CH710407A2 - Vorrichtung zum Ausbringen von Gülle aus einem von einem Zugfahrzeug gezogenen, fahrbaren Behälter oder einem gezogenen Schleppschlauch. - Google Patents
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Abstract
Vorrichtung zur Ausbringung von Gülle aus einem von einem Zugfahrzeug gezogenen, fahrbaren Behälter oder einem gezogenen Schleppschlauch zur Verteilung auf einen vorzugsweise bewachsenen Boden mittels Förderpumpe, die an dem Fahrgestell des Behälters oder eines Trägerfahrzeuges befestigt und mit an einem quer zur Fortbewegungsrichtung (F) an einem Traggestell parallel zum Boden sich erstreckenden verstellbaren Tragbalken (2) befestigten, in seitlichen Abständen nebeneinander und in zur Fortbewegungsrichtung (F) geneigter Lage nahe zum Boden hin gerichteten Austragsschläuchen (3) einer einen Verteilkopf aufweisenden Verteileinrichtung durch Förderschläuche verbunden ist, wobei die an dem absenk- und anhebbaren Tragbalken (2) einenends befestigten Austragsschläuche (3) anderenends eine Auslassdüse (4) aufweisen, die durch eine Führungsanordnung mit dem Tragbalken (2) verbunden ist und an der Auslassdüse (4) eine in Schlaucherstreckungsrichtung gerichtete Gleitführung (15) aufweist, an der eine Stabilisierungsstange (17) geführt ist, die an dem gegenüberliegenden Ende an dem Tragbalken (2) arretiert ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausbringen von Gülle aus einem von einem Zugfahrzeug gezogenen, fahrbaren Behälter oder einem gezogenen Schleppschlauch und zur Verteilung auf einen vorzugsweise bewachsenen Boden mittels Förderpumpe, die an dem Fahrgestell des Behälters oder eines Trägerfahrzeuges befestigt und mit an einem quer zur Fortbewegungsrichtung an einem Traggestell parallel zum Boden sich erstreckenden verstellbaren Tragbalken befestigten, in seitlichen Abständen nebeneinander und in zur Fortbewegungsrichtung geneigter Lage zum Boden hin gerichteten Austragsschläuchen einer Verteileinrichtung durch Förderschläuche verbunden ist.
[0002] Fahrzeuge der eingangs beschriebenen Art, auch Gülleausbringfahrzeuge bezeichnet, dienen einer sorgfältigen und schonenden Bearbeitung von bewachsenen Böden, vornehmlich in der Landwirtschaft beim Ausbringen von Gülle mittels Verteileinrichtung, die sich in der Betriebs- resp. Arbeitsstellung quer zur Fortbewegungsrichtung des Fahrzeuges über eine Arbeitsbreite bis zu fünfzehn Metern erstreckt. Die Gülle wird mittels an dem Chassis des von einem Zugfahrzeug nachgezogenen fahrbaren Behälters oder einem einen Schleppschlauch auf dem Boden nachziehenden Zugfahrzeug befestigten Förderpumpe, vorzugsweise mit eingebautem Schneidwerk zur Zerkleinerung von mitgeführten Festteilen, über die Verteileinrichtung in die an einem verstellbaren Tragbalken befestigten, zum Boden gerichteten Austragsschläuche bodennah ausgetragen.
[0003] Auf diese Art bleibt das Blattgut der Pflanzen von der ausgetragenen Gülle weitgehend verschont, die direkt in den Boden dringt resp. versickert.
[0004] Diese Vorgehensweise führt zu einer besseren Futterqualität, die sich beispielsweise auf die Milchqualität günstig auswirkt.
[0005] Das Ausbringen der Gülle kann von einem fahrbaren, mittels Zugfahrzeug auf dem Feld oder Acker gezogenen fahrbaren Behälter oder Fass erfolgen, an dessen Rückseite eine Verteileinrichtung, bestehend aus einem mit einer Förderpumpe verbundenen Verteilkopf, der durch Förderschläuche mit den an einem quer zur Fortbewegungsrichtung an dem Fahrgestell des Behälters befestigten Tragbalken mehrerer in Abständen nebeneinander angeordneter, in Betriebsstellung zum Boden hin gerichtete Austragsschläuchen verbunden ist.
[0006] Beim Ausbringen mittels Schleppschlauch ist zwischen einem vorzugsweise fahrbaren Behälter, der beispielsweise stationär am Rand des zu düngenden Feldes oder Ackers abgestellt ist, ein 100 m langer Schleppschlauch einenends an einen Entnahmestutzen des Behälters und anderenends an einer an der Rückseite eines Zugfahrzeuges oder Geräteträgers aufgebauten Verteileinrichtung förderwirksam angeschlossen, sodass beim Austragen der Gülle auch engere Kurven gefahren werden können und die Dosierung sowie Verteilung der Gülle vom Fahrzeug aus besser überwacht und gesteuert werden kann.
[0007] Die Förderpumpe ist oft am Fahrgestell des Behälters oder an einer für die Verteilvorrichtung geeigneten Anbaubock des Trägerfahrzeuges befestigt.
[0008] Der Tragbalken der Verteilvorrichtung ist mehrteilig ausgebildet und kann zum Transport durch Schwenken der Balkenteile auf beiden Seiten des Behälters oder Fahrzeuges zusammengeklappt werden.
[0009] Für den Transport der Gülleausbringfahrzeuge oder der Verteileinrichtung ist der Tragbalken mehrteilig ausgebildet und mit hochgeschwenkten Austragsschläuchen in eine seitliche Ausserbetriebslage schwenkbar, in der die Tragbalkenteile etwa in Fortbewegungsrichtung ausgerichtet sind.
[0010] Die Verteileinrichtung ist an der Rückseite des fahrbaren Behälters resp. des selbstfahrenden Zugfahrzeuges anbaubar befestigt.
[0011] Es ist von der Zunhammer GmbH, DE-83 301 Traunreut ein Gülleverteiler mit einem fahrbaren Behälter bekannt, an dessen Rückseite eine Verteileinrichtung mit an einem quer zur Fortbewegung sich erstreckenden Tragbalken in Abständen nebeneinander befestigter Austragsschläuche angebaut ist.
[0012] Die Austragsschläuche sind Endabschnitte der Förderschläuche, die mit einem Verteilkopf verbunden sind, der an eine Förderpumpe angeschlossen ist. Die Endabschnitte der Förderschläuche sind im rückwärtigen Bereich an den Tragbalken festgebunden und das Förderende mündet in eine Auslaufdüse, die an dem unteren Ende einer zum Boden gerichteten, mit dem Tragbalken starr verbundenen Tragleiste befestigt ist.
[0013] Die starre Verbindung der Auslaufdüse mit dem Tragbalken ist u.a. hinderlich beim Fahren in engen Kurven, sodass hohe Scherkräfte entstehen, die zu Schäden an der Verteileinrichtung führen, indem sie Tragbalken und Tragleisten verformen resp. aus der Arbeitslage bringen und damit auch das vorgesehene Verteilbild auf dem Boden ändern.
[0014] Bei einem Gülleverteiler-Fahrzeug nach der DE 19 758 304 C1 sind die Spiralschläuche mittels sog. Spannfedern an Verteilerarmen befestigt, jedoch lässt sich damit kein bestimmter Bodenanpressdruck erzielen, da die Spiralschläuche zur Montage durch das Federauge hindurchgeführt werden und aufgrund ihrer Weichheit und Flexibilität eine willkürliche Position am Boden einnehmen. Auch eine Dungspendedüse am Ende der Spiralschläuche kann nicht Abhilfe von Unregelmässigkeiten schaffen.
[0015] Es hat sich an die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mit der ein geforderter Bodenanpressdruck erreicht und aufrechterhalten werden kann, so dass beim Ausbringung der Gülle eine schadlose Behandlung des Halmgutes und das Verteilbild der Gülle am Boden unbeeinträchtigt bleibt.
[0016] Erfindungsgemäss wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass die an dem absenk- und anhebbaren Tragbalken einenends befestigten Austragsschläuche anderenends eine einen Bodenanpressdruck ausübende Auslassdüse aufweisen, die durch eine Führungsanordnung mit dem Tragbalken verbunden ist und an der Auslassdüse eine in Schlaucherstreckungsrichtung gerichtete Gleitführung aufweist, an der eine Stabilisierungsstange geführt ist, die an dem gegenüberliegenden Ende an dem Tragbalken arretiert ist.
[0017] Dadurch kann auch bei einer engen Kurvenfahrt mit dem gezogenen Behälter oder der an der Rückseite eines Fahrzeuges resp. Trägerfahrzeuges aufgebauten Verteileinrichtung eine regelmässige Verteilung der Gülle vorgenommen werden. Schäden lassen sich dadurch an der Verteileinrichtung verhindern und die Einzelteile der Austragsschläuche, auch als Verteilarme bezeichnet, und die Führungsanordnung können einfach montiert und ausgetauscht werden.
[0018] Vorteilhaft sind die Austragsschläuche zwischen Auslassdüse und Tragbalken durch einen flexiblen Schlauchabschnitt ausgebildet, der einenends mit einem an dem Tragbalken lösbar befestigten Verbindungsstutzen verbunden ist, sodass eine einfache Montage und Austauschbarkeit der Schlauchabschnitte gewährleistet ist.
[0019] Vorzugsweise ist zur Befestigung des/der Verbindungsstutzen eine an dem Tragbalken anordenbare Halterung vorgesehen, die die Montage der Förderschläuche und Austragsschläuche an dem Tragbalken resp. der Verteileinrichtung erleichtert.
[0020] Die Gleitführung der Führungsanordnung ist der Einfachheit wegen durch einen Rohrabschnitt ausgebildet, an dem die Stabilisierungsstange längsverschiebbar geführt ist, wobei die Stabilisierungsstange einen zylindrischen oder mehreckigen Querschnitt aufweisen kann.
[0021] Es kann sich auch ein Hohlprofil als Stabilisierungsstange eignen, das an einem zylindrischen oder eckigen Querschnitt geführt werden kann.
[0022] Die Verschiebungslänge des Stabilisierungsstabes ist zweckmässig begrenzt vorgesehen.
[0023] Vorteilhaft ist die Stabilisierungsstange, die die Austragsschläuche jeweils in der Betriebsstellung hält resp. die Austragsschläuche in die Betriebsstellung zurückstellt, elastisch resp. flexibel ausgebildet und besteht aus einem metallischen oder nichtmetallischen Werkstoff, so dass sie sich reversibel verformen resp. nach einer Belastung in die Ausgangslage zurückbewegen kann.
[0024] Die Stabilisierungsstange kann an dem von der Auslassdüse abgewandten Ende an der mit dem Tragbalken verbundenen Halterung eines Austragsschlauches befestigt sein, wozu eine abstehende Aufnahmevorrichtung an der Halterung vorzusehen ist.
[0025] Die Stabilisierungsstange ist jeweils zweckmässig hinter den Austragsschläuchen versteckt resp. in Fortbewegungsrichtung im Abstand vor letzteren angeordnet, sodass die Austragsschläuche von der Hinterseite des Gefährts zugänglich sind.
[0026] Vorzugsweise ist der Verbindungsstutzen mit der Halterung so verbunden, dass an dem einen Ende des Verbindungsstutzens das der Auslassöffnung gegenüberliegende Ende des Austragsschlauches befestigt und das andere Ende mittels eines Förderschlauchs mit dem Verteilkopf resp. der Förderpumpe förderwirksam verbunden ist, um eine einfache Montage resp. Demontage der der Verteileinrichtung zugehörenden Teile und eine gute Übersichtlichkeit auf die Verteileinrichtung gewährleisten zu können.
[0027] Die Auslassdüsen sind weiterhin durch eine zur Verbindung mit einem Schlauchabschnitt eines Austragsschlauches vorgesehene Befestigungsvorrichtung ausgebildet, die die Montage oder den Austausch einer Auslassdüse von einem Schlauchabschnitt und Stabilisierungsstäben ohne besondere Anforderungen gestattet.
[0028] Zu diesem Zweck sind die Auslassdüsen an dem zugeordneten Schlauchabschnitt eines Austragsschlauches lösbar befestigt, wobei auch die zwischen Verbindungsstutzen und Auslassdüse angeordneten Schlauchabschnitte austauschbar ausgebildet resp. angeordnet sind.
[0029] Für ein bodenseitiges Gleiten der Austragsschläuche resp. der Auslassdüsen unter Bodenanpressdruck, weisen letztere vorteilhaft eine von der Austrittsöffnung beabstandete Stützkufe auf, die den Boden und das Halmgut schonend zurücklässt.
[0030] Als zweckmässig erweist sich beispielsweise eine Stützkufe, deren Gleitabschnitt durch eine zum Boden hin bombierte Gleitsohle ausgebildet ist, wozu sich ein Gleitabschnitt mit zylindrischem Querschnitt eignen kann.
[0031] Für gute Gleiteigenschaften sorgt die Stützkufe dann, wenn der Gleitabschnitt von der Austrittsöffnung der Auslassdüse beabstandet und entgegen der Fortbewegungsrichtung sich erstreckend ausgebildet ist.
[0032] Zur Begünstigung der Vorgehensweise zur Düngung eines Feldes oder Ackers ist der Auslassdüse in Fortbewegungsrichtung ein Halmguttrennelement vorgeschaltet, das vorzugsweise mit der Auslassdüse verbunden ist resp. an dem Rohrabschnitt der Führungsanordnung befestigt ist.
[0033] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf den zitierten resp. den zitierenden Stand der Technik und die Zeichnung, auf die bezüglich aller in der Beschreibung nicht näher erwähnten Einzelheiten verwiesen wird, anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. In der Zeichnung zeigen:
<tb>Fig. 1<SEP>eine Seitenansicht des Erfindungsgegenstandes,
<tb>Fig. 2<SEP>eine Ansicht der in Fortbewegungsrichtung vorderen Seite des in Fig. 1 dargestellten Gegenstandes gemäss Pfeilrichtung X und
<tb>Fig. 3<SEP>eine Auslassdüse gemäss Fig. 1 und 2 , ohne Stützkufe.
[0034] Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Vorrichtung zum Ausbringen von Gülle aus einem von einem Zugfahrzeug gezogenen, fahrbaren Behälter oder einem gezogenen Schleppschlauch und zur Verteilung auf einen vorzugsweise bewachsenen Boden mittels Förderpumpe, die an dem Fahrgestell des Behälters oder eines Trägerfahrzeuges befestigt und mit an einem quer zur Fortbewegungsrichtung an einem Traggestell parallel zum Boden sich erstreckenden verstellbaren Tragbalken befestigten, in seitlichen Abständen nebeneinander und in zur Fortbewegungsrichtung geneigter Lage zum Boden hin gerichteten Austragsschläuchen einer Verteileinrichtung durch Förderschläuche verbunden ist.
[0035] Der zu einem vorzugsweise bestimmbaren Bodenanpressdruck der Austragsschläuche 3 bzw. Auslassdüsen 4 letzterer führende abgesenkte Tragbalken 2 trägt die in Abständen nebeneinander befestigten Austragsschläuche 3 über eine Arbeits- resp. Verteilbreite bis zu 15 m. Die Auslassdüsen 4 sind jeweils mit einer Führungsanordnung 5 verbunden, die die durch den Bodenanpressdruck belasteten Auslassdüsen 4 in der Arbeits- und Dungstellung halten resp. in diese zurückstellen.
[0036] Hierzu ist die Auslassdüse 4 durch Briden 6 an einem Ende eines Schlauchabschittes 7 befestigt, dessen abgewandtes Ende mit einem Verbindungsstutzen 8 verbunden Ist, der an einer am Tragbalken 2 angeordneten Halterung 9 befestigt ist. An die Verbindungsstutzen 8 schliessen gegenüberliegend mit dem Verteilkopf verbundene Förderschläuche (nicht dargestellt) an. Schlauchabschnitt 7 ist mit einer Bride 6 am Verbindungsstutzen 8 festgemacht und vorzugsweise als Spiralschlauch ausgebildet.
[0037] Die Halterung 9 ist zur Befestigung des Verbindungsstutzens 8 mit Verbindungsrippen 10 ausgebildet, die an ein C-förmiges Befestigungselement 11 anschliessen. Die Befestigung der Halterung 9 erfolgt mit einer das Befestigungselement 11 und den Tragbalken durchsetzenden Schraube 12, die durch eine Mutter arretiert ist.
[0038] Die Auslassdüse 4 ist vorteilhaft aus einem metallischen Rohrstutzen 13 gebildet, dessen Auslauföffnung 14 (siehe Fig. 2 und 3 ) zu einer ovale oder eliptischen Querschnittsform zusammengequetscht ist und bezüglich Längsachse etwa parallel zur Fortbewegungsrichtung F verläuft, sodass ein schmaler resp. bandförmiger Flüssigkeitsstrahl die Auslassdüse 4 verlässt.
[0039] Die Auslassdüsen 4 sind weiterhin über die Führungsanordnung 5 mit dem Tragbalken 2 resp. mit diesem über die Halterung 9 verbunden. Dazu ist an der in Fortbewegungsrichtung F vorderen Seite der Auslassdüsen 4 eine Gleitführung 15 der Führungsanordnung 5 beispielsweise durch Schweissen befestigt, die etwa nach der Schlaucherstreckungsrichtung resp. gegen die Halterung 9 oder den Tragbalken 2 verläuft. Diese Gleitführung 15 ist durch einen Rohrabschnitt 16 ausgebildet und dient der losen Führung einer Stabilisierungsstange 17, die anderenends an der Halterung 9 befestigt ist. Die Stabilisierungsstange 17 könnte mit gleicher Wirkung auch in einer Gleitführung an der Halterung 9 und einer gegenüberliegenden Verankerung an der Auslassdüse 4 ausgebildet sein.
[0040] Die Verankerung ist durch einen an der Halterung 9 befestigten Stutzen ausgebildet, an dem die Stabilisierungsstange 17 beispielsweise mittel Schraube oder einem anderen Maschinenelement arretiert ist. Die Stabilisierungsstangen 17 können aus einem Voll- oder Hohlprofil – zylindrisch oder mehreckig – und aus einem metallischen oder nichtmetallischen Werkstoff ausgebildet sein, und halten die Auslassdüsen 4 in der Betriebsstellung.
[0041] Die Austragsschläuche 3 lassen sich auch als Verlängerung der den Verteilkopf mit den Verbindungsstutzen 8 verbindenden Förderschläuche bezeichnen. Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen, dass die Austragsschläuche 3 resp. Auslaufdüsen 4 eine von ihrer Auslauf- oder Austrittsöffnung 14 beabstandete Stützkufe 19 aufweisen, die aus einem geknickten oder abgewinkelten Rundstab gebildet ist, wobei der eine Winkelabschnitt 20 in den zur Gleitführung 15 ausgebildeten Rohrabschnitt 16 ragt und an diesem befestigt ist, und der mit Winkelabschnitt 20 verbundene, sich entgegen der Fortbewegungsrichtung F erstreckende Gleitabschnitt 21 an Ersterem befestigt ist.
[0042] Im Sinne einer begünstigten Durchdringbarkeit der Auslassdüse 4 durch das Halmgut ist in Fortbewegungsrichtung F vor der Auslassdüse 4 eine an dem Rohrabschnitt 16 befestigte Halmguttrennvorrichtung 2 befestigt, die in Fortbewegungsrichtung F vorsteht und das Halmgut trennt, derart, dass Gülle mit Letzterem nicht in Kontakt kommen soll.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum Ausbringen von Gülle aus einem von einem Zugfahrzeug gezogenen, fahrbaren Behälter oder einem gezogenen Schleppschlauch zur Verteilung auf einen vorzugsweise bewachsenen Boden mittels Förderpumpe, die an dem Fahrgestell des Behälters oder eines Trägerfahrzeuges befestigt und mit an einem quer zur Fortbewegungsrichtung (F) an einem Traggestell parallel zum Boden sich erstreckenden verstellbaren Tragbalken (2) befestigten, in seitlichen Abständen nebeneinander und in zur Fortbewegungsrichtung (F) geneigter Lage nahe zum Boden hin gerichteten Austragsschläuchen (3) einer einen Verteilkopf aufweisenden Verteileinrichtung durch Förderschläuche verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die an dem absenk- und anhebbaren Tragbalken (2) einenends befestigten Austragsschläuche (3) anderenends eine einen Bodenanpressdruck ausübende Auslassdüse (4) aufweisen, die durch eine Führungsanordnung (5) mit dem Tragbalken (2) verbunden ist und an der Auslassdüse (4) eine in Schlaucherstreckungsrichtung gerichtete Gleitführung (15) aufweist, an der eine Stabilisierungsstange (17) geführt ist, die an dem gegenüberliegenden Ende an dem Tragbalken (2) arretiert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragsschläuche (3) zwischen Auslassdüse (4) und Tragbalken (2) durch einen flexiblen Schlauchabschnitt (7) ausgebildet sind, der einends mit einem an dem Tragbalken (2) befestigten Verbindungsstutzen (8) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Verbindungsstutzen (8) eine an dem Tragbalken (2) anordenbare Halterung (9) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitführung (15) der Führungsanordnung (5) durch einen Rohrabschnitt (16) ausgebildet ist, an dem die Stabilisierungsstange (17) längsverschiebbar geführt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsstange (17) elastisch ausgebildet ist und vorzugsweise einen zylindrischen Querschnitt aus einem nichtmetallischen oder metallischen Werkstoff aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsstange (17) an dem von der Auslassdüse (4) abgewandten Ende an der mit dem Tragbalken (2) verbundenen Halterung (9) des Austragsschlauches (3) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsstange (17) jeweils in Fortbewegungsrichtung (F) vor den Austragsschläuchen (3) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsstutzen (8) mit der Halterung (9) verbunden ist, an dessen einen Ende das der Auslauföffnung (14) gegenüberliegende Ende des Austragsschlauches (3) befestigt und dessen anderes Ende mittels eines Förderschlauches vorzugsweise über den Verteilkopf mit der Förderpumpe förderwirksam verbunden ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassdüse (4) jeweils durch eine zur Verbindung mit dem Schlauchabschnitt (3) eines Austragsschlauches (3) vorgesehene Befestigungsvorrichtung (6) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassdüsen (4) an dem zugeordneten Schlauchabschnitt (7) des Austragsschlauches (3) lösbar befestigt sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen Verbindungsstutzen (8) und Auslassdüsen (4) angeordneten Schlauchabschnitte (7) austauschbar ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassschläuche (3) resp. Auslassdüsen (4) eine von ihrer Auslaufsöffnung (14) beabstandete, zum Boden gerichtete Stützkufe (19) aufweisen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützkufe (19) durch einen Gleitabschnitt (21) mit zum Boden hin gerundetem Querschnitt ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitabschnitt (21) der Stützkufe (19) beabstandet zur Auslauföffnung der Auslassdüse (4) und entgegen der Fortbewegungsrichtung (F) sich erstreckend angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassdüse (4) in Fortbewegungsrichtung (F) ein vorgeschaltetes Halmguttrennelement (22) aufweist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AZW | Rejection (application) |