Vorrichtung zum Reinigen der Rohre von Wärmeanstauschern, wie Verdampfern und Überhitzern. Bei Kesselanlagen mitWärmeaustauschern, wie Verdampfern und TUberhitzern mit Roh ren in. hängender Anordnung, die mit Braun kohle 'beheizte werden, tritt meistens eine starke Nesterhildung zwischen den Rohr schlangen ein, die .durch. Russbläser nicht mehr zu entfernen sind.
Eine Reinigung sol cher Rohre kann dann bloss durch Abklopfen stattfinden, aber zu diesem Zweck müssen die Kessel ausser Betrieb genommen werden. Da, diese Nesterbildung insbesondere bei Steilrohrk esseln obenerwähnter Bauart nach verhältnismässig kurzer Betriebszeit eintritt, ist eine öftere Ausserbetriebnahme sehr störend.
D;e Erfindung, die sich auf eine Vorrich tung zum Reinigen der Rohre von, Wä-rme- austauschern, wie zum Beispiel Verdampfern und Überhitzern, bezieht, bezweckt, die be schriebenen Nachteile zu vermeiden.
Die Er findung besteht darin, dass im Bereiche des Austauschars Mittel vorgesehen sind, durch welche die Rohre derart gegeneinander oder gegen einen feststehenden, Gegenstand ge schüttelt werden, können, dass die Entfernung der Ansinterungen durch Schlagwirkung er folgt.
Der freihängende Teil der Rohre des Wärmeaustauschers kann entweder von einer oder mehreren, mit Mitnehmern versehenen, in einer Führung angeordneten Stangen er fasst werden, wobei in letzterem Fall zwi schen zwei Stangen ein drehbarer Hebel vor gesehen sein kann, durch dessen Drehung die von ,der einen Stange mitgenommenen Rohre gegen-die von der andern Stange mitgenom menen Rohre geschlagen, werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes ist auf der Zeichnung schema tisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Kess elanlage; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II von Fig. 1.
Die beiden obern Trommeln 1 und 2 der Kesselanlage sind durch Rohrbündel<B>3</B> und 4 mit der Uutertrpmmel 5 verbunden. Zwi- scheu den Rohrbündeln 3 und 4 sind Über hitzerrohre 6 angeordnet und an Sammler 7 und 8 angeschlossen. Die Rohre 6 sind in ihrem übern Teil bei 9 und 10 eingespannt und bei 11 und 12 aufgehängt.
Im hängen den Teil der Rührschlangen sind Stangen 13 und 14 vorgesehen, die mit Mitnehmern 15 und 16 (Fig. 2) versehen sind und durch einen in 17 ausserhalb der Ummauerung 24 gelagerten Hebel 18 im Sinne der Pfeile 19 bewegt werden können. Die Stangen 13 und 14 sind bei 20 und 2'1 bezw. 22 und 23 ge führt. Eine Bewegung des Hebels 18 ruft ein Hin- und Hergehen der Stangen 13 und 14 hervor und bewirkt damit ein Aneinander- schlagen der Rohrschlangen 6. Es könnten aber auch die Sehlangen 6 gegen einen fest stehenden: Gegenstand geschlagen werden.
Der Antrieb der Welle 17 des Hebels 18 kann von Hand oder von einer beliebigen Vorrichtung aus erfolgen.
Gegebenenfalls kann auch die Anordnung einer einzigen Schlagstange genügen, wäh renddem es sich bei grösseren Anlagen emp fiehlt, eine entsprechende Unterteilung der in Bewegung zu bringenden Rohrschlangen aus zuführen. Die Schlagwirkung kann natürlich auch auf.andere Weise hervorgerufen werden, zum Beispiel durch drehende Bewegung eines die Erschütterungen der Rohrschlangen ver ursachenden Mittels.
Device for cleaning the tubes of heat exchangers such as evaporators and superheaters. In boiler systems with heat exchangers, such as evaporators and superheaters with pipes in a hanging arrangement, which are heated with brown coal, there is usually a strong formation of nests between the pipes, which snake through. Sootblowers can no longer be removed.
Such pipes can then only be cleaned by tapping them, but for this purpose the boiler must be taken out of operation. Since this nest formation occurs after a relatively short operating time, especially in the case of Steilrohrk boilers of the type mentioned above, frequent shutdown is very annoying.
The invention, which relates to a device for cleaning the tubes of heat exchangers, such as evaporators and superheaters, aims to avoid the disadvantages described.
The invention consists in the fact that means are provided in the area of the exchangeable parts through which the pipes can be shaken against one another or against a stationary object such that the sintering can be removed by impact.
The free-hanging part of the tubes of the heat exchanger can be grasped either by one or more, provided with drivers, arranged in a guide rods, in the latter case between tween two rods a rotatable lever can be seen before, by the rotation of the Pipes taken along one rod against the pipes taken along from the other rod are struck.
An embodiment of the subject matter of the invention is shown schematically in the drawing.
Fig. 1 shows a section through a boiler system; FIG. 2 is a section along the line II-II of FIG. 1.
The two upper drums 1 and 2 of the boiler system are connected to the bottom drum 5 by tube bundles <B> 3 </B> and 4. Between the tube bundles 3 and 4 are arranged via heater tubes 6 and connected to collectors 7 and 8. The tubes 6 are clamped in their over part at 9 and 10 and suspended at 11 and 12.
In the hanging part of the stirring coils rods 13 and 14 are provided which are provided with drivers 15 and 16 (FIG. 2) and can be moved in the direction of arrows 19 by a lever 18 mounted in 17 outside the walling 24. The rods 13 and 14 are respectively at 20 and 2'1. 22 and 23 ge leads. A movement of the lever 18 causes the rods 13 and 14 to move back and forth and thus causes the pipe coils 6 to hit one another. However, the pipe coils 6 could also be hit against a stationary object.
The drive of the shaft 17 of the lever 18 can be done by hand or by any device.
If necessary, the arrangement of a single striking rod can also suffice, while in larger systems it is advisable to subdivide the coils to be moved accordingly. The impact effect can of course also be produced in some other way, for example by a rotating movement of a means causing the vibrations of the coils.