CH89083A - Verfahren zum Brikettieren von Metallen. - Google Patents

Verfahren zum Brikettieren von Metallen.

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Esslingen Maschinenfabrik
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Esslingen Maschf
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      Verfahren    zum Brikettieren     von    Metallen.    Beim     Niederschmelzen    von Metallen,  z. B. von Legierungen, im metallurgischen  Ofen tritt stets ein erheblicher Verlust durch  Verbrennen des Materials ein; wenn die  Metalle in     stückiger    Form, in Brikettform,  in Körner- oder in Pulverform aufgegeben  werden. Es ist der Verlust um so grösser,  je feiner verteilt und je poröser das betref  fende Material ist. Besonders nachteilig ist  diese Erscheinung bei solchen Legierungen,  die Metalle enthalten, die bei höheren  Wärmegraden eine besonders starke che  mische Verwandtschaft zum Sauerstoff der  Luft haben. Namentlich aber macht sich die  ser Nachteil bemerkbar, je reicher die be  treffende Legierung an solchen Metallen ist.

    Unter - diesen Umständen nützte es denn  auch nicht viel, nach irgend einem der bis  her vorgeschlagenen Verfahren Formlinge  herzustellen, die die betreffenden Metalle  enthielten, da eben den Briketts eine Um  hüllung fehlte, die sie vor den Einflüssen  der Feuergase geschützt hätte.  



  Es hat sich nun herausgestellt, dass diese         Verluste    und Nachteile vermieden werden  können, wenn man sie mit einer Schicht von       solchem    Material     umgibt,    das bei höherer       Temperatur        schmelzbar    ist als die betref  fenden Metalle. Als solches Material kom  men     namentlich        Portlandzement,        gesinteter          Dololnit,    Ton     und        Lelim    in Betracht.

   Insbe  sondere hat     sich    für     Portlandzeinent    die       überraschende        Tatsache    ergeben, dass dieser  in     Verbindung    mit     clen    von ihm eingeschlos  senen Metallegierungen in weit höherem  Grade feuerbeständig     ist,    als     für    sich allein.

    Dieser Umstand     dürfte    auf gewissen, noch       nicht    genauer     -leklärten    chemischen     Wech-          selwirkunben    zwischen den betreffenden  Metallen und den chemischen Verbindun  gen beruhen, aus denen der     Portlandzement          zusammengesetzt,    ist. Verwendet man als ein  hüllendes, feuerfestes Material     Dolomit,    so  wird dieser, wie bei Auskleidung von Kon  vertern üblich, mit Teer oder dergleichen  angemacht.

   Im übrigen kann man als     ein-          hüllendes.    feuerfestes Material hier jeden  beliebigen Stoff     benutzen,    dessen Schmelz-           punkt    genügend hoch über dem Schmelz  punkt des betreffenden     Metalles    liegt., da der  Begriff feuerfest hier nicht die nämliche       sf.renge    Bedeutung hat, wie zum Beispiel in  der Industrie der feuerfesten Steine.  



  Wenn man zum Beispiel Eisenbriketts in  einen Lehm- oder Tonbrei taucht und sie  dann in den     Kupolofen    aufgibt, so werden  sie bis zum Schmelzen vor     Oxydation    voll  ständig geschützt, und da dies infolge der  isolierend     wirkenden    Tonschicht erst später  als sonst, d.     li.    in einer tieferen Zone des  Ofens, eintritt, so wird die Zeit der Einwir  kung des Sauerstoffes stark verkürzt oder  ganz aufgehoben. Bei     Ferrosilizium    und an  dern leicht     verbr        ennlichen    Legierungen ver  fährt man zweckmässig so, dass man diese  in feuerflüssigem Zustande bei ihrer Her  stellung in Formen aus genügend hoch  schmelzendem Stoff giesst.

   Als solche For  men können insbesondere auch Tongefässe  benutzt     werden.    Bei der hohen Temperatur  des geschmolzenen     Ferrosiliziums    sintert die  Form und bildet mit dem Metall ein     zusam-          nienhängendes    Stück, besonders wenn man  erstere noch mit einem     Flussmittel,    z. B.  Soda,     überstrichen    hat. Dadurch ist das       Perrosilizium    im     Kupolofen    gegen Verbren  nung vollständig geschützt, so dass es     unver-          schrt    durch den Ofen bis ins Bad geht, wo  es sich ohne Verlust an Silizium auflöst.  



  Durch die Umhüllung wird das Eisen.    auch gegen die Aufnahme von Schwefel  aus dem     Koks    und     den        Verbrennungsasen     geschützt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Brikettieren von Metal len, zu dem Zwecke, sie beim Nieder schmelzen im metallurgischen Ofen vor der Einwirkung des Sauerstoffes und der Ver brennungsgase zu schützen, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Metalle mit einer Schicht von solchem Material umgibt, wel ches bei höherer Temperatur schmelzbar ist als die betreffenden Metalle.
    UNTERANSPRüCHE . Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Metalle vor dem eigentlichen Niederschmelzen in eine Form aus genügend hochschmelzendem Stoff giesst, so dass diese Form auf eine gewisse Tiefe gesintert wird und mit dem Metall ein zusammenhängendes Stück mit nichtmetallischem Überzug bildet. ?. Verfahren nach Patentanspruch und L n tera.nspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass man die Form vor dem Eingiessern des Metalles innen mit einem Flussmittel überstreicht.
CH89083D 1919-10-02 1920-06-02 Verfahren zum Brikettieren von Metallen. CH89083A (de)

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