AT528516A4 - Verschlussdeckel zum Verschließen einer Öffnung eines Warenaufnahmebehältnisses sowie Behälter umfassend ein Warenaufnahmebehältnis und einen Verschlussdeckel - Google Patents

Verschlussdeckel zum Verschließen einer Öffnung eines Warenaufnahmebehältnisses sowie Behälter umfassend ein Warenaufnahmebehältnis und einen Verschlussdeckel

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AT528516A4
AT528516A4 ATA50418/2025A AT504182025A AT528516A4 AT 528516 A4 AT528516 A4 AT 528516A4 AT 504182025 A AT504182025 A AT 504182025A AT 528516 A4 AT528516 A4 AT 528516A4
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    • B65D43/00Lids or covers for rigid or semi-rigid containers
    • B65D43/02Removable lids or covers
    • B65D43/0202Removable lids or covers without integral tamper element
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Verschlussdeckel aus einem Kunststoffmaterial zum Verschließen einer Öffnung eines schalen- oder becherförmigen Warenaufnahmebehältnisses sowie einen Behälter umfassend ein schalen- oder becherförmiges Warenaufnahmebehältnis und einen Verschlussdeckel. Der Verschlussdeckel weist eine Deckelsiegelfläche zum Siegeln gegenüber einer korrespondierenden Behältnis-Siegelfläche des Warenaufnahmebehältnisses sowie eine außenliegend mit dem Deckel-Siegelflächenbereich verbundene, umlaufende Schürze auf. In einem ersten Umfangsbereich des Verschlussdeckels ist ein Umgreifungsabschnitt ausgebildet, in welchem an einem inneren Seitenwandbereich der Schürze ein oder mehrere Rastmittel zum Verrasten an dem Warenaufnahmebehältnis ausgeformt ist oder sind. In einem zweiten Umfangsbereich des Verschlussdeckels ist ein Zugriffs-Laschenabschnitt ausgebildet, in welchem die Schürze gegenüber dem Umgreifungsabschnitt weiter nach außen gezogen angeordnet ist.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft einen Verschlussdeckel aus einem Kunststoffmaterial zum Verschließen einer Öffnung eines schalen- oder becherförmigen Warenaufnahmebehältnisses sowie einen Behälter umfassend ein schalen- oder becherförmiges Warenaufnahmebehältnis und einen Verschlussdeckel.
[0002] Eine Vielzahl von Waren, wie zum Beispiel in Supermärkten erhältliche Lebensmittelwaren, werden in (wieder)verschlieRbaren Behältern aus Kunststoff, umfassend ein Warenaufnahmebehältnis und einen Verschlussdeckel zum Verschließen, gelagert bzw. zum Verkauf angeboten. Solche Waren müssen natürlich auch in dieser abgepackten Form vom Verpackungsort zum Verkaufsort transportiert werden. Zum Schutz der Ware bzw. um die Haltbarkeit von Waren zu verlängern, werden solche mit Waren befüllte Behälter in einem ersten, original verschlossenen Zustand mit einem gegenüber dem Behältnis gesiegelten Deckel geliefert und zum Verkauf angeboten. Infolgedessen müssen die Deckel solcher Behälter beim ersten Öffnen mit einigen Kraftaufwand von den Warenaufnahmebehältnissen getrennt werden, da die Versiegelung gebrochen und dabei die Haftkraft des Deckels an dem Behältnis überwunden werden muss.
[0003] Damit solche Deckel zum Öffnen eines Behälters im ersten, original verschlossenen Zustand besser greifbar sind, ist es üblich, an den Deckeln eine Greiflasche auszubilden. Solche Greiflaschen sind typischerweise nach außen hin ausgebildete, flache Fortsätze der Deckel, welche von einer Person jeweils von oben und unten mit Fingern umgriffen werden können, um den Deckel vom Behältnis zu trennen und dabei die Versiegelung zu lösen. Da im ersten, original verschlossenen Zustand solcher Behälter jedoch eine beträchtliche Haft- bzw. Siegelkraft zwischen Deckel und Warenaufnahmebehältnis besteht, kann ein Öffnen selbst mit Hilfe solcher bekannten Greiflaschen schwierig sein, zum Beispiel da Finger an solch ebenen Laschenflächen leicht abgleiten können. Es besteht daher Verbesserungsbedarf hinsichtlich des Öffnens solcher versiegelter Behälter, insbesondere um das Öffnen zu erleichtern.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die noch bestehenden Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und einen Verschlussdeckel sowie einen Behälter zur Verfügung zu stellen, mittels welchen ein Öffnen eines versiegelten Behälters erleichtert zu bewerkstelligen ist.
[0005] Diese Aufgabe wird einerseits durch einen Verschlussdeckel gemäß den Ansprüchen gelöst.
[0006] Der erfindungsgemäße Verschlussdeckel besteht aus einem Kunststoffmaterial und ist zum Verschließen einer Öffnung eines schalen- oder becherförmigen Warenaufnahmebehältnisses zur Bildung eines verschlossenen Behälters ausgebildet.
[0007] Der Verschlussdeckel umfasst eine Deckfläche,
einen um die Deckfläche umlaufenden Deckel-Siegelflächenbereich mit einer Deckelsiegelfläche zum Siegeln gegenüber einer korrespondierenden Behältnis-Siegelfläche des Warenaufnahmebehältnisses,
eine außenliegend mit dem Deckel-Siegelflächenbereich verbundene, umlaufende Schürze, welche Schürze in Richtung eines der Öffnung gegenüberliegenden Bodens des Warenaufnahmebehältnisses erstreckend ausgebildet ist und in einem Winkel zwischen 70° und 110°, bevorzugt im Wesentlichen 95°, zur Deckfläche angeordnet ist.
[0008] In einem ersten Umfangsbereich bzw. Umfangsrandbereich des Verschlussdeckels ist ein Umgreifungsabschnitt ausgebildet, in welchem Umgreifungsabschnitt an einem inneren Seitenwandbereich der Schürze ein oder mehrere Rastmittel zum Untergreifen eines im Bereich der Öffnung an dem Warenaufnahmebehältnis ausgebildeten Steges, und damit zum Verrasten des Verschlussdeckels an dem Warenaufnahmebehältnis ausgeformt ist oder sind. In einem zweiten Umfangsbereich bzw. Umfangsrandbereich des Verschlussdeckels ist ein Zugriffs-Laschenabschnitt ausgebildet, in welchem Zugriffs-Laschenabschnitt die Schürze gegenüber dem Umgreifungsabschnitt weiter nach außen gezogen angeordnet ist und mit dem umlaufenden DeckelSiegelflächenbereich, insbesondere via einen Verbindungsabschnitt, verbunden ist.
[0009] Durch diese Ausgestaltungsmerkmale kann ein Verschlussdeckel bereitgestellt werden,
mittels welchem ein verschlossener und versiegelter Behälter erleichtert geöffnet werden kann. Dies da einerseits der entsprechend ausgebildete Zugriffs-Laschenabschnitt durch eine Person verbessert greifbar ist und unter anderem ein Abgleiten von Fingern aufgrund der nach außen gezogenen Schürze hintangehalten wird. Zum anderen ist der entsprechend ausgebildete Zugriffs-Laschenabschnitt 3-dimensional verstärkend ausgeformt, und kann der Zugriffs-Laschenabschnitt somit mit einer erhöhten Kraft beaufschlagt werden, und können auch Beschädigungen an dem Zugriffs-Laschenabschnitt und/oder dem Verschlussdeckel und/oder dem Warenaufnahmebehältnis im Zuge des Öffnens und Brechen des Siegels wirksam hintangehalten werden.
[0010] Durch das Ausbilden des oder der Rastmittel an der Schürze in dem Umgreifungsabschnitt kann zudem eine verbesserte Stabilität im verschlossenen Zustand des Behälters bereitgestellt werden. Darüber hinaus kann der Behälter auch nach ein- oder mehrmaligen Gebrauch immer wieder sicher verschlossenen werden und daher auch nach Entnahme der Waren zur weiteren Aufbewahrung von Gegenständen genutzt, also immer wieder verwendet werden. Die Rastmittel stellen für einen Benutzer des Behälters auch zumindest haptische Wahrnehmungen im Zuge eines (Wieder-)Verschließens eines Warenaufnahmebehältnisses bereit, sodass ein Verrasten des Verschlussdeckels an dem Warenaufnahmebehältnis wahrzunehmen ist. Die Ausformung des oder der Rastmittel an der Schürze ist zudem eine material- und Herstellungskostensparende Ausführung, zumal an dem zu verschließende Warenaufnahmebehältnis ohnehin der Steg am Warenbehältnis ausgebildet ist. Die Siegelfläche des Warenaufnahmebehältnisses kann hierbei an der Oberseite des Steges des Warenaufnahmebehältnisses ausgebildet sein.
[0011] Durch die Kombination des Deckel-Siegelflächenbereichs und des oder der Rastmittel kann einem Behälter in einem ersten, original verschlossenen Zustand außerdem eine erhöhte Festigkeit bzw. Steifigkeit verliehen werden. Ein solcher erster, original verschlossene Zustand kennzeichnet hierbei jenen Zustand eines durch ein Warenaufnahmebehältnis und den Verschlussdeckel gebildeten Behälters, der nach dem ersten Befüllen des Warenaufnahmebehältnisses mit einer Ware, Verschließen des Warenaufnahmebehältnisses mit dem Verschlussdeckel und Siegeln der Deckelsiegelfläche gegen die Behältnis-Siegelfläche, besteht.
[0012] Zum Siegeln der Deckelsiegelfläche gegen eine Behältnis-Siegelfläche zur Herstellung des oben erwähnten bzw. beschriebenen, ersten original verschlossenen Zustands eines mit dem Verschlussdeckel verschlossenen Behälters können im Grunde genommen alle bekannten Siegelmittel, wie etwa Heißklebstoffe, Siegellacke und so weiter, verwendet werden. Eine Auswahl für ein bestimmtes Siegelmittel kann der Durchschnittsfachmann hierbei vor allem hinsichtlich der im Behälter aufzunehmende bzw. zu verpackende Ware vornehmen. Zum Siegeln können im Grunde genommen alle bekannten Methoden angewandt werden, welche zur Siegelung von zwei Siegelflächen geeignet sind, wie etwa Heißsiegeln, Ultraschallsiegeln und so weiter.
[0013] Die Materialdicken bzw. -stärken der einzelnen, baulichen Elemente des Verschlussdeckels können sehr geringgehalten werden. Trotzdem kann der Verschlussdeckel gemäß den Merkmalen ganz allgemein strukturell bzw. mechanisch sehr stabil ausgeführt sein. Eine Dicke bzw. Materialstärke der Elemente des Verschlussdeckels können zum Beispiel ausgewählt sein aus einem Bereich von 150 um bis 1500 um.
[0014] Der umlaufende Deckel-Siegelflächenbereich kann mit der Deckfläche unmittelbar oder mittelbar, bzw. direkt oder indirekt, verbunden sein. Ein Beispiel für eine vorteilhafte, mittelbare bzw. indirekte Verbindung des umlaufenden Deckel-Siegelflächenbereichs mit der Deckfläche, mit dazwischen angeordneten Elementen, wird nachfolgend noch beschrieben. Die BehältnisSiegelfläche kann an dem Steg 15 des Warenaufnahmebehältnisses 3 ausgebildet sein, bzw. kann durch eine obere Oberfläche des Steges gebildet sein. Der Steg kann ein umlaufender Steg sein und kann auch die Behältnis-Siegelfläche umlaufend ausgebildet sein.
[0015] Das Kunststoffmaterial des Verschlussdeckels kann neben einem oder mehreren Polymer(en) auch noch Füllstoffe, Additive und so weiter enthalten, wie dies an sich bekannt und üblich ist.
[0016] Der Verschlussdeckel kann zum Beispiel aus einem Kunststoffmaterial bestehen, welches
ausgewählt ist aus einem Kunststoffmaterial oder einer Kombination mehrerer Kunststoffmaterialien der Gruppe Polystyrol, Polypropylen, Polyethylen, Polyethylenterephthalat, modifizierter PoIyesterkunststoff, Polycarbonat, Polyamid, Polybutylenterephthalat, Styrol-Acrylnitril-Copolymer, stärkebasierte Thermoplaste, Polylactid.
[0017] Diese Kunststoffmaterialien bzw. Kombinationen von Kunststoffmaterialien haben sich als gut geeignet zur Herstellung des Verschlussdeckels erwiesen.
[0018] Des Weiteren kann der Verschlussdeckel beispielsweise durch einen Spritzguss-, Tiefzieh-, Falt-, Falt-Klebe- oder Thermoumformprozess hergestellt sein.
[0019] Im Grunde genommen kann eine geometrische Formgestalt des Verschlussdeckels natürlich korrespondierend zu dem hiermit zu verschließenden Warenaufnahmebehältnis, insbesondere dessen Öffnung bzw. dessen oberen Bereich, ausgeführt sein. Grundsätzlich sind hierbei kreisrunde Geometrien oder auch Geometrien mit eckiger Gestalt, wie etwa abgerundeten Ecken denkbar. Dies kann vor allem die geometrische Ausgestaltung des Deckel-Siegelflächenbereichs sowie der Schürze im Umgreifungsabschnitt betreffen, welche jeweils korrespondierend zu der Geometrie des umlaufenden Stegs bzw. der Behältnis-Siegelfläche des Warenaufnahmebehältnisses ausgebildet sein können.
[0020] Bei einer bestimmten Ausgestaltungsform des Verschlussdeckels können beispielsweise der umlaufende Deckel-Siegelflächenbereich sowie die Schürze in dem Umgreifungsabschnitt zum Verschließen eines Warenaufnahmebehältnisses mit einer im Querschnitt kreisförmig ausgeformten Seitenwand jeweils kreisförmig verlaufend ausgebildet sein.
[0021] Diese geometrische Ausgestaltung eignet sich zum Verschließen von typischen, kreisförmigen Behältnis-Formen, und ist damit für eine Vielzahl an Behältern geeignet.
[0022] Bei einer bevorzugten Weiterbildung des Verschlussdeckels können in dem Umgreifungsabschnitt an dem inneren Seitenwandbereich der Schürze mehrere Rastmittel ausgeformt sein, welche Rastmittel durch Untergrifflippen zum Untergreifen des im Bereich der Öffnung an dem Warenaufnahmebehältnis ausgebildeten Steges ausgebildet sein können.
[0023] Diese Ausgestaltungsform ermöglicht zum einen eine baulich einfach zu realisierende und herzustellende, sowie materialsparende Variante zum Verrasten des Verschlussdeckels an einem Warenaufnahmebehältnis. Dennoch kann ein Verschlussdeckel mit diesen baulichen Merkmalen effizient und sicher an einem Warenaufnahmebehältnis verrastet werden.
[0024] Bei einer weiteren Ausgestaltungsform des Verschlussdeckels kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass dass zwischen dem umlaufenden Deckel-Siegelflächenbereich und der Deckfläche des Verschlussdeckels eine umlaufende Nut mit einem Nutgrund ausgebildet ist, wobei die umlaufende Nut derart an dem Verschlussdeckel ausgebildet ist, dass der Nutgrund der umlaufenden Nut im verschlossenen Zustand des Behälters im Inneren des Warenaufnahmebehältnisses angeordnet ist.
[0025] Durch eine derartige Nut kann vor allem die Funktionalität des Verschlussdeckels erhöht bzw. erweitert werden. Zum Beispiel kann eine solche Nut zur Aufnahme einer Nut eines weiteren Verschlussdeckels geeignet sein, sodass zu Transportzwecken, zum Beispiel zu einem Befüllund Versiegelungsort, eine Vielzahl von entsprechenden Verschlussdeckeln gut gesichert und platzsparend übereinandergestapelt werden können. Eine solche Nut kann aber auch zur Aufnahme von an einem Boden eines Warenaufnahmebehältnisses ausgeformten Fortsätzen dienen, sodass ebenfalls zu Transportzwecken, zum Beispiel zu einem Verkaufsort, mehrere Behälter mit verbesserter Sicherung übereinandergestapelt werden können. Die umlaufende Nut kann sowohl mit der Deckfläche und dem Deckel-Siegelflächenbereich verbunden sein, beispielsweise direkt bzw. unmittelbar verbunden sein.
[0026] In weiterer Folge kann an einer äußeren Nutwand der umlaufenden Nut zumindest ein weiteres Rastmittel ausgebildet sein.
[0027] Es kann zum Beispiel nur ein solches, weiteres Rastmittel, wie etwa ein umlaufender Fortsatz, an der äußeren Nutwand ausgebildet sein. Es können aber auch mehrere, weitere Rastmit-
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tel, wie etwa mehrere Fortsätze, an der äußeren Nutwand ausgebildet sein. Durch ein solches, weiteres Rastmittel oder mehrere, weitere Rastmittel kann einem verschlossenen Behälter zusätzlich weitere, mechanische Stabilität verliehen werden.
[0028] Dabei kann zum Beispiel vorgesehen sein, dass das zumindest eine, weitere Rastmittel zum reibschlüssigen oder formschlüssigen Verrasten der äußeren Nutwand des Verschlussdeckels an einer korrespondierenden Seitenwandinnenfläche des Warenaufnahmebehältnisses ausgebildet ist.
[0029] Das zumindest eine, weitere Rastmittel kann also zum Beispiel zum formschlüssigen Verrasten mit korrespondierenden, an einer Seitenwandinnenfläche eines Warenaufnahmebehältnisses ausgebildeten Rastmittel, vorgesehen sein. Das zumindest eine, weitere Rastmittel kann aber auch zum reibschlüssigen Verrasten der äußeren Nutwand des Verschlussdeckels an der Seitenwandinnenfläche eines Warenbehältnisses vorgesehen sein.
[0030] Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der Zugriffs-Laschenabschnitt über 10% bis 50% eines gesamten Umfangs des Verschlussdeckels verlaufend ausgebildet sein.
[0031] Eine Dimensionierung in diesem Bereich hat sich als besonders geeignet für den ZugriffsLaschenabschnitt erwiesen. Dies, da einerseits ausreichend Fläche zum (Um-)Greifen des Zugriffs-Laschenabschnitts bereitgestellt werden kann. Andererseits kann durch dieses Merkmal ein effizientes Öffnungshilfsmittel ohne allzu hohen Materialeinsatz hergestellt werden.
[0032] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass in dem Zugriffs-Laschenabschnitt die Schürze gegenüber dem Umgreifungsabschnitt um 4 mm bis 45 mm weiter nach außen gezogen angeordnet ist. Vorzugsweise kann in dem Zugriffs-Laschenabschnitt die Schürze gegenüber dem Umgreifungsabschnitt um 5 mm bis 35 mm weiter nach außen gezogen angeordnet sein.
[0033] Auch durch diese Merkmale kann ein effizientes Öffnungshilfsmittel materialsparend hergestellt werden.
[0034] Eine geometrische Form des Zugriffs-Laschenabschnitts kann grundsätzlich im Rahmen des Möglichen unter Berücksichtigung einer guten (Um-)Greifbarkeit frei gewählt werden.
[0035] Bei einer besonders gut geeigneten und einfach herstellbaren Ausführung kann die Schürze im Bereich des Zugriffs-Laschenabschnitts zwei im Wesentlichen tangential nach außen verlaufende Schürzenabschnitte aufweisen.
[0036] Sodann kann zwischen den beiden tangential nach außen verlaufende Schürzenabschnitten ein Schürzen-Abschnitt ausgebildet sein, welcher Schürzen-Abschnitt einen im Wesentlichen mit einer Kontur einer Seitenwand des Warenaufnahmebehältnisses übereinstimmenden Verlauf, bzw. einen einer Kontur der Seitenwand des Warenaufnahmebehältnisses folgenden Verlauf, aufweist. Es sind jedoch auch andere geometrische Ausbildungen eines solchen, zwischen den tangentialen Schürzenabschnitten ausgebildeten Schürzen-Abschnitts durchaus möglich, wie dies nachfolgend noch anhand der in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele beschrieben wird.
[0037] Die Aufgabe der Erfindung wird aber auch durch Bereitstellen eines Behälters zur Aufnahme, Aufbewahrung und/oder zum Transport von Waren, insbesondere Lebensmittelwaren gelöst.
[0038] Der Behälter umfasst ein schalen- oder becherförmiges Warenaufnahmebehältnis und einen Verschlussdeckel. Hierbei umfasst das Warenaufnahmebehältnis einen Boden und eine an den Boden angebundene, umlaufende Seitenwand sowie eine dem Boden gegenüberliegende Öffnung, wobei im Bereich der Öffnung an einem oberen Endbereich der Seitenwand ein umlaufender Steg mit einer vom Boden wegweisenden Behältnis-Siegelfläche ausgebildet ist. Der umlaufende Steg kann von der Seitenwand nach außen weisend ausgebildet sein.
[0039] Der Behälter umfasst zum Verschließen des Warenaufnahmebehältnisses zur Bildung eines verschlossenen Behälters einen Verschlussdeckel wie oben beschrieben.
[0040] Die durch einen entsprechenden Behälter erzielbaren technischen Effekte und Vorteile
sind bereits obenstehend in Zusammenhang mit dem Verschlussdeckel beschrieben und wird diesbezüglich hier auf jene Textstellen oben verwiesen.
[0041] Auch das Warenaufnahmebehältnis kann aus einem Kunststoffmaterial bestehen, wobei das Kunststoffmaterial des Warenaufnahmebehältnisses ausgewählt sein kann aus einem Kunststoffmaterial oder einer Kombination mehrerer Kunststoffmaterialien der Gruppe Polystyrol, PoIlypropylen, Polyethylen, Polyethylenterephthalat, modifizierter Polyesterkunststoff, Polycarbonat, Polyamid, Polybutylenterephthalat, Styrol-Acrylnitril-Copolymer, stärkebasierte Thermoplaste, Polylactid. Hierbei können die Kunststoffmaterialien des Verschlussdeckels und des Warenaufnahmebehältnisses unterschiedlicher Natur sein. Vorzugsweise können die Kunststoffmaterialien des Verschlussdeckels und des Warenaufnahmebehältnisses gleicher Natur sein. Das Warenaufnahmebehältnis kann außerdem wie der Verschlussdeckel durch einen Spritzguss-, Tiefzieh‚ Falt-, Falt-Klebe- oder Thermoumformprozess hergestellt sein. Eine Wandstärke bzw. -dicke der Seitenwand des Warenaufnahmebehältnisses kann zum Beispiel von 150 um bis 1500 um betragen.
[0042] Der umlaufende Steg und die Behältnis-Siegelfläche des Warenaufnahmebehältnisses, und somit natürlich auch der umlaufende Deckel-Siegelflächenbereich und die Deckelsiegelfläche des Verschlussdeckels, können natürlich im Wesentlichen horizontal verlaufend ausgebildet sein. Zum Siegeln der Deckelsiegelfläche gegen die Behältnis-Siegelfläche zur Herstellung des oben erwähnten bzw. beschriebenen, ersten original verschlossenen Zustands eines verschlossenen Behälters können im Grunde genommen alle bekannten Siegelmittel, wie etwa Heißklebstoffe, Siegellacke und so weiter, verwendet werden. Eine Auswahl für ein bestimmtes Siegelmittel kann der Durchschnittsfachmann hierbei vor allem hinsichtlich der im Behälter aufzunehmende bzw. zu verpackende Ware vornehmen. Zum Siegeln können im Grunde genommen alle bekannten Methoden angewandt werden, welche zur Siegelung von zwei Siegelflächen geeignet sind, wie etwa Heißsiegeln, Ultraschallsiegeln und so weiter.
[0043] Die Seitenwand des Warenaufnahmebehältnisses kann grundsätzlich einen vertikalen Verlauf entlang bzw. in Richtung einer Höhenerstreckung des Warenaufnahmebehältnisses aufweisen, sodass alle Seitenwandabschnitte zueinander parallel verlaufen. Es ist aber auch möglich, dass die Seitenwand einen konischen bzw. entlang der Höhenerstreckung nach unten zum Boden verjüngten Verlauf aufweisen, wie dies für derartige Behälter durchaus üblich und bekannt ist.
[0044] Bei einer Weiterbildung des Behälters kann die Seitenwand des Warenaufnahmebehältnisses im Querschnitt kreisförmig ausgebildet sein, wobei der Behälter dann einen Verschlussdeckel wie oben in diesem Zusammenhang beschrieben umfassen kann. Insbesondere kann bei einem Verschlussdeckel dann vorgesehen sein, dass der umlaufende Deckel-Siegelflächenbereich sowie die Schürze in dem Umgreifungsabschnitt zum Verschließen des Warenaufnahmebehältnisses mit der im Querschnitt kreisförmig ausgeformten Seitenwand jeweils kreisförmig verlaufend ausgebildet sind.
[0045] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass in einem ersten, original verschlossenen Zustand des Behälters das Warenaufnahmebehältnis mit einer Ware befüllt ist, und dass der Verschlussdeckel durch Untergreifen des umlaufendenden Steges mittels dem oder der an dem inneren Seitenwandbereich der Schürze ausgebildeten Rastmittel an dem Warenaufnahmebehältnis verrastet ist, wobei zusätzlich die Deckelsiegelfläche des Verschlussdeckels gegenüber der Behältnis-Siegelfläche des Warenaufnahmebehältnisses gesiegelt ist.
[0046] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert.
[0047] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
[0048] Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel für einen Verschlussdeckel und einen Behälter umfassend diesen Verschlussdeckel, mit jeweils separat dargestelltem Warenaufnahmebehältnis und Verschlussdeckel, in perspektivischer Ansicht;
[0049] Fig. 2 eine Schnittansicht durch den Behälter aus Fig. 1 in einem verschlossenen Zustand.
[0050] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0051] In der Fig. 1 und der Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel für einen Verschlussdeckel 1 sowie einen Behälter 2 zur Aufnahme, Aufbewahrung und/oder zum Transport von Waren, insbesondere Lebensmittelwaren, umfassend den Verschlussdeckel 1 sowie ein korrespondierendes Warenaufnahmebehältnis 3 dargestellt. Im Folgenden wird das Ausführungsbeispiel für den Verschlussdeckel 1, aber auch das Ausführungsbeispiel für den mittels eines Verschlussdeckels 1 in Kombination mit einem Warenaufnahmebehältnis 3 gebildeten Behälters 2 mit Bezug auf die Darstellungen in den Fig. 1 und Fig. 2 zumindest teilweise gemeinsam erörtert, da deren Ausbildungen bzw. Elemente natürlich wenigstens teilweise korrespondieren. Zwecks besserer Erkennbarkeit der Elemente und Ausbildungen des Verschlussdeckels 1 und des Warenaufnahmebehältnisses 3, also den Bestandteilen eines (wieder)verschlieRbaren Behälters 2, ist in Fig. 1 das Ausführungsbeispiel für das Warenaufnahmebehältnis 3 in perspektivischer Ansicht auf eine Oberseite dargestellt, und ist das Ausführungsbeispiel für den Verschlussdeckel 1 in perspektivischer Ansicht auf eine Unterseite dargestellt. Die Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht des Ausführungsbeispiels des Behälters 2 aus Fig. 1 in verschlossenen Zustand, wobei in Fig. 2 zwecks besserer Ersichtlichkeit zusätzlich ein Ausschnitt des Behälters 2 bzw. des Verschlussdeckels 1 und des hiermit verschlossenen Warenaufnahmebehältnisses 3 vergrößert im Detail dargestellt ist.
[0052] Wie sowohl aus Fig. 1 und Fig. 2 erkennbar, ist der Verschlussdeckel 1 aus einem Kunststoffmaterial ganz generell zum Verschließen eines Warenaufnahmebehältnisses 3 bzw. einer Öffnung 9 des Warenaufnahmebehältnisses 3 zur Bildung eines verschlossenen Behälters 2 vorgesehen. Wie weiters aus den Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich, umfasst der Verschlussdeckel 1 eine Deckfläche 4 sowie einen um diese Deckfläche 4 umlaufenden Deckel-Siegelflächenbereich 5 mit einer Deckelsiegelfläche 6 zum Siegeln gegenüber einer korrespondierenden Behältnis-Siegelfläche 7 des Warenaufnahmebehältnisses 3. Der Deckel-Siegelflächenbereich 5 bzw. die Deckelsiegelfläche 6 kann grundsätzlich direkt oder indirekt, bzw. mittelbar oder unmittelbar, mit der Deckfläche 4 verbunden sein. Bei dem in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel kann der Deckel-Siegelflächenbereich 5 bzw. die Deckelsiegelfläche 6 indirekt bzw. unmittelbar mit der Deckfläche 4 verbunden sein, wie dies weiter unten noch ausgeführt wird.
[0053] Wie weiters in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt ist, umfasst der Verschlussdeckel 1 eine auBenliegend mit dem Deckel-Siegelflächenbereich 5 verbundene, umlaufende Schürze 8. Wie anhand von Fig. 1 und Fig. 2 ersichtlich, ist diese Schürze 8 in Richtung eines der Öffnung 9 gegenüberliegenden Bodens 10 des Warenaufnahmebehältnisses 3 erstreckend ausgebildet und in einem Winkel zwischen 70° und 110°, bevorzugt im Wesentlichen 95°, zur Deckfläche 4 angeordnet.
[0054] Wie am besten aus Fig. 1 erkennbar, ist in einem ersten Umfangsbereich 11 des Verschlussdeckels 1 ein Umgreifungsabschnitt 12 ausgebildet. In diesem Umgreifungsabschnitt 12 ist oder sind an einem inneren Seitenwandbereich 13 der Schürze 8 ein oder mehrere Rastmittel 14 zum Untergreifen eines im Bereich der Öffnung 9 an dem Warenaufnahmebehältnis 3 ausgebildeten Steges 15 ausgeformt. Das oder die Rastmittel 14 sind somit zum Verrasten des Verschlussdeckels 1 an dem Warenaufnahmebehältnis 3 ausgeformt.
[0055] Bei dem in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel können wie gezeigt in dem Umgreifungsabschnitt 12 an dem inneren Seitenwandbereich 13 der Schürze 8 mehrere Rastmittel ausgeformt sein. Wie gut aus Fig. 2 erkennbar ist, können diese Rastmittel 14 durch Unter-
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grifflippen 16 zum Untergreifen des im Bereich der Öffnung 9 an dem Warenaufnahmebehältnis 3 ausgebildeten Steges 15 ausgebildet sein. Alternativ zu dem gezeigten Ausführungsbeispiel wäre aber auch nur ein größer dimensioniertes, an dem inneren Seitenwandbereich 13 der Schürze 8 ausgeformtes Rastmittel 14 denkbar.
[0056] Wie in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt, kann die Behältnis-Siegelfläche 7 an dem Steg 15 des Warenaufnahmebehältnisses 3 ausgebildet sein, bzw. durch eine obere Oberfläche des Steges 15 gebildet sein. Der Steg 15 kann ein umlaufender Steg 15 sein und kann auch die BehältnisSiegelfläche 7 umlaufend ausgebildet sein.
[0057] Wie gut anhand Fig. 1 erkennbar ist, ist in einem zweiten Umfangsbereich 17 des Verschlussdeckels 1 ein Zugriffs-Laschenabschnitt 18 ausgebildet. In diesem Zugriffs-Laschenabschnitt 18 ist die Schürze 8 gegenüber dem Umgreifungsabschnitt 12 weiter nach außen gezogen angeordnet und mit dem umlaufenden Deckel-Siegelflächenbereich 5 verbunden, insbesondere via einen Verbindungsabschnitt 19 verbunden.
[0058] Der erste Umfangsbereich 11 und der zweite Umfangsbereich 17 können auch als erster Umfangsrandbereich 11 respektive als zweiter Umfangsrandbereich 17 bezeichnet werden. Der umlaufende Steg 15 und die Behältnis-Siegelfläche 7 des Warenaufnahmebehältnisses 3, und somit natürlich auch der Deckel-Siegelflächenbereich 15 bzw. die Deckelsiegelfläche 6 des Verschlussdeckels 1, können natürlich im Wesentlichen horizontal verlaufend ausgebildet sein, wie dies vor allem aus Fig. 2 gut erkennbar ist. Eine Dicke bzw. Materialstärke der Elemente des Verschlussdeckels 1 können zum Beispiel ausgewählt sein aus einem Bereich von 150 um bis 1500 um.
[0059] Das Kunststoffmaterial des Verschlussdeckels 1 und das Kunststoffmaterial des Warenaufnahmebehältnisses 3 können grundsätzlich unterschiedliche Kunststoffmaterialien sein. Vorzugsweise sind die Kunststoffmaterialien des Verschlussdeckels 1 und des Warenaufnahmebehältnisses 3 gleicher Art bzw. derselbe Typ Kunststoffmaterial. Wie an sich bekannt können solche Kunststoffmaterialien neben einem oder mehreren Polymeren noch Füllstoffe, Additive und So weiter enthalten.
[0060] Im Speziellen kann das Kunststoffmaterial des Verschlussdeckels 1 ausgewählt sein aus einem Kunststoffmaterial oder einer Kombination mehrerer Kunststoffmaterialien der Gruppe PoIystyrol, Polypropylen, Polyethylen, Polyethylenterephthalat, modifizierter Polyesterkunststoff, Polycarbonat, Polyamid, Polybutylenterephthalat, Styrol-Acrylnitril-Copolymer, stärkebasierte Thermoplaste, Polylactid. Auch das Kunststoffmaterial oder eine Kombination mehrerer Kunststoffmaterialien des Warenaufnahmebehältnisses kann ausgewählt sein aus dieser Gruppe.
[0061] Der Verschlussdeckel 1 kann durch einen Spritzguss-, Tiefzieh-, Falt-, Falt-Klebe- oder Thermoumformprozess hergestellt sein. Auch das Warenaufnahmebehältnis 3 kann durch einen dieser Prozesse hergestellt sein.
[0062] Ganz generell den Behälter 2 zur Aufnahme, Aufbewahrung und/oder zum Transport von Waren, insbesondere Lebensmittelwaren, betreffend, ist das Warenaufnahmebehältnis 3 schalen- oder becherförmig ausgebildet. Zur Bildung eines verschlossenen Behälters 2 umfasst der Behälter 2 auch den Verschlussdeckel 1, welcher Verschlussdeckel 1 zum Verschließen des Warenaufnahmebehältnisses 3, inklusive Verrasten und Siegeln an dem Warenaufnahmebehältnis 3, ausgebildet ist.
[0063] Das Warenaufnahmebehältnis 3 umfasst einen Boden 10 und eine an den Boden 10 angebundene, umlaufende Seitenwand 20 sowie eine dem Boden 10 gegenüberliegende Öffnung 9.
[0064] Hinsichtlich der geometrischen Formgestaltung des Warenaufnahmebehältnisses 3 (und damit auch des hiermit korrespondierenden Verschlussdeckels 1) kann die Seitenwand 20 des Warenaufnahmebehältnisses 3 im Querschnitt betrachtet grundsätzlich beliebig ausgestaltet sein, solange die Funktionalität als Aufnahmebehältnis gegeben ist. Zum Beispiel kann die Seitenwand 20 des Warenaufnahmebehältnisses 3 im Querschnitt betrachtet eine kreisrunde Geometrie oder auch eine eckige Geometrie, etwa mit abgerundeten Ecken, aufweisen. Der umlau-
fende Steg 15 bzw. auch die Behältnis-Siegelfläche 7 können hierbei vorteilhafterweise natürlich an die Querschnittsgeometrie der Seitenwand 20 angepasst ausgeformt sein. Die geometrische Ausgestaltung des Deckel-Siegelflächenbereichs 5 sowie der Schürze 8 im Umgreifungsabschnitt 12 des Verschlussdeckels 1 können natürlich jeweils korrespondierend zu der Geometrie des umlaufenden Stegs 15 bzw. der Behältnis-Siegelfläche 7 des Warenaufnahmebehältnisses 3 ausgebildet sein.
[0065] Bei dem in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel können der umlaufende Deckel-Siegelflächenbereich 5 sowie die Schürze 8 in dem Umgreifungsabschnitt 12 zum Verschließen des gezeigten Warenaufnahmebehältnisses 3 mit einer im Querschnitt kreisförmig ausgeformten Seitenwand 20, zum Beispiel jeweils kreisförmig verlaufend ausgebildet sein.
[0066] Wie bereits oben erwähnt, kann der Deckel-Siegelflächenbereich 5 bzw. die Deckelsiegelfläche 6 des Verschlussdeckels 1 unmittelbar oder mittelbar an die Deckfläche 4 angebunden sein.
[0067] Bei dem in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel kann vorteilhafterweise zum Beispiel zwischen dem umlaufenden Deckel-Siegelflächenbereich 5 und der Deckfläche 4 des Verschlussdeckels 1 eine umlaufende Nut 21 mit einem Nutgrund 22 ausgebildet sein. Wie am besten anhand Fig. 2 erkennbar, kann hierbei die umlaufende Nut 21 derart an dem Verschlussdeckel 1 ausgebildet sein, dass der Nutgrund 22 der umlaufenden Nut 21 im verschlossenen Zustand des Behälters 2 im Inneren des Warenaufnahmebehältnisses 3 angeordnet ist. Die umlaufende Nut 21 kann hierbei sowohl mit der Deckfläche 4 als auch dem Deckel-Siegelflächenbereich 5 bzw. der Deckelsiegelfläche 6 verbunden sein, wie dies in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigt ist. Eine solche Nut 21 ermöglicht beispielsweise ein sicheres bzw. gehaltertes Stapeln von mehreren Verschlussdeckeln 1 übereinander, wobei jeweils ein Nutgrund 22 eines Verschlussdeckels 1 in der Nut 21 eines darunterliegenden Verschlussdeckels 1 angeordnet werden kann.
[0068] Wie weiters in Fig. 1 und Fig. 2 veranschaulicht ist, an einer äußeren Nutwand 23 der umlaufenden Nut 21 zumindest ein weiteres Rastmittel 24 ausgebildet sein. Bei dem in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel können mehrere, weitere Rastmittel 24 ausgebildet sein, welche zum Beispiel durch Fortsätze an der äußeren Nutwand 23 gebildet sein können. Alternativ zu dem gezeigten Ausführungsbeispiel wäre aber auch nur ein weiteres Rastmittel 24, insbesondere ein umlaufendes, weiteres Rastmittel 24 in Form eines umlaufenden Fortsatzes an der äußBeren Nutwand 23 möglich.
[0069] Unabhängig davon kann das zumindest eine, weitere Rastmittel 24 zum reibschlüssigen oder formschlüssigen Verrasten der äußeren Nutwand 23 des Verschlussdeckels 1 an einer korrespondierenden Seitenwandinnenfläche 25 des Warenaufnahmebehältnisses 3 ausgebildet sein. Das zumindest eine, weitere Rastmittel 24 kann also zum Beispiel zum formschlüssigen Verrasten mit korrespondierenden, an der Seitenwandinnenfläche 25 eines Warenaufnahmebehältnisses 3 ausgebildeten Rastmittel, vorgesehen sein. Bei dem in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel kann das zumindest eine, weitere Rastmittel 24 zum reibschlüssigen Verrasten der äußeren Nutwand 23 des Verschlussdeckels 1 an der Seitenwandinnenfläche 25 des Warenbehältnisses 3 vorgesehen sein.
[0070] Wie insbesondere in Fig. 1 veranschaulicht ist, kann der Zugriffs-Laschenabschnitt 18 über 10% bis 50% eines gesamten Umfangs des Verschlussdeckels 1 verlaufend ausgebildet sein.
[0071] In dem Zugriffs-Laschenabschnitt 18 kann die Schürze 8 gegenüber dem Umgreifungsabschnitt 12 um 4 mm bis 45 mm, vorzugsweise um 5 mm bis 35 mm, weiter nach außen gezogen angeordnet sein.
[0072] Wie des Weiteren in Fig. 1 gezeigt ist, kann die Schürze 8 im Bereich des Zugriffs-Laschenabschnitts 18 zwei im Wesentlichen tangential nach außen verlaufende Schürzenabschnitte 26 aufweisen.
[0073] Zwischen diesen beiden tangential nach außen verlaufende Schürzenabschnitten 26 kann beispielsweise ein Schürzen-Abschnitt 27 ausgebildet sein, welcher Schürzen-Abschnitt 27 einen
im Wesentlichen mit einer Kontur der Seitenwand 20 des Warenaufnahmebehältnisses 3 übereinstimmenden Verlauf aufweist. In anderen Worten ausgedrückt, kann ein solcher SchürzenAbschnitt 27 einen der Kontur der Seitenwand 20 des Warenaufnahmebehältnisses 3 folgenden Verlauf aufweisen. Alternativ ist aber auch ein anderer Verlauf eines solchen Schürzen-Abschnitts als in Fig. 1 gezeigt möglich. Ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen solchen Schürzen-Abschnitt 28 mit anderen Verlauf als der Schürzen-Abschnitt 27 ist anhand der strichlierten Linie in Fig. 1 dargestellt.
[0074] Im Folgenden werden noch weitere Merkmale bzw. ein Ausführungsbeispiel für einen Behälter 2 beschrieben.
[0075] Wie bereits oben beschrieben, umfasst der Behälter 2 zur Aufnahme, Aufbewahrung und/ oder zum Transport von Waren, insbesondere Lebensmittelwaren, ein schalen- oder becherförmiges Warenaufnahmebehältnis 3 und einen Verschlussdeckel 1. Hierbei umfasst das Warenaufnahmebehältnis 3 einen Boden 10 und eine an den Boden 10 angebundene, umlaufende Seitenwand 20 sowie eine dem Boden 10 gegenüberliegende Öffnung 9.
[0076] Wie in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt, ist im Bereich der Öffnung 9 an einem oberen Endbereich 29 der Seitenwand 20 ein umlaufender Steg 15 mit einer vom Boden 10 wegweisenden Behältnis-Siegelfläche 7 ausgebildet. Der umlaufende Steg kann wie in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigt an der Seitenwand 20 nach außen weisend ausgeformt sein.
[0077] Des Weiteren umfasst der Behälter 2 einen Verschlussdeckel 1 wie oben beschrieben zum Verschließen des Warenaufnahmebehältnisses 3 zur Bildung eines verschlossenen Behälters 2, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
[90078] In einem ersten, original verschlossenen Zustand des Behälters 2 kann das Warenaufnahmebehältnis 3 mit einer Ware befüllt sein und kann der Verschlussdeckel 1 durch Untergreifen des umlaufendenden Steges 15 mittels dem oder der an dem inneren Seitenwandbereich 13 der Schürze 8 ausgebildeten Rastmittel 14 an dem Warenaufnahmebehältnis 3 verrastet sein, wie dies gut anhand Fig. 2 erkennbar ist. In diesem ersten, original verschlossenen Zustand des Behälters 2 kann zusätzlich die Deckelsiegelfläche 6 des Verschlussdeckels 1 gegenüber der Behältnis-Siegelfläche 7 des Warenaufnahmebehältnisses 3 gesiegelt sein.
[0079] Zum Siegeln der Deckelsiegelfläche 6 gegen die Behältnis-Siegelfläche 7 zur Herstellung dieses ersten, original verschlossenen Zustands des Behälters 2 können im Prinzip alle bekannten Siegelmittel, wie etwa Heißklebstoffe, Siegellacke und so weiter, verwendet bzw. eingesetzt werden. Zum Siegeln können im Grunde genommen alle bekannten Methoden angewandt werden, welche zur Siegelung von zwei Siegelflächen geeignet sind, wie etwa Heißsiegeln, Ultraschallsiegeln und so weiter.
[0080] Die Seitenwand 20 des Warenaufnahmebehältnisses 3 kann grundsätzlich einen vertikalen Verlauf entlang bzw. in Richtung einer Höhenerstreckung des Warenaufnahmebehältnisses 3 aufweisen, sodass alle Seitenwandabschnitte zueinander parallel verlaufen. Es ist aber auch möglich, dass die Seitenwand 20 einen konischen bzw. entlang der Höhenerstreckung nach unten zum Boden verjüngten Verlauf aufweisen, wie dies für derartige Behältnisse bzw. Behälter durchaus üblich und bekannt ist. Eine Wandstärke bzw. -dicke der Seitenwand 20 des Warenaufnahmebehältnisses 3 kann zum Beispiel von 150 um bis 1500 um betragen.
[0081] Eine Querschnittsgeometrie der Seitenwand 20 des Warenaufnahmebehältnisses 3 kann im Prinzip beliebig gewählt werden, solange die Funktionalität als Warenaufnahmebehältnis gegeben ist. Zum Beispiel kann die Seitenwand 20 des Warenaufnahmebehältnisses 3 im Querschnitt betrachtet eine eckige Geometrie, etwa mit abgerundeten Ecken, aufweisen.
[0082] Wie anhand des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 gezeigt kann die Seitenwand 20 des Warenaufnahmebehältnisses 3 aber auch im Querschnitt kreisförmig ausgebildet sein. Wie ebenfalls aus Fig. 1 erkennbar ist, kann sodann der umlaufende Deckel-Siegelflächenbereich 5 sowie die Schürze 8 in dem Umgreifungsabschnitt 12 des Verschlussdeckels 1 zum Verschließen des Warenaufnahmebehältnisses 3 mit der im Querschnitt kreisförmig ausgeformten Seitenwand 20 ebenfalls jeweils kreisförmig verlaufend ausgebildet sein.
[0083] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
[0084] Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
[0085] Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
[0086] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
11716
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Verschlussdeckel
2 Behälter
3 Warenaufnahmebehältnis
4 Deckfläche
5 Deckel-Siegelflächenbereich 6 Deckelsiegelfläche
7 Behältnis-Siegelfläche
8 Schürze 9 Öffnung 10 Boden
11 Umfangsbereich
12 Umgreifungsabschnitt 13 Seitenwandbereich
14 Rastmittel
15 Steg
16 Untergrifflippe
17 Umfangsbereich
18 Zugriffs-Laschenabschnitt 19 Verbindungsabschnitt 20 Seitenwand
21 Nut
22 MNutgrund
23 Nutwand
24 Rastmittel
25 Seitenwandinnenfläche 26 Schürzenabschnitt
27 Schürzen-Abschnitt
28 Schürzen-Abschnitt
29 Endbereich

Claims (15)

Patentansprüche
1. Verschlussdeckel (1) aus einem Kunststoffmaterial zum Verschließen einer Öffnung (9) eines schalen- oder becherförmigen Warenaufnahmebehältnisses (3) zur Bildung eines verschlossenen Behälters (2), umfassend eine Deckfläche (4), einen um die Deckfläche (4) umlaufenden Deckel-Siegelflächenbereich (5) mit einer Deckelsiegelfläche (6) zum Siegeln gegenüber einer korrespondierenden Behältnis-Siegelfläche (7) des Warenaufnahmebehältnisses (3), eine außenliegend mit dem Deckel-Siegelflächenbereich (5) verbundene, umlaufende Schürze (8), welche Schürze (8) in Richtung eines der Öffnung (9) gegenüberliegenden Bodens (10) des Warenaufnahmebehältnisses (3) erstreckend ausgebildet ist und in einem Winkel zwischen 70° und 110°, bevorzugt im Wesentlichen 95°, zur Deckfläche (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Umfangsbereich (11) des Verschlussdeckels (1) ein Umgreifungsabschnitt (12) ausgebildet ist, in welchem Umgreifungsabschnitt (12) an einem inneren Seitenwandbereich (13) der Schürze (8) ein oder mehrere Rastmittel (14) zum Untergreifen eines im Bereich der Öffnung (9) an dem Warenaufnahmebehältnis (3) ausgebildeten Steges (15), und damit zum Verrasten des Verschlussdeckels (1) an dem Warenaufnahmebehältnis (3) ausgeformt ist oder sind, und dass in einem zweiten Umfangsbereich (17) des Verschlussdeckels (1) ein Zugriffs-Laschenabschnitt (18) ausgebildet ist, in welchem Zugriffs-Laschenabschnitt (18) die Schürze (8) gegenüber dem Umgreifungsabschnitt (12) weiter nach außen gezogen angeordnet ist und mit dem umlaufenden Deckel-Siegelflächenbereich (5) verbunden ist.
2. Verschlussdeckel (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffmaterial des Verschlussdeckels (1) ausgewählt ist aus einem Kunststoffmaterial oder einer Kombination mehrerer Kunststoffmaterialien der Gruppe Polystyrol, Polypropylen, Polyethylen, Polyethylenterephthalat, modifizierter Polyesterkunststoff, Polycarbonat, Polyamid, PoIybutylenterephthalat, Styrol-Acrylnitril-Copolymer, stärkebasierte Thermoplaste, Polylactid.
3. Verschlussdeckel (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er durch einen Spritzguss-, Tiefzieh-, Falt-, Falt-Klebe- oder Thermoumformprozess hergestellt ist.
4. VWVerschlussdeckel (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der umlaufende Deckel-Siegelflächenbereich (5) sowie die Schürze (8) in dem Umgreifungsabschnitt (12) zum Verschließen eines Warenaufnahmebehältnisses (3) mit einer im Querschnitt kreisförmig ausgeformten Seitenwand (20) jeweils kreisförmig verlaufend ausgebildet sind.
5. Verschlussdeckel (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Umgreifungsabschnitt (12) an dem inneren Seitenwandbereich (13) der Schürze (8) mehrere Rastmittel (14) ausgeformt sind, welche Rastmittel (14) durch Untergrifflippen (16) zum Untergreifen des im Bereich der Öffnung (9) an dem Warenaufnahmebehältnis (3) ausgebildeten Steges (15) ausgebildet sind.
6. Verschlussdeckel (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem umlaufenden Deckel-Siegelflächenbereich (5) und der Deckfläche (4) des Verschlussdeckels (1) eine umlaufende Nut (21) mit einem Nutgrund (22) ausgebildet ist, wobei die umlaufende Nut (21) derart an dem Verschlussdeckel (1) ausgebildet ist, dass der Nutgrund (22) der umlaufenden Nut (21) im verschlossenen Zustand des Behälters (2) im Inneren des Warenaufnahmebehältnisses (3) angeordnet ist.
7. Verschlussdeckel (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an einer äußeren Nutwand (23) der umlaufenden Nut (21) zumindest ein weiteres Rastmittel (24) ausgebildet ist.
8. Verschlussdeckel (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine, weitere Rastmittel (24) zum reibschlüssigen oder formschlüssigen Verrasten der äußeren Nutwand (23) des Verschlussdeckels (1) an einer korrespondierenden Seitenwandinnenfläche (25) des Warenaufnahmebehältnisses (3) ausgebildet ist.
9. Verschlussdeckel (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugriffs-Laschenabschnitt (18) über 10% bis 50% eines gesamten Umfangs des Verschlussdeckels (1) verlaufend ausgebildet ist.
10. Verschlussdeckel (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Zugriffs-Laschenabschnitt (18) die Schürze (8) gegenüber dem Umgreifungsabschnitt (12) um 4 mm bis 45 mm weiter nach außen gezogen angeordnet ist.
11. Verschlussdeckel (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schürze (8) im Bereich des Zugriffs-Laschenabschnitts (18) zwei im Wesentlichen tangential nach außen verlaufende Schürzenabschnitte (26) aufweist.
12. Verschlussdeckel (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden tangential nach außen verlaufende Schürzenabschnitten (26) ein Schürzen-Abschnitt (27) ausgebildet ist, welcher Schürzen-Abschnitt (27) einen im Wesentlichen mit einer Kontur einer Seitenwand (20) des Warenaufnahmebehältnisses (3) übereinstimmenden Verlauf aufweist.
13. Behälter (2) zur Aufnahme, Aufbewahrung und/oder zum Transport von Waren, insbesondere Lebensmittelwaren, umfassend ein schalen- oder becherförmiges Warenaufnahmebehältnis (3) und einen Verschlussdeckel (1), wobei das Warenaufnahmebehältnis (3) einen Boden (10) und eine an den Boden (10) angebundene, umlaufende Seitenwand (20) sowie eine dem Boden (10) gegenüberliegende Öffnung (9) umfasst, wobei im Bereich der Öffnung (9) an einem oberen Endbereich (29) der Seitenwand (20) ein umlaufender Steg (15) mit einer vom Boden (10) wegweisenden Behältnis-Siegelfläche (7) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) einen Verschlussdeckel (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 zum Verschließen des Warenaufnahmebehältnisses (3) zur Bildung eines verschlossenen Behälters (2) umfasst.
14. Behälter (2) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (20) des Warenaufnahmebehältnisses (3) im Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist, und dass der Behälter (2) einen Verschlussdeckel (1) gemäß Anspruch 4 umfasst.
15. Behälter (2) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten, original verschlossenen Zustand des Behälters (2) das Warenaufnahmebehältnis (3) mit einer Ware befüllt ist, und dass der Verschlussdeckel (1) durch Untergreifen des umlaufendenden Steges (15) mittels dem oder der an dem inneren Seitenwandbereich (13) der Schürze (8) ausgebildeten Rastmittel (14) an dem Warenaufnahmebehältnis (3) verrastet ist, wobei zusätzlich die Deckelsiegelfläche (6) des Verschlussdeckels (1) gegenüber der Behältnis-Siegelfläche (7) des Warenaufnahmebehältnisses (3) gesiegelt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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