AT528666B1 - Wasserpumpe für Schwimmbadfilteranlagen - Google Patents

Wasserpumpe für Schwimmbadfilteranlagen

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AT528666B1
AT528666B1 ATA50953/2024A AT509532024A AT528666B1 AT 528666 B1 AT528666 B1 AT 528666B1 AT 509532024 A AT509532024 A AT 509532024A AT 528666 B1 AT528666 B1 AT 528666B1
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Wasserpumpe für Schwimmbadfilteranlagen umfassend eine, ein Impellergehäuse (2) und eine Impellerwelle (6) aufweisende Pumpeinheit (1), wobei ein eine lösbare Kupplung (7) für die Impellerwelle (6) aufweisendes Kupplungsgehäuse (3) vorgesehen ist, das an der gegenüber dem Kupplungsgehäuse (3) fluiddichten Pumpeinheit (1) befestigt ist. Um eine Wasserpumpe, welche erleichterte Wartungsbedingungen und eine verbesserte Anpassbarkeit an die erforderliche Pumpleistung ermöglicht, vorzuschlagen, umfasst das Impellergehäuse (2) einen die Pumpeinheit (1) gegenüber dem Kupplungsgehäuse (3) abdichtenden Gehäusedeckel (10).

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Wasserpumpe für Schwimmbadfilteranlagen umfassend eine, ein Impellergehäuse und eine Impellerwelle aufweisende Pumpeinheit, wobei ein eine lösbare Kupplung für die Impellerwelle aufweisendes Kupplungsgehäuse vorgesehen ist, das an der gegenüber dem Kupplungsgehäuse fluiddichten Pumpeinheit befestigt ist.
[0002] In der US20180003181A1 ist eine Wasserpumpe mit einer Motoreinheit, einer Pumpeinheit und einer die beiden Einheiten verbindenden Welle vorgestellt. Nachteilig an derartigen Wasserpumpen ist, dass die Pumpe für Wartungsarbeiten vom zugehörigen Wasserkreislauf abgeschlossen werden muss, um Überschwemmungen durch das offene Impellergehäuse zu verhindern. Zusätzlich ist bei Ausfall der Motoreinheit trotz intakter Pumpeinheit meist ein Austausch der gesamten Wasserpumpe nötig. Das gleiche gilt für die Anpassung der Pumpleistung an unterschiedliche Anforderungen.
[0003] In der US6095772A ist eine Wasserpumpe mit einem Kupplungsgehäuse offenbart, welches ein Impellergehäuse begrenzt. Bei einem Wechsel oder einer Wartung des Kupplungsgehäuses ist auch bei dieser Wasserpumpe eine Entkopplung vom zugehörigen Wasserkreislauf nötig.
[0004] In der US7281538B2 ist eine Kupplung für einen Kompressor gezeigt.
[0005] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Wasserpumpe der eingangs beschriebenen Art vorzuschlagen, welche erleichterte Wartungsbedingungen und eine verbesserte Anpassbarkeit an die erforderliche Pumpleistung ermöglicht.
[0006] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass ein eine lösbare Kupplung für die Impellerwelle aufweisendes Kupplungsgehäuse vorgesehen ist, das an der gegenüber dem Kupplungsgehäuse fluiddichten Pumpeinheit befestigt ist. Zufolge dieser Maßnahmen kann bei einer assemblierten Wasserpumpe eine Motoreinheit ohne eine notwendige Entkopplung der Pumpe vom Wasserkreislauf vom Kupplungsgehäuse getrennt werden und anschließend ausgetauscht oder ortsunabhängig repariert werden. Alternativ kann über die lösbare Kupplung eine Ersatzmotoreinheit montiert werden. Da die Pumpeinheit erfindungsgemäß gegenüber dem Kupplungsgehäuse fluiddicht ausgestaltet ist, sind derartige Wartungsmaßnahmen nicht mit einem für den Stand der Technik üblichen Wasseraustritt verbunden. Zusätzlich werden die Dichtringe des Impellergehäuses geschont, da dieses nicht wiederholt geöffnet und verschlossen werden muss. Die Impellerwelle ist drehfest mit einem im Impellergehäuse angeordneten Impeller verbunden, welcher durch Rotation eine Pumpwirkung in der Pumpeinheit erzeugt.
[0007] Stabile Konstruktionsbedingungen können dadurch erreicht werden, dass eine mit der Pumpeinheit antriebsverbundene Motoreinheit vorgesehen ist, deren Motorwelle lösbar mit der lösbaren Kupplung verbunden ist, wobei die Motoreinheit über das Kupplungsgehäuse an der Pumpeinheit abgestützt ist. Dadurch können auf die Motoreinheit einwirkende Kräfte auf das Kupplungsgehäuse übertragen werden, sodass einer Beschädigung der lösbaren Kupplung vorgebeugt wird.
[0008] Um auch einen Austausch der Pumpeinheit unabhängig von der Motoreinheit zu erleichtern, wird vorgeschlagen, dass das Kupplungsgehäuse lösbar mit der Pumpeinheit verbunden ist. Dadurch kann bei einem Wechsel zu einer größer oder kleiner dimensionierten Pumpeinheit das Kupplungsgehäuse von der Pumpeinheit gelöst werden, wobei die Motoreinheit und das Kupplungsgehäuse in der Einbausituation verbleiben können. Ein von der Pumpeinheit lösbares Kupplungsgehäuse bringt aber auch den Vorteil mit sich, dass das Kupplungsgehäuse unabhängig von der Pumpeinheit getauscht werden kann, sei es, um eine defekte Kupplung zu tauschen oder um die Kupplung an eine Motoreinheit eines anderen Typs anzupassen. Durch die fluiddichte Ausgestaltung der Pumpeinheit gegenüber dem Kupplungsgehäuse wird bei keinem dieser Arbeitsschritte ein Wasseraustritt riskiert.
[0009] Das Risiko einer Beschädigung der Pumpeinheit durch einwirkende Querkräfte kann dadurch reduziert werden, dass das Kupplungsgehäuse ein Lager für die Impellerwelle aufweist.
Demzufolge kann die Impellerwelle an einer vom Impeller beabstandeten Position durch das Lager im Kupplungsgehäuse abgestützt werden, wodurch bei Einwirkung von Querkräften nur ein vergleichsweise kurzer Hebelarm und somit nur geringe Hebelkräfte auf den Impeller und ein dem Impeller zugeordnetes Dichtlager wirken. Antriebsseitig kann das Kupplungsgehäuse lagerfrei ausgebildet sein.
[0010] Um eine regelmäßige Impellerwartung zu erleichtern, wird vorgeschlagen, dass das Impellergehäuse einen die Pumpeinheit gegenüber dem Kupplungsgehäuse abdichtenden Gehäusedeckel umfasst. Zufolge dieser Maßnahme kann das Impellergehäuse auf einfache Art und Weise geöffnet und verschlossen werden, um den Impeller zu kontrollieren, zu reparieren oder zu ersetzen. Der Gehäusedeckel des Impellergehäuses kann vorzugsweise eine umlaufende Dichtung am Rand des Gehäusedeckels aufweisen.
[0011] Die Impellerwartung kann noch weiter erleichtert werden, indem der Gehäusedeckel ein Lager für die Impellerwelle aufweist. Demzufolge kann der Impeller über den Impellerschaft durch das Lager im Gehäusedeckel nach außen zum Kupplungsgehäuse geführt werden. Dadurch kann der Impeller durch Öffnen des Gehäusedeckels zur Gänze von der Pumpeinheit abgezogen und anschließend auf Beschädigung kontrolliert oder ausgetauscht werden. Das Lager für die Impellerwelle kann vorzugsweise ein Dichtlager sein, sodass die Impellerwelle fluiddicht aus dem Impellergehäuse geführt werden kann.
[0012] Um eine Vielzahl verschiedener Motoreinheiten für die Wasserpumpe einsetzen zu können und darüber hinaus die Lagerabnutzung zu reduzieren, wird vorgeschlagen, dass die lösbare Kupplung axialversatzausgleichend ausgebildet ist. Dadurch kann selbst bei Motoreinheiten mit unterschiedlicher Länge der Motorwelle eine erfolgreiche Kupplung im Kupplungsgehäuse erfolgen. Darüber hinaus kann ein vorteilhafter Toleranzausgleich in Bezug auf die Positionierung der Motoreinheit erfolgen. Die lösbare Kupplung kann beispielsweise eine Steckkupplung sein, um die Motoreinheit besonders einfach vom Kupplungsgehäuse abziehen zu können.
[0013] Um unerwünschte Rückdrehungen des Impellers und damit verbundene Abnutzungen der Impellerschaufeln zu verhindern, wird vorgeschlagen, dass die Motorwelle ein Gewinde als Abtrieb aufweist. Zufolge dieser Maßnahme kann der Abtrieb selbsthemmend wirken, anders als bei im Stand der Technik üblichen Passfederabtrieben. In Abhängigkeit der Drehrichtung kann entweder ein Links- oder ein Rechtsgewinde vorgesehen sein, um die selbsthemmende Wirkung zu erzeugen.
[0014] Um eine stabile Bauweise zu ermöglichen, kann die lösbare Kupplung eine Wellenkupplung sein. Als Wellenkupplung wird ein mechanisches Bauteil angesehen, welches sowohl mit der Motorwelle als auch mit der Impellerwelle drehfest verbunden ist. Die Wellenkupplung weist dabei vorzugsweise für jede der Wellen ein Aufnahme auf, innerhalb der die eingeführte Welle kraftschlüssig verklemmt sein kann.
[0015] Eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit kann erreicht werden, wenn die lösbare Kupplung werkzeugfrei lösbar ist. Dadurch können auch Privatpersonen ohne spezielles Werkzeug die Pumpeinheit von der Motoreinheit zu Wartungszwecken trennen. Werkzeugfrei bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die lösbare Kupplung durch händisch fixierbare Elemente, wie beispielsweise Klemmen, lösbar ist.
[0016] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen [0017] Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Wasserpumpe [0018] Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie Il-I! in einem größeren Maßstab.
[0019] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Wasserpumpe für Schwimmbadfilteranlagen mit einer Pumpeinheit 1, welche ein Impellergehäuse 2 aufweist, einem Kupplungsgehäuse 3 und einer Motoreinheit 4 gezeigt. Das Kupplungsgehäuse 3 ist dabei fluiddicht gegenüber der Pumpeinheit 1 und die Motoreinheit 4 ist über das Kupplungsgehäuse 3 an der Pumpeinheit 1 abgestützt.
[0020] Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, ist im Impellergehäuse 2 ein Impeller 5 angeordnet, welcher über eine Impellerweille 6 und eine vorzugsweise axialversatzausgleichende lösbare
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Kupplung 7 mit der Motorwelle 8 der Motoreinheit 4 antriebsverbunden ist. Die lösbare Kupplung 7 ist dabei innerhalb des hierfür vorgesehenen Kupplungsgehäuses 3 angeordnet, sodass ein einfaches Entkuppeln der Impellerwelle 6 und der Motorwelle 8 ohne ein Öffnen der Pumpeinheit 1 ermöglicht wird. Das Kupplungsgehäuse 3 kann lösbar mit der Pumpeinheit 1 verbunden sein, beispielsweise über eine Schraub- oder Steckverbindung.
[0021] Um eine verbesserte Stabilität gegen von außen einwirkende Kräfte zu ermöglichen, kann das Kupplungsgehäuse 3 ein Lager 9 für die Impellerwelle 6 aufweisen. Wie in Fig. 2 ersichtlich, kann dieses Lager 9 in axialer Richtung vom Impeller 5 beabstandet sein, sodass bei Krafteinwirkung auf die Impellerwelle 6 in radialer Richtung eine vorteilhafte Stützwirkung der Impellerwelle 6 durch das Lager 9 erreicht wird.
[0022] Zur vereinfachten Wartung kann zwischen Impellergehäuse 2 und Kupplungsgehäuse 3 ein fluiddichter Gehäusedeckel 10 vorgesehen sein. Zur Abdichtung kann dieser Gehäusedeckel 10 wenigstens eine, vorzugsweise umlaufende Dichtung 11 aufweisen. Vereinfachte Konstruktions- und Wartungsbedingungen können durch einen Gehäusedeckel 10 mit integriertem Lager 12 für die Impellerwelle ermöglicht werden.
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Claims (9)

Patentansprüche
1. Wasserpumpe für Schwimmbadfilteranlagen umfassend eine, ein Impellergehäuse (2) und eine Impellerwelle (6) aufweisende Pumpeinheit (1), wobei ein eine lIösbare Kupplung (7) für die Impellerwelle (6) aufweisendes Kupplungsgehäuse (3) vorgesehen ist, das an der gegenüber dem Kupplungsgehäuse (3) fluiddichten Pumpeinheit (1) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Impellergehäuse (2) einen die Pumpeinheit (1) gegenüber dem Kupplungsgehäuse (3) abdichtenden Gehäusedeckel (10) umfasst.
2. Wasserpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Pumpeinheit (1) antriebsverbundene Motoreinheit (4) vorgesehen ist, deren Motorwelle (8) lösbar mit der lösbaren Kupplung (7) verbunden ist, wobei die Motoreinheit (4) über das Kupplungsgehäuse (3) an der Pumpeinheit (1) abgestützt ist.
3. Wasserpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsgehäuse (3) lösbar mit der Pumpeinheit (1) verbunden ist.
4. Wasserpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsgehäuse (3) ein Lager (9) für die Impellerwelle (6) aufweist.
5. Wasserpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (10) ein Lager (9) für die Impellerwelle (6) aufweist.
6. Wasserpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Kupplung (7) axialversatzausgleichend ausgebildet ist.
7. Wasserpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Motorwelle (8) ein Gewinde als Abtrieb aufweist.
8. Wasserpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Kupplung (7) eine Wellenkupplung ist.
9. Wasserpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Kupplung (7) werkzeugfrei lösbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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