CH704207A2 - Dynamisches Kochfeld. - Google Patents

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CH704207A2 CH20842010A CH20842010A CH704207A2 CH 704207 A2 CH704207 A2 CH 704207A2 CH 20842010 A CH20842010 A CH 20842010A CH 20842010 A CH20842010 A CH 20842010A CH 704207 A2 CH704207 A2 CH 704207A2
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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Abstract

Es wird ein Kochfeld (1) mit einer Kochplatte (10) beschrieben, auf welcher ein Kochtopf (5) mit einem Kochtopfmantel (51) lagerbar ist, sodass Siedgut in diesem erwärmbar ist. Das Kochfeld (1) umfasst eine Ummantelungsvorrichtung (11) und mittels einer Absenk- und Hubvorrichtung (2) kann eine Relativbewegung der Kochplatte (10) relativ zur Ummantelungsvorrichtung (11), bis zu einer Abschirmstellung durchgeführt werden, sodass der auf der Kochplatte (10) lagernde Kochtopf (5) mindestens teilweise von einer Mantelfläche (111) der Ummantelungsvorrichtung (11) zur Verringerung des Wärmeverlust des Kochtopfmantels (51) umgeben ist. Sind zusätzliche Mantelheizmittel in der Mantelfläche (111) der Ummantelungsvorrichtung (11) vorhanden, so kann eine Erwärmung des Kochtopfes (5) über den Kochtopfmantel (51) stattfinden.

Description

Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung beschreibt ein Kochfeld mit einer Grundstellung, umfassend eine Kochplatte zur Lagerung eines Kochtopfes mit einem Kochtopfmantel, sodass Siedgut in diesem erwärmbar ist und einen Kochherd zur Erwärmung von Siedgut.
Stand der Technik
[0002] Bis heute sind Kochherde mit einem oder mehreren Kochfeldern mit statischen Kochplatten bekannt, auf welchen ein mit Siedgut gefüllter Kochtopf durch verschiedenartige Plattenheizmittel in der Kochplatte erwärmt wird. Die Wärmezufuhr zu den Kochtöpfen erfolgt ausschliesslich über die Kochplatte zum Kochtopfboden.
[0003] In den letzten Jahren wurden verschiedene Wärmequellen weiterentwickelt, um unter anderem eine energieeffiziente und anwenderfreundliche Erwärmung des Siedgutes in Kochtöpfen zu erreichen.
[0004] Es sind aber immer noch folgende Nachteile der bekannten Kochfelder nicht gelöst. Wärme geht durch Wärmestrahlung vom Kochtopfmantel sowie aus dem Einlass verloren. Durch die lokale starke Erwärmung am Kochtopfboden brennt das Siedgut vielfach im Bereich des Kochtopfbodens an, da keine homogene Temperaturverteilung im Kochtopf erreichbar ist. Während der Kochtopfboden extrem heiss wird Wärme vom Rest der Kochtopfwände abgestrahlt und das Siedgut in vom Kochtopfboden entfernten Bereichen wird mit zeitlichem Verzug erwärmt. Eine Überhitzung des Siedgutes im Bereich des Kochtopfbodens wird vielfach zu spät erkannt und ein Überkochen kann nicht rechtzeitig entdeckt werden.
Darstellung der Erfindung
[0005] Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt ein Kochfeld zu schaffen, welches ein energiesparendes Erwärmen von Siedgut erlaubt. Der Verlust an Wärmeenergie gemäss bekanntem Stand der Technik wird mittels vorliegenden Erfindungsgegenstands minimiert.
[0006] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen erlauben das gezielte zusätzliche Erwärmen des Siedgutes, welches zu einer signifikant schnelleren Erhitzung und einer homogeneren Temperaturverteilung in der Kochflüssigkeit führt. In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsform wird der Erwärmungsvorgang gezielt auf die ermittelte Menge des Siedgutes im Kochtopf angepasst, wodurch der Erwärmungsvorgang verkürzt wird.
[0007] Im Vergleich zu bekannten Kochfeldern wird erfindungsgemäss bis zu 95% der gesamten Kochtopfmantelflächen für die Wärmezufuhr benutzt.
[0008] Durch eine selektive Steuerung der Wärmequellen kann eine homogene Temperaturverteilung bzw. Erwärmung des Kochtopfes und damit des Siedgutes erreicht werden. Eine starke Überhitzung des Kochtopfbodens kann vermieden werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0009] Bevorzugte Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden nachstehend im Zusammenhang mit den anliegenden Zeichnungen beschrieben. <tb>Fig. 1<sep>zeigt eine Aufsicht auf ein Kochfeld als Teil eines Kochherds, wobei ein Kochtopf und eine Kochplatte in einer Grundstellung sind. <tb>Fig. 2<sep>zeigt eine schematische Seitenansicht eines Kochtopfes auf einer Kochplatte in der Grundstellung, während <tb>Fig. 3<sep>eine schematische Seitenansicht des Kochfeldes in einer Abschirmstellung zeigt, wobei die Kochplatte und der Kochtopf teilweise von einer Ummantelungsvorrichtung umgeben sind. <tb>Fig. 4<sep>zeigt eine schematische Seitenansicht eines Kochfeldes in einer weiteren Ausführungsform, wobei der Kochtopf und die Kochplatte in der Grundstellung sind, während <tb>Fig. 5<sep>einen in die Ummantelungsvorrichtung abgesenkte Kochplatte zeigt, wobei die Ummantelungsvorrichtung zusätzliche Heizmittel aufweist. <tb>Fig. 6<sep>zeigt eine schematische Seitenansicht eines Kochfeldes in einer weiteren Ausführungsform, wobei der Kochtopf und die Kochplatte in der Grundstellung sind und eine bestimmbare Siedguthöhe erkennbar ist, während <tb>Fig. 7<sep>einen in die Ummantelungsvorrichtung bis zu einer Ummantelungshöhe abgesenkte Kochplatte in einer Abschirmstellung zeigt, wobei die Ummantelungshöhe auf die Siedguthöhe abgestimmt ist.
Beschreibung
[0010] Fig. 1 zeigt einen Kochtopf 5 mit einem Kochtopfmantel 51, welcher auf einem Kochherd auf einer Kochplatte 10 in einer Grundstellung A gelagert ist. Ein im Kochtopf 5 befindliches Siedgut 6, beispielsweise Wasser, ist noch keiner Wärmequelle ausgesetzt. Die Kochplatte 10 ist mit Plattenheizmitteln versehen, welche mittels einer Plattenheizmittelsteuerung gesteuert aufheizbar sind. Damit kann die Kochplatte 10 und damit das Siedgut 6 in der Grundstellung A wie aus dem Stand der Technik bekannt mittels der Kochplatte 10 erwärmt werden.
[0011] In Fig. 2 ist die Kochplatte 10 als Teil eines Kochfeldes 1 dargestellt. Auf der Kochplatte 10 lagert der Kochtopfboden 50 des Kochtopfes 5. Durch die Plattenheizmittel der Kochplatte 10 ist der Kochtopfboden 50 erwärmbar. Eine Ummantelungsvorrichtung 11 des Kochfeldes 1 ist in einer im Wesentlichen zylindrischen Bohrung in einem Kochherdgehäuse 1001 gelagert. Die Ummantelungsvorrichtung 11 weist eine Mantelfläche 111 auf, deren Durchmesser geringfügig grösser als der Aussendurchmesser des Kochtopfmantels 51 ist.
[0012] In der Grundstellung A befindet sich der Kochtopf 5 ausserhalb des Kochherdgehäuses 1001 frei zugänglich oberhalb der Kochherdoberfläche 1000, wobei die Kochplatte 10 ausserhalb der Ummantelungsvorrichtung 11 positioniert ist. Mittels einer Absenk- und Hubvorrichtung 2 ist die Kochplatte 10 und damit der Kochtopf 5 zwischen der Grundstellung A des Kochfeldes 1 in eine Abschirmstellung B hin- und herbewegbar gelagert. In der Abschirmstellung B umschliesst die Ummantelungsvorrichtung 11 den Kochtopf 5 und/oder die Kochplatte 10 mindestens teilweise.
[0013] Vor oder während des Erwärmungsvorganges kann die Kochplatte 10 in die Ummantelungsvorrichtung 11 abgesenkt werden, sodass sich die Ummantelungsvorrichtung 11 in der Abschirmstellung B befindet. Der Kochtopfmantel 51 wird dadurch von der Mantelfläche 111 der Ummantelungsvorrichtung 11 umschlossen und ein Wärmeverlust minimiert. Es ist ein minimaler radialer Abstand zwischen der Mantelfläche 111 und dem Kochtopfmantel 51 erreichbar.
[0014] In einer weiteren nicht dargestellten Ausführungsform ist es möglich, dass die Ummantelungsvorrichtung 11 im Kochherdgehäuse 1001 unterhalb der Kochherdoberfläche 1000 gelagert ist. Wenn die Kochplatte 10 in der Grundstellung A ist, ist die Ummantelungsvorrichtung 11 in das Kochherdgehäuse 1001 abgesenkt. Anstatt nun die Kochplatte 10 zu bewegen, kann die Ummantelungsvorrichtung 11 mit der Absenk- und Hubvorrichtung 2 mindestens teilweise über die Kochplatte 10 gestülpt in die Abschirmstellung B bewegt werden. Dabei wird die Ummantelungsvorrichtung 11 über die Kochherdoberfläche 1000 und damit aus dem Kochherdgehäuse 1001 herausbewegt.
[0015] Die Ummantelungsvorrichtung 11 ist damit dynamisch bewegbar gelagert, dient aber in beiden Ausführungsformen als Schild gegen Wärmeverlust durch den Kochtopfmantel 51. Unabhängig von der Füllhöhe des Siedgutes 6 wird entweder die Kochplatte 10 oder die Ummantelungsvorrichtung 11 relativ zueinander jeweils soweit bewegt, dass der Kochtopf 5 möglichst wenig aus der Ummantelungsvorrichtung 11 in der Abschirmstellung B herausragt. Demnach ist das Ziel den Abstand A möglichst gering zu gestalten, damit nur wenig Wärmeenergie verloren geht.
[0016] In einer Weiterentwicklung wird die Ummantelungsvorrichtung 11 des Kochfeldes 1 zusätzlich mit Mantelheizmitteln 112 versehen, welche über eine nicht dargestellte Mantelheizmittelsteuerung ansteuerbar sind. Damit schirmt die Ummantelungsvorrichtung 11 den Kochtopfmantel 51 gegen Wärmeverlust ab und die Mantelheizmittel 112 dienen zusätzlich als aktive Zusatzheizung. Diese Mantelheizmittel 112 sind Teil des Kochfeldes 1 und in Fig. 4 dargestellt.
[0017] Befindet sich die Kochplatte 10 und damit der darauf lagernde Kochtopf 5 ausserhalb der Ummantelungsvorrichtung 11 in der Grundstellung A, sind die Mantelheizmittel 112 nicht aktiviert. Wird ein Erwärmungsvorgang gestartet und die Ummantelungsvorrichtung 11 in die Abschirmstellung B wie in Fig. 5 dargestellt gebracht, werden die Mantelheizmittel 112 aktiviert und der Kochtopf 5 wird mittels Plattenheizmitteln und/oder Mantelheizmitteln 112 erwärmt.
[0018] Um den zusätzlichen Energieaufwand durch die Mantelheizmittel 112 so gering wie möglich zu halten und den Kochtopfmantel 51 nicht in Bereichen aufzuheizen in denen kein Siedgut 6 vorhanden ist, ist in einer Weiterbildung der Erfindung eine Füllhöhenerkennungsvorrichtung vorgesehen. Durch die Ermittlung einer Siedguthöhe h gemäss Fig. 6ist eine optimale Ummantelungshöhe H bestimmbar, welche als Sollwert gemäss Fig. 7zur Steuerung der Absenk- und Hubvorrichtung 2 eingesetzt wird. Die Ummantelungshöhe H ist ein Mass dafür wie tief der Kochtopf 5 und damit die Kochplatte 10 in der Ummantelungsvorrichtung 11 abgesenkt ist, bzw. wie viel der Mantelfläche 111 den Kochtopfmantel 51 umgibt.
[0019] Im einfachsten Fall kann die Relativbewegung zwischen Kochtopf 5 und Ummantelungsvorrichtung 11 durch abwiegen des eingefüllten Siedgutes 6 rückgekoppelt gesteuert werden. In einer mechanischen Ausführung kann die Absenk- und Hubvorrichtung 2 als Wägevorrichtung ausgestaltet sein, welche die Ummantelungsvorrichtung 11 relativ zur Kochplatte 10 aufgrund des ermittelten Gewichtes des gefüllten Kochtopfes 5 um die Ummantelungshöhe H bewegt. Dazu könnte die Masse des gefüllten Kochtopfes in Relation zu einem Vergleichsgewicht gemessen werden.
[0020] Damit wäre die Ummantelungshöhe H rückgekoppelt auf die Siedguthöhe h einstellbar.
[0021] Wenn die Absenk- und Hubvorrichtung 2 elektronisch mittels einer Absenk- und Hubvorrichtungselektronik gesteuert ist, sind weitere Füllhöhenerkennungsvorrichtungen möglich, welche weitere Bestimmungsmethoden ausnutzen.
[0022] Beispielsweise können optische Sensoren oder akustische Sensoren derart angebracht werden, dass die Siedguthöhe h innerhalb des Kochtopfes 5 exakt bestimmt wird. Durch Distanzmessung mittels Laserstrahl oder Ultraschallsignal wäre die Siedguthöhe h direkt messbar, sodass die Absenk- und Hubvorrichtung 2 einen Hub einer entsprechenden Ummantelungshöhe H nach Messung der Siedguthöhe h ausführen kann.
[0023] Ein chronologischer Ablauf wird im Folgenden beispielhaft am Kochen von Spaghetti erläutert.
[0024] Im Ruhebetrieb steht die dynamische Kochplatte 10 in der Grundstellung A in etwa plan zur Kochherdoberfläche 1000. <tb>1.<sep>Kochtopf mit Wasser wird aufgesetzt <tb>2.<sep>Programmwahl «Aufheizen» wird an der Plattenheizmittel- und Mantelheizmittelsteuerung gewählt. <tb>3.<sep>Die Füllhöhenerkennungsvorrichtung 3 erkennt anhand des Gewichts die Menge des Siedgutes 6. Anhand der Faktoren spez. Gewicht, Kochtopfdurchmesser & Leergewicht des Kochtopfes 5 (fix gegeben) und das spezifische Gewicht von Wasser (Wasser ist das meist verwendete Siedgut) wird die Füllmenge des Kochtopfs 5 bestimmt. Neben der Füllmenge und damit der Siedguthöhe h kann auch noch die notwendige Kochzeit ermittelt werden. <tb>4.<sep>Nun wird die Kochplatte 10 mit aufgesetztem Kochtopf 5 abgesenkt. Die Absenkung in die Ummantelungsvorrichtung 11 erfolgt nur soweit, bis der Kochtopf 5 bis zur Siedguthöhe h von der Mantelfläche 111 und den Mantelheizmitteln 112 umschlossen ist. <tb>5.<sep>Anschliessend werden die Mantelheizmittel 112 und die Plattenheizmittel betätigt. Sowohl Kochplatte 10 als auch Kochtopfmantel 51 werden maximal beheizt. <tb>6.<sep>Nach Ablauf der Aufheizzeit wird ein Signalton ausgegeben und die Kochplatte 10 durch die Absenk- und Hubvorrichtung 2 samt Kochtopf 5 mit siedendem Siedgut 6 wieder in die Grundstellung A gebracht. Der Anwender kann nun die Spaghetti einfach einfüllen. <tb>7.<sep>Anschliessend kann eine Kochzeit eingestellt werden und der Kochvorgang gestartet werden. Daraufhin wird die Kochplatte 10 erneut samt Kochtopf 5 abgesenkt. <tb>8.<sep>In dieser Kochphase wird die Wärmezufuhr massgeblich über Mantelheizmittel 112 realisiert, während die Plattenheizmittel im «Low-Betrieb» arbeiten. Es ist damit eine homogene Wärmeverteilung möglich. <tb>9.<sep>Fertigmeldung durch Signalton und Anhebung der Kochplatte 10 und des Kochtopfes 5. <tb>10.<sep>Spaghetti werden geschöpft. Die nicht geschöpfte Menge verbleibt im Kochtopf 5. <tb>11.<sep>Programmwahl «Warmhalten» wird gewählt und die Kochplatte 10 erneut abgesenkt. Während die Plattenheizmittel nur mit geringer Heizleistung angesteuert wird, erfolgt die Wärmezufuhr hauptsächlich über die Mantelheizmittel 112. Damit wird sichergestellt, dass die Spaghetti gleichmässig warmgehalten werden und nicht am Topfboden anbrennen. <tb>12.<sep>Wird der Kochtopf 5 von der Kochplatte 10 entfernt, wird die Heizfunktion sofort unterbrochen und die Kochplatte 10 in die Grundstellung A gefahren.
[0025] Der Antrieb der Absenk- und Hubvorrichtung 2 kann in allen Ausführungsformen rein mechanisch, beispielsweise entgegen einer Federkraft erfolgen. Darüber hinaus sind auch elektrische, hydraulische oder pneumatische Antriebe der Absenk- und Hubvorrichtung 2 möglich und der Fachmann hat keine Schwierigkeiten diese Antriebe zum Betrieb der Absenk- und Hubvorrichtung 2 einzusetzen.
[0026] Die Relativbewegung von Kochplatte 10 und Ummantelungsvorrichtung 11 kann aufgrund der Siedguthöhe h und damit der Füllmenge des Siedgutes 6 durch Auswertung des Messsignals, beispielsweise einer Waage erfolgen. Darauf abgestimmt ist dann die Steuerung der Mantelheizmittel 112 möglich. Der Kochtopf 5 taucht demnach lediglich soweit in die Ummantelungsvorrichtung 11 ab, bis das Siedgut 6 von den Mantelheizmitteln 112 vollständig umgeben ist.
[0027] Die Wärmeerzeugung der Plattenheizmittel sowie der Mantelheizmittel 112 kann durch Induktionstechnik, Infrarottechnik oder über herkömmliche Heizleiter, sowie Gasheizmittel realisiert werden. Bevorzugt werden die Mantelheizmittel 112 in Form von Induktionsheizmitteln ausgestaltet. Dabei ist trotz geringfügigem radialen Abstand zwischen Kochtopfmantel 51 und Mantelfläche 111 ein einfacher Energieeintrag und eine gute Wärmeübertragung möglich.
[0028] Die verwendeten Kochtöpfe 5 müssen auf die Dimensionen der Ummantelungsvorrichtung 11 und die eingesetzten Plattenheizmittel und Mantelheizmittel 112 abgestimmt sein. Um eine Zentrierung des Kochtopfbodens 50 auf den Kochplatten 10 zu erleichtern sind Zentriermittel vorteilhaft. Dies kann beispielsweise mit einer Nut am Kochtopfboden 50 und korrespondierenden Mitteln an der Kochplatte 10 erreicht werden. Damit kann verhindert werden, dass der Kochtopf 5 bei nichtzentrierter Ausrichtung beim Absenken der Kochplatte 10 umkippt.
[0029] Wie auch aus den Figuren hervorgeht sind die Mantelheizmittel 112 auf eine Mehrzahl von Abschnitten verteilt, welche einzeln und unabhängig gesteuert werden können. Diese Mehrzahl von Abschnitten wird benötigt, um den Kochtopfmantel 51 definiert nur in Teilbereichen zu erwärmen. Wenn die Füllhöhenerkennungsvorrichtung die Ummantelungshöhe H bestimmt hat und die Ummantelungsvorrichtung 11 soweit bewegt wurde, dass der Bereich des Kochtopfes 5 bis zur Siedguthöhe h umschlossen ist, kann eine gezielte Betätigung der Mantelheizmittel 112 erfolgen.
[0030] Es werden dann nur Mantelheizmittel 112 erwärmt, welche im Bereich des Kochtopfes 5 mit Siedgut 6 angeordnet sind. Damit werden nur die Abschnitte des Kochtopfmantels 51 erwärmt, welche bis zur Siedguthöhe h angeordnet sind, wodurch eine optimale Wirtschaftlichkeit gewährleistet ist.
[0031] Wie bereits erläutert kann das Kochfeld 1 entweder eine dynamische Kochplatte 10, welche in eine statische Ummantelungsvorrichtung 11 bewegt wird, oder eine statische Kochplatte 10, über welche eine dynamische Ummantelungsvorrichtung 11 gestülpt wird, umfassen. Die in den Figuren gezeigten Ausführungsformen zeigen jeweils nur die erstgenannten Variante.
Bezugszeichenliste
[0032] <tb>1<sep>Kochfeld <tb><sep>10 Kochplatte (dynamisch) <tb><sep>11 Ummantelungsvorrichtung (dynamisch) <tb><sep>111 Mantelfläche <tb><sep>112 Mantelheizmittel <tb><sep>H Ummantelungshöhe <tb><sep>1000 Kochherdoberfläche <tb><sep>1001 Kochherdgehäuse <tb>2<sep>Absenk- und Hubvorrichtung <tb>5<sep>Kochtopf <tb><sep>50 Kochtopfboden <tb><sep>51 Kochtopfmantel <tb>6<sep>Siedgut <tb><sep>h Siedguthöhe <tb>A<sep>Grundstellung <tb>B<sep>Abschirmstellung

Claims (12)

1. Kochfeld (1) mit einer Grundstellung (A), umfassend eine Kochplatte (10) zur Lagerung eines Kochtopfes (5) mit einem Kochtopfmantel (51), sodass Siedgut (6) in diesem erwärmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Kochfeld (1) eine Ummantelungsvorrichtung (11) mit einer Mantelfläche (111) in welcher Mantelheizmittel (112) vorhanden sind, umfasst, wobei eine Relativbewegung der Kochplatte (10) relativ zur Ummantelungsvorrichtung (11) derart bis zu einer Abschirmstellung (B) durchführbar ist, dass die Kochplatte (10) und der auf dieser lagernde Kochtopf (5) mindestens teilweise von der Mantelfläche (111) der Ummantelungsvorrichtung (11) zur Verringerung des Wärmeverlustes des Kochtopfmantels (51) umgeben ist.
2. Kochfeld (1) nach Anspruch 1, wobei die Mantelheizmittel (112) zur Erwärmung des Kochtopfmantels (51) mittels Mantelheizmittelsteuerung ansteuerbar sind.
3. Kochfeld (1) nach Anspruch 1, wobei die Kochplatte (10) mittels einer Absenk- und Hubvorrichtung (2) von der Grundstellung (A) in eine Abschirmstellung (B) mindestens teilweise durch die Ummantelungsvorrichtung (11) hindurchbewegbar ist, sodass die Mantelfläche (111) den Kochtopfmantel (51) des Kochtopfes (5) mindestens teilweise umschliesst.
4. Kochfeld (1) nach Anspruch 1, wobei die Ummantelungsvorrichtung (11) mittels einer Absenk- und Hubvorrichtung (2) derart relativ zur Ebene der Kochplatte (10) anhebbar ist, dass die Mantelfläche (111) der Ummantelungsvorrichtung (11) den Kochtopfmantel (51) des Kochtopfes (5) mindestens teilweise umschliesst.
5. Kochfeld (1) gemäss Anspruch 1, wobei die Absenk- und Hubvorrichtung (2) rein mechanisch, beispielsweise als Feder oder in Form einer Balkenwaage ausgeführt ist.
6. Kochfeld (1) gemäss Anspruch 1, wobei die Absenk- und Hubvorrichtung (2) elektronisch durch eine Absenk- und Hubelektronik steuerbar ausgeführt ist.
7. Kochfeld (1) gemäss einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei eine Füllhöhenerkennungsvorrichtung vorgesehen ist, welche eine Siedguthöhe (h) innerhalb des Kochtopfes (5) ermittelt und daran gekoppelt ein Absenksignal an die Absenk- und Hubvorrichtung (2) weiterleitet, sodass nur der mit Siedgut (6) gefüllte Teil des Kochtopfmantels (51) von der Mantelfläche (111) umschlossen ist.
8. Kochfeld (1) gemäss Anspruch 7, wobei die Füllhöhenerkennungsvorrichtung eine Waage oder ein Gewichtssensor zur Ermittlung des Gesamtgewichtes des Kochtopfes (5) und des Siedguts (6) ist.
9. Kochfeld (1) gemäss Anspruch 7, wobei die Füllhöhenerkennungsvorrichtung (3) durch optische oder akustische Mittel gelöst ist.
10. Kochfeld (1) gemäss Anspruch 7, wobei die Mantelheizmittel (112) auf eine Mehrzahl von Abschnitten entlang der Mantelfläche (111) verteilt und einzeln, abhängig von der Siedguthöhe (h), gesteuert werden.
11. Kochfeld (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Mantelheizmittel (112) in Form einer Induktionsheizvorrichtung ausgestaltet ist.
12. Kochherd zur Erwärmung von Siedgut mit mindestens einem Kochfeld (1) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche.
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