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Düngerstreuer.
Der Gegenstand des vorliegenden Zusatzpatentes bezieht sich auf eine Ausführungsform des Düngerstreuers nach Patent Nr. 55376 und bezweckt einerseits eine wesentliche Ver- einfachung des Bewegungsmechanismus der Ausstreuschieber, andererseits den Dünger in aufgeschlossenem Zustande den Streuschiebern zuzuführen.
In der Zeichnung ist der Düngerstreuer in den Fig. 1 und 2 im Querschnitt und in Fig. 3 in Seitenansicht dargestellt.
Gemäss der Erfindung greifen die Zapfen k der auf den Boden des Düngerbehälters gleitenden Schieber a, b durch Schlitze i der Behälterwand direkt in die angetriebene Nutenscheibe f ein, derart, dass der eine Schieber aus seiner Ausgangslage den Hub nach seiner Ausstreuöffnung hin langsam beginnt, sobald der andere Schieber nahe in seine äusserste Grenzlage gekommen ist.
Zur sicheren Aufschliessung des Düngers sowohl während seiner Zuführung zu den Schiebern a. b als auch im Momente des Ausstreuens ist nachstehende Einrichtung vorgesehen.
Die beiden Schieber a. b sind mit einem gemeinschaftlichen Dach m überdeckt, welches auf den Schienen a, b lose aufgesetzt ist und in zwei zueinander entgegengesetzten Richtungen nach den seitlichen Ausstreuöffnungen c, d hin verschoben wird. Die Bewegung dieses Daches wird dadurch bewerkstelligt, dass an diesem befestigte U-förmige Bügel r auf der Welle der Nutenscheibe f festgekeilte Exzenterscheiben 8 umgreifen. Dabei ist die Bewegung des Daches m in bezug auf jene der Schieber a, b derart, dass das Dach m sowohl bei seiner Bewegung nach den Ausstreuöffnungen hin, als auch bei seiner Rückführung in die Ausgangslage ein gewisses Voreilen gegenüber den Schiebern a, b besitzt.
Die Führung des Daches m an den Seitenwandungen des Düngerbehälters erfolgt mittels an dem Dache befestigter Lappen n, welche sich unterhalb des Führungsleisten t bewegen.
Das Dach m schafft den Dünger vor die Ausstreukante der Schieber n, 6 und verhütet welters, dass der Dünger auf die Oberseite der Schieber gelangen kann und von diesem auf totem Wege hin und her geschoben wird.
Um eine entsprechende Aufschliessung des Düngers zu bewerkstelligen, bevor er in den Strnutrichter u gelangt, wird eine gezackte Messerschiene v vor den Ausstreu- öffnungen r. d mittels einer Daumenscheibe M'hin und her bewegt. Die Zacken der MesserSchiene bestimmen die freien Ausfallquerschnitte für den Dünger, welche durch entsprechende Einstellung des Abschlussschiebers x geregelt werden können. Die in diesem Al) satze beschriebene Einrichtung ist nicht Gegenstand der Erfindung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Düngerstreuer nach Patent Nr. 55376, dadurch gekennzeichnet, dass die Schieber (a, b) Inllt ihren die Schlitze (i) der Behälterwand durchsetzenden Zapfen (k) direkt in die Daumennut einer in Drehung gesetzen Scheibe (/',/eingreifen.
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Fertilizer spreader.
The subject of the present additional patent relates to an embodiment of the fertilizer spreader according to patent no. 55376 and aims, on the one hand, to significantly simplify the movement mechanism of the spreading slide and, on the other hand, to feed the fertilizer in the open state to the spreading slide.
In the drawing, the fertilizer spreader is shown in FIGS. 1 and 2 in cross section and in FIG. 3 in side view.
According to the invention, the pegs k of the slides a, b sliding onto the bottom of the fertilizer container engage directly into the driven grooved disk f through slots i in the container wall, in such a way that the one slide slowly starts the stroke towards its litter opening from its starting position as soon as the other slide has come close to its extreme limit position.
For the safe opening of the fertilizer both during its supply to the slides a. b as well as at the moment of spreading the following device is provided.
The two sliders a. b are covered with a common roof m, which is loosely placed on the rails a, b and is moved in two opposite directions towards the lateral scattering openings c, d. The movement of this roof is brought about by U-shaped brackets r attached to it encompassing eccentric disks 8 wedged on the shaft of the grooved disk f. The movement of the roof m with respect to that of the sliders a, b is such that the roof m has a certain lead over the slides a, b both when it moves towards the litter openings and when it is returned to the starting position.
The roof m is guided on the side walls of the fertilizer hopper by means of flaps n attached to the roof, which move below the guide strips t.
The roof m creates the fertilizer in front of the spreading edge of the slide n, 6 and prevents the fertilizer from reaching the top of the slide and being pushed back and forth by this dead path.
In order to break down the fertilizer before it reaches the flow funnel u, a serrated knife bar v is placed in front of the scattering openings r. d moved to and fro with a thumb disk. The prongs of the knife bar determine the free cross-section for the fertilizer, which can be regulated by setting the closing slide x accordingly. The device described in this Al) is not the subject of the invention.
PATENT CLAIMS:
1. Fertilizer spreader according to patent no. 55376, characterized in that the slides (a, b) inllt their pegs (k) penetrating the slots (i) in the container wall engage directly in the thumb groove of a rotating disc (/ ', /).
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