DE10009870C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung von Prüfobjekten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung von PrüfobjektenInfo
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- G01B11/161—Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring the deformation in a solid, e.g. optical strain gauge by interferometric means
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Description
Es ist bekannt, daß zur flächenhaften Bestimmung von Verschiebungen oder Dehnungen
eines Prüfobjektes mit diffus streuender Oberfläche interferometrische Verfahren, wie das
ESPI-(Electronic Speckle Pattern Interferometry) oder das Shearing Verfahren einge
setzt werden können. Welches Verfahren für ein gegebenes Prüfobjekt angewendet wer
den kann, hängt von der gewünschten Ergebnisart und der geforderten Auflösung bzw.
der Steifigkeit des Prüfobjektes im Verhältnis zur Größe der aufgebrachten Kräfte ab.
Bei den obengenannten Prüfverfahren werden bei statischer Prüfung üblicherweise zwei
Zustände des Prüfobjektes verglichen, indem das Objekt in zwei unterschiedlichen Be
lastungszuständen aufgenommen wird und die Interferogramme der beiden Zustände
subtrahiert werden. Hierdurch ergibt sich ein Differenzinterferogramm, welches je nach
verwendetem Meßprinzip entweder die Verschiebung oder die Dehnung des Objektes
zwischen den beiden Zuständen in Form von Interferenzlinien darstellt. Der Betrag der
Verschiebung oder Dehnung an einem Bildpunkt des Differenzinterferogramms kann
dann beispielsweise durch Abzählen der Interferenzlinien ausgehend von einem Bildpunkt
mit bekannter Verschiebung oder Dehnung und unter Berücksichtigung der verwendeten
Lichtwellenlänge bestimmt werden.
Wird der Meßkopf mit einer Phasenschiebeeinheit ausgerüstet, so kann eine erweiterte
Auswertung nach dem Prinzip des Phasenshiftverfahrens durchgeführt werden (W. Osten,
"Digitale Verarbeitung und Auswertung von Interferenzbildern", Kap. 6, Akademie Ver
lag ISBN 3-05-501294-1). Hierbei werden Phasenbilder erzeugt, welche jedem Bildpunkt
einen bestimmten Phasenwinkel zuordnen. Werden die Phasenbilder von zwei Zuständen
des Objektes subtrahiert, so erhält man ein Phasendifferenzbild. Im Gegensatz zum oben
genannten Differenzinterferogramm zeigt das Phasendifferenzbild nicht sinusförmig mo
dulierte Interferenzlinien, sondern direkt den Phasendifferenzwinkel zwischen zweitem
und erstem Zustand. Ein weiterer Vorteil dieser Darstellung ist ferner, daß aufgrund der
beim Phasenshiftverfahren angewendeten Rechenvorschrift der Phasenwinkel normiert
wird, daß heißt, der in einem Phasenbild mit einem Phasenwinkel korrespondierende
Grauwert ist unabhängig von der Bildkoordinate immer konstant.
Je nach Form und Größe des Prüfobjektes muß die interferometrische Messung häufig
nacheinander oder gleichzeitig in mehreren Abschnitten erfolgen. Eine typische Anwen
dung dieser Art ist beispielsweise die interferometrische Prüfung von Reifen. So be
schreibt die Patentschrift DE 42 31 578 C2 ein Verfahren zur Ermittlung von Verfor
mungen an Prüfobjekten, wobei das Ausführungsbeispiel zeigt, daß insbesondere an die
sektorweise Prüfung von Reifen gedacht wurde. Die Patentschrift US 5 786 533 schlägt
ein Verfahren zum gezielten Lokalisieren von Defekten in Reifen insbesondere im Gürtel
bereich vor. Auch hier läßt die gezeigte Anordnung von Meßkopf und Prüfobjekt eine
Auswertung des gesamten Gürtelbereiches nur dann zu, falls in mehreren Sektoren ge
prüft wird.
Die Kamera des interferometrischen Meßkopfes liefert perspektivische Abbildungen des
Objektes, die dieses je nach der verwendeten Abbildungsoptik zusätzlich auch noch mehr
oder weniger stark verzerrt darstellen. Sollen nun die in den Ergebnisbildern aufgezeigten
Defekte auf dem Prüfobjekt lokalisiert werden, so ergeben sich Probleme, da das Ergeb
nisbild das Objekt geometrisch verzerrt darstellt und somit keine exakte Zuordnung von
Bildposition und Objektkoordinaten möglich ist. Eine weitere Erschwernis stellt die un
bekannte Orientierung der Ergebnisbilder unterschiedlicher Oberflächenabschnitte zu
einander dar. Entweder sind mehr oder weniger große Überlappungsbereiche vorhanden
oder es klaffen Lücken unbekannter Größe. Dies erschwert auch eine rechnergestützte
Bewertung der Ergebnisse, da z. B. die Fläche gefundener Defekte nicht genau bestimmt
werden kann. Die Darstellung aller gemessenen Oberflächenabschnitte in einem gemein
samen Koordinatensystem ist daher eine oft gestellte Forderung.
Häufig behilft man sich damit, indem auf des Prüfobjekt Marken oder nummerierte Linien
aufgemalt werden, die dann in den Bildern der Kamera sichtbar sind. Diese Vorgehens
weise ist aber mühsam, da diese Marken bei jedem Prüfobjekt neu angebracht
und nach der Messung ggf auch wieder entfernt werden müssen.
Man kann sich auch an Objektkanten im Videobild orientieren und dann über geeignete
Bildverarbeitungsfunktionen versuchen, die Bilder interaktiv zu entzerren. Diese Vorge
hensweise ist aber innerhalb eines automatischen Prüfablaufs und ohne speziell geschultes
Personal nicht anwendbar.
In der Patentschrift WO 97/05449 A1 wird unter anderem ein Verfahren beschrieben,
bei dem die dreidimensionale Oberflächenkontur eines Objektes abschnittsweise
vermessen wird. Aus den Konturdaten wird ein Oberflächenmodell des Objektes erzeugt.
Der Messkopf zur dreidimensionalen Erfassung der Objektoberfläche besitzt zusätzlich
eine Einrichtung zur Erfassung der Farbinformation von der Objektoberfläche. Über ein
sogenanntes texture-mapping-Verfahren wird die gewonnene Farbinformation punkte-
bzw. abschnittsweise auf das erzeugte Oberflächenmodell übertragen. Schließlich erhält
man ein Oberflächenmodell, das nicht nur die Formgestalt des Objektes, sondern auch
dessen Farbgebung originalgetreu wiedergibt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren
und eine Vorrichtung anzugeben, die eine genaue Bestimmung der räumlichen Position
der interferometrisch gewonnenen Meßwerte auf dem Objekt und die räumliche Zuord
nung der einzelnen interferometrisch gemessenen Oberflächenabschnitte zueinander er
möglicht.
Das Verfahren soll dabei automatisch ablaufen und keiner interaktiven Mitwirkung durch
den Benutzer bedürfen. Es soll ferner die Möglichkeit bieten, die interferometrischen
Meßergebnisse in ein gemeinsames Koordinatensystem transformieren zu können.
Diese Aufgabe wird durch das in Patentanspruch 1 angegebene Verfahren und die in Pa
tentanspruch 19 angegebene Vorrichtung gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den jeweiligen Unteransprüchen angegeben.
Erfindungsgemäß wird die Kamera des interferometrischen Meßkopfes kalibriert, so daß
insbesondere Ort und Richtung für alle von beliebigen Bildpunkten der Kamera ausge
henden Beobachtungsstrahlen bezüglich der Kamera bekannt sind.
Erfindungsgemäß wird der interferometrische Meßkopf relativ zum Prüfobjekt definiert
von einem zum nächsten interferometrisch zu vermessenden Oberflächenabschnitt be
wegt, d. h. Richtung und Betrag dieser Bewegungen sind bezüglich des Prüfobjektes und
bezüglich der vorhergehenden Positionen des Meßkopfes für jeden erfaßten Abschnitt
bestimmbar. Zusammen mit den Kalibrierdaten der Kamera des Interferometers sind so
mit nicht nur für jeden vermessenen Oberflächenabschnitt Ort und Richtung der Be
obachtungsstrahlen bezüglich der Kamera sondern auch bezüglich eines gemeinsamen
zum Prüfobjekt ortsfesten Koordinatensystems bekannt.
Zur Zuordnung von interferometrisch erfaßten Verformungsdaten und Objektkoordinaten
fehlen jedoch die Raumkoordinaten der auf dem Bildsensor der Kamera abgebildeten
Oberflächenpunkte des Prüfobjekts. Durch die zuvor angegebenen Verfahrensschritte sind
zwar bereits Ort und Richtung der Beobachtungsstrahlen, welche die Objektoberfläche
schneiden, bekannt, es fehlen aber die Abstände der abgebildeten Oberflächenpunkte zur
Kamera.
Die interferometrisch zu untersuchenden Oberflächenabschnitte werden deshalb erfin
dungsgemäß mittels projizierter Lichtschnitte, die über eine Kamera erfaßt werden, drei
dimensional vermessen. In vielen Anwendungsfällen ist es dabei vorteilhaft, die Erfassung
der Oberflächenkontur ebenfalls abschnittsweise durchzuführen.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung bestehen die Lichtflächen zur
Erzeugung der Lichtschnitte aus ebenen Flächen, die auf dem Objekt jeweils einen li
nienförmigen Lichtschnitt erzeugen. Es können aber auch Punkte, Kreisflächen, oder an
dere Leuchtmarken auf das Objekt projiziert werden, um Triangulationsmarken zu er
halten.
Die Systeme zur interferometrischen Messung und zur Konturerfassung können zwar aus
völlig getrennten Einrichtungen bestehen, jedoch ist dies aus Kostengründen von Nach
teil, dem kaum Vorteile gegenüberstehen.
Das interferometrische Meßsystem und das Konturmeßsystem sind daher vorteilhafter
weise starr miteinander verbunden und werden von ein und derselben Einrichtung relativ
zum Prüfobjekt bewegt.
Die Kamera zur Erfassung der Lichtschnitte und die Kamera des interferometrischen
Meßkopfes sind ferner vorzugsweise identisch, d. h. es handelt sich vorzugsweise um ein
und dieselbe Kamera. Vorzugsweise bestehen zudem die erforderlichen Bildverar
beitungssysteme ihr die Auswertung sowohl der interferometrischen Bilddaten als auch
der Lichtschnittbilder aus ein und demselben Bildverarbeitungssystem, auch wenn die
jeweils anzuwendenden Auswerteverfahren völlig verschieden sind.
Über eine Triangulationsrechnung wird erfindungsgemäß die dreidimensionale Form der
Lichtschnitte und daraus die Formgestalt der Objektoberfläche bestimmt.
Liegen nun sowohl die interferometrischen Meßergebnisse als auch die Konturdaten vom
Objekt vor, so werden in einem weiteren Verfahrensschritt die gewonnenen Raumkoordi
naten der Oberfläche dazu verwendet, um den interferometrisch erfaßten Verformungsdaten
Raumkoordinaten zuzuordnen. Um dabei die räumliche Orientierung der einzelnen
interferometrisch vermessenen Oberflächenabschnitte zueinander bestimmen zu können,
werden erfindungsgemäß die durchgeführten definierten Relativbewegungen des Inter
ferometers von einem zum nächsten interferometrisch vermessenen Oberflächenabschnitt
verwendet.
Damit können den bildpunktweise interferometrisch gewonnenen Meßwerten aus allen
Meßabschnitten Koordinaten bezüglich eines gemeinsamen Koordinatensystems zugeord
net werden. Diese Zuordnung ist umkehrbar, d. h. ebenso können bestimmten Oberflä
chenkoordinaten ihre Verformungsdaten zugeordnet werden.
Je nach der verwendeten Ausführungsform der Erfindung kann es dazu kommen, daß für
einen Oberflächenpunkt eine Raumkoordinate vorliegt aber kein Verformungswert oder
umgekehrt für einen Oberflächenpunkt ein Verformungswert aber keine Raumkoordinate.
Auch bei der Koordinatentransformation der Ergebnisse zur Darstellung derselben in ei
nem anderen Koordinatensystem können bei der Darstellung als Rastergrafik zunächst
Lücken auftreten.
In all diesen Fällen werden die fehlenden Werte vorteilhafterweise durch Interpolation aus
den Werten der umliegenden Oberflächenpunkte, für die die entsprechende Größe vor
liegt, berechnet. Dabei ergibt sich noch ein Problem, falls die Verformungsdaten als 2π
modulierte Phasenwerte vorliegen, wie dies typischerweise nach Anwendung eines Pha
senshiftverfahrens der Fall ist. Aufgrund der 2π Modulation weist das Phasenbild Un
stetigkeitsstellen auf, wodurch eine Interpolation nicht überall fehlerfrei möglich ist. Die
ses Problem wird vorteilhafterweise dadurch beseitigt, indem die Interpolation nicht im
Phasenbild sondern in den Sinus- und Cosinustransformierten des Phasenbildes durchge
führt wird. Zur Berechnung der Sinus- und Cosinustransformierten des Phasenbildes wird
hierzu punktweise vom Phasenwert der Sinus- und der Cosinuswert berechnet. Sinus-
und Cosinustransformierte sind im Gegensatz zum Phasenbild überall stetig differenzier
bar. Nach Berechnung der interpolierten Sinus- und Cosinuswerte werden anschließend
der Phasenwerte über eine geeignete Rücktransformation, z. B. die Arcustangensfunktion,
berechnet.
Erfolgt die Erfassung der Kontur gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform mittels pro
jizierter Streifen, ist das Verfahren recht einfach durchführbar, falls die Koordinatenmessung
an genau den Positionen erfolgt, an denen auch die interferometrische Messung
durchgeführt wird und zur Erfassung der Bilder für die interferometrische Messung und
die Konturmessung ein und dieselbe Kamera verwendet wird. Dann erhält man nämlich
die Raumkoordinaten und die Verformungsdaten für exakt die gleichen abgebildeten Ob
jektpunkte, so daß die Zuordnung der Raumkoordinaten zu den Verformungswerten und
umgekehrt trivial ist. Probleme kann hier allerdings die Verwendung eines Shearing-Mo
duls als Abbildungsoptik für die Kamera bereiten. Die doppelt abgebildeten Linienmuster
können Probleme bei der Auswertung hervorrufen. Es ist dann zweckmäßig, entweder die
Linien des Projektionsgitters parallel zur Scherrichtung des Shearing-Moduls auszurich
ten oder eine eigene Kamera für das Konturerfassungssystem zu verwenden, die z. B. un
mittelbar neben der des Interferometers angeordnet ist.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist die Verwendung einzelner
Lichtflächen, beispielsweise zweier Lichtschnittebenen, die z. B. mittels eines Laser
scanners erzeugt werden. Da hierbei nur zwei Lichtschnitte in einer Position auswertbar
sind, werden vorzugsweise die Lichtschnitte dann von der Kamera aufgenommen und
dem Bildverarbeitungssystem zugeführt, wenn sich das Konturerfassungssystem von ei
nem zum nächsten Oberflächenabschnitt bewegt. Ist hierbei die Verfahrgeschwindigkeit
im Verhältnis zur Bildfrequenz der Kamera nicht zu hoch, so werden hierdurch zahlreiche
verschiedene Lichtschnitte und damit Objektschnitte erzeugt. Zur Vermeidung des Ver
wischens der einzelnen Bilder aufgrund der Bewegung relativ zum Objekt, wird die Ka
mera des Konturerfassungssystem hierzu vorteilhafterweise mit einem mechanischen oder
elektronischen Shutter ausgerüstet. Natürlich kann alternativ die Bewegung von einem
zum nächsten Abschnitt auch in mehreren Einzelschritten erfolgen, dann dauert der ge
samte Bewegungsvorgang aber wesentlich länger.
Zu jeder Aufnahme der Lichtschnitte wird gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung
gleichzeitig die momentane Position des Meßkopfes relativ zum Prüfobjekt ermittelt, so
daß letztlich die räumliche Lage aller aufgenommenen Lichtschnitte innerhalb eines
gemeinsamen Koordinatensystems eindeutig bestimmt werden kann.
Diese Ausführungsform besitzt mehrere wichtige Vorteile:
Der gerätetechnische Aufwand, um zusätzlich zur interferometrischen Messung eine Konturerfassung durchführen zu können, ist vergleichsweise gering. Ferner ist zur Konturerfassung kein zusätzlicher Zeitbedarf erforderlich, da diese während der Bewegung des Meßkopfes von einem zum nächsten Abschnitt erfolgen kann.
Der gerätetechnische Aufwand, um zusätzlich zur interferometrischen Messung eine Konturerfassung durchführen zu können, ist vergleichsweise gering. Ferner ist zur Konturerfassung kein zusätzlicher Zeitbedarf erforderlich, da diese während der Bewegung des Meßkopfes von einem zum nächsten Abschnitt erfolgen kann.
Der wichtigste Vorteil ist aber darin zu sehen, daß die erzeugten Lichtschnitte auch dann
noch einwandfrei identifiziert und ausgewertet werden können, wenn die Abbildungsoptik
der die Lichtschnitte erfassenden Kamera gemäß einem Aspekt der Erfindung ein
Shearing Modul beinhaltet. Jeder Lichtschnitt wird dann zwar als doppelte Linie abgebil
det, jedoch kann zwischen diesen beiden Linien problemlos gemittelt werden.
Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen er
läutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 ein Prüfsystem zur abschnittsweisen interferometrischen Vermessung von Objek
ten
Fig. 2 die Darstellung einer Konturmessung während der Meßkopf bewegt wird
Fig. 3a die Darstellung eines interferometrischen Meßergebnisses eines 1. Abschnittes
Fig. 3b die Darstellung eines interferometrischen Meßergebnisses eines 2. Abschnittes
Fig. 3c die Überführung der interferometrischen Meßergebnisse aus Fig. 3a und Fig. 3b
in ein gemeinsames Koordinatensystem.
Die Fig. 1 zeigt ein Prüfsystem zur Prüfung zylindrischer Objekte z. B. dem Gürtel eines
Fahrzeugreifens in der Draufsicht. Es besitzt einen zentrisch angeordneten interferometri
schen Meßkopf 2, der relativ zum Prüfobjekt 1 gedreht wird, so daß die Innenseite des
Prüfobjektes 1 sektorweise geprüft werden kann. Für eine 100% Inspektion wird die
Sektorgröße so gewählt, daß sich die mit der Kamera 3 des Interferometers 2 aufgenom
menen Bilder der einzelnen Sektoren, beispielsweise der Sektoren 1 und 2 hinreichend
überlappen. Die interferometrische Messung wird nun für jeden Sektor durchgeführt und
dazwischen das Interferometer 2 und das Konturerfassungssystem 10 von einem zum
nächsten Sektor mittels einer motorisch betriebenen Dreheinrichtung 8 weitergedreht.
Hierzu sind die Einrichtungen 5, 6 sowie die Kamera 4, die zusammen das Konturer
fassungssystem 10 bilden, und das Interferometer 2 über die Befestigungsvorrichtung 7
starr miteinander verbunden und werden gemeinsam mittels der Einrichtung 8 relativ zum
Prüfobjekt gedreht. Bei der konstruktiven Ausführung der Prüfmaschine ist es dabei na
türlich prinzipiell egal, ob der Meßkopf oder der Reifen drehbar gelagert ist.
Links und rechts vom interferometrischen Meßkopf 2 ist jeweils eine optische Einrichtung
5 und 6 zur Erzeugung jeweils einer Lichtschnittebene L1 bzw. L2 angebracht. Bei der
gezeigten Anordnung der Lichtschnittebenen L1 und L2 zur optischen Achse A der Ka
mera 4 ist stets sichergestellt, daß jeweils nur ein Lichtschnitt in der linken Bildhälfte und
ein Lichtschnitt in der rechten Bildhälfte der Kamera 4 abgebildet wird. Damit können die
beiden Lichtschnitte P11 und P21, welche die Schnittlinien der Lichtschnittebenen L1
bzw. L2 mit der Oberfläche des Prüfobjektes 1 sind, stets eindeutig in den Kamerabildern
identifiziert werden, auch wenn sie gleichzeitig von der Kamera 4 erfaßt werden und/oder
durch ein Shearing Modul abgebildet werden.
Die Einrichtungen 5 und 6 zur Erzeugung der Lichtschnittebenen L1 bzw. L2 werden
während der interferometrischen Messung vorteilhafterweise abgeschaltet, um diese nicht
zu beeinträchtigen. Nach Beendigung der interferometrischen Messung werden die Licht
schnittebenen eingeschaltet und der gesamte Meßkopf mittels der Dreheinrichtung 8 zum
nächsten Sektor gedreht. Die Kamera 4, die vorzugsweise identisch mit der Kamera 3 des
Interferometers 2 ist, beobachtet nun die auf dem Objekt 1 sichtbaren Linien P11 und
P21. Ist die Kamera 3 des Interferometers 2 kalibriert, so kann ein Punkt des Licht
schnitts P11 über den Beobachtungsstrahl B1 auf einen Bildpunkt der Kamera 3 projiziert
werden, d. h. Raumkoordinaten von Lichtschnitten können Bildkoordinaten der interfero
metrisch gemessenen Verformungsdaten zugeordnet werden.
Die Fig. 2 zeigt den Ablauf der Konturmessung während der Meßkopf von der Position
S1 in die Position S5 gedreht wird. Die Bilder der Kamera 4 werden fortlaufend aufge
nommen und abgelegt. Zu jedem der abgelegten Bilder von den Lichtschnittebenen L1
und L2 wird ferner die Meßkopfposition bestimmt. So wird zu Beginn der Drehbewegung
eine Aufnahme bei S1, während der Drehbewegung die Aufnahmen bei S2 bis S4 ge
macht und am Ende der Drehbewegung eine weitere Aufnahme bei Position S5 gemacht.
Die Oberfläche der Sektoren 1 und 2 wird somit mit insgesamt 10 Lichtschnitten erfaßt
bzw. vermessen. Die nachfolgende Tabelle zeigt, an welcher der 5 verschiedenen Positio
nen welche Lichtschnitte aufgenommen wurden:
Nach Beendigung der Drehbewegung des Meßkopfes ist nun die Oberflächengeometrie
der Sektoren 1 und 2 mit guter Auflösung berechenbar. Hierzu wird eine
Triangulationsrechnung durchgeführt wobei über die bekannten Meßkopfpositionen S1
bis S5 alle Lichtschnitte in einem gemeinsamen Koordinatensystem dargestellt werden
können.
Die Fig. 3a bis 3c zeigen schematisch, wie die gewonnenen Konturdaten nun dazu
genutzt werden, um die interferometrisch gemessenen Verformungsdaten in einem ge
meinsamen Koordinatensystem darzustellen.
Die interferometrischen Meßdaten der Sektoren 1 und 2 liegen zunächst als Bilddaten
z. B. in Form von Phasenbildern vor. Die in Fig. 3a und 3b gezeigten Ergebnisbilder wei
sen dabei zunächst eine geometrische Verzerrung auf. Diese wird hervorgerufen durch die
Krümmung der Objektoberfläche sowie die Verzeichnungsfehler der abbildenden Optik.
Die Koordinaten der Lichtschnitte werden nun dazu verwendet, Bildpunkten in den in
terferometrisch gewonnenen Verformungsbildern Raumkoordinaten zuzuordnen. Die
gemessenen Koordinaten der Lichtschnitte können hierzu über die bekannten Geometrie
daten der Kamera 3 in die Ergebnisbilder projiziert werden, so daß zunächst für all jene
Bildpunkte Koordinaten vorhanden sind, die auf einem der Lichtschnitte liegen. Zur
Orientierung ist die Lage der Lichtschnitte P11 bis P25 in den Fig. 3a und 3b einge
zeichnet. Für die umliegenden Werte bzw. Bildpunkte werden die Koordinaten durch
Interpolation berechnet.
Über eine Koordinatentransformation können die Verformungsdaten schließlich in einem
gemeinsamen Koordinatensystem dargestellt werden, wie es beispielhaft in Fig. 3c dargestellt
ist. Die in den Sektoren 1 und 2 im Überlappungsbereich liegende Fehlstelle wird
nun im gemeinsamen Koordinatensystem in ihrer wahren Größe und Form sichtbar.
Kann die gesamte Zylinderfläche auch in ihrer Höhe nicht mit einer Aufnahme erfaßt
werden, so muß zur vollständigen Prüfung der Gesamtfläche in zwei oder mehr unter
schiedlichen Ebenen gemessen werden. Dann gibt es nicht nur in Umfangsrichtung an
einander anschließende Meßabschnitte sondern ggf. für jeden Sektor auch oberhalb und
unterhalb anschließende Meßabschnitte. Um so wichtiger ist es dann, daß durch das neue
Verfahren alle Abschnitte in ein gemeinsames Koordinatensystem transformiert werden
können.
Claims (33)
1. Verfahren zur Untersuchung der Verformung von Prüfobjekten mit diffus streuender
Oberfläche, die verschiedenen Belastungen ausgesetzt werden, bei dem
die Objektoberfläche abschnittsweise mit einem interferometrischen Messkopf mit Kamera untersucht wird, der mit einem interferometrisch flächenhaften Messverfahren arbeitet,
die durch verschiedene Belastungen hervorgerufenen Verschiebungen oder Dehnun gen der Objektoberfläche in den Abbildungen vom Prüfobjekt auf dem Bildsensor der Kamera erfaßt werden,
die auf dem Bildsensor erzeugten Abbildungen zur Weiterverarbeitung einem Bild verarbeitungssystem zugeführt werden,
aus den erzeugten Abbildungen vom Bildverarbeitungssystem die Verschiebung oder der Spannungs-/Dehnungszustand des Prüfobjektes berechnet wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der optische Strahlengang der Kamera des interferometrischen Meßkopfes durch eine Kalibrierung bestimmt wird,
die Kamera des interferometrischen Meßkopfes durch eine definierte Relativbewegung zum Prüfobjekt von einem Abschnitt der Objektoberfläche zum nächsten bewegt wird,
Lichtschnitte auf den interferometrisch vermessenen Abschnitten der Oberfläche des Prüfobjektes erzeugt werden,
die erzeugten Lichtschnitte auf der Objektoberfläche mittels einer Kamera erfaßt werden,
über eine Triangulationsrechnung die Raumkoordinaten der Lichtschnitte berechnet werden,
aus den Raumkoordinaten der Lichtschnitte die Raumkoordinaten der Oberflächenab schnitte bestimmt werden
und mittels der gewonnenen Raumkoordinaten der Oberflächenabschnitte und mittels der Daten der durchgeführten Relativbewegungen des interferometrischen Meßkopfes den interferometrisch erfassten Verformungsdaten die zutreffenden Raumkoordinaten zugeordnet werden.
die Objektoberfläche abschnittsweise mit einem interferometrischen Messkopf mit Kamera untersucht wird, der mit einem interferometrisch flächenhaften Messverfahren arbeitet,
die durch verschiedene Belastungen hervorgerufenen Verschiebungen oder Dehnun gen der Objektoberfläche in den Abbildungen vom Prüfobjekt auf dem Bildsensor der Kamera erfaßt werden,
die auf dem Bildsensor erzeugten Abbildungen zur Weiterverarbeitung einem Bild verarbeitungssystem zugeführt werden,
aus den erzeugten Abbildungen vom Bildverarbeitungssystem die Verschiebung oder der Spannungs-/Dehnungszustand des Prüfobjektes berechnet wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der optische Strahlengang der Kamera des interferometrischen Meßkopfes durch eine Kalibrierung bestimmt wird,
die Kamera des interferometrischen Meßkopfes durch eine definierte Relativbewegung zum Prüfobjekt von einem Abschnitt der Objektoberfläche zum nächsten bewegt wird,
Lichtschnitte auf den interferometrisch vermessenen Abschnitten der Oberfläche des Prüfobjektes erzeugt werden,
die erzeugten Lichtschnitte auf der Objektoberfläche mittels einer Kamera erfaßt werden,
über eine Triangulationsrechnung die Raumkoordinaten der Lichtschnitte berechnet werden,
aus den Raumkoordinaten der Lichtschnitte die Raumkoordinaten der Oberflächenab schnitte bestimmt werden
und mittels der gewonnenen Raumkoordinaten der Oberflächenabschnitte und mittels der Daten der durchgeführten Relativbewegungen des interferometrischen Meßkopfes den interferometrisch erfassten Verformungsdaten die zutreffenden Raumkoordinaten zugeordnet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Raumkoordinaten der Objektoberfläche abschnittsweise durch das
Lichtschnittkonturerfassungssystem erfasst werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der interferometrische Meßkopf und das Lichtschnittkonturerfassungssystem starr
miteinander verbunden sind und die Relativbewegungen von einem Abschnitt der
Objektoberfläche zum nächsten gemeinsam durchführen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kamera des interferometrischen Meßkopfes zur Aufnahme der erzeugten
Lichtschnitte verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß Lichtschnittebenen erzeugt und dazu verwendet werden, Lichtschnitte auf die
Objektoberfläche zu projizieren.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtschnitte mittels projizierter Streifenmuster erzeugt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtschnitte mittels eines in der Patentschrift DE 197 38 179 C1
offengelegten Verfahrens erzeugt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Messung der Objektkontur abschnittsweise und an jeweils genau den Positio
nen des Meßsystems durchgeführt wird, an denen auch die Verformung gemessen
wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß wenige einzelne Lichtschnitte erzeugt werden, und die Raumkoordinaten der Ob
jektoberfläche aus diesen Lichtschnitten bestimmt werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die erzeugten Lichtschnitte während der Relativbewegungen zwischen dem
Lichtschnittkonturerfassungssystem und dem Prüfobjekt durch eine Kamera
aufgenommen und nachfolgend durch ein Bildverarbeitungssystem weiterverarbeitet
werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die zu jeder Aufnahme der Abbildungen der erzeugten Lichtschnitte jeweils vor
liegende momentane Position des Lichtschnittkonturerfassungssystems relativ zum
Objekt bestimmt wird und daraus die ermittelten Koordinaten der Lichtschnitte in ein
gemeinsames Koordinatensystem überführt werden.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegungseinrichtung zum Bewegen des interferometrischen Meßkopfes
und/oder des Lichtschnittkonturerfassungssystems relativ zum Prüfobjekt zur
geometrischen Kalibrierung des jeweiligen Meßsystems verwendet wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquellen zur Erzeugung der Lichtschnitte während der interferometrischen
Messung ausgeschaltet werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß benötigte, nicht gemessene Raumkoordinaten durch Interpolation aus bekannten
Raumkoordinaten benachbarter Punkte berechnet werden.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß benötigte, nicht gemessene Verformungswerte durch Interpolation aus bekannten
Verformungswerten benachbarter Punkte berechnet werden.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Berechnung von Verformungswerten aus Phasenbilder mittels Interpolation
die Unstetigkeitsstellen in den Phasenbildern durch eine Sinus- und eine Co
sinustransformation beseitigt werden, die Interpolation in den Sinus- bzw. Co
sinustransformierten durchgeführt wird und anschließend die Phasenwerte aus den er
haltenen interpolierten Sinus- und Cosinuswerten berechnet werden.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Darstellung der Ergebnisse der Verformungsmessung der einzelnen Abschnitte
der Objektoberfläche in einem gemeinsamen Koordinatensystem erfolgt.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Darstellung der Ergebnisse der Verformungsmessung der Objektoberfläche die
Objektoberfläche rechnerisch abgewickelt wird.
19. Vorrichtung zur Untersuchung von Prüfobjekten (1) mit diffus streuender Oberfläche,
bestehend aus einem interferometrischen Messkopf (2) mit einer Kamera (3) zur
Aufnahme von Bilddaten, einem an die Kamera (3) angeschlossenem
Bildverarbeitungssystem (9) zur Weiterverarbeitung der von der Kamera (3) erzeugten
Bilder dadurch gekennzeichnet,
daß das Prüfsystem wenigstens eine Einrichtung (8) zum Ausführen von definierten Relativbewegungen zwischen dem interferometrischen Messkopf (2) und der Objektoberfläche (1) aufweist,
daß das Prüfsystem ein Lichtschnittkonturerfassungssystem (10) aufweist, bestehend aus wenigstens einer Einrichtung (5, 6) zur Erzeugung von Lichtflächen (L1, L2), die so zu einer Kamera (4) hin ausgerichtet sind, daß die von dieser Einrichtung (5, 6) er zeugten Lichtschnitte (P11, P12) auf dem Prüfobjekt (1) mit der Kamera (4) beobachtet werden können,
Mittel zur Bestimmung der Raumkoordinaten der Lichtschnitte,
Mittel zur Bestimmung von Raumkoordinaten der Objektoberflächenabschnitte daraus,
Mittel zur Zuordnung zutreffender Raumkoordinaten zu den interferometrisch erfassten Verformungsdaten.
daß das Prüfsystem wenigstens eine Einrichtung (8) zum Ausführen von definierten Relativbewegungen zwischen dem interferometrischen Messkopf (2) und der Objektoberfläche (1) aufweist,
daß das Prüfsystem ein Lichtschnittkonturerfassungssystem (10) aufweist, bestehend aus wenigstens einer Einrichtung (5, 6) zur Erzeugung von Lichtflächen (L1, L2), die so zu einer Kamera (4) hin ausgerichtet sind, daß die von dieser Einrichtung (5, 6) er zeugten Lichtschnitte (P11, P12) auf dem Prüfobjekt (1) mit der Kamera (4) beobachtet werden können,
Mittel zur Bestimmung der Raumkoordinaten der Lichtschnitte,
Mittel zur Bestimmung von Raumkoordinaten der Objektoberflächenabschnitte daraus,
Mittel zur Zuordnung zutreffender Raumkoordinaten zu den interferometrisch erfassten Verformungsdaten.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß der interferometrische Messkopf (2), die Einrichtungen (5, 6) zur Erzeugung von
Lichtflächen (L1, L2) und die Kameras (3) und (4) über eine Befestigungsvorrichtung
(7) starr miteinander verbunden sind und gemeinsam über eine Einrichtung (8) relativ
zum Prüfobjekt (1) bewegbar sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kamera (3) des interferometrischen Messkopfes (2) und die Kamera (4) des
Lichtschnittkonturerfassungssystems (10) aus ein und derselben Kamera bestehen.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kamera (3) des interferometrischen Messkopfes (2) und die Kamera (4) des
Lichtschnittkonturerfassungssystems (10) nebeneinander oder übereinander
angeordnet sind.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtungen (5, 6) zur Erzeugung von Lichtflächen so ausgebildet sind, daß
die erzeugten Lichtflächen (L1, L2) jeweils ebene Flächen sind.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Erzeugung von Lichtflächen (L1, L2) aus einem Streifenpro
jektor besteht.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kameras (3) und (4) aus ein und derselben Kamera bestehen, die Abbildungs
optik der Kamera ein Shearing Modul beinhaltet und die Scherrichtung des Shearing
Moduls und die Linien des Projektionsgitters des Streifenprojektors parallel zueinan
der ausgerichtet sind.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Erzeugung von Lichtflächen aus ein oder mehreren optischen
Geräten (5, 6) besteht, die einzelne Lichtflächen (L1, L2) erzeugen.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kameras (3) und (4) aus ein und derselben Kamera bestehen, und die Ab
bildungsoptik der Kamera ein Shearing Modul beinhaltet.
28. Vorrichtung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (8) zum gemeinsamen definierten Bewegen des
interferometrischen Messkopfes (2) und des Lichtschnittkonturerfassungssystems (10)
relativ zum Prüfobjekt (1) so ausgebildet ist, daß die Momentanposition des
Lichtschnittkonturerfassungssystems (10) relativ zum Prüfobjekt (1) während des
Verfahrvorganges bestimmt werden kann.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kamera (4) des Lichtschnittkonturerfassungssystems (10) mit einem
mechanischen oder elektronischen Shutter ausgerüstet ist.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 29, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (8) zum definierten Verfahren des interferometrischen Messkopfes
(2) und/oder des Lichtschnittkonturerfassungssystems (10) relativ zum Prüfobjekt aus
ein oder mehreren Schrittmotoren besteht.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 30, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtungen (5, 6) zur Erzeugung der Lichtflächen (L1, L2) mit einem Schal
ter ausgerüstet sind, mit dem die Lichtquellen der Einrichtungen (5, 6) ein- und ausge
schaltet werden.
32. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 31, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtungen (5, 6) zur Erzeugung der Lichtflächen aus einem oder mehreren
Laserscannern bestehen.
33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 32, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl Kamera (3) als auch Kamera (4) an das Bildverarbeitungssystem (9) ange
schlossen sind.
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|---|---|---|---|
| DE2000109870 DE10009870C2 (de) | 2000-03-01 | 2000-03-01 | Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung von Prüfobjekten |
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|---|---|
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|---|---|---|---|---|
| WO1997005449A1 (en) * | 1995-07-26 | 1997-02-13 | Crampton Stephen J | Scanning apparatus and method |
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2000
- 2000-03-01 DE DE2000109870 patent/DE10009870C2/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997005449A1 (en) * | 1995-07-26 | 1997-02-13 | Crampton Stephen J | Scanning apparatus and method |
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