AT501742B1 - Schleifscheibe - Google Patents

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AT501742B1 AT4772005A AT4772005A AT501742B1 AT 501742 B1 AT501742 B1 AT 501742B1 AT 4772005 A AT4772005 A AT 4772005A AT 4772005 A AT4772005 A AT 4772005A AT 501742 B1 AT501742 B1 AT 501742B1
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2 AT 501 742 B1
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifscheibe mit einem durch ein Fasergewebe verstärkten Scheibenkörper aus Kunststoff, in den Schleifkörner eingebettet sind.
Schleifscheiben mit einem Scheibenkörper aus Kunststoff, in den Schleifkörner eingebettet 5 sind, müssen mit einem Gewebe verstärkt werden, um höheren Belastungen ausgesetzt werden zu können. Als Verstärkungsgewebe für solche Schleifscheiben, die zum Trennen, Schleifen und Schruppen eingesetzt werden, dienen vor allem Glasfasergewebe. Glasfasergewebe, die unterschiedlich aufgebaut sein können, haben jedoch den Nachteil, daß bei Temperaturbelastungen im Bereich des Erweichungspunktes und darüber die Glasfasern zu erweichen bzw. io zu schmelzen beginnen, was zu einem Verschließen vorhandener Poren insbesondere im Bereich des Außenumfanges des Schleifkörpers führt. Das durch das Erweichen und Schmelzen der Glasfasern bedingte Verschleppen des Glaswerkstoffes zieht eine Beeinträchtigung der Wärmeabfuhr mit der Folge nach sich, daß der Scheibenkörper auf eine höhere Temperatur erwärmt wird. Eine weitere Erwärmung des die Schleifkörner bindenden Kunststoffes des 15 Scheibenkörpers bedingt aber eine Herabsetzung der Bindungskräfte für die Schleifkörner, so daß die Gefahr besteht, daß ein Teil dieser Schleifkörner frühzeitig aus dem Verbund ausbricht und für den Schleifeinsatz nicht mehr zur Verfügung steht. Dies bedeutet, daß sich die Standzeit solcher Schleifscheiben bei entsprechenden Belastungen erheblich verkürzen kann. 20 Neben Schleifscheiben, deren Kunststoff-Scheibenkörper durch eine Gewebe verstärkt werden, sind auch Beläge für Schleifscheiben bekannt (US 5 304 225 A, US 4 918 116 A), die eine Verstärkung des Schleifbelages mit Hilfe von Fasern aus Basalt, Keramik, einem Aramid, Glas, Kohlenstoff oder Metall aufweisen. Da bei einer Verstärkung des die Schleifkörner aufnehmenden Belages mit Hilfe von losen Fasern keine der Porosität von Schleifkörpern mit einer Gewe-25 beverstärkung vergleichbare Porosität vorliegt, können solche Schleifscheiben mit einem faserverstärkten Schleifbelag keine Lehre dafür geben, wie die durch das Verschließen vorhandener Poren verringerte Standzeit von Schleifscheiben mit einer Gewebeverstärkung erhöht werden kann. 30 Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Schleifscheibe der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, daß die Standzeit erheblich verbessert werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß das Fasergewebe aus Basaltfasern besteht. 35
Basaltfasern haben die Eigenschaft, bei einer entsprechenden Temperaturbelastung nicht zu schmelzen, sondern sich zu Staub zu zersetzen, so daß höchstens der anfallende Zersetzungsstaub verschleppt werden kann, der jedoch keinen nachhaltigen Einfluß auf die Wärmeleitfähigkeit des Scheibenkörpers und damit auf die Wärmeabfuhr von der Schleifscheibe neh-40 men kann. Da Basaltfasern außerdem eine bessere Temperaturbeständigkeit als Glasfasern aufweisen, können mit Verstärkungsgeweben aus Basaltfasern vergleichsweise große Standzeiten für die so ausgerüsteten Schleifscheiben erreicht werden. Wegen der wärmebedingten Zersetzung der Basaltfasern zu Staub können die sonst durch das Verschleppen von erweichtem bzw. geschmolzenem Glaswerkstoff zwangsläufig auftretenden Verschlechterungen hin-45 sichtlich des Wärmeverhaltens der Scheibenkörper vermieden werden, was zu einer Verringerung der Temperaturbelastung der Kunststoffmatrix führt und ein vorzeitiges Ausbrechen der Schleifkömer vermeidet. Als Folge davon bleibt die Zerspanungsfreudigkeit der Schleifscheibe länger erhalten, was sich vorteilhaft auf die Bearbeitungszeit und damit auf die Schleifkosten auswirkt. 50
Neben den Wärmeeigenschaften können auch die mechanischen Eigenschaften der Schleifscheibe durch den Einsatz von Fasergeweben aus Basaltfasem im Vergleich zu Glasfasern verbessert werden, weil Basalt eine höhere Dichte als Glas aufweist und damit die Basaltfasem eine größere Zugfestigkeit als Glasfasern mit sich bringen. Gewebe aus Basaltfasem eignen 55 sich daher auch hinsichtlich der mechanischen Eigenschaften vorteilhaft zur Verstärkung eines

Claims (2)

  1. 3 AT 501 742 B1 Scheibenkörpers für Schleifscheiben aus Kunststoff. Weist das Fasergewebe Faserstränge aus Basaltfasern mit einem Durchmesser zwischen 9 und 13 pm auf, so kann eine insbesondere für die Herstellung des Fasergewebes vorteilhafte 5 Abstimmung zwischen der Zähigkeit und Weichheit der Basaltfasern genützt werden. Patentansprüche: io 1. Schleifscheibe mit einem durch ein Fasergewebe verstärkten Scheibenkörper aus Kunststoff, in den Schleifkörner eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Fasergewebe aus Basaltfasern besteht.
  2. 2. Schleifscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fasergewebe aus 15 Basaltfasersträngen mit einem Faserdurchmesser zwischen 9 und 13 pm besteht. Keine Zeichnung 20 25 30 35 40 45 50
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