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Die Erfindung bezieht sich auf eine Programmlogik für die über Internet mögliche strukturierte Übermittlung von Fragen und Antworten.
Mit Hilfe eines mit einer erfindungsgemässen Programmlogik ausgestatteten Programmes soll es möglich sein, Wissen, welches im Zuge einer Projektabwicklung entsteht, strukturiert zu speichern und per Internet überall auf der Welt von einer xbeliebigen Intemetanbindung wieder abrufbar zu machen.
Erreicht werden diese Ziele dadurch, dass für jedes Projekt eine Datenbank angelegt wird, dass in einem jeweils gesonderten Eintrag in dieser Datenbank eine zu diesem Projekt gehörende Frage und nach Einlangen einer Antwort auch diese gespeichert wird, dass Berechtigungen für den Zugang zu den einzelnen Datenbanken nur an die jeweiligen Projektmitarbeiter vergeben werden, und dass die in den Einträgen der ersten Datenbanken aufscheinenden Informationen in eine weitere Datenbank verschoben werden können, zu der alle Firmenangehörigen Zugang haben.
Es ist ferner zweckmässig, wenn die Informationen in der weiteren Datenbank nach Begriffen gespeichert werden, die gegenüber den Begriffen in der ersten Datenbank eingeschränkt sind.
Nachstehend ist die erfindungsgemässe Programmlogik unter Zuhilfenahme der Zeichnung näher beschrieben.
Im Zuge eines Projektes treten bei Projektmitglied A Fragen auf, die Projektmitglied B beantworten kann.
A "loggt" sich in das Programm, egal wo er oder sie sich momentan befindet, bei einer x-beliebigen Intemetanbindung mit seinem Benutzemamen und Kennwort ein und wählt vorerst das Projekt bzw. die Open Item List (OIL) bei dem die Frage aufgetaucht ist, aus. Dann wird die Frage formuliert und an B gesendet.
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Es wird z. b. ein Programm von einem Österreichischen Unternehmen von Russischen Mitarbeitern entwickelt. In Österreich befindet sich die Firmenleitung und die Projektabwicklung wird von hier gesteuert. Der Projektleiter legt vor Start des Projektes eine OIL an, über die die gesamte Projektkommunikation ablaufen wird. Diese OIL 1 bekommt einen Namen z. b. RUSSLAND und eine Projekt Nummer 4711.
Nun sucht der Projektleiter sein Projektteam aus, z. b. Projektteammitglieder A, B, C und vergibt die Zugangsberechtigungen. Jetzt können A, B und C über jeden x-beliebigen Intemetzugang in das Programm einsteigen und haben die Berechtigung, um auf die OIL l RUSSLAND"zugreifen zu können.
Herr A hat nun eine Frage bezüglich Gebrauchsmuster.
A : Ist eine Gebrauchsmusteranmeldung für unser Projekt bzw. OIL l RUSSLAND"in Österreich möglich ? Jetzt wird das Projektteammitglied aus einer Liste ausgewählt, welches Herrn A die Antwort geben kann, nämlich Herr B. Anschliessend wird die Frage gesendet. B bekommt per email und SMS eine Nachricht, dass im Projekt RUSSLAND ein 011 für ihn eingelangt ist. Jetzt kann B bei einem x-beliebigen Intemetzugang in das Programm einsteigen und lesen, welcher offene Punkt auf ihn wartet. B beantwortet die Frage.
B : Eine Gebrauchsmusteranmeldung für das Projekt RUSSLAND ist unter folgenden Bedingungen möglich.
Bedingung l.....
Bedingung 2........ etc.
Jetzt schickt der Know-How Träger, nämlich Herr B, die Antwort auf die Frage von Herrn A zuruck. Weiters kann Herr B das gesamte 011 (Frage und Antwort) in die Know-HowDatenbank KH verschieben, da er glaubt, dass dieses weitergegebene Wissen für alle Firmenangehörige von Wichtigkeit sein kann.
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Ein 01 ist demnach die Frage eines Mitarbeiters und die Antwort eines zweiten Mitarbeiters. Das 01 ist ein Bestandteil einer OIL.
Die OIL ist eine Sammlung von 01, also Fragen und Antworten im Zuge eines Projektes.
Der Projektleiter hat die Berechtigung, eine OIL anzulegen und die Teammitglieder auszusuchen. Alle Teammitglieder haben nun die Berechtigung, auf diese konkrete OIL zuzugreifen. Ausserhalb dieses Projektteams haben nur Manager"wie z. B.
Geschäftsführer od. Bereichsleiter auch Zugriff auf diese OIL.
Es können beliebig viele OILs angelegt werden. In diesen OILs wird die gesamte Kommunikation erfasst. Wenn z. b. Herr A an Herrn B ein email schickt, kann dies nur von den beiden im nachhinein abgerufen werden. Die Information, die in dieser Kommunikation liegt, ist für andere Firmenangehörige bei normalem email Verkehr nicht reproduzierbar.
Der Vorteil der Kommunikation über das Programm mit der erfindungsgemässen Programmlogik liegt in der Struktur der Kommunikation und in der Abrufbarkeit über einen x-beliebigen Intemetzugang.
D. h. alle Teammitglieder und Manager können jederzeit von jedem Ort der Welt sich einen Überblick verschaffen, wie ein Projekt "läuft" bzw. welche Probleme aufgetaucht sind und wie sie gelöst wurden.
Die OIL ist ein Überblick über die in einem Projekt stattgefunden Kommunikation innerhalb des Projektteams.
Die Know-How Datenbank K-H DB ist ein Wissenspool von allen Informationen, die sich im Zuge von allen Projektabwicklungen angehäuft haben (Summe von 01). Zugang
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zur K-H DB haben alle Firmenangehörige im Gegensatz zur OIL, bei der nur die Projektmitglieder Zugang haben.
Wenn z. B. Herr C sich über Gebrauchsmuster informieren möchte, kann er über die K-H DB und der darin befindlichen Suchmaschine die gewünschte Information finden.
Er gibt das Suchwort ein, und jegliche Kommunikation bezüglich Gebrauchsmuster, die im Zuge einer Projektabwicklung stattgefunden hat, wird im angezeigt. Falls es zu viele Einträge geben sollte und die Liste der 01 zu lange ist, können die Suchbegriffe weiter eingeschränkt werden. Es kann z. B. nach Gebrauchsmuster gesucht werden und gleichzeitig eine zeitliche Einschränkung vorgenommen werden, da die gewünschte Information erst nach der letzten Gesetzesnovelle von Interesse ist. Weiters ist eine Einschränkung auf gewisse Projekte möglich. Man weiss z. B., dass ein konkretes Problem im Zuge der Gebrauchsmusteranmeldung bei einem Projekt im Jahre 1998 stattgefunden hat. Die Suche kann nun zeitlich auf ein konkretes Projekt begrenzt werden. Die Suche stellt sich dann folgendermassen dar.
Einschränkungen : Projekt bzw. OIL 1 : RUSSLAND Datum : von 1. 1. 1998 bis 31. 12. 1998 Suchbegriff : Gebrauchsmuster
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