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Hülle zur Übertragung des Gasdruckes auf das Gerippe von Starrluftschifen.
Bei den bisher ausgefüllten Starrluftschiffen lehnen sich die Gaszellen gegen Netze aus Drähten, Schnüren oder dgl., welche in den Ebenen der Seitenflächen straff gespannt und an den Längsträgern, Ringstäben und Diagonalen befestigt sind, sowie gegen diese Teile selbst. Die Ebene der den Druck aufnehmenden Teile steht also senkrecht zum Druck. Deshalb ist ein Gleichgewicbtszustand, d, h, eine Aufnahme des Druckes erst möglich, nachdem die Netze und die übrigen genannten Teile sich gekrümmt haben.
Die Netze müssen sich infolge der grossen Spannkräfte, die im ersten Augenblick in ihnen entstehen, erst dehnen uni können dann erst die für den Gleichgewichtszustand nötige Wölbung annehmen, ebenso die Diagonalen ; die Längsträger und Ringstäbe müssen sich erst dmchbiegen. Es sind sehr grosse Spannkräfte, die bei diesem Vorgang in den Netzen entstehen und sich auf die Träger übertragen. Beim Reissen des Netzes eines Feldes entstehen in den Trägern, an denen es befestigt ist, grosse Biegungen nach dem Nachbarfelde hin. Da die Gaszellen sich an verschiedene Konstruktionsteile anlehnen und überdies ihre Form je nach dem Füllungszustande ändern, wird die Kraftübertragung unklar.
Diese Nachteile werden bei der Ausführung nach der vorliegenden Erfindung vermieden.
Danach lehnt sich die Haut der Gaszelle, soweit sie unter Überdruck steht, mit ihrer ganzen
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traufen werden können, und zwar Kräfte, die nahezu tangential zur Hülle und zur Fläche des gerippten verlaufen und so geregelt werden können, dass sie die Hülle in der vorgeschriebenen Form halten. Hiedurch wird Klarheit über die Grösse der Spannungen und über den Verlauf der Kräfte erlangt. Durch die tangentiale Überleitung der Kräfte auf das Gerippe wird dessen Beanspruchung vei mindert. In der Hülle gleichen sich die von den Gasdrücken erzeugten Span-
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annähernd nur diejenige Grösse. die erforderlich ist, um den Auftrieb auf das Gerippe zu übertragen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel in Fig. 1 im Querschnitt, in Fig. 2 einen Ab- schnitt in Ansicht.
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Cover for transferring the gas pressure to the framework of rigid airships.
In the rigid airships that have been filled out so far, the gas cells lean against nets made of wires, cords or the like, which are taut in the planes of the side surfaces and attached to the longitudinal beams, ring bars and diagonals, and against these parts themselves. The plane of the pressure-absorbing Parts is therefore perpendicular to the print. Therefore, a state of equilibrium, that is, the absorption of the pressure is only possible after the nets and the other parts mentioned have curved.
As a result of the great tension forces which arise in them at the first moment, the nets must first stretch and only then can they assume the curvature necessary for a state of equilibrium, as can the diagonals; the longitudinal beams and ring bars have to bend first. There are very high tension forces that arise in the nets during this process and are transferred to the carrier. When the net of a field is torn, the girders to which it is attached produce large bends towards the neighboring field. Since the gas cells lean against various structural parts and, moreover, change their shape depending on the filling level, the power transmission becomes unclear.
These disadvantages are avoided in the practice of the present invention.
After that, the skin of the gas cell, as far as it is under excess pressure, leans with its whole
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can be eaves, namely forces that are almost tangential to the shell and to the surface of the ribbed and can be controlled so that they hold the shell in the prescribed shape. This provides clarity about the size of the tensions and the course of the forces. Due to the tangential transfer of forces to the framework, its stress is reduced. In the envelope, the tension generated by the gas pressures
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approximately only that size. which is necessary to transfer the buoyancy to the framework.
The drawing shows an exemplary embodiment in FIG. 1 in cross section, in FIG. 2 a section in view.
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