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Die Erfindung bezieht sich auf die Werbetafel nBright Seroll". Sie ist für eine hohe Lebensdauer mit hohem Servicegrad ausgelegt. Mit den informationstechnologischen Schnittstellen (RS232, Infrarot, IRDA, Funkmodem) sind sämtliche kundenspezifischen Anwendungen zu realisieren.
Das modulare System ermöglicht die Werbedarstellung im Format AO-, A1-, A2- /Sonderformaten.
Der Transportrollen- und Werbemedienwechsel ist werkzeuglos möglich.
Die Elektronikplatine (HW) mit einem (32 Bit) Prozessor hat einen grossen RAM- I Flashspeicher. Die implementierte, diskret aufgebaute Leistungselektronik, erzeugt das Drehfeld für 2 bürstenlose Antriebe. Durch Kommunikationsschnittstellen z. B. RS232, Infrarot, Display, Tastatur werden kundenspezifische Lösungen implementiert. Aufzeichnungen der Betriebsdaten (Permanentspeicher) zeigen vorbeugende Serviceintervalle zur Standzeitenvermeidung auf. Vier potentialgetrennte Eingänge und Ausgänge können Signale verarbeiten und Funktionen steuern (geeignet als Bewegungsmelder, Temperaturmessungen-zur Steuerung von Klimageräten etc. ). Auf einer Hardware-Plattform auf einer Elektronikplatine werden alle Softwarelösungen implementiert.
Programmupdates und-Anpassungen werden chiptauschlos, durch Software in Verbindung mit der Schnittstelle durchgeführt.
Die Basisfunktionen sind taxativ nochmals zusammengefasst : . Sekundengenaue und kalendarische Ansteuerung der Ein- und Aus- und
Transportschaltzeit Flexibler Bildwechsel und Programmierbarkeit der Bildstandzeiten
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Lebensdauer/geringeBombierte, werkzeuglos tauschbare Transportwellen für die Folie Bürstenlose Motoren Sensoren zur Bildansteuerung
Stand der Technik
Die bestehenden Werbeflächen verfügen o über keine elektronische Erkennung (Sensoren) der Position der
Werbebotschaften und keine intelligente Elektronik zur weiteren
Informationsgewinnung und Informationsweitergabe zu anderen, weiteren
Werbeflächen und zentralen Datenverarbeitungsanlagen.
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0 Die bestehenden Systeme können nicht mit LED's beleuchtet werden und sind in der unterschiedlichen Lichtintensität, auch in der beleuchteten
Fläche, nicht steuerbar.
0 Die bestehenden Systeme können nicht Audioinformationen steuern,
Serviceintervalle und beispielsweise Temperatur anzeigen und aufzeichnen.
Neue Systemreleases (Softwarereleases) können nicht mittels
Datenfernverarbeitung eingespielt werden.
0 Die bestehenden Systeme können nicht mit bürstenlosen Motoren betrieben werden. Die derzeitig am Markt befindlichen, bewegten Werbesysteme entsprechen in keiner Weise den Anforderungen moderner Plakatwerbung, da sie bürstenbehaftete Gleichstrommotoren als Antriebe verwenden, deren Lebensdauer (1. 000-2. 000 h gegenüber der Forderung > 10. 000 h des Marktes) viel zu gering ist. Es gibt keine modernen Kommunikations- schnittstellen und auch keine nichtflüchtigen Speichermöglichkeiten für diverse Betriebsdaten - auch Änderungen von Betriebsdaten sind nur sehr eingeschränkt möglich.
0 Die bestehenden Systeme verfügen nicht über werkzeuglos austauschbare, bombierte Rollen.
0 Die bestehenden Systeme verfügen nicht über Sensoren, die zum
Ansteuern der einzelnen Werbeinformationen dienen, und ermöglichen keine bedarfsgerechte, individuelle gesteuerte Bildreihenfolge.
0 Die bestehenden Systeme können keine Steuerung von anderen Systemen übernehmen.
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und zum Service speichern.
0 Bestehende Systeme können keine theoretische Lebensdauer von mindestens 10. 000 Stunden garantieren.
Die technische Aufgabe, die mit dem Gegenstand der Erfindung gelöst werden soll, ist eine völlig individuell, mittels Display oder Elektronik steuerbare Werbefläche, die von hinten mit LED oder anderen Lichtquellen versehen und einem oder mehreren Informationssystemen verknüpft werden kann. Der Standort der Werbefläche verlangt eine lange Standzeit der Motoren und der beweglichen Teile.
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Vorteile der Lösung 0 Elektrisch angetriebene Werbefläche, welche auf zwei horizontalen
Transportwellen geführt ist, und die Form einer transparenten, beleuchtbare Folie aufweist, die von rückwärts (Backlight) mit LED's, und/oder Neonröhren in der Form beleuchtet wird, dass die
Beleuchtungsintensität individuell steuerbar ist und sich blitzlichtartig und mit steuerbarer Lichtintensität einschalten und betreiben lässt und somit bei Bedarf die Folie als ganze Fläche oder Teile davon mit Backlight ausgeleuchtet wird.
0 Die Fläche hinter der Folie ist zur Verbesserung der Leuchtkraft und
Lichtstreuung verspiegelt.
0 Die Transportwellen sind konkav und bombiert, damit eine automatische
Zentrierung der laufenden Folie erfolgt. Dadurch wird ein werkzeugloser
Wechsel ermöglicht.
0 Der Antrieb erfolgt mit mindestens einem elektronisch gesteuerten und gebremsten bürstenlosen Motor, der die Werbefläche in der Form bewegt, dass die Fläche ruck-, vibrationsfrei und mit der gewünschten
Geschwindigkeit bewegt werden kann.
0 Die Elektronik verfügt über Sensoren, die in der seitlichen transparenten
Führung der Lauffläche die Anzahl der Bilder erkennen und sie richtig positionieren können. Dadurch wird eine automatische Spannung der
Folie bzw. der zu transportierenden Fläche sichergestellt.
0 Aufgrund der Elektronik wird eine zeitliche (Stunden) und/oder kalendarische (Tage, Wochen,...) Auswahl der Ansteuerung der optischen und Audio-Informationen selbststeuernd ermöglicht.
0 Die Elektronik in Verbindung mit der EDV-gestützten Schnittstelle ermöglicht die Netzwerkfähigkeit und/oder den Einsatz einer
Fembedienung (Funk, Infrarot, Bewegungsmelder), die die Ansteuerung der einzelnen Werbebilder und Audioinformationen für eine oder mehrere
Werbetafeln zugleich bzw. ein Weiterleiten des Signals zu weiteren
Werbetafeln ermöglicht.
0 Die Änderung und Erweiterung von Programmen, im Sinne von neuen
Releases, können mittels Datenfernverarbeitung eingespielt und zugleich
Betriebsparameter abgefragt werden (Temperaturverlauf vor Ort - in
Verbindung mit einer möglichen Heizung oder Kühlung - und die Zeiten zur Festlegung der Serviceintervalle können abgespeichert und ausgelesen werden).
0 Die Steuerung von und mit Audiodaten kann von der Werbefläche über
Lautsprecher abgestrahlt werden.
0 Um die permanente Spannung und eine ebene Anzeigefläche sicherzustellen, erfolgt die Führung der Folie über eine obere und untere
Spannungsrolle.
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Es zeigen die Zeichnungen : Fig. 1 : Das gesamte System im Aufbau Fig. 2 : Steuersensoren (1) auf den Laufflächen (6) Fig. 3 : die bombierten Transportrollen (2) Fig. 4 : Dom (3) Fig. 5 : Federdom in der Verbindung mit dem Lager im Gehäuse Fig. 6 : Antriebsgetriebe und bürstenloser Motor (4) Fig. 7 : Konstruktion der Transportrolle (8) und deren Aufhängung Ausführliche Beschreibung der Erfindung Wie die Fig. 1 zeigt, handelt es sich um eine elektronisch, softwaregesteuerte, somit intelligente Werbefläche, die Werbebotschaften (Bilder) auf transparenter Folie (5) präsentiert. Die Folie (5) wird von hinten mit Neonröhren bzw.
LED's als Ganzes oder teilweise beleuchtet. Die Fläche hinter der Folie (5) ist zur Verbesserung der Leuchtkraft verspiegelt. Die Transportrollen (2), die einen werkzeuglosen Tausch ermöglichen, sind zur Führung (Einmittelung) der Folie (5) bombiert, vgl. Fig. 3. Die bombierten Transportrollen (2) werden mittels bürstenlosem Motor (4) über ein Getriebe bewegt, vgl. Fig. 6. Die Spannung der Folie (5) erfolgt über Spannungsrollen (8), vgl. Fig. 7. Die Steuerung erfolgt elektronisch und ermöglicht durch Steuerungssensoren (1) in den transparenten Laufflächen (6) diverse Funktionen und Einstellungen im Ablauf, vgl. Fig. 2. Die Elektronik erlaubt eine Steuerung des Rhythmus nach Stunden, kalendarisch und auch die Dauer des Verbleibs der Werbebotschaft auf der beleuchteten Fläche.
Zusätzlich ermöglicht die Elektronik die Einstellung von Datum oder Tagen, an denen die Werbebotschaft in Verbindung mit der geplanten Zeit erscheinen soll. Die Elektronik erlaubt auch die Ansteuerung von Audiodaten, die mittels Lautsprecher abgestrahlt werden können. Des Weiteren können neue/geänderte Anforderungen an die Software im Bereich der Steuerung, der Kontrolle und Abfrage über Betriebsdaten, jederzeit mittels
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Daten und Betriebsdaten (Dauer des Betriebes, Temperaturverläufe - zur Vermeidung von evtl. damit verbundenen Problemen). Zusätzlich ist es über Sender und Sensoren möglich, mehrere intelligente Werbetafeln über die Elektronik zu steuern.