DD158317A3 - Schneidengestaltung,insbesondere bei waelzfraesern - Google Patents
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Abstract
Unter dem Titel "Schneidengestaltung, insbesondere bei Waelzfraesern" wird eine Erfindung dargestellt, die sich auf Waelzfraeser bezieht, deren Eingriffsstrecke bzw. Zahneingriff in der Vorschneidzone so gestaltet ist, dass der Zahn einen relativ breiten Span abhebt und dadurch das Maschinensystem zu starken Schwingungen anregt, wie es beispielsweise bei Waelzfraesern fuer Schraubenrotoren oder bei Novikov-Verzahnung der Fall ist. Ziel der Erfindung ist es, durch entsprechende Schneidengestaltung die Schwingungserregung merklich zu mindern. Dies wird dadurch erreicht, dass an den Freiflaechen wechselseitig von Zahn zu Zahn Schneidenunterbrechungen angeordnet werden, dergestalt, dass innerhalb einer Zahngruppe eine vollstaendige Ueberdeckung des Huellschraubenprofiles durch Schneidenteile erfolgt.
Description
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Titel der Erfindung
Schneidengestaltung, insbesondere "bei Wälsfräsern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Schneidengestaltung, insbesondere bei Wälzfräsern, deren Eingriffsstrecke so gestaltet ist, daß der Zahn mit der gesamten bz·«?. einen großen Teil der Sohneidenlänge zum Eingriff kommt und dadurch einen relativ breiten Span abhebt, -wie es vorzugsweise bei Wälzfräsern für Schraubenrotoren oder lovikov-Verzahmmg der Pail ist. '
Charakteristik der bekannten technischen lösungen Es sind wälzfräser bekannt, bei denen diese breiten Späne durch schmale sogenannte «Spanbrechernuten" unterteilt werden» Die Spanbreehernuten sind dabei von Zahn zu Zahn versetzt auf der Freifläche angeordnet.
Yfeiterhin wird versucht, durch wechselseitige Fasen an den Fräserzähnen im tfbergangsradius vom Kopf zur jeweiligen Planke die· Bildung von Dreiflankenspänen in der Vorschneidzone zu vermeiden (Ind..-Ana. !ssen 100/1978/ 5, S. 24-25). Beide Methoden sind jedoch nicht geeignet, die den breiten Spänen kurzzeitig'auftretenten relativ hohen Schnittkräfte abzubauen. Die in der Zahnfrequenz auftretenden Belastungsspitzen regen das Maschinensystem zu Schwingungen an und wirken soch damit negativ auf den Spanungsprozeß und auf das Standzeitverhalten aus. Bekannt sind auch Wälzfräser .für Schneckenräder mit koni-
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schem Anschnitts, bei denen die Umfangssohneidenflachen der Schneidzähne mit sich über den Kegelmantel erstreckenden Gemndegängen und die Tlankenschneidflächen mit spiralförmig verlaufenden Gewindegängen versehen sind. (DE-PS 18 39 738, EX. 49 d, 14/03).
Bei mehrgängigen Wälzfräsern ist es bekannt, daß jeder Gang mit einem anderen Profil und mindestens ein Gang nach dem der zu erzeugenden Vorbearbeitungsstufe zugeordneten Bezugsprofil ausgebildet ist. Die Profile der aufeinanderfolgenden Fräsergänge sind - außer dem letzten mit mehreren Spanstufen unterschiedlicher Anordnung versehen, derart, daß beim Verzahnen eines Rades, dessen Zähne kein Vielfaches der 3?räsergangzahl ist, eine weitgehende Spanaufteilung erreicht wird (DL-PS 84 118, KL. 49 d, 21/16).
Weiterhin sind wälzfräser bekannt, die aus einer oder mehreren mit pianparallelen Stirnflächen und mit der Fräsersteigung entsprechenden schraubenförmigen Zahnkränzen versehenen Scheiben bestehen, deren Zahnkränze mit kreuzverzahßt angeordneten, auswechselbaren Hartmetallmessern bestückt sind. Die Hartmetallbestüekung "besteht aus quadratischen Hartmetall-Wendeplatten, die in der Aufeinanderfolge der Zähne rechts- und linksschneidend mit -wechselndem radialen Abstand angeordnet sind, derart, daß die seitenschneidenden lendeplattenkanten beim Präserumlauf einander überdecken.(DE-OS 27 00 525, 27 49 372 und 27 53 286).
Diese bekannten Maßnahmen zur Unterteilung des Spanungsprofiles haben den Fachteil, daß die sich durch die verhältnismäßig langen Plankenschneiden ergebenden Spanbreiten nur unzureichend unterteilt sind, wodurch solche Werkzeuge zu Werkzeugschwingungen neigen? was sich verschlechternd auf die Qualität der Bearbeitungsfläche und auoh leistungsmirid.ernd auswirkt.
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Ziel der Erfindung . '
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Schneidengestaltung für wälzfräser zu entwickeln, die das Auftreten von werkzeugsohwingungen merklich mindert und zu qualitativ sowie quantitativ besseren Arbeitsergebnissen führt.
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schneidengestaltung an Wälzfräsern im Sinne der Unterteilung der Spanbreite zu verbessern. · . Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Zone der breiten Späne die Schneide der Zähne in Gangrichtung entweder partiell oder durchgehend wechselseitig überdeckend ausgespart wird. Damit kann die ursprüngliche Schneidenlänge auf 90 bis max.' 100 : ζ # reduziert werden (z = Anzahl der Zahne'in der sich überdeckenden Zahngruppe).
Die damit verbundene Änderung des.Spanquerschnittes und der -stauohung bringt eine merkliche Verbesserung des Sohwingung'sverhaltens vom Maschinensystem.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeißpiel näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung zeigern
Pig. 1: linen Wälzfräser in der Seitenansicht mit der erfindungsgemäßen Profilausführung
Pig» 2: Den Achsschnitt eines Wälzfräsers mit der erfindungsgemäßen ProfilausfUhrung
Pig. 3: Eine lineare Darstellung der Wälzfräserzähne " mit der erfindungsgemäßen Profilausführung in Richtung der Hüllschraube.
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An· den Zähnen 1 eines eingängigen Wälzfräsers sind an der Freifläche 2 wechselseitig von Zahn zu Zahn Schneidenunterbre.chungen 3 angebracht. Die Schneidenunterbrechungen sind so angeordnet, daß innerhalb einer Zahngruppe 4 eine vollständige überdeckung des Hüllschraubenprofiles 5 durch Schneidenteile 6 erfolgt. ' . Die so erreichte Schneidenverkürzung führt zu günstigeren Spanquerschnitten und besonders in den gekrümmten Schneidenbereichen zu einer Minderung der Spanstauchung. Beide Komponenten ergeben eine Reduzierung der Schnittkräfte und genügen damit der förderung.
Claims (3)
- -S-22 6772Erf indungs ansprüche1« Schneidengestaltung, insbesondere bei Wälzfräsern, dadurch gekennzeichnet, daß in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen mehrere Schneidenunterbrechungen innerhalb eines Ganges von Zahn zu Zahn wechselseitig derart angeordnet sind, daß über eine Zahngruppe(4) von zwei oder mehreren Zähnen eine Überdeckung des Hüllschraubenprofils(j?) erfolgt .
- 2. Schneidengestaltung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidenunterbrechungen über die gesamte Schneidenlänge des Zahnes oder partiell angeordnet sind. . .
- 3. Scimeidengestaltung nach Punkten 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidenunterbrechungen über die gesamte Hüllschraubenlänge aller Gänge oder partiell angeordnet sind.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22677280A DD158317A3 (de) | 1980-12-31 | 1980-12-31 | Schneidengestaltung,insbesondere bei waelzfraesern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD22677280A DD158317A3 (de) | 1980-12-31 | 1980-12-31 | Schneidengestaltung,insbesondere bei waelzfraesern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD158317A3 true DD158317A3 (de) | 1983-01-12 |
Family
ID=5528469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD22677280A DD158317A3 (de) | 1980-12-31 | 1980-12-31 | Schneidengestaltung,insbesondere bei waelzfraesern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD158317A3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1106291A3 (de) * | 1999-12-02 | 2003-11-05 | ZF Lenksysteme GmbH | Wälzfräswerkzeug zur Herstellung der Aussenverzahnung von Zahnrädern |
-
1980
- 1980-12-31 DD DD22677280A patent/DD158317A3/de unknown
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|---|---|---|---|---|
| EP1106291A3 (de) * | 1999-12-02 | 2003-11-05 | ZF Lenksysteme GmbH | Wälzfräswerkzeug zur Herstellung der Aussenverzahnung von Zahnrädern |
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