CH313452A - Wärmekraftanlage mit Luftkreislauf, welche zu einem wesentlichen Teil der Betriebszeit mit niedriger Teillast läuft - Google Patents

Wärmekraftanlage mit Luftkreislauf, welche zu einem wesentlichen Teil der Betriebszeit mit niedriger Teillast läuft

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CH313452A
CH313452A CH313452DA CH313452A CH 313452 A CH313452 A CH 313452A CH 313452D A CH313452D A CH 313452DA CH 313452 A CH313452 A CH 313452A
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CH
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thermal power
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circuit
air
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Keller Curt Ing Dr
Werner Dr Spillmann
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Tech Studien Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C1/00Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid
    • F02C1/04Gas-turbine plants characterised by the use of hot gases or unheated pressurised gases, as the working fluid the working fluid being heated indirectly

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Description


  Wärmekraftanlage mit Luftkreislauf, welche zu einem wesentlichen Teil der Betriebszeit       mit        niedriger        Teillast    läuft    Die     Erfindung    betrifft eine Wärmekraft  anlage mit     Luftkreislauf,    welche zu einem  wesentlichen Teil der Betriebszeit mit nied  riger Teillast läuft und bei welcher Änderun  gen der Leistungsabgabe durch Änderung des       Druekniveaus    im Kreislauf erzeugt werden.  



  Bei einer solchen Wärmekraftanlage kann  es sich beispielsweise um eine Anlage zum  Antrieb eines     Kriegsschiffes        handeln,    welches  zu einem überwiegenden Teil seiner Betriebs  zeit mit. verminderter Geschwindigkeit fährt,  das     heisst,    bei der Marschfahrt ist von der  Wärmekraftanlage hierbei eine     Leistung    auf  zubringen, welche     beispielsweise    nur etwa       i,rs    der Höchstleistung betragen     kann;    wäh  rend die     volle    Leistung nur in Ausnahme  fällen gebraucht wird.  



  Wird für den Antrieb eines solchen  Schiffes eine     Wärmekraftanlage    mit Luft  kreislauf verwendet, bei welcher Änderungen  der Leistungsabgabe durch Änderung des       Druckniveaus    im     Kreislauf    erzeugt werden, so  ist bei     Marschfahrt    diese Anlage mit redu  ziertem Druckniveau zu betreiben. Die Erfin  dung bezweckt nun, einen solchen länger an  dauernden     Betrieb    mit niedriger     Teilläst    in  einfacher und     wirtschaftlicher    Weise durch  führen zu können.  



  Um dies zu erreichen, wird eine Wärme  kraftanlage der eingangs beschriebenen Gat  tung in der Weise     ausgelegt,    dass sie bei dieser    niedrigen     Teillast    ein     solches    Druckniveau     auf-          weist,        da.ss    an einer Stelle des     Kreislaufes    ein  etwas niedrigerer Druck herrscht als der       Atmosphärendruck,    und     dass    die     Leckverluste     durch Einlass von atmosphärischer Luft. an  dieser Stelle gedeckt werden.  



  Durch eine solche     Auslegung    wird der Vor  teil erreicht., dass bei     diesem    überwiegend vor  kommenden Betrieb mit niedriger     Teillast     keine     besonderen        Hilfsverdichter    im Betrieb       ,gehalten    werden müssen, um die im Arbeits  kreislauf, welcher     immerhin    noch     zu    einem       grossen    Teileinen Druck über der Atmosphäre       aufweist,        auftretenden        Leckverluste        zzi    decken.

    Um die auf der     Hochdruckseite    des Kreis  laufes     auftretenden.        Luftverluste    zu ersetzen  und so die     einmal    eingestellte Belastung     auf-          rechtzuerhälten,        genügt    es dabei,     einfach     die genannte Stelle des Kreislaufes mit der  Atmosphäre zu verbinden.  



  Ausser dem Wegfall des Energieverbrau  ches für besondere Hilfsverdichter hat eine  solche Auslegung der     'v#Tärmekraftan7:age    auch  noch den Vorteil, dass für die     Nachspeisung     des     Kreislaufes    reine atmosphärische Lift ein  geführt     wird,    im Gegensatz     mz    dem Fall der       Belieferung    des     Kreislaufes    durch die     Hilfs-          verdiehter,    in welchem stets die     Möglichkeit          besteht,

      dass von diesen Maschinen     Öldunst    mit  der     Förderluft        mitgerissen        wird:.     



  Bei     Anlagen    der     erwähnter    Art wird oft      nach längerer Betriebszeit mit niedriger Teil  last ein rascher Übergang     auf    die Höchstlast  gefordert. Zur Erhöhung des     Druckniveaus     im Kreislauf und zur     Lieferung    der dafür be  nötigten Luft     ist    zu diesem Zwecke natürlich  eine     Hilfsverdichteranlage,    welche zweckmässig  mit einem     Speicher    kombiniert wird, vorzu  sehen.

   Es ist hierbei von Vorteil, diese     Hilfs-          verdichteranlage    gleichzeitig bei Inbetrieb  setzung der Wärmekraftanlage zur Luftliefe  rung an eine     Anfahrturbine    zu verwenden.  Durch     eine    solche Massnahme wird gegenüber  der Verwendung     eines    Elektromotors für das  Anwerfen der     Wärmekraftanlage    der Nachteil       vermieden,    dass     beispielsweise    bei Schiffs  antrieben die schwachen elektrischen Bord  netze in     umgünstiger        Weise        belastet    werden.  



  Die     Hilfsverdichteranlage    wird zweck  mässig von Verbrennungsmotoren angetrieben.  Damit kann die Beanspruchung eines     eleklxi      sehen     Netzes    überhaupt vermieden werden. Die       Wärmekraftanlage        kann    ohne jede     Hilfe,        eines     äussern     elektrischen    Kraftnetzes angefahren,  belastet     und    auf     konstanter    Last gehalten  werden.

   Für die     Hilfsverdichteranlage    kön  nen dabei     beispielsweise    von     Dieselmotoren     angetriebene Verdichter oder auch Freiflug  kolben-Verdichter     verwendet    werden.  



  In der     Zeichnung    sind als Beispiele zwei  Ausführungsformen einer     erfindungsgemäss          ausgebildeten    Wärmekraftanlage in verein  fachter     Darstellungsweise    veranschaulicht. Es  zeigen       Fig.    1 eine für den Antrieb eines Schiffes       bestimmte        Wärmekraftanlage    und       Fig.    2 eine Variante für die Ausbildung  der     Anfahrvo.rriehtung.    .  



  Bei der     in        Fig.    1 dargestellten Wärme  kraftanlage wird verdichtete Arbeitsluft in  einem Erhitzer 1 erhitzt. Sie     entspannt    hier  auf in einer Hochdruckturbine 2, gelangt  darauf in eine     Niederdruckturbine        .3    und       dixrchströmt    hernach einen     Wärmeaustauscher     4 und einen Kühler 5, um sodann in einem       -Terdichter    6 wieder verdichtet zu werden.

    Die     verdichtete    Arbeitsluft wird darauf durch  die Abluft der Turbine 3 im     Wärmeaustau-          seher    4 vorgewärmt und wieder in den Er-         hitzer    1 geführt, wobei sich der Kreislauf  schliesst.  



  Die Turbine 2     dient    -zum Antrieb des Ver  dichters 6. Die     Niederdruckturbine    3 treibt  dagegen einen Schiffspropeller 7.  



  Mit der Maschinengruppe 2, 6     ist    ferner  eine     Anfahrturbine    8     gekuppelt.     



  Eine     Hilfsverdichteranlage    9 steht über  Ventile 10     mit    einer Leitung 11 in Verbin  dung, welche sich über eine Leitung 12     mit          Ventil    13 nach der     Anfahrturbine    8 und über  eine     Leitung    14 mit Ventil 15 nach einer  Stelle 16 des     Arbeitskreislaufes    der Wärme  kraftanlage verzweigt. An die Leitung 11 ist.  ferner über ein Ventil 17 ein Speicher 18  angeschlossen.     Dieser    Speicher steht ausserdem  über eine     mit    einem Ventil 19 versehene Lei  tung 20 mit der Hochdruckseite des Verdich  ters 6 in Verbindung.  



  Im weiteren ist an einer Stelle 21 des       Kreislarües    eine     Leitung    22 angeschlossen,  welche über ein Ventil 23 mit der Atmosphäre  in Verbindung     gesetzt    werden     kann.    Die Aus  trittsseite der     Anfahrturbine    8 steht ferner  über     ein    Ventil 24 mit der Atmosphäre und  über eine mit einem Ventil 25 versehene Lei  tung 26 mit einer Stelle 27 der Hochdruckseite  des     Kreislaufes    der     Wärmekraftanlage    in Ver  bindung.  



  Von der dargestellten     Wärmekraftanlage     wird angenommen, dass sie     ziz    einem wesent  lichen Teil der Betriebszeit mit     niedriger    Teil  last zu laufen hat. Sie     ist    bei dieser niedrigen  Teillast für ein solches     Druckniveau        ausgelegt,     dass an der Stelle 21 des Kreislaufes ein     etwas     niedrigerer Drück herrscht als der Atmosphä  rendruck.

   Bei dieser     Betriebsweise    kann also  diese Stelle durch Öffnen     des    Ventils 23 mit  der Atmosphäre verbunden werden, in der       Weise,    dass die     Leckverluste    des     Kreislaufes     durch     Einl.ass    von     atmosphärischer    Luft an  der Stelle 21 gedeckt werden.  



  Bei dem     genannten    Betrieb mit niedriger  Teillast     isst    es somit nicht erforderlich, die       Hilfsverdichteranlage    9 in Betrieb zu halten,  und es     ist    auch     eine    Entnahme von Luft aus  dem Speicher 18 nicht erforderlich. Die Ven  tile 10, 13, 15 sind geschlossen.

        Soll     das    Druckniveau der Anlage erhöh!,  werden, wobei der tiefste Druck im Kreislauf  über den Atmosphärendruck steigt, so wird  durch Öffnen des     Ventils    15 entweder vom  Speicher 18 oder direkt von den     Verdichtern    9  bezogene Luft an der     Stelle    16 in den Kreis  lauf der     Wärm6kraftanlage    eingeführt.

   Die  Leitung 14 dient auch zum     Einführen    jener  Luftmenge, die zum Decken der     Leckverluste     bei     höherer    Last im stationären Betriebszu  stand erforderlich     ist,    wobei der tiefste Druck  im     Kreislauf    den Atmosphärendruck über  schreitet.  



  Soll die Last wieder     gesenkt    werden, so  kann zwecks Verminderung des     Druckniveaus     im Kreislauf durch die Leitung 20 bei geöff  netem     Ventil    19 Luft von der Hochdruckseite  des     Kreislaufes    in den Speicher 18 abgelassen  werden, solange auf der     Hochdruckseite    des       Kreislaufes    ein höherer Druck herrscht als in  diesem Speicher. Der Speicher 18 kann     -auch     durch die     Verdichterarnlage    9 direkt aufge  laden werden.  



  Die     Hi'lfsverdiehteranlage    9 mit Speicher  18 dient ausserdem auch zur Inbetriebsetzung  der Wärmekraftanlage. Hierbei wird die er  zeugte Druckluft durch     Öffnen,    des Ventils 13  über die Leitung 12 der     Anfahrturbine    8 zu  geleitet. Die Abluft der     Anfahrturbine    kann  durch Öffnen des     Ventils    24     ins    Freie geleitet  werden oder auch über die Leitung 26 bei  geöffnetem Ventil 25 der Hochdruckseite des  Kreislaufes der     Wärmekraftanlage    zugeleitet  werden.

   Die     letztgenannte    Massnahme     ist    ins  besondere zweckmässig, solange     auf    der Hoch  druckseite     des        Kreislaufes    noch ein verhältnis  mässig niedriger Druck herrscht. Die in den  Kreislauf eingeführte Abluft der     Anfahrtuu-          bine    dient dann zur     Aufladung    des Kreis  laufes. Gleichzeitig     entspannt    ein Teil der       7lusatzluft    durch die Turbinen 2 und 3 nach  der     'Niederdruckseite    des Kreislaufes, so     dass     eine zusätzliche Antriebsleistung abgegeben  wird.  



  Die     Anfahreinriehtung    nach     Fig.    2     iuiter-          scheidet    sich von jener nach     Fig.    1 dadurch,  dass der     Anfahrturbine    8 eine     Brennkammer     28     vorgeschaltet        ist.    In dieser     Brennkammer       wird     Brennstoff,    welcher über     eine        Leitung     29 von einem     Brennstoffbehälter    30 durch  eine     Brennstoffpumpe    31 geliefert wird,

   mit  der durch die Leitung 12 zugeführten und für  die     Anfahrtürbine    8 bestimmten Luft ver  brannt. Die     Anfahrturbine    erhält dabei ein  Treibmittel von erhöhter Temperatur. Die       Leistung    der     Anfahrtmbine        kann    so     gelte=          gort    werden.

   Die Abgase werden in die     ftrixö=,     Sphäre     ,ausgestossen.:        -      Durch eine Leitung 32     wird    ferner  selben     Behälter    30 entnommener     Brennsto     den     Verbrennungsmotoren,    welche die     Ver-          dichteranlage    9 antreiben, zugeführt.

Claims (1)

  1. PATENTAXSPR.UCH Wärmekraftanlage mit Luftkreislauf, wel che zu einem wesentlichen Teil der Betriebs zeit mit niedriger Teillast läuft, und bei wel cher Änderungen der Leistungsabgabe durch Änderung des Druckniveaus im Kreislauf 'er- zugt werden, dad'ureh gekennzeichnet,
    dass sie bei dieser niedrigen Teillast ein solches Druck niveau aufweist, dass an einer Stelle des Kreislaufes ein etwas niedrigerer Druck herrscht als der Atmosphärendruck, und dass die Leckverluste durch Einlass von atmosphä rischer Luft an dieser Stelle gedeckt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Wärmelwaftanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei Laststei gerung zur Erhöhung des Druckniveaus dem Kreislauf zuzuführende Luft von einer Hilfs- verdichteranlage mit Speicher geliefert wird, welche ausserdem bei der Inbetriebsetzung der Wärmekraftanlage zur.Luftlieferung an eine Anfahrturbine dient. 2. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch und.
    Unteranspruch 1, dadurch gekennzeissh net, dass die Hilfsverdichteranlage von Ver- brenntmgsmotoren angetrieben wird. 3. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, dass Mittel vorhanden sind, durch welche die Abluft der Anfahrturbine in den Kreislauf der Wärmekraftanlage eingeführt werden kann.
    4. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Einfüh- rung der Abluft der Anfahrturbine in den Kreislauf der Wärmekraftanlage eine Ver bindung zwischen dem Austritt der Anfahr- turbine und:
    dem hochdruckseitigen. Teil des Kreislaufes herzustellen gestatten. 5. Wärmekraftanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Anfahrturbine eine Brennkam- mer vorgeschaltet ist, in welcher mit der von der Hilfsverdichteranlage gelieferten,
    für die Anfahrturbine bestimmten Luft Brennstoff verbrannt wird.
CH313452D 1953-09-10 1953-09-10 Wärmekraftanlage mit Luftkreislauf, welche zu einem wesentlichen Teil der Betriebszeit mit niedriger Teillast läuft CH313452A (de)

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