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Patronenhülsenlüftvorrichtung für Geschütze mit Keilverschluss.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der im Stammpatente Nr. 52652 beschriebenen Patronenhülsenlüftvorrichtung für Geschütze mit Keilverschluss und besteht darin, dass an Stelle der beiden das Lüften bewirkenden Arme ein einziger, in einer Ausnehmung an der vorderen Keillochfläche drehbar gelagerter, von dem Auswerfer getrennter Lüftungshebel angeordnet ist, dessen kürzerer Arm den Patronenwulst untergreift, während sein längerer Arm in die Bahn des Vorschlussblockes vorragt. Durch diese Anordnung wird eine sehr starke Hebelübersetzung geschaffen, welche im Vereine mit der Möglichkeit. den Hebelstützpunkt zu verlegen, ein sicheres Lüften in rascher Weise zu bewerkstelligen gestattet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Vorrichtung in Fig. 1 an einem in horizontalem Mittelschnitt dargestellten Geschützrohr in der Draufsicht veranschaulich, während die Fig. 2 und 3 eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 bzw. in Ansicht darstellen.
Das Geschützrohr a ist an der rechten Seite der vorderen Keillochfläche mit einer Ausnehmung al versehen, in welche ein Einsatzstück o gelagert ist. Dieses Einsatzstück o, das in Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und in Fig. 3 in Ansicht dargestellt ist, kann mittels seiner schwalbenschwanzartigen Leisten 01 in entsprechende Nuten der Ausnehmung al eingeschoben werden und dient als Lager für einen Drebbolzen p, um den ein Lüftungshebel q drehbar ist. Der kürzere Arm dieses Hebels untergreift den Wulst der Patronenhülse n, während sein längerer Arm, der um den Verbindungsteil der Arme des Patronenauswerfers b herumgeführt ist, in die Bahn des Verschlussblockes g bzw. einer an ihm vorgesehenen Schrägfläche 91 vorragt.
Beim Öffnen des Verschlusses wird infolgedessen der längere Arm des Hebels q nach vorn verschwenkt, bis er auf die Vorderfläche des Verschlussblockes zu liegen kommt, wie dies in Fig. 1 in gestrichelten Linien dargestellt ist. Hiebei wird der kürzere Arm des Hebels q nach hinten verschwenkt, wodurch ein Lüften der Patronenhülse bewirkt wird.
Da der L üftungshebel q samt seinem Drehbolzen p im Einsatzstück o gelagert ist, kann er im Bedarfsfalle samt diesem leicht herausgenommen bzw. wieder in die Ausnehmung a' eingesetzt werden.
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Cartridge case lifting device for guns with a wedge lock.
The invention relates to a further embodiment of the cartridge case lifting device for guns with a wedge lock described in the parent patent no is whose shorter arm engages under the cartridge bead, while its longer arm protrudes into the path of the pre-locking block. This arrangement creates a very strong leverage, which is combined with the possibility. relocating the lever support point allows safe ventilation to be achieved in a rapid manner.
In the drawing, an embodiment of such a device is illustrated in Fig. 1 on a gun barrel shown in horizontal central section in plan view, while Figs. 2 and 3 show a detail in section along the line A-B of Fig. 1 and in view.
The gun barrel a is provided on the right side of the front wedge hole surface with a recess a1, in which an insert piece o is mounted. This insert o, which is shown in Fig. 2 in section along the line AB of Fig. 1 and in Fig. 3 in view, can be inserted into corresponding grooves of the recess A1 by means of its dovetail-like strips 01 and serves as a bearing for a pivot bolt p, around which a ventilation lever q can be rotated. The shorter arm of this lever engages under the bead of the cartridge case n, while its longer arm, which is guided around the connecting part of the arms of the cartridge ejector b, projects into the path of the breech block g or an inclined surface 91 provided on it.
When the breechblock is opened, the longer arm of the lever q is swiveled forward until it comes to rest on the front surface of the breechblock block, as shown in broken lines in FIG. The shorter arm of the lever q is swiveled backwards, which causes the cartridge case to be released.
Since the ventilation lever q, together with its pivot pin p, is mounted in the insert piece o, it can easily be removed together with the insert piece or reinserted into the recess a 'if necessary.
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