CH101366A - Frivolité-Schiffchen mit Aufwickelspule. - Google Patents

Frivolité-Schiffchen mit Aufwickelspule.

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CH101366A
CH101366A CH101366DA CH101366A CH 101366 A CH101366 A CH 101366A CH 101366D A CH101366D A CH 101366DA CH 101366 A CH101366 A CH 101366A
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zinc
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Kobel Manfred
Bernhard Christian
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Kobel Manfred
Bernhard Christian
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Description


  Verfahren zum gleichzeitigen Färben und Ausrüsten von Textilmaterialien    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum gleichzeiti  gen Färben und Ausrüsten von Textilmaterialien, die  mindestens teilweise aus Cellulose bestehen.  



  Seit etwa zehn Jähren sind Verfahren zum gleichzei  tigen Färben und Ausrüsten von Textilmaterialien in  zahlreichen Patentschriften beschrieben worden. Dabei  ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Textilmate  rialien mit harzreaktiven Farbstoffen,     Aminoplastvor-          kondensatoren    und Zinksalzen als Katalysatoren zu im  prägnieren und anschliessend zu erwärmen.  



  Es hat sich jedoch herausgestellt, dass es mit diesen  bekannten Verfahren unmöglich ist, streng     reproduzier-          bare    Ergebnisse zu erzielen oder überhaupt die Ergeb  nisse innerhalb eines weiten Bereiches von Verfahrens  bedingungen in Richtung zu vorbestimmten Produkt  eigenschaften zu steuern.  



  Diese Nachteile der bisher bekanntgewordenen Ver  fahren beruhen im wesentlichen darauf, dass man einen  offenbar bestehenden, kritischen Zusammenhang zwi  schen den Eigenschaften des verwendeten Farbstoffs,  der Art und Menge des verwendeten Katalysators und  der Art des verwendeten Harzvorkondensats nicht er  kannte, insbesondere, dass man zwar einen Zusammen  hang zwischen Katalysator und Harz, kaum aber zwi  schen Katalysator und Farbstoff vermutete.  



  Die vorliegende Erfindung beruht auf der Erkennt  nis, dass es für die Erzielung reproduzierbarer und vor  herbestimmbarer Ergebnisse entscheidend ist, eine streng  selektive Auswahl hinsichtlich der Charakteristika des zu  verwendenden Farbstoffs, der Art des zu verwendenden  Aminoplastvorkondensats und insbesondere der Art und  Menge des anzuwendenden Katalysators zu treffen. Es  wurde gefunden, dass nur wenige Katalysatoren, näm  lich Zinksalze, und unter diesen wieder nur ganz be  stimmte zur Erzielung reproduzierbarer und bisher un  erreichter Ergebnisse geeignet sind, und dass insbeson  dere ein kritischer Zusammenhang zwischen der Menge    des Zinksalzes und der Farbstoffkonzentration besteht,  der sogar durch eine mathematische Formel dargestellt  werden kann.  



  Die vorliegende Erfindung lehrt aufgrund dieser Er  kenntnisse ein Verfahren zum     gleichzeitigen    Färben und  Ausrüsten von mindestens teilweise aus Cellulose beste  henden Textilmaterialien, bei dem das Textilmaterial  mit einer wässrigen Lösung imprägniert wird, die ein  hartbares Aminoplast-Vorkondensat, mindestens einen  Harzreaktivfarbstoff und als Katalysator eines oder meh  rere Salze der Gruppe Zinknitrat, Zinkfluoroborat,     Zink-          fluorosilicat,    Zinksulfat, Zinkchlorid, Zinkbromid,     Zink-          thiocyanat,    Zinkbenzolsulfonat, Zinktoluolsulfonat und       Zinkphenolsulfonat    enthält, und anschliessend bei einer  erhöhten Temperatur ausgehärtet wird,

   welches dadurch  gekennzeichnet ist, dass man ein     Aminoplast-Vorkonden-          sat    verwendet, das mindestens zwei Methylolgruppen  enthält, dass man ferner einen Farbstoff verwendet, der  nahezu nicht Substantiv gegenüber Baumwolle ist, bis  zu mindestens 4 Gew.% in einer 5 % Zinknitrathexahydrat  und 7 % Dimethyloldihydroxyäthylenharnstoff enthalten  den wässrigen Lösung löslich ist und in Gegenwart kata  lytischer Mengen einer Säure mit Formaldehyd unter  Bildung einer Methylolgruppe reagiert, und dass man den  Katalysator auf das Textilmaterial in einer Menge auf  trägt, die sich aus der Formel Z = x + y ³ n ³ Cp berech  net, worin Z die Menge des auf das Textilmaterial auf  zutragenden Katalysators in Gew.%,

   Cp die Menge des  auf das Textilmaterial     aufzutragenden    reinen Farbstoffs  in Gew.%, a die Farbstoffaktivität und x und y Grössen  sind, die aus der folgenden Tabelle zu entnehmen sind:  
EMI0001.0014     
  
    Zinksalz <SEP> x <SEP> y
<tb>  Zinknitrathexahydrat <SEP> 0,6-1,0 <SEP> 0,8-1,7
<tb>  Zinkfluoroborat <SEP> 0,6-0,9 <SEP> 0,8-1,0
<tb>  Zinkfluorosilikathexahydrat <SEP> 0,7-2,4 <SEP> <B>0,8-1,1</B>
<tb>  Zinksulfatmonohydrat <SEP> 0,8-2,3 <SEP> 0,8-1,l       
EMI0002.0001     
  
    Zinksalz <SEP> x <SEP> y
<tb>  Zinkchlorid <SEP> 2,0-3,5 <SEP> 2,2-2,8
<tb>  Zinkbromid <SEP> 2,1-3,7 <SEP> 2,4-3,0
<tb>  Zinkthiocyanat <SEP> 2,2-4,0 <SEP> 2,5-3,1
<tb>  Zinkbenzolsulfonathexahydrat <SEP> 1,1-2,2 <SEP> 4,0-4,4
<tb>  Zinktoluolsulfonathexahydrat <SEP> 1,1-2,3 <SEP> 4,2-4,6
<tb>  Zinkphenolsulfonatoctahydrat <SEP> 0,9-2,6 <SEP> 3,4-3,

  R       Mit dem erfindungsgemässen Verfahren lassen sich vor  bestimmte Ergebnisse in reproduzierbarer Weise erzie  len, wenn das Verfahren in bezug auf die Eigenschaften  der Farbstoffe, der Art und Menge des Katalysators und  der Art des Aminoplast-Vorkondensats unter den vor  stehend spezifizierten Bedingungen durchgeführt wird.  



  Zur Anwendung eignen sich Harzreaktivfarbstoffe,  das heisst bezüglich Baumwolle nahezu nicht Substantive  Azo- und Anthrachinon-Farbstoffe, die bis zu minde  stens 4 Gew.% in einer 5 % Zinknitrathexahydrat und 7 %  Dimethylolhydroxyäthylenharnstoff enthaltenden wässri  gen Lösung löslich sind und in Gegenwart katalytischer  Mengen einer Säure mit Formaldehyd unter Bildung  einer Methylolgruppe reagieren.  



  Als härtbare Aminoplast-Vorkondensate eignen sich  die üblichen Vorkondensate für Kunstharz-Ausrüstungen  von Textilien, die in monomerer Form mindestens zwei  Methylol-Gruppen besitzen. Besonders geeignet sind  Vorkondensate, die Gruppen wie  
EMI0002.0002     
    aufweisen, beispielsweise  Dimethylolharnstoff, Dimetlyloläithylenharnstoff,  Tetramethylolacetylendiharnstoff,  Dimethylolpropylenharnstoff,  Dimethylolalkyltriazon, Dimethyloluron und  Polymethylolmelamine.  



  Die Methylol-Gruppen dieser härtbaren Aminoplaste  können z. B. zu Dimethoxymethylätlylenharnstoff alky  liert werden. Von den genannten Aminoplasten sind  noch die sogenannten Faserreaktivvorkondensate den  Filmbildnern wie Dimethylolharnstoff vorzuziehen. Ein  vorzugsweise verwendetes Aminoplast-Vorkondensat ist  ein modifizierter Dimethyloldihydroxyätlylenharnstoff,  der bei der Kondensation von Harnstoff, Formaldehyd  und Glyoxal im molaren Verhältais von 1 : 2 : 1 entsteht  (im folgenden meistens mit  Harz CR  bezeichnet).  



  Obwohl das Aminoplast-Vorkondensat über einen  weiten Konzentrationsbereich verwendet werden kann,  sollte vorzugsweise bei Konzentrationen gearbeitet wer  den, die zu einem Auftragen von etwa 3 bis 10 Gew.%  des festen Aminoplast-Vorkondensats auf das Textil  material führen, das heisst, es sollte sich um die bei den    üblichen  wash and wear -Ausriistungen verwendeten  Konzentrationen handeln.  



  Besonders gut geeignete lösliche Zinksalze sind  Zinknitrat, Zinkfluoroborat, Zinkfluorosilikat, Zinksul  fat, Zinkbenzolsulfonat, Zinktoluolsulfonat und     Zink-          pllenolsulfonat.    Den besten Wirkungsgrad hat Zinknitrat,  während Zinkchlorid, welches als Lewis-Säure beträcht  licher Starke bekannt ist, ausgerechnet bei einer Reak  tion, die im allgemeinen mit Säurekatalyse bezeichnet  wird, den geringsten Wirkungsgrad der     aufgeführten     Zinksalze besitzt.  



  Zinkfluoroborat führt bei vergleichbarem Gewicht zu  geringeren Knittererholungswinkel und zu einer geringe  ren Zugfestigkeit als Zinknitrat, besonders wenn der  normalerweise in den handelsüblichen Substanzen vor  handene, geringe Teil an Fluoroborsäure nicht vor dem  Gebrauch neutralisiert wird. Die anderen löslichen Zink  salze sind bei     vergleichbarem    Gewicht deshalb nicht mit  Zinknitrathexahydrat äquivalent, weil die zur Erzielung  ähnlicher  wash and wear -Effekte erforderlichen Men  gen unterschiedlich sind. Ausserdem ist der maximale  Knittererholungswinkel, der mit nahezu allen diesen  Zinksalzen ohne ernsthaften Verlust an Zugfestigkeit  erreichbar ist, etwas kleiner als der, der sich mit Zink  nitrat ergibt.

   Trotzdem erhält man mit den oben aufge  zählten Zinksalzen bei erfindungsgemässer Anwendung  gute Ergebnisse, nämlich gleichzeitig Knittererholungs  winkel von 230 bis 260  und mehr und einen Verlust an  Zuofestigkeit von weniger als 40 %.  



  Von grösster Bedeutung ist die Feststellung, dass die  als Katalysator verwendete Zinksalzmenge stärker von  clr Menge an reinem Farbstoff, die auf den Stoff aufge  tragen wird, als von der Menge an Aminoplast abhängt.  Bisher war man der Annahme, dass bei den Verfahren  zum gleichzeitigen Färben und Ausrüsten mit Kunsthar  zen die Menge des zum Aushärten des ausrüstenden  Aminoplast-Vorkondensats direkt von dessen Menge in  der Lösung abhängt.  



  Bei dem Verfahren nach der Erfindung reagiert das  Aminoplast-Vorkondensat sehr wahrscheinlich in ähn  licher Weise wie mit der Baumwolle auch mit dem Farb  stoff. Das heisst, wenn eine konstante Menge an     Amino-          plast-Vorkondensat    auf den Stoff aufgetragen wird, dann  sollte überraschenderweise die     Zugabe    (bezüglich des  Gewichtes des Baumwollstoffes) kleiner Mengen Farb  stoff diejenige Zinksalzmenge beträchtlich beeinflussen  bzw.

       iindern,    die zur Erzeugung eines gefärbten Baum  wollstoffes mit der gleichen     Knittererholung    und Zug  festigkeit benötigt wird, die ein ungefärbter     Baumw011-          stoff    nach der Ausrüstung mit einem     Aminoplast-Vor-          kondensat    allein     aufweist.@Bei    der Verwendung von bei  spielsweise Zinknitrat als Katalysator und bei Vorausset  zung     vorgewählter         wash        and        wear -Effekte    sollten auf  den Baumwollstoff 2 bis     3Zinknitrathexahydrat        auf-    

        (Tetragen    werden, wenn man den Stoff mit     mässig    tiefen       Farbtönungen    versehen will (etwa 1 bis     1,5?"    Farbstoff  auf das Gewicht des Baumwollstoffes). Dagegen sind in  Abwesenheit von Farbstoffen     rnur    0,6 bis     1,0""    Zink  nitrat'hexahydrat, berechnet auf das Gewicht des Baum  wollstoffes, notwendig, um einen     ungefärbten    Baumwoll  stoff     rnit    vergleichbarer Knittererholung und Zugfestig  keit zu erhalten.

   Die Verwendung von 2 bis 3     Gew.3;          Zinknitrathexahydrat    auf das Gewicht des Baumwoll  stoffes ohne Anwesenheit von Farbstoffen oder bei     Farb-          stoffkonzentrationen,    die helle Farbtönungen erzeugen  (bis etwa     I;    ,     ,\%;)    führt zu unerwünscht grossen Verlusten       der        Zugfestigkeit    des ausgerüsteten Baumwollstoffes.

        Es wurde erkannt, dass die Schwankungen der Zug  festigkeit und der Knittererholung aufgrund verschieden  grosser, auf dem Stoff aufgetragener Mengen an Harz  reaktivfarbstoff sehr viel grösser als diejenigen Schwan  kungen sind, die durch verschieden grosse Mengen an  aushärtbarem Aminoplast-Vorkondensat erzeugt wer  den.  



  Die Fig. 1 bringt die beträchtlichen Verluste an Zug  festigkeit und die etwas geringeren Verluste an Knitter  erholung (Knittererholungswinkel KEW) zum Ausdruck,  wenn 5 % festes Vorkondensat ( Harz CR ) und 1,33 %  Zinknitrathexahydrat zusammen mit einem Farbstoff   C , dessen Strukturformel später noch angegeben wird  und der 0,2 bis 1,6% reinen Farbstoff enthält, auf ein  Drucktuch auf Baumwolle aufgetragen werden.  



  Das hier zur Bestimmung des     Knittererholungswin-          kels    angewendete Verfahren ist eine Abart eines ameri  kanischen Prüfverfahrens (American Association of Tex  tile Chemists and Colorists tost method 66-1959T). Die  Abweichung besteht darin, dass anstelle eines Gewichtes  von 500 g ein Gewicht von 680 g verwendet wird und  dass die Ergebnisse als Summe der mittleren Knitter  erholungswinkel für Kette und Schuss angegeben werden.  



  Bei dem Verfahren zur Bestimmung der Zugfestig  keit handelt es sich ebenfalls um die Abart eines ameri  kanischen Verfahrens (Unitod States Government Gene  ral Specifications CCC-T-191a for the Grab Method).  Die Abänderung besteht darin, dass anstelle von fünf nur  drei Proben verwendet werden und dass die Zugfestig  keit nur in Kettenrichtung gemessen wird. Die Ergeb  nisse sind in prozentualen Verlusten an Zugfestigkeit in  bezug auf den nicht behandelten Stoff gegeben.  



  Bei einem Verfahren, das kommerziell verwertet  werden soll, sollten die     Baumwollstoffe    in allen praktisch  vorkommenden     Farbtönungen    gefärbt und mit ähnlichen  Eigenschaften ausgerüstet werden können. Die Verluste  an Zugfestigkeit und die Knittererholungswinkel können  ziemlich konstant gehalten werden, wenn eine konstant  Menge an härtbarem Aminoplast-Vorkondensat verwen  det und bis zu 2% oder mehr reiner Farbstoff aufgetra  gen wird (die Grenze hingt     hauptsächlich    von der Lös  lichkeit des Farbstoffs in der Klotz-Lösung ab), in dem  auf noch zu beschreibende Art und Weise allein die  Menge des verwendeten Katalysators variiert wird.  



  Die Gewichtsprozente des     Katalysators,    die auf das  Textilmaterial, z. B. einen Baumwollstoff, aufgetragen  werden sollen, um die Zugfestigkeit, die Knittererholung  und die damit verbundenen  wash and wear -Effekte zu  ergeben, wird nach der folgenden Formel berechnet:    x + y a Cp = Z (Formel I)    Bei der Verwendung von Zinknitrathexahydrat liegt  der Faktor x zwischen 0,6 und 1, der Faktor y zwischen  0,8 und 1,7, a ist die Farbstoffaktivität des verwendeten  reinen Farbstoffs, Cp ist die Menge des reinen, auf das  Textilmaterial aufzutragenden Farbstoffs in Gew.%, und  Z ist die Menge des auf das Textilmaterial aufzutragen  den Katalysators, hier Zinknitrathexahydrat, in Gew.%.  



  Da die katalytischen Aktivitäten der löslichen Zink  salze verschieden sein können, hängen x und y von dem  jeweiligen Zinksalz ab. Die Werte für x und y in Formel  I sind in der folgenden Tabelle 1 angegeben, und die  Gew.% für den Katalysator werden anhand der Tabelle  für jedes einzelne Salz berechnet.

    
EMI0003.0007     
  
    Tabelle <SEP> 1
<tb>  Zinksalz <SEP> x <SEP> y
<tb>  Zinknitrathexahydrat <SEP> 0,6-1,0 <SEP> 0,8-1,7
<tb>  Zinkfluoroborat <SEP> 0,6-0,9 <SEP> 0,8-1,0
<tb>  Zinkfluorosilikathexahydrat <SEP> 0,7-2,4 <SEP> 0,8-1,1
<tb>  Zinksulfatmonohydrat <SEP> 0,8-2,3 <SEP> 0,8-1,1
<tb>  Zinkchlorid <SEP> 2,0-3,5 <SEP> 2,2-2,8
<tb>  Zinkbromid <SEP> 2,1-3,7 <SEP> 2,4-3,0
<tb>  Zinkthiocyanat <SEP> 2,2-4,0 <SEP> 2,5-3,1
<tb>  Zinkbenzolsulfonathexahydrat <SEP> 1,1-2,2 <SEP> 4,0-4,4
<tb>  Zinktoluolsulfonathexahydrat <SEP> 1,1-2,3 <SEP> 4,2-4,6
<tb>  Zinkphenolsulfonatoctahydrat <SEP> 0,9-2,6 <SEP> 3,4-3,8       Eine Überschreitung der angegebenen Werte für die  Faktoren x und y bei den angegebenen Zinksalzen würde  grössere Verluste an Zugfestigkeit und an Knittererho  lung bewirken, während bei einer Unterschreitung die  Farbausbeute,

   die Waschechtheit und die Knittererho  lungswinkel schlechter würden.  



  In der Formel 1 bedeutet x ein Faktor für den Harz  katalysator, der (bezüglich des Gewichtes, das auf das  Textilmaterial aufgetragen werden soll) den Anteil des  Katalysators in Gew.% angibt, der notwendig ist, um eine  gleiche Zugfestigkeit und Knittererholung, wie bei einem  Behandlungsbad ohne Farbstoff (das heisst, wenn Cp = 0  und keine anderen Variablen verändert werden) zu er  halten. Der Faktor für den Harzkatalysator ist für alle  gebräuchlichen Appreturharze, die mit Säure gehärtet  werden und bei dem Verfahren nach der Erfindung ver  wendet werden können, konstant, wenn die Vorkonden  sate in den Kunstharz-Ausrüstungen üblichen Konzen  trationen verwendet werden (das heisst zu 3-l0 Gew.%  an festem Harzvorkondensat auf dem Stoff führen).  



  Da die Menge des     Katalysators    erstens mit der  Menge des reinen, auf das Textilmaterial     aufgetragenen     Farbstoffes und zweitens mit der Art des verwendeten  Farbstoffes schwankt, das heisst, die verschiedenen hier  verwendeten Farbstoffe erzeugen nicht die gleichen Än  derungen der erforderlichen Katalysatormenge, gibt die  Formel 1 den Einfluss aller dieser Variablen auf das  Endergebnis an.  



  In der Formel I bedeutet weiter y einen     Farbstoff/     Katalysator-Faktor, während das Produkt     y(rC,,    die  jenige Menge des Katalysators in     Gew.'()'    angibt, die bei  Änderungen der     Farbstoffkonzentration    eingestellt wer  den muss, um die gleiche Zugfestigkeit und Knittererho  lung bei sonst konstanten Variablen zu erhalten.  



  Der     Farbstoff,@Kat:rlysator-Faktor    y kann, wie     spü-          ter    noch erklärt wird, empirisch ermittelt werden.  



  Die     Farbstoffaktivität      in Formel 1 sieht Korrek  turen für die     Katalysatorkonzentration    vor, die wegen  des unterschiedlichen Verhaltens in katalytischer Hin  sicht bei verschiedenen Farbstoffen notwendig werden.  



  Für einen bestimmten Farbstoff ist die Farbstoff  aktivität nahezu konstant und auch bei Variation der       anderen    Variablen (Art des Harzes. Konzentration des  Harzes und Art des Katalysators) unveränderlich. Wenn  z. B.     Z'inknit:rathexahydrat    als Katalysator verwendet  wird, dann gibt die     Farbstoffaktivität        (r    das Gewicht des       Zinknitrathexahydrats    an, das pro Gramm Farbstoff  über die durch den Faktor x     angegebene    Menge 'hinaus  bei y -= 1 notwendig ist, um die gleiche     Zugfestigkeit    und  Knittererholung wie bei einer gleichen Behandlung ohne  Farbstoff zu erhalten.

   Der Koeffizient     (t    kann, wie später  noch beschrieben wird, auf viele Arten ermittelt werden.  



  Die     Farbstoffaktivität        (r    für irgendeinen Farbstoff  kann nach der     Fig.    2 ermittelt werden. Wenn Farbstoff      mit verschiedenen Farbstoffaktivitäten in einer bestimm  ten Konzentration auf Baumwollstoffe aufgetragen und  alle anderen Variablen des Verfahrens konstant gehalten  werden, dann sind die prozentualen Verluste an Zug  festigkeit für jeden Farbstoff verschieden.

   Die Linie TM  der Fig. 2 gibt diese prozentualen Verluste an Zugfestig  keit für irgendeinen Wert von a an, wenn der folgend  Standardtest ausgeführt wird:  Eine mercerisierte Probe aus Baumwolle mit 80 ¿ 80  Fäden und einem Gewicht von etwa 90 g pro m wird bis  zu einer Aufnahme von 0,2 % Alkylarylpolyätheralkohol  ( Triton X-100 ), 5 % festem     Dimethylolhydroxyäthy-          lenharnstoff,    einem Farbstoff mit 0,8 reinem Farb  stoff und 2 % Zinknitrathexahydrat geklotzt. Die Probe  wird dann im Ofen bei 107  C getrocknet, bei 149  C  5 Min. lang ausgehärtet, 2 Min. bei Kochtemperatur mit  einer verdünnten Lösung von kalzinierter Soda und einem  Reinigungsmittel ( Duponol RA  - einem verstärkten  Ätheralkoholsulfat) behandelt und getrocknet.

   Der aus  gerüstete Stoff wird auf den Verlust an Zugfestigkeit in  Kettrichtung untersucht, indem mindestens 5 Proben  mit verschiedenen Kettfäden verwendet werden.  



  Der Schnittpunkt der Linie TM in der Fig.2 mit  dem gemessenen Verlust an Zugfestigkeit ist gleichzeitig  der Schnittpunkt der Linie TM mit dem entsprechenden  Wert der Farbstoffaktivität a. Ein gemessener Verlust  an Zugfestigkeit von 40% des Baumwollstoffes gemäss  der obigen Beschreibung würde die Linie TM bei b  schneiden und anzeigen, dass der verwendete Farbstoff  eine Farbstoffaktivität a = 1,2 hat, wenn man das näher  liegende Zehntel berücksichtigt.  



  Da a und y in der Formel positiv sind und keiner der  beiden Faktoren 0 sein kann, folgt, dass ein Auftragen  von grösseren Mengen Farbstoff grössere Katalysator  mengen erforderlich macht und umgekehrt. Der Wert  y a Cp kann niemals 0 sein, da gleichzeitig Farbstoff und  Aminoplast-Vorkondensat auf Textilien aufgebracht  wird, das heisst. Cp muss grösser als 0 sein.  



  Die Farbstoffaktivität a kann für jeden Farbstoff als  konstant angesehen werden und ist nach einer einmaligen  Bestimmung nicht nachmals zu bestimmen. Das bedeu  tet, dass die Verwendung von verschiedenen     Aminoplast-          Vorkondensaten    in unterschiedlichen Mengen, verschie  denen Katalysatoren in unterschiedlichen Mengen, ver  schiedenen     Textilzusammensetzungen    und verschiedenen  Zusätzen, wie z. B. Benetzungsmitteln, Weichmachern  und Stärkemitteln keine Anderung der Farbaktivität  erforderlich macht.

   Alle Veränderungen für a, die erfor  derlich sein können, um ein unterschiedliches Anspre  chen oder eine unterschiedliche Aktivität der verschie  denen Farbstoffe bei einem veränderten Verfahren zu  kompensieren, werden hier für unbedeutend oder für zu  gering erachtet, um zusätzliche Korrekturen notwendig  zu machen. Aus diesem Grunde ist es auch möglich, die  Farbstoffaktivität a für irgendeinen verwendbaren Farb  stoff einfach dadurch zu bestimmen, dass man eine Kon  zentration des auf den Stoff aufgetragenen Farbstoffes  aufsucht, die praktisch die gleiche Zugfestigkeit und  Knittererholung wie ein Farbstoff mit einem bekannten  Aktivitätskoeffizienten a ergibt, der in gleicher Weise  mit einer bekannten Konzentration auf die Fasern auf  getragen ist.

   Der Vergleich der beiden Farbstoffe muss  selbstverständlich bei sonst gleichen Bedingungen durch  geführt werden,     wobei    nur der Farbstoff selbst und die  Menge des Farbstoffes verändert werden darf. Das  für den Vergleich gewählte Verfahren braucht nicht  identisch mit demjenigen Verfahren zu sein, das zur ur-    sprünglichen Bestimmung der Farbstoffaktivität a für  den Farbstoff mit der bekannten Farbstoffaktivität  durchgeführt wurde.  



  Unter Verwendung eines Farbstoffes mit bekanntem  a können die Werte für x und y für einen gegebenen  Zinksalz-Katalysator dadurch bestimmt werden, dass  verschiedene, bekannte Konzentrationen des     Katalysa-          tors    zusammen mit festen bekannten Mengen reiner  Farbstoffe, 0,2% Arylalkylpolyätheralkohol ( Triton  X-100 ) und 5 % festem  Harz CR  in Gew.% pro Ge  wicht des Stoffes auf etwa 90 g/m schwere Proben mit  80 ¿ 80 Fäden mercerisierter Baumwolle aufgetragen  werden.  



  Nach dem Aushärten werden die Knittererholungs  winkel und Zugfestigkeitsverluste gemessen und, wie  später erklärt wird, in eine Kurve eingetragen.  



  Es ist zweckmässig, Klotzbäder zu verwenden, die  auf den Stoffproben solche Mengen von Farbstoff nie  derschlagen, dass aufgrund des Gehaltes an reinem Farb  stoff aCp = 0,4; aCp = 0,8 und aCp = 1,2 ist. Daher  würden für einen Farbstoff mit a = 1 an reinem Farb  stoff 0,4, 0,8 oder 1,2 Gew.% bezüglich des Stoffes auf  getragen, während bei a = 2 die entsprechenden Men  gen 0,2, 0,4 und 0,6% betragen würden. Jede dieser  Farbstoffkonzentrationen wird bei verschiedenen Kata  lysatorkonzentrationen aufgeklotzt, so dass Stoffproben  mit I , 2, 3 und 4     ,'(;    Zinksalz bezüglich des Stoffgewich  tes erhalten werden.

   Auf diese Weise entstehen 12 Pro  ben aus     gefärbter    Baumwolle mit bekannten Farbstoff  und     Katalysatorkonzentrationen,    und aus den Färbun  gen können x- und     y-Werte    für die verwendeten Zink  salze, wie später noch beschrieben wird, errechnet wer  den. Genauere Ergebnisse ergeben sich natürlich, wenn  mehr als ein Farbstoff verwendet, das Verfahren für  jeden Farbstoff wiederholt und anschliessend das     Mittel     der Ergebnisse gebildet wird.

   Die     Baumwollproben,    die       imprägniert    und abgequetscht werden und die angegebe  nen Mengen der oben angegebenen Stoffe aufgenommen  haben, werden bei 107" C getrocknet, 5 Min. lang bei       149'    C     ausgehärtet    und 2 Min. lang mit einer verdünn  ten     Lösung    von     kalzinierter    Soda und einem Reinigungs  mittel am Kochpunkt gereinigt. Die ausgerüsteten Pro  ben werden bezüglich ihrer prozentualen Verluste an       Zugfestigkeit    und des     Knittererho,lungswinkels    unter  sucht.  



  Anschliessend werden diese prozentualen Verluste  für alle 12 Proben getrennt     aufgetragen,    und es wird für  jeden Anteil     @in    Farbstoff in Abhängigkeit vom Zinksalz  anteil in     New..";;,    bezogen auf das Textilmaterial, eine  Kurve durch oder nahezu durch die aufgezeichneten  Punkte gezogen     (Fig.    3 und 4).  



  Aus den     Fig.    3 und 4 erhält man die     Fig.    5, indem  man das Produkt von     (i    und dem Anteil an reinem  Farbstoff, der pro Gewicht des Stoffes aufgetragen ist.  Gegen den ebenso erreichten Anteil an Zinksalz aufträgt.  Die     Fig.    5 gibt die maximalen und minimalen Werte für  x und y für einen gegebenen Katalysator an, die Knitter  erholungswinkel von mindestens 230", einen Verlust an  Zugfestigkeit von weniger als etwa 40 einen guten  Wirkungsgrad in bezug auf     Farbausbeute    und gute  Waschbeständigkeit ergeben.

   Die aus der     Fig.    3 extra  polierten Werte für die     Zinksalzkonzentration,    die einen  Verlust an Zugfestigkeit von 38     3"    für jeden der drei  verwendeten     Farbstoffkonzentrationen    bewirken, sind  ebenfalls in der     Fig.    5 eingezeichnet. Dann wird eine  gerade Linie A13 gezogen, die diesen drei Punkten mög  lichst na     lte    kommt.

   Die Neigung dieser Linie AB ist der      Maximalwert von y, und ihr Schnittpunkt mit der Ordi  nate (kein Farbstoff, das heisst aCp = 0) ist der Maximal  wert von x für das verwendete Zinksalz. Ähnlich werden  die extrapolierten Zinksalzkonzentrationen, die Knitter  erholungswinkel von 230  erzeugen, für jede der drei  Farbstoffkonzentrationen der Fig. 4 entnommen und in  die Fig. 5 eingetragen. Anschliessend wird eine Linie CD  gezogen, die diesen drei Punkten möglichst nahe kommt.  Die Steigung der Geraden CD ist der Minimalwert von  y, und ihr Schnittpunkt mit der Ordinate (kein Farbstoff  auf das Gewicht des Stoffes) ist der Mindestwert von x  für das verwendete Zinksalz.  



  Die Fig. 6 ist der Fig. 5 ähnlich und zeigt die Grenz  werte von x und y für den Katalysator     Zinknitrathexa-          hydrat.    Die Fläche zwischen den Linien AB und CD in  der Fig. 6 gibt diejenigen Konzentrationen an     Zink-          nitrat'hexahydrat    an, die einen guten Wirkungsgrad in  bezug auf Farbstoffausbeute, Verlust an Zugfestigkeit  (weniger als etwa 40 %) und Knittererholung ergeben,  das heisst im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen.

    Diejenigen Gebiete der Fig. 6, die grössere Konzentratio  nen an Zinksalz als die im schraffierten Bereich gebilde  ten angeben, führen zu guten  wash and wear -Effekten  mit hervorragender Farbausbeute, doch sind die Verluste  an Zugfestigkeit grösser als 40% und für den erfindungs  gemässen Zweck unbrauchbar. Diejenigen Bereiche der  Fig. 6, die geringere Zinksalzkonzentrationen als die  schraffierte Fläche angeben, sind wegen ungenügender   wash and wear -Effekte. Knittererholungswinkel und  Farbausbeuten erfindungsgemäss ebensowenig brauchbar.  



  Stufenweise Änderungen der Zinksalzmengen, die pro  Gewicht des Stoffes aufgetragen werden, führen bei sonst  konstanten Variablen im allgemeinen auch nur zu stufen  weisen Änderungen der prozentualen Verluste an Zug  festigkeit, des Knittererholungswinkels, der Farbausbeute  und der Waschechtheit. Das Gebiet zwischen den Linien  AB und CD umfasst alle Werte, die eine optimale Wir  kung und Reproduzierbarkeit ergeben und erfindungs  gemäss brauchbar sind.  



  In ähnlicher Weise bringt ein engerer Bereich der  x- und y-Werte noch günstigere Ergebnisse, da man  dann bei der Aufzeichnung der Fig. 6 geringere Verluste  an Zugfestigkeit und/oder grössere Knittererholungswin  kel zugrunde legt.  



  Die Bestimmung der Grenzwerte für x und y kann  empirisch erfolgen.  



  Die in obiger Weise bestimmten Grenzwerte für x       und    y sind nur für ein speziell betrachtetes Zinksalz  charakteristisch. Bei der Bestimmung kann das verwen  dete Zinksalz durch das gleiche Zinksalz mit einem ver  schiedenen     Hydratationsgrad    ersetzt sein, wenn nur eine  mit dem verwendeten Zinksalz äquimolare Menge ver  wendet wird, da in wässriger Lösung gemessen wird.  Äquimolare Mengen gleicher Zinksalze mit verschiede  nen Hydratationsgraden sind also bei der Bestimmung  als äquivalent anzusehen.  



  Zur Bestimmung von x und y könnten andere     Textil-          tnaterialien    und insbesondere andere Harze wie die oben  angegebenen verwendet werden. Jedoch führen nicht alle  Harze, die beim erfindungsgemässen Verfahren verwen  det werden können, zu gleichen Ergebnissen für x und y,    auch wenn sie in ähnlicher Weise verwendet werden. Da  her ist es angebracht, als Standard zur Bestimmung der  Grenzwerte für x und y das oben definierte Harz zu ver  wenden. Weiterhin ist es vorteilhaft, zum Vergleich der  verschiedenen Zinksalze nur eine Stoffart zu verwenden.  



  Damit die Zugfestigkeit und die Knittererholungs  winkel bei mehreren Färbungen mit den gleichen oder  mehreren Farbstoffen und einem gegebenen Katalysator  auf dem gleichen Stoff bei verschiedenen     Farbtönungen     nahezu konstant bleiben, sollten bei allen Färbungen die  x- und y-Werte konstant gehalten werden, während die  Gesamtmenge des verwendeten     Katalysators    im     Rahmen     der Formel 1 verändert werden muss, weil sich der Wert  von C" ändert.  



  Beispielsweise werden bei Verwendung eines Farb  stoffes mit einer Farbstoffaktivität von a = 0,75 und bei  konstanten Werten für x und y für die in der Tabelle 11  angegebenen Mengen an reinem Farbstoff die folgenden  Mengen an Zinknitrathexahydrat verwendet:  
EMI0005.0012     
  
    Tabelle <SEP> 11
<tb>  Farbe <SEP> (%) <SEP> Zinknitrathexahydrat <SEP> (%)
<tb>  0,2 <SEP> 0,95
<tb>  0,4 <SEP> <B>1,10</B>
<tb>  0,8 <SEP> 1,40
<tb>  1,2 <SEP> 1,70
<tb>  1,6 <SEP> 2,00       Beiden Mengen liegt das Gewicht des Baumwoll  stoffes und die Formel 1 mit x = 0,8,y == 1,0 und     u     0,75 zugrunde.

   Auf einer     Baumwollprobe    mit 80     ;C    80  Fäden und mit 5 3     Dimethyloldihydroxyäthylenharns@toff     erhält man hierbei einen Verlust an Zugfestigkeit von  etwa 30 und einen     Knittererholungswinkel    von etwa  260 . Bei einem Farbstoff mit     (c    =<B>1,5</B> würden jeweils  halbe Mengen des reinen Farbstoffs (Tabelle<B>11)</B> äqui  valente      wash        and        wear -Effekte    erzielen.  



  Die Gesamtmenge an Zinksalz, die zur Behandlung  eines Baumwolle enthaltenden Stoffes erforderlich ist,  braucht sich nicht aus einem einzigen Zinksalz zu er  geben, das heisst, der Katalysator kann zwei oder meh  rere verschiedene Zinksalze enthalten. lm einfachsten  Fall wird mit den Werten der Tabelle 1 als Katalysator  ein Zinksalz verwendet, dessen Menge den richtigen Fak  tor x für den Harzkatalysator einstellt, während ein wei  teres Zinksalz für die Befriedigung des     Farbstoff/Kataly-          sator-Faktors    y sorgt. Anderseits können Bruchteile des  für den Faktor x erforderlichen Katalysators aus zwei  oder mehreren Zinksalzen bestehen, wenn nur die  Summe dieser Bruchteile gleich 1 ist.

   Die erforderliche  Menge des     Zinksalzkatalysators,    die in einem solchen  Fall zu verwenden ist, kann gefunden werden, wenn die  gleichen Bruchteile der x-Werte für das entsprechende  Zinksalz genommen werden. In ähnlicher Weise kann  die     Katalysatormenge    für den Faktor y durch Bruchteile  aus zwei oder mehreren Zinksalzen zusammengesetzt  sein, wenn nur die Bruchteile zusammen 1 ergeben. Die  folgende Tabelle 3 zeigt Beispiele zur Berechnung sol  cher Zusammensetzungen, wobei der     Hydratationsgrad     der tabellierten Zinksalze der gleiche wie in der Tabelle  <B>1</B> ist.

      
EMI0006.0001     
  
    Tabelle <SEP> 111
<tb>  aus <SEP> Tabelle <SEP> t <SEP> erwünschter <SEP> erwünschter <SEP> verwendeter <SEP> verwendeter
<tb>  Beispiel <SEP> Zinksalz <SEP> x-Wert <SEP> y-Wert <SEP> Bruchteil <SEP> von <SEP> x <SEP> Bruchteil <SEP> von <SEP> y <SEP> Bruchteil <SEP> von <SEP> x <SEP> Bruchteil <SEP> von <SEP> y
<tb>  a <SEP> Nitrat <SEP> 0,6-1,0 <SEP> 0,8-1,7 <SEP> l <SEP> 0 <SEP> 0,6-1,0 <SEP> 0
<tb>  Sulfat <SEP> 0,8-2,3 <SEP> 0,8-1,1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0,8-l,1
<tb>  b <SEP> Nitrat <SEP> 0,6-1,0 <SEP> 0,8-1,7 <SEP> 1/2 <SEP> 0 <SEP> 0,3-0,5 <SEP> 0
<tb>  Sulfat <SEP> 0,8-2,3 <SEP> 0,8-1,1 <SEP> 1/2 <SEP> 1 <SEP> 0,4-1,15 <SEP> 0,8-1,1
<tb>  c <SEP> Nitrat <SEP> 0,6-1,0 <SEP> 0,8-1,7 <SEP> 1/3 <SEP> 0 <SEP> 0,2-0,33 <SEP> 0
<tb>  Sulfat, <SEP> 0,8-2,3 <SEP> 0,8-1,l <SEP> 2/3 <SEP> 0 <SEP> 0,53-l,53 <SEP> 0
<tb>  Fluorosilikat <SEP> 0,7-2,

  4 <SEP> 0,8-1,1 <SEP> 0 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0,8-1,1
<tb>  d <SEP> Nitrat <SEP> 0,6-l,0 <SEP> 0,8-l,7 <SEP> 1 <SEP> 0 <SEP> 0,6-l,0 <SEP> 0
<tb>  Sulfat <SEP> 0,8-2,3 <SEP> 0,8-1,1 <SEP> 0 <SEP> 3/4 <SEP> 0 <SEP> 0,6-0,83
<tb>  Fluorosilikat <SEP> 0,7-2,4 <SEP> 0,8-1,1 <SEP> 0 <SEP> 1/4 <SEP> 0 <SEP> 0,2-0,28
<tb>  e <SEP> Nitrat <SEP> 0,6-1,0 <SEP> 0,8-1,7 <SEP> 1/4 <SEP> 0 <SEP> 0,15-0,25 <SEP> 0
<tb>  Sulfat <SEP> 0,8-2,3 <SEP> 0,8-1,1 <SEP> 3/4 <SEP> 1/2 <SEP> 0,6-1,73 <SEP> 0,27-0,37
<tb>  Fluorosilikat <SEP> 0,7-2,4 <SEP> 0,8-1,1 <SEP> (1 <SEP> 1/3 <SEP> 0 <SEP> 0,27-0,37
<tb>  Chlorid <SEP> 2,0-3,5 <SEP> 2,2-2,8 <SEP> 0 <SEP> 1/3 <SEP> 0 <SEP> 0,73-0,93       Dauer und Temperatur für das Aushärten beim  gleichzeitigen Färben und Ausrüsten nach dem Verfah  ren der     Erfindung    sind im allgemeinen die gleichen,

   die  beim Ausrüsten mit dem entsprechenden Harz auch nor  malerweise vorgeschlagen werden. Die Temperaturen  sollten etwa zwischen 138 und 191''C liegen, während  die Härtezeit zwischen 10 Min. und 1/2 Min. liegen soll  ten, wobei die längere Zeit zur geringeren Temperatur  gehört. Typische Werte sind 5 Min. bei 149 C.  



  Nach dem Aushärten des hartbaren     Aminoplast-Vor-          kondensats    ist eine Reinigung des Stoffes     erwünscht,     um alle nicht waschechten Farb- und Vorkondensatreste  oder auf dem Stoff getrocknete Salze oder andere Stoffe  zu entfernen. Am wirksamsten ist hier eine alkalische  Wäsche.  



  Zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens  können alle Geräte verwendet werden, die die erforder  lichen chemischen Materialien entweder gleichförmig,  z. B. Klotz- oder Sprühvorrichtungen, oder ungleichför  mig, z. B. Filmdruck- oder Walzendruckmaschinen auf  dem Stoff auftragen. Weitere Verfahren zum Auftragen  der chemischen Stoffe sind dem Fachmann bekannt. Das  Trocknen und Aushärten nach dem Imprägnieren des  Stoffes kann mit Heisslufttrocknern, Trockenrahmen oder  mit anderen bekannten Geräten sowie durch Anwendung  von Infrarotbestrahlung geschehen. Das Aushärten kann  aber auch durch den Durchgang durch ein Bad aus ge  schmolzenem Metall erfolgen. Dem Fachmann sind die  Nützlichkeit des zusätzlichen Trocknens und Aushärtens  bekannt.

   Das Auswaschen und abschliessende Trocknen  kann auf bekannte Weise geschehen, die für diesen  Zweck geeignet ist und sowohl bei gleichförmiger als  auch bei ungleichförmiger Auftragung angewendet wer  den kann. Zur Ausübung des Verfahrens ist es nicht  notwendig, dass die angegebenen Schritte für das Im  prägnieren, Aushärten, Waschen und Trocknen in kon  tinuierlicher Weise durchgeführt werden. Das Verfahren  kann vielmehr zeitweise     unterbrochen    und der Stoff  nach irgendeinem der genannten Schritte gelagert wer  den, bis zu einem     späteren    Zeitpunkt die übrigen  Schritte nachgeholt werden.  



  Zusätzlich zu den für     das    Verfahren notwendigen  Stoffen können noch weitere Chemikalien im Behand-    lungsbad vorhanden sein. Als Benetzungsmittel könnte  beispielsweise Arylalkylpolyätheralkohol ( Triton     X-          100 )    und als weiterer Zusatz     Natriumalkylnaphthalin-          sulfonat    ( Nekal NF ) vorhanden sein, damit die Be  handlungslösung Leichter in die Fasern des Stoffes ein  dringt. Einen weicheren Griff vermittelt Weichmacher,  wie Fettamide ( Ahcovel NC ) und Polyäthylenemulsio  nen ( Cyanalube Softener TSI  Special), während  Stärkemittel, wie Polyvinylacetat ( Wicaset S-55 ), für  einen besseren Halt sorgen. Verdickungsmittel, z. B.

    Magnesium-Aluminiumsilikat ( Veegum ), setzen das  Fliessvermögen der Behandlungslösung herab, während  wasserabstossende Mittel, z. B. Siliconemulsionen, und  ihre notwendigen Katalysatoren     ( Aerotex        Water        Repel-          lent    S ), Harzmischungen     ( Permel    B  oder      Ranedare     PF ) und     Halogenkohlenwasserstoffe,    z. B.      Flu.oro-          chemical    208 , dazu verwendet werden können, um  den Stoff wasserabstossend zu machen.

   Schliesslich kön  nen dem Behandlungsbad auch organische     Usungsmit-          tel    und Emulsionen als     Egalisierrnittel,    als Lösungsmit  tel oder als Zusätze zu anderen Zusätzen zugegeben wer  den. Dem Fachmann sei hiermit lediglich gesagt, dass  bereits bekannte, für das Ausrüsten gefärbter, Baum  wolle enthaltender Stoffe angewendete Modifikationen  auch bei diesem     Verfahren    möglich sind. Die einzige  Einschränkung liegt in der selbstverständlichen Forde  rung, dass alle zusätzlichen Mittel mit der für dieses  Verfahren erforderlichen Lösung verträglich sein müssen.  



  Wenn das erfindungsgemässe Verfahren zum Färben  und Ausrüsten von Textilmaterialien dienen soll, die  ausser Baumwolle auch andere     Fasern    enthalten, z. B.       Baumwolle-Polyester-Mischungen,    dann können gleich  zeitig beide     Fasern    gefärbt und der Stoff ausgerüstet  werden. Abarten, die erforderlich sein können, um  gleichzeitig Baumwolle und eine oder mehrere zusätz  liche Fasern zu färben, sind dem Fachmann bekannt.  Diese Abarten führen nicht dazu, dass die zur Ausübung  des beschriebenen Verfahrens auf Baumwolle erforder  lichen Zusammensetzungen verändert werden.

   Bei Ver  wendung einer     Baumwoll-Polyester-Mischu,ng    kann die  Abänderung beispielsweise darin bestehen, dass     ein        Di-          spersionsfarbstoff    und ein Verdickungsmittel zusätzlich  in das Behandlungsbad gegeben und anschliessend die      Temperatur beim Aushärten erhöht wird, damit der     Di-          spersionsfarbstoff    während dieses Schrittes in geeigneter  Weise auf die Polyesterfasern aufgetragen werden kann.  Wenn man statt 100 % iger Baumwolle ein Gemisch von  Baumwolle mit sehr zerreissfestem Reyon ( Avril ) be  handelt, dann erhält man ebenfalls ausgezeichnete Er  gebnisse.

   In diesem Fall werden nämlich beide Fasern    durch dieses Verfahren gefärbt, wobei die Färbung der  Baumwolle intensiver ist.  



  In den folgenden Beispielen sind alle Mengenanteile  in Gew.% und alle Temperaturen in   C angegeben. Die  verwendeten Farbstoffe sind durch Buchstaben gekenn  zeichnet und in der folgenden Tabelle zusammen mit  ihren Strukturformeln und Aktivitäten   angegeben:  
EMI0007.0003     
  
EMI0007.0004     
  
EMI0007.0005     
    worin X entweder H- oder Na- ist.  Beispiel 1  Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 ¿ 80  Fäden wird mit einer Lösung imprägniert, die 0,2 Teile  Alkylarylpolyätheralkohol ( Triton X-100 ), 7,1 Teile   Harz CR , 1,6 Teile Zinknitrathexahydrat und 0,445  Teile Farbstoff  A  auf 100 Teile der Lösung enthält.  Die imprägnierte Probe wird durch Quetschwalzen ge  führt, damit eine Feuchtigkeitsaufnahme von 72,6 Tei  len der Lösung auf 100 Teile der Probe stattfindet, an  schliessend bei 107  C getrocknet und 5 Min. lang bei  149  C ausgehärtet.

   Die Probe wird sodann 2 Min. lang  in einer kochenden, verdünnten Lösung von kalzinierter  Soda und Atheralkoholsulfat ( Duponol RA ) gewa  schen und anschliessend getrocknet.  



  Die verwendete Menge an     Zinknitrathexahydrat    ent  spricht in diesem Beispiel einem x-Wert von 0,8 und  einem     y-Wert    von 1,5.  



  Die Baumwollprobe wird mit einer mässig tiefgelben  Farbtönung versehen, die ausserordentlich waschfest ist.       Der    Verlust an     Zugfestigkeit    beträgt 37     f',    wenn man  in     Kearichtung    misst. Der     Knittererholungswinkel    ist  272 .  



  Analog Beispiel 1 werden weitere Lösungen bereitet,  indem die 0,445 Teile des Farbstoffs  A  und die 1,6      teile Zinknitrathexahydrat durch die entsprechenden,  in der folgenden Tabelle angegebenen Mengen ersetzt  werden. Die zugehörigen x- und y-Werte sind ebenfalls  tabelliert. Die Lösungen werden zum gleichzeitigen     Kir-          ben    und Ausrüsten von Baumwollstoffen verwendet, und    man crhiilt sehr waschbestiindige Färbungen.

   Die erzeug  ten Farbtönungen, die Verluste\ an Zugfestigkeit in     Kett-          riehtung    und die Knittererholungswinkel sind in der fol  genden Tabelle zusammengestellt:  
EMI0008.0005     
  
    Verlust <SEP> an <SEP> Knitter  Teile <SEP> Farbstoff <SEP> Teile <SEP> Katalysator* <SEP> erzeugte <SEP> Farbe <SEP> Zugfestigkeit <SEP> erholens- <SEP> x <SEP> y
<tb>  Beispiel <SEP> Farbstoff
<tb>  pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> in <SEP> % <SEP> winkel
<tb>  2 <SEP>  A  <SEP> 0,89 <SEP> 2,0 <SEP> gelb <SEP> 36 <SEP> 273  <SEP> 0,8 <SEP> 1,34
<tb>  3 <SEP>  A  <SEP> 1,78 <SEP> 2,9 <SEP> do.

   <SEP> 36 <SEP> 273  <SEP> 0,8 <SEP> 1,34
<tb>  4 <SEP>  C  <SEP> 0,476 <SEP> 1,6 <SEP> rotorange <SEP> 33 <SEP> 255  <SEP> 0,8 <SEP> 1,5
<tb>  5 <SEP>  C  <SEP> 0,95 <SEP> 2,0 <SEP> do. <SEP> 33 <SEP> 273  <SEP> 0,8 <SEP> 1,35
<tb>  6 <SEP>  C  <SEP> 1,90 <SEP> 2,9 <SEP> do. <SEP> 37 <SEP> 264  <SEP> 0,8 <SEP> 1,35
<tb>  7 <SEP>  D  <SEP> 0,565 <SEP> 1,6 <SEP> bordeaux <SEP> 29 <SEP> 25l  <SEP> 0,7 <SEP> 1,0
<tb>  8 <SEP>  D  <SEP> 1,13 <SEP> 2,0 <SEP> do. <SEP> 26 <SEP> 243  <SEP> 0,7 <SEP> 0,83
<tb>  9 <SEP>  D  <SEP> 2,26 <SEP> 2,95 <SEP> do. <SEP> 28 <SEP> 240  <SEP> 0,7 <SEP> 0,8
<tb>  10 <SEP>  E  <SEP> 0,480 <SEP> 1,6 <SEP> blau <SEP> 40 <SEP> 259  <SEP> 0,7 <SEP> 1,10
<tb>  11 <SEP>  E  <SEP> 0,96 <SEP> 2,0 <SEP> do. <SEP> 34 <SEP> 259  <SEP> 0,7 <SEP> 0,90
<tb>  12 <SEP>  E  <SEP> l,92 <SEP> 2,9 <SEP> do.

   <SEP> 33 <SEP> 26l <SEP>   <SEP> 0,7 <SEP> 0,92
<tb>  * <SEP> Der <SEP> Katalysator <SEP> ist <SEP> Zinknitrathexahydrat.       Beispiel 13    Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 ¿ 80     Fii-          den    wird mit einer Lösung imprägniert, die 0,2 Teile   Triton X-100 . 6 Teile  Harz CR , 1,66 Teile     Zink-          nitrathexahydrat    und 0,548 Teile Farbstoff  A  auf 100  Teile der Lösung enthiilt. Die imprägnierte Probe wird  durch Quetschwalzen geführt, damit auf 100 Teile der  Probe 67 Teile der Lösung aufgenommen werden, wo  nach bei 107  C getrocknet und 5 Min. lang bei 149  C  ausgehärtet wird.

   Der Stoff wird dann 2 Min. lang in  einer verdünnten Lösung von kalzinierter Soda und  Atheralkoholsulfat ( Duponol RA ) beim Kochpunkt  gewaschen und danach getrocknet. Die in diesem Bei  spiel verwendete Menge an Zinknitrathexahydrat ent  spricht einem x-Wert von 0,8 und einem     y-Wert    von  1,13.    Die Baumwolle ist gelb gefärbt und besitzt eine sehr  gute Waschbeständigkeit. Der Verlust an Zugfestigkeit  beträgt 29% in Kettrichtung, und der     Knittercrholungs-          winkel    ist 232 .  



  Es werden weitere Lösungen hergestellt, indem die  0.548 Teile des Farbstoffs  A  durch andere Mengen  anderer Farbstoffe und die 1,66 Teile     Zinknitrathexa-          hydrat    durch andere Mengen der gleichen Substanz ge  mäss der folgenden Tabelle ersetzt werden. In den Bei  spielen 14-20 ist der Wert für x jeweils 0,8, während der  Wertfür y tabelliert ist. Die Firbungen der Beispiele 14-20  zeichnen sich durch gute Waschbeständigkeit, geringe  Verluste an Zugfestigkeit in Kettrichtung und grosse  Knittererholungswinkel entsprechend der anschliessenden  Tabelle aus.

    
EMI0008.0015     
  
    Teile <SEP> Farbstoff <SEP> Teile <SEP> Katalysator* <SEP> erzeugte <SEP> Verlust <SEP> an <SEP> Knitter  Beispiel <SEP> Farbstoff <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> teile <SEP> Lösung <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> Farbe <SEP> Zugfestigkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> erholungswinkel <SEP> y
<tb>  14 <SEP>  A  <SEP> 1,096 <SEP> 2,12 <SEP> gelb <SEP> 28 <SEP> 238  <SEP> 1,l
<tb>  15 <SEP>  C  <SEP> 0,66 <SEP> 1,66 <SEP> rotorange <SEP> 27 <SEP> 239' <SEP> 1,0
<tb>  16 <SEP>  C  <SEP> 1,32 <SEP> 2,12 <SEP> do. <SEP> 30 <SEP> 240' <SEP> 1,0
<tb>  17 <SEP>  D  <SEP> 0,428 <SEP> 1,66 <SEP> bordeaux <SEP> 25 <SEP> 240  <SEP> 1,0
<tb>  18 <SEP>  D  <SEP> 0,856 <SEP> 2,12 <SEP> do. <SEP> 24 <SEP> 248  <SEP> 1,0
<tb>  19 <SEP>  E  <SEP> 0,443 <SEP> 1,66 <SEP> blau <SEP> 25 <SEP> 241  <SEP> 0.87
<tb>  20 <SEP>  E  <SEP> 0,886 <SEP> 2,12 <SEP> do.

   <SEP> 29 <SEP> 241  <SEP> 0,87
<tb>  * <SEP> Der <SEP> Katalysator <SEP> ist <SEP> Zinknitrathexahydrat.       Verdoppelt man in den Beispielen 13-20 bei sonst       -leichen    Variablen die 6 Teile vom  Harz     CR     auf 12  Teile, so erhält man     Färbungen    mit sehr guter Wasch-         bestiindigkeit    und den in der     folgenden    Tabelle ange  gebenen Werten für die Verluste an Zugfestigkeit und  die     Knittererhol'ungswinkel.       
EMI0009.0001     
  
    Beispiel <SEP> Farbstoff <SEP> Verlust <SEP> an <SEP> Zugfestigkeit <SEP> (%)

   <SEP> Knittererholungswinkel
<tb>  21 <SEP>  A  <SEP> 25 <SEP> 258 
<tb>  22 <SEP>  A  <SEP> 30 <SEP> 253 
<tb>  23 <SEP>  C  <SEP> 31 <SEP> 261 
<tb>  24 <SEP>  C  <SEP> 28 <SEP> 260 
<tb>  25 <SEP>  D  <SEP> 23 <SEP> 261 
<tb>  26 <SEP>  D  <SEP> 24 <SEP> 260'
<tb>  27 <SEP>  E  <SEP> 26 <SEP> 260 
<tb>  28 <SEP>  E  <SEP> 24 <SEP> 256        Erhöht man schliesslich den Harzanteil ( Harz CR )  in den zuletzt genannten Beispielen auf 18 Teile pro 100  Teile Lösung, so erhält man ähnliche Färbungen mit  etwas grösseren Verlusten der Zugfestigkeit und der  Knittererholungswinkel.  



  Analog Beispiel 13 werden weitere Lösungen her  gestellt, mit denen der Stoff behandelt wird, indem die  0,548 Teile des Farbstoffes  A  mit anderen Mengen  verschiedener Farbstoffe und die 1,66 Teile Zinknitrat-    hexahydrat durch andere Mengen des gleichen     Kataly-          sators    gemäss der folgenden Tabelle ersetzt werden. An  statt 6 Teile  Harz CR  werden hier 5,2 Teile  Harz  CR  verwendet. Der Wert für x in den Beispielen 29 bis  36 liegt konstant bei 0,7, während der Wert für y, die  Verluste an Zugfestigkeit und die Knittererholungswin  kel für diese Beispiele aus der folgenden Tabelle zu ent  nehmen sind. Alle Farbstoffe sind sehr waschbeständig.

    
EMI0009.0004     
  
    Teile <SEP> Farbstoff <SEP> Teile <SEP> Katalysator* <SEP> erzeugte <SEP> Verlust <SEP> an <SEP> Knitter  Beispiel <SEP> Farbstoff <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> Farbe <SEP> Zugfestigkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> erholungswinkel <SEP> y
<tb>  29 <SEP>  A  <SEP> 0,525 <SEP> 1,43 <SEP> gelb <SEP> 28 <SEP> 238  <SEP> 1,0
<tb>  30 <SEP>  A  <SEP> 1,04 <SEP> 1,86 <SEP> do. <SEP> 21 <SEP> 233  <SEP> 1,0
<tb>  31 <SEP>  C  <SEP> 0,636 <SEP> 1,43 <SEP> rotorange <SEP> 23 <SEP> 234  <SEP> 0,87
<tb>  32 <SEP>  C  <SEP> l,26 <SEP> 1,86 <SEP> do. <SEP> 28 <SEP> 239' <SEP> 0,93
<tb>  33 <SEP>  D  <SEP> 0,410 <SEP> 1,43 <SEP> Bordeaux <SEP> 24 <SEP> 239  <SEP> 0,87
<tb>  34 <SEP>  D  <SEP> 0,815 <SEP> 1,86 <SEP> do.

   <SEP> 26 <SEP> 230  <SEP> 0,92
<tb>  35 <SEP>  E  <SEP> 0,410 <SEP> 1,43 <SEP> blau <SEP> 27 <SEP> 237  <SEP> 0,8
<tb>  36 <SEP>  E  <SEP> 0,844 <SEP> 1,86 <SEP> do. <SEP> 30 <SEP> 238  <SEP> 0,81
<tb>  * <SEP> Der <SEP> Katalysator <SEP> ist <SEP> Zinknitrathexahydrat.       <I>Beispiel 37</I>    Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 X 80 Fä  den wird mit einer Lösung imprägniert, die 0,2 Teile   Triton X-100 , 9 Teile  Harz CR , 1,88 Teile     Zink-          nitrathexahydrat,    0,75 Teile Rohzucker und 0,548 Teile  Farbstoff  A  pro 100 Teile Lösung enthält. Der imprä  gnierte Stoff wird durch Abquetschrollen geführt, um  eine Feuchtigkeitsaufnahme von 67 Teilen Lösung pro  100 Teile Tuch zu erhalten, bei 107  C getrocknet und  5 Min. lang bei l49  C ausgehärtet.

   Der Stoff wird dann  wie im Beispiel 1 gewaschen und getrocknet. Der An  teil an Zinknitrathexahydrat entspricht in diesem Bei  spiel einem x-Wert von 0,9 und einem y-Wert von 1,3.  



  Die Baumwolle besitzt eine gelbe Farbtönung mit  ausgezeichneter Waschbeständigkeit, was     bedeutet,    dass    der Rohrzucker keinen wesentlichen Einfluss auf die  Waschbeständigkeit hat. Der Verlust an Zugfestigkeit in  Kettrichtung beträgt 37 % bei einem     Knittererholunggs-          winkel    von 271  .  



  Analog Beispiel 37 werden weitere Lösungen her  gestellt, indem die 0,548 Anteile an Farbstoff  A  und  die 1,88 Anteile Zinknitrathexahydrat durch die in der  folgenden Tabelle angegebenen Farbstoff- bzw. Kataly  satormengen ersetzt werden. Alle Färbungen besitzen  eine ausgezeichnete Waschbeständigkeit. Während der  x-Wert in allen Beispielen 0,9 ist, sind die y-Werte zu  sammen mit den Verlusten an Zugfestigkeit und den  Knittererholungswinkeln in der anschliessenden Tabelle  eingetragen.

    
EMI0009.0010     
  
    Beispiel <SEP> Farbstoff <SEP> Teile <SEP> Farbstoff <SEP> Teile <SEP> Katalysator* <SEP> erzeugte <SEP> Verlust <SEP> an <SEP> Knitter  pro <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> Farbe <SEP> Zugfestigkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> erholungswinkel <SEP> y
<tb>  38 <SEP>  A  <SEP> 1,096 <SEP> 2,44 <SEP> gelb <SEP> 40 <SEP> 273  <SEP> 1,34
<tb>  39 <SEP>  C  <SEP> 0,660 <SEP> 1,88 <SEP> rotorange <SEP> 35 <SEP> 270  <SEP> l,16
<tb>  40 <SEP>  C  <SEP> 1,320 <SEP> 2,44 <SEP> do. <SEP> 36 <SEP> 280" <SEP> 1,19
<tb>  41 <SEP>  D  <SEP> 0,428 <SEP> 1,88 <SEP> Bordeaux <SEP> 37 <SEP> 270" <SEP> 1,14
<tb>  42 <SEP>  D  <SEP> 0,856 <SEP> 2,44 <SEP> do.

   <SEP> 38 <SEP> 272  <SEP> l,17
<tb>  43 <SEP>  E  <SEP> 0,443 <SEP> 1,88 <SEP> blau <SEP> 34 <SEP> 266" <SEP> l,00
<tb>  44 <SEP>  E  <SEP> 0,886 <SEP> 2,44 <SEP> do. <SEP> 36 <SEP> 268" <SEP> l,03
<tb>  '" <SEP> Der <SEP> Katalysator <SEP> ist <SEP> Zinknitrathexahydral.         Beispiel 45-62 (Vergleich)  Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 ¿ 80 Fä  den wird mit einer Lösung imprägniert, die 0,2 Teile   Triton X-100 , 8 Teile  Harz CR , 3 Teile     Zinknitrat-          hexahydrat    und 0,273 Teile Farbstoff  A  auf 100 Teile  Lösung enthält. Die     imprägnierte    Probe wird bis zu einer  Feuchtigkeitsaufnahme von 67,5 Teilen der Lösung auf  100 Teile der Probe durch Quetschwalzen geführt, bei  107 C getrocknet und 3 Min. lang bei 171 C ausge  härtet.

   Anschliessend wird die Probe gemäss Beispiel 1  gewaschen und getrocknet. Die verwendete Menge an  Zinknitrathexahydrat entspricht in diesem Falle einem  x-Wert von 1,0 und einem y-Wert von 7,4.    Die Baumwolle besitzt eine gelbe Farbtönung mit  ausgezeichneter Waschechtheit. Der Verlust an Zug  festigkeit in Kettrichtung beträgt 42 % bei einem Knit  tererholungswinkel von 294  .  



  Analog Beispiel 45 werden weitere Lösungen her  gestellt, indem die 0,273 Teile an Farbstoff  A  durch  die in der folgenden Tabelle angegebenen Farbstoffmen  gen ersetzt werden. Alle Färbungen sind sehr wasch  beständig. Die Verluste an Zugfestigkeit sind zu hoch,  während die Knittererholungswinkel sehr gross sind.  Beide Grössen sind zusammen mit den Werten für y in  der anschliessenden Tabelle zusammengestellt, während  der x-Wert in den Beispielen 45-56 konstant bei 1,0  liegt.

    
EMI0010.0004     
  
    Teile <SEP> Farbstoff <SEP> Teile <SEP> Katalysator* <SEP> erzeugte <SEP> Verlust <SEP> an <SEP> Knitter  Beispiel <SEP> Farbstoff <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> feile <SEP> Lösung <SEP> Farbe <SEP> Zugfestigkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> erholungswinkel <SEP> y
<tb>  46 <SEP>  A  <SEP> 0,273 <SEP> 4 <SEP> gelb <SEP> 44 <SEP> 292  <SEP> 12,3
<tb>  47 <SEP>  A  <SEP> 0,546 <SEP> 3 <SEP> do. <SEP> 44 <SEP> 288  <SEP> 3,6
<tb>  48 <SEP>  A  <SEP> 0,546 <SEP> 4 <SEP> do. <SEP> 47 <SEP> 285  <SEP> 6,1
<tb>  49 <SEP>  C  <SEP> 0,301 <SEP> 3 <SEP> rotorange <SEP> 42 <SEP> 294  <SEP> 7,0
<tb>  50 <SEP>  C>> <SEP> 0,301 <SEP> 4 <SEP> do. <SEP> 45 <SEP> 292  <SEP> 12,0
<tb>  51 <SEP>  C  <SEP> 0,602 <SEP> 3 <SEP> do. <SEP> 40 <SEP> 284  <SEP> 3,5
<tb>  52 <SEP>  C  <SEP> 0,602 <SEP> 4 <SEP> do.

   <SEP> 44 <SEP> 281  <SEP> 6,0
<tb>  53 <SEP>  E  <SEP> 0,22(l <SEP> 3 <SEP> blau <SEP> 42 <SEP> 288  <SEP> 5,6
<tb>  54 <SEP>  E>> <SEP> 0,220 <SEP> 4 <SEP> do. <SEP> 47 <SEP> 295  <SEP> 9,5
<tb>  55 <SEP>  E  <SEP> 0,441 <SEP> 3 <SEP> do. <SEP> 42 <SEP> 280  <SEP> 2,8
<tb>  56 <SEP>  E  <SEP> 0,441 <SEP> 4 <SEP> do. <SEP> 45 <SEP> 279  <SEP> 4,7
<tb>  * <SEP> Der <SEP> Katalysator <SEP> ist <SEP> Zinknitrathexahydrat.       Analog Beispiel 45 können noch weitere Färbungen  vorgenommen werden, wenn man die 0,273 Teile Farb  stoff  A  und die 3 Teile Zinknitrathexahydrat durch  die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte ersetzt.

    Die Färbungen zeichnen sich durch eine geringere  Waschbeständigkeit aus, und die Farbausbeute (das Ver  hältnis von aufgetragenem Farbstoff zu dem nach der  alkalischen Wäsche zurückbleibenden Farbstoff) ist im  Vergleich zu den Färbungen nach dem erfindungsgemä  ssen Verfahren geringer. Das Auftragen ähnlicher Harze  auf Baumwollstoffe in Abwesenheit von erfindungs-         gemäss    zu verwendenden Farbstoffen wird im allgemei  nen mit weniger Zinknitrathexahydrat als in den Beispie  len 57-62 durchgeführt, und es werden Verluste an Zug  festigkeit und Knittererholungswinkel beobachtet, die  gemäss der folgenden Tabelle mit denen der Beispiele 13  bis 20 vergleichbar sind. Die sehr geringen Knittererho  lungswinkel sollen die Unbrauchbarkeit der erhaltenen   wash and wear -Ausrüstung zeigen.

   Die Werte für x  sind in den Beispielen 57-62 konstant 0,7, während die  für y tabelliert sind.  
EMI0010.0006     
  
    Teile <SEP> Farbstoff <SEP> Teile <SEP> Katalysator* <SEP> erzeugte <SEP> Verlust <SEP> an <SEP> Knitter  Beispiel <SEP> Farbstoff <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> Farbe <SEP> Zugfestigkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> erholungswinkel <SEP> y
<tb>  57 <SEP>  A  <SEP> 1,64 <SEP> 1 <SEP> gelb <SEP> 5 <SEP> l89  <SEP> 0
<tb>  58 <SEP>  A  <SEP> 2,18 <SEP> 1 <SEP> do. <SEP> 4 <SEP> 190  <SEP> 0
<tb>  59 <SEP>  E  <SEP> 1,32 <SEP> 1 <SEP> blau <SEP> 1 <SEP> 182  <SEP> 0
<tb>  60 <SEP>  E  <SEP> 1,76 <SEP> 1 <SEP> do. <SEP> 3 <SEP> 167  <SEP> 0
<tb>  61 <SEP>  B  <SEP> 0,93 <SEP> 2,0 <SEP> orange <SEP> 25 <SEP> 220  <SEP> 0,62
<tb>  62 <SEP>  B  <SEP> 1,86 <SEP> 2,9 <SEP> do.

   <SEP> 17 <SEP> 210  <SEP> 0,58
<tb>  * <SEP> Der <SEP> Katalysator <SEP> ist <SEP> Zinknitrathexahydrat.       Reispiel 63 (Vergleich)    Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 ¿ 80 Fä  den wird mit einer Lösung imprägniert, die 0,2 Teile   Triton X-100 , 20 Teile einer etwa 10 Teile     Dimethy-          lol'äthylenharnstoff        ( Rhonite        R1    >>) enthaltenden Lö  sung, 1,5 Teile     Zinkfluoroborat    und 2 Teile Farbstoff   A  auf 100 Teile der Lösung enthält. Die imprägnierte  Probe wird durch Quetschwalzen geleitet, um eine  Feuchtigkeitsaufnahme von 70 Teilen der Lösung auf    100 Teile der Probe zu erhalten, bei 107'<B>'</B> C getrocknet  und 6 Min. lang bei 155" C ausgehärtet.

   Anschliessend  wird wie im Beispiel 1 gewaschen und getrocknet. Die  verwendete Menge     Zinkfluoroborat    entspricht einem     x-          Wert    von 0,7 und einem     y-Wert    von 0,33. Die Baum  wolle besitzt eine gelbe     Farbtönung    mit ausgezeichneter  Waschbeständigkeit. Der Verlustpan Zugfestigkeit in  Kettrichtung beträgt 22     ,'@;    bei einem Knittererho1ungs-      winkel von 199 , das heisst, die  wash and     wear -Quali-          tät    der Probe ist gering.  



  Ähnliche Ergebnisse erhält man, wenn man den  Farbstoff  A  durch den Farbstoff  C  oder den Farb  stoff  E  ersetzt.  



  Beispiel 64 (Vergleich)  Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 ¿ 80 Fä  den wird mit einer Lösung imprägniert, die 0,2 Teile   Triton X-100 , 8 Teile Dimethyloladipamid, 0,6 Teile  Zinkchlorid und 1,8 Teile Farbstoff  A  auf 100 Teile  der Lösung enthält. Die imprägnierte Probe wird durch  Quetschwalzen geführt, um eine Feuchtigkeitsaufnahme  von 70 Teilen der Lösung auf 100 Teile der Probe zu  erreichen, bei 107' C getrocknet und 5 Min. lang bei  155 'C ausgehärtet. Anschliessend wird die Probe nach  Beispiel I gewaschen und getrocknet. Die verwendete  Menge Zinkchlorid entspricht einem x-Wert von 0,42  und einem y-Wert von 0.  



  Der grössere Teil des auf die Probe aufgetragenen  Farbstoffs wird während der Wäsche entfernt, und man  erhält einen Baumwollstoff mit schwach gelber Farbe.  Die Waschbeständigkeit ist im Vergleich mit den erfin  dungsgemäss hergestellten Färbungen schlechter. Der    Verlust an Zugfestigkeit in Kettrichtung beträgt 8 % bei  einem Knittererholungswinkel von 161 , das heisst, diese  Kunstharz-Ausrüstung ist nahezu unwirksam.  



  Ähnliche Ergebnisse erhält man, wenn man den  Farbstoff  A  durch die Farbstoffe  C  oder  E  er  setzt.  



  Beispiele 65-76  Analog Beispiel 37 nimmt man weitere Färbungen  vor, indem man die 0,548 Teile des Farbstoffs  A   durch die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte  und die 1,88 Teile Zinknitrathexahydrat durch 2 Teile  auf 100 Teile der Lösung ersetzt. Dagegen werden an  stelle der 0,75 Teile Rohrzucker 1,5 bis 2,3 Teile Rohr  zucker und anstelle der 9 Teile  Harz CR  14,3 Teile  des kommerziell erhältlichen angegebenen Vernetzungs  mittels verwendet. Die Quetschwalzen werden auf eine  Feuchtigkeitsaufnahme von 70 Teilen der Lösung auf  100 Teile der Probe eingestellt. Die Färbungen zeichnen  sich durch ausgezeichnete Waschechtheit, grosse Knitter  erholungswinkel und geringe Verluste an Zugfestigkeit  aus, wie aus der folgenden Tabelle zu entnehmen ist.

   Die  verwendete Menge Zinknitrathexahydrat entspricht  einem x-Wert von 0,8, während die y-Werte ebenfalls  tabelliert sind.  
EMI0011.0003     
  
    Beispiel <SEP> Farbstoff <SEP> Teile <SEP> Farbstoff <SEP> Vernetzungsmittel <SEP> Verlust <SEP> an <SEP> Knitter  pro <SEP> 10O <SEP> Teile <SEP> Lösung <SEP> vernetzungsmittel <SEP> Zugfestigkeit <SEP> in <SEP> % <SEP> erholungswinkel <SEP> y
<tb>  65 <SEP>  C  <SEP> 1,26 <SEP>  Fixapret <SEP> CP  <SEP> 32 <SEP> 248  <SEP> 0,97
<tb>  66 <SEP>  D  <SEP> 0,815 <SEP> do. <SEP> 34 <SEP> 252  <SEP> 0,96
<tb>  67 <SEP>  E  <SEP> 0,844 <SEP> do. <SEP> 33 <SEP> 246  <SEP> 0,85
<tb>  68 <SEP>  C  <SEP> 1,26 <SEP>  Rhonite <SEP> R1  <SEP> 28 <SEP> 225' <SEP> 0,97
<tb>  69 <SEP>  D  <SEP> 0,815 <SEP> do. <SEP> 33 <SEP> 229  <SEP> 0,96
<tb>  70 <SEP>  E  <SEP> 0,844 <SEP> do.

   <SEP> 27 <SEP> 230  <SEP> 0,85
<tb>  71 <SEP>  C  <SEP> 1,26 <SEP>  Melomel <SEP> HC  <SEP> 28 <SEP> 220  <SEP> 0,97
<tb>  72 <SEP>  D  <SEP> 0,815 <SEP> do. <SEP> 32 <SEP> 255 <SEP>   <SEP> 0,96
<tb>  73 <SEP>  E  <SEP> 0,844 <SEP> do. <SEP> 31 <SEP> 248  <SEP> 0,85
<tb>  74 <SEP>  C  <SEP> 1,26 <SEP>  Dextraset <SEP> UN  <SEP> 33 <SEP> 236  <SEP> 0,97
<tb>  75 <SEP>  D  <SEP> 0,815 <SEP> do. <SEP> 34 <SEP> 252  <SEP> 0,96
<tb>  76 <SEP>  E  <SEP> 0,844 <SEP> do. <SEP> 36 <SEP> 260  <SEP> 0,85       Verwendet man in den Beispielen 64-75 Appretur  harz für Textilien, z. B.

    Onyxset A ,  Emboset ANC ,   Thermorez P ,  Quaker Reactant 439 ,  Quaker     Re-          actant    465 ,  Quaker Reactant 475 ,  Emboset K ,   Onyxset 0-5 ,   Permafresh LCR ,   Permafresh N ,     Cymel 300 ,  Melomel ZM ,  Resloon M-75 ,      Sta-          bilizer    N ,  Permafresh LF  und  Aerotex Resin 23   Special, dann erhält man ähnlich wie bei Verwendung  von Dimethylolsuccinamid, Dimethyloladipamid und     Di-          methylolpropylenharnstoff    vergleichbare Ergebnisse.

      Beispiele 77-79    Analog Beispiel 37 nimmt man weitere Färbungen  vor, indem man die 0,548 Teile Farbstoff  A  durch  die in der folgenden Tabelle angegebenen Werte und die  1,88 Teile Zinknitrathexahydrat durch 2,4 Teile des  gleichen Stoffes ersetzt. Ein Teil der Lösung wird auf  bewahrt und nach einer Lagerung von 28 Tagen zur  Herstellung weiterer Färbungen verwendet. Alle Fär-         bungen    sind sehr waschbeständig und haben, wie die  folgende Tabelle zeigt, vergleichbare Verluste an Zug  festigkeit und vergleichbare     Knittererholungswinkel.    Die       Menge    des verwendeten     Zinknitrathexahydrats    entspricht  einem x-Wert von 0,9, während die     y-Werte    tabelliert  sind.

    
EMI0011.0015     
  
    Verlust <SEP> an <SEP> Verlust <SEP> an <SEP> Knitter  Teile <SEP> Farbstoff <SEP> erzeugte <SEP> Zugfestigkeit <SEP> Zugfestigkeit <SEP> Knitter- <SEP> erholungswinkel
<tb>  sseispicl <SEP> Farbstoff <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> 'Teile <SEP> erholungswinkel
<tb>  Farbe <SEP> ohne <SEP> Lagerung <SEP> <B>28</B> <SEP> Tage <SEP> Lagerung <SEP> mit <SEP> <B>28</B> <SEP> Tagen <SEP> y
<tb>  Lösung <SEP> ", <SEP> "@ <SEP> ohne <SEP> Lagerung
<tb>  " <SEP> ", <SEP> Lagerung
<tb>  77 <SEP>  A  <SEP> 1,<B>1</B>0 <SEP> gelb <SEP> 32 <SEP> 30 <SEP> 259  <SEP> 266  <SEP> 1,29
<tb>  78 <SEP>  C  <SEP> 1,32 <SEP> rotorange <SEP> 27 <SEP> 30 <SEP> 254  <SEP> 254' <SEP> 1,15
<tb>  252" <SEP> 1
<tb>  79 <SEP>  E  <SEP> 0,88<B>6</B> <SEP> blau <SEP> 25 <SEP> 30 <SEP> 254 <SEP> ,

  00         Beispiel 80  Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 ¿ 80 Tei  len wird mit einer Lösung imprägniert, die 0,2 Teile   Triton X-100 , 21,4 Teile einer etwa 7 Teile alkylier  tes Dimethyloluron ( Dextraset UN ) enthaltenden Lö  sung Teile Zinknitrathexahydrat, 3 Teile einer Poly  äthylenemulsion ( Cyanolube-Softener TSI  Special),  4 Teile einer 2,2 Teile Polyvinylacetat ( Wicaser S-55 )  enthaltenden Emulsion und 0,361 Teile Farbstoff  B   auf 100 Teile der Klotzlösung enthält.  



  Die imprägnierte Probe wird für eine Feuchtigkeits  aufnahme von 70 Teilen der Lösung auf 100 Teile der  Probe durch Quetschwalzen geleitet, bei 107  C getrock  net und 5 Min. lang bei 149  C ausgehärtet. Anschlie  ssend wird die Probe wie im Beispiel 1 gewaschen und  getrocknet. Sie besitzt eine orange Farbtönung und  einen harten, etwas rauhen Griff. Der Verlust an Zug  festigkeit in Kettrichtung beträgt 37 %, während der  Knittererholungswinkel der ausgerüsteten Probe bei  249  liegt.  



  Ähnliche Ergebnisse erhält man, wenn man die  0,361 Teile des Farbstoffs  B  durch 1,04 Teile des  Farbstoffs  A  0,815 Teile des Farbstoffs  D  oder  0,844 Teile des Farbstoffs  E  ersetzt. Die Menge des  Zinknitrathexahydrats entspricht hier einem x-Wert von  0,7, bei y-Werten von 1.03, 0,95 und 0.85.

      Beispiel 81  Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 ¿ 80 Fä  den wird mit einer Lösung imprägniert, die 0,2 Teile  eines Benetzungsmittels ( Deceresol Surfactant FW ),  5,7 Teile  Harz CR , 1,15 Teile Zinknitrathexahydrat  (entsprechend 63 % der erforderlichen Mindestmenge an  Zinknitrathexahydrat), 0,75 Teile Zinksulfatmonohydrat  (entsprechend 35 % der Mindestmenge von Zinksulfat  mondhydrat), 7,2 Teile wasserabstossendes Mittel     ( Per-          mel    Resin B ) und 1,15 Teile des Farbstoffs  A  auf  100 Teile der Klotzlösung enthält. Der Wert von x ist  0,8 (berechnet aus Zinknitrat) und y = 0,875 (berechnet  aus Zinksulfat).

   Die imprägnierte Probe wird für eine  Feuchtigkeitsaufnahme von 70 Teilen der Lösung auf  100 Teile der Probe durch Quetschwalzen geführt, bei  107  C getrocknet und 5 Min. lang bei 149  C ausge  härtet. Anschliessend wird die Probe wie im Beispiel 1  gewaschen und getrocknet. Sie besitzt dann eine gelbe  Farbtönung, die sehr waschbeständig und gut wasser  abstossend ist. Der Verlust an Zugfestigkeit in     Kettrich-          tung    beträgt 38% bei einem Knittererholungswinkel von    256g der ausgerüsteten Probe. Ähnliche Ergebnisse er  hält man, wenn man 1,15 Teile des Farbstoffes  A   durch 1,15 Teile des Farbstoffes  C  oder 0,72 Teile  des Farbstoffes  E  ersetzt (die Werte von y sind dann  0,82 bzw. 1,1).  



  Vergleichbare Ergebnisse erhält man auch dann,  wenn die 7,2 Teile des wasserabstossenden Mittels durch  2,9 Teile einer Silikonemulsion ( Aerotex Water     Repel-          lent    S ) und 0,83 Teile eines Silikonkatalysators     ( Aero-          tex    Accelerator S ) ersetzt.  



  In gleicher Weise können auch die 7,2 Teile des  wasserabstossenden Mittels durch 5,9 bis 11,4 Teile  eines melaminhaltigen wasserabstossenden Mittels     ( Ra-          nedare    PF ) ersetzt werden.  



  Schliesslich erhält man ebenfalls vergleichbare Ergeb  nisse, wenn die 5,7 Teile  Harz CR  durch eine Lö  sung ersetzt werden, die etwa 5,5 Teilte alkyliertes     Di-          methyloluron    ( Dextra-set UN ) enthält.  



  Beispiel 82  Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 ¿ 80 Fä  den wird mit einer Lösung imprägniert, die 0,2 Teile   Triton X-100 , 7,1 Teile  Harz CR , 1,55 Teile Zink  sulfatmonohydrat und 0,61 Teile Farbstoff  C  auf 100  Teile der Lösung enthält. Die imprägnierte Probe wird  durch Quetschwalzen geleitet, damit sich eine Feuchtig  keitsaufnahme von 70 Teilen Lösung auf 100 Teile der  Probe ergibt, bei l07  C getrocknet und bei 149  C  5 Min. lang ausgehärtet. Anschliessend wird sie 2 Min.  lang in einer kochenden, verdünnten Lösung von     kalzi-          nierter    Soda und Ätheralkoholsulfat ( Duponol RA )  gewaschen und getrocknet. Die verwendete Menge an  Zinksulfat entspricht hier einem x-Wert von 0,8 und  einem y-Wert von 1,0.

   Die Baumwolle besitzt eine rot  orange Farbtönung von ausgezeichneter Waschechtheit.  Der Verlust an Zugfestigkeit in Kettrichtung beträgt  23% bei einem Knittererholungswinkel von 213 .  



  Analog Beispiel 82 können weitere Lösungen berei  tet werden, indem die 1,55 Teile Zinksulfatmonohydrat  durch verschiedene Mengen anderer Zinksalze, die in der  folgenden Tabelle eingetragen sind, ersetzt werden. Diese  Lösungen werden in der Art des Beispiels 82 zum gleich  zeitigen Färben und Ausrüsten von mercerisierten     Baum-          wollproben    verwendet. Alle Färbungen sind ausseror  dentlich waschecht. Die erzeugten Farben, die Verluste  an Zugfestigkeit und die Knittererholungswinkel sind  der folgenden Tabelle zu entnehmen.

    
EMI0012.0017     
  
    Teile <SEP> Farbstoff <SEP> Teile <SEP> Katalysator <SEP> Verlust <SEP> an <SEP> Knitter
<tb>  Beispiel <SEP> Farbstoff <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Katalysator <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> erzeugte <SEP> Zugfestigkeit <SEP> erholungs- <SEP> x <SEP> y
<tb>  Lösung <SEP> Lösung <SEP> Farbe <SEP> in <SEP> winket
<tb>  83 <SEP>  C  <SEP> 2,44 <SEP> ZnSO4H2O <SEP> 5,3 <SEP> rotorange <SEP> 35 <SEP> 233  <SEP> 2,3 <SEP> 1,1
<tb>  84 <SEP>  E  <SEP> 0,39 <SEP> do. <SEP> 1,55 <SEP> blau <SEP> 26 <SEP> 220  <SEP> 0,8 <SEP> 0,9
<tb>  85 <SEP>  E  <SEP> 1,56 <SEP> do. <SEP> 5,3 <SEP> do. <SEP> 37 <SEP> 278  <SEP> 2,3 <SEP> 1,1
<tb>  86 <SEP>  C  <SEP> 0,61 <SEP> ZnSiF,;6H;

  y0 <SEP> <B><I>1,55</I></B> <SEP> rotorange <SEP> 23 <SEP> 220" <SEP> 0,8 <SEP> 1,()
<tb>  87 <SEP>  C  <SEP> 2,44 <SEP> do. <SEP> 5,3 <SEP> do. <SEP> 36 <SEP> 244' <SEP> 2,4 <SEP> 1,1
<tb>  88 <SEP>  E  <SEP> 0,39 <SEP> do. <SEP> 1,55 <SEP> blau <SEP> 28 <SEP> 227  <SEP> 0,8 <SEP> 0,9
<tb>  89 <SEP>  E  <SEP> 1,56 <SEP> do. <SEP> 5,3 <SEP> do. <SEP> 39 <SEP> 253  <SEP> 2,4 <SEP> 1,0
<tb>  90 <SEP>  C  <SEP> 0,61 <SEP> ZnCI.., <SEP> 3,88 <SEP> rotorange <SEP> 40 <SEP> 254" <SEP> 2,0 <SEP> 2,3
<tb>  91 <SEP>  C  <SEP> 2,44 <SEP> do. <SEP> <B>1</B>0,1 <SEP> do. <SEP> 41 <SEP> 254' <SEP> 3,5 <SEP> 2,8
<tb>  92 <SEP>  E  <SEP> 0,39 <SEP> do. <SEP> 3,88 <SEP> blau <SEP> 41 <SEP> <B>258'</B> <SEP> 2,0 <SEP> 2,2
<tb>  93 <SEP>  E  <SEP> 1,56 <SEP> do. <SEP> 10,1 <SEP> do.

   <SEP> 40 <SEP> 259  <SEP> 3,5 <SEP> 2,8       
EMI0013.0001     
  
    Teile <SEP> Farbstoff <SEP> Teile <SEP> Katalysator <SEP> Verlust <SEP> an <SEP> Knitter  Beispiel <SEP> Farbstoff <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> Katalysator <SEP> pro <SEP> 100 <SEP> Teile <SEP> erzeugte <SEP> Zugfestigkeit <SEP> erholungs- <SEP> x <SEP> y
<tb>  Lösung <SEP> Lösung <SEP> Farbe <SEP> in <SEP> % <SEP> winkel
<tb>  94 <SEP>  C  <SEP> 0,61 <SEP> ZnBr2 <SEP> 3,88 <SEP> rotorange <SEP> 33 <SEP> 248  <SEP> 2,1 <SEP> 2,1
<tb>  95 <SEP>  C  <SEP> 2,44 <SEP> do. <SEP> 10,1 <SEP> do. <SEP> 34 <SEP> 236  <SEP> 3,7 <SEP> 2,8
<tb>  96 <SEP>  E  <SEP> 0,33 <SEP> do. <SEP> 3,88 <SEP> blau <SEP> 32 <SEP> 246  <SEP> 2,1 <SEP> 2,4
<tb>  97 <SEP>  E  <SEP> 1,56 <SEP> do. <SEP> 10,1 <SEP> do.

   <SEP> 37 <SEP> 253' <SEP> 3,7 <SEP> 2,6
<tb>  98 <SEP>  C  <SEP> 2,44 <SEP> Zn(SCN)2 <SEP> 10,1 <SEP> rotorange <SEP> 25 <SEP> 224  <SEP> 3,5 <SEP> 3,0
<tb>  99 <SEP>  E  <SEP> 1,56 <SEP> do. <SEP> 10,1 <SEP> blau <SEP> 32 <SEP> 223  <SEP> 3,5 <SEP> 2,8
<tb>  Zinkphenol  100 <SEP>  C  <SEP> 0,61 <SEP> sulfonat- <SEP> 2,67 <SEP> rotorange <SEP> 28 <SEP> 226  <SEP> 0,9 <SEP> 3,3
<tb>  Octahydrat
<tb>  101 <SEP>  C  <SEP> 2,44 <SEP> do. <SEP> 10,6 <SEP> do. <SEP> 34 <SEP> 226  <SEP> 2,6 <SEP> 3,8
<tb>  102 <SEP>  E  <SEP> 0,39 <SEP> do. <SEP> 2,67 <SEP> blau <SEP> 29 <SEP> 228  <SEP> 0,9 <SEP> 3,4
<tb>  103 <SEP>  E  <SEP> 1,56 <SEP> do. <SEP> 10,6 <SEP> do.

   <SEP> 41 <SEP> 239  <SEP> 2,6 <SEP> 3,7
<tb>  104 <SEP>  C  <SEP> 2,44 <SEP> Zinkbenzol- <SEP> 10,6 <SEP> rotorange <SEP> 38 <SEP> 248  <SEP> 2,2 <SEP> 4,4
<tb>  105 <SEP>  E  <SEP> 1,56 <SEP> sulfonat³6³H20 <SEP> 10,6 <SEP> blau <SEP> 42 <SEP> 258  <SEP> 2,2 <SEP> 4,0
<tb>  do.       Beispiel 106    Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 ¿ 80 Fä  den wird mit einer Lösung imprägniert, die 0,2 Teile   Triton X-100 , 21,5 Teile einer Lösung aus alkylier  tem Dimethyloluron ( Dextraset UN  ), 1,43 Teile     Zink-          fluoroborat    und 0,421 Teile Farbstoff  E  auf 100  Teile der Lösung enthält. Die imprägnierte Probe wird  für eine Feuchtigkeitsaufnahme von 70 Teilen der Lö  sung auf 100 Teile der Probe durch Quetschwalzen ge  führt, bei 107  C getrocknet und 5 Min. lang bei l49  C    ausgehärtet.

   Sie wird dann 2 Min. lang in einer kochen  den, verdünnten Lösung von calcinierter Soda und     Ather-          alkoholsulfat    ( Duponol RA ) gewaschen und getrock  net. Die verwendete Menge von Zinkfluoroborat ent  spricht hier einem x-Wert von 0,7 und einem y-Wert von  0,85. Die Baumwolle erhält so eine blaue Farbtönung  mit grosser Waschbeständigkeit. Der Verlust an Zug  festigkeit in Kettrichtung beträgt 37 % bei einem Knitter  erholungswinkel von 244 .    Beispiel 107    Eine mercerisierte Baumwollprobe mit 80 ¿ 80 Tei  len wird in der Art des Beispiels 106 gefärbt und aus  gerüstet, indem der Anteil an     Zinkfluoroborat    von 1,43  Teilen auf 2,86 Teile und der Anteil an Farbstoff      E      von 0,421 Teilen auf 1,68 Teile erhöht wird.

   Die in die  sem Beispiel verwendete Menge an     Zinkfluoroborat    ent  spricht einem x-Wert von 0,9 und einem     y-Wert    von  0,83. Die Probe wird so mit einer blauen     Farbtönung       und einer ausgezeichneten Waschbeständigkeit ausgerü  stet. Der Verlust an Zugfestigkeit in     Kettrichtung    beträgt  41 3; bei einem     Knittererholungswinkel    von 222".  



  Zusätzlich zu den oben im einzelnen angegebenen  Farbstoffen sind auch noch Farbstoffe mit den folgenden  Strukturformeln für das Verfahren nach der Erfindung  besonders nützlich:  
EMI0013.0013     
    
EMI0014.0001     


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum gleichzeitigen Färben und Ausrüsten von mindestens teilweise aus Cellulose bestehenden Tex tilmaterialien, bei dem das Textilmaterial mit einer wäss rigen Lösung imprägniert wird, die ein hartbares Amino- plast-Vorkondensat, mindestens einen Harzreaktivfarb- stoff und als Katalysator eines oder mehrere Salze der Gruppe Zinknitrat, Zinkfluoroborat, Zinkfluorosilicat, Zinksulfat, Zinkchlorid, Zinkbromid, Zinkthiocyanat, Zinkbenzolsulfonat, Zinktoluolsulfonat und Zinkphenol- sulfonat enthält, und anschliessend bei einer erhöhten Temperatur ausgehärtet wird, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Aminoplast-Vorkondensat verwendet,
    das mindestens zwei Methylolgruppen enthält, dass man fer ner einen Farbstoff verwendet, der nahezu nicht substan- tiv gegenüber Baumwolle ist, bis zu mindestens 4 Gew.% in einer 5 % Zinknitrathexahydrat und 7 % Dimethylol- dihydroxyäthylenharnstoff enthaltenden wässrigen Lö sung löslich ist und in Gegenwart katalytischer Mengen einer Säure mit Formaldehyd unter Bildung einer Me- thylolgruppe reagiert, und dass man den Katalysator auf das Textilmaterial in einer Menge aufträgt, die sich aus der Formel Z=x+yä³Cp berechnet,
    worin Z die Menge des auf das Textilmaterial aufzutragenden Kata- lysators in Gew.%, Cp die Menge des auf das Textilmate rial aufzutragenden reinen Farbstoffs in Gew.%, a die Farbstoffaktivität und y und y Grössen sind, die aus der folgenden Tabelle zu entnehmen sind:
    EMI0014.0016 Zinksalz <SEP> x <SEP> y <tb> Zinknitrathexahydrat <SEP> 0,6-1,0 <SEP> 0,8-l,7 <tb> Zinkfluoroborat <SEP> 0,6-0,9 <SEP> 0,8-1,0 <tb> Zinkfluorosilikathexahydrat <SEP> 0,7-2,4 <SEP> 0,8-1,1 <tb> Zinksulfatmonohydrat <SEP> 0,8-2,3 <SEP> 0,8-1,1 <tb> Zinkchlorid <SEP> 2,0-3,5 <SEP> 2,2-2,8 <tb> Zinkbromid <SEP> 2,1-3,7 <SEP> 2,4-3,0 <tb> Zinkthiocyanat <SEP> 2,2-4,0 <SEP> 2,5-3,1 <tb> Zinkbenzolsulfonathexahydrat <SEP> 1,1-2,2 <SEP> 4,0-4,4 <tb> Zinktoluolsulfonathexahydrat <SEP> 1,1-2,3 <SEP> 4,2-4,6 <tb> Zinkphenolsulfonatoctahydrat <SEP> 0,9-2,6 <SEP> 3,4-3,8 UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass als Katalysator Zinknitrathexahydrat ver wendet wird und x etwa 0,8 und y etwa 1,0 ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Aminoplast-Vorkondensat in einer Konzentration vorliegt, die zu einem Anteil von 3-l0 Gew.% auf dem Stoff führt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Farbstoff zunächst in Wasser und das hartbare Harzvorkondensat in der wässrigen Farbstoff lösung gelöst wird und dass anschliessend der Zinkkata lysator zu der Lösung aus Farbstoff und Harz in Form einer konzentrierten wässrigen Lösung zugegeben wird.
    <B>Entgegengehaltene</B> Schrift- und Bildwerke Schweizerische <I>Patentschriften</I> Nrn. 368 469,<I>370 386</I> <I>Französische Patentschriften</I> Nrn. <B><I>1228</I></B><I> 823,<B>1</B>274 709,</I> <B><I>1</I></B><I>2 78 589,<B>1295</B> 650, 1 315 630, 1 323 145,<B>1331</B> 420,</I> <I>79 206 (2. Zusatz zurr</I> Hauptpatent <I>Nr.<B>1217</B> 080)</I> <I>79 458 (4. Zusatz zum Hauptpatent Nr.<B>1217</B> 080)</I>
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