CH200425A - Schleudermaschine mit mindestens einem in der Trommel angeordneten Austragkörper. - Google Patents
Schleudermaschine mit mindestens einem in der Trommel angeordneten Austragkörper.Info
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Description
Sehlendermaschine mit mindestens einem in der Trommel angeordneten Austraghörper. Die Erfindung betrifft eine Schleuder- mazehine, bei der eine oder mehrere Schleu derkomponenten aus der Trümmel mittels wenigstens einem in letzterer angeordneten Austragkörper herausgenommen werden, der während des Betriebes mit einem über der Trommel vorgesehenen, aufklappbaren Dek- kel verbunden ist. Der Austragkörper istge- mäss der Erfindung in solcher Weise mit dem.
Deckel verbunden, dass der Deckel, ohne von dem Auotragkörper gehindert zu werden, aufgeklappt werden kann, sobald die Verbin- clung des Austragkörpers mit dem Deckel gelöst worden ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes im,Schnitt. <B>1</B> und 2 sind zwei im Deckel<B>3</B> der Schleu dermaschine angeordnete Räume für die Zu- bezw. Abfüllrung von iSchleudergut. Der Raum<B>1</B> kommuniziert einerseits durch einen im Deckel<B>3</B> angeordneten Kanal 4 mit einer durch das Deckelscharnier gehenden orts- resten Zufuhrleitung <B>5,
</B> anderseits durch Öffnungen<B>ss</B> in einer Verschlusshülse <B>7</B> mit dem im Deckel<B>3</B> befestigten Zufuhrmu-nd- etück 8,der Schleudermaecliine. Der Raum 2 kommuniziert ebenfalls durch einen mit ge strichelten Linien angedeuteten Kanal<B>9</B> im Deckel<B>3</B> und einen Soharnieranschluss mit der ortsfesten Abflussleitung. Anderseits kommuniziert der Raum 2,
durch einen ring förmigen Raum<B>10</B> und durch in einem mit dem Deckel wegnehmbar und dicht verbun denen Armaturteil 12 angeordnete Kanäle<B>11</B> mit einem Auetragkörper <B>13,</B> der in die rütie- rende Flüssigkeitsmuse in eine im obern Teil der Trommel<B>33</B> angeordnete Austrag- kammer 14 hineinragt.
Dieser Austragkörper ist mit dem Armaturteil 12 fest zusammen gebaut und durch ein-en im genannten Dek- kel vorgesehenen, sieh durch die Scharniere des Deckels fortsetzenden Kanal<B>9</B> mit der festen Abflussleitung verbunden. Der Arma- turteil 12 könnte mit dem Austragkörper auch lösbar verbunden sein.
Die Ver-schluss'hülse <B>7</B> isst mit einem Hand- rad <B>15</B> verbunden, durch das sie gedreht werden kann, wobei sie durch ein Gewinde <B>16,</B> durch das sie mit dem Zufuhrmundstück <B>8</B> verbunden ist, das letztere beim Drehen des Rades<B>15</B> im einen Dreheinn nach oben ziehen kann. Durch Drehen des Handrades <B>15</B> in entsprechendem Sinne ist der Armatur- teil 12 festspannbar. In diesem Zustand ist.
der Ringraum<B>10</B> des Armaturteils 12 mit ,dem Raum 2 im Deckel in Verbindung. Dass Mundstück<B>8</B> ist mit dem Armaturteil 12 und mit dem Austra#gkörper dicht und fest ver bunden, so dass es zusammen mit dem Aus- tragkörper eine vom Deckel abnehmbare Ein heit bildet.
Der Teil 12 hat eine konieche Fläche und ist mit zwei in Nuten eingelegten Diehtung-,sringen <B>17</B> und<B>18</B> versehen, wobei ,die konische Fläche gegen eine entsprechende konieche Fläche. am Deckel<B>3</B> gepresst wird.
Das Mundstück<B>8</B> und der mittelst des Mund- c,tüükes mit dem Deckel verbundene Austrag- hörper <B>13</B> sind auf diese Weise am Deckel <B>3</B> lösbar angebracht, so dass sie in der Trom mel zurückbleiben, wenn das Han#drad <B>15</B> soweit nach oben bewegt wird, bis das Ge winde<B>16</B> freigegeben ist. Dies ist notwen- dia-, damit der Deckel<B>3</B> um das Scharnier<B>5</B> aufgeklappt werden kann.
Nach dem Auf klappen des Deckels, dass durch den Aus- tragkörper <B>13</B> nicht gehindert wird, wird ein mit Gewinde versehenes Werkzeug durch da,s Mundstück<B>8</B> eingeführt und in ein durch eine Anzahl Zähne<B>19</B> in den Mitneh- merflügeln 20 des Verteilers gebildetes Ge winde eingeschraubt, worauf der Verteiler 21 mit den darauf angebrachten Teilen mit Hilfe des genannten Werkzeuges aus dem Trommelboden entfernt werden kann, nach dem der Verschlussring 40 abgeschraubt und der Trommeldeckel hierdurch vom andern Trommelteil gelöst worden ist.
Das genannte Gewinde hat einen kleineren Durchmesser als das am Zufuhrmundstück <B>8</B> vorgesehene Gewinde.
In der Trommelnabe 22 am Trommel boden ergtreckt sich ein Ablasskanal <B>23</B> in unmittelbarer Nähe der Welle 24. Die Welle ist mit einem Schutzmantel 25 versehen, der sie gegen die korrodierende Einwirkung der durch den Kanal 23 abfliessen-den Flüssig keit sthützt. Zwischen der nach der Welle gerichteten MändungdesKanals 23 und dem Schutzmantel<B>25</B> ist ein Zwischenraum<B>26</B> vorhanden, der eine Fortsetzung des Kanals <B>23</B> bildet. Die Ablassmündung des Kanals<B>23</B> liegt innerhalb des Ablassbereiches für die normal abfliessende Flüssigkeit in der Trom mel.
Dieser Ablassbereich wird durch einen ideellen zur Emdrehungsaxe der Schleuder trommel konzentrischen Zylinder mit ring förmigem Querschnitt gebildet, durch wel chen das Separierungsprodukt normal abgeht Die in diesem Bereich abgehende Flüssigkeit wird im Gegensatz zu der in dem von diesem ideellen Zylinder umschlossenen Hohlraum abgehenden Flüssigkeit als normal abflie ssende Flüssigkeit bezeichnet. Durch diesen Kanal austretende Flüssigkeit zeigt an, dass in der Trommel abgelagerter Schlamm aus derselben zu entfernen ist.
Dieschwerere Schleuderkomponente wird durch eine als Austragkörper wirkende Re gulierscheibe<B>27</B> abgeleitet. An Stelle der Scheibe kann ein durch eine Schraube oder dergl. gedromelter Ablauf oder ein aus tauschbares Mundstück<B>28</B> angeordnet sein.
Wenn Flüssigkeit unabsichtlich aus der Austragkammer 14 hemuslecken sollte, so wird sie von dem im Deckel<B>3</B> angeordneten Auffangraum<B>32</B> aufgefangen und kann von ,dort durchden mit Hahn versehenen Auelass <B>29</B> abgeleitet werden.
Zwischen der Trom melhaube und dem Trommelboden eventuell herausleckende Flüssigkeit wird in einem im obern Teil des Trommelgehäusee vorgesehe nen Auffangraum<B>30</B> aufgefangen, welcher Raum mit einer einen Auolass bildenden Off- nung <B>31</B> versehen ist, die eventuell einen Hahn oder dergl. haben kann. Ein tecken an den genannten Stellen zeigt sich somit dadurch an, dass Flüssigkeit durch die Aus- lässe <B>29, 31</B> abfliesst.
Der Weg des Sohleudergutes in der dar gestellten Maschine ist folgender: Die Flüs sigkeit strömt durch die an das Scharnier angeschlossene ortsfeste Zufulirleitung her ein und weiter durch den Kanal 4 zu den Öffnungen<B>6</B> durch das Mundstück<B>8</B> in den Einleitungsraum -der Schleudertrommel. Von diesem Raum geht die Flüssigkeit in ge wöhnlicher Weise an den gezeigten 'Teller satz, worin sie in zwei Komponenten auf geteilt wird,
von denen die eine nach innen g e Ut unc Idurell den Austragkörper 13 in den Raum<B>10</B> herausgeleitet wird, von wo sie durch -den Kanal<B>9</B> zu der nicht gezeigten ortsfesten Ablaufleitung strömt, und zwar über das Scharnier, das dann zwei Kanäle enthält. Der Kanal<B>9</B> setzt sich hier durch das Scharnier fort.
Die echwerere Kompo nente geht von dem Einsatz andem. Schlamm raum der Trommel vorbei zu dem Ablauf<B>27,</B> der die Form einer an und für sich bekann ten und allgemein gebräuchlichen Regulier- ,3üheibe hat. Von ;dem Ablauf<B>27</B> wird die FlÜssigkeit in ein die Trommel umgebendes Sammelgefäss herausgeschleudert, von wo sie durch die Tülle herau8strömt.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ,sind sowohl die Zufuhr- als auch die Ablass- kanäle, für die in der Maec'hine behandelte Flüssigkeit durch den Deckel und dessen Scharnier gezogen. Die Zufuhr- und Ablauf kanäle könnten aucli,direkt an den Austrag- körper und das damit zusammengebaute Zu- fuhrmundstück angeschlossen sein. Die zu behandelnde Flüssigkeit kann auch durch eine hohle Welle eingeleitet werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Schleudermaschine, bei der eine oder meh rere Schleuderkomponenten aus der Trommel mittels mindestens einem in letzterer ange ordneten Austragkörper herausgenommen werden, der während,des Betriebes mit einem über der Trommel angeordneten aufklapp baren Deckel verbunden ist, dadurch gekenn zeichnet, dass diese Verbindung so beschaf fen ist, dass der Deckel<B>(3),</B> ohne von dem Austragkörper <B>(13)</B> gehindert zu werden, aufgeklappt werden kann, sobald die Ver- bindung,des Austragkörpers mit dem Deckel (3),gelöst worden isst. UiNTTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Schleuclermaschine nach Patentanspruch., dadurch gekennzeichnet, dass der Aus- trag,'körper durch ein mit Gewinde ver- sehenes Zufuhrmundstück <B>8)</B> mit dem Deckel<B>(3)</B> verbunden ist.<B>2</B> Schleudermasthine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Aus- tragkörper mit einem Armaturteil (12) zusammengebaut ist, wobei sich der ge nannte Armaturteil mit einer konisehen Fläche an eine entsprechende konische Fläche des Deckels anschliesst und:daran durch Befestigungsmittel festgehalten ist.<B>3.</B> Sehleudermaschine nach Pa-L-utanspruc'h, dadurch gekennzeichnet, dass das mit dem Austragkörper fest verbundene Zu- fuhrmundstück <B>(8)</B> mit einer im Deckel vorgesehenen, mit Handrad ausgerüste ten Verschlussbülse durch Gewinde ver bunden ist. 4.Schleudermaschine nach Patentanspruch und Unteranopruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der mit dem Austragkör- per lösbar verbundene ATmaturteil (12) Kanäle (II) aufweist, wobei diese Ka näle<B>(11)</B> und das besagte Zufuhrmunzl- stäck <B>(8)</B> mit Räumen<B>(1,</B> 2) im Deckel in Verbindung stehen.<B>5.</B> Schleudermaszhine napli Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Aus- tragkörper durch einen in dem genannten Deckel vorgesehenen, sieh durüh das .Scharnier des Deckels fortsetzenden Kanal<B>(9)</B> mit der ortsfesten Abflusslei- tung verbunden ist.<B>6.</B> Schleudermaschine nach Patentan6pruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der Armaturteil durehdas Haudrad im Deckel festspannbar ist und einen Ringraum<B>(10)</B> enthält, der im festgespannten Zustand mit dem Raum (2) im Deckel in Verbindung steht.<B>7.</B> Schleudermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zu- fuhrmundstück <B>(8)</B> mit dem Austrag- körper <B>(13)</B> fest verbunden ist, so dass es zusammen mit dem Austragkörper <B>(13)</B> eine von dem Deckel abnellmbare Ein heit bildet.<B>8.</B> Schleudermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>7,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass das Zufuhrmundstück <B>(8)</B> durch den Kanal (4) im Deckel<B>(3)</B> mit einer ortsfesten Zufuhrleitung <B>(5)</B> in Verbindung steht.<B>9.</B> Schleudermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>7,</B> gekennzeichnet durch ein im Verteiler der Trommel an geordnetes Gewinde, das einen kleineren Durchmesser aufweist als das Gewinde des Zufuhrmundstückes <B>(8).</B> <B>10.</B> Schleudermaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch mindestens einen in der Trommelnabe am Trommelboden vorgesehenen Ablasskanal, dessen Ab- lassmündung innerhalb des Ablassberei- ches für die normal abfliessende Flüssig keit in der Trommel liegt, so dass durch den genannten Kanal abgehende Flüssig keit anzeigt,dass in der Trommel abge lagerter Schlamm aus derselben entfernt werden muss. <B>11.</B> Schleudermaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Anzahl im Deckel und im Trommelgehäuse angeord neter, mit sichtbaren Auslässen<B>(29, 31)</B> versehener Auffangräume<B>(32, 30)</B> für Leckflüssigkeit.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200425X | 1936-06-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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|---|---|---|---|
| CH200425D CH200425A (de) | 1936-06-11 | 1937-06-10 | Schleudermaschine mit mindestens einem in der Trommel angeordneten Austragkörper. |
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| CH (1) | CH200425A (de) |
-
1937
- 1937-06-10 CH CH200425D patent/CH200425A/de unknown
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