Rechenschieber. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Rechenschieber, mit dem man die mit einem Rechenschieber bisher unmöglichen Operationen des Addierens und Subtrahierens ausführen kann. Hierzu besitzt sowohl das Lineal, als auch der Schieber je eine Skala gleichmässiger Teilung, wobei die Teilungen der beiden Skalen unter sich ebenfalls gleich sind. Mit einem derartigen Rechenschieber kann man mit Hilfe des Kennstriches des be kannten Läufers Additionen und Subtrak tionen vornehmen. Der Rechenschieber kann ausserdem die bisher bekannten Skalen be sitzen, um ausserdem mit ihm multiplizieren, dividieren, Potenz-, Wurzel- und trigono metrische Rechnungen zu machen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dar gestellt, und es zeigt: Fig. 1 einen Teil des Rechenschiebers in Nullstellung, und Fig. 2 und 3 denselben eingestellt.
Es ist 1 (las Lineal, 2 der Schieber, 3 der Läufer und 4 der Kennstrich des Läufers. Die Skalen A und B bilden die obere Tei lung, welche bekanntlich die .Zahlen von 1 bis 100 aufweist und die logarithmischen Längen der Quadrate der Zahlen in der Tei lung<I>D</I> darstellt. Die Skalen C und<I>D</I> bilden die untere Teilung und stellen in bekannter Weise die graphische Darstellung der Loga rithmen der beigeschriebenen Zahlen von 1 bis 10 dar. Dabei liegen die Skalen B und C auf dein Schieber 2 und die Skalen<I>A</I> und<I>D</I> auf dein Lineal 1..
E ist die an sich bekannte Skala, welche die Logarithmen der Zahlen in der Skala D darstellt, und F ist die be kannte Skala, welche die logarithmischen Längen der Kuben der Zahlen in der Tei lung D darstellt. Diese letzteren beiden Ska len liegen auf dem Lineal.
Nun ist neu auf dem Schieber 2 zwischen den Skalen B und C eine Skala G hinzu getreten, welche eine gleichmässige Teilung hat, und zwar ist diese Teilung gleich der jenigen der Skala E. Es bilden also die Zah len der Skala G auch die Logarithmen der Zahlen in der Skala D.
Der Rechenschieber ist in dem gezeichne ten Ausführungsbeispiel gleich einem Kubus rechenschieber, System Rietz, unter Hinzu fügung der Skala G ausgeführt; jedoch könn- ten auch Rechenschieber anderer Systeme mit den beiden Skalen E und G versehen werden, tvenn sie die Skala E noch nicht besitzen, andernfalls nur mit der Skala G.
Durch die Anordnung der Skala G lässt sich in Verbindung mit der Skala E Addition und Subtraktion vollziehen.
z. Beispiel: 218 -;- 59 = 277.
Man stellt (Fig. 2) den Kennstrich 4 des Läufers 3 auf die Zahl 218 der Skala E ein, sodann den Nullpunkt der Skala. G auf den Kennstrich 4 des Läufers, worauf man nach Einstellung des Kennstriches 4 des Läufers 3 auf 59 der Skala G auf der Skala E die Summe ablesen kann. Diese beträgt 277.
<I>z. Beispiel:</I> 277 - 59 = 218.
Man stellt den Kennstrich 4 des Läu fers 3 (Fig. 3) auf die Zahl 277 in der Skala E und die Zahl 59 der Skala G auf den Kennstrich 4 des Läufers 3. Stellt man nun den Kennstrich 4 des Läufers auf den Null punkt der Skala G, so kann man auf der Skala E das Resultat, gleich 218, ablesen.
Slide rule. The present invention relates to a slide rule with which the operations of adding and subtracting, which were previously impossible with a slide rule, can be carried out. For this purpose, both the ruler and the slide each have a scale of even graduation, with the gradations of the two scales also being the same. With such a slide rule you can make additions and subtractions with the help of the mark of the known runner. The slide rule can also use the previously known scales to multiply, divide, and make power, root and trigonometric calculations.
In the drawing, the object of the invention is presented in one embodiment, and it shows: Fig. 1 a part of the slide rule in the zero position, and Fig. 2 and 3 set the same.
It is 1 (read the ruler, 2 the slider, 3 the runner and 4 the mark of the runner. The scales A and B form the upper division, which, as is well known, has the numbers from 1 to 100 and the logarithmic lengths of the squares of the numbers in the division <I> D </I>. The scales C and <I> D </I> form the lower division and represent the graphical representation of the logarithms of the numbers from 1 to 10 in a known manner. The scales B and C are on your slide 2 and the scales <I> A </I> and <I> D </I> on your ruler 1 ..
E is the scale known per se, which represents the logarithms of the numbers in the D scale, and F is the known scale, which represents the logarithmic lengths of the cubes of the numbers in the D division. These latter two scales are on the ruler.
Now a new scale G has been added on slide 2 between scales B and C, which has a uniform division, and this division is the same as that of scale E. So the numbers on scale G also form the logarithms of Numbers in scale D.
The slide rule is in the illustrated embodiment like a cube slide rule, Rietz system, executed with the addition of the G scale; however, slide rules of other systems could also be provided with the two scales E and G, if they do not yet have the scale E, otherwise only with the scale G.
The arrangement of the G scale allows addition and subtraction to be carried out in conjunction with the E scale.
z. Example: 218 -; - 59 = 277.
One sets (Fig. 2) the mark 4 of the rotor 3 on the number 218 of the scale E, then the zero point of the scale. G on the marker line 4 of the rotor, whereupon the total can be read off after setting the marker line 4 of the rotor 3 to 59 on the scale G on the scale E. This is 277.
<I> z. Example: </I> 277 - 59 = 218.
One sets the mark 4 of the runner 3 (Fig. 3) on the number 277 in the scale E and the number 59 of the scale G on the mark 4 of the runner 3. Now, the mark 4 of the runner is set to the zero point of the Scale G, you can read the result, equal to 218, on scale E.