AT528861A1 - Ausziehführung zur bewegbaren Lagerung eines Möbelelements - Google Patents

Ausziehführung zur bewegbaren Lagerung eines Möbelelements

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AT528861A1 ATA50911/2024A AT509112024A AT528861A1 AT 528861 A1 AT528861 A1 AT 528861A1 AT 509112024 A AT509112024 A AT 509112024A AT 528861 A1 AT528861 A1 AT 528861A1
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Abstract

Ausziehführung (2) zur bewegbaren Lagerung eines Möbelelements (12) an einem Möbelkorpus (11), umfassend eine Ladenschiene (21) und Korpusschiene (22), wobei die Ladenschiene (21) relativ zur Korpusschiene (22) bewegbar gelagert ist, und eine an einer der Schienen angeordnete Sicherungsvorrichtung (3) aufweist, wobei die eine Sicherungsvorrichtung (3) ein mit dem Möbelelement (12) zu verbindendes Arretierelement (4) und eine Befestigungsvorrichtung (5) aufweist, wobei die Befestigungsvorrichtung (5) einen ersten Befestigungssteg (51) zur Befestigung an der Ausziehführung (2) und einen weiteren Befestigungssteg (52) zur Befestigung an der Ausziehführung (2) aufweist, wobei der weitere Befestigungssteg (52) gegenüber dem ersten Befestigungssteg (51) abgewinkelt ist, der erste Befestigungssteg (51) an einem Ende der Ausziehführung (2) und quer zu einer Längsrichtung (7) der Ausziehführung (2) angeordnet ist, und wobei sich der weitere Befestigungssteg (52) in Richtung eines dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Endes der Ausziehführung (2) erstreckt.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ausziehführung für ein Möbelelement mit wenigstens einer Sicherungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Möbel umfassend eine derartige Ausziehführung, sowie ein Verfahren zur Herstellung einer Ausziehführung gemäß dem Anspruch 1.
[0002] Möbelelemente, bevorzugt Schubladen, können mittels einer Ausziehführung bestehend aus zumindest zwei relativ zueinander verschiebbaren Schienen, einer Ladenschiene und einer Korpusschiene, derart innerhalb eines Möbelkorpusses angebracht werden, dass sie in Montageposition von einer Schließposition in eine Offenposition bewegt werden können. In Schließposition befindet sich das Möbelelement im Wesentlichen innerhalb des Möbelkorpusses, während sich das Möbelelement in einer Offenposition zumindest teilweise außerhalb des Möbelkorpusses befindet.
[0003] Um das Möbelelement während des Ausziehvorgangs vor einem Abheben von der Ladenschiene zu sichern, weist die Ausziehführung eine Sicherungsvorrichtung, vornehmlich in Form eines Hakens, auf, die mittels eines Arretierelements an dem zu sichernden Möbelelement eingreift.
[0004] Gemäß dem Stand der Technik wird diese Sicherungsvorrichtung oft aus der Ladenschiene herausgebogen. Dies hat den Nachteil, dass die Sicherungsvorrichtung sehr leicht verbogen werden kann, da das Material der Ausziehführung aus Kostengründen und/oder zur einfacheren Handhabung standardmäßig sehr dünn ausgebildet ist.
[0005] Durch das Verfahren des Herausbiegens ist zudem die Form der Sicherungsvorrichtung beschränkt und üblicherweise wird die Sicherungsvorrichtung dadurch anfällig für seitliche Scherkräfte, die auf die Ausziehführung wirken.
[0006] Des Weiteren weist die Ladenschiene, aus der die Sicherungsvorrichtung herausgebogen wurde in dem Bereich eine Öffnung auf. Dies sorgt auch für eine Instabilität in eine Richtung senkrecht zur Oberfläche der Ausziehführung, da die Sicherungsvorrichtung leicht wieder in die Ladenschiene hineingebogen werden kann.
[0007] Zudem ist die Kraftverteilung in eine Richtung, entgegengesetzt der Öffnung in Längsrichtung der Oberfläche der Ladenschiene, limitiert.
[0008] Auch wird ein Anschweißen einer abgebrochenen Sicherungsvorrichtung zu Reparaturzwecken durch die Öffnung erschwert.
[0009] Beispielhaft für obige Ausführung können die EP 4021246 B1, EP 3945936 B1 und EP 3917360 B1 genannt werden.
[0010] Alternativ wird die Sicherungsvorrichtung gemäß der EP 4003095 B1 auf die Ausziehführung in eine Richtung angeschweißt. Durch die Befestigung entlang lediglich einer Richtung wird die Sicherungsvorrichtung zumindest in eine zweite, zur ersten Richtung rechtwinklig angeordnete, Richtung äußerst labil.
[0011] Im Gegensatz dazu wird die Sicherungsvorrichtung in der EP 4027836 B1 und EP 2611332 B1 punktweiße im überlappenden Verfahren angeschweißt, was wesentlich mehr Platz, vor allem im hinteren Bereich der Ladenschiene, in Anspruch nimmt und die zuvor genannten Nachteile nicht zur Gänze beseitigen kann.
[0012] Bei der EP 2606766 B1 wird ein Fanghaken in eine Öffnung der Ladenschiene eingesetzt. Der Fanghaken bleibt an der Ladenschiene verschiebbar und ist nicht fest mit dieser verbunden. Dadurch kommt es an den Berührungsflächen zwischen dem Fanghaken und der Ladenschiene Zu Reibungseffekten und vorzeitigem Verschleiß. Die oben genannten Nachteile bestehen zudem weiterhin.
[0013] Zusammengefasst ergeben sich im Stand der Technik demnach zumindest die folgenden Nachteile: - schnelles und leichtes Verbiegen der Sicherungsvorrichtung durch unsachgemäße Behand-
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lung, Runterfallen der Ausziehführung oder während eines Transports.
- Instabilität der Sicherungsvorrichtung,
- suboptimale Kraftverteilung innerhalb der Sicherungsvorrichtung und in einem Übergangsbereich der Sicherungsvorrichtung zur Ladenschiene, insbesondere Anfälligkeit für Scherkräfte, und
- es wird viel Platz für die Befestigung der Sicherungsvorrichtung benötigt, vor allem hinter der Sicherungsvorrichtung in einem Endbereich der Ladenschiene, was bei der Verwendung kurzer Ausziehführungen problematisch ist.
[0014] Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine Ausziehführung mit einer Sicherungsvorrichtung für ein Möbelelement bereitzustellen, bei welcher die oben genannten Nachteile zumindest teilweise beseitigt sind. Weiterhin soll ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen Ausziehführung bereitgestellt werden.
[0015] Diese Aufgabe wird durch eine Ausziehführung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 18 gelöst.
[0016] Eine solche Ausziehführung zur bewegbaren Lagerung eines Möbelelements an einem Möbelkorpus, weist zumindest auf: - wenigstens eine mit dem Möbelelement zu verbindende Ladenschiene - wenigstens eine mit dem Möbelkorpus zu verbindende Korpusschiene, wobei die Ladenschiene relativ zur Korpusschiene bewegbar gelagert ist, und - wenigstens eine an wenigstens einer der Schienen, vorzugsweise an der Ladenschiene, angeordnete Sicherungsvorrichtung zur Sicherung des Möbelelementes gegen ein Abheben von der Ausziehführung, mit * wenigstens einem Arretierelement, welches mit dem wenigstens einem Möbelelement verbindbar, und vorzugsweise hakenförmig ausgebildet, ist, und * wenigstens einer Befestigungsvorrichtung, mit welcher die Sicherungsvorrichtung an der Ausziehführung befestigt oder befestigbar ist, wobei die Befestigungsvorrichtung einen ersten Befestigungssteg zur Befestigung an der Ausziehführung und wenigstens einen weiteren, vorzugsweise genau einen weiteren, Befestigungssteg zur Befestigung an der Ausziehführung aufweist, wobei der weitere Befestigungssteg gegenüber dem ersten Befestigungssteg abgewinkelt ist, der erste Befestigungssteg an einem, vorzugsweise in Gebrauchslage rückseitige, Ende der Ausziehführung und quer zu einer Längsrichtung der Ausziehführung angeordnet ist, und wobei sich der weitere Befestigungssteg in Richtung eines dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Endes der Ausziehführung erstreckt.
[0017] Vorteilhaft an einer derartigen Ausführungsschiene ist, dass durch die zumindest zweidimensionale Basis der Sicherungsvorrichtung, die einwirkenden Kräfte auf eine größere Fläche verteilt werden können und somit nicht eine Wirkungsrichtung der Kraft ausgezeichnet ist hinsichtlich der Stabilität der Sicherungsvorrichtung. Einer Verformung der Sicherungsvorrichtung durch Verbiegen oder Umknicken wird dadurch vorgebeugt.
[0018] Zudem ermöglicht die Ausrichtung des wenigstens einen ersten Befestigungssteges quer zur Längsrichtung der Ausziehführung und die Ausrichtung des wenigstens einen weiteren Befestigungssteges in Richtung eines dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Endes der Ausziehführung, eine Montage der Sicherungsvorrichtung in einem in Gebrauchslage der Ausziehführung hinteren Endbereich der Ausziehführung. Dadurch können relativ kurze Ausziehführungen verwendet werden und der Platz zwischen erstem Befestigungssteg und einer Kante des hinteren Endes der Ausziehführung optimal genutzt.
[0019] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0020] Bei einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass
[0021] Besonders bevorzugt ist es vorgesehen, dass der weitere Befestigungssteg gegenüber dem ersten Befestigungssteg unter einem Winkel von mehr als 25°, bevorzugt mehr als 75°, besonders bevorzugt unter einem Winkel von im Wesentlichen 90°, abgewinkelt ist.
[0022] Eine Anordnung der Befestigungsstege in einem im Wesentlichen rechten Winkel bietet die größte Stabilität gegen Scherkräfte. Je nach Hauptangriffspunkt der einwirkenden Kräfte kann ein anderes Winkelverhältnis zwischen den Befestigungsstegen vorteilhafter sein.
[0023] Bei einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Befestigungsstege der Befestigungsvorrichtung, vorzugsweise in einer Draufsicht auf eine Oberseite der Ausziehführung, im Wesentlichen eine L-Form bilden. Eine T-Form, U-Form, C-Form, V- Form oder eine Kombination aus diesen Formen des so gebildeten Trägers bestehend aus wenigstens zwei Befestigungsstegen der Sicherungsvorrichtung ist ebenso denkbar.
[0024] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist zumindest einer, vorzugsweise alle, Befestigungsstege im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet. Dadurch wird eine möglichst platzsparende und leichte Variante der Sicherungsvorrichtung erreicht.
[0025] Alternativ kann wenigstens ein Befestigungssteg einen T-förmigen Querschnitt aufweisen und/oder in einem unteren Bereich, der in Verbindung mit der Ausziehführung gebracht wird, eine Verbreiterung aufweisen.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der erste Befestigungssteg einen Abstand in Längsrichtung der Ausziehführung zum einen Ende der Ausziehführung einen Abstand auf. Dieser Abstand beträgt maximal ein Fünffaches, bevorzugt maximal ein Dreifaches, der Materialstärke des ersten Befestigungsstegs.
[0027] Gemäß einer weiteren Ausführungsform schließt der wenigstens eine erste Befestigungssteg im Wesentlichen mit einem Ende der Ausziehführung ab. Dadurch wird die Gesamtlänge der Ausziehführung optimal genutzt.
[0028] Bevorzugt ist die Sicherungsvorrichtung versetzt zu einer Mittelebene der Ausziehführung angeordnet und/oder die Sicherungsvorrichtung ist innerhalb einer maximalen Breite der Ausziehführung quer zur Längsrichtung der Ausziehführung angeordnet.
[0029] Besonders bevorzugt ist dabei der wenigstens eine weitere Befestigungssteg im Bereich einer Mittelebene der Ausziehführung angeordnet. Dadurch wird erreicht, dass das wenigstens eine Arretierelement im Bereich der wenigstens einen Seitenwand des wenigstens einen M6öbelelements eingreifen kann.
[0030] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der erste Befestigungssteg eine gröBere Länge als der weitere Befestigungssteg auf. Die größere Länge des ersten Befestigungsstegs bietet eine größere Fläche zur Abstützung und ermöglicht dadurch eine größere Lastverteilung in Längsrichtung der Ausziehführung. Die kürzere Länge des wenigstens einen weiteren Befestigungsstegs bietet hingegen eine höhere Steifigkeit in Querrichtung der Ausziehführung, da das Profil der Sicherungsvorrichtung dadurch weniger anfällig für Biegungen ist. Somit wird eine verbesserte Widerstandsfähigkeit gegen seitliche Belastungen erzielt.
[90031] In einer bevorzugten Ausführungsform ist zwischen den Befestigungsstegen im Bereich der Abwinkelung eine zur Ausziehführung gewandte, vorzugsweise abgerundete, Ausnehmung angeordnet und die Befestigungsstege sind vorzugsweise bis auf die Ausnehmung vollflächig mit der Ausziehführung verbunden.
[0032] Die Ecken einer in einem Winkel zueinander angeordneten Bauteile, in diesem Fall die winkelig angeordneten wenigstens zwei Befestigungsstege, sind konstruktionsbedingt anfällig für Verschleißerscheinungen aufgrund der durch die externen Kräfte bewirkten inneren Spannungen im Material in diesem Bereich. Die abgerundete Ausnehmung wirkt dieser Problematik entgegen, indem die Kräfte gleichmäßig abgeleitet und auf eine größere Fläche verteilt werden.
[0033] Alternativ oder zusätzlich kann ein Übergangsbereich zwischen den wenigstens zwei Befestigungsstegen im Bereich der Abwinkelung zumindest eine abgerundete Außenkante, vorzugsweise auch eine abgerundete Innenkante, aufweisen.
[0034] Zur Erhöhung der Stabilität und zur Verhinderung von Reibung an Übergangsflächen ist in einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass die Sicherungsvorrichtung über die Be-
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festigungsvorrichtung fest und unverschiebbar an der Ausziehführung befestigt ist.
[0035] Besonders bevorzugt ist dabei wenigstens einer, vorzugsweise alle, der Befestigungsstege an die Ausziehführung angeschweißt sind, vorzugsweise durch Laserschweißen.
[0036] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Materialstärke eines der, vorzugsweise aller, Befestigungsstege größer als eine Materialstärke zumindest eines Bereichs der Ausziehführung, in welchem die Sicherungsvorrichtung an der Ausziehführung angeordnet ist.
[0037] Unter der Materialstärke ist dabei die Dicke des Materials zu verstehen. Die Materialstärke beeinflusst die Festigkeit des Befestigungssteges. Weitere beeinflussende Faktoren für die Festigkeit der Befestigungsstege sind die Art des Materials und dessen Härte. Bei Hohlkörpern oder zusammengesetzten Grundkörpern wird die Festigkeit zudem durch die innere Struktur beeinflusst.
[0038] Bevorzugt weist die Ausziehführung einen Befestigungsabschnitt auf, welcher einen Bereich der Oberfläche der Ausziehführung um die Sicherungsvorrichtung umfasst und an welchem die Sicherungsvorrichtung an der Ausziehführung angeordnet ist, und wobei die Ausziehführung im Befestigungsabschnitt zumindest unterhalb des wenigstens einen Arretierelements, vorzugsweise im gesamten Befestigungsabschnitt, vollflächig ausgebildet ist.
[0039] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die Sicherungsvorrichtung als eine von der Ausziehführung gesonderte Vorrichtung ausgebildet. Das Material kann somit unabhängig von der Ausziehführung ausgewählt werden und die Form der Ausziehführung ist nicht eingeschränkt.
[0040] Das wenigstens eine Arretierelement der Sicherungsvorrichtung ist bevorzugt zumindest abschnittsweise plattenförmig ausgebildet.
[0041] Alternativ oder zusätzlich weist das wenigstens eine Arretierelement wenigstens einen, vorzugsweise nach oben, abgewinkelten Endabschnitt auf. Dadurch kann ein ungewolltes vorzeitiges Lösen des Möbelelements von der Sicherungsvorrichtung verhindert werden.
[0042] Besonders bevorzugt ist das wenigstens eine Arretierelement als wenigstens ein Haken ausgebildet, der beabstandet zu einer Oberseite der Ausziehführung, an welcher die Sicherungsvorrichtung angeordnet ist, ist.
[0043] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das wenigstens eine Arretierelement eine Länge, welche im Wesentlichen einer Länge des weiteren Befestigungsstegs entspricht, und/oder sich im Wesentlichen in Richtung des zweiten Endes der Ausziehführung erstreckt, vorzugsweise parallel zur Längsrichtung der Ausziehführung, auf.
[0044] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Sicherungsvorrichtung
- an einem in Gebrauchslage hinteren Bereich an der Schiene der Ausziehführung angeordnet, und/oder
- an einem in Gebrauchslage horizontalen Steg der Schiene der Ausziehführung angeordnet, und/oder
- an einer mit dem Möbelelement in Kontakt bringbaren Ladenschiene angeordnet, und/oder
- fest mit der Schiene der Ausziehführung verbunden, vorzugweise angeschweißt.
[0045] Schutz wird auch begehrt für ein Möbel umfassend wenigstens einen Möbelkorpus, wenigstens ein in und/oder an einem Möbelkorpus befestigbares Möbelelement und wenigstens eine Ausziehführung gemäß dem Anspruch 1 oder einer bevorzugten Ausführungsform der Anordnung im Sinne obiger Ausführungen.
[0046] Gemäß einer weiteren Ausführungsform handelt es sich bei dem wenigstens einem M6belelement um einen Metallschubkasten und/oder Holzschubkasten und/oder eine ausziehbare Ablageplatte.
[0047] Schutz wird zudem begehrt für ein Verfahren zur Herstellung einer Ausziehführung zur bewegbaren Lagerung eines Möbelelements an einem Möbelkorpus gemäß dem Anspruch 1.
[0048] Das Herstellungsverfahren weist dabei zumindest die folgenden, vorzugsweise in der an-
gegebenen Reihenfolge chronologischen, Verfahrensschritte auf:
- Bereitstellung wenigstens einer Schiene, vorzugsweis einer Ladenschiene, einer Ausziehführung,
- Bereitstellung wenigstens einer Sicherungsvorrichtung zur Sicherung des Möbelelementes gegen ein Abheben von der Ausziehführung, wobei die wenigstens eine Sicherungsvorrichtung wenigstens ein mit dem Möbelelement zu verbindendes, vorzugsweise hakenförmiges, Arretierelement und wenigstens eine Befestigungsvorrichtung, mit welchem die Sicherungsvorrichtung an der Ausziehführung befestigt oder befestigbar ist, aufweist, wobei die Befestigungsvorrichtung einen ersten Befestigungssteg zur Befestigung an der Ausziehführung und wenigstens einen weiteren, vorzugsweise genau einen weiteren, Befestigungssteg zur Befestigung an der Ausziehführung aufweist, wobei der weitere Befestigungssteg gegenüber dem ersten Befestigungssteg abgewinkelt ist, und - Befestigen der Sicherungsvorrichtung an der wenigstens einen Schiene über die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung derart, dass der erste Befestigungssteg an einem Ende der Ausziehführung und quer zu einer Längsrichtung der Ausziehführung angeordnet wird, und wobei sich der weitere Befestigungssteg in Richtung eines zweiten Endes der Ausziehführung erstreckt.
[0049] Bevorzugte erfolgt das Befestigen wenigstens einer, vorzugsweise aller, Befestigungsstege an die Ausziehführung durch ein Schweißverfahren, besonders bevorzugt durch Laserschweißen.
[0050] Besonders bevorzugt wird wenigstens einer, vorzugsweise alle, der Befestigungsstege, vorzugsweise mit ortsfester Positionierung einer Schweißvorrichtung, nur von einer Seite an die die Ausziehführung angeschweißt.
[0051] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
[0052] Fig. 1: ein Möbel mit Möbelkorpus und mehreren Möbelelementen
[0053] Fig. 2: ein Möbel mit Möbelkorpus und mehreren Möbelelementen, wobei ein M6öbelelement mittels der wenigstens einen Ausziehführung ausgezogen ist
[0054] Fig. 3: ein Möbelelement mit Laden- und Korpusschiene
[0055] Fig. 4A: eine Ausziehführung mit befestigter Sicherungsvorrichtung in einem Endbereich der Ausziehführung
[0056] Fig. 4B: eine Detailansicht des Bereichs der Ausziehführung, an dem die Sicherungsvorrichtung angebracht ist
[0057] Fig. 5A: eine Sicherungsvorrichtung mit Befestigungsvorrichtung, Arretierelement in Form eines Hakens und Ausnehmung
[0058] Fig. 5B: eine Sicherungsvorrichtung mit Befestigungsvorrichtung und Arretierelement in Form eines Hakens
[0059] Figur 1 zeigt ein Möbel 1 umfassend einen Möbelkorpus 11 und wenigstens ein Möbelelement 12. Das wenigstens eine Möbelelement 12 ist dabei mittels wenigstens einer Ausziehführung 2 bewegbar am Möbelkorpus 11 gelagert, sodass es verschiedene Positionen zwischen einer Schließstellung, in der sich das Möbelelement 12 im Wesentlichen vollständig im Möbelkorpus 11 befindet, und einer Offenstellung, in der das Möbelelement 12 sich zumindest teilweise außerhalb des Möbelkorpus 11 befindet, einnehmen.
[0060] Die Figur 2 zeigt ein Möbel 1 mit Möbelkorpus 11 und Möbelelement 12 gemäß der Figur 1 mit einem vollständig ausgezogenem Möbelelement 12, welches sich somit in einer Offenstellung befindet.
[0061] Geführt wird das Möbelelement 12 durch eine Ausziehführung 2, wobei die Ausziehführung 2 zumindest zwei relativ zueinander verschiebbaren Schienen, eine Ladenschiene 21 und eine Korpusschiene 22, umfasst. Die Ladenschiene 21 ist dabei mit dem wenigstens einem M6ö-
belelement 12 verbindbar und die Korpusschiene 22 ist in oder am Möbelkorpus 11 befestigbar.
[0062] Die Figur 3 zeigt ein Möbelelement 12 mit daran befestigter Ausziehführung 2. Die an der Ausziehführung 2 anbringbare Sicherungsvorrichtung 3, die das Möbelelement 12 vor einem Abheben von der Ausziehführung 2 bewahrt, greift in einem hinteren Bereich des Möbelelements 12 an der Rückwand oder der Seitenwand des Möbelelements 12 ein und ist in Figur 3 nicht explizit dargestellt.
[0063] Die Figur 4A zeigt eine Ausziehführung 2 mit einer Ladenschiene 21 und einer Korpusschiene 22, wobei an einem Endbereich der Ladenschiene 21 eine Sicherungsvorrichtung 3 angebracht ist. Die Dimension der Ausziehführung 2 ist unter anderem definiert durch eine Längsrichtung 7 und eine maximale Breite 8.
[0064] Die Sicherungsvorrichtung 3 ist dabei innerhalb der maximalen Breite 8 auf der Ausziehführung 2 in Längsrichtung 7 und versetzt zu einer Mittelebene der Ausziehführung 2 angeordnet.
[0065] Die Figur 4B zeigt den Befestigungsbereich 6 der Ausziehführung 2, an welchem die Sicherungsvorrichtung 3 angebracht ist.
[0066] Die Sicherungsvorrichtung 3 umfasst wenigstens ein Arretierelement 4 und wenigstens eine Befestigungsvorrichtung 5. Dabei ist das wenigstens eine Arretierelement 4 mit dem wenigstens einem Möbelelement 12 verbindbar und weist einen Haken 42 auf.
[0067] Die Befestigungsvorrichtung 5, mit welcher die Sicherungsvorrichtung 3 an der Ausziehführung 2 befestigt oder befestigbar ist, umfasst einen ersten Befestigungssteg 51 und wenigstens einen weiteren Befestigungssteg 52, wobei der weitere Befestigungssteg 52 gegenüber dem ersten Befestigungssteg 51 abgewinkelt ist. Der erste Befestigungssteg 51 ist an einem, in Gebrauchslage rückseitige, Ende der Ausziehführung 2 und quer zu einer Längsrichtung 7 der Ausziehführung 2 angeordnet. Der weitere Befestigungssteg 52 erstreckt sich in Richtung eines dem ersten Ende der Ausziehführung 2 gegenüberliegenden zweiten Endes der Ausziehführung 2.
[0068] In dem Ausführungsbeispiel gemäß der Figur 4B schließen die beiden Befestigungsstege 51,52 miteinander einen Winkel von im Wesentlichen 90° ein und bilden so in einer Draufsicht auf die Oberseite 23 der Ausziehführung 2 im Wesentlichen eine L-Form.
[0069] Der erste Befestigungssteg 51 schließt im Wesentlichen mit einem Ende der Ausziehführung 2 ab oder weist einen Abstand in Längsrichtung 7 der Ausziehführung 2 zum Ende der Ausziehführung 2 auf, wobei der Abstand maximal ein Fünffaches, bevorzugt maximal ein Dreifaches, der Materialstärke des ersten Befestigungsstegs 51 beträgt.
[0070] Der wenigstens eine weitere Befestigungssteg 52 ist im Bereich einer Mittelebene der Ausziehführung 2 angeordnet.
[0071] Die Sicherungsvorrichtung 3 ist über die Befestigungsvorrichtung 5 fest und unverschiebbar an der Ausziehführung befestigt. Dafür wird bevorzugt ein Schweißverfahren, besonders bevorzugt ein Laserschweißverfahren verwendet.
[0072] Durch die L-Form der Sicherungsvorrichtung 3 kann diese von einem stationär zur Ausziehschiene 2 angeordneten Laserschweißgerät angeschweißt werden. Ein Drehen der Ausziehführung 2 oder des Laserschweißgerätes ist nicht zwingend nötig, wodurch der Anschweißvorgang erheblich beschleunigt wird.
[0073] Der in Figur 4B dargestellte Befestigungsabschnitt 6 umfasst einen Bereich der Oberfläche 23 der Ausziehführung 2 um die Sicherungsvorrichtung 3.
[0074] Im Befestigungsabschnitt 6 ist die Ausziehführung 2 vollflächig ausgebildet. Besonders bevorzugt ist der Teilbereich des Befestigungsabschnitts 6, der unterhalb des Arretierelements 4 der Sicherungsvorrichtung 3 angeordnet ist vollflächig ausgebildet.
[0075] Die Figuren 5A und 5B zeigen eine Ausführungsform der Sicherungsvorrichtung 3 aus unterschiedlichen Perspektiven.
[0076] Dabei ist zumindest ein, bevorzugt alle, Befestigungsstege 51,52 im Wesentlichen plat7116
tenförmig ausgebildet, wobei der erste Befestigungssteg 51 eine größere Länge als der weitere Befestigungssteg 52 aufweist.
[0077] Der Übergangsbereich 54 in Figur 5A und 5B, der zwischen den wenigstens zwei Befestigungsstegen 51,52 im Bereich der Abwinkelung der Sicherungsvorrichtung 3 angeordnet ist, weist eine abgerundete Außenkante und eine abgerundete Innenkante auf.
[0078] Zudem befindet sich zwischen den Befestigungsstegen 51,52 im Bereich der Abwinkelung eine zur Ausziehführung 2 gewandte, abgerundete, Ausnehmung 53.
[0079] Die Ausnehmung 53 wirkt wie eine Brücke zwischen dem auf der Oberfläche 23 der Ausziehführung 2 anordenbaren ersten Befestigungsstegs 51 und dem auf der Oberfläche 23 der Ausziehführung 2 anordenbaren weiteren Befestigungsstegs 52.
[0080] Die Befestigungsstege 51,52 sind bis auf die Ausnehmung 53 vollflächig mit der Ausziehführung 2 verbunden.
[0081] Die Materialstärke eines der, vorzugsweise aller, Befestigungsstege 51,52 größer ist als eine Materialstärke zumindest eines Bereichs der Ausziehführung 2, in welchem die Sicherungsvorrichtung 3 an der Ausziehführung 2 angeordnet ist.
[0082] Die in Figur 5A und 5B dargestellte Ausführungsform der Sicherungsvorrichtung 3 der Ausziehführung 2 ist als eine von der Ausziehführung 2 gesonderte Vorrichtung ausgebildet.
[0083] Das Arretierelement 4 der Sicherungsvorrichtung 3 in Figur 5A und 5B ist plattenförmig ausgebildet und weist einen nach oben abgewinkelten Endabschnitt 41 auf.
[0084] Die Länge des Arretierelements 4 entspricht im Wesentlichen einer Länge des weiteren Befestigungsstegs 52.
[0085] Das Arretierelement 4 erstreckt sich dabei im Wesentlichen in Richtung des zweiten Endes der Ausziehführung 2.
[0086] Im Wesentlichen in die Richtung des zweiten Endes der Ausziehführung 2 ist dabei in dem Sinne zu verstehen, dass der erste quer zur Längsrichtung 7 der Ausziehführung 2 angeordnete Befestigungssteg die Oberfläche 23 der Ausziehführung 2 in zwei Halbebenen unterteilt. Eine erste, im Folgenden als negative, Halbebene bezeichnete Fläche erstreckt sich von dem ersten Befestigungssteg 51 bis zum in Gebrauchslage der Ausziehführung 2 hinteren Endbereich der Ausziehführung 2. Die zweite, im Folgenden als positive, Halbebene bezeichnete Fläche erstreckt sich von dem ersten Befestigungssteg 51 bis zum in Gebrauchslage der Ausziehführung 2 vorderen Endbereich der Ausziehführung 2. Bedingt durch die Anbringung der Sicherungsvorrichtung 3 in der Nähe des in Gebrauchslage der Ausziehführung 2 hinteren Endes der Ausziehführung ist die negative Halbebene kleiner als die positive Halbebene. Die oben genannte Richtungsangabe für die Ausrichtung des Arretierelements 4 umfasst demnach jeden Richtungsvektor, der sich auf die positive Halbebene projizieren lässt. Bevorzugt ist jedoch eine Richtung, die parallel zur Längsrichtung 7 der Ausziehführung 2 ist.
[0087] Das Arretierelement 4 in Figur 5A und 5B ist als Haken 42 ausgebildet und zur Oberseite 23 der Ausziehführung 2, an welcher die Sicherungsvorrichtung 3 anordenbar ist, beabstandet.

Claims (20)

Patentansprüche
1. Ausziehführung (2) zur bewegbaren Lagerung eines Möbelelements (12) an einem Möbelkorpus (11), umfassend wenigstens eine mit dem Möbelelement (12) zu verbindende Ladenschiene (21) und wenigstens eine mit dem Möbelkorpus (11) zu verbindende Korpusschiene (22), wobei die Ladenschiene (21) relativ zur Korpusschiene (22) bewegbar gelagert ist, und wenigstens eine an wenigstens einer der Schienen, vorzugsweise an der Ladenschiene (21), angeordnete Sicherungsvorrichtung (3) zur Sicherung des Möbelelementes (12) gegen ein Abheben von der Ausziehführung (2) aufweist, wobei die wenigstens eine Sicherungsvorrichtung (3) wenigstens ein mit dem Möbelelement (12) zu verbindendes, vorzugsweise hakenförmiges, Arretierelement (4) und wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (5), mit welcher die Sicherungsvorrichtung (3) an der Ausziehführung (2) befestigt oder befestigbar ist, aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (5) einen ersten Befestigungssteg (51) zur Befestigung an der Ausziehführung (2) und wenigstens einen weiteren, vorzugsweise genau einen weiteren, Befestigungssteg (52) zur Befestigung an der Ausziehführung (2) aufweist, wobei der weitere Befestigungssteg (52) gegenüber dem ersten Befestigungssteg (51) abgewinkelt ist, der erste Befestigungssteg (51) an einem, vorzugsweise in Gebrauchslage rückseitige, Ende der Ausziehführung (2) und quer zu einer Längsrichtung (7) der Ausziehführung (2) angeordnet ist, und wobei sich der weitere Befestigungssteg (52) in Richtung eines dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Endes der Ausziehführung (2) erstreckt.
2. Ausziehführung (2) nach dem vorangehenden Anspruch, wobei der weitere Befestigungssteg (52) gegenüber dem ersten Befestigungssteg (51) unter einem Winkel von mehr als 25°, bevorzugt mehr als 75°, besonders bevorzugt unter einem Winkel von im Wesentlichen 90°, abgewinkelt ist.
3. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Befestigungsstege (51, 52) der Befestigungsvorrichtung (5), vorzugsweise in einer Draufsicht auf eine Oberseite (23) der Ausziehführung (2), im Wesentlichen eine L-Form bilden.
4. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zumindest einer, vorzugsweise alle, Befestigungsstege (51,52) im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet ist.
5. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der erste Befestigungssteg (51) im Wesentlichen mit einem Ende der Ausziehführung (2) abschließt oder einen Abstand in Längsrichtung (7) der Ausziehführung (2) zum Ende der Ausziehführung (2) aufweist, wobei der Abstand maximal ein Fünffaches, bevorzugt maximal ein Dreifaches, der Materialstärke des ersten Befestigungsstegs (51) beträgt.
6. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Sicherungsvorrichtung (3) versetzt zu einer Mittelebene der Ausziehführung (2) angeordnet ist und/oder wobei die Ausziehführung (2), an welcher die Sicherungsvorrichtung (3) angeordnet ist, eine maximale Breite (8) quer zur Längsrichtung (7) der Ausziehführung (2) aufweist und die Sicherungsvorrichtung (3) innerhalb der maximalen Breite (8) der Ausziehführung (2) angeordnet ist.
7. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der weitere Befestigungssteg (52) im Bereich einer Mittelebene der Ausziehführung (2) angeordnet ist.
8. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der erste Befestigungssteg (51) eine größere Länge als der weitere Befestigungssteg (52) aufweist.
9. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei zwischen den Befestigungsstegen (51,52) im Bereich der Abwinkelung eine zur Ausziehführung (2) gewandte, vorzugsweise abgerundete, Ausnehmung (53) angeordnet ist, vorzugsweise woObei die Befestigungsstege (51,52) bis auf die Ausnehmung (53) vollflächig mit der Ausziehführung (2) verbunden sind.
10. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei ein Übergangsbereich (54) zwischen den wenigstens zwei Befestigungsstegen (51,52) im Bereich der Abwinkelung zumindest eine abgerundete Außenkante, vorzugsweise auch eine abgerundete Innenkante, aufweist.
11. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Sicherungsvorrichtung (3) über die Befestigungsvorrichtung (5) fest und unverschiebbar an der Ausziehführung (2) befestigt ist.
12. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei wenigstens einer, vorzugsweise alle, der Befestigungsstege (51,52) an die Ausziehführung (2) angeschweißt sind, vorzugsweise durch Laserschweißen.
13. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Materialstärke eines der, vorzugsweise aller, Befestigungsstege (51,52) größer ist als eine Materialstärke zumindest eines Bereichs der Ausziehführung (2), in welchem die Sicherungsvorrichtung (3) an der Ausziehführung (2) angeordnet ist.
14. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Ausziehführung (2) einen Befestigungsabschnitt (6) aufweist, welcher einen Bereich der Oberfläche (23) der Ausziehführung (2) um die Sicherungsvorrichtung (3) umfasst und an welchem die Sicherungsvorrichtung an der Ausziehführung (2) angeordnet ist, und wobei die Ausziehführung (2) im Befestigungsabschnitt (6) zumindest unterhalb des wenigstens einen Arretierelements (4), vorzugsweise im gesamten Befestigungsabschnitt (6), vollflächig ausgebildet ist.
15. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Sicherungsvorrichtung (3) als eine von der Ausziehführung (2) gesonderte Vorrichtung ausgebildet ist.
16. Ausziehführung (2) nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das wenigstens eine Arretierelement (4) zumindest abschnittsweise plattenförmig ausgebildet ist, und/oder wenigstens einen, vorzugsweise nach oben, abgewinkelten Endabschnitt (41) aufweist, und/oder eine Länge aufweist, welche im Wesentlichen einer Länge des weiteren Befestigungsstegs (52) entspricht, und/oder sich im Wesentlichen in Richtung des zweiten Endes der Ausziehführung (2) erstreckt, vorzugsweise parallel zur Längsrichtung (7) der Ausziehführung (2) und/oder wenigstens einen Haken (42) aufweist, welcher beabstandet zu einer Oberseite (23) der Ausziehführung (2), an welcher die Sicherungsvorrichtung (3) angeordnet ist, ist.
17. Möbel (1) umfassend wenigstens einen Möbelkorpus (11), wenigstens ein in und/oder am einen Möbelkorpus (11) befestigbares Möbelelement (12) und wenigstens eine Ausziehführung (2) gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, mit welcher das Möbelelement (12) am Möbelkorpus (11) befestigbar ist.
18. Verfahren zur Herstellung einer Ausziehführung (2) zur bewegbaren Lagerung eines M6öbelelements (12) an einem Möbelkorpus (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die folgenden, vorzugsweise in der angegebenen Reihenfolge chronologischen, Verfahrensschritte:
- Bereitstellung wenigstens einer Schiene, vorzugsweis einer Ladenschiene (21), einer Ausziehführung (2),
- Bereitstellung wenigstens einer Sicherungsvorrichtung (3) zur Sicherung des Möbelelementes (12) gegen ein Abheben von der Ausziehführung (2), wobei die wenigstens eine Sicherungsvorrichtung (3) wenigstens ein mit dem Möbelelement (12) zu verbindendes, vorzugsweise hakenförmiges, Arretierelement (4) und wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (5), mit welchem die Sicherungsvorrichtung (3) an der Ausziehführung (2) befestigt oder befestigbar ist, aufweist, wobei die Befestigungsvorrichtung (5) einen ersten Befestigungssteg (51) zur Befestigung an der Ausziehführung (2) und wenigstens einen weiteren, vorzugsweise genau einen weiteren, Befestigungssteg (52) zur Befestigung an der
Ausziehführung (2) aufweist, wobei der weitere Befestigungssteg (52) gegenüber dem ersten Befestigungssteg (51) abgewinkelt ist, und
- Befestigen der Sicherungsvorrichtung (3) an der wenigstens einen Schiene (21,22) über die wenigstens eine Befestigungsvorrichtung (5) derart, dass der erste Befestigungssteg (51) an einem Ende der Ausziehführung (2) und quer zu einer Längsrichtung (7) der Ausziehführung (2) angeordnet wird, und wobei sich der weitere Befestigungssteg (52) in Richtung eines zweiten Endes der Ausziehführung (2) erstreckt.
19. Verfahren nach dem vorangehenden Anspruch, wobei wenigstens einer, vorzugsweise alle, der Befestigungsstege (51,52) an die Ausziehführung (2) angeschweißt werden, vorzugsweise durch Laserschweißen.
20. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei wenigstens einer, vorzugsweise alle, der Befestigungsstege (51,52), vorzugsweise mit ortsfester Positionierung einer Schweißvorrichtung, nur von einer Seite an die die Ausziehführung (2) angeschweißt werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
11716
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