DE102008009844A1 - Kunststoffstrukturbauteil - Google Patents
Kunststoffstrukturbauteil Download PDFInfo
- Publication number
- DE102008009844A1 DE102008009844A1 DE200810009844 DE102008009844A DE102008009844A1 DE 102008009844 A1 DE102008009844 A1 DE 102008009844A1 DE 200810009844 DE200810009844 DE 200810009844 DE 102008009844 A DE102008009844 A DE 102008009844A DE 102008009844 A1 DE102008009844 A1 DE 102008009844A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shells
- plastic
- structural component
- closed space
- mold
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000004033 plastic Substances 0.000 title claims abstract description 49
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 title claims abstract description 49
- 229920002430 Fibre-reinforced plastic Polymers 0.000 title claims abstract description 5
- 239000011151 fibre-reinforced plastic Substances 0.000 title claims abstract description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims abstract description 5
- 238000009434 installation Methods 0.000 title abstract 2
- 238000000034 method Methods 0.000 claims abstract description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims abstract description 5
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims abstract description 5
- 238000005507 spraying Methods 0.000 claims 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 10
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 4
- 125000000962 organic group Chemical group 0.000 description 4
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 2
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 2
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 2
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000005538 encapsulation Methods 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 239000011152 fibreglass Substances 0.000 description 1
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 239000007769 metal material Substances 0.000 description 1
- 230000000644 propagated effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D29/00—Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
- B62D29/001—Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof characterised by combining metal and synthetic material
- B62D29/002—Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof characterised by combining metal and synthetic material a foamable synthetic material or metal being added in situ
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/14—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
- B29C45/14467—Joining articles or parts of a single article
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/14—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
- B29C45/14778—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles the article consisting of a material with particular properties, e.g. porous, brittle
- B29C45/14786—Fibrous material or fibre containing material, e.g. fibre mats or fibre reinforced material
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29L—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
- B29L2031/00—Other particular articles
- B29L2031/30—Vehicles, e.g. ships or aircraft, or body parts thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Architecture (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Abstract
Es werden ein Strukturbauteil und ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Bauteils vorgestellt. Bei dem Strukturbauteil sind eine erste und eine zweite Schale aus einem faserverstärkten Kunststoff vorgesehen. In einem Bereich zwischen den beiden Schalen ist zumindest teilweise ein Kunststoff eingebracht.
Description
- Technisches Gebiet
- Die Erfindung betrifft ein Strukturbauteil, das insbesondere für den Einsatz in einem Kraftfahrzeug vorgesehen ist, und ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Strukturbauteils.
- Hintergrund der Erfindung
- In Kraftfahrzeugen werden auch bei Grundträgern und Montageträgern vermehrt Kunststoffe eingesetzt, die besondere Anforderungen erfüllen müssen. So ist darauf zu achten, dass diese Kunststoffbauteile ausreichend fest und stabil sind, so dass diese als Grundträger dienen können. Im Vergleich zu Grundträgern aus metallischen Materialien sind Träger aus einem Kunststoff leichter und einfacher zu verarbeiten.
- Die einfachere Verarbeitung und gute Formbarkeit ermöglichen, Strukturbauteile unterschiedlicher Ausgestaltungen herzustellen, wobei insbesondere Anforderungen hinsichtlich der Gestaltung berücksichtigt werden können.
- Zur Erhöhung der Festigkeit und Steifigkeit ist bei diesen Kunststoffbauteilen der Einsatz von Rippen, die angeformt sein können, bekannt. Weiterhin ist bekannt, Verstärkungen mit punktueller Kraftverbindung durch Durchspritzpunkte, Ausklinkungen und Formschlüsse, wie bspw. Sicken, zum Grundträger einzubringen.
- Die dadurch erreichte punktuelle Verbindung zur Kraftübertragung bewirkt jedoch nur eine verhältnismäßig geringe Verstärkung des Bauteils. Es wird daher angestrebt, die Steifigkeit eines Strukturbauteils, wie bspw. eines Montageträgers, insbesondere in benötigten Regionen, zu erhöhen. Dabei ist es ein Ziel, die Steifigkeit des Strukturbauteils den Erfordernissen des Fahrzeugs anzupassen und dabei sowenig wie möglich Zusatzgewicht hinzuzufügen.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Das erfindungsgemäße Strukturbauteil dient insbesondere für den Einsatz in einem Kraftfahrzeug. Das Bauteil weist dabei eine erste Schale und eine zweite Schale auf. Die erste Schale wird auch als Innen- oder Oberschale und die zweite Schale als Außen- oder Unterschale bezeichnet. Diese beiden Schalen sind aus einem faserverstärkten, bspw. thermoplastischen, Kunststoff gefertigt. Hierfür kommt bspw. ein glasfaserverstärkter Kunststoff in Betracht. Als ebenfalls geeignet haben sich Schalen aus Organo erwiesen. Unter Organo versteht man dabei einen faserverstärkten, thermoplastischen Kunststoff. Weiterhin ist in einem Bereich zwischen den beiden Schalen zumindest teilweise Kunststoff, regelmäßig eine Kunststoffmatrix, eingebracht, bspw. eingespritzt oder eingefüllt. Dieser Kunststoff kann PA oder PP sein. Weiterhin kann dieser Kunststoff mit Glasfasern und/oder Langfasern versehen sein.
- Durch die Doppelung des Strukturbauteils, das als Obergurt, Vertikalgurt, Untergurt usw. ausgebildet sein kann, kann die Steifigkeit erhöht werden. In den Bereich zwischen den Schalen ist eine Kunststoffmatrix eingefüllt bzw. eingespritzt. Dieser Kunststoff entspricht vorzugsweise dem bei der Herstellung der Schalen verwendeten Kunststoff. Ebenso kann ein Kunststoff verwendet werden, der sich mit dem bei den Schalen verwendeten Kunststoff leicht verbindet. Durch den eingebrachten Kunststoff erhält man dann den nötigen Materialverbund mit der Matrix der Schalen.
- Der Bereich zwischen den beiden Schalen kann vollständig oder auch nur teilweise, d. h. abschnitts- bzw. bereichsweise, mit dem eingebrachten Kunststoff gefüllt sein.
- In Ausgestaltung ist zwischen den Schalen ein durch diese umschlossener und damit nahezu abgeschlossener Raum bzw. Hohlraum gebildet. Dieser ist dann mit der Kunststoffmatrix gefüllt, die bspw. eingespritzt wird.
- Insbesondere bei größeren Querschnitten, d. h. bei weiteren Abständen zwischen den beiden Schalen, und auch bei Durchgangslöchern in den Schalen, bietet es sich an, mindestens eine Hohlform bzw. einen Einleger in den Bereich zwischen den Schalen, die sogenannte Zwischenlage, einzubringen. Diese Hohlformen werden dann wie die kleineren Hohlräume, insbesondere von innen nach außen, gefüllt. Der gesamte Aufbau hat dann später einen Matrixverbund bei entsprechender Auslegung.
- Diese Hohlformen können aus Kunststoff und/oder Metall gefertigt sein.
- Das erfindungsgemäße Strukturbauteil ist insbesondere als Montageträger ausgebildet.
- Es bietet sich an, dass der Kunststoff von innen nach außen in den Bereich zwischen den beiden Schalen gespritzt ist.
- In Ausgestaltung sind Kontaktbereiche der beiden Schalen, in der Regel Randbereiche der beiden Schalen, zumindest ab schnittsweise umspritzt. Auf diese Weise wird die Festigkeit des gesamten Bauteils erhöht.
- Das erfindungsgemäße Strukturbauteil kommt insbesondere als Bauteil in einem Kraftfahrzeug zum Einsatz. Im Gegensatz zu bekannten Kunststoffstrukturbauteilen mit einlagigem Aufbau gestattet das erfindungsgemäße Strukturbauteil, zumindest in den bevorzugten Ausführungsformen, mehr Gestaltungs- bzw. Designfreiheit. Die gute Anpassbarkeit des Bauteils hinsichtlich seiner Steifigkeit ermöglicht ein gutes Anpassen an den speziellen Einsatzort.
- Ein weiterer Vorteil besteht in dem geringeren Gewicht und der Möglichkeit der zumindest teilweise Standardisierung.
- Das erfindungsgemäße Verfahren dient zum Herstellen eines Strukturbauteils, das insbesondere in einem Kraftfahrzeug, bspw. als Montageträger, zum Einsatz kommt. Dabei werden zwei Schalen aus einem faserverstärkten Kunststoff, bspw. Organo, zueinander positioniert und anschließend wird in einen Bereich zwischen den beiden Schalen zumindest teilweise ein Kunststoff eingebracht, bspw. eingefüllt oder eingespritzt. Auf diese Weise werden die beiden Schalen miteinander verbunden.
- In Ausgestaltung werden die beiden Schalen so zueinander positioniert, dass sich zwischen diesen ein abgeschlossener (Hohl)-raum bildet. Dieser Raum wird dann, zumindest teilweise, mit einer Kunststoffmatrix ausgefüllt.
- Ist der beabsichtigte Abstand zwischen den beiden Schalen groß, dann bietet es sich an, üblicherweise vor dem Positionieren der beiden Schalen zueinander, zumindest eine Hohlform anzubringen, die nach Positionieren der beiden Schalen sich zwischen diesen in dem zu füllenden Bereich befindet. Hierzu wird die zumindest eine Hohlform vor dem Positionieren bzw. Aneinanderfügen der beiden Schalen zunächst an eine dieser befestigt.
- Diese Hohlformen, die aus einem Kunststoff und/oder einem Metall gefertigt sein können, dienen zur zusätzlichen Versteifung und ggf. auch zur Begrenzung des mit der Kunststoffmatrix zu füllenden Raums.
- In Ausgestaltung wird der einzubringende Kunststoff von innen nach außen gespritzt. Hierzu wird bspw. ein Stempel verwendet, der in den Raum zwischen den beiden Schalen eingeführt wird. Der Kunststoff füllt dann zunächst den Raum zwischen den Schalen oder definierte Bereiche zwischen Schalen, die bspw. durch die Hohlformen bzw. Einleger festgelegt sind, und dringt dann durch Öffnungen in den Schalen nach außen.
- Weiterhin kann vorgesehen sein, dass Kontaktbereiche der Schalen mindestens abschnittsweise umspritzt werden.
- Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung.
- Es versteht sich, dass die voranstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
- Kurzbeschreibung der Erfindung
- Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung ausführlich beschrieben.
-
1 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Strukturbauteils in einer seitlichen Schnittansicht. -
2 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Strukturbauteils in einer seitlichen Schnittansicht. -
3 zeigt einen Ausschnitt aus2 während der Herstellung des Strukturbauteils. -
4 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Strukturbauteils in einer Draufsicht, wobei eine Schale weggelassen ist. -
5 zeigt das Strukturbauteil aus4 in einer perspektivischen Ansicht. - Detaillierte Beschreibung
- In
1 ist ein Strukturbauteil, insgesamt mit der Bezugsziffer10 bezeichnet, in einer Schnittdarstellung wiedergegeben. Die Darstellung zeigt eine erste Schale12 und eine zweite Schale14 , die aus Organo hergestellt sind. - Die beiden Schalen
12 und14 sind derart zueinander positioniert, dass diese in Kontaktbereichen16 aneinander gefügt sind, d. h. ein Kontakt zwischen diesen besteht. Diese Kontaktbereiche16 sind die Randbereiche der beiden Schalen12 und14 . Auf diese Weise bildet sich zwischen den beiden Schalen12 und14 bedingt durch die besondere Ausgestaltung dieser mit einer angenäherten Tellerform ein Bereich18 , der in diesem Fall als abgeschlossener Raum ausgebildet ist. Der Bereich18 ist in dieser Ausführung vollständig mit Kunststoff bzw. einer Kunststoffmatrix ausgefüllt, so dass sich ein massiver Körper bildet, der ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich Steifigkeit und Festigkeit aufweist. - Es ist darauf zu achten, dass der für das Ausfüllen des Bereichs vorgesehene Kunststoff mit dem in der Kunststoffmatrix der Schalen
12 und14 verwendeten Kunststoff übereinstimmt oder sich mit diesem gut verbindet. - In
2 ist eine weiter Ausführungsform des Strukturbauteils dargestellt, das insgesamt mit der Bezugsziffer30 versehen ist. Dieses Strukturbauteil30 umfasst eine erste Schale32 und eine zweite Schale34 , die symmetrisch zueinander angeordnet sind. An Kontaktbereichen36 sind die Schalen32 und34 umspritzt. Diese Umspritzung unterstützt die sichere Verbindung zwischen den beiden Schalen32 und34 und bewirkt eine zusätzliche Steifigkeit des Strukturbauteils30 . - Zwischen den beiden Schalen
32 und34 ist ein Bereich38 ausgebildet, der teilweise mit Kunststoff gefüllt ist. Die mit Kunststoff gefüllten Gebiete40 und42 sind dabei schraffiert dargestellt. - Weiterhin zeigt die Darstellung einander gegenüberliegend zwei Öffnungen
44 in den Schalen32 und34 , die eine Zone46 festlegen, die zusammen mit einer Hohlform48 die ausgefüllten Gebiete40 und42 begrenzen. Dabei ist zu beachten, dass die Hohlform48 zwischen den beiden Schalen32 und34 verläuft und so sicherstellt, dass kein Kunststoff in dafür nicht vorgesehene Bereiche gelangt. -
3 verdeutlicht den Vorgang des Ausfüllens der Gebiete40 und42 , wobei nur ein Ausschnitt der3 , und zwar der Ausschnitt zwischen den beiden Linien50 dargestellt ist. - Wiederum sind die beiden Schalen
32 und34 zu erkennen und der zwischen diesen gebildete Bereich38 . In die Zone46 der3 ist ein Stempel54 eingeführt, der zum Einspritzen des Kunststoffs dient. Dabei wird von innen nach außen gespritzt. Somit bildet sich die Kunststoffmatrix in den Gebieten40 und42 , begrenzt durch den Stempel54 und die Hohlform48 . - In
4 ist ein weiteres Strukturbauteil60 in einer Draufsicht dargestellt, wobei nur eine Schale62 gezeigt ist. Zu erkennen ist der Kontaktbereich62 bzw. Randbereich der Schale62 , der nach Aneinanderfügen mit einer weiteren Schale eine Berührungsfläche definiert. - Zentral ist auf der Schale
62 eine Hohlform66 angeordnet, in diesem Fall eine Kuchenform, angeordnet, die üblicherweise fest mit der Schale62 verbunden ist und aus einem Kunststoff und/oder einem Metall gefertigt sein kann. Mit dieser Hohlform werden nach Zusammenfügen der beiden Schalen62 die Bereiche zum Ausfüllen festgelegt. - Hierzu weist die Hohlform
66 eine zentralen Bereich68 zum Einführen eines (nicht dargestellten) Stempels auf. Die Hohlform66 hat dabei eine Wandung70 , die einen Hohlraum72 umschließt, der mit dem Kunststoff ausgefüllt wird. Da die Wandung70 zwischen der Schale62 und der korrespondierenden Schale verläuft, wird über den eingespritzten Kunststoff eine Verbindung zwischen der Schale62 und der korrespondierenden Schale geschaffen, so dass diese sicher miteinander verbunden sind. - In
5 ist das Strukturbauteil60 aus4 in einer perspektivischen Gesamtansicht wiedergegeben. Die Hohlform66 ist zentral auf der Schale62 angeordnet und dient zur Versteifung und zum Festlegen des ausgespritzten Gebiets. Somit wird der Bereich zwischen den Schalen62 nicht vollständig mit Kunststoff gefüllt. - Weiterhin zeigt die Darstellung, dass die Schale in den Kontaktbereichen
64 umspritzt ist.
Claims (14)
- Strukturbauteil, insbesondere für den Einsatz in einem Kraftfahrzeug, mit einer ersten Schale und einer zweiten Schale aus einem faserverstärkten Kunststoffmaterial, wobei in einem Bereich zwischen den beiden Schalen zumindest teilweise ein Kunststoff eingebracht ist.
- Strukturbauteil nach Anspruch 1, bei dem zwischen den beiden Schalen ein abgeschlossener Raum gebildet ist, der zumindest teilweise mit Kunststoff ausgefüllt ist.
- Strukturbauteil nach Anspruch 1 oder 2, bei dem mindestens eine Hohlform in dem Bereich zwischen den beiden Schalen vorgesehen ist.
- Strukturbauteil nach Anspruch 3, bei dem die mindestens eine Hohlform aus einem Kunststoff gefertigt ist.
- Strukturbauteil nach Anspruch 3, bei dem die mindestens eine Hohlform aus einem Metall gefertigt ist.
- Strukturbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, das als Montageträger ausgebildet ist.
- Strukturbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem der Kunststoff von innen nach außen in den Bereich zwischen den Schalen gespritzt ist.
- Strukturbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem Kontaktbereiche der beiden Schalen zumindest abschnittsweise umspritzt sind.
- Verfahren zum Herstellen eines Strukturbauteils, bei dem zwei Schalen aus einem faserverstärkten Kunststoffmaterial zueinander positioniert werden und in einen Bereich zwischen den beiden Schalen zumindest teilweise ein Kunststoff eingebracht wird.
- Verfahren nach Anspruch 9, bei dem die beiden Schalen derart zueinander positioniert werden, dass sich zwischen diesen ein abgeschlossener Raum bildet.
- Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, bei dem vor dem Positionieren der beiden Schalen zumindest eine Hohlform derart angebracht wird, dass diese sich nach Positionieren der beiden Schalen zwischen diesen befindet.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei dem von innen nach außen gespritzt wird.
- Verfahren nach Anspruch 12, bei dem ein zwischen die beiden Schalen eingeführter Stempel zum Spritzen des Kunststoffs verwendet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, bei dem Kontaktbereiche der Schalen zumindest abschnittsweise umspritzt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200810009844 DE102008009844A1 (de) | 2008-02-08 | 2008-02-08 | Kunststoffstrukturbauteil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200810009844 DE102008009844A1 (de) | 2008-02-08 | 2008-02-08 | Kunststoffstrukturbauteil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102008009844A1 true DE102008009844A1 (de) | 2009-11-12 |
Family
ID=41152442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE200810009844 Withdrawn DE102008009844A1 (de) | 2008-02-08 | 2008-02-08 | Kunststoffstrukturbauteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102008009844A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109531918A (zh) * | 2018-12-26 | 2019-03-29 | 南京二机齿轮机床有限公司 | 一种插齿机内花键导轨塑料涂层的注塑模工装 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3405456A1 (de) * | 1984-02-16 | 1985-08-22 | Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München | Verbindung zweier bauteile, insbesondere zweier kunststoffhalbschalen |
| DE3408776A1 (de) * | 1984-03-09 | 1985-09-12 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Leichtbaukonstruktionen hoher festigkeit und formsteifigkeit |
| DE19540949A1 (de) * | 1995-11-03 | 1997-05-07 | Bayer Ag | Unter Einsatz von Recycling-Polyolen hergestellte Polyurethan-Verbundkörper (Sandwichelemente), ein Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung |
-
2008
- 2008-02-08 DE DE200810009844 patent/DE102008009844A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3405456A1 (de) * | 1984-02-16 | 1985-08-22 | Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München | Verbindung zweier bauteile, insbesondere zweier kunststoffhalbschalen |
| DE3408776A1 (de) * | 1984-03-09 | 1985-09-12 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Leichtbaukonstruktionen hoher festigkeit und formsteifigkeit |
| DE19540949A1 (de) * | 1995-11-03 | 1997-05-07 | Bayer Ag | Unter Einsatz von Recycling-Polyolen hergestellte Polyurethan-Verbundkörper (Sandwichelemente), ein Verfahren zu deren Herstellung sowie deren Verwendung |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109531918A (zh) * | 2018-12-26 | 2019-03-29 | 南京二机齿轮机床有限公司 | 一种插齿机内花键导轨塑料涂层的注塑模工装 |
| CN109531918B (zh) * | 2018-12-26 | 2023-06-23 | 南京二机齿轮机床有限公司 | 一种插齿机内花键导轨塑料涂层的注塑模工装 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102010050874B4 (de) | Kraftfahrzeugstrukturbauteil aus mittels eines Knotenelements verbundenen Halbzeug-Bauteilen und Herstellungsverfahren | |
| EP3165429B1 (de) | Rahmenstruktur mit wenigstens einer konsole zur anbindung weiterer bauteile, verfahren zur herstellung und kraftfahrzeugkarosserie | |
| DE69705777T2 (de) | Ein Herstellungsverfahren eines Gegenstandes aus faserverstärktem thermoplastischem Kunststoff, ein Stossstangenträger und eine mit diesem Träger ausgerüstete Stossstange | |
| DE102010032279B4 (de) | Verfahren zur Nietbefestigung eines Zubehörteils | |
| EP2000277B1 (de) | Entlüftungsvorrichtung für ein Kraftfahrzeug sowie Formwerkzeug und Verfahren zur Herstellung der Entlüftungsvorrichtung | |
| DE10347533B4 (de) | Lineare Führungsvorrichtung und Verfahren zur Montage derselben | |
| DE3932196C1 (de) | ||
| WO2015074860A1 (de) | Faserkunststoffverbundbauteil und verfahren zum herstellen eines faserkunststoffverbundbauteils, insbesondere eines karosseriebauteils für ein kraftfahrzeug | |
| EP3173317A2 (de) | Knotenstruktur mit verbesserten crasheigenschaften durch fangseil und/oder stützband, verfahren zur herstellung und fahrzeugrahmen | |
| DE102004060009B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Schichtkörpers | |
| DE102016011304A1 (de) | Sitzstrukturelement für einen Kraftfahrzeugsitz, Verfahren zu dessen Herstellung und Kraftfahrzeugsitz mit solchem Sitzstrukturelement | |
| DE102007041982A1 (de) | Verfahren zum Herstellen eines beschichteten Kunststoffhohlkörpers und Kunststoffformteil | |
| DE102008009844A1 (de) | Kunststoffstrukturbauteil | |
| DE102013022247B4 (de) | Fahrzeug-Karosserieelement | |
| EP3165428A1 (de) | Knotenstruktur für eine fahrzeugkarosserie, verfahren zu deren herstellung und fahrzeugkarosserie mit wenigstens einer knotenstruktur | |
| DE102010041790A1 (de) | Modulares Leichtbau-Strebenelement | |
| DE102015014357B4 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Knotenstruktur für eine Fahrzeugkarosserie | |
| EP4460418B1 (de) | Verfahren und spritzgusswerkzeug zur herstellung eines erzeugnisses aus einlegeteil und angespritztem kunststoffkörper | |
| DE202006019940U1 (de) | Bauteil | |
| DE19944352C2 (de) | Formteil aus Kunststoff sowie Verfahren zu seiner Herstellung | |
| EP3165427B1 (de) | Knotenstruktur mit integrierten lasteinleitungselementen, verfahren zur herstellung, metallisches lasteinleitungselement und kraftfahrzeug | |
| DE10218890B4 (de) | Verfahren zum Herstellen eines flächigen Verbundbauteils | |
| EP2664437B1 (de) | Werkzeug und Verfahren zur Herstellung von bindenahtoptimierten Formteilen | |
| DE202016105937U1 (de) | Fahrwerksachse und Kraftfahrzeug | |
| DE102016102253A1 (de) | Bauteil, insbesondere für eine Tragstruktur in einem Kraftfahrzeug und Verfahren zu dessen Aufbau |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: RAUSCH, GABRIELE, DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT., DE |
|
| R016 | Response to examination communication | ||
| R120 | Application withdrawn or ip right abandoned |