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Kinematographenapparat.
Die Erfindung betrifft einen Kinematographenapparat, bei welchem die elektrische Energie, die zur Erzeugung des Lichtes für die Projektion der Bilder notwendig ist, durch den Apparat selbst hervorgebracht wird.
Als Lichtquelle für kleine Kinematographenapparate, wie beispielsweise Amateurapparate und als Spielzeuge dienliche Apparate, verwendet man kleine Glühlampen mit Metallfäden, weiche neben den Vorzügen der Verwendung von Elektrizität an sich, gegen- über anderen Lichtquellen insbesondere den Vorteil besitzen, dass sie sehr weisses Licht geben und nur wenig Strom verbrauchen. Bei kurzer Fadenlänge sind solche Lampen schon mit geringem Kraftaufwande betriebsfähig zu erhalten und können beispielsweise durch Akkumulatoren oder Elemente gespeist werden.
Durch vorliegende Erfindung soll nun die Verwendung einer besonderen vom Apparate unabhängigen Elektrizitätsquelle zur Speisung der Lampe vermieden werden, um dadurch alle Unzukömmlichkeiten, die durch den Transport die Verwendung und den Betrieb von Akkumulatoren und Elementen bedingt sind, zu beseitigen. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass dem Kinematographenapparat eine kleine Dynamomaschine beigefügt ist, welche durch den Antriebsmechanismus des Films in Bewegung gesetzt wird und genügend Strom erzeugt, um eine kleine Glühlampe zu speisen, welche das zur Projektion der Bilder notwendige Licht erzeugt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Fig. 1 denselben schematisch in Seitenansicht, Fig. 2 eine Einzelheit in Draufsicht.
Auf dem Projektionsapparate 1 ist eine Riemenscheibe, 2 o. dgl. angeordnet, welche den Vorschubmechanismus des Films betätigt und mittels eines Transmissionsriemens 3 mit einer Scheibe 4 verbunden ist, die an einer Kupplung o befestigt ist und durch das
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einen Riemen 12 mit dem Antriebsrad 13 einer Dynamomaschine 14 verbunden ist. Der durch dieselbe erzeugte Strom getangt durch einen Draht 15 zur Glühlampe 16 von geeigneter Ausgestaltung.
Zwischen der Sehe) e 13 und der Antriebswelle der Dynamomaschine 14 ist eine Einrichtung eingeschaltet, welche den durch das Handrad 7 etwa erzeugton Arbeitsüberschuss ableitet und die Drehungsgeschwindigkeit des Dynamo unabhängig von der Geschwindigkeit des Handrades 7 konstant erhält.
Als derartige Einrichtung, we ! cho die auf die Dynamomaschine abzugebende Arbeitsleistung regelt, kann eine Reibungkupplung verwendet werden, deren eine Hälfte 17 mit dem Gestell der Dynamomaschine fest verbunden ist, während die
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andere Hälfte 18 auf der Antriebswelle aufgekeilt und mit Mitnehmern J9 vorsehen iat, deren Stellung von der Zentrifugalkraft abhängig ist und die je nach der Umdrehungsgeschwindigkeit mehr oder weniger au den Teil J7 angepresst worden. Ihre Wirkung kann mit der einen Kontaktfeder 20 kombiniert werden.
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das Ablaufen des Films so lange zu verhindern, bis sich der Apparat vollständig in Gang befindet.
Es wird durch das Handrad zunächst die Dynamomaschine angetrieben und erst nachdem in der Stromerzeugung ein stationärer Zustand erreicht ist, wird das Handrad 7 zwecks Einschaltung der Kupplung seitwärts bewegt und hierdurch der Bewegungsmechanismus für den Film in Tätigkeit gesetzt.
Es ist selbstverständlich, dass an den Einzelheiten der Einrichtung Änderungen vorgenommen werden können, ohne hierdurch das Wesen der Erfindung zu ändern.
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Cinematograph apparatus.
The invention relates to a cinematograph apparatus in which the electrical energy that is necessary to generate the light for the projection of the images is generated by the apparatus itself.
Small incandescent lamps with metal threads are used as a light source for small cinematograph devices, such as amateur devices and devices that serve as toys, which, in addition to the advantages of using electricity, have the particular advantage over other light sources that they give off very white light and consume little electricity. With a short thread length, such lamps can be kept operational with little effort and can be fed, for example, by accumulators or elements.
The present invention is now intended to avoid the use of a special source of electricity independent of the apparatus for supplying the lamp, thereby eliminating all the inconveniences caused by the transport, use and operation of batteries and elements. Essentially, the invention consists in that a small dynamo machine is added to the cinematograph apparatus, which is set in motion by the drive mechanism of the film and generates enough current to feed a small incandescent lamp which generates the light necessary for projecting the images.
The drawing illustrates an exemplary embodiment of the subject matter of the invention, namely FIG. 1 shows the same schematically in side view, FIG. 2 shows a detail in plan view.
On the projection apparatus 1, a pulley 2 or the like is arranged, which actuates the feed mechanism of the film and is connected by means of a transmission belt 3 to a pulley 4 which is attached to a coupling o and through which
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a belt 12 is connected to the drive wheel 13 of a dynamo 14. The current generated by the same passed through a wire 15 to the incandescent lamp 16 of suitable design.
Between the shaft 13 and the drive shaft of the dynamo 14, a device is switched on which derives the excess work generated by the handwheel 7 and maintains the rotational speed of the dynamo constant regardless of the speed of the handwheel 7.
As such a facility, we! cho regulates the work to be delivered to the dynamo, a friction clutch can be used, one half 17 of which is firmly connected to the frame of the dynamo, while the
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The other half 18 is keyed onto the drive shaft and provided with drivers J9, the position of which depends on the centrifugal force and which, depending on the speed of rotation, are more or less pressed onto part J7. Their effect can be combined with one contact spring 20.
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prevent the film from running off until the apparatus is fully operational.
The dynamo is first driven by the handwheel and only after a steady state has been reached in the power generation, the handwheel 7 is moved sideways for the purpose of engaging the clutch, thereby activating the motion mechanism for the film.
It will be understood that changes can be made in the details of the device without thereby changing the essence of the invention.