AT514653B1 - Vorrichtung zum schwingungsentkoppelten Verbinden eines ersten Gebäudeteils mit einem zweiten Gebäudeteil - Google Patents

Vorrichtung zum schwingungsentkoppelten Verbinden eines ersten Gebäudeteils mit einem zweiten Gebäudeteil Download PDF

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AT514653B1
AT514653B1 ATA482/2014A AT4822014A AT514653B1 AT 514653 B1 AT514653 B1 AT 514653B1 AT 4822014 A AT4822014 A AT 4822014A AT 514653 B1 AT514653 B1 AT 514653B1
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung (1) zum zumindest teilweise schwingungsentkoppelten Verbinden eines ersten Gebäudeteils (2) mit einem zweiten Gebäudeteil (4). Die Vorrichtung umfasst mindestens eine längliche Trägereinheit (6), wobei die Trägereinheit (6) einen dem ersten Gebäudeteil (2) zuordenbaren ersten Endbereich (8) und einen davon beabstandeten dem zweiten Gebäudeteil (4) zuordenbaren zweiten Endbereich (12) aufweist, und wobei der erste Endbereich ein zumindest teilweise elastisches Element (10) aufweist. Erfindungsgemäß besteht die Trägereinheit (6) aus einem Profilkörper, der in Längsrichtung (X) zumindest einen Längsteilabschnitt mit offener und einen Längsteilabschnitt mit geschlossener Profilform aufweist und der Längsteilabschnitt mit geschlossener Profilform wirkt mit dem zumindest teilweise elastischen Element (10) zusammen.

Description

VORRICHTUNG ZUM SCHWINGUNGSENTKOPPELTEN VERBINDEN EINES ERSTEN GEBÄUDETEILS MIT EINEM ZWEITEN GEBÄUDETEIL
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich gemäß Anspruch 1 auf eine Vorrichtung zum zumindest teilweise schwingungsentkoppelten Verbinden eines ersten Gebäudeteils mit einem zweiten Gebäudeteil. Ferner bezieht sie sich gemäß Anspruch 9 auf einen Gebäudeteil und gemäß Anspruch 10 auf ein Gebäude, wobei stets mindestens eine Vorrichtung zum zumindest teilweise schwingungsentkoppelten Verbinden eines ersten Gebäudeteils mit einem zweiten Gebäudeteil vorgesehen ist.
[0002] Derartige insbesondere trittschalldämpfende Verbindungen zwischen Gebäudeteilen erfolgen bisher durch den festen Einbau eines Dämpfungselements in einem Gebäudeteil, das zur Aufnahme eines Kraftübertragungsmittels ausgebildet ist. Das Kraftübertragungsmittel ist dabei immer als ein geschlossenes Hohlprofil oder ein offenes Profil, wie z.B. ein T-Trägerprofil, ausgebildet, das mit seinem ersten Ende mit dem in der Wand installierten Dämpfungselement in Kontakt gebracht wird und mit seinem zweiten Ende fest mit dem zweiten Gebäudeteil verbunden ist. Ein derartiges Dämpfungselement ist beispielsweise aus der DE 195 13 664 A1 bekannt und die Kraftübertragungsmittel sind aus der DE 200 63 747 A1 bekannt.
[0003] Weitere allgemeine Verbindungen zum schwingungsentkoppelten Verbinden von Bauteilen gehen beispielsweise aus WO 2010120179 A2, DE 19700765 A1, EP 0685316 A1, oder DE 4409477A1 hervor.
[0004] Die zuvor beschriebene Anordnung weist beispielsweise den Nachteil auf, dass die verwendeten Trägereinheiten massiv ausgebildet sein müssen, um den auftretenden Belastungen dauerhaft Stand zu halten. Die massive Ausführungsform bedingt jedoch einen hohen Materialeinsatz, durch den ein Großteil der Kosten für eine solche Trägereinheit festgelegt wird.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zum zumindest teilweise schwingungsentkoppelten Verbinden eines ersten Gebäudeteils mit einem zweiten Gebäudeteil bereitzustellen, bei welcher die Materialkosten im Vergleich zum Stand der Technik reduziert sind.
[0006] Die Lösung der zuvor gestellten Aufgabe erfolgt durch eine Vorrichtung zum zumindest teilweise schwingungsentkoppelten Verbinden eines ersten Gebäudeteils mit einem zweiten Gebäudeteil gemäß dem Gegenstand von Anspruch 1. Diese Vorrichtung umfasst zumindest eine längliche Trägereinheit, wobei die Trägereinheit einen ersten Endbereich zum Verbinden mit einem zumindest teilweise elastischen Element zum Verbinden mit dem ersten Gebäudeteil und einen davon beabstandeten zweiten Endbereich zum Verbinden mit dem zweiten Gebäudeteil aufweist. Erfindungsgemäß besteht die Trägereinheit aus einem Profilkörper, der in Längsrichtung zumindest einen Längsteilabschnitt mit offener und einen Längsteilabschnitt mit geschlossener Profilform aufweist, und der Längsteilabschnitt mit geschlossener Profilform wirkt mit dem zumindest teilweise elastischen Element zusammen.
[0007] Als schwingungsentkoppeltes Verbinden ist bevorzugt eine Dämpfung oder Dämmung der Schwingungen, insbesondere von Trittschall, bzw. eine verminderte Übertragung bzw. eine vollständige Reduzierung der in ein erstes Teil, insbesondere das erste Gebäudeteil, eingeleiteten Schwingungen in Bezug auf ein zweites mit dem ersten Teil zumindest indirekt verbundenen Teil, insbesondere das zweite Gebäudeteil, zu verstehen.
[0008] Eine längliche Trägereinheit beschreibt bevorzugt eine Trägereinheit, deren Ausdehnung in einer Richtung, insbesondere der Längsrichtung, größer ist als in der Breitenrichtung und der Höhenrichtung. Besonders bevorzugt entspricht die Ausdehnung der Trägereinheit in Längsrichtung einem Vielfachen der Ausdehnung in der Breiten- und Höhenrichtung, insbesondere im Wesentlichen oder genau dem 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7-, 8-, 9-, 10-fachen, wobei auch Werte zwischen diesen ganzzahligen Faktoren denkbar sind. Die Trägereinheit bzw. der Grundkörper ist bevorzugt biegesteif ausgeführt und besteht besonders bevorzugt aus Metall, insbesondere aus Stahl.
[0009] Als Profilform ist bevorzugt die äußere Gestalt bzw. Form eines Bauteils, wie z.B. die Form der Trägereinheit oder eines die Trägereinheit zumindest teilweise mit ausbildenden Grundkörpers, insbesondere eines Doms, anzusehen. Ein offenes Profil kann in orthogonaler Richtung zur Längsachse der Trägereinheit offen sein, wobei im Sinne der vorliegenden Erfindung als offenes Profil bevorzugt bzw. ausschließlich in Richtung der Längsachse der Trägereinheit geöffnete bzw. offene Formen zu verstehen sind. Ein Profil ist besonders bevorzugt dann entlang der Längsrichtung der Trägereinrichtung offen, wenn die das Profil ausbildende Wandung nicht durch eine durchgehende Umschließung eines Innenraums, diesen Innenraum in zumindest einer orthogonal zur Längsrichtung stehenden Ebene gegenüber der Umgebung vollständig abgrenzt.
[0010] Es ist hierbei denkbar, dass zumindest der erste Endbereich der Trägereinheit zumindest abschnittsweise oder vollständig als offenes Profil ausgebildet ist und/oder der zweite Endbereich der Trägereinheit zumindest abschnittsweise oder vollständig als offenes Profil ausgebildet ist und/oder ein zwischen dem ersten und dem zweiten Endbereich ausgebildeter mittlerer Bereich bzw. Verbindungsbereich zumindest abschnittsweise oder vollständig als offenes Profil ausgebildet ist. Bevorzugt wirkt das zumindest teilweise elastische Element mit einem abschnittsweise geschlossenen Anteil der abschnittsweise offenen Profilform der Trägereinheit zusammen.
[0011] Als offene Profile sind neben anderen U-, Hut- bzw. Ω-, T-, Doppel-T- und L-Profile denkbar.
[0012] Gemäß einer alternativen erfindungsgemäßen oder weiter konkretisierenden Ausführungsform ist das zumindest teilweise elastische Element fest an dem ersten Endbereich und diesen zumindest teilweise umschließend angeordnet.
[0013] Als bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung ist diese Ausführungsform ebenfalls vorteilhaft, da sie eine einfache, sichere und schnell zu installierende Vorrichtung bereitstellt, insbesondere da die mit dem zumindest teilweise elastischen Element versehenen Trägereinheiten vorfertigbar und somit ohne zusätzlichen Montageaufwand auf der Baustelle verwendbar sind.
[0014] Gemäß einerweiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der abschnittsweise geschlossene Anteil der Profilform durch einen Grundkörper der Trägereinheit und mindestens eine damit verbundene, insbesondere stoffschlüssig, formschlüssig, feldschlüssig und/oder kraftschlüssig verbundene, Lastverteilerplatte ausgebildet, wobei der abschnittsweise geschlossene Anteil bevorzugt rund oder eckig bzw. im Wesentlichen rund oder im Wesentlichen rechteckig, insbesondere quadratisch, ausgebildet ist. Eine stoffschlüssige Verbindung zwischen der Lastverteilerplatte und dem Grundkörper besteht bevorzugt aus einer Klebeverbindung, einer Schweißverbindung oder einer Lötverbindung.
[0015] Die Lastverteilerplatte sichert eine gleichmäßige Verteilung der Last in das zumindest teilweise elastische Element und vergrößert die Auflagefläche, d.h., dass die Fläche, mit welcher der Grundkörper ohne daran angeordneter Lastverteilerplatte auf dem zumindest teilweise elastischen Element aufliegen würde, kleiner wäre als mit daran angeordneter Lastverteilerplatte. Bevorzugt ist die durch die Lastverteilerplatte ausgebildete Auflagefläche ein Vielfaches, insbesondere 1,1-, 1,3-, 1,5-, 1,7-, 1,9-, 2-, 2,5-, 3-, 3,5- oder 4-faches der Fläche, mit welcher der Grundkörper ohne daran angeordneter Lastverteilerplatte auf dem zumindest teilweise elastischen Element aufliegen würde. Hierdurch wird die aus der Last resultierende Spannung reduziert und somit ein besserer Trittschallschutz erreicht, d.h. die Last wird gleichmäßig und großflächig in das zumindest teilweise elastische Element eingeleitet.
[0016] Bevorzugt weist jede Trägereinheit genau eine Lastverteilerplatte auf, wobei ebenfalls denkbar ist, dass mehrere, insbesondere beispielsweise 2, 3 oder 4 Lastverteilerplatten an dem Grundkörper angeordnet sind. Weiterhin ist vorstellbar, dass eine Lastverteilerplatte aus einer
Vielzahl übereinander und/oder nebeneinander geschichteter bzw. angeordneter Elemente gebildet wird. Die Form der Lastverteilerplatte ist bevorzugt im Wesentlichen oder genau eben, es ist jedoch ebenfalls denkbar, dass sie im Bereich ihrer Begrenzungskanten teilweise sphärisch bzw. gebogen ausgebildet ist. Weiterhin weist die Lastverteilerplatte bevorzugt eine rechteckige, mehreckige, teilweise sphärische, insbesondere teilweise runde, vollständig sphärische oder vollständig runde ebene Grundform auf. Bevorzugt besteht die Lastverteilerplatte aus demselben Material, aus dem auch der Grundkörper besteht. Denkbar ist jedoch ebenfalls, dass der Grundkörper und die Lastverteilerplatte aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Die Dicke bzw. Höhe der Lastverteilerplatte ist bevorzugt im Wesentlichen oder genau konstant über die Länge und/oder Breite der Platte, es ist jedoch auch vorstellbar, dass sich die Dicke der Lastverteilerplatte kontinuierlich oder diskontinuierlich über die Länge und/oder Breite der Platte ändert.
[0017] Diese Ausgestaltungsform ist vorteilhaft, da die Gestalt der Lastverteilerplatte in Abhängigkeit von der jeweiligen Einbausituation auswählbar ist. Es ist somit möglich an gleichen Grundkörpern verschiedene Lastverteilerplatten anzuordnen. Dies ermöglicht eine optimale Anpassung der Trägereinheit an die Belastungsbedingungen und/oder an das jeweilige zumindest teilweise elastische Element.
[0018] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stehen der Grundkörper und die Lastverteilerplatte über einen Flächenkontakt oder einen Linienkontakt miteinander direkt in Verbindung, wobei die kontaktierende Fläche bevorzugt mindestens, genau oder im Wesentlichen ein Zehntel, ein Achtel, ein Fünftel, ein Viertel, die Hälfte oder mehr als die Hälfte der oberseitigen Oberfläche der Lastverteilerplatte umfasst.
[0019] Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, da die im Einbauzustand auftretenden Kräfte dauerhaft und definiert mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung übertragbar sind. Dies ergibt sich bevorzugt dadurch, dass bei einem flächigen Zusammenwirken des Grundkörpers und der Lastverteilerplatte die Wirkflächenpaare äußerst genau zueinander ausrichtbar sind und äußerst stabil miteinander verbindbar sind.
[0020] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der Grundkörper als ein zumindest abschnittsweise in der Längsrichtung der Trägereinheit offenes Profil, insbesondere U-förmiges Profil, ausgebildet, das mittels der Lastverteilerplatte zumindest abschnittsweise geschlossen ist.
[0021] Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, da leichte und günstige offene Profile als Grundkörper verwendet werden können und durch die gezielte bzw. definierte Anbringung der Lastverteilerplatte eine zum Übertragen bzw. Leiten der auftretenden Kräfte optimierte, insbesondere stabilisierte, und in Bezug auf die Oberfläche des Grundkörpers vergrößerte Gestalt ausgebildet wird. Der Grundkörper ist somit mittels der Lastverteilerplatte bevorzugt belastungsabhängig bzw. belastungsgerecht bereichsweise verstärkbar, ergänzbar bzw. erweiterbar, wodurch eine ausreichende Dimensionierung unter Vermeidung überflüssiger Überdimensionierungen vermeidbar ist.
[0022] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erstreckt sich das zumindest teilweise elastische Element im Wesentlichen vom ersten Endbereich hin in Richtung des zweiten Endbereichs und ummantelt dabei zumindest einen vorgegebenen Anteil der Trägereinheit in Umfangsrichtung. Als Ummanteln ist hierbei neben anderem bevorzugt ein lösbares oder unlösbares Überlagern, Umschließen oder Überdecken zu verstehen. Das den ersten Endbereich ummantelnde zumindest teilweise elastische Element ist bevorzugt elastisch oder teilweise elastisch ausgebildet und kontaktiert bevorzugt zumindest abschnittsweise die äußere Oberfläche des Grundkörpers und/oder der Lastverteilerplatte. Bevorzugt ist das zumindest teilweise elastische Element direkt an der äußeren Oberfläche des Grundkörpers und/oder der Lastverteilerplatte ausgebildet.
[0023] Vorteilhaft ist dabei, dass das zumindest teilweise elastische Element derart mit dem Grundkörper und/oder der Lastverteilerplatte verbindbar ist, dass beliebige Einbausituationen realisierbar sind. So kann das zumindest teilweise elastische Element beispielsweise mehr als die Hälfte, die Hälfte, ein Viertel, ein Achtel oder ein Sechzehntel der Länge des Grundkörpers überdecken. Bevorzugt überdeckt das zumindest teilweise elastische Element in Längsrichtung der Trägereinheit im Wesentlichen oder vollständig die Lastverteilerplatte.
[0024] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das zumindest teilweise elastische Element einen die Ummantelung mit ausbildenden Kragen zum Inkontaktbringen mit einem Fugenprofil auf. Der Kragen ist bevorzugt einstückig mit der Ummantelung ausgebildet und besteht besonders bevorzugt aus demselben Material, wie die übrige das zumindest teilweise elastische Element bildende Ummantelung. Der Kragen erstreckt sich bevorzugt um ein Vielfaches, insbesondere 1,5-, 2-, 2,5-, 3-, 3,5-, 4-faches, der mittleren Manteldicke im Wesentlichen oder genau orthogonal, insbesondere in Breiten-und/oder Tiefenrichtung, zur Längsrichtung der Trägereinheit. In Längsrichtung zur Mitte der Trägereinheit hin ist aus dem das Schwingungsdämpfungselement ausbildende Material somit bevorzugt zusätzlich ein zumindest teilweise und besonders bevorzugt vollständig umlaufender Kragen ausgebildet.
[0025] Ein solcher Kragen ist vorteilhaft, da er insbesondere zur Abdichtung eines Fugenprofils, mittels dem die erfindungsgemäße Vorrichtung bevorzugt installiert wird, gegen das anzuschließende Bauteil dient. Es ist daher möglich auf weitere Abdichtmittel zu verzichten, wodurch insbesondere der Installationsaufwand deutlich reduziert wird.
[0026] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist das zumindest teilweise elastische Element ein durch Umschäumen der Trägereinheit erzeugtes Elastomerlager, d.h., dass das Ende der Trägereinheit bzw. des die Trägereinheit zumindest teilweise ausbildenden Doms, insbesondere Stahldorns, bevorzugt samt Lastverteilplatte mit einem Elastomer umschäumt ist, um eine trittschalltechnische Trennung der beiden anzuschließenden Bauteile bzw. Gebäudebauteile zu gewährleisten.
[0027] Das Umschäumen der Trägereinheit ist vorteilhaft, da das Elastomer auf diese Weise einfach, dauerhaft und funktionssicher an dem Grundkörper und/oder der Lastverteilerplatte anbringbar ist.
[0028] Beim Einbau der Vorrichtung mit dem mit einem Elastomer umschäumten Ende in einem Treppenlauf befindet sich die Lastverteilerplatte bevorzugt auf der Oberseite (d.h.: das U ist nach oben geöffnet). Wird die Vorrichtung mit der elastomerumschäumten Seite in ein Podest eingebaut, so ist die Lastverteilerplatte bevorzugt auf der Unterseite (d.h.: das U ist nach unten geöffnet) angeordnet. Grundsätzlich ist auch ein Anschluss einer Platte an eine Wand denkbar. Hier befindet sich die Lastverteilerplatte für den Fall eines elastomerumschäumten Endes in der Wand bevorzugt ebenfalls auf der Unterseite (d.h.: das U ist nach unten geöffnet) und für den Fall eines elastomerumschäumtes Ende in der Platte befindet es sich bevorzugt auf der Oberseite (d.h.: das U ist nach oben geöffnet).
[0029] Allgemein ist hierbei festzustellen, dass bei der Kombination eines ersten Gebäudeteils, insbesondere einer Treppe, und eines zweiten Gebäudeteils, insbesondere eines Podests, oder einer Treppe und einer Wand immer die Treppe das getragene Bauteil ist. Bei der Kombination Platte und Wand ist immer die Platte das getragene Bauteil. Je nach Position der Lastverteilerplatte (oben oder unten) ändert sich nur die Art der Lasteinleitung. Damit die Kraftübertragung vom getragenen in das tragende Bauteil ohne größere Verformungen funktioniert, ist es erforderlich, dass eine Seite nicht elastomergelagert aber einbetoniert ist. Prinzipiell ist es aber möglich auch die zweite Seite bzw. den zweiten Endbereich in irgendeiner Form, z.B. auf dieselbe Weise wie den ersten Endbereich oder mittels einerden Endbereich aufnehmenden Hülse, in ein Elastomer zu betten.
[0030] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das zumindest teilweise elastische Element bevorzugt zumindest abschnittsweise in einem Kontakt-, Verbindungs-, Überlagerungs- bzw. Kopplungsbereich eine Negativform zur Form bzw. zum Profil der Trägereinheit auf.
[0031] Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, da durch die Negativform auf kompakte Weise eine optimale Abstützung der Trägereinheit bewirkbar ist.
[0032] Die Erfindung ist ebenfalls auf ein Gebäudeteil mit mindestens einer damit verbundenen und zuvor beschriebenen Vorrichtung zum schwingungsentkoppelten Verbinden des Gebäudeteils mit einem weiteren Gebäudeteil gerichtet.
[0033] Derartige Gebäudeteile sind z.B. für Fertighäuser vorfertigbar und je nach Bedarf einer Baustelle zuführbar. Die Gebäudeteile umfassen dabei nicht nur Deckenteile, Zwischenböden oder Baikone, sondern ebenfalls Treppen, wie z.B. Wendeltreppen, und andere insbesondere an einem tragenden Element fixierbare Gebäudeteile. Bevorzugt weist das Gebäudeteil eine Vielzahl, insbesondere 2, 3, 4, 5, 6 oder mehr, bevorzugt in einer gemeinsamen Ebene übereinander und/oder nebeneinander angeordnete erfindungsgemäße Vorrichtungen auf.
[0034] Die Erfindung ist ebenfalls auf ein Gebäude mit mindestens einem tragenden Gebäudeteil und einem an dem tragenden Gebäudeteil angeordneten weiteren Gebäudeteil, wobei die Gebäudeteile mittels mindestens einer zuvor beschriebenen Vorrichtung zum schwingungsentkoppelten Verbinden der Gebäudeteile miteinander verbunden sind, gerichtet.
[0035] Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden anhand nachfolgender Beschreibung anliegender Figuren erläutert, in welchen beispielhaft eine Vorrichtung zum zumindest teilweise schwingungsentkoppelten Verbinden eines ersten Gebäudeteils mit einem zweiten Gebäudeteil bzw. deren Bauteile dargestellt sind. Bauteile der Vorrichtung, welche in den Figuren wenigsten im Wesentlichen hinsichtlich ihrer Funktion übereinstimmen, können hierbei mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet sein.
[0036] Darin zeigen: [0037] Fig. 1 einen Übersichtsplan bzgl. der in den Figuren 2 bis 4 abgebildeten Ansichten; [0038] Fig. 2 die in Fig. 1 durch den Schnitt B-B gekennzeichnete zweidimensionale Seitenan sicht der Vorrichtung in einem Einbauzustand; [0039] Fig. 3 die in Fig. 1 durch den Buchstaben C gekennzeichnete zweidimensionale Rück ansicht der Vorrichtung in einem Einbauzustand; und [0040] Fig. 4 die in Fig. 1 durch den Buchstaben D gekennzeichnete zweidimensionale Vor deransicht der Vorrichtung in einem Einbauzustand.
[0041] In Fig. 1 ist zum einen oben eine erste Darstellung vier nebeneinander in einem Fugenprofil 24 angeordneter erfindungsgemäßer Vorrichtungen 1 in einer Vorderansicht gezeigt und zum anderen ist unten eine zweite Darstellung der vier nebeneinander angeordneten erfindungsgemäßen Vorrichtungen 1 in einer Rückansicht gezeigt. Durch den Schnitt B-B wird die in Fig. 2 gezeigte Schnittdarstellung entlang der Längsachse der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 angezeigt. Durch den mit dem Buchstaben C gekennzeichneten Kreis wird eine Rückansicht auf ein gemäß der vorliegenden Erfindung erforderliches zumindest teilweise elastisches Element 10 angezeigt, das in Fig. 3 näher dargestellt ist. Mit dem durch den Buchstaben D gekennzeichneten Kreis wird eine Vorderansicht auf einen von dem Schwingungsentkopplungselement 10 zumindest teilweise umschlossenen Grundkörper 14, der mit einer Lastverteilerplatter 16 verbunden ist, angezeigt, die in Fig. 4 näher beschrieben ist.
[0042] In Fig. 2 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 in einem Einbauzustand, d.h. in Verbindung mit einem ersten und einem zweiten schematisch angedeuteten Gebäudeteil 2, 4 gezeigt. Die Vorrichtung 1 stellt dabei ein die Gebäudeteile 2, 4 verbindendes Element dar, das es ermöglicht Kräfte, insbesondere Gewichtskräfte, von einem Gebäudeteil 4 auf das andere Gebäudeteil 2 zu übertragen und dabei eine Barriere darstellt, durch die in eines der beiden Gebäudeteile 4 eingeleitete Schwingungen an einer Übertragung auf das andere Gebäudeteil 2 gehindert werden bzw. durch welche die Schwingungen reduziert oder gedämpft werden.
[0043] Die Vorrichtung 1 weist eine Trägereinheit 6 auf, die bevorzugt aus einem hohlen bzw. offenen Grundkörper 14 bzw. Profilträger, insbesondere einem U- oder Hut-förmigen Profilträger bzw. Stahldorn, besteht, an dem ein Kraftübertragungsmittel 16, insbesondere eine Lastverteilerplatte 16, angebracht ist. Die Lastverteilerplatte 16 ist bevorzugt in einem ersten Endbereich 8 des sich länglich erstreckenden Grundkörpers 14 angeordnet, insbesondere angeschweißt. Die Lastverteilerplatte 16 erstreckt sich von einer im Wesentlichen senkrechten Abschlusskante 13 des Grundkörpers 14 in Längsrichtung X in Richtung des zweiten Endbereichs 12 des Grundkörpers 14. Die Lastverteilerplatte 16 erstreckt sich dabei über mindestens 10 Prozent der Länge des Grundkörpers 14.
[0044] Der erste Endbereich 8 des Grundkörpers 14 sowie die daran angebrachte Lastverteilerplatte 16 und bevorzugt die Abschlusskante 13 des ersten Endbereichs 8 sind von einem zumindest teilweise elastischen Element 10 umgeben. Das zumindest teilweise elastische Element 10 liegt dabei kontaktierend oder haftend an der ersten und zweiten Stirnseite 16a, 16b sowie an der Unterseite 16c der Lastverteilerplatte 16 an. Die Oberseite 16d der Lastverteilerplatte 16 begrenzt zusammen mit dem Grundkörper 14 einen Hohlraum. Es ist vorstellbar, dass das zumindest teilweise elastische Element 10 abnehmbar an der Trägereinheit 6 angeordnet ist, wobei das zumindest teilweise elastische Element 10 besonders bevorzugt ein an die Trägereinheit 6 angeschäumtes und somit anhaftendes Elastomer ist.
[0045] Das zumindest teilweise elastische Element 10 bildet in einem Ummantelungsbereich 20, der sich in X-Richtung entlang dem Grundkörper 14 und der Lastverteilerplatte 16 erstreckt, bevorzugt in Y-Richtung oberseitig und unterseitig des Grundkörpers 14 verschieden stark bzw. dick ausgebildete Wandungsanteile 10a, 10b aus. Bevorzugt ist der in Y-Richtung unterhalb der Lastverteilerplatte 16 ausgebildete Wandungsanteil 10a dicker als der in Y-Richtung oberhalb des Grundkörpers 14 ausgebildete Wandungsanteil 10b.
[0046] Ferner weist das zumindest teilweise elastische Element 10 einen Kragen 22 zum Anordnen an einem Fugenprofil 24 auf. Der Kragen 22 bildet dabei einen Abschluss der körperlichen Ausdehnung des zumindest teilweise elastischen Elements 10 in X- Richtung aus. Bevorzugt ist der Kragen 22 umlaufend ausgebildet und stellt gegenüber den Wandungsanteilen 10a, 10b eine konstante Erhebung bzw. Ausdehnung in Y- und/oder Z-Richtung dar. Alle das zumindest teilweise elastische Element 10 einstückig bildenden Anteile, insbesondere der Kragen 22, der obere und untere Wandungsanteil 10a, 10b und ein endseitiger Wandungsanteil 10c, der die Abschlusskante 13 überlagert, können je nach Bedarf in ihrer räumlichen Ausdehnung beliebig angepasst werden.
[0047] Das Fugenprofil 24 weist eine erste Öffnung 26 zum Hindurchführen des gesamten zumindest teilweise elastischen Elements 10 mit samt der darin angeordneten Trägereinheit 6 in einem ersten Wandungsteil 27 auf. Ferner weist das Fugenprofil 24 eine zweite Öffnung 28 in einem zweiten Wandungsteil 29 des Fugenprofils 24 zum zumindest abschnittsweisen Hindurchführen des ummantelten Bereichs 20 des zumindest teilweise elastischen Elements 10 auf. Der erste und zweite Wandungsteil 27, 29 des Fugenprofils 24 sind durch eine Vielzahl an Distanzelementen 30 voneinander beabstandet.
[0048] Auf der Seite des Fugenprofils 24, aus welcher der U-förmige Stahldorn 6 ohne Elastomer herausragt, ist bevorzugt eine Abdeckung (nicht gezeigt) anzubringen, welche den Dorn 6 in der Lage fixiert und das Fugenprofil 24 gegen das anzuschließende Bauteil 4 auf dieser Seite abdichtet. Die erste Öffnung 27 kann auch als Aussparung bezeichnet werden und kann erforderlich sein, um den Deckel bzw. die Abdeckung mittels Befestigungsmitteln (nicht gezeigt), wie z.B. Klippsen, in oder an der die Aussparung begrenzenden Wandung befestigen zu können.
[0049] Der zweite Endbereich 12 der Trägereinheit 6 ist in dem zweiten Gebäudeteil 4 fest verankert bzw. verankerbar, insbesondere einbetoniert oder verschraubt. Es ist jedoch ebenfalls denkbar, dass der zweite Endbereich 12 der Trägereinheit 6 in einer Laufhülse (nicht gezeigt) angeordnet wird, wodurch z.B. die Fugendicke zwischen den Gebäudeteilen 2, 4 variierbar ist.
[0050] In Fig. 3 ist die Rückseite des zumindest teilweise elastischen Elements 10 gezeigt. Es ist dieser Darstellung zu entnehmen, dass das zumindest teilweise elastische Element 10 eine auf dem Kopfstehende T-Form aufweist. Diese Ausgestaltung ist vorteilhaft, da sie im Wesentli chen der Negativform der Trägereinheit 6 (vgl. Fig. 4) entspricht. Der umlaufende Kragen 22 kann in einer konstanten Dicke die Ummantelungsfläche 10a, 10b umschließen und somit ebenfalls entlang der Negativform ausgebildet sein, alternativ kann er jedoch auch als ein plattenförmiger, insbesondere rechteckiger, Wandungsanteil ausgebildet sein. Das Bezugszeichen 29 kennzeichnet den zweiten Wandungsteil des Fugenprofils 24, in dem die zweite Öffnung 28 (vgl. Fig. 2) vorgesehen ist, durch die sich das zumindest teilweise elastische Element 10 hindurch erstreckt.
[0051] In Fig. 4 ist die Trägereinheit 6 bestehend aus dem Grundkörper 14 und der Lastverteilerplatte 16 gezeigt, die jedoch lediglich durch das Bezugszeichen angezeigt wird, das die Oberfläche der Lastverteilerplatte 16 benennt. Der Grundkörper 14 ist dabei als Dorn in Form eines U-Profils, insbesondere in Form eines Hut-bzw. Ω-Profils 32, ausgebildet. Das Hut-Profil 32 weist einen ersten und einen zweiten im Wesentlichen oder genau in Y-Richtung ausgerichteten Steg 32a, 32b auf, wobei sie Stege 32a, 32b an einem jeweils oberen Ende durch einen Verbindungssteg 32c miteinander verbunden sind. Der Verbindungssteg 32c in Z-Richtung orientiert. An dem ersten und zweiten seitlichen Steg 32a, 32b sind an einem vom oberen Ende entgegen der Y-Richtung beabstandeten unteren Ende jeweils Endlaschen 32d ausgebildet. Besonders bevorzugt zeigt die durch den Pfeil Y angezeigte Richtung entgegen der Richtung der Erdanziehungskraft. Die Endlaschen 32d erstrecken sich bevorzugt in Z-Richtung und bilden Verbindungselemente zum Verbinden des Grundkörpers 14 mit der Oberfläche 16d der Lastverteilerplatte 16 aus.
[0052] Die U- oder hutförmige (bzw. omegaförmige) Ausbildung der Trägereinheit 6 bzw. des Dorns ist als exemplarisch anzusehen. Der Dorn kann grundsätzlich abschnittsweise aus jeder beliebigen offenen oder geschlossenen Profilform bestehen. Auch ist es möglich, dass der Dorn aus einem Vollquerschnitt prinzipiell beliebiger Form besteht. Die Mindesteinbindelänge des Dorns in Beton beträgt bevorzugt im Wesentlichen, genau oder mindestens 2 mal die Länge des Dorndurchmessers, besonders bevorzugt beträgt die Mindesteinbindelänge im Wesentlichen, genau oder mindestens 5 mal die Länge des Dorndurchmessers.
[0053] Die Trägereinheit 6 ist in X-Richtung zumindest im ersten Endbereich 8 (vgl. Fig. 2) durch das zumindest teilweise elastische Element 10 umschlossen. Die zweite Stirnseite 16b der Lastverteilerplatte 16 (beides nicht gezeigt) ist gemäß dieser Darstellung ebenfalls durch das zumindest teilweise elastische Element 10 überlagert. Der die zweite Stirnseite 16b der Lastverteilerplatte 16 überlagernde Anteil des zumindest teilweise elastischen Elements 10 ist im Bereich des Kragens 22 (vgl. Fig. 2) ausgebildet.
[0054] Das zumindest teilweise elastische Element 10 ist insgesamt durch die erste Öffnung 26 in dem ersten Wandungsteil 27 des Fugenprofils 24 geführt und mit dem in X- Richtung hinter dem ersten Wandungsteil 27 angeordneten zweiten Wandungsteil 29 des Fugenprofils 24 gekoppelt, wobei der zweite Wandungsteil 29 als U-förmiger Streifen durch die erste Öffnung 26 hindurch erkennbar ist.
[0055] Ferner ist der durch den Grundkörper 14 und die Lastverteilerplatte 16 begrenzte Raum bevorzugt hohl. Der mit dem Bezugszeichen 10c gekennzeichnete Anteil des zumindest teilweise elastischen Elements 10 überlagert bevorzugt das in X-Richtung ausgebildete Ende der Trägereinheit 6, während der mit dem Bezugszeichen 10d gekennzeichnete weitere endseitige Anteil des Schwingungsentkopplungselements 10 bevorzugt den mit dem Fugenprofil 24 koppelbaren Anteil, in dem besonders bevorzugt der Kragen 22 (vgl. Fig. 2) ausgebildet ist, ausbildet.
[0056] Eine das zumindest teilweise elastische Element 10 bzw. den Elastomerkörper 10, insbesondere U-förmig, umgebende Wanne (nicht gezeigt) kann zusätzlich vorgesehen sein, wobei ein solcher zusätzlicher fester Schalungskörper, der bevorzugt das mit Elastomer umschäumte Ende des Doms 6 umgibt, nicht notwendig ist.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Vorrichtung 2 Erstes Gebäudeteil 4 Zweites Gebäudeteil 6 Trägereinheit 8 Erster Endbereich 10 Zumindest teilweise elastisches Element 10a Unterer Wandungsteil 10b Oberer Wandungsteil 10c Endseitiger Wandungsteil 10d Weiterer endseitiger Wandungsteil 12 Zweiter Endbereich 13 Senkrechte Abschlusskante 14 Grundkörper 16 Lastverteilerplatte 16a Erste Stirnseite 16b Zweite Stirnseite 16c Unterseite 16d Oberfläche der Lastverteilerplatte 20 Ummantelung 22 Kragen 24 Fugenprofil 26 Erste Öffnung des Fugenprofils 27 Erster Wandungsteil des Fugenprofils 28 Zweite Öffnung des Fugenprofils 29 Zweiter Wandungsteil des Fugenprofils 30 Distanzelemente 32 U-Profil 32a erster seitlicher Steg 32b zweiter seitlicher Steg 32c Verbindungssteg 32d Endlasche

Claims (11)

  1. Patentansprüche 1. Vorrichtung (1) zum zumindest teilweise schwingungsentkoppelten Verbinden eines ersten Gebäudeteils (2) mit einem zweiten Gebäudeteil (4), mindestens umfassend eine längliche Trägereinheit (6), wobei die Trägereinheit (6) einen dem ersten Gebäudeteil (2) zuordenbaren ersten Endbereich (8) und einen davon beabstandeten dem zweiten Gebäudeteil (4) zuordenbaren zweiten Endbereich (12) aufweist, und wobei der erste Endbereich ein zumindest teilweise elastisches Element (10) trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (6) aus einem Profilkörper besteht, der in Längsrichtung (X) zumindest einen Längsteilabschnitt mit offener und einen Längsteilabschnitt mit geschlossener Profilform aufweist und dass der Längsteilabschnitt mit geschlossener Profilform mit dem zumindest teilweise elastischen Element (10) zusammenwirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der abschnittsweise geschlossene Anteil der Profilform zumindest im Bereich einer mit einem Grundkörper (14) der Trägereinheit (6) verbundenen Lastverteilerplatte (16) ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14) und die Lastverteilerplatte (16) über einen Flächenkontakt miteinander in Verbindung stehen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (14) das zumindest abschnittsweise in der Längsrichtung (X) der Trägereinheit (6) offene Profil ausbildet, das mittels der Lastverteilerplatte (16) zumindest abschnittsweise geschlossen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest teilweise elastische Element (10) fest an dem ersten Endbereich (8) und diesen zumindest teilweise umschließend angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest teilweise elastische Element (10) sich im Wesentlichen vom ersten Endbereich (8) hin in Richtung des zweiten Endbereichs (12) erstreckt und dabei zumindest einen vorgegebenen Anteil der Trägereinheit (6) in Umfangsrichtung ummantelt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest teilweise elastische Element (10) einen die Ummantelung (20) mit ausbildenden Kragen (22) zum Inkontaktbringen mit einem Fugenprofil (24) aufweist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest teilweise elastische Element (10) ein durch Umschäumen der Trägereinheit (6) erzeugtes Elastomerlager ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest teilweise elastische Element (10) zumindest abschnittsweise eine Negativform zur Profilform der Trägereinheit (6) aufweist.
  10. 10. Gebäudeteil mit mindestens einer damit verbundenen Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zum Verbinden des Gebäudeteils (2) mit einem weiteren Gebäudeteil (4).
  11. 11. Gebäude mit mindestens einem tragenden Gebäudeteil (4) und einem an dem tragenden Gebäudeteil (4) angeordneten weiteren Gebäudeteil (2), wobei die Gebäudeteile (2, 4) mittels mindestens einer Vorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 miteinander verbunden sind. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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