DE10108080C1 - Kontaktlos arbeitender Datenträger mit einer kapazitiv an das Modul gekoppelten Antennenspule - Google Patents
Kontaktlos arbeitender Datenträger mit einer kapazitiv an das Modul gekoppelten AntennenspuleInfo
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Abstract
Die Erfindung beschreibt einen Datenträger, bestehend aus einem Modul (20) mit einer integrierten Schaltung (21) sowie mit einem Trägerkörper (10) mit einer Ausnehmung (15) zur Aufnahme des Moduls (20), wobei auf oder in der Einsatzseite des Moduls (20) zumindest zwei kapazitive Koppelflächen darstellende Substratkontakte (23, 24) ausgebildet sind, die mit Anschlüssen der integrierten Schaltung (21) elektrisch verbunden sind. In oder auf der Ausnehmung (15) des Trägerkörpers (10) sind zumindest zwei kapazitive Koppelflächen darstellende Spulenanschlüsse (13, 14) aufgebracht oder eingeformt, welche eine elektrische Verbindung zu einer Spule (16) in dem Trägerkörper (10) zur Herstellung einer drahtlosen Verbindung zur Umgebung aufweist. Nach dem Einsetzen des Moduls (20) in die Ausnehmung (15) resultiert eine kapazitive Kopplung zwischen jeweiligen Spulenanschlüssen (13, 14) und Substratkontakten. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, zwischen jeweiligen Spulenanschlüssen und Substratkontakten Abstandshalter vorzusehen, die einen vorgegebenen Abstand zwischen Spulenanschlüssen und Abstandshalter festlegen.
Description
Die Erfindung betrifft einen Datenträger, bestehend aus einem
Modul mit einer integrierten Schaltung sowie mit einem Trä
gerkörper mit einer Ausnehmung zur Aufnahme des Moduls.
Es ist bekannt, daß bei derartigen Datenträgern das Modul
vorzugsweise in die Ausnehmung im Kartenkörper eingelegt und
mittels Fügen oder dergleichen mit dem Kartenkörper unter Er
halt einer entsprechenden mechanischen und elektrischen Ver
bindung laminiert wird.
Die bei der Herstellung von Chipkarten verwendeten Module
greifen in der Regel auf einen Kunststoffträger zurück, auf
dem die eingangs erwähnte integrierte Schaltung, gegebenen
falls mit ISO-Kontaktflächen versehen, angeordnet ist. Das so
vorgefertigte Modul wird mit dem Trägerkörper, der z. B. aus
Polycarbonat bestehen kann, verbunden. Das Verbindung bzw.
das Einsetzen des Moduls in den Trägerkörper in eine, z. B.
gefräste, Ausnehmung erfolgt üblicherweise unter Rückgriff
auf ein Klebeverfahren unter Verwendung eines Heiß- oder
Schmelzklebers.
Bei der Herstellung von Kombikarten, die sowohl zur kontakt
losen als auch zur kontaktbehafteten Verwendung geeignet sind
oder bei der Herstellung von ausschließlich kontaktlosen Kar
ten, ist eine Kontaktebene mit Anschlußstellen für die Anten
nenspule vorgesehen. Die Anschlußstellen befinden sich im
Stand der Technik bevorzugt erhaben auf der Oberfläche des
Moduls und/oder auf der Oberfläche oder an den Seitenflächen
der Ausnehmung des Trägerkörpers. Bei konventionellen Anord
nungen kann die Verklebung von Modul und Trägerkörper mittels
der Herstellung der elektrisch leitenden Verbindung in einem
Arbeitsgang durchgeführt werden. Die Herstellung zuverlässiger
sowohl elektrischer als auch mechanischer Verbindungen
unterliegt engen Toleranzen, so daß bei nicht optimalen Ver
fahrensparametern die Langzeitstabilität im Hinblick auf die
mechanische Verbindung als auch die elektrischen Verbindungen
beeinträchtigt werden können.
Aus der WO 98/15916 A1 ist ein gattungsgemäßer Datenträger be
kannt, bei dem auf oder in der Einsatzseite des Moduls zumin
dest zwei kapazitive Koppelflächen darstellende Sub
stratkontakt ausgebildet sind, die mit Anschlüssen der inte
grierten Schaltung elektrisch verbunden sind. Weiterhin sind
in oder auf der Ausnehmung des Trägerkörpers zumindest zwei
kapazitive Koppelflächen darstellende Spulenanschlüsse aufge
bracht oder eingeformt. Diese weisen eine elektrische Verbin
dung zu einer Spule in dem Trägerkörper zur Herstellung einer
drahtlosen Verbindung zur Umgebung auf. Nach dem Einsetzen
des Moduls in die Ausnehmung resultiert eine kapazitive Kopp
lung zwischen jeweiligen Spulenanschlüssen und Substratkon
takten.
Nachteilig bei dem oben genannten Datenträger ist die Tatsa
che, daß die kapazitive Ankopplung stark mit den Fertigungs
parametern, insbesondere im Abstand der üblicherweise gekleb
ten Kondensatorflächen, schwankend sein kann, da lediglich
sehr kleine Kondensator-Flächen zur Verfügung stehen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, einen kon
taktlos arbeitenden Datenträger anzugeben, der die kapazitive
Ankopplung einer Antennenspule an ein Modul mit einer inte
grierten Schaltung erlaubt und auch mit kleinen Koppelflächen
zuverlässig arbeitet.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruches 1
gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den abhängigen Ansprüchen.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, daß bei der Verwen
dung kleiner Koppelflächen, d. h. kleiner Kondensatoren, zur
Sicherstellung einer optimalen Spannungs-/Strom-Ausbeute die
Übergangskapazität bei der Auslegung des Schwingkreises be
rücksichtigt werden muß. Der Schwingkreis besteht dabei aus
der Antennenspule und den kapazitiven Koppelflächen, die ei
nen kleinen Kondensator bilden. Dieser muß in der Schal
tungsanordnung, einem LC-Netzwerk, bei der Auslegung berück
sichtigt werden. Für eine gute Übertragung werden deshalb
konstante Parameter benötigt. Als Parameter sind hierbei die
kapazitive Koppelfläche, der Abstand der beiden kapazitiven
Koppelflächen (Spulenanschluß und Substratkontakte) sowie
der Dielektrizitätswert des Mediums zwischen den Koppelflä
chen zu berücksichtigen.
Es hat sich gezeigt, daß eine Schwankung des Abstandes der
kapazitiven Koppelflächen den stärksten Einfluß auf die Über
tragungseigenschaften aufweist. Die Erfindung sieht deshalb
vor, zwischen der Einsatzseite des Moduls und dem Trägerkörper
Abstandshalter vorgesehen sind zur Festlegung eines vorgege
benen Abstands. Vorzugsweise werden zwischen jeweiligen oder
zumindest neben jeweiligen Spulenanschlüssen und Substratkon
takten Abstandshalter vorgesehen, welche zur Festlegung eines
vorgegebenen Abstandes dienen. Hierdurch ist eine kapazitive
Ankopplung mit einer konstanten Kapazität sichergestellt. Der
vorgegebene Abstand berechnet sich dabei aus den jeweiligen
Gegebenheiten, wie z. B. der Fläche der Spulenanschlüsse bzw.
Substratkontakte, des Materials des Abstandhalters, das einen
bestimmten Dielektrizitätswert aufweist, sowie des Klebers,
der die Fixierung zwischen Modul und Trägerkörper vornimmt.
Der Abstandhalter ist vorzugsweise nicht elastisch, nicht
komprimierbar oder verformbar. Hierdurch ist sichergestellt,
daß der Abstandshalter beim Zusammenfügen von Modul und Trä
gerkörper nicht verformt wird und somit einen anderen als den
berechneten Abstand zwischen den kapazitiven Koppelflächen
bestimmt.
Zur Vermeidung eines elektrischen Kontaktes zwischen den Sub
stratkontakten und den Spulenanschlüssen besteht der Ab
standshalter vorzugsweise aus einem elektrisch nicht leit
fähigen Material. Die Wahl des Materials hängt von dem ge
wünschten oder benötigten Dielektrizitätswert ab.
In einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Abstandshalter
einen kreisförmigen oder quadratischen Querschnitt auf. Der
Abstandshalter kann somit als Kugel, Würfel, Quader oder
Elipsoid ausgeführt sein. Bevorzugt werden Abstandshalter
vorgesehen, die in jeder Richtung die gleichen lateralen Ab
maße aufweisen. Hierdurch muß bei der Fertigung des Daten
trägers nicht berücksichtigt werden, wie der Abstandshalter
zu dem Modul bzw. zu dem Trägerkörper ausgerichtet ist und ob
diese Ausrichtung dem vorgegebenen Abstand entspricht.
Der Abstandshalter kann die integrierte Schaltung ringförmig
umlaufen. Hierdurch entsteht für das Modul entlang seines ge
samten Umfanges eine Auflagefläche, wodurch auf besonders gu
te und effektive Weise der Abstand zwischen den kapazitiven
Koppelflächen eingestellt werden kann.
In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung besteht der Ab
standshalter aus einem Material, das in seinem Dielektrizi
tätswert an den eines den Abstandshalter umgebenden Kleber
angepaßt ist, welcher die mechanische Verbindung von Modul
und Trägerkörper sicherstellt. Sofern diese Bedingung erfüllt
ist, können die Parameter zur Auslegung des Schwingkreises
auf besonders einfache Weise berücksichtigt werden.
Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß zwischen dem
Abstandshalter und dem Substratkontakt und/oder zwischen dem
Abstandshalter und dem Spulenanschluß zumindest eine weitere
nicht leitende Schicht gelegen ist. Bei der weiteren nicht
leitenden Schicht kann es sich um Teile des Trägerkörpers
handeln, welcher selbst aus mehreren übereinander angeordneten
Schichten bestehen kann. Es kann sich jedoch auch um eine
Schicht handeln, die zum Zwecke eines mechanischen Schutzes
auf die kapazitiven Koppelflächen und die damit verbunden
Leiterzüge aufgebracht ist.
Vorzugsweise weist die weitere Schicht eine vorgegebene Dicke
auf, damit diese zusammen mit dem Abstandshalter für die Aus
legung des Schwingkreises berücksichtigt werden kann. Bevor
zugt weist die weitere Schicht oder die weiteren Schichten
ebenfalls einen Dielektrizitätswert auf, welcher an den Ab
standhalter und diesen umgebenden Kleber angepaßt ist.
Die Erfindung und deren Vorteile werden anhand der nachfol
genden Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemä
ßen Datenträgers,
Fig. 2 eine zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsge
mäßen Datenträgers,
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemä
ßen Datenträgers und
Fig. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel des erfindungsge
mäßen Datenträgers.
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungs
gemäßen Datenträgers. Der Datenkörper weist einen Trägerkör
per 10 auf. In bekannter Weise sind eine Ausnehmung 15 und
eine Vertiefung 17, welche breiter als die Ausnehmung 15, da
für aber weniger tief ist, vorgesehen. Der Trägerkörper 10
kann einstückig ausgebildet sein, wobei die Ausnehmung 15 und
die Vertiefung 17 durch einen Fräsvorgang hergestellt sein
können. Gleichfalls ist es denkbar, den Trägerkörper 10 in
der gewünschten Form mittels Spritzen herzustellen. Der Trä
gerkörper 10 könnte alternativ auch aus mehreren Schichten
bestehen, welche in bekannter Weise übereinander angeordnet
werden.
Der Datenträger weist weiterhin in bekannter Weise ein Modul
20 auf. Dieses beinhaltet einen Substratträger 22, auf dem
eine integrierte Schaltung 21 aufgebracht ist. Auf der glei
chen Seite des Substratträgers 22 sind Substratkontakte 23,
24 aufgebracht, die jeweils über Drahtverbindungen 25 mit
Kontakten der integrierten Schaltung 21 verbunden sind. Die
Substratkontakte 23, 24 bilden kapazitive Koppelflächen, die
mit entsprechend angeordneten Koppelflächen einer Spule, die
sich im Trägerkörper 10 befinden, in Wirkverbindung treten
sollen.
Zu diesem Zweck sind Spulenanschlüsse 13, 14 am Boden der
Vertiefung 17 vorgesehen. Diese sind mit in der Figur nicht
näher dargestellten Spulenwindungen verbunden, welche sich
beispielsweise um das Modul 20 herum erstrecken können. Vor
zugsweise liegen die Spulenwindungen in der gleichen Ebene
wie die Spulenanschlüsse 13, 14, so daß diese beispielsweise
in einer Drucktechnik hergestellt und auf eine Schicht des
Trägerkörpers 10 aufgebracht werden können. Anschließend
könnte die die Begrenzungswände der Vertiefung 17 bildende
weitere Schicht des Trägerkörpers aufgebracht werden.
Gemäß dem Gedanken der Erfindung ist vorgesehen, daß die Spu
lenanschlüsse 13, 14 mit den jeweiligen Substratkontakten 23,
24 in genau definiertem Abstand zueinander zum Liegen kommen.
Zwischen dem Spulenanschluß 13 und dem Substratkontakt 23 ist
deshalb ein Abstandshalter 30 gelegen, welcher im vorliegen
den Ausführungsbeispiel einen kreisförmigen Querschnitt auf
weist. Der Abstandshalter 30 ist von einer Klebermasse 32 um
geben, die die mechanische Verbindung zwischen dem Spulen
anschluß 13 und dem Substratkontakt 23 herstellt. Der Ab
standshalter 30 weist einen genau definierten Querschnitt
auf, welcher den Abstand zwischen dem Spulenanschluß 13 und
dem Substratkontakt 23 definiert.
In entsprechender Weise ist zwischen dem Spulenanschluß 14
und dem Substratkontakt 24 ein entsprechend ausgebildeter Ab
standshalter 31 vorgesehen.
Bevorzugt sind die Abstandshalter 30, 31 bereits im Kleber 32
enthalten. Die Abstandshalter 30, 31 bestehen aus einem Mate
rial, welches nicht leitend, nicht elastisch oder verformbar
ist. Vorzugsweise weisen Abstandshalter 30, 31 und der Kleber
32 einen Dielektrizitätswert auf, der zumindest ähnlich ist.
Hierdurch ist es möglich, konstante Parameter zur Auslegung
des Schwingkreises bereit zu stellen.
Der Schwingkreis wird aus der aus Fig. 1 nicht näher erkenn
baren Spule und den durch die kapazitiven Koppelflächen 13,
23 sowie 14, 24 gebildeten Kondensatoren gebildet. Im Gegen
satz zu konventionellen LC-Netzwerken werden zur Auslegung
des Schwingkreises nicht vorab gefertigte Kondensatoren ver
wendet. Die Kondensatoren entstehen vielmehr erst durch das
Einbringen des Moduls in die dafür vorgesehene Ausnehmung des
Trägerkörpers. Die Auslegung der Kondensatoren ist deshalb
auf einfache Weise durch die Größe der Abstandshalter 30, 31
sowie - in geringerem Maße - durch die Größe der Koppelflä
chen und den Dielektrizitätswert von Abstandshaltern und Kle
ber einstellbar.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 stehen die Abstands
halter 30, 31 unmittelbar mit den Spulenanschlüssen 13, 14
sowie den Substratkontakten 23, 24 in Verbindung. Gleiches
gilt für das dritte Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, das
sich von dem der Fig. 1 lediglich dadurch unterscheidet, daß
die Abstandshalter 30, 31 einen rechteckigen Querschnitt auf
weisen. Die Abstandshalter 30, 31 sind auch von einem Kleber
32 umgeben, der die mechanische Verbindung zu dem Chipmodul
20 herstellt. Im Unterschied zu Fig. 1 weist das Chipmodul
20 zusätzlich externe Kontakte 28, 29 auf. Diese sind auf der
gegenüber liegenden Hauptseite des Substratträgers 22 gelegen,
auf dem sich die Substratkontakte 23, 24 zur kontaktlo
sen Kopplung befinden. Das zweite Ausführungsbeispiel zeigt
somit einen Datenträger, der sowohl auf kontaktbehaftete als
auch auf kontaktlose Weise betreibbar ist. Auch wenn dies in
der Fig. 2 nicht gezeigt ist, stehen die externen Kontakte
28, 29 selbstverständlich in elektrischem Kontakt mit der in
tegrierten Schaltung 21. Dies kann auf die aus dem Stand der
Technik bekannten Arten geschehen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei weitere Ausführungsbeispiele,
bei denen die Spulenanschlüsse 13, 14 zu den Substratkontak
ten 23, 24 zusätzlich zu den Abstandhaltern 30, 31 durch wei
ter Schichten beabstandet sind.
In dem dritten Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist zwischen
den Abstandshaltern 30, 31 und den Spulenanschlüssen 13, 14
eine weitere Schicht 18 der Dicke D gelegen, welche Teil des
Trägerkörpers 10 ist. Die weitere Schicht 18 weist in diesem
Bereich vorzugsweise die gleichen Eigenschaften wie die Ab
standshalter 30, 31 auf. Die gezeigte Variante hat den Vor
teil, daß die Spulenanschlüsse 13, 14 durch die weitere
Schicht 18 geschützt sind.
Zusätzlich zu der weiteren Schicht 18 ist in dem vierten Aus
führungsbeispiel nach Fig. 4 zwischen den Abstandshaltern
30, 31 und den Substratkontakten 23, 24 eine Substratschicht
26 gelegen. Auch diese dient dem Zweck, die Substratkontakte
23, 24 vor mechanischen Beschädigungen zu schützen. In ent
sprechender Weise wird als Material für die Substratschicht
26 ein nicht leitendes, nicht verformbares und nicht kompri
mierbares Material gewählt.
Die weitere Schicht 18 sowie die Substratschicht 26 ergänzen
die Abstandshalter 30, 31 in ihrer Funktion und sind bei der
Berechnung des vorgegebenen Abstandes zu berücksichtigen.
In der Fig. 4 sind zudem Spulenwindungen 16 im Querschnitt
erkennbar, die in der gleichen Ebene wie die Spulenanschlüsse
13, 14 gelegen sind, und sich beispielsweise um das Modul 20
herum erstrecken.
Die wirksame Fläche der durch die kapazitiven Koppelflächen
gebildeten Kondensatoren bilden lediglich diejenigen Bereiche
der Spulenanschlüsse 13, 14 und der Substratkontakte 23, 24,
die miteinander überlappen. Die nicht miteinander überlappen
den Bereiche bilden, auch wenn sie flächenmäßig groß ausge
bildet sind, bereits Teile der Leiterbahnstruktur, die entwe
der mit den Antennenspule oder mit der integrierten Schaltung
verbunden sind.
Allen Ausführungsbeispielen ist es gemeinsam, daß sie durch
weiteres Hinzufügen externer Kontakte zu einem hybriden Da
tenträger ausgebildet werden können.
Die kapazitive Kopplung zwischen dem Modul 20 und der Anten
nenspule bietet gegenüber einer galvanischen Verbindung den
Vorteil, daß ein Bruch an der Stelle der im Stand der Technik
üblichen galvanischen Verbindung als Ausfall-Ursache stark
verringert ist. Die Erfindung ermöglicht sogar flexible Ver
bindungen, die die Biegebelastung des Moduls reduzieren. Wei
terhin können statt teuren Leitklebern oder Lötverbindungen
handelsübliche billige, normale Kleber eingesetzt werden.
Durch die Einführung der Abstandshalter wird ein konstanter
Abstand zwischen den kapazitive Koppelflächen ermöglicht, wo
durch eine genau definierte Kopplung zwischen der Antenne und
dem Modul möglich ist. Hierdurch wird eine optimale Übertra
gung von Signalen von der Antennenspule zu dem Modul ermög
licht.
10
Trägerkörper
11
Trägerschicht
12
Trägerschicht
13
Spulenanschluß
14
Spulenanschluß
15
Ausnehmung
16
Spulenwindung
17
Vertiefung
18
weitere Schicht
20
Modul
21
integrierte Schaltung
22
Substratträger
23
Substratkontakt
24
Substratkontakt
25
Drahtverbindung
26
Substratschicht
27
Bohrung
28
externer Kontakt
29
externer Kontakt
30
Abstandshalter
31
Abstandshalter
32
Kleber
Claims (10)
1. Datenträger, bestehend aus einem Modul (20) mit einer
integrierten Schaltung (21) sowie mit einem Trägerkörper (10)
mit einer Ausnehmung (15) zur Aufnahme des Moduls (20), wobei
auf oder in der Einsatzseite des Moduls (20) zumindest zwei
kapazitive Koppelflächen darstellende Substratkontakte (23,
24) ausgebildet sind, die mit Anschlüssen der integrierten
Schaltung (21) elektrisch verbunden sind, und wobei in oder
auf der Ausnehmung (15) des Trägerkörpers (10) zumindest zwei
kapazitive Koppelflächen darstellende Spulenanschlüsse (13,
14) aufgebracht oder eingeformt sind, welche eine elektrische
Verbindung zu einer 'Spule (16) in dem Trägerkörper (10) zur
Herstellung einer drahtlosen Verbindung zur Umgebung aufweist
und wobei nach dem Einsetzen des Moduls (20) in die Ausneh
mung (15) eine kapazitive Kopplung zwischen jeweiligen Spu
lenanschlüssen (13, 14) und Substratkontakten resultiert,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Einsatzseite des Moduls (20) und dem Trägerkör
per (10) Abstandshalter (30) vorgesehen sind zur Festlegung
eines vorgegebenen Abstands.
2. Datenträger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandshalter (30, 31) zwischen jeweiligen Spulenanschlüssen
(13, 14) und Substratkontakten (23, 24) vorgesehen sind.
3. Datenträger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandshalter (30, 31) zumindest neben jeweiligen Spulenan
schlüssen (13, 14) und Substratkontakten (23, 24) vorgesehen
sind.
4. Datenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandshalter (30, 31) nicht elastisch, komprimierbar
oder verformbar sind.
5. Datenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandshalter (30, 31) nicht elektrisch leitfähig sind.
6. Datenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstandshalter einen kreisförmigen oder quadratischen
Querschnitt aufweist.
7. Datenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstandshalter die integrierte Schaltung (21) ringförmig
umläuft.
8. Datenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandshalter (30, 31) aus einem Material bestehen, das
in seinem Dielektrizitätswert an einen den Abstandshalter
umgebenden Kleber (32) angepaßt ist, der die mechanische Ver
bindung von Modul (20) und Trägerkörper (10) sicherstellt.
9. Datenträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen jeweiligen Abstandshaltern (30, 31) und Substratkon
takten (23, 24) und/oder zwischen jeweiligen Abstandshaltern
(30, 31) und Spulenanschlüssen (13, 14) zumindest eine wei
tere nicht leitende Schicht (26; 18) gelegen ist.
10. Datenträger nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die weitere Schicht (26; 18) eine vorgegebene Dicke aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10108080A DE10108080C1 (de) | 2001-02-20 | 2001-02-20 | Kontaktlos arbeitender Datenträger mit einer kapazitiv an das Modul gekoppelten Antennenspule |
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