DD201618A1 - Verkleben von polyamid und polyester in mehrschichtverbindungen,vorzugsweise fuer baender,treibriemen,foerdergurten und dgl. - Google Patents

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DD201618A1
DD201618A1 DD23270081A DD23270081A DD201618A1 DD 201618 A1 DD201618 A1 DD 201618A1 DD 23270081 A DD23270081 A DD 23270081A DD 23270081 A DD23270081 A DD 23270081A DD 201618 A1 DD201618 A1 DD 201618A1
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polyester
polyamide
bonding
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pretreated
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DD23270081A
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Gerald Bindig
Heinz Kretzschmar
Manfred Dulz
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Gerald Bindig
Heinz Kretzschmar
Manfred Dulz
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Abstract

Die Erfindung betrifft das Verkleben von Polyamid und Polyester in Mehrschichtverbindungen, vorzugsweise fuer Baender, Foerdergurte und Treibriemen an Druck- und Buchbindereimaschinen. Bei einem bekannt gewordenen Foerderband wird das direkte Verkleben von Polyamid oder Polyester mit anderen Stoffen das bisher auf Grund des Fehlens eines geeigneten Klebstoffes technologisch nur fuer geringe Verbundfestigkeiten angewendet worden ist, dadurch umgangen, dass z.B. derartige Gewebe im Gummi eingebettet sind, so dass die einzelnen Schichten des Verbundes mittels Vulkanisieren verbunden werden koennen. Durch den Gegenstand der Erfindung sind Verbunde mit Polyester oder Polyamid moeglich, deren Festigkeit groesser ist, als beispielsweise die Zugfestigkeit von Polyesterfolie von <0,2 mm. Dies wird dadurch erreicht, dass die Klebeflaechen des Polyamids oder Polyesters mit einer 40 bis 80 %igen, vorzugsweise 65 %igen, Loesung von Parachlormetacresol in Aceton bei staendiger Waermezufuhr vorbehandelt und darauf ein Klebstoffsystem aus Hydroxylpolester-Polyurethanpraepolymeren bei anschliessender Nachvernetzung mit Polyisocyanaten, vorzugsweise mit Triphenyl-Methan-Triisoxyanat, aufgetragen und eine Deckschicht aus Kunststoff in noch heissem Zustand aufgepresst wird.

Description

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Verkleben von Polyamid und Polyester in Mehrschiclitverbindungen, vorzugsweise für Bänder, Treibriemen, Fördergurte und dgl.-
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft das Verkleben von Polyamid und Polyester in Lielirschichtverbindungen, vorzugsweise für Bänder, Fördergurte und Treibriemen an Druck- und Buchbindereimaschinen,
Charakteristik der bekannten technischen Losungen
Ss ist -zwar bekannt, Folienverbunde mit Polyamid oder Polyester, mittels Polyurethanklebstoffen herzustellen, jedoch liegen die damit erreichten Verbundfestigkeiten nur bei etwa 5 bis 10 H/cm, so daß sich diese Verbünde weitestgehend als Verpackungsmittel eignen. Bei dem in der DE-AS 2,229*496 beschriebenen Förderband soll u. a.. dieser Nachteil dadurch, vermieden werden, indem zwar Verstärkungslagen aus Polyamid und Polyester vorgesehen sind, ein Verkleben dieser Fasern aber dadurch vermieden werden soll, daß ein aus diesen Fasern bestehendes nichtgewebtes, miteinander verwirrtes und genadeltes Gewebe zwischen zwei die gleiche Fasermischung aufweisende und in.Gummi eingebettete Lagen gewebtes Gewebe eingelagert ist, die wiederum von zwei Gummischichten überdeckt sind, Das nichtgewebte Gewebe wird durch Tauchen mit einer Lösung getränkt bzw» von dieser überzogen, die geeignet ist, mit den Gummilagen eine Verbindung, wie z. B, durch Vulkanisieren, einzugehen. Mit dieser Einlagerung bzw, Be-
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schichtung der Polyamid- und Polyesterlagen wird zwar ein Verkleben derselben, das auf Grund des Fehlens eines geeigneten Klebers nicht möglich ist, umgangen, jedoch ist damit ein aufwendiges Herstellungsverfahren für ein derartiges Förderband notwendig. Obwohl das beschriebene Förderband.eine relativ gute Bruchlast aufweisen soll, besitzt es nicht die Festigkeit und Dehnungsstabilität, die zu erwarten ist, wenn Polyamid- oder Polyestarfolie als Zugschicht verwendet und durch einen geeigneten Klebstoff mit der Deckschicht direkt verbunden wird·
Ziel der Erfindungen
Ziel der Erfindung ist es, einen Klebstoff und ein Verfahren 'zu finden, mit denen es möglich ist, Band- und Treibriemen sowie Fördergurte aus Polyamid oder Polyester als Zugschicht mit optimal niedrigem technologischem Aufwand herzustellen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Klebstoff polymerer Zusammensetzung sowie ein Verfahren zu dessen'Verarbeitung zu finden, mit denen Verbünde von Polyester oder Polyamid, insbesondere Folienverbunde aus Polyester oder Polyamid, von deren Zugschicht mit den zugeordneten Deckschichten, hergestellt werden können, deren Verbundfestigkeit wesentlich die bekannter gleichartiger Verbünde übersteigt,
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Klebeflächen des Polyamids oder Polyesters mit einer 40 bis 80 %igen, vorzugsweise 65 %igen, Lösung von Parachlormetacresol in Aceton bei ständiger Wärmezufuhr vorbehandelt, daß auf die vorbehandelten Klebeflächen ein an sich bekanntes Klebstoffsystem aus HydroxyIpolyester-Polyurethanpropolymeren bei anschließender Hachvernetzung mit Polyisocyanaten, vorzugsweise mit Triphanyl-Methan-'Triisocyanat, aufgetragen und die Deckschicht aus Kunst-
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stoff in noch heißem Zustand .aufgepreßt wird, Es ist auch möglich, die Klebeflächen des Polyamids oder Polyesters mit einer 40 bis oO %igen, vorzugsweise einer 50 %igen, Lösung von Phenol in Tetrachioräthan vorzubehandeln. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist eine Herstellung υοώ. Band- und Treibriemen sowie Fördergurten aus Verbunden von Polyester oder Polyamid mit einem optimal geringen technologischen "Aufwand gesichert, indem beispielsweise das Einbringen eines haftvermittelnden Elementes aus Geweben, Fasern oder Vliesen in gesonderte Zwischenschichten nicht erforderlich ist. Auf Grund dessen, daß mit dem Gegenstand der Erfindung ein geeigneter polymerer Klebstoff sowie ein Verfahren zu dessen Verarbeitung gefunden wurde, ist'es nunmehr gesichert, daß die Verbundfestigkeit solcher Folienverbund e auf ein mehrfaches der Verbundfestigkeit bekannter gleichartiger Verbünde erhöht wird und größer ist, als beispiels-
weiteren ist eine Polyamid- oder Polyesterfolie dehnungsstabiler Ausführunsrsbeisriiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden*
Die Zugschicht des herzustellenden Klebeverbundes besteht aus Polyesterfolie und wird mit den aus thermoplastischem Polyurethan bestehenden Deckschichten wie folgt verklebt.
Die Polyesterfolie wird, mit einer 65 %igen Lösung von Parachlormetacresol in Aceton beidseitig benetzt und bei. 130 0C getrocknet. Die 20 %ige Klebstofflösung, bestehend aus einem Polyurethanpräpolymer- aus Adipinsäure-Hesandiolpolyester mit endständigen Hydroxylgruppen, die mit Toluylendiisocyariat so umgesetzt sind, daßs das Polymer bis zu 3 % Hydroxylgruppen enthält,. gelöst in einem aus einem Teil Aceton und drei Teilen Toluol bestehenden Gemisch, mit 5 % einer 75 %igen Triphenylmethanlösung in Chlormethan versetzt wird« Danach erfolgt der
Auftrag des Klebstoffgemisches auf die vorbehandelte Polyeaterfolie-mit einer Auftragsmenge von 150 g/m # Die so beschichtete Polyesterfolie wird an zwei Breitschlitzdüsen von Extrudern so vorbeigeführt, daß diese mit den dort herausgeförderten, verarbeitungswarmen und die Deckschichten darstellenden Polyurethan folien kongruent aufeinander zu liegen kommen, Unmittelbar nach dem Fügen der folien werden diese als Folienverbund durch Preßwalzen geleitet, die diesen noch verfestigen» Die erzielte Verbundfestigkeit liegt um etwa das Zehnfache über der bisher bekannter Polymerfolienverbunde»

Claims (2)

Erf indunssanspruch
1» Verkleben von Polyamid und Polyester mit Kunststoffen, wie z, B, Polyurethan oder Polyvinylchlorid, oder mit natürlichen Stoffen und testilen Flächengebilden in Mehrschichtverbindungen für Bänder, Treibriemen, Fördergürte und dgl,j dadurch gekennzeichnet, daß die Klebeflächen des Polyamids oder Polyesters mit einer 40 bis 80 %igen, vorzugsweise einer 65 %igen, Lösung von Parachlonnetacresol in Aceton . bei ständiger Wärmezufuhr vorbehandelt, daß auf die vorbehandelten Klebeflächen'ein an sich bekanntes Klebstoffsystem aus Hydroxylpolester-Polyurethanpropolymeren bei anschließender IJachvemetaung mit Polyisocyanaten, vorzugsweise mit Triphenyl-Methan-Iriisocyanat, aufgetragen und eine Deckschicht aus,Kunststoff in noch heißem Zustand aufgepreßt wird,
2, Verkleben von Polyamid und Polyester mit Kunststoffen nach Punkt 1, dadurch' gekennzeichnet, daß die Klebeflächen des Polyamids oder Polyesters mit einer 4-0 bis 60 %igen, vorzugsweise einer 50 iSigen, Lösung von Phenol in Tetrachloräthan vorbehandelt werden»
DD23270081A 1981-08-20 1981-08-20 Verkleben von polyamid und polyester in mehrschichtverbindungen,vorzugsweise fuer baender,treibriemen,foerdergurten und dgl. DD201618A1 (de)

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