DE10061202A1 - Verfahren zur Herstellung von 1,6-Hexandiol - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1,6-Hexandiol

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Lukas J Goosen
Christoph Heinemann
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/132Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring by reduction of an oxygen containing functional group
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J25/00Catalysts of the Raney type

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 1,6-Hexandiol durch Umsetzung von 1,5-Hexadien mit einem Epoxidierungsmittel zu 1,2,5,6-Diepoxyhexan und anschließender Hydrierung zu 1,6-Hexandiol.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 1,6-Hexandiol durch Um­ setzung von 1,5-Hexadien mit einem Epoxidierungsmittel zu 1,2,5,6-Diepoxyhexan und anschließender Hydrierung zu 1,6-Hexandiol.
1,6-Hexandiol ist ein bedeutendes Zwischenprodukt für die Herstellung von Poly­ estern und Polyurethanen, welches im technischen Maßstab aus Adipinsäure oder aus den bei der Herstellung von Adipinsäure anfallenden Nebenprodukten hergestellt wird. Es ist bekannt, dass 1,6-Hexandiol durch Hydrierung von Adipinsäure oder Adipinsäurederivaten bei Temperaturen von 170 bis 240°C und Drücken von 150 bis 300 bar hergestellt werden kann (Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry, Vol. A1, S. 310; Weissermel, Arpe, Industrielle Organische Chemie, 3. Auflage, VCH 1994, S. 259). Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass die Hydrierung im Hochdruckverfahren durchgeführt werden muss, so dass für entsprechende Reaktoren hohe Investitionskosten anfallen.
In WO 99/33773 und WO 99/55653 sind Verfahren beschrieben, bei denen Adipinsäureester in der Gasphase bei Drücken von 10 bis 70 bar zu 1,6-Hexandiol hydriert werden. Der Nachteil dieser Verfahren liegt in der Verwendung säurehaltiger und somit korrosiver Stoffströme. Weiterhin werden sie durch ihre Vielstufigkeit technisch aufwendig.
In WO 97/31882 wird ein Verfahren zur Herstellung von 1,6-Hexandiol aus Neben­ produkten, welche bei der zur Herstellung von Adipinsäure durchgeführten Oxida­ tion von Cyclohexan zu Cyclohexanon/Cyclohexanol anfallen, beschrieben. Dabei wird in einem ersten Reaktionsschritt durch Wasserextraktion des Reaktionsgemisches ein Carbonsäuregemisch erhalten. Das Carbonsäuregemisch wird anschließend mit niedermolekularen Alkoholen zu den entsprechenden Carbonsäureestern umgesetzt, welche in einer zweistufigen Destillation von überschüssigem Alkohol und Leichtsiedern befreit werden. Die so gewonnene Esterfraktion wird katalytisch hydriert, in einer Reindestillationsstufe wird anschließend aus dem Hydrieraustrag 1,6-Hexandiol gewonnen. Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass es sich um ein vielstufiges und damit technisch aufwendiges Verfahren handelt. Weiterhin nachteilig ist die Verwendung säurehaltiger und somit korrosiver Stoffströme, die in Bezug auf die Anlagenkonstruktion spezielle Werkstoffe erfordert. Darüber hinaus wird die Hydrierung im Hochdruckverfahren durchgeführt, so dass für entsprechende Reaktoren hohe Investitionskosten anfallen.
In EP-A-610 600 wird ein Verfahren zur Herstellung von α,ω-Diolen beschrieben, wobei ausgehend von terminalen Dienen mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen die entsprechenden Diepoxide hergestellt werden, welche in einem nachfolgenden Reaktionsschritt zu den entsprechenden α,ω-Diolen reduziert werden. Die Hydrierung findet in Gegenwart von Raney-Nickel als Katalysator statt. Dieses Verfahren ist nicht für die Herstellung von 1,6-Hexandiol anwendbar, da sich Raney-Nickel nicht als Katalysator für die Hydrierung von 1,2,5,6-Diepoxyhexan zu 1,6-Hexandiol eignet (s. Beispiele, Tabelle 2).
Es bestand also Bedarf an einem einfach durchzuführenden Verfahren zur Herstellung von 1,6-Hexandiol, welches von Adipinsäure und/oder von der Adipinsäureherstellung unabhängig ist. Dabei sollte von preiswerten und gut verfüg­ baren Edukten ausgegangen werden.
Überraschenderweise wurde nun ein Verfahren zur Herstellung von 1,6-Hexandiol gefunden, wobei 1,5-Hexadien mit einem Epoxidierungsmittel zu 1,2,5,6-Diepoxyhexan umgesetzt wird und anschließend in Gegenwart von Wasserstoff und einem Katalysator aus der Reihe Raney-Kobalt, Raney-Kobalt/Eisen oder Raney-Kobalt/Nickel hydriert wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt die Darstellung von 1,6-Hexandiol auf einem von der Herstellung von Adipinsäure bzw. von der Verwendung von Adipin­ säure als Edukt unabhängigem Weg. Bei den eingesetzten Edukten handelt es sich um preiswerte und gute verfügbare Verbindungen, was besonders bei einer groß­ technischen Umsetzung des erfindungsgemäßen Verfahrens von Vorteil ist.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das eingesetzte 1,5-Hexadien durch oxidative Dimerisierung von Propen hergestellt, welches seinerseits in für großtechnische Umsetzungen erforderlichen Mengen zur Verfügung steht. Die oxidative Dimerisierung kann beispielsweise nach dem von Bukeikhanova et al., Catalysis Lett. 50 (1998), 93-105 beschriebenen Verfahren bei Normaldruck und 500 bis 600°C im kontinuierlichen Gasstrom in einem Festbettreaktor durchgeführt werden, wobei als Katalysator ein Silizium-Indium-Mischoxid eingesetzt wird.
Im ersten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens wird 1,5-Hexadien mit einem Epoxidierungsmittel umgesetzt. Als Epoxidierungsmittel können alle für die Epoxi­ dierung nicht aktivierter Olefine bekannten Epoxidierungsmittel eingesetzt werden.
Vorzugsweise werden Peroxycarbonsäuren wie beispielsweise Peroxyessigsäure, Peroxypropionsäure, m-Chlorperoxybenzoesäure, Peroxybenzoesäure oder Trifluorperoxyessigsäure, sowie Salze von Peroxycarbonsäuren, wie beispielsweise Magnesiummonoperoxyphthalat-Hexahydrat, als Epoxidierungsmittel eingesetzt. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden die eingesetzten Peroxycarbonsäuren in situ aus Wasserstoffperoxid und der entsprechenden Carbonsäure hergestellt. Die Umsetzung mit Peroxycarbonsäuren als Epoxidierungsmittel wird vorzugsweise in inerten Lösungsmitteln, wie Kohlenwasserstoffen, beispielsweise Toluol oder Xylole, Ester wie z. B. tert.-Butylacelat. Ether wie beispielsweise Methyl-tert.-butylether oder halogenierte Lösungsmittel wie beispielsweise Dichlormethan, Chloroform oder Dichlorethan durchgeführt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform werden Hydroperoxide wie bei­ spielsweise tert.-Butylhydroperoxid oder tert.-Amylhydroperoxid als Epoxidierungs­ mittel eingesetzt. Die Umsetzung wird dabei vorzugsweise in inerten Lösungs­ mitteln, besonders bevorzugt in tert.-Butanol oder tert.-Amylalkohol durchgeführt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden als Epoxidierungsmittel Hypohalogensäuren oder deren Salze wie beispiels­ weise Natriumhypochlorit oder Natriumhypobromit eingesetzt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird als Epoxidierungsmittel Wasserstoffperoxid in Gegenwart eines Katalysators eingesetzt. Besonders bevorzugt wird wässrige Wasserstoffperoxidlösung, insbesondere eine 5-50%ige wässrige Wasserstoffperoxidlösung in Gegenwart eines Katalysators aus der Reihe Wolframsäure, Alkalimetall- oder Ammoniumwolframat, Alkalimetall- oder Ammoniumheteropolywolframat, Alkalimetall- oder Ammoniummolybdat, Alkalimetallmetavanadat, Vanadyl(IV)-acetylacetonat und Selendioxid eingesetzt. Ganz besonders bevorzugt wird als Epoxidierungsmittel wässrige Wasserstoffperoxidlösung in Gegenwart von Alkalimetallheteropolywolframat, vorzugsweise in Gegenwart von Na12[WZn3(H2O)2(ZnW9O34)2] × 46-48 H2O eingesetzt, wobei die Reaktion vorzugsweise in Gegenwart eines Phasentransfer­ katalysators, besonders bevorzugt in Gegenwart von Tetrabutylammoniumhydro­ gensulfat, durchgeführt wird. Die Reaktion wird dabei in Substanz oder in Gegenwart eines Lösungsmittels durchgeführt. Wird die Reaktion in Gegenwart eines Lösungsmittels durchgeführt, so wird vorzugsweise ein Lösungsmittel aus der Reihe Essigsäure, Toluol oder Alkohol, insbesondere Ethanol und tert.-Butanol, eingesetzt. Vorzugsweise wird die Reaktion in Substanz durchgeführt. Der Katalysator wird dabei vorzugsweise in einer Menge von 0,01 bis 50 Gew.-%, besonders bevorzugt in einer Menge von 0,1 bis 5 Gew.-%, bezogen auf 1,5-Hexadien, eingesetzt. Wird ein Phasentransferkatalysator eingesetzt, so wird dieser vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 50 Mol-%, besonders bevorzugt in einer Menge von 1 bis 5 Mol-%, bezogen auf 1,5-Hexadien, eingesetzt.
Vorzugsweise wird in der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens das Epoxidierungsmittel in einer Menge von 1 bis 10 Äquivalenten, besonders bevorzugt in einer Menge von 1 bis 5 Äquivalenten, bezogen auf 1,5-Hexadien, eingesetzt.
Die erste Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens wird vorzugsweise im Temperaturbereich von 0 bis 100°C, besonders bevorzugt bei Temperaturen von 20 bis 60°C durchgeführt.
Nach Durchführung der Epoxidierung kann das Reaktionsprodukt 1,2,5,6-Diepoxyhexan durch fraktionierte Destillation isoliert werden oder ohne Zwischenisolierung direkt in Gegenwart von Wasserstoff und den erfindungsgemäß zu verwendenden Katalysatoren hydriert werden.
Im zweiten Schritt des erfindungsgemäßen Verfahrens wird 1,2,5,6-Diepoxyhexan in Gegenwart von Wasserstoff und eines Katalysators aus der Reihe Raney-Kobalt, Raney-Kobalt/Eisen und Raney-Kobalt/Nickel zu 1,6-Hexandiol hydriert.
Als Katalysator wird vorzugsweise Raney-Kobalt oder Raney-Kobalt/Nickel, welches einen Überschuss an Kobalt im Vergleich zu Nickel aufweist, eingesetzt. Besonders bevorzugt wird Raney-Kobalt als Katalysator eingesetzt.
Der Katalysator wird vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 50 Mol-%, besonders bevorzugt in einer Menge von 1 bis 35 Mol%, bezogen auf 1,2,5,6-Diepoxyhexan, eingesetzt.
Die Hydrierung wird vorzugsweise bei einem Wasserstoffdruck von 5 bis 100 bar, besonders bevorzugt bei einem Wasserstoffdruck von 10 bis 80 bar, durchgeführt.
Als Lösungsmittel können alle inerten Solvenzien wie beispielsweise Kohlen­ wasserstoffe, Ether, Ester oder Alkohole eingesetzt werden. Vorzugsweise werden Lösungsmittel aus der Reihe THF, Dioxan, Methyl-tert.-butylether, 1,2-Dimethoxyethan und tert.-Butylacetat eingesetzt, besonders bevorzugt wird Methyl-tert.-butylether eingesetzt.
Weiterhin können Salze wie Phosphate, Alkalimetallcarbonate oder Alkalimetallchloride, Oxide wie beispielsweise Aluminiumoxid oder Magnesiumoxid oder organische Basen als Additive eingesetzt werden. Vorzugsweise werden als organische Basen Amine wie beispielsweise Triethylamin, Diisopropylethylamin oder Tetramethylethylendiamin, 1,8-Diazabicyclo[2.2.2]octan, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en, 1,5-Diazabicyclo[4.3.0]non-5-en, Pyridin, Lutidin, Collidin oder Hexamethyldisilazan eingesetzt. Vorzugsweise wird die Hydrierung in Gegenwart von Phosphaten oder einer organischen Base als Additiv durchgeführt, besonders bevorzugt in Gegenwart von Alkalimetallphosphaten oder einem organischen Amin, ganz besonders bevorzugt in Gegenwart von Kaliumphosphat oder Diisopropylethylamin. Vorzugsweise werden 0,1-30 Mol-% Additiv, besonders bevorzugt 1-20 Mol% Additiv, bezogen auf 1,2,5,6-Diepoxyhexan, eingesetzt.
Die Hydrierung wird vorzugsweise im Temperaturbereich von 50 bis 180°C, besonders bevorzugt bei Temperaturen von 60 bis 150°C, durchgeführt.
Die Hydrierung wird vorzugsweise so durchgeführt, dass 1,2,5,6-Diepoxyhexan in einem Lösungsmittel, vorzugsweise Methyl-tert.-butylether, vorgelegt wird und der Katalysator, vorzugsweise Raney-Kobalt, dazugegeben wird. Das Reaktionsgefäß wird verschlossen, die Reaktionsmischung wird, vorzugsweise unter Rühren, auf Reaktionstemperatur erhitzt. Nach Erreichen der Reaktionstemperatur wird Wasserstoff aufgepresst. Nach Beendigung der Reaktion wird die Reaktionsmischung abgekühlt und das Reaktionsgefäß entspannt. Die Isolierung von 1,6-Hexandiol aus der Reaktionsmischung wird vorzugsweise destillativ durchgeführt.
Beispiele Beispiel 1 Epoxidierung von 1,5-Hexadien mit m-Chlorperoxybenzoesäure
20,50 g (250 mmol) 1,5-Hexadien und 100,00 g (580 mmol) m-Chlorperbenzoesäure wurden in 3 l Methylenchlorid bei 0°C gelöst und bei 22°C 12 h gerührt. In einem Becherglas wurden 0,5 l gesättigte wässrige Natriumcarbonatlösung und 40 g Natriumthiosulfat vorgelegt und die Reaktionsmischung wurde langsam eingerührt. Nach Abklingen der Gasentwicklung wurde abfiltriert, die wässrige Phase wurde abgetrennt und die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet. Eine GC-MS-Analyse zeigte neben Spuren des Mono-Epoxids als Hauptprodukt 1,2,5,6-Diepoxyhexan. Nach Reinigung durch fraktionierte Destillation wurden 23,0 g 1,2,5,6-Diepoxyhexan (80% der Theorie) in 99%iger Reinheit erhalten.
Beispiel 2 Epoxidierung von 1,5-Hexadien mit Wasserstoffperoxid
1,00 g (12,17 mmol) 1,5-Hexadien, 2,95 g 30%ige wässrige Wasserstoffperoxid-Lösung (26,00 mmol), 0,10 g Na12[WZn3(H2O)2(ZnW9O34)2] × 46-48 H2O und 0,10 g (0,295 mmol, 2,4 Mol%) Tetrabutylammoniumhydrogensulfat wurden in einem Reaktionsgefäß in 5 ml THF vermischt und bei 22°C 12 h gerührt. An­ schließend wurde das Reaktionsgemisch zur Zerstörung der Peroxide mit einer Spatelspitze Braunstein versetzt, mit Methylenchlorid extrahiert und getrocknet. Die Ausbeute wurde durch eine gaschromatische Analyse bestimmt. Analog zu Beispiel 2 wurden die Beispiel 3 bis 5 in den in Tabelle 1 angegebenen Lösungsmitteln durchgeführt.
Tabelle 1
Beispiel 6 Hydrierung von 1,2,5,6-Diepoxyhexan zu 1,6-Hexandiol
50 mg 1,2,5,6-Diepoxyhexan wurden in 5 ml Methyl-tert.-butylether gelöst, mit 2,6 mg Raney-Kobalt (0,04 mmol, 10 Mol-%) versetzt und in ein 10 ml Rollrandgefäß mit Magnetrührstab, teflonbeschichtetem Septum und Bördelkappe gegeben. Das Rollrandgefäß wurde in einem Autoklaven gestellt, durch das Septum wurde zum Druckausgleich eine Edelstahlnadel gestochen. Anschließend wurden 80 Atmosphären Wasserstoff aufgepresst und der Reaktionsansatz für 5 Stunden unter Rühren auf 80°C erhitzt. Nach dem Abkühlen und Entspannen wurde die Reaktionsmischung gaschromatographisch analysiert.
Die Beispiele 7 bis 16 wurden analog zu Beispiel 6 mit den in Tabelle 2 angegebenen Katalysatoren und Additiven durchgeführt.
Tabelle 2

Claims (10)

1. Verfahren zur Herstellung von 1,6-Hexandiol durch Umsetzung von 1,5-Hexadien mit einem Epoxidierungsmittel zu 1,2,5,6-Diepoxyhexan und anschließender Hydrierung in Gegenwart von Wasserstoff und einem Katalysator aus der Reihe Raney-Kobalt, Raney-Kobalt/Eisen und Raney-Kobalt/Nickel.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Epoxidierungsmittel aus der Reihe Peroxycarbonsäuren, Salze von Peroxycarbonsäuren, Wasserstoffperoxid, Hydroperoxide, Hypohalogen­ säuren und Salze von Hypohalogensäuren eingesetzt wird.
3. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Epoxidierungsmittel Wasserstoff­ peroxid in Gegenwart eines Katalysators aus der Reihe Wolframsäure, Alkalimetallwolframat, Ammoniumwolframat, Alkalimetallmolybdat, Ammonium­ molybdat, Alkalimetallheteropolywolframat, Alkalimetallmetavanadat, Vana­ dyl(IV)-acetylacetonat und Selendioxid eingesetzt wird.
4. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Epoxidierungsmittel wässrige Wasser­ stoffperoxidlösung in Gegenwart von Alkalimetallheteropolywolframaten und eines Phasentransferkatalysators eingesetzt wird.
5. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydrierung in Gegenwart eines Katalysators aus der Reihe Raney-Kobalt und Raney-Kobalt/Nickel, welches einen Überschuss an Kobalt im Vergleich zu Nickel aufweist, durchgeführt wird.
6. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydrierung in Gegenwart von Methyl-tert.-butylether durchgeführt wird.
7. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydrierung in Gegenwart eines Additivs aus der Reihe Phosphate, Alkalimetallcarbonate, Alkalimetallchloride, Aluminiumoxid, Magnesiumoxid und organische Basen durchgeführt wird.
8. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydrierung in Gegenwart eines Additivs aus der Reihe Alkalimetallphosphat und organisches Amin durchgeführt wird.
9. Verfahren gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Additiv Kaliumphosphat oder Diisopropylethylamin eingesetzt wird.
10. Verfahren gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das eingesetzte 1,5-Hexadien durch oxidative Dimerisierung von Propen hergestellt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2013061515A1 (ja) 2011-10-27 2013-05-02 高砂香料工業株式会社 3-メントキシプロパノールの製造方法、及び冷感剤組成物

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