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Schablone zum Ausschneiden und Markieren von Oberleder.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schablone zum Ausschneiden und selbsttätigem Markieren von Oberleder für Schuhe. Schablonen zum Ausschneiden und Markieren von Oberleder für Schuhe, nach deren Umrissen die Leder ausgeschnitten werden und die an bestimmten Stellen Durchbohrungen tragen, durch welche hindurch mittels Stich werkzeugen an bestimmten Stellen das Oberleder mittels Einstich markiert wird, sind bereits bekannt.
Die Benutzung derartiger Schablonen in Verbindung mit Stechwerkzeugen hat Nachteile der mannigfaltigsten Art. Wird beispielsweise die Schablone nicht ganz fest auf das auszuschneidende Leder aufgepresst, so verschiebt sie sich infolge ihrer glatten Auflagefläche beim Ausschneiden, wodurch der Ausschnitt fehlerhaft, wenn nicht ganz-ünbrauchbar wird. Bei längerem Gebrauch weiten sich die Durchbohrungen aus, so dass hier ebenso wie beim schrägen Einstechen des Stechwerkzeuges die Markierung an der unrichtigen Stelle ausgeführt wird, oder es wird das Markieren so stark vorgenommen, dass das Leder vollständig durchlocht und dadurch beschädigt wird.. ", 1"'.
Eine peinlich genaue Punktierung ist jedoch zum Zusammennähen der einzelnen Oberteilstücke und des Futters, insbesondere bei Serienherstellung unbedingtes Erfordernis.
Es sind aber auch Lederstanzmesser bekannt, mit denen sowohl die Herstellung von Rechts-und Linkswerkstücken und eine gleichzeitige Markierung der auszustanzenden Lederteile möglich ist. Diese, Lederstanzmesser sind nun aber. zu, einer Lederstanze zugehörige Werkzeuge und können nur dort Verwendung finden, wo es sich um kräftige Leder und insbesondere um billige Massenarbeit handelt. Für gute und aus dünnerem Leder herzustellende Ware kommt die maschinelle Stanzarbeit überhaupt nicht in Betracht. Die mit Markierungsspitzen versehenen Formen beschädigen die Leder noch mehr, als dies durch das Markieren von Hand mittels Stechwerkzeugen der Fall ist.
Die Schablone nach vorliegender Erfindung kann die Werkstücke unter gar keinen Umständen beschädigen und ermöglicht je nach Schwere der Handauflage eine mehr oder weniger starke Punktierung der einzelnen Markierungsstellen, wodurch bei gleichzeitigem Markieren auch ein unverrückbares Festliegen der Schablone auf dem Leder gewährleistet ist. Diese Wirkung tritt bei den bekannten Stanzmessern mit Markierungsspitzen nicht ein und es wird somit durch den Erfindungsgegenstand ein wesentlich technischer Mehreffekt erzielt gegen- über den Stanzen mit Markierungsspitzen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt ; Fig. i ist eine Draufsicht und Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i. Die mit einer Metallumrandung a aus Pappe o. dgl. hergestellte Schablone besitzt an gewissen und ganz bestimmten Punkten Erhöhungen c, deren oberes Ende in einer abgerundeten Spitze d endigt, Die Erhöhungen c können, je nachdem der Körper b der Schablone faut Metall oder einem
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Die Anwendung der Schablone erfolgt in der Weise, dass diese, wie auch bisher üblich, auf das auszuschneidende Lederstück aufgelegt und nach ihrem Umriss das darunter befindliche Leder mit einem Schneidewerkzeug ausgeschnitten wird. Bei diesem Arbeitsvorgang drücken sich lediglich durch den beim Ausschneiden bedingten Druck auf die Schablone die daran angeordneten Erhöhungen c, d in das darunter befindliche Leder, das auf diese Weise einfach und peinlich genau an allen zu markierenden Stellen punktiert wird, ohne auch nur im geringsten beschädigt zu werden.
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Template for cutting out and marking upper leather.
The subject of the present invention is a template for cutting out and automatically marking upper leather for shoes. Templates for cutting and marking upper leather for shoes, according to the outlines of which the leather is cut out and which have bores at certain points through which the upper leather is marked by means of puncture using stitch tools at certain points, are already known.
The use of such templates in connection with piercing tools has many disadvantages. If, for example, the template is not pressed very firmly onto the leather to be cut out, it shifts as a result of its smooth contact surface when cutting, which makes the cutout faulty, if not entirely useless. With prolonged use, the perforations widen, so that the marking is carried out at the wrong place, just like when the piercing tool is pierced at an angle, or the marking is carried out so strongly that the leather is completely pierced and thereby damaged .. ", 1"'.
However, meticulously precise puncturing is an absolute requirement for sewing the individual upper parts and the lining together, especially in series production.
However, leather punching knives are also known with which both the production of right and left workpieces and a simultaneous marking of the leather parts to be punched out are possible. These, leather punch knives are now. zu, a leather punch associated tools and can only be used where it is strong leather and especially cheap mass work. For good goods made from thinner leather, machine punching is out of the question. The shapes with marking tips damage the leather even more than is the case with marking by hand with a piercing tool.
The template according to the present invention cannot damage the workpieces under any circumstances and, depending on the severity of the palm rest, enables more or less strong puncturing of the individual marking points, which ensures that the template is immovable on the leather when marking is carried out at the same time. This effect does not occur in the known punching knives with marking points and the subject matter of the invention thus achieves a significantly more technical effect than punching with marking points.
The invention is shown in the drawing in an exemplary embodiment; Fig. I is a plan view and Fig. 2 is a section along line A-B of Fig. I. The template made of cardboard or the like with a metal border a has at certain and very specific points elevations c, the upper end of which ends in a rounded tip d, the elevations c can, depending on the body b of the template faut metal or a
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The template is used in such a way that it is placed on the piece of leather to be cut out and the leather underneath is cut out with a cutting tool according to its outline, as has been customary up to now. During this process, the raised areas c, d are only pressed into the leather underneath due to the pressure on the template when cutting out, which is then simply and meticulously punctured at all points to be marked without being damaged in the least to become.
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