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Verschlussvorrichtung für Oberlichtfenster.
Es sind Verschlussvorrichtungen für Oberlichtfenster bekannt, die jedoch mit dem Nachteile behaftet sind, dass ein sicherer Verschluss nur dann bewirkt wird, wenn der Verschlussriegel mit seinem Haken die entsprechenden Anschläge des Oberlichtflügels tatsächlich erfasst hat. So wie aber durch irgendeine Ursache z. B. durch einen verquollenen Fensterrahmen die Verriegelung versagt hat, kann eine Erschütterung, ein Windstoss usw. den beim Schliessen unverriegelt gebliebenen Oberlichtflügel aufreissen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verschlussvorrichtung, durch welche der Oberlichtflügel von einer Schubstange aus geführt und einerseits unter Ausübung eines zusätzlichen Druckes geschlossen wird, wodurch die infolge von Verquellungen der Holzbestandteile dem Schliessen sich entgegensetzende Hindernisse überwunden werden und durch die andrerseits der Oberlichtflügel auch in der Schliesslage unter der zusätzlichen Druckwirkung verbleibt, so dass er durch äussere Einflüsse z. B. Windstösse auch dann nicht aufgerissen werden kann, wenn die gleichzeitig betätigte Riegelstange die Verriegelung des Oberlichtflügels unvollkommen oder gar nicht vollzogen hat. Auf diese Weise ist also die Sicherung der Schliesslage von der richtigen Wirkung der Riegelstange unabhängig.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer insbesondere für grosse Oberlichtfenster geeigneten Ausführungsform dargestellt und zeigt Fig. i die Verschlussvorrichtung bei geöffneten, Fig. 2 bei geschlossenem Oberlichtflügel, während die Fig. 3 und 4 einzelne Bestandteile der Vorrichtung darstellen.
Die durch irgendeine bekannte Handhabe betätigbare Schubstange 2 steht durch
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die Bewegung der Schubstange auf eine Riegelstange überträgt, die die Anschläge des Oberlichtflügels verriegelt bzw. freigibt. Die Schubstange 2 ist in am Fensterrahmen angeordneten Führungen 6 gehalten. An das Gelenk zwischen der Schubstange 2 und dem Lenker 25 ist der kürzere Arm 28 eines an der Stütze 27 gelagerten Winkelhebels angelenkt, dessen längerer Arm 29 am Ende abgerundet und mit einem Daumen 33 und einem Bolzen 30 versehen ist. Auf dem Bolzen 30 ist ein mit einem Anschlage 32 ausgestatteter Verlängerungs arm 31 drehbar angebracht, der sich mit dem Anschlage 32 bei geöffnetem Oberlichtflügel 13 also in gestreckter Lage gegen den Arm 29 stützt.
Ein Stift 40 des Verlängerungsarmes 31 ist bei der Bewegung des Oberlichtflügels an dem abgerundeten Ende des Armes 29 geführt. Der Verlängerungsarm 31 trägt ferner einen Bolzen 35, auf den eine Spiralfeder 36 aufgesteckt ist, deren freies Ende sich gegen den Daumen 33 stützt. Das äussere Ende des Verlängerungsarmes 31 ist mittels eines Bolzens 34, der im Schlitze 38 einer am Oberlichtflügel 13 mittels Schrauben 39 befestigten Kulisse 37 gleitet, geführt.
Um den Oberlichtflügel 13 zu schliessen, wird die Schubstange 2 nach unten gezogen.
Hierbei dreht sich der Winkelhebel 28, 29 aus der Lage nach Fig. i in jene nach Fig. 2, wobei die bis dahin in Strecklage befindlichen Teile, der Arm 29 und der Verlängerungsarm 31, gegeneinander geknickt werden und zugleich die Feder 36 durch den Daumen 33 eine zusätzliche Spannung erfährt. Infolgedessen übt die Feder 36 auf den in den Fensterrahmen eintretenden Oberlichtflügel einen verstärkten Druck aus und verursacht hierbei einerseits die Überwindung der einleitend erwähnten Hindernisse und bewirkt andrerseits seine Lage im Fensterrahmen auch dann, wenn beim Verschliessen die Verriegelung teilweise oder ganz versagt hat,
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Locking device for skylight windows.
There are known locking devices for skylight windows, which, however, have the disadvantage that a secure lock is only effected when the locking bar has actually grasped the corresponding stops of the skylight sash with its hook. But just as by some cause B. the lock has failed due to a swollen window frame, a shock, a gust of wind, etc. can tear open the skylight sash that remained unlocked when it was closed.
The present invention relates to a locking device through which the skylight wing is guided by a push rod and, on the one hand, closed by applying additional pressure, whereby the obstacles opposing the closure due to swelling of the wood components are overcome and, on the other hand, the skylight wing is also in the closed position remains under the additional pressure effect, so that it is caused by external influences such. B. gusts of wind cannot be torn open even if the locking bar actuated at the same time has incompletely locked the skylight or not at all. In this way, securing the closed position is independent of the correct action of the locking bar.
In the drawing, the subject matter of the invention is shown in an embodiment particularly suitable for large skylight windows and shows FIG. 1 the closure device with the fanlight sash open, FIG. 2 with the fanlight sash closed, while FIGS. 3 and 4 show individual components of the device.
The push rod 2 which can be actuated by any known handle stands through
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the movement of the push rod is transmitted to a locking rod that locks or releases the stops of the skylight sash. The push rod 2 is held in guides 6 arranged on the window frame. The shorter arm 28 of an angle lever mounted on the support 27 is hinged to the joint between the push rod 2 and the link 25, the longer arm 29 of which is rounded at the end and provided with a thumb 33 and a bolt 30. On the bolt 30, an extension arm 31 equipped with a stop 32 is rotatably attached, which is supported with the stop 32 against the arm 29 in the extended position when the fanlight sash 13 is open.
A pin 40 of the extension arm 31 is guided on the rounded end of the arm 29 when the skylight sash is moved. The extension arm 31 also carries a bolt 35 onto which a spiral spring 36 is slipped, the free end of which is supported against the thumb 33. The outer end of the extension arm 31 is guided by means of a bolt 34 which slides in the slot 38 of a link 37 fastened to the skylight wing 13 by means of screws 39.
To close the skylight wing 13, the push rod 2 is pulled down.
Here, the angle lever 28, 29 rotates from the position according to FIG. I to that according to FIG. 2, the parts that were in the extended position up to that point, the arm 29 and the extension arm 31, being buckled against each other and at the same time the spring 36 by the thumb 33 experiences an additional tension. As a result, the spring 36 exerts increased pressure on the skylight sash entering the window frame and, on the one hand, causes the obstacles mentioned in the introduction to be overcome and, on the other hand, causes its position in the window frame even if the lock has partially or completely failed when it is closed,