AT53201B - Kriegsschiff. - Google Patents

Kriegsschiff.

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AT53201B
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Walter Proctor Jenney
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Walter Proctor Jenney
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  • Prevention Of Electric Corrosion (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Krlegeeohiff.   
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 typen gewährleistet. 



   Der Hauptzweck der Erfindung ist die Schaffung einer relativ billigen Kriegsschifftype mit hoher Fahrgeschwindigkeit und schwerer Panzerung und   Schiffsartillerie.   



   Der neue   Kriegsschintyp   soll einerseits die Funktion eines   Schlachtschiffes,   das hinsichtlich Panzerung, Geschützarmatur, Geschwindigkeit usw. allen Erfordernissen einer modernen Gefechtsmaschine entspricht ; andererseits die Funktion eines Torpedobootes erfüllen, das selbst das konzentrierteste Geschützfeuer feindlicher Schiffe praktisch   unbeschädigt   passieren kann, daher die Fähigkeit besitzt, zwecks sicherer Lancierung von Torpedos äusserst nahe an das feindliche Schiff heranzukommen. 



   Fig. 1 zeigt ein eintürmiges Kriegsschiff der neuen Bauart in Ansicht ; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf das Oberdeck, Fig. 3 eine Draufsicht auf das Hauptdeck. Die Fig. 4 bis 8 zeigen Schnitte nach den Trassen A-A, B-B, C-C, D-D, E-E in Fig. 3. 
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   Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, besteht das neue Kriegsschiff aus einem sehr gedrungen   gebauten, ungewöhnlich schwer   bepanzerten Oberschiff   K   und einem relativ längeren, leicht gehauten l'nterschiff L, das in eigenartiger Weise mit dem Oberschiff zu einem einheitlichen Aggregat vereinigt ist.   Das Oberschin ist   auf dem Unterschiff L symmetrisch zu dessen Mittelebene angeordnet, d. h. Ober- und Unterschiff sind derart übereinander gelagert, dass die Längs-   achsen ihrer Hüllen   in die durch den Kiel gelegte Vertikalebene fallen. 



   Die Spantlinien des   Schinsaggregates   gehen mittschiffs ohne irgend welche Einbuchtungen allmählich ineinander über, wie es dem Spant einer normalen Hülle entspricht. Im vorderen Teile des   rnterschiffes   verlaufen die Spantlinien konvex (Fig. 6) im Achterteile des Unterschiffes konkav (Fig. 7). Die vorstehend gezeichnete Form des   Schinsaggregates gewährleistet grosse     Stabilität.   und ausserdem einen sehr günstigen Verlauf der Bug-und Heckwellen. 



   Auf dem schwer beplatteten Oberschiff sind die Geschützbatterien und die Quartiere für die   Mannschaft   vorgesehen, während in dem leicht gebauten Unterschiff die Kessel, Maschinen, Magazine und die Schiffsantriebs- und Steuermechanismen angeordnet sind. Das Unterschiff 
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 unabhängig von dem Vorder- und Achterteile des Oberschiffes, zu einem besonderen Bug und   Heck ausgebildet. Besonders vorteilhaft   hat sich die in den Fig. 9 bis 14 dargestellte Schiffskonstruktion erwiesen, bei welcher der Vorderteil des   Ober- und Unterschiffes   in einen gemeinsamen 
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 untergebrachtwerdenkönnen.   t     he m den Fig. t. 2.   3   dargestellte Schlachtschifftype   ist auf dem Oberdeck mit einem Barbetteturm versehen.

   Auf dem Haupt- und Geschützdeck ist eine Reihe grosskalibriger Schnell-   feuergeschütze installiert. weiters sind an den Breitseiten des Schiffes Torpedo-Lancierrohre   vorgeschen. 



   E (Fig. 1) stellt die sehr gedrungen gebaute Zitadelle des Turmschiffes dar, L das Unterschiff. Die sonst im Heck des Schiffes gelagerten Antriebs- und Steuermechanismen des Schiffes   itt   m dem achteren Rumpffortsatz des Unterschiffes angeordnet, wodurch am Heck der Zitadelle sehr viel Raum zur Unterbringung wertvoller Gefechtsarmatur gewonnen wird. 



   MistdasDeckdesUnterschiffes.   l'nter   dem   S'hutzdeck   P (Fig. 4,5) ist das Unterschiff der Länge nach in wasserdichte, m der Zeichnung nicht näher dargestellte Schotten unterteilt, wie sie derzeit bei allen grösseren 
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 vorliegenden Schiffskonstruktion die grosse Länge des   Unteraohissea   die Unterbringung eines grossen   WasserbaIIaatea   ermöglicht, kann die Tauchung innerhalb weiter Grenzen geändert 
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 kante der oberen   Schiffbeplattung   entlang der ganzen Schiffshülle die Vereinigungsstelle zwischen Ober-und Unterschiff überdeckt. 



   Die Fig. 9 bis 14 zeigen ein   zweitürmiges Kriegsschiff, das auf   dem Oberdeck zwei schwere Geschütztürme trägt und auf dem Hauptdeck mit einer Batterie von Schnellfeuergeschützen armiert ist. Im Unterkörper des Schiffes sind gleichfalls Torpedo-Lancierrohre T vorgesehen. 



  Bei diesem   Schiffstyp,   der sich nach den vom Erfinder durchgeführten Schleppversuchen ganz   ausserordentlich   bewährt hat, treten die charakteristischen Merkmale der üblichen Schlachtschifftype etwas schärfer hervor. Das wesentliche Kennzeichen dieser Type besteht darin, dass das Unterschiff einen mit dem Oberschiff gemeinsamen Bug aufweist, hinten jedoch mit einem das Heck des Oberschiffes überragenden Rumpffortsatz versehen ist. 



   Bei dieser Schiffstype ist im Sinne vorliegender Erfindung am äussersten Heck des Schiffes   ein schwerer Geschützturm installiert, eine Anordnung, die kriegstechnisch von ausserordentlicher Bedeutung ist. Bei den bisher üblichen Schlachtschifftypen konnten Geschütztypen an diesem   strategisch wichtigen Orte des Schiffes nicht angeordnet werden, da bei den üblichen Typen an dieser Stelle die für den Antrieb und die Steuerung des Schiffes erforderlichen Maschinen eingebaut werden mussten. Es ist ohne Änderung des Erfindungsgedankens möglich, das Heck des Oberschiffes direkt zur Barbette eines schweren Geschützturmes auszubilden. 



   Die Anordnung von schweren Gefechtstürmen am äussersten Heck des Oberschiffes gestattet Schwenkungen der Geschützrohre um mehr als   3000,   gewährleistet sohin ein ausserordentlich grosses Bestreichungsfeld am äussersten Hinterschiffe und verbürgt eine Reihe neuer sehr wirksamer   Angriffsmöglichkeiten.   



   Bei der vorliegenden Schiffstype lässt sich bei ruhiger See durch Tiefertauchung des   Decks A7   ein äusserst wirksamer Wasserschutz gegen Geschosse erzielen. 



   Ein weiterer wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung ist das grosse Reserveschwimmvermögen des Schiffes. 



   Die Vereinigungslinie zwischen   Ober- und Unterschiff muss   nicht, wie in der Zeichnung 
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 des   Decks J/übergehen   ; auch kann die Randkante der Oberschiffbeplattung erforderlichenfalls   mittschiffs   tiefer geführt sein. 



   Es sei schliesslich noch erwähnt, dass die vorliegende Schiffskonstruktion grosse Bewegungs- 
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 des Cnterschiffes zu korrigieren. 



    PATENT-ANSPRC ('HE :  
1. Kriegsschiff, dadurch gekennzeichnet, dass die Gefechtsarmatur sich in einem schwer bepanzerten   Oberschiff   von möglichst geringer Länge befindet, das auf einem leichter gebauten   UnterschiS von   relativ   grösserer   Länge ruht.

Claims (1)

  1. 2. Kriegsschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterschiff einen mit dem Oberschiff gemeinsamen Bug hat, nach hinten jedoch über das Heck des Oberschiffes hinaus verlängert ist.
    3. Kriegsschiff nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, dass das Unterschiff über den Bug und das Heck des Oberschiffes verlängert ist.
    4. Kriegsschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem äussersten Hinterteil des Oberschiffes ein oder mehrere schwere Geschütztürme installiert und die Antriebs-und Steuermechanismen in den hinter das Heck des Oberschiffes reichenden Rumpffortsatz des Unterschiffes eingebaut sind.
    5. Eine Ausführungsform des Kriegsschiffes nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass derauf dem Heck des OberschiSes installierte Geschützturm zum Hinterteil des Oberschiffes ausgebildet ist.
    6. Kriegsschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vereinigungslinie zwischen Ober-und Unterschiff in ihrer ganzen Ausdehnung durch die schwere Beplattung des Oberschiffes überdeckt ist.
    7. Kriegsschiff nach Anspruch 1 und 6 mit Wasserballastkammern, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterschiff bis zur Vereinigungslinie mit dem Oberschiff und in seinen über das Oberschiff hinausragenden Deckteilen aus einer in Wasserballastkammern unterteilten Doppelhülle besteht.
AT53201D 1910-12-15 1910-12-15 Kriegsschiff. AT53201B (de)

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