hohlkörper 620d, 620e und 720d und 720e). Erst wenn beide Luftauslässe 624a, 624b bzw. der ganze Luftauslass 724 verschlossen sind, ist ein Wechsel der Vorrichtung zum Abdecken eines Rostes notwendig.
  • Wenn auch nicht dargestellt, so können die Lufteinlässe der Hohlkörper einen anderen Querschnitt aufweisen als die Aussparungen der Abdeckvorrichtung.
  • Anstelle des Tiefziehverfahrens kann die Vorrichtung zur Abdeckung eines Rostes auch dadurch hergestellt werden, dass zwei blattartige Elemente vorzugsweise aus Papier oder Karton gefaltet werden, so dass jeweils eine Vielzahl von im Wesentlichen parallel verlaufenden Faltlinien entsteht. Senkrecht zu den Faltlinien können jeweils Aussparungen oder Schlitze so angebracht werden, dass die beiden gefalteten Elemente ineinandergesetzt werden können und die Faltlinien der beiden gefalteten Elemente in dem Winkel zueinander ausgerichtet sind, in dem die Gitterstäbe eines abzudeckenden Gitterrostes angeordnet sind. Bei senkrecht aufeinander stehenden Gitterstäben eines Rostes entspricht dies einem Winkel von 90°. Die Faltlinien sind hierbei so gewählt, dass beim Ineinanderstecken, der beiden gefalteten Elemente Hohlkörper entstehen, die in Öffnungen eines Gitterrostes einführbar sind, sowie ein Auflageelement, das die Gitterstäbe eines Gitterrostes abdeckt.
  • Wenn auch nicht dargestellt, so kann die Oberfläche des Auflageelement wenigstens abschnittsweise bearbeitet, etwa mit einer Antihaftbeschichtung versehen sein, um beispielsweise zu verhindern, dass sich klebrige Farb- oder Lackpartikel auf einem als Lauffläche ausgelegten Auflageelement ablagern. Im Inneren des Hohlkörpers kann zusätzlich oder alternativ eine Strukturierung etwa in Form von Rippen angebracht sein, um die in dem Hohlkörper aufgenommenen Schmutzpartikel besser in den Sammelbehälter zu lenken.
  • Die beschriebene Vorrichtung eignet sich nicht nur für am Boden angebrachte Gitterroste, sondern auch für alle Arten von Ablageflächen in einer Lackierkabine, die in Form eines Gitterrostes oder einer luftdurchlässigen Abdeckung ausgebildet sind. Aus arbeitstechnischen Gründen kann es z. B. notwendig sein, dass zu lackierende Bauteile auf Arbeitsflächen oder Ablageflächen gelegt werden, um dann lackiert zu werden. Diese in der Regel luftdurchlässigen Ablageflächen oder Gitterroste verschmutzen beim Lackieren der Bauteile und müssen in gleicher Weise wie die Gitterroste am Boden gereinigt werden. Werden diese Ablageflächen oder Arbeitsflächen wie die Gitterroste am Boden mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung bedeckt, werden zeitaufwändige und kostenintensive Reinigungsverfahren vermieden.

Claims (16)

  1. Vorrichtung zum Abdecken eines Rostes (30), insbesondere eines Gitterrostes in einer Lackierkabine, umfassend ein im Wesentlichen plattenförmiges Auflageelement (12; 62; 512) mit wenigstens einer Aussparung (14; 514) zur Auflage auf einen Rost (30) und wenigstens einen Hohlköper (20; 220; 320; 420; 520; 620; 720), der an der wenigstens einen Aussparung (14; 514) angeordnet und mit dem plattenförmigen Auflageelement (12; 512) verbundenen ist, einen Lufteinlass (22; 522; 622; 722) und wenigstens einen Luftauslass (24; 224; 324; 424; 524; 624a, 624b; 724) für einen Luftstrom von der Oberseite zur Unterseite des plattenförmigen Auflageelements (12; 512) aufweist und in eine Öffnung eines Rostes einführbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (20; 220; 320; 420; 520; 620; 720) einen becherartigen Sammelbehälterabschnitt (26; 226; 326; 426; 526; 626; 726) zur Aufnahme von in dem Luftstrom enthaltenen Schmutzpartikeln aufweist und dass der Luftauslass (24; 224; 324; 424; 524; 624a, 624b; 724) zwischen Lufteinlass (22; 522; 622; 722) und Sammelbehälterabschnitt (26; 226; 326; 426; 526; 626; 726) angeordnet ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hohlkörper wenigstes zwei übereinander angeordnete Luftauslässe (624a, 624b) aufweist oder dass der Luftauslass (724) als, insbesondere als sich in Richtung Sammelbehälterabschnitt nach unten verjüngender, Längsschlitz ausgebildet ist.
  3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftauslässe (24; 224; 324; 424; 524; 624a, 624b; 724) benachbarter Hohlkörper (20; 220; 320; 420; 520; 620; 720) versetzt zueinander ausgerichtet, insbesondere um 90° versetzt angeordnet sind.
  4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Auflageelement (12; 512) zumindest abschnittsweise gitterartig mit einer Vielzahl von Aussparungen (14; 514) ausgebildet ist, an denen jeweils ein Hohlkörper (20; 220; 320; 420; 520; 620; 720) angeordnet und mit dem plattenförmigen Auflageelement (12; 512) verbunden ist.
  5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Auflageelement (12; 512) wenigstens einen Auflageabschnitt (16, 18) zur Auflage auf Gitterstäben (32) eines Rostes (30) aufweist, welcher im Querschnitt ein gekrümmtes Profil aufweist.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Hohlkörper (20; 220; 320; 420; 520; 620; 720) und das plattenförmige Auflageelement (12; 512) einstückig ausgebildet sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gefaltete Elemente, insbesondere aus Karton, jeweils mit einer Vielzahl von im Wesentlichen parallel verlaufenden Faltlinien vorgesehen sind, die zur Ausbildung des plattenförmigen Auflageelements und des Hohlkörpers ineinandergesetzt sind, wobei die Faltlinien der beiden gefalteten Elemente in einem Winkel, insbesondere einem 90°-Winkel, zueinander angeordnet sind.
  8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Hohlkörper (20; 220; 320; 420; 520; 620; 720) von dem plattenförmigen Auflageelement (12; 512) zum Sammelbehälterabschnitt (26; 226; 326; 426; 526; 626; 726) verjüngt.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (220) einen trichterförmigen Abschnitt (240) aufweist, der in den Sammelbehälterabschnitt (226) mündet.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohrabschnitt (550) vorgesehen ist, der durch den Lufteinlass (522) in den Hohlkörper (520) hineinragt.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrabschnitt (550) einstückig mit dem plattenförmigen Auflageelement (512) oder Hohlkörper (526) verbunden ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein plattenförmiges Haltelement (542) vorgesehen ist, an dem eine Vielzahl von Rohrabschnitten (550) befestigt ist.
  13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem plattenförmigen Auflageelement (62) wenigstens eine Vertiefung (60) vorgesehen ist, die in eine Öffnung eines Rostes einfügbar ist.
  14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Fixierungsmittel vorgesehen ist, um das plattenförmige Auflageelement (12; 62; 512) am Rost zu fixieren
  15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierungsmittel eine Klammer (70), eine Leiste oder eine Einrastvorrichtung ist.
  16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Veränderung des Abscheidevermögens vorgesehen sind.
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