<Desc/Clms Page number 1>
Mausoleum.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein zur Aufnahme einer Anzahl von Leichen bestimmtes Mausoleum. Die Erfindung bezweckt, ein derartiges Gebäude so einzurichten, dass dasselbe möglichste Ökonomie in den Herstellungskosten und Dauerhaftigkeit der Konstruktion mit geringen Unterhattungskostcn verbindet. Dies wird erreicht durch die Beseitigung der Feuchtig- keit, welche sich leicht durch Kondensation an den Wänden von Gebäuden der genannten Art bildet sowie durch die Lüftung der Innenräume der einzelnen Grüfte, so dass die Verwesung der Leichname verhindert und an Stelle derselben eine Austrocknung der Leichname bewirkt wird.
Es ist eine bekannte, bakteriologischc Tatsache, dass Bakterien zu ihrer Fortpflanzung Feuchtigkeit bedürfen, und je melu daher die Bildung von Fenchtigkeit verhindert wird, desto
EMI1.1
Trockenhaltung eine Zersetzung der stickstoffhaltigen Substanzen verhindert und dadurch auch ihre gesundheitsschäclichen und nachteiligen Folgen aus dem Wege geräumt.
In den Zeichnungen ist : Fig. 1 eine Verderansicht des der Erfindung entsprechend her-
EMI1.2
durch das Mausoleum, geschnitten nach den Linien III-III und III'-III'der Fig. 4, Finn 4 ist ein senkrechter Schnitt durch das Mausoleum und zwar zur Hälfte nach der Linie IV-I der Fig. 3 und zur anderen Hälfte nach der Linie IV'-IV' der Fig. 3, Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 6 durch eine Anzahl aneinanderstossender Grüfte, Fig. 6 ist ein wagerechter Schnitt nach der Linie 7-)'/der Fig.
5 durch eine Gruft und deren an-
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
EMI2.2
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
jedes Gefäss von der Aussenseite der Gruft aus mit der desinfizierenden Flüssigkeit auf-oder nachgefüllt werden kann, wenn dies notwendig erscheint. Nach dem Auffüllen der Gefässe werden die äusseren Enden der Rohre 36 durch geeignete (nicht dargestellte) Kappen verschlossen. Durch diese Einrichtung wird die in die Innenräume der Grüfte eintretende Luft mit desinfizierenden Gasen gesättigt und dann durch die Grüfte hindurchgeführt, worauf sie beim Austreten aus den Grüften wieder über eine Desinfizierungsvorrichtung hinwegströmt, welche ihre Gase zu den schon in der Luft enthaltenen hinzufügt. In den Grüften vorhandene Krankheitskeime werden also auf diese Weise vernichtet.
Es ist zu beachten, dass auf Grund der vorbeschriebenen Anordnung der Ein- und Auslassöffnungen die Luft durch die grösste Länge der Grüfte hindurchgeführt wird, um dadurch die Leichname und die Innenräume der Grüfte soviel wie möglich der Lüftungs-,
EMI3.2
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mausoleum, dadurch gekennzeichnet, dass jede der in übereinander angeordneten Reihen gelagerten Grüfte durch einen eigenen Lufteinlass-und-Auslasskanal an einen unteren bzw. oberen, mit der Aussenluft in Verbindung stehenden Luftraum angeschlossen ist, so dass in jeder Gruft ein natürlicher Zug geschaffen wird.
<Desc / Clms Page number 1>
Mausoleum.
The present invention relates to a mausoleum intended to contain a number of corpses. The aim of the invention is to furnish such a building in such a way that it combines the greatest possible economy in manufacturing costs and durability of the construction with low maintenance costs. This is achieved by removing the moisture, which easily forms through condensation on the walls of buildings of the type mentioned, and by ventilating the interiors of the individual tombs, so that the corpses are prevented from decomposing and instead of the corpses drying out is effected.
It is a well-known, bacteriological fact that bacteria require moisture to reproduce, and the melu the formation of weakness is prevented, the more
EMI1.1
Keeping dry prevents decomposition of the nitrogenous substances and thereby also removes their harmful and harmful consequences for health.
In the drawings: Fig. 1 is a verderansicht of the invention according to her-
EMI1.2
through the mausoleum, sectioned along lines III-III and III'-III 'of FIG. 4, Finn 4 is a vertical section through the mausoleum, half along line IV-I in FIG. 3 and the other half following the line IV'-IV 'of FIG. 3, FIG. 5 is a vertical section along the line VV of FIG. 6 through a number of abutting troughs, FIG. 6 is a horizontal section along the line 7 -)' / of FIG .
5 by a crypt and its other
EMI1.3
<Desc / Clms Page number 2>
EMI2.1
EMI2.2
<Desc / Clms Page number 3>
EMI3.1
each vessel can be filled or refilled with the disinfecting liquid from the outside of the crypt, if this appears necessary. After the vessels have been filled, the outer ends of the tubes 36 are closed by suitable caps (not shown). This device saturates the air entering the interior of the tombs with disinfecting gases and then passes it through the tombs, whereupon it flows over a disinfecting device when it exits the tombs, which adds its gases to those already contained in the air. In this way, germs that are present in the tombs are destroyed.
It should be noted that, due to the above-described arrangement of the inlet and outlet openings, the air is guided through the greatest length of the crypts in order to allow the corpses and the interior of the crypts as much as possible to ventilate,
EMI3.2
PATENT CLAIMS:
1. Mausoleum, characterized in that each of the tombs stored in rows one above the other is connected by its own air inlet and outlet duct to a lower or upper air space connected to the outside air, so that a natural draft is created in each tomb becomes.