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die Bewegung des Werkstückes während der Arbeit wesentlich erleichtert wird ; aus letzterem Grunde ist auch das Widerlager nur einseitig im Hebel 11 gelagert.
Mit der unmittelbar hinter der Arbeitsstelle gelegenen Leitwalze 8 arbeitet ein kammartiger Abstreifer 22 zusammen, welcher nicht nur aus dem Velour ausgekämmte Haare aus dem Kratzenband entfernt, sondern insbesondere verhindern soll, dass der frei herabhängende Teil des Werkstückes wieder vom Kratzband erfasst und fortgezogen wird.
Um bei Nichtgebrauch der Maschine ein für die Häkchen des Kratzenbandes schädliches Berühren derselben mit dem metallischen Widerlager zu verhindern, ist eine Ausrückvorrichtung vorgesehen, welche aus einer parallel zum Hebel 13 verlaufenden Welle oder Stange 23 besteht, die einen Finger 24 und am Vorderende einen Handgriff trägt. Wird durch Niederdrücken des Fusstrittes 20 der Hebel 13 hochgezogen, so kann der Finger 24 unter den Hebel 13 bewegt und dadurch letzterer am abermaligen Niedergehen verhindert werden, während beim Wiederbetätigen (Hochheben) des Hebels 13 die Welle 23 infolge der einseitigen Gewichtswirkung des nun wagerecht abstehenden Handgriffes sich rückdreht und den Finger 24 selbsttätig unter dem Hebel 13 vorbewegt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende : Das zu bearbeitende Werkstück-sei es Band, Platte oder Hutstumpen-wird, nachdem der Fusstritt 20 niederbewegt wurde, über das Widerlager 10, 21 gelegt und dann der Fusstritt freigelassen. Infolgedessen wird das Werkstück an das wandernde Kratzenband angedrückt, dessen Häkchen nun das Aufrauhen besorgen. Nach Massgabe des Fortschreitens der Arbeit wird das Werkstück gewendet oder weiterbewegt, wobei immer ein leichter Druck auf den Tritthebel ausgeübt wird, um das Werkstück etwas vom Kratzenband abzuheben.
Der Abstreifer 22, der mit seinen Zähnen zwischen die Häkchen des Kratzenbandes greift, entfernt ausgekämmte Haare und verhindert zugleich das Fortziehen des Werkstückes durch den unteren Teil des Kratzenbandes.
Um die Reinhaltung des Kratzenbandes noch besser zu sichern, kann noch eine zusätzliche Reinigungsvorrichtung in Gestalt einer mit Kratzenbelag besetzten Reinigungswalze 25 (Fig. 2 punktiert angedeutet) oder eine andere, z. B. bei Spinnkrempeln benutzte Reinigungsvorrichtung, vorgesehen sein, welche durch Getriebe 26 von der Leitwalze 7 aus angetrieben wird.
Es ist einleuchtend, dass für das Werkstück jede Bewegungsfreiheit ermöglicht ist und dass jede der beiden Arbeitsstellen unabhängig von der anderen benützt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Velourkratzmaschine, bestehend aus einem endlosen, über Leitwalzen geführten Kratzen- band und einem mit einer nicht unterstützten Stelle desselben zusammenarbeitenden Widerlager. dadurch gekennzeichnet, dass das Kratzenband in Form eines Dreieckes geführt ist und mit der unmittelbar hinter der Arbeitsstelle gelegenen Leitwalze (8) ein Abstreifer (22) zusammenarbeitet. weicher nicht nur ausgekämmte Haare aus dem Kratzenbande entfernt, sondern insbesondere ein Erfassen und Fortziehen der Werkstückes durch das von der Arbeitsstelle ablaufende Kratzen- band verhindert.
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the movement of the workpiece during work is made much easier; for the latter reason, the abutment is also only supported on one side in the lever 11.
A comb-like scraper 22 works together with the guide roller 8 located immediately behind the work station, which not only removes hair combed out of the velor from the scraper belt, but in particular is intended to prevent the freely hanging part of the workpiece from being picked up again by the scraper belt and pulled away.
In order to prevent the ticks of the scraper tape from touching the metal abutment when the machine is not in use, a release device is provided which consists of a shaft or rod 23 running parallel to the lever 13 and carrying a finger 24 and a handle at the front end . If the lever 13 is pulled up by pressing down the footstep 20, the finger 24 can be moved under the lever 13 and the latter can thereby be prevented from falling again, while when the lever 13 is actuated (lifted) the shaft 23 due to the unilateral weight effect of the now horizontally protruding The handle turns back and the finger 24 automatically moves forward under the lever 13.
The mode of operation of the machine is as follows: the workpiece to be machined - be it tape, plate or hat stump - is placed over the abutment 10, 21 after the foot step 20 has been moved down, and the foot step is then released. As a result, the workpiece is pressed against the moving scraper belt, whose hooks are now responsible for the roughening. Depending on the progress of the work, the workpiece is turned or moved on, with a slight pressure always being exerted on the step lever in order to lift the workpiece slightly from the scraper belt.
The scraper 22, which grips with its teeth between the hooks of the scratching tape, removes combed hair and at the same time prevents the workpiece from being pulled away through the lower part of the scratching tape.
In order to ensure that the scraping tape is kept clean, an additional cleaning device in the form of a cleaning roller 25 (indicated by dotted lines in FIG. 2) or another, e.g. B. cleaning device used in spinning cards, which is driven by gear 26 from the guide roller 7 from.
It is evident that every freedom of movement is possible for the workpiece and that each of the two work stations can be used independently of the other.
PATENT CLAIMS:
1. Velor scraping machine, consisting of an endless scraping belt guided over guide rollers and an abutment that works together with an unsupported point on the same. characterized in that the scraper belt is guided in the form of a triangle and a scraper (22) works together with the guide roller (8) located immediately behind the work station. softer not only removes combed hair from the scraper band, but in particular prevents the workpiece from being caught and pulled away by the scraper band running off the work site.