AT94704B - Einrichtung zum Fernsprechen auf Wechselstrom-Fernschreibanlagen. - Google Patents

Einrichtung zum Fernsprechen auf Wechselstrom-Fernschreibanlagen.

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AT94704B
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Ferdinand Kozel
Werner Ing Nouackh
Hans Ing Saenze
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Ferdinand Kozel
Werner Ing Nouackh
Hans Ing Saenze
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  Einrichtung zum Fernsprechen auf   Wechselstrom-Fernschreibanlagen.   



   Zur Beschleunigung der Abwicklung der Nachrichtenübermittlung ist es oft   wünschenswert,   Teile der Nachrichten telephonisch, dagegen wichtigere Teile, für die ein bleibender Nachweis erforderlich ist, telegraphisch zu übermitteln. Diese Teilung erforderte bisher die Benutzung räumlich getrennter Fernschreib- und Fernsprecheinrichtungen. Durch vorliegende Erfindung können jedoch die Vorteile beider Übermittlungsarten mit Hilfe derselben Einrichtung ausgenutzt werden, ohne verschiedene Einrichtungen zum Fernschreiben und   Fernsprechen   benutzen zu müssen. In Fig. 1 ist die Schaltung in der Stellung zum Fernschreiben dargestellt.

   Durch die   Leitungen 1, 4   und 7 wird die Sekundärseite des Senders   Tl   mit Hilfe der Kontakte 6 und 10 des Sprechumschalters 5 kurz geschlossen und es gelangen ankommende   Schreibwechselströme   von L1 über das Empfangsrelais   ER1, L@itung 1,   Tasterkontakte 2, 3, Leitung 4, Umschalterkontakt 6, Klemme   8,   Leitung 9, in die abgehende Linie   L/.   Hiebei ist das Telephon 25, durch den Kontakt 10 des Sprechumschalters 5 (Hakenumschalter) kurzgeschlossen und spricht somit auf die Telegraphierströme nicht an.

   Ankommende   Sprechwechselströme   gehen bei abgenommenem Mikrotelephon von   Z/i   über Kontakt: 27, Leitung 4, Tasterkontakt 3, 2, Leitungen 1, 26, 
 EMI1.1 
 bildet beim Senden mit der Batterie B1, Leitungen 24, 30 und dem Tasterschliesskontakt 29 einen lokalen Stromkreis. Das durch Leitung 18 an die Batterie angeschlossene Mikrophon erhält beim Senden (Fernschreiben) keine Speisung, da sein Stromkreis durch Umschalterkontakt 17 geöffnet ist. Sekundär ergibt sich hiebei folgender Stromweg : die in der   Sekundärwicklung   des Senders   Tl   induzierten Wechselströme gehen einerseits von der Klemme 8 über Leitung 9 auf die Linie L/, anderseits über Klemme 11,   Lotung.

   M, Kontakt. ?   des Umschalters 5, Leitung 14, Leitung 1, Taster 2, Kontakt   15, Leitung 16,   Widerstand   W   auf die abgehende Linie Li. Das Empfangsrelais ist in diesem Falle (beim Senden) durch   Tasterkontakt   15, 2 und Leitungen 1 und 16 überbrückt und es gelangt in dasselbe nur ein dem Spannungsunterschiede der Anschlusspunkte des Widerstandes Wi1 entsprechender Teilstrom, der jedoch genügt, um die eigenen Zeichen registrieren zu können. Bei Benutzung der Fernschreibanlage zum Fernsprechen wird die Sendeeinrichtung T1 als Telephontransformator und die Sendebatterie B1 als Mikrophonbatterie benutzt. Der Anruf der Gegenstation erfolgt am einfachsten am Fernschreiber. Nachdem sich die aufgerufene Station gemeldet hat, heben die Beamten der beiden Stationen das Mikrotelephon vom Haken des Umschalters 5 ab.

   Hiedurch schaltet der Umschalter die Sendebatterie   Bu ales   Mikrophonbatterie durch Kontakt 17 ein. Es ergibt sich für denMikrophonstrom folgender Stromweg : Batterie B1, Leitung 18, Mikrophon 19, Leitung 20, Kontakt 17 des Umschalters 5, Leitung   21,   Klemme 22 des   Senders T1,   primäre Wicklung, Klemme 23, Leitung 24, zum zweiten Pol der   Batterie Bi.

   Die   in der   Sekundärwicklung   induzierten   Sprechwechselströme   finden ihren Weg einerseits von der Klemme   8,   über Leitung 9, auf Leitung L/, anderseits   über Klemme 11,   Leitung 13, Fernsprecher 25, Leitung 26,   1,   Taster 2, Kontakt 3, Leitung 4, Kontakt 27 des Umschalters   5,   Leitung   28,   auf Linie Li, wobei zu bemerken ist, dass die Empfangseinrichtung   ER,   durch den Kontakt 27 des Umschalters kurz geschlossen ist.

Claims (1)

  1. , PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Fernsprechen auf Wechselstrom-Fernschreibanlagen, dadruch gekennzeichnet, dass zum Fernsprechen die beiden Wicklungen der Sendeeinrichtungen (Tl) des Wechselstrom-Fernschreibers als Wicklungen eines Telephonübertragers und die Sendestromquelle (B1) als Mikrophonbatterie geschaltet werden.
    . 2. Einrichtung zum Fernsprichen aufWechselstrom-Fernschreibanlagen nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umschalten vom Wechselstrom-Fernschreibbetrieb auf Sprechbetrieb selbsttätig durch Abheben des Mikrotelephons und seiner Aufhängung erfolgt.
    3. Einrichtung zum Fernspreehen auf Wechselstrom-Fernschreibanlagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Kontakt (27) in einer Stellung die ankommenden Ströme über das Schreibempfangsrelais, in der andern Stellung über das Hörtelephon geleitet werden.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Telephon (25) und die Sekundärseite des Gebers (TJ in Serie zu den Aussenleitern (41,41') und an Schliesskontakten (6, 10) des Haken- umschalters liegen, so dass das Telephon bei aufgehängtem Mikrophon nicht auf die Telegraphierströme anspricht, bei abgenommenem Mikrophon sowohl auf die Sprech-als auch die Telegraphierströme anspricht, jedoch nicht auf die Telegraphierströme der eigenen Station. EMI2.1
AT94704D 1922-01-25 1922-01-25 Einrichtung zum Fernsprechen auf Wechselstrom-Fernschreibanlagen. AT94704B (de)

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