AT519405B1 - Vorrichtung zur Beschäftigung von Katzen - Google Patents
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K15/00—Devices for taming animals, e.g. nose-rings or hobbles; Devices for overturning animals in general; Training or exercising equipment; Covering boxes
- A01K15/02—Training or exercising equipment, e.g. mazes or labyrinths for animals ; Electric shock devices; Toys specially adapted for animals
- A01K15/024—Scratching devices, e.g. for cats
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C31/00—Details or accessories for chairs, beds, or the like, not provided for in other groups of this subclass, e.g. upholstery fasteners, mattress protectors, stretching devices for mattress nets
- A47C31/10—Loose or removable furniture covers
- A47C31/11—Loose or removable furniture covers for chairs
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beschäftigung von Katzen in Form eines abnehmbaren Überzuges für Möbelstücke, wie Stühle oder Bänke, mit einem die Vorderseite einer Lehne bedeckenden ersten Teil (1) aus einem Stoffmaterial und einem die Rückseite der Lehne bedeckenden zweiten Teil (2) , welcher zur Gänze oder teilweise aus Sisalmaterial oder einem Material besteht, das Sisalmaterial ähnlich ist, wobei der erste und der zweite Teil (1, 2) direkt oder über einen oder mehrere Zwischenteile (3, 4) miteinander verbunden sind und eine Aufnahme für die Lehne des Möbelstückes ausbilden.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung liegt auf dem Gebiet des Haustierbedarfs, insbesondere handelt es sich um eine Vorrichtung zur Beschäftigung von Katzen in Form eines abnehmbaren Überzuges für Möbelstücke.
[0002] Katzen werden gerne und oft als Haustiere gehalten. Dabei stellen sich insbesondere bei der Haltung von Katzen in Wohnungen besondere Probleme. Der aktiven und ausgelassenen Natur der Katzen steht ein immer häufiger verringertes Raumangebot zur Verfügung. Katzen lieben es zudem, ihre Duftnoten zu hinterlassen. Beim Kratzen treten Pheromone aus Drüsen zwischen ihren Fußballen aus. Dies liegt in der Natur der Katzen und sollte nicht verhindert werden. Dabei hinterlassen die Katzen jedoch Kratzspuren, die von einer ästhetischen Beeinträchtigung bis zu Beschädigungen an Möbelstücken führen können. Ganz besonders beliebte Angriffsziele beim Kratzen sind Stühle.
[0003] Dies beruht unter anderem darauf, dass sich Katzen während des Kratzens gerne strecken und gerade deshalb bevorzugt auch Stühle mit Stoffbezug nutzen.
[0004] Um dies zu vermeiden, werden Katzen meist Kratzbäume zur Verfügung gestellt. In kleinen Wohnungen besteht oftmals jedoch nicht die Möglichkeit, einen entsprechend der Katze geeigneten Kratzbaum aufzustellen. Es besteht daher Bedarf an einer Vorrichtung, die einen herkömmlichen Kratzbaum ersetzen oder auch als eine Alternative zu einem herkömmlichen Kratzbaum angeboten werden kann, denn Katzen suchen neben dem Kratzbaum auch noch andere Möglichkeiten, um ihren Trieb auszuleben. Zur Vermeidung von Beschädigungen an Möbelstücken, wie Stühlen, kratzfeste Stoffe einzusetzen, stellt keine Alternative dar.
[0005] Da Katzen an solchen Stühlen ihre Krallen nicht einsetzen können, suchen sie sich dann eine andere Stelle an beispielsweise einem weiteren Möbelstück, um ihrem Trieb freien Lauf zu lassen. Ein Verbieten oder mit angebotenen Spritzmitteln dagegen anzukämpfen, stellt keine optimale Lösung dar.
[0006] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung bereitzustellen, mit welcher die vorliegenden Probleme vermieden werden, indem Katzen das Kratzen an Möbelstücken, wie Stühlen oder Bänken, ermöglicht und nicht wie üblich verboten wird, ohne dass es dabei zu einer Beschädigung des Möbelstückes kommt.
[0007] Das Ziel der Erfindung wird durch eine Vorrichtung, wie sie in den Patentansprüchen definiert und in den angeschlossenen Zeichnungen gezeigt ist, erreicht.
[0008] In den Zeichnungen stellen [0009] Fig. 1 und 2 eine perspektivische Vorder- bzw. Rückansicht eines herkömmlichen
Stuhls mit Stoffbezug; [0010] Fig. 3 und 4 eine perspektivische Vorder- bzw. Rückansicht des genannten Stuhls mit einer über die Lehne gezogenen ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung; [0011] Fig. 5 eine perspektivische Rückansicht der ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung; [0012] Fig. 6 und 7 eine perspektivische Vorder- bzw. Rückansicht des genannten Stuhls mit einer über die Lehne gezogenen zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung; [0013] und [0014] Fig. 8 eine perspektivische Rückansicht der zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung dar.
[0015] Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird über eine Lehne eines in den Fig. 1 und 2 dargestellten Stuhls gezogen. Alternativ kann es sich bei dem Möbelstück auch um eine Bank handeln. Wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt, besteht die erfindungsgemäße Vorrichtung aus einem ersten Teil 1, welcher die Vorderseite der Lehne zur Gänze bedeckt. Der erste Teil 1 besteht aus einem Stoffmaterial, wobei als Stoffmaterial ein natürliches oder synthetisches Material oder eine Mischung daraus verwendet werden kann. Bevorzugt ist das Stoffmaterial Baumwolle und als Plüsch oder Fellimitat ausgebildet. Das Stoffmaterial kann mit elastischen Mitteln, wie Gummizügen, verarbeitet, beispielsweise vernäht, werden, die es ermöglichen, Stuhllehnen unterschiedlicher Größen zu überziehen.
[0016] Ein zweiter Teil 2 der erfindungsgemäßen Vorrichtung bedeckt die Rückseite der Lehne und besteht zur Gänze oder teilweise aus Sisalmaterial oder einem Material, welches Sisal ähnlich ist. Wenn der zweite Teil 2 nur teilweise aus Sisalmaterial oder einem Material, welches Sisalmaterial ähnlich ist, besteht, wird für den verbleibenden Teil 1 bevorzugt das Material des ersten Teils 1 eingesetzt. Bei dem bevorzugten Sisalmaterial handelt es sich um ein Material aus den Blättern der Agave, das für Katzenprodukte in verschiedensten Formen und Stärken verarbeitet werden kann. Der erste und der zweite Teil (1,2) sind miteinander direkt oder über einen oder mehrere Zwischenteile (3, 4) verbunden und bilden so eine Aufnahme für die Lehne des Möbelstückes aus.
[0017] Eine mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung versehene Stuhllehne bietet an deren Rückseite Katzen somit eine zum Kratzen geeignete Oberfläche an, wie sie diese beispielsweise von herkömmlichen Kratzbäumen kennen. Gleichzeitig werden damit der Stuhl und dessen Bezug geschont und vor Beschädigungen gesichert.
[0018] Eine weitere, zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in den Fig. 6 bis 8 gezeigt: Hier besteht der erste Teil 1 aus zwei Teilen, welche zueinander beab-standet angeordnet sind. Auch bei dieser Ausführungsform steht den Katzen eine zum Kratzen geeignete Oberfläche an der Rückseite der Lehne des mit der Vorrichtung versehenen Stuhls zur Verfügung, und der Stuhl und dessen Bezug werden geschont. Mit der Zweiteilung des ersten Teils 1 wird der Originaleindruck des Stuhls nur gering verändert, da bei dieser Ausführungsform der überwiegende Teil des Originalbezugs des Stuhls weiterhin sichtbar ist. Selbstverständlich kann der erste Teil 1 in dieser Ausführungsform auch aus mehr als zwei Teilen, beispielsweise drei oder vier Teilen bestehen, die zueinander beabstandet angeordnet sind.
[0019] In den Fig. 4 und 5 sowie 7 und 8 ist das Sisalmaterial oder das Sisalmaterial ähnliche Material als Gitter dargestellt.
[0020] Dies stellt keine Einschränkung hinsichtlich der Beschaffenheit des Materials, beispielsweise als grobes Gewebe, dar.
[0021] Vielmehr sind alle der derzeit bekannten Sisalmaterialien im Teil 2 einsetzbar.
[0022] In einerweiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Stoffmaterial selbst elastisch und wird mit oder ohne weitere elastische Mittel, wie eingenähte Gummizüge, in der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingesetzt, wodurch die Anwendung der Vorrichtung auf verschieden breiten Stühlen weiter erleichtert wird.
[0023] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung können Möbelstücke, wie Stühle oder Bänke, als Kratzbaum für Katzen umfunktioniert werden. Unter einem wird damit der Bezug des Möbelstücks, sei er aus Stoff oder Leder, geschont. Die Abnützung des Bezugs wird minimiert. Kommt es beispielsweise infolge einer intensiven Nutzung der Vorrichtung zu einer Beschädigung derselben oder wird diese mit der Zeit unansehnlich, kann sie einfach ersetzt werden. Es wird damit auch vermieden, dass ein Möbelstück, wie beispielsweise ein Stuhl, vor der Zeit ersetzt oder unter Kostenaufwand neu bezogen werden muss.
Claims (6)
- Patentansprüche1. Vorrichtung zur Beschäftigung von Katzen in Form eines abnehmbaren Überzuges für Möbelstücke, wie Stühle oder Bänke, mit einem die Vorderseite einer Lehne bedeckenden ersten Teil (1) aus einem Stoffmaterial und einem die Rückseite der Lehne bedeckenden zweiten Teil (2), welcher zur Gänze oder teilweise aus Sisalmaterial besteht, wobei der erste und der zweite Teil (1, 2) direkt oder über einen oder mehrere Zwischenteile (3, 4) miteinander verbunden sind und eine Aufnahme für die Lehne des Möbelstückes ausbilden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der erste Teil (1) von mindestens zwei Teilen gebildet wird, die zueinander beabstandet angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Stoffmaterial ein natürliches oder synthetisches Material oder eine Mischung daraus ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei das Stoffmaterial Baumwolle ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, wobei das Stoffmaterial als Plüsch oder Fellimitat ausgebildet ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 5, wobei zusätzlich elastische Mittel zur Anpassung an die Größe der Lehne vorhanden sind. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA527/2016A AT519405B1 (de) | 2016-11-21 | 2016-11-21 | Vorrichtung zur Beschäftigung von Katzen |
| DE202017007268.8U DE202017007268U1 (de) | 2016-11-21 | 2017-11-20 | Vorrichtung zur Beschäftigung von Katzen |
| DE102017127303.4A DE102017127303A1 (de) | 2016-11-21 | 2017-11-20 | Vorrichtung zur Beschäftigung von Katzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA527/2016A AT519405B1 (de) | 2016-11-21 | 2016-11-21 | Vorrichtung zur Beschäftigung von Katzen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT519405A1 AT519405A1 (de) | 2018-06-15 |
| AT519405B1 true AT519405B1 (de) | 2018-09-15 |
Family
ID=62068830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| ATA527/2016A AT519405B1 (de) | 2016-11-21 | 2016-11-21 | Vorrichtung zur Beschäftigung von Katzen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT519405B1 (de) |
| DE (2) | DE202017007268U1 (de) |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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2016
- 2016-11-21 AT ATA527/2016A patent/AT519405B1/de active
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2017
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- 2017-11-20 DE DE102017127303.4A patent/DE102017127303A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE102017127303A1 (de) | 2018-05-24 |
| AT519405A1 (de) | 2018-06-15 |
| DE202017007268U1 (de) | 2020-07-06 |
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