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Oesterreichische PATENTSCHRIFT Nr. 8826.
CLASSE 12: CHEMISCHE VERFAHREN UND APPARATE. c) Verfahren und Apparate der anorganischen Chemie.
PAUL NEUBÄCKER IN DANZIG.
Ausgestaltung von Verdampfern für schäumende Flüssigkeiten.
Es ist aus der deutschen Patentschrift Xr. 110972 bekannt. die beim Eindampfen verschiedener Laugen in grossen Mengen auftretenden Schaumblasen, welche mannigfach'' Betriebsschwierigkeiten verursachen, durch Expansion zum Platzen zu bringen. Es wird zu diesem Zweck, wie aus Fig. 1 der zugehörigen Zeichnung ersichtlich ist, in dem Dampf-
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Siedetemperatur hat, als über dem Boden, wo der Druck um die Ventilbetastung kleiner ist.
Die von den Schaumblasen abgeschlenderte Flüssigkeit kann demzufolge über dem Zwischenboden die ihr innewohnende Eigenwärme nicht mehr behalten : ein Theil der
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von neuem Schaum.
Diese Nachverdampfung der Flüssigkeit schaumfrei zu gestalten, ist der Zweck der vorliegenden Erfindugn, welche im wesentlichen darin besteht. dass man beim Austritt aus
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Ein für die erste Art der Asbreitung der Flüssigkeit zweckmässig anwendbares Ventil ist in Fig. 2 der Zeichnung im senkrechten Schnitt dargestellt. In der Durch- gangsüffnung desselben ist ein den Qeurschnitt allmählich verengender Pilz d angeordnet-
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Für die zweite Art der Ausbreitung der Flüssigkeit sind zwei beispielsweise Aus- führungsformen von Ventilen in den Fig. 3-6 dargestellt.
Bei der in Fig. 3 im senk- rechten Schnitt, in Fig. 4 im Schnitt nach A-B der vorigen dargestellten Ausführungs- form sind an dem leicht drehbaren Ventilkegel e Schraubenflügel l angeordnet. Die hin- durchtretenden Dämpfe versetzen diese Flügel in Drehung und diese bewirken dadurch die Ausbreitung der abgeschleuderten Flüssigkeit.
Bei der in Fig. 5 im senkrechten Schnitte, in Fig. 6 im Schnitt nach Linie CD, dargestellten Ausführungsform des Ventiles werden die Dämpfe durch Röhren g h tangential in einen cylindrischen Körper i eingeführt, wo sie, an den Wänden entlang streichend, eine kreisende Bewegung annehmen, um tangential zu dieser unter dem Ventilteller e auszutreten.
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Austrian PATENT LETTER No. 8826.
CLASSE 12: CHEMICAL PROCEDURES AND APPARATUS. c) Inorganic chemistry processes and apparatus.
PAUL NEUBÄCKER IN DANZIG.
Design of evaporators for foaming liquids.
It is from the German patent specification Xr. 110972 known. to burst the foam bubbles which occur in large quantities when various alkalis are evaporated and which cause many operational difficulties through expansion. It is for this purpose, as can be seen from Fig. 1 of the accompanying drawing, in the steam
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Boiling temperature than above the floor, where the pressure around the valve control is lower.
The liquid which is wandered off by the foam bubbles can consequently no longer retain its inherent heat above the intermediate floor: part of it
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new foam.
The purpose of the present invention is to make this post-evaporation of the liquid foam-free, which essentially consists in this. that one upon exiting
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A valve which can be expediently used for the first type of spreading of the liquid is shown in vertical section in FIG. 2 of the drawing. In the passage opening of the same there is a mushroom d gradually narrowing the cross section.
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For the second type of spreading of the liquid, two exemplary embodiments of valves are shown in FIGS. 3-6.
In the embodiment shown in FIG. 3 in vertical section, in FIG. 4 in section A-B of the previous embodiment, screw vanes 1 are arranged on the easily rotatable valve cone e. The vapors that pass through set these blades in rotation and they cause the liquid thrown off to spread.
In the embodiment of the valve shown in Fig. 5 in vertical section, in Fig. 6 in section along line CD, the vapors are introduced tangentially through tubes gh into a cylindrical body i, where they, stroking along the walls, a circular movement assume to emerge tangentially to this under the valve disk e.