CH458677A - Verfahren zur Klimatisierung von Räumen mit aufbereiteter Luft und Befeuchtungsapparat zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Klimatisierung von Räumen mit aufbereiteter Luft und Befeuchtungsapparat zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
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Verfahren zur Klimatisierung von Räumen mit aufbereiteter Luft und Befeuchtungsapparat zur Durchführung des Verfahrens Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Klimatisierung von Räumen in Gebäuden mit zentraler Heiz- und Warmwasser-Anlagen mit aufbereiteter Luft.
Es ist bekannt in Wohnräumen Befeuchtungsappa- rate aufzustellen, um damit die Raumluft auf eine bestimmte relative Luftfeuchtigkeit zu bringen. Dies geschieht gewöhnlich dadurch, dass entweder mittels einer Zerstäuberscheibe oder mittels durch elektrischer Heizung verdampftes Wasser als Dampf in den zu befeuchtenden Raum geblasen wird. Bei beiden Arten wird das dem Apparat meistens von Hand zugeführte Wasser vollständig verdampft und der im Wasser vorhandene Kalk gelangt ebenfalls in den Raum. Apparate mit Zer- stäuberscheibe verursachen zudem unangenehmen Lärm und solche mit elektrischer Heizung haben einen hohen Stromverbrauch.
Es sind ferner Klimaanlagen bzw. Warmluftheizungen bekannt, bei denen die Luft in einer Zentrale aufbereitet wird und mit einer bestimmten relativen Feuchtigkeit bei einer bestimmten Temperatur in die Räume gefördert wird. Der Nachteil dieser Anlagen besteht in der Notwendigkeit, verhältnismässig grosse Luftmengen zu fördern, zum Beispiel muss bei einem 4fachen stündlichen Luftwechsel pro Person mindestens 40 M3/h Frischluft dem Raum zugeführt werden.
Bei all diesen Anlagen wird die Wärme durch eine eigene Heizeinrichtung erzeugt und das Wasser dem Kaltwassernetz entnommen. Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die aufzubereitende Luft in einem Befeuchtungsapparat vor ihrem Eintritt in den zu klimatisierenden Raum mit im Leitungssystem der Warmwasserversorgung der Heiz- und Warmwasseranlage zirkulierendem warmen Wasser mittels Rieselflächen befeuchtet und erwärmt wird.
Das Patent betrifft auch einen an einer Heiz- und Warmwasseranlage angeschlossenen Befeuchtungsappa- rat zur Durchführung des Verfahrens mit einem mit Eintrittsöffnungen versehenen Gehäuse, in welches die aufzubereitende Luft durch einen Ventilator angesogen wird.
Der Apparat ist erfindungsgemäss gekennzeichnet durch Rieselflächen und eine einen Abfluss aufweisende, in sich geschlossene Befeuchtungszelle mit einer über den Rieselflächen angeordneten, von der Heiz- und Warmwasseranlage mit Wasser zu speisenden Wasserverteileinrichtung und durch über letzterer angeordnete, die klimatisierte Luft abführende Anschlüsse für in den zu klimatisierenden Raum führende Luftleitungen.
An Hand der beiliegenden Zeichnung ist das erfindungsgemässe Verfahren und eine Ausführungsform des Befeuchtungsapparates zur Durchführung des Verfahrens beispielsweise erläutert.
Die Figur zeigt im Schnitt den prinzipiellen Aufbau des an einer nicht dargestellten Heiz- und Warmwasseranlageangeschlossenen Befeuchtungsapparates mit seinen Zu- und Abgängen. Der Apparat kann an einem beliebigen Ort des Gebäudes, vorzugsweise dort wo von vornherein die Warmwasser- oder Heizungswasserleitungen vorhanden sind, also beispielsweise im Keller oder Badzimmer, montiert werden. Er besteht im wesentlichen aus einer in einem Gehäuse 1, z. B. aus Metall, angeordneten Befeuchtungszelle 2, der Filtrier- einrichtung 3, einer Luftansaugvorrichtung 4, z. B. Ventilator, der Wasserverteileinrichtung 5 und den abgehenden Luftleitungen 6.
Das Gehäuse 1 besitzt Lufteintrittsöffnungen 7, beispielsweise in Form eines Luftgitters, durch welche die Frischluft, d. h. die zu klimatisierende Luft, in das Gehäuse eintritt. Das Gehäuseinnere ist durch eine Wand 9 in eine Eintrittszone 10 und in eine Austrittszone 11 aufgeteilt. Unmittelbar hinter den Lufteintrittsöffnungen 7 sind mehrere Filter 8, beispielsweise aus Filterpapier, angeordnet, welche die iri der Luft schwebenden festen Verunreinigungen zurückhalten. Die gesamte Filtriereinrichtung 3 ist so mit der Wand 9 zusammengebaut, dass ihre Austritts- öffnungen 12 in die Zone 11 führen.
In dieser Zone befindet sich die zylinderförmige Befeuchtungszelle 2 mit dem vor der Zellenöffnung 13 angeordneten Venti-
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lator 4. Durch die Aufteilung des Gehäuseinneren in zwei Zonen wird erreicht, dass die Befeuchtungszelle getrennt von der Filtriereinrichtung angeordnet werden kann und ein in sich geschlossenes System ist. Die Zelle 2 besteht aus einem oberen, die Wasserverteil- einrichtung 5 aufnehmenden Teil und einem unteren auswechselbaren, aus transparentem Material, z. B. Glas oder Kunststoff, bestehendenem Teil.
Dieser Teil weist die Zellenöffnung 13 auf und sein unteres Ende mündet mit seinem Auslauf 14 in einen Siphon 15, welcher vermeidet, dass von aussen unerwünschte Luft in die Zelle eintritt. Oberhalb der Zellenöffnung 13 sind im innern vertikale Rieselflächen 16 angeordnet, welche von der Wasserverteilanlage 5 aus mit Wasser benetzt werden. Diese Wasserverteileinrichtung 5 besteht im wesentlichen aus einem mit Löcher 17 versehenem Rohr 18, welches über eine Magnetventil 19 an die Warmwasserhauptleitung 20 des zentralen Heizungssystems angeschlossen ist.
Das in der Zeichnung mit der oberen horizontalen Gehäusewand verbundene Ende des oberen Zellenteiles besitzt je nach Anzahl der zu befeuchtenden Räume rohrförmige Anschlussstutzen 21, an welche die in die Räume führenden Luftleitungen 6, z. B. als Schläuche, angeschlossen sind. Das Ende dieser Leitungen kann in ein im bewohnten Raum angeordneten Luftgitter münden. Das Magnetventil 19 und der Ventilator 4 werden mittels bekannten Regelelementen, z. B. durch ein auf die relative Feuchtigkeit ansprechen- des Regelorgan 22, gesteuert.
Diese Steuerung kann derart ausgeführt sein, dass entweder das Schliessen des Magnetventils 19 und der Stillstand des Ventilators 4 gleichzeitig erfolgt oder dass zuerst das Magnetventil 19 schliesst und eine bestimmte Zeit später der Ventilator 4 stillsteht.
Bei Inbetriebsetzung eines installierten Befeuch- tungsapparates wird durch den Ventilator 4 die zu befeuchtende Luft durch die Eintrittsöffnungen 7 angesaugt, durch die Filtriereinriehtung 3 gefördert, wo die schwebenden Schmutzstoffe zurückgehalten werden, und gelangt hierauf durch die Zellenöffnung 13 in die Be- feuchtungszelle 2. Gleichzeitig werden von der aus der Heizanlage mit warmem Wasser gespiesenen Wasserverteileinrichtung 5 aus den Löchern 17 austretenden Wasserstrahlen die Rieselflächen 16 benetzt.
Die von der Zellenöffnung 13 herkommende Luft nimmt nun während ihres Aufstieges durch die Rieselflächen Feuchtigkeit auf und gelangt über die Luftleitungen 6 in die zu klimatisierenden Räume. Mittels des Magnetventils 19 kann die Wassermenge und mittels des Ventilators die pro Minute durchströmende Luftmenge derart eingestellt werden, dass in dem zu klimatisierenden Raum zwischen 40 und 90 % relativer Feuchtigkeit jeder gewünschte Feuchtigkeitsgrad auftritt.
Da üblicherweise die Temperatur des im Leitungssystem der Heizanlage zirkulierenden Wassers etwa 60 C beträgt, strömt die befeuchtete Luft bei einer für den Menschen angenehmen Temperatur von etwa 30 C in den Raum hinein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Klimatisierung von Räumen in Gebäuden mit zentraler Heiz- und Warmwasser-Anlage mit aufbereiteter Luft, dadurch gekennzeichnet, dass die aufzubereitende Luft in einem Befeuchtungsapparat vor ihrem Eintritt in den zu klimatisierenden Raum mit im Leitungssystem der Warmwasserversorgung der Heizund Warmwasseranlage zirkulierendem warmem Wasser mittels Rieselflächen befeuchtet und erwärmt wird.II. An einer Heiz- und Warmwasseranlage ange- schlossener Befeuchtungsapparat zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einem mit Eintrittsöffnungen versehenen Gehäuse, in welches die aufzubereitende Luft durch einen Ventilator angesogen wird, gekennzeichnet durch Rieselflächen und eine einen Abfluss aufweisende, in sich geschlossene Befeuchtungs- zelle mit einer über den Rieselflächen angeordneten,von der Heiz- und Warmwasseranlage mit Wasser zu speisenden Wasserverbeileinrichtung und durch über letzterer angeordnete, die klimatisierte Luft abführende Anschlüsse für in den zu klimatisierenden Raum führende Luftleitungen. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass d!e aufzubereitende Luft vor der Befeuchtung unmittelbar nach dem Eintritt in das Gehäuse gefiltert wird. z. Befeuchtungsapparat nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine getrennt von der Befeuchtungs- zelle im Strom der eintretenden Luft angeordnete Fil- triereinrichtung. 3. Befeuchtungsapparat nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Teil der Be- feuchtungszelle die Rieselfläehen aufnimmt und ein auswechselbares, durchsichtiges Rohr ist. 4.Befeuchtungsapparat nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abfluss der Befeuchtungszelle ein gebogenes, einen Siphon bildendes Rohr ist und dass das sich im stromaufwärts liegenden Bogen dieses Rohres ansammelnde Wasser eine Sperre gegen die Aussenluft ist. 5. Befeuchtungsapparat nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserverteileinrichtung und der Ventilator durch eine in dem zu klimatisierenden Raum angeordnete Regeleinrichtung gesteuert sind.
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1967
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